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  • vor 7 Monaten
In Los Angeles haben erneut tausende Menschen gegen das harte Vorgehen der US-Regierung gegen Migranten protestiert – trotz einer Ausgangssperre und der großen Präsenz der Sicherheitskräfte. Proteste werden auch aus zahlreichen weiteren US-Städten gemeldet. Das Weiße Haus versuchte erneut, die Demonstranten als gewalttätige Chaoten darzustellen.

Credit: AFP

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Transkript
00:00Sicherheitskräfte in Los Angeles nehmen Menschen fest, die sich trotz Ausgangssperre auf der Straße aufhalten.
00:07Dennoch versammeln sich wieder tausende Menschen in der Westküstenmetropole, um gegen die Migrationspolitik der US-Regierung zu protestieren.
00:15Seit Tagen gehen Menschen in Los Angeles gegen die Razzien gegen Migranten auf die Straße.
00:20Zuletzt haben sich die Proteste auch auf andere US-Städte ausgeweitet.
00:25Kundgebungen werden nun unter anderem aus Indianapolis, New York und Denver gemeldet.
00:30Die US-Regierung verteidigte einmal mehr den Einsatz der Nationalgarde und von Marineinfanteristen gegen die Demonstranten.
00:38Wie in Deutschland unterliegt der Einsatz der Armee im Inneren eigentlich strengen Vorschriften.
00:44Der Präsident hat Governor Newsom gewarnt und gesagt, bring das unter Kontrolle.
00:4924 Stunden später war noch mehr Gewalt.
00:52Diese illegalen Kriminellen haben Steine auf Mitarbeiter der Einwanderungsbehörden geworfen.
00:57Also hat der Präsident die Nationalgarde geschickt.
01:03Das Bild, das das Weiße Haus zu zeichnen versucht.
01:06In Los Angeles herrschte Chaos, das von den Demokraten befördert wurde, bis Präsident Trump für Ordnung sorgte.
01:12Doch Politiker aus Kalifornien erklären, dass die Unruhen erst durch den Einsatz der Sicherheitskräfte entstanden.
01:19Der Gouverneur Kaliforniens und die Bürgermeisterin von Los Angeles haben beide gesagt, dass die Situation unter Kontrolle ist.
01:27Dennoch hat der Präsident darauf bestanden, keine kleine Zahl von Sicherheitskräften nach Los Angeles zu schicken,
01:32sondern 4.000 Nationalgardisten und 700 Marineinfanteristen.
01:37Das ist eine größere Truppenstärke als im Irak und Syrien zusammen.
01:41Und das, obwohl Behörden vor Ort sagen, dass die Situation unter Kontrolle gewesen ist.
01:46Für Samstag sind landesweite Proteste unter dem Motto, keine Könige geplant.
01:51Am selben Tag findet in Washington eine große Militärparade statt.
01:55Trump wird an diesem Tag 79 Jahre alt.
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