- vor 9 Monaten
Leben und Karriere
Les Humphries wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater fiel 1942 im Zweiten Weltkrieg, als Les 2½ Jahre alt war. Nach Kriegsende zog die Familie nach Alton in ein Reihenhaus, in dem Humphries bis zu seinem Tode wohnte. Humphries bekam früh Klavierunterricht, und mit 13 Jahren wechselte er auf die Marineschule in Deal (Grafschaft Kent). Später trat er in das Musikkorps der britischen Royal Navy ein. 1958 wurde er aus 5000 Musikern der Royal Navy zum „Besten Jungmusiker des Jahres“ gewählt, worauf er im Buckingham Palace Queen Mum am Klavier vorspielen durfte. Er verließ die Navy 1964 mit dem Dienstgrad „Master Band Sergeant“.
1966 gründete Humphries die Gruppe The Summer Set. Neben vielen Auftritten in England folgten auch Gastauftritte in Hamburg. Von da an waren Humphries’ Kontakte zum deutschen Musikmarkt geknüpft. Er trat 1968 als Organist in Achim Reichels Band Wonderland ein. Schon 1969 verließ er diese, um seine eigene Gruppe zu gründen. Inspiriert durch die Edwin Hawkins Singers gründete er Mitte 1969 zusammen mit Jimmy Bilsbury die Gruppe The Les Humphries Singers, die sehr erfolgreich wurde und viele Hits produzierte wie z. B. Mama Loo, Mexico und Kansas City.
Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist die Titelmelodie der Krimiserie Derrick. Koautor, wichtigster Partner für viele Lieder sowie bedeutendster Solosänger der Gruppe war Jimmy Bilsbury; zu ihm hatte Humphries ein eher schwieriges und gespanntes Verhältnis bis hin zu schweren Prügeleien nach Alkoholkonsum.[1]
1972 heiratete er die Schlagersängerin Dunja Rajter in der Dorfkirche des kleinen niedersächsischen Ortes Undeloh in der Lüneburger Heide. Die Ehe wurde 1976 geschieden. Der gemeinsame Sohn Danny Leslie Humphries (* 1974) trat später in der Band Glow – ebenfalls als Sänger und Gitarrist – in Erscheinung.
Ende der 1970er Jahre setzte sich Les Humphries wegen Steuerschulden in seine englische Heimat ab und kehrte erst nach Verjährungseintritt nach Deutschland zurück.
1991 lud Les Humphries seine Gruppe nach Hamburg in die NDR Talkshow. Nach dieser Sendung bekamen die Les Humphries Singers einen Plattenvertrag und gingen 1992 als Vorgruppe von Howard Carpendale auf Deutschlandtournee. Es folgten Fernsehsendungen wie Goldene Schlagerparade und Wetten, dass..?. Humphries war zuletzt mit Dagmar Frederic in der MDR-Sendung Meine Show zu sehen. „Der Meister ist leider krank, doch die Truppe steht“, lautete die Ansage der Moderatorin; Humphries hatte bei einem Sturz Prellungen an der Wirbelsäule erlitten.
Les Humphries wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater fiel 1942 im Zweiten Weltkrieg, als Les 2½ Jahre alt war. Nach Kriegsende zog die Familie nach Alton in ein Reihenhaus, in dem Humphries bis zu seinem Tode wohnte. Humphries bekam früh Klavierunterricht, und mit 13 Jahren wechselte er auf die Marineschule in Deal (Grafschaft Kent). Später trat er in das Musikkorps der britischen Royal Navy ein. 1958 wurde er aus 5000 Musikern der Royal Navy zum „Besten Jungmusiker des Jahres“ gewählt, worauf er im Buckingham Palace Queen Mum am Klavier vorspielen durfte. Er verließ die Navy 1964 mit dem Dienstgrad „Master Band Sergeant“.
1966 gründete Humphries die Gruppe The Summer Set. Neben vielen Auftritten in England folgten auch Gastauftritte in Hamburg. Von da an waren Humphries’ Kontakte zum deutschen Musikmarkt geknüpft. Er trat 1968 als Organist in Achim Reichels Band Wonderland ein. Schon 1969 verließ er diese, um seine eigene Gruppe zu gründen. Inspiriert durch die Edwin Hawkins Singers gründete er Mitte 1969 zusammen mit Jimmy Bilsbury die Gruppe The Les Humphries Singers, die sehr erfolgreich wurde und viele Hits produzierte wie z. B. Mama Loo, Mexico und Kansas City.
Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist die Titelmelodie der Krimiserie Derrick. Koautor, wichtigster Partner für viele Lieder sowie bedeutendster Solosänger der Gruppe war Jimmy Bilsbury; zu ihm hatte Humphries ein eher schwieriges und gespanntes Verhältnis bis hin zu schweren Prügeleien nach Alkoholkonsum.[1]
1972 heiratete er die Schlagersängerin Dunja Rajter in der Dorfkirche des kleinen niedersächsischen Ortes Undeloh in der Lüneburger Heide. Die Ehe wurde 1976 geschieden. Der gemeinsame Sohn Danny Leslie Humphries (* 1974) trat später in der Band Glow – ebenfalls als Sänger und Gitarrist – in Erscheinung.
Ende der 1970er Jahre setzte sich Les Humphries wegen Steuerschulden in seine englische Heimat ab und kehrte erst nach Verjährungseintritt nach Deutschland zurück.
1991 lud Les Humphries seine Gruppe nach Hamburg in die NDR Talkshow. Nach dieser Sendung bekamen die Les Humphries Singers einen Plattenvertrag und gingen 1992 als Vorgruppe von Howard Carpendale auf Deutschlandtournee. Es folgten Fernsehsendungen wie Goldene Schlagerparade und Wetten, dass..?. Humphries war zuletzt mit Dagmar Frederic in der MDR-Sendung Meine Show zu sehen. „Der Meister ist leider krank, doch die Truppe steht“, lautete die Ansage der Moderatorin; Humphries hatte bei einem Sturz Prellungen an der Wirbelsäule erlitten.
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LernenTranskript
00:00Ich heiße L.S. Humphries. Ich bin 1940 an einem Vorort von London, das heißt Kreuden, geboren.
00:16Ich wohne seit fünf Jahren in Deutschland, fühle mich da sehr wohl.
00:19Ich arbeite zusammen mit zwei Mitproduzenten, Herr Jack Martin und Herr Gunther Geier.
00:25Wir haben bis jetzt in Europa acht goldene Langsburgplatten erreicht und das ist für mich natürlich sehr schön, wenn man das hört.
00:32Aber eine Langsburgplatte oder eine Aufnahme überhaupt gehört natürlich an eine ganze Menge Arbeit.
00:39Ich bin eigentlich ständig mit Jimmy am Schreiben. Jimmy Billsbury ist natürlich unser Textdichter.
00:44Und wenn die Nomen geschrieben sind, muss ich dann das alles arrangieren.
00:49Dann muss ich ins Studio gehen. Die Studioarbeit alleine dauert normalerweise drei bis vier Wochen.
00:54Und insgesamt ist man ungefähr mit sechs Monaten Arbeit beschäftigt.
00:59Und das heißt, dass wenn wir zwei Langsburgplatten ins Jahr rausbringen, das ist mal eine ganze Zeit vorbei.
01:08Okay? One, two, three, four.
01:12Okay?
01:19Okay.
01:19Bis zum nächsten Mal.
01:49Das Orchester ist relativ einfach, denn da kann man also doch weitgehend ein großes Playback fahren und dann Solisten aufsetzen, da wo es nötig ist, so wie man Streicher aufsetzt oder aber ganz bestimmte, meinetwegen den Mook einmal einsetzt oder ein Elektroklavier einsetzt oder so etwas. Das ist relativ harmlos gegenüber dem, was man mit dem Chor machen muss.
02:19Das war's me. Sorry, man.
02:23Ja, Steve, I'll leave you to do it.
02:24No, stop talking around.
02:26We're alone, we're alone, we're alone.
02:34Good.
02:36We're alone, we're alone, we're alone.
02:43Now we're alone.
02:46He said it again.
02:47Yes, my lord.
02:52Yes, my lord.
02:56Yes, my lord.
02:58Yes, my lord.
02:59I was almost dizzy when you came inside.
03:25Okay.
03:30Okay.
03:31Okay.
03:32Das war gut, ich finde es gut, richtig laut.
03:55In einer solchen Arbeit wie meine,
03:58baut man sich eine gewisse Spannung auf.
04:02Man muss irgendwann ausspannen.
04:04Bei mir dauert das ungefähr 2-3 Stunden.
