00:00Donald Trump hat im Grönland-Konflikt überraschend einen Rückzieher gemacht.
00:09Noch vor wenigen Tagen hatte er nicht nur eine gewaltsame Übernahme Grönlands ins Spiel gebracht,
00:13sondern auch mit neuen Strafzöllen gegen westliche Partner gedroht, die sich seinen Plänen widersetzten.
00:19Doch beim Weltwirtschaftsforum in Davos kam es zur Kehrtwende.
00:23Trump verzichtete auf die Annexion Grönlands und zog seine Zolldrohungen zurück.
00:29Was war der Auslöser für diesen Sinneswandel?
00:32Laut Medienberichten war es die geschlossene und entschlossene Reaktion der Europäischen Union.
00:38Ein kurzfristig einberufener europäischer Sonderrat beriet über sofortige Gegenmaßnahmen,
00:44darunter Zölle auf US-Produkte wie Whisky und Soja.
00:48Diese hätten die Preise in den USA weiter steigen lassen.
00:51Ein Risiko, das Trump angesichts der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage
00:56und der bevorstehenden Zwischenwahlen offenbar nicht eingehen wollte.
01:00Hinzu kam, dass selbst Republikaner in den USA sich gegen seine Grönland-Pläne stellten.
01:06Die Lehre für Europa ist klar.
01:08Nur wenn die EU geschlossen und mit klarer Kante auftritt, kann sie auf Augenhöhe mit Trump verhandeln.
01:14Während in früheren Konflikten, wie etwa mit Venezuela, noch Zurückhaltung herrschte,
01:19zeigte die EU im Grönland-Fall Entschlossenheit und sendete das Signal,
01:23dass Trumps Vorhaben nicht ohne Konsequenzen bleiben.
01:26Für die Zukunft gilt, Kritik am US-Präsidenten ist erlaubt und manchmal sogar notwendig, solange sie sachlich bleibt.
01:33Die USA bleiben ein wichtiger Partner, aber Trump darf nicht zum Diktator des Westens werden.
01:40Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare!
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