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  • vor 20 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:07Guten Morgen, Michi.
00:09Guten Morgen, Stocki.
00:10Du schaust aber noch nicht recht wach aus.
00:13Ich hab noch keinen Kaffee gehabt.
00:14Meiner war aus.
00:15Dabei bin ich gestern aufs Nacht los und wollte noch einen besagen.
00:18Und?
00:19Ja, am Schluss hab ich dann zwei Einkaufstaschen gehabt.
00:21Also eine Tumtfisch mit Tomatensoße und Gummibärle und Kakao.
00:27Den Kaffee hab ich vergessen.
00:28Schau, da mach ich mir immer eine Einkaufsliste.
00:31Hab ich gemacht, hab ich daheim liegen müssen.
00:36Kripperhosenheim, Apparat, Stockl, grüß Gott.
00:40Ja, Antiquitäten, Zeitensprung, ja, kenn ich.
00:43Ja, bitte fassen Sie nichts an, wir kommen.
00:47Michi, mit dem Kaffee, das wird leider nix, es gab mir der Laich.
00:51Doch, ich sag den Kommissaren Bescheid.
00:55Für die.
00:56Halt, du musst ins Antiquitätengeschäft Zeitensprung.
01:00Das ist einer.
01:07Morgen, Brüderlein.
01:08Guten Morgen, Schwesterlein.
01:10Das schaut heute mal richtig gut aus.
01:14Sag mal, hast du eine Zeitung gekauft, aber keine Semmeln?
01:16Das ist die Abendausgabe, die hab ich gestern schon mitgebracht.
01:19Vollkornbrot ist eh gesünder.
01:21Gibst mir grad mal die Butter rüber?
01:23Freilich.
01:24Okay.
01:24Ach, und die Himbeermarmelade, bitteschön.
01:27Das wolltest du auch haben.
01:29Mai, und bist du lieb und schenkst mir Kaffee noch?
01:31Ja, ich weiß, dass du bist.
01:34Aber trinken kannst du dann selber, gell?
01:36Mhm.
01:38Bitte sehr.
01:40Na klar.
01:42Guten Morgen, Frau Stockl.
01:44Hab ich mir doch gedacht.
01:46Wo?
01:47Alles klar, bin schon unterwegs.
01:49Servus.
01:50Tja, das war's dann mit dem Frühstück.
01:52Ich hab gerade gelesen, einen Fasten Tag in der Woche soll super gesund sein.
02:04Servus, Mie.
02:05Grüß, der Cominian.
02:06Servus, Herr Pacht.
02:07Morgen einmal.
02:08Und, seid schon aufnahmefähig?
02:10Ja, Bunge.
02:11Das ist ja so.
02:12Der Tote ist der Besitzer von dem Antiquitätengeschäft, und zwar der Herr Richard Steinmann.
02:1759 Jahre alt ist er geworden.
02:20Wohnt hat er übrigens direkt über dem Geschäft zusammen mit seiner Frau, mit der Diana, ebenfalls
02:24Steinmann.
02:26Weißt du denn schon Bescheid?
02:27Nein, der ist ja gar nicht daheim.
02:29Wer hat den Toten gefunden?
02:30Ein Nachbar.
02:31Und zwar der Josef Dietl.
02:32Der wollte heute in der Früh mal kurz vorbeischauen, zusammen mit seinem Hund, mit dem Wasti.
02:37Na, und dann hat er ihn durchs Schaufensterhaut dann liegen sehen.
02:40Bestellen.
02:41Haben denn der Herr Dietl und der Wasti noch was gesehen?
02:44Ja, ich hab mit den beiden geredet, aber das war sinnlos.
02:47Die sind fertig mit der Welt.
02:48Die hab ich heimgeschickt.
02:49Schön.
02:50Wo liegt denn die Leiche?
02:51Drinnen.
02:52Wollte sie sehen?
02:53Logisch.
02:54Auf geht's.
02:58Ja, und die Tür war aufgesperrt.