04:06Bei unseren Tourneen löse ich dieses Problem,
04:08weil ich nicht fahre.
04:10Ich finde das falsch,
04:12man muss nach seiner Arbeit ausspannen.
04:14Ich sitze mich in diesem Auto, ruhe mich richtig aus.
04:16Bei unserer Plattenaufnahme ist es natürlich anders,
04:18weil wir sind manchmal bis 12 Stunden im Studio.
04:21Da entspanne ich mich in die Kneipe,
04:24gehe ich rein mit unseren Produzenten,
04:26zu seinem Co-Produzenten Tonmeister
04:28und dringe ein ganz kaltes, schönes Bier.
04:32Pass mal auf, also zu diesem ganzen Fragenkomplex an dich.
04:36Jimmy ist zum Beispiel am Mikrofon.
04:38Dann unterbrichst du ganz brutal mitten in der Aufnahme
04:42gefällt dir irgendwas nicht.
04:44Ich habe immer so das Gefühl,
04:46ich habe immer ganz intuitiv,
04:48möchte ich einen Sänger jedenfalls eine Phrase zu Ende singen lassen.
04:51Ich möchte ihn nicht mittendrin unterbrechen,
04:52weil ich dann glaube, dass er aus seinem Nummer rauskommt.
04:54Warum machst du das eigentlich?
04:56Der Grund, dass ich im Unterbrechen, wenn es nicht gut ist,
05:00und manchmal ganz abgebrüht, mittendrin,
05:04ist, dass die meisten Sänger,
05:06und das heißt für mich auch die Weltklasse-Singer,
05:10man kann Shirley Bassey, Tom Johnson,
05:12so was nennen, sind,
05:14in ihrem eigenen Kopf haben die eine Einstellung,
05:16ein Vorbild.
05:18Mit meiner Kur, ich will nicht,
05:20dass sie Vorbilder haben,
05:22und deshalb bin ich so brutal.
05:24Aber wenn du fragst einen von meiner Kur,
05:26was ich als Produzent bin,
05:28ich glaube nicht, dass sie würden sagen,
05:30dass ich bin brutal.
05:32Das Geheimnis, das Geheimnis.
05:34Das Geheimnis mit meiner Kur ist folgendes.
05:38Zwölf Leute mit eigenen Meinungen geht nicht.
05:42Du musst einen Mann haben, das...
05:44Das hast du noch nie gegeben.
05:46Ich sage nicht, dass meine Meinung immer richtig ist,
05:48aber ich sage, dass eine Meinung muss sein.
05:51Wenn ich falsch bin, dann sage ich immer, ich falsch.
05:53Aber wenn zwölf Leute sagen, ich bin falsch,
05:56das ist schlecht.
05:58Wenn die alle einig sind,
06:00und wir sitzen zusammen, und wir überreden was,
06:02und wir sagen, ja, wollen wir das oder das?
06:04Zwölf Leute geht nicht.
06:06Ich sage, das will ich oder das will ich nicht.
06:09Aber wenn ich falsch bin,
06:11dann bin ich falsch.
06:13Und dann sage ich, habe ich Verantwortung.
06:15Ich will nicht, dass ich sage,
06:16ich habe von sieben, von zwölf Leuten Verantwortung.
06:19Ich will der Verantwortung selbst sagen.
06:21So eingebunden bin ich.
06:23In keinem Fall darf einer so stark hervorkommen,
06:27dass er sich als stark fühlt
06:29oder von uns als stark gemacht wird.
06:31Denn dann bricht eine Gruppe auseinander.
06:33Jager, ja?
06:36Jeder aus der Gruppe ist eigentlich fähig, Solist zu sein,
06:39und demgemäß haben wir eigentlich keine Solisten,
06:41sondern wir haben immer abwechselnd jemanden aus der Gruppe,
06:44der ein Solo singt.
06:46Werbung spielt für uns,
06:48mit der Les Humphries Singers,
06:49wie bei jedem anderen Kunstler eine große Rolle.
06:51Die Promotion durch Funk und Fernsehen
06:53ist eine wichtige Sache,
06:54das kein Mensch versichten kann.
06:56Jede Fernseherauftritt ist wichtig,
07:08aber da gibt es andere Auftritte,
07:10das man manchmal nicht so gern macht,
07:13und manchmal doch gern.
