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  • vor 10 Monaten
Nach den Zusammenstößen bei Protesten in Los Angeles hat Bürgermeisterin Karen Bass eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom warnte davor, dass das harte Vorgehen von US-Präsident Donald Trump gegen Kalifornien "hier nicht enden wird". Trump selbst machte "ausländische Invasoren" für die Unruhen verantwortlich.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Nach tagelangen anhaltenden Ausschreitungen bei Protesten in Los Angeles hat Bürgermeisterin Karen Bass
00:07für die Innenstadt der kalifornischen Millionenmetropole eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.
00:13Damit habe sie den Vandalismus und die Plünderungen in der Innenstadt stoppen wollen, sagte Bass vor Journalisten.
00:21Sie gilt für sämtliche Personen, ausgenommen sind Anwohner, Journalisten und Rettungsdienste.
00:26Während der US-Bundesstaat Kalifornien juristisch gegen den von Donald Trump angeordneten Einsatz von 700 Marineinfanteristen und 4000 Nationalgardisten vorging,
00:38bekräftigte der US-Präsident seinen harten Kurs.
00:42Die Proteste in L.A. schrieb er beim Besuch des Militärstützpunktes Fort Bragg in North Carolina einer Invasion ausländischer Feinde zu.
00:51Was sie in Kalifornien erleben, ist ein ausgewachsener Angriff auf den Frieden, auf die öffentliche Ordnung und auf die nationale Souveränität,
01:02angeführt von Randalierern mit ausländischen Flaggen mit dem Ziel, eine ausländische Invasion in unserem Land fortzusetzen.
01:10Das werden wir nicht zulassen.
01:11Unterdessen warnte der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, davor, dass Trumps hartes Vorgehen gegen seinen Bundesstaat, Zitat,
01:21hier nicht enden wird. Er sei ein Präsident, der sich nicht an Gesetz und Verfassung halten wolle, sagte der Demokrat.
01:29Kalifornien mag der erste Staat sein, aber hier wird es nicht enden. Andere Staaten sind die Nächsten.
01:35Die Demokratie ist die Nächste. Die Demokratie wird vor unseren Augen angegriffen.
01:40Dieser Moment, den wir befürchtet haben, ist gekommen.
01:43Unterdessen kam es auch in weiteren US-Städten zu Protesten gegen das verschärfte Vorgehen der US-Regierung gegen Migranten.
01:52In New York zogen mehrere tausend Menschen durch die Straßen von Manhattan.
01:56Proteste gab es auch in anderen Städten des Landes, darunter Atlanta, Chicago und wie hier in San Francisco.
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