03:01Und Herr Steinmann hat noch alles dabei, außer Geld, Papiere, Handy.
03:05Mit der Kasse hat auch nichts gefällt.
03:06Also können wir Raubmord ausschließen.
03:09Guten Morgen, Frau Mayn.
03:10Guten Morgen.
03:11Guten Morgen.
03:12Kannst du uns schon was zu der Todesursache erzählen?
03:14Kann ich.
03:15Die Wunde am Hinterkopf lässt darauf schließen, dass das Opfer mit einem harten, schweren
03:19Gegenstand erschlagen wurde.
03:20Der Mann war sofort tot.
03:22Was für ein Gegenstand könnte das gewesen sein?
03:24Schwer zu sagen.
03:25Aber in der Wunde hab ich kleine weiße Splitter gefunden.
03:29Wahrscheinlich gibt's.
03:30Welchen schaffst du hier mal um?
03:31Vielleicht findest du was Passendes.
03:33Wir schauen dir mal um.
03:36Todeszeitpunkte.
03:36Heute Morgen zwischen sieben und acht Uhr.
03:40Entschuldigung.
03:42Moment, bitte.
03:44Hallo, Frau Speidel.
03:45Was gibt's denn?
03:46Was?
03:48Oh nein.
03:51Alles klar.
03:54Meine Nachbarin hat über Nacht die Badewanne laufen lassen.
03:57Die wohnt direkt über mir.
03:58Das heißt, das Wasser ist wahrscheinlich in meine Wohnung gelaufen.
04:00Also höchstwahrscheinlich.
04:02Ich muss sofort los.
04:04Entschuldigung.
04:06Was ist mit der Leiche?
04:09Was ist denn hier los?
04:11Entschuldigung, wer sind Sie?
04:13Monika Lerch.
04:13Ich arbeite hier.
04:15Oh mein Gott, Herr Steinmann.
04:17Frau Lerch, komm mal mit.
04:19Gehen wir irgendwo hin, wo wir uns in Ruhe unterhalten können.
04:21Komm mal mit.
04:25Haben Sie einen Verdacht, wer das getan haben könnte?
04:29Herr Steinmann war bei allen Kunden und Händlern sehr beliebt.
04:33Wie lange arbeiten Sie schon hier?
04:35Seit über 20 Jahren.
04:37Herr Steinmann war der beste Chef, den man sich je vorstellen konnte.
04:40Gibt es hier noch andere Mitarbeiter?
04:42Ja, Stefan, sein Sohn.
04:44Der müsste eigentlich schon hier sein.
04:47Können Sie uns sagen, wo wir die Ehefrau von Herrn Steinmann finden?
04:50Ja, Frau Steinmann hat einen Blumenladen in der Innenstadt.
04:54Entschuldigung für mich, die Störung.
04:55Der Buhr vom Toten, der da, ich hätte ihn in die Werkstatt gesetzt.
04:58Ich geh gleich rüber.
04:59Sie entschuldigen mich.
05:04Frau Lerch, ich würde gerne wissen, wo Sie heute zwischen 7 und 8 Uhr waren.
05:08Ähm, ja, so gegen 7.15 Uhr bin ich zum Bäcker und hab Semmeln geholt und bin dann zu meiner
05:14Nachbarin und wir haben zusammen gefrühstückt.
05:18Kannst du gar nicht glauben.
05:20Hat Ihr Vater Streit gehabt mit jemandem?
05:23Vielleicht mit einem Kunden oder einem Geschäftspartner?
05:26Das kann ich mir nicht vorstellen.
05:28Mein Vater war zwar ein knallharter Geschäftsmann, aber immer korrekt.
05:33Waren Sie das jeden Morgen?
05:35Nein, meine Nachbarin wurde am Knie operiert und deshalb kann sie nur auf Krücken laufen.
05:41So lange gehe ich ihr ein bisschen zur Hand.
05:44Wie haben Sie sich mit Ihrem Vater verstanden?