07:27Ich habe nie einen so vollen Raum hier gehabt,
07:30bei der Grünen Woche wie heute Morgen.
07:33Das ist ganz zweifellos.
07:35Ihr, Ihre Hiersein,
07:40Ihrem Hiersein zu verdanken
07:41und Ihr großes Verdienst,
07:42dass wir so viele Menschen schon heute Morgen hier bei uns haben.
07:45Ganz besonders freue ich mich,
07:47dass Sie die Feuerwehrkapelle aus Schöningstedt
07:50nach hier noch einmal dirigieren werden.
07:53Privatleben. Kannst du dich noch daran erinnern?
08:18Ja, als kleines Mädchen habe ich noch Privatleben gekannt.
08:22Ja, wir haben Spaß.
08:24Wir versuchen immer zusammen zu sein,
08:26aber es ist natürlich bei uns nicht so,
08:28dass wir jede Woche irgendwo zusammenbringen können.
08:31Nein, in diesem Beruf kann man wirklich auf Privatleben
08:36nicht viel haben.
08:38Eine Partie, gefälligst.
08:40Ja, hinter dir.
08:41Soll ich dir da ein Opening machen?
08:44Ja.
08:45Einen von deinen Bekannten.
08:47Was geht schnell?
08:48Ja, Moment.
08:49So, next.
08:52Ja, das sieht wunderbar aus.
08:56Was hat sie noch?
08:57Noch eine schöne, war nicht?
09:05Mh, diese ist schön. Guck mal.
09:08Aber das nennt man trotzdem nicht Privatleben.
09:12Aber wir versuchen auf irgendeine Weise.
09:14Dieser Geschäft geht nur eine gewisse Zeit
09:16und man soll das ausnützen, finde ich.
09:18Und man soll nicht sagen, ja, wir machen das nicht oder wir machen das nicht.
09:22Besonders wenn man eine große Organisation hat,
09:24wie meine Singers.
09:26Was sagst du dazu?
09:28Ja, bei mir ist das etwas leichter,
09:30weil ich Einzelne bin, die ich singe.
09:33Und wenn ich etwas absage, dann schadet das nur mir.
09:37Und wenn du etwas absagst, eine gute Gage,
09:40weil du eben frei haben möchtest,
09:42weil du mit mir spazieren gehen willst,
09:44dann schadet das 30 Leuten.
09:46Deswegen eben sage ich,
09:50Liebe ab.
09:52Hast du was über Spazieren gesagt?
09:53Ja.
09:54Ich kann mich nicht Spazieren sagen.
09:55Es regnet in London.
09:57Ja, es regnet immer in London.
10:03Und hier bin ich als ganz kleiner Junge aufgewachsen.
10:05Diese Fenster ganz oben habe ich gewohnt.
10:07Und das ist eigentlich eine Quaker-Haus.
10:09Denn meine Mutter war eigentlich ein Kehrtaker,
10:11eine Putzfrau.
10:12Genau, und darüber bin ich in die Schule gegangen.
10:14Das ist unsere Schule.
10:16Das ist alles in einer Ecke.
10:17Die Kirche, unser Haus.
10:18Aber du musst das überhaupt nicht laufen, du?
10:20Nein.
10:21Das ist immer nicht so faul geworden.
10:23Das habe ich nicht so viel Klavier üben.
10:27Also hier ist die Kirche,
10:28wo ich als jung gesungen habe.
10:30Allerdings nur für drei Wochen.
10:31Die haben mich rausgeschmissen.
10:33Hast du zu progressiv gesungen?
10:35Ja, vielleicht.
10:36Die beiden damals vielleicht nicht so weit.
10:37Das stört natürlich jeden Sonntag,
10:39weil die Glocken sind sehr laut, ja.
10:41Und dann kriegen die Probleme vielleicht überall.
10:43Aber sie ist sehr, sehr schön.
10:44Ja, es ist auch.
10:45Hier ist das Haus, das ich seit ich sieben Jahre war aufgewachsen bin.
10:51Und ich glaube, meine musikalische Begabung
10:53kommt ganz einfach von meiner Mutter,
10:55weil meine Mutter ist Singerin und Musiker.
10:58Plenty of room for you and me.
11:00He's got an arm.
11:01Like a leg.
11:02A ladies leg.
11:03And a punch that would sink a battleship.
11:06Big ship.
11:07To take all the army and the navy.
11:11To put the wind up.
11:13Sylvest.
