00:00Beim Weihnachtseinkauf könnte es am Black Friday, Wochenende, zu Störaktionen kommen.
00:06Das kündigte die Handelsgewerkschaft vor der vierten Verhandlungsrunde am Donnerstag an.
00:11Sie könnten überrascht werden.
00:13Wie genau diese Überraschung aussehen könnte,
00:15wollte die Gewerkschaft vor der Verhandlung mit den Arbeitgebern nicht verraten.
00:20Das, was ich sagen kann, sind die Störaktionen werden am 29. und am 30.11. stattfinden und in Wien und Linz.
00:31Für die Arbeitnehmer ist klar, dass es bei den Kollektivverträgen für 2025
00:37einen Abschluss über der rollierenden Inflation von 3,8 Prozent geben muss.
00:43Wir sind auch offen für einen Zweijahresabschluss.
00:46Ganz wichtig bei diesem Abschluss ist es, dass die derzeitigen Risiken der aktuellen Krise,
00:53der aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht einseitig auf die Beschäftigten abgewälzt werden.
00:59Sie brauchen die Sicherheit, dass ihre Einkommen real auch steigen.
01:03Die Arbeitgeber sehen sich bei sinkenden Umsätzen und steigenden Kosten von den Forderungen der Arbeitnehmer überfordert.
01:11Ihr Angebot ein Gehaltsplus von 3,1 Prozent.
01:15Es ist spannend, dass wir immer nach kreativen Lösungen gefragt werden.
01:18Wir haben jetzt mehrfach entsprechend sehr sachliche Zahlenberechnungen gebracht,
01:24sehr sachlich vom IAS-Benja-Formel auf einen Fünfjahresdurchschnitt.
01:28Das darf man nicht vergessen, die 3,1.
01:30Wenn ich den Einjahres-Benja-Faktor hernehme, habe ich einen Produktivitätsrückgang im Handel von 5,6 Prozent.
01:38Das ist extrem dramatisch.
01:40Sagt auch das IAS, man muss diesen Zeitraum da erstrecken, 0,7 als Abschlag.
01:45Ich glaube, wir waren sehr kreativ und auf der anderen Seite höre ich noch immer,
01:48es ist entsprechend, wir brauchen mehr Freizeit, um aus der Krise zu kommen und das kann es nicht sein.
01:52Vor den angedrohten Störaktionen der Gewerkschaft im Weihnachtsgeschäft fürchtet sich Treffelig nicht.
01:58Wir versuchen es zu vermeiden, aber ein zu hoher Abschluss macht mir deutlich mehr Sorgen,
02:02weil es für die Betriebe einfach nicht tragbar ist.
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