05:46Gut, sonst hätte ich ja hier nicht gearbeitet.
05:49Bin ja Restaurator.
05:51Was anderes, Ihr Vater war heute Morgen schon um 7 Uhr im Büro.
05:54Ist das öfters vorgekommen?
05:56Jeden Tag.
05:58Er trinkt Kaffee, macht das Kreuzworträtsel im Stadtanzeiger.
06:01Er erledigt den Papierkram.
06:03Dafür macht er früher Feierabend wegen seiner Frau.
06:06Das heißt, die Frau Ihres Vaters ist nicht Ihre Mutter.
06:10Meine Mama ist schon seit 10 Jahren tot.
06:12Diese Diana ist seine zweite Frau.
06:15Ich habe nie verstanden, was er an dir gefunden hat.
06:17Das klingt jetzt nicht gerade so, als ob die Ihnen sonderlich sympathisch würden.
06:22Die hatten ausgenommen wie ein Weihnachtsgans.
06:26Schmuck, Sterne, Restaurants, Reisen.
06:29Mein Vater war so verschossen, der hat gar nichts mehr gemerkt.
06:33Verstehe.
06:34Wie geht das mit dem Geschäft weiter?
06:36Das werde ich übernehmen, also, so wie es geplant war.
06:40Das Haus werden Sie dann auch erben.
06:43Nein.
06:45Bitte, Diana.
06:47Wie lange waren Sie denn bei Ihrer Nachbarin?
06:50Ja, so bis kurz vor neun und dann habe ich mich fertig gemacht, um den Bus um 9.25 Uhr
06:55zu nehmen, damit ich pünktlich um 10 Uhr hier bin.
06:57Haben Sie gar kein Auto?
06:59Nein, ich habe nie eins gebraucht.
07:02Wann und wo haben Sie Ihren Vater zum letzten Mal gesehen?
07:06Gestern Nachmittag um vier hier im Laden.
07:08Dann hat er Feierabend gemacht.
07:10Jetzt müsst ihr ja nur wissen, wo Sie heute Morgen zwischen 7 und 8 Uhr waren.
07:13Daheim.
07:14Ich habe gefrühstückt.
07:16Gibt es denn für Zeugen?
07:18Ich wohne allein.
07:19Schaut.
07:20Ja, das wäre es dann fürs Erste.
07:21Ihre Fingerabdrücke würden wir noch brauchen.
07:23Da kommen mir gleich Kollegen auf Sie zu.
07:25Frau Lärch, ich bräuchte dann noch die Adresse und die Telefonnummer von Ihrer Nachbarin.
07:29Ja, selbstverständlich.
07:33Ihre Fingerabdrücke würden wir noch brauchen.
07:35Fingerabdrücke.
07:36Ja, deine Routine.
07:37Die Kollegen kommen dann auf Sie zu, wenn Sie dabei draußen warten würden.
07:41Das wäre nett.
07:42Ja.
07:45Bitteschön.
07:45Bitteschön.
07:50Und?
07:52Ich wüsste nicht, warum Frau Lärch ihren Chef umbringen sollte.
07:54Außer im Scheinziehen, was hatte ich das Alibi zu haben.
07:57Schaut mal, was ich gefunden habe.
07:59Ganz hinten im Regal ist gestanden.
08:02Und das ist kein Himpersaft.
08:04Naja, das schaut anders aus.
08:06Die Gipsplüte könnten dazupassen.
08:07Wenn wir Glück haben, sind Fingerabdrücke drauf.
08:09Sehr gut, Mähe.
08:10Danke.
08:11Herr Martin, sagen Sie doch bitte dafür, dass die Madonna in die KTU und die Ordner hier zu uns kommen.
08:16Ja, ist recht.
08:16Und überprüfen Sie doch bitte das Alibi von Frau Lärch.
08:20Die Adresse steht hier drauf.
08:21Ja, ist recht.
08:22Entschuldige, kleine Frage.