11:14Oh hey!
11:16Oh!
11:17Do you want to meet Japan?
11:20Hi!
11:21Mrs. Humphreys, wir wissen, dass der Vater von Les gefallen ist im Krieg, als Les zweieinhalb Jahre alt war.
11:31Was haben Sie gemacht, als diese Nachricht kam und Sie waren nicht darauf eingerichtet?
11:36Wenn ich getan hätte, was ich vorhatte, wäre Les nicht hier.
11:43Ich war so außer mir, dass ich an Selbstmord dachte.
11:51Aber wie? Sollte ich den Gashahn aufdrehen?
12:03Les war zweieinhalb Jahre alt und Kathleen war unterwegs.
12:18Aber ich hatte einen kleinen Hund.
12:21Und den konnte ich doch nicht umbringen.
12:24Ich konnte nicht weg und den Hund allein lassen.
12:30Da habe ich mir gesagt, es geht nicht.
12:35Ich muss die Kinder durchbringen.
12:37Wenn man so bekannt ist wie Les, hat man in Anführungsstrichen gestellt, sehr viele Freunde.
12:43Ich glaube aber, echte Freunde hat er nicht viel, weil er einfach auch keine Zeit hat, sich mit den Freunden zu beschäftigen.
12:51Und Freundschaft verlangt einfach Zeit.
12:53Das heißt, die Freundschaften, die er hat, beschränken sich auf den internen Bereich, in dem er lebt.
13:00Auf einen ganz engen kleinen Kreis, die einfach auch Verständnis für seine Arbeit hat.
13:04Also eigentlich Mitarbeiter.
13:05Ja.
13:05Ja.
13:15In England zum Beispiel, wenn du eine Plattentfirma hast, hast du einen Manager, eine Agentur, Promotionleute.
13:24Du hast auch die Promotion von den Plattentfirmen.
13:26Das zieht alles mit.
13:28In Deutschland hast du nur die Plattentfirmen und die Verläger.
13:33Erst das und das.
13:35Diesen Manager muss man nicht für Dex.
13:37Sag mir einen namhaften Künstler, der nicht jemand hat, der dafür bezahlt wird, dass er herumreist und den versucht in Fernsehsendungen oder Radiosendungen.
13:43Nein, nicht.
13:44Nein.
13:44Da freue ich mich, dass Luther von Jahr zu Jahr wenig...
13:46Du klar, das stimmt gar nicht.
13:47In Deutschland, weil kein Manager da ist, kommt von den Plattentfirmen eine Einfluss, kommt von den Verläger eine Einfluss, kommt von den Verläger eine Einfluss, kommt vielleicht von ein paar Pressermann.
13:56Wir gehen, wir planen über Weihnachten, Neujahr nach Afrika zu gehen, um dort das Rohkonzept für die Tournee und für die gesamten Singer und für das Orchester einzuplanen, um es dann anschließend hier, wenn wir zurückkommen, durchzudiskutieren.
14:26Und wenn sie einmal zu Hause sind und einmal parasitenfrei sind, dann ist das kein Problem.
14:42Ich sage nur, wenn er auf meinem Arm einschlägt.
14:45Meine Vorstellung ist, dass wir die Bläser, die Orchester, mittel in der ersten Hälfte vorstellen, dass wir bis dann die Chor und die älteren...
14:55In allen Spielen jetzt, genau.
14:56Ich finde, dass wir auf einem großen europäischen Tournee, wir gehen zu Städten und auch zu Ländern, wo wir überhaupt nicht waren.
15:03Wir gehen zu Leuten, wo wir nicht gespielt haben und wir sagen, dass diese Leute, die Singers, zeigen, wie sie waren, wie sie sind.
15:13Und auch die zweite Team, das wir jetzt präsentieren wollen in einem neuen Jahr mit der Bläser, dieses Sound 73 mit Orchester.
15:21Organisation ist natürlich eine ganz wichtige Sache bei jedem Geschäft und bei mir ist es so, dass ich Arrangeur bin, Chorleiter und das ist meine, also wenn man sagen kann, Talent und meine Begabung.
15:34Aber wenn man auf Tournee geht, muss man eine Organisation hinterhaben.
15:38Der Tournee bleibt bleiben und das ist nun effektiv, Fritz.
15:41Ja, der wird nur noch ergänzt durch die Skandinavischen von Knut, der hat man versprochen, um 11 Uhr anzurufen, vier Konzerte, nicht?