08:23Soll ich das Alibi von Burben auch noch checken?
08:25Nein, das brauchst du nicht überprüfen.
08:27Der hat nämlich keins.
08:28Aber du kannst dir bei den Nachbarn umhören.
08:30Vielleicht hat jemand heute morgen was gesehen.
08:31Ja, ist echt.
08:32Aus?
08:33Ich leuchte.
08:34Entschuldigung.
08:35Okay.
08:36So, dann bringen wir hin.
08:38Vielen Dank.
08:39Und los geht's.
08:41Der Sohn hat kein Alibi und wird ein kleines Vermögen haben, wenn man das Haus und das Inventar zusammenrechnet.
08:46Naja, das schon.
08:48Spricht da etwa ein kleines Aber?
08:49Ja, mei, der hat einfach nicht so gewirkt, als ob er gerade den eigenen Vater schlagen hat.
08:53Ah, wenn man vom Teufel spricht.
08:58So ein Auto sieht man aber auch selten.
09:00Naja, dürfte auch nicht das Billigste sein.
09:02Also ich habe Bauchgefühl in allen Ehren, aber den sollten wir im Auge behalten.
09:06Naja, aber jetzt fahren wir erstmal zur Witwe des Toten.
09:09Der Steinmann Junior hat nämlich gesagt, dass dieser Vater nur das Geld deswegen geheiratet wird.
09:14Das soll ja in den besten Familien vorkommen.
09:19Jetzt haben wir schon wieder was gefunden.
09:21Im Scheibtisch vom Herrn Steinmann.
09:22Was denn?
09:23Die Kündigung von der Frau Lärsch.
09:25Darum schon hält, davon haben sie es gar nicht so erzählt.
09:27Dann drehen wir doch am besten gleich wieder um.
09:29Das machen wir.
09:30Danke, Miki.
09:30Danke.
09:31Gerne.
09:33So, dann jetzt nochmal den rechten Daumen, bitte.
09:39Dankeschön.
09:39Das war's.
09:41Frau Lärsch, Sie haben uns gar nicht gesagt, dass Sie gekündigt haben und das nach 20 Jahren.
09:45Ach, das tut mir leid, das muss ich in der Aufregung vergessen haben.
09:50Hatten Sie unter Herr Steinmann Streit?
09:53Überhaupt nicht.
09:54Ich träume nur schon lange davon, mich selbstständig zu machen.
09:57Und wenn ich es jetzt nicht mache, dann ist es irgendwann zu spät.
10:00Was machen Sie denn genau?
10:02Ich eröffne einen Secondhand-Schmuckladen in der Amselgasse.
10:05Der wird gerade renoviert.
10:07In der Amselgasse?
10:08Wer ist die Lage?
10:10So einen Laden zu renovieren und mit neuer Ware zu bestücken, das kostet ja schon ganz schön Geld.
10:14Na ja, ich habe mir im Laufe der Jahre etwas zurückgelegt und außerdem wird meine Lebensversicherung bald fällig.
10:19Schön.
10:20Ja, das wäre es dann schon wieder.
10:21Sie halten sich bitte weiterhin zu unserer Verfügung.
10:24Wiederschauen.
10:25Wiederschauen.
10:33Wiederschauen.
10:33Also, das klingt alles plausibel, was ihr uns erzählt habt, hat uns aber leider keinen Schritt weitergebracht.
10:38Na ja, vielleicht können uns ja die Vito weiterhelfen.
10:41Auf geht's.
10:52Morgen.
10:53Morgen.
10:54Christine, wenn du willst, kannst du mir die Post gleich mitgeben.
10:56Ja, warte.
10:59Polizeipräsidium Rosenheim-Grashecker, grüß Gott.
11:01Ah, Frau May.
11:03Was?
11:04Ja, um Gottes Willen.
11:07Ja, ich werde es ausrichten.
11:09Gut, alles Gute.
11:11Auf Wiederhören.
11:12Meine arme Frau May.