15:50Ja, in dieser Zeit machen.
15:51In dieser Zeit, weil er da fast nach Dich, da wollten wir ja nichts.
15:55Und hier zwischen Amsterdam und Amsterdam, die beiden Galas bei IBM wollen wir Belgien machen, in Luxemburg.
16:06Wir sind ja vorne, im Februar, haben wir die Konzerte, nicht?
16:12Im Konzertgebogen und in den Dulen.
16:15Und hier hat die IBM euch zu zwei Galas eingeladen, nicht?
16:19Das ist die Wanne.
16:20Die beiden.
16:21Und dazwischen bleiben wir in Benelux.
16:23Kippo.
16:25Kippo, gollend Schatz.
16:26Das ist toll.
16:28I'm fine.
16:30Ja eben, ist gut.
16:31Jederzeit.
16:33Ich weiß jetzt noch, wann.
16:35Aber ich nicht.
16:36Ja, ja, eben.
16:37Dann wollen wir versuchen, dass wir da unten dran nach London machen.
16:42Äh, ab zwölf Frühstern.
16:44Okay.
16:45Kannst du zwölf Uhr drangen?
16:46Und wenn es der Telewisionsarbe ist?
16:48Ja, eben.
16:49Unsere neue Platte ist eigentlich sehr gut für England.
16:51Na, Mama Löwe, für England auch.
16:53Das ist Lügeberg, ne?
16:54Dann passt sie sehr gut nach der Tourne.
16:56Und dann kommen wir dran, versuchen, England zu machen.
16:58Pinder?
16:59Ja.
17:00Pils?
17:00Ja.
17:00Wir versprechen uns natürlich durch die Tournee noch bessere Umsätze, weil das ganze Plattenmaterial dadurch mit gepusht wird.
17:10Man muss es auch machen, denn von reinen Platten umsetzen kann eine solche Gruppe wie die Les Amphysingers, plus was drumherum ist, nicht leben.
17:18Ich zum Beispiel garantie die Chor und die Orchester und bezahle zum Beispiel die Steuern für die Ausländer, bezahle die Busse, die Uniforms für die Orchester, die Hotels, die Flüge von England nach und zurück.
17:32Das alles zusammen kommt zum einen schönen Sommer.
17:34Ich muss eigentlich ganz genau ausgerechnet 15.000 Mark per Auftritt bei unserer Tournee schon garantieren, bevor ich einen Gewinn mache.
17:48Wir gehen hier, ob wir hier gehen.
17:50So ist das ja die Enhema?
17:52Ja.
17:52Je nehmis.
17:54Das ist nicht gel, fertig.
17:57Du musst du an, dass das einen auch an, oder?
17:59Geht was, was ich dringend?
18:02Ihr müsst.
18:05Wie ist dre Mal?
18:08Der letzte L proyecto ist für...
18:11… das Schönen Sieben.
18:12Ich würdegüß die Prennungen ansehen, vielleicht noch mehr.
18:14Okay, let's go, some people are coming, happy birthday Jürgen.
18:28One, two, one, two. You know what I mean? One, two. Now wait a minute, one, two. Let's go.
18:58We took a little turkey along with Donald Packard up there on a Mississippi. We took a little bacon and we took a little beef and we ran up off the British in the middle.
19:18Ist Mexiko ein Plagiat? Nein, absolut nicht. Mexiko basiert auf einem Traditional und die andere Seite, die Les Humphries des Plagiats sichtigt, hat sich auch auf dieses Traditional gestützt.
19:35Die Frage ist, habe ich das geklaut? Die Antwort ist nein. Die Melodie ist frei. Es ist geschrieben in 1815. Das weiß keiner mehr, wer das geschrieben hat. Das heißt 8. Januar.
19:46Und ein gewisser Jimmy Driftwood hat einen Text geschrieben in 1955 und hat es genannt in der Battle of New Orleans.
19:53Ich würde sagen, es ist ähnlich wie das heute jeder Goethe-Abdrucken darf oder Schiller. Ist auch frei. So ist es nach 70 Jahren reich gekommen.
19:59Wir haben die Selbe, die Selbe gemacht, wir haben die Melodie genommen, noch eine Tex-Gemart, noch ein ganzer.