11:14Wieso? Was ist los?
11:15Ihr Nachbarin hat Badwarner überlaufen lassen.
11:17Jetzt steht bei ihr die ganze Wohnung unter Wasser.
11:20Ach, du Elend.
11:27Entschuldigung, könntest du nicht sagen, wo Diana Steinmann ist?
11:30Sie steht drin an der Kasse.
11:31Gut, danke.
11:32Vielen Dank.
11:38Ja, ist notiert.
11:39Unser Fahrer bringt dann die Gestecke vorbei.
11:42Servus.
11:45Grüß Gott, die Herren.
11:46Was kann ich für Sie tun?
11:48Frau Steinmann?
11:49Ja.
11:51Bach, Kripo Rosenheim, das ist mein Kollege Hauptkommissar Hofer.
11:54Grüß Gott.
11:54Können Sie bitte sprechen?
11:56Und zwar am besten ungestört.
12:00Ich kann das gar nicht fassen.
12:03Hat Ihr Mann mit irgendjemandem Ärger oder finanzielle Probleme?
12:07Nein.
12:08Das wüsste ich doch.
12:11Wie lange sind Sie und Ihr Mann schon zusammen?
12:16Wir haben uns vor zwei Jahren kennengelernt und ein halbes Jahr später haben wir geheiratet.
12:20Da müssen Sie sicher sehr sicher gewesen sein.
12:23Absolut.
12:25Richard hat mich auf Händen getragen.
12:28Er war so charmant und großzügig.
12:30Der altes Unterschied hat Sie nicht gestört.
12:34Er war ein wunderbarer Mensch.
12:36Sein Alter war mir völlig egal.
12:39Können Sie uns etwas zu dem Verhältnis Ihres Mannes zu seinem Sohn sagen?
12:42Nicht wirklich.
12:44Ich sehe den Stefan so gut wie nie.
12:46Obwohl Stefan Steinmann mit Ihrem Mann zusammen gearbeitet hat und Sie direkt über dem Laden wohnen?
12:51Der Stefan glaubt, dass ich Richard nur ausnutzen will.
12:53Und das lässt er mich spüren.
12:55Deshalb habe ich den Kontakt vermieden.
12:58Wann haben Sie Ihren Mann das letzte Mal gesehen?
13:01Heute um 4.30 Uhr, als ich aufgestanden bin.
13:06Da hat er ganz friedlich neben mir geschlafen.
13:09Was haben Sie anschließend gemacht?
13:11Ich bin zum Blumengroßmarkt nach München.
13:14Allein.
13:15Hätten Sie da einen Zeitablauf für uns?
13:19Ich bin um 5 Uhr losgefahren.
13:20Ich bin um 6 Uhr angekommen.
13:22Ich habe bis viertel vor sieben Blumen eingekauft.
13:25Und dann bin ich zurückgefahren.
13:27Gibt es dafür Zeugen?
13:28Sicher.
13:30Mein Stammhändler.
13:32Bei ihm habe ich 300 Sonnenblumen für eine Hochzeitsdeko gekauft.
13:36Fahren Sie immer selbst?
13:37Ja.
13:39Nur so kann ich sicher sein, dass die Qualität stimmt.
13:42Wann waren Sie denn genau zurück in Rosenheim?
13:45Erst gegen 8.40 Uhr.
13:47Ich habe ewig auf der Autobahn gestanden.
13:49Da war ein Riesenstau.
13:52Ja, ich glaube, das wäre es dann fürs Erste.
13:54Sie müssen uns noch den Namen Ihres Blumengroßhändlers abschreiben.
13:58Und die Fingerabdrücke bräuchten wir noch.
14:00Aber da besuchen Sie dann die Kollegen nochmal.
14:03Vielen Dank.
14:06Servus, Frau Stocklicht.
14:07Frau Grausäcker.
14:07Sie, die Frau May hat mich gerade angerufen.
14:09Ich soll Ihnen was Wichtiges ausrichten.