20:04Noch ein Teil gebaut. These are Mexico. Mexico, das ist nicht das Original. Das ist ein bisschen Sussex, die Gebaut.
20:10Und das ist die Ollefänger für die Titel.
20:12Die Melodie ist richtig neu.
20:19You feel all right?
20:36You feel all right?
20:38I can't hear you.
20:40I can't hear you.
20:43They call Garnix.
20:46They call Garnix.
20:47Ich glaube, dass Les auch ohne Publikum auskommt,
21:15weil einfach in ihm so viel Substanz, musikalische Substanz steckt,
21:20dass er immer sehr produktiv und sehr, sehr effizient arbeiten wird, auch ohne Publikum.
21:25Aber es ist natürlich schön, dass das Publikum mitmacht
21:28und es ist ein zusätzlicher Anreiz auch noch für seine Arbeit.
21:45Ich glaube, dass der Sound 73, der Les Humphries, der Sound für die 70er Jahre sein wird.
21:52Ich freue mich, dass Les so viel Erfolg gehabt hat heute Abend,
21:55weil das hat er bestimmt verdient.
21:57Er hat so viel gearbeitet und ich freue mich mit ihm zusammen.
22:00Und, äh, und, sie hat was vergessen.
22:04Sie hat was vergessen.
22:05Und, äh, ich hab dir gesagt.
22:09Und, äh, und?
22:10Und, komm, und, und, und, und?
22:14Es gibt kein uns.
22:17Sie hat mal den Text vergessen.
22:18Wir hatten sechseinhalbtausend Leute.
22:26Es war voll, es war, ich darf das Wort nicht sagen, weil wir so ausgemacht haben.
22:31Es war ausverkauft und es kostet eine Mark.
22:33Nein, eine Mark.
22:36Eine Mark, wenn man dieses Wort sagt, diese Wort ausverkauft.
22:40Aber es gilt nicht auf die Konzerte, die von Weißen.
22:42Du hast es gesagt, die gibt's mir eine Mark.
22:44Nein, es kommt in die Kasse.
22:46Nach der Tournee werden wir dann eine große Feier machen.
22:48Mit einem bestimmten Grund.
22:50Der Grund ist, wenn man sagt, ausverkauft, zu laut, kommen die Leute nicht mehr rein.
22:54Und kommen nicht keine Karten mehr.
22:56Habt ihr es einer gehört, ihr das Wort?
22:57Aber das war Konzert für heute, das gilt nicht.
23:00Das kann man jetzt, für Gängeleit kann man sagen, das war ausverkauft.
23:04Nein, nein, das Wort ausverkauft, jetzt meine ich es ganz ernst, denn es geht ums Geld.
23:09Das Wort ausverkauft ist Gift für eine Tournee,
23:12die so lang geht, über drei Monate, weil diese Parole ausverkauft lähmt die Leute.
23:19Und die sagen, ach, da hat es gar keinen Zweck hinzugehen.
23:22Und wenn man Konzerte macht bis zum 21. April,
23:26dann ist es sehr dumm, bereits im Januar oder Februar von Ausverkauft zu reden.
23:31Dass wir allerdings Grund haben, dieses Wort so oft zu verschweigen, krampfhaft,
23:35macht uns besonders glücklich.
23:36Wir sind in der Tat ausverkauft gewesen.
23:42Das gefällt mir.
23:44Meiner Meinung nach, wir sind am Anfang, wir sind nicht am Ende, wie Menschen oder überhaupt sind.
23:48Wir machen jetzt die Durchbrücke in Ausland.
23:51Wir wissen alle, die Chorien sind sehr vernünftig geworden.
23:54Die wissen, dass in Ausland ein Geschäft für uns sein kann,
23:58aber es gehört zu einer gewissen Vorbereitung.
24:00Und diese Vorbereitung ist schwer.
24:02Wir machen jetzt die Vorbereitung.
24:32Ich habe mich entschlossen, einen 5-Jahre-Plan zu machen,
24:35wo wir dabei auf Tournee nur einmal im Jahr gehen.
24:39Wir werden uns im Ausland konzentrieren.
24:41Und wir hoffen, dass wir nochmal betonen können,
24:43dass in Frankreich, hier in London, in England, in Italien,
24:47dieses Jahr eine gewisse Durchbrücke kommt.
24:51Und nächstes Jahr werden wir, eventuell, wenn es hier klappt,
24:53weil hier ist eine Brücke eigentlich, nach Amerika,
24:56nach Amerika und Japan unbedingt konzentrieren.