14:11Warum ruft die Frau May mich nicht direkt an?
14:13Weil bei einer die ganze Zeit besetzt ist, hat sie gesagt.
14:16Das stimmt, Frau Grausäcker.
14:17Sag es Ihnen, bei mir ist der Teufel los.
14:18Ich weiß überhaupt nicht, wo mir der Kopf steht.
14:20Das kenne ich sehr gut.
14:22Also, Frau Grausäcker.
14:23Ganz kurz, Frau Stocklicht.
14:25Können Sie die Akten bitte wieder ins Archiv bringen?
14:28Selbstverständlich.
14:29Danke.
14:30Was ist jetzt mit der Frau May?
14:31Hoffentlich nichts Schlimmes.
14:33Stellen Sie sich Ihnen vor, bei der steht das komplette Bad unter Wasser.
14:37Die Nachbarin von oben war so deppert und hat die Wanne überlaufen lassen.
14:40Um Gottes Willen, die arme Frau May, was macht sie denn jetzt?
14:43Na ja, jetzt ist sie erst einmal heimgefahren, um sich das Desaster anzuschauen.
14:47Heimgefahren?
14:48Ja, und was ist jetzt mit der Obduktion im Mordfall?
14:50Ja, deswegen hat sie ja angerufen.
14:52Die muss warten, hat sie gesagt.
14:54Und wann gedenkt sie zurückzukommen?
14:56Das hat sie jetzt nicht gesagt.
14:58Ach, sauber.
15:05Waren Sie nicht etwas zu der Rechtshilfe, Frau Steinmann?
15:07Naja, also, sie hat nicht gerade den Eindruck einer besonders trauernden Witwe gemacht.
15:13Der Herr Steinmann hat ihr eine Menge Geld hinterlassen, das wäre schon ein Motiv.
15:17Aber die Anna Steinmann scheint ihr immer geliebt zu haben.
15:19Scheint, vielleicht aber auch nur sein Vermögen.
15:21Also, die Rückfahrt vom Großmarkt nach Rosenheim dauert ca. eine Stunde.
15:26Theoretisch konnte die Frau Steinmann locker um 7.45 Uhr im Laden ihres Mannes sein,
15:31in einem Morden und dann weiterfahren.
15:32Theoretisch schon, aber praktisch stimmt sie im Stau.
15:34Das werden wir erst einmal überprüfen.
15:41Ah, Mist.
15:47Herr Hofer, suchen Sie einen Kollegen?
15:49Na, na, der hat bloß was im Auto vergessen.
15:51Ich sollte Ihnen noch was ausrichten.
15:53So, da bin ich wieder.
15:54Die Abduktion wird noch ein bisschen dauern.
15:56Ach so?
15:56Die Frau May hat einen Wasserschaden in ihrer Wohnung.
15:59Danke, Frau Glaswicker.
16:05Halt, stehen bleiben.
16:07Jetzt sei ich gekommen gerade.
16:08Ich habe mit den Nachbarn geredet, aber entweder haben sie nichts gekriegt und nichts gehört,
16:12oder sie haben da gearbeitet.
16:13Na, dann fragst du jetzt später noch einmal nach.
16:14Jawohl.
16:15Übrigens hat die KTU die Madonna schon untersucht.
16:17Fanden Sie es schon dran?
16:18Sehr gut.
16:19Was ist mit dem Alibi von der Frau Lerch?
16:20Mache ich jetzt gleich.
16:21Wunderbar.
16:22Ach ja, und rufen Sie doch bitte bei diesem Blumgroßhändler in München an.
16:25Es geht um das Alibi von Witwe Steinmann.
16:28Hier, steht alles hier drauf.
16:29Jawohl.
16:33Hallo, Frau Stockl.
16:34Grüß euch miteinander.
16:35Ihr wisst ja gar nicht, was heute schon wieder alles los ist.
16:37Die arme Frau May...
16:39Hat einen Wasserschaden, das wissen wir