24:59Und dann muss man sehen.
24:59Also ich bin auf der Meinung, dass diese Musik,
25:01wenn es in der Lage ist, wenn eine Nummer wie Mamelu zum Beispiel,
25:05Nummer eins in sechs europäische Länder sein kann,
25:08dann haben wir doch was anzubieten mit Ausland.
25:10Und es wird verdammt Zeit,
25:13dass ein deutsches Produkt in Ausland richtig deutsch brägt.
25:16Oh, komm, komm, komm!
25:33Oh, komm, komm!
25:35Oh, komm, komm!
25:40Oh, ho, ho, ho, ho, ho, ho, ho, ho, ho, ho.
25:42Ja, all right!
25:43bümap bümap Mabeloo
25:46bümap mabeloo
25:48bümap Mabeloo
25:52bümap mabeloo
25:55bümap mabeloo
25:57damals haben die Singers viele im sonst gemacht.
26:01Jetzt ist es so, dass wir auf lange Turnien gehen können.
26:04Wir machen unsere Galas und unsere Platten laufen
26:07und die Singers können schon eine schöne Verdienst machen.
26:09Sie werden für jeden Auftritt fest bezahlt?
26:11Die kriegen unterschiedlich, aber im Grunde ist es 500 Mal per Abend.
26:15Und man kann es selbst ausrechnen, das ist eine lange 100-Tage-Tournage, was man verdienen kann.
26:20Bei den Platten ist es etwas anders.
26:22Manche Leute sagen, ja, der lässt verdienen die ganze große Kohle und die Chor sterben von Hunger und so.
26:28Das haben Leute behauptet.
26:29Das ist überhaupt nicht wahr, weil bei unserer zweiten LP, das ist die erste war ein riesiger bei mir Fuller,
26:34habe ich jede in der Chor damals gefragt, was die wollen, an Beteiligung, an die Platten umsetzt oder Geld für die Aufnahme.
26:40Und das war zu einem Zeitpunkt, wo kein riesiger Umsatz da war.
26:44Und man muss nicht vergessen, wir sind nicht ein einzelner Singer, das von einem Umsatz lieben kann, wir waren zwölf.
26:50Und die haben alle entschlossen, lieber Geld von der Plattenfirma zu bekommen für die Aufnahme, dann auf Risiko gehen.
26:56Übrigens, ein Plattenumsatz kommt meistens eineinhalb Jahre später, wegen der Platten muss verkauft werden, es muss abgerechnet werden und so.
27:03Und die wollen nicht so lange warten.
27:10Und die wollen nicht so lange warten.
27:40Shave your soul.
27:42Yeah, yeah, yeah.
27:44Mamma Mamma Mamamalu.
27:46Mamma Mamma Mamamalu.
27:49Yeah, thank you.
27:50So, man muss aufpassen, eine Karriere eines Künstlers oder eine Gruppe überhaupt ist begrenzt, das weiß jeder.
27:57Ich träume nicht, dass wenn ich sexisch bin, dann läuft das genauso wie jetzt.
28:00Und man muss in der Zukunft denken, es genauso wie ein Fußballer.
28:02Ein Fußballer kann nur an einem gewissen Zeit wegen Konditionen aushalten.
28:05Es ist nicht ganz genau bei uns, weil da gibt es alte Künstler, zum Beispiel ich.
28:10Aber man muss einfach in die Zukunft etwas denken.
28:15Man muss mit Geld ein bisschen Ahnung haben.
28:18Ich bin gut beraten über Geldsäcken.
28:20Ich brauche nicht so viel zu sagen wegen der Steuer.
28:22Guten Tag, Steuer.
28:24Aber muss man da ein bisschen vorsichtig sein und in der Zukunft ein bisschen beilegen für einen rainy day.
28:32Und man braucht Glück.
28:33Glück braucht man auf der Falle.
28:35Glück braucht man auf der Falle.
29:05Ja!
29:07Ja!
29:08Ja!
29:10Ja!
29:12Ja!
29:13Ja!
29:15Ja!
29:16Ja!
29:17Ja!
29:18Ja!
29:20Ja!
29:21Ja!
29:22Ja!
29:23Ja!
29:25Ja!
29:26Ja!
29:27Ja!
29:28Ja!
29:29Ja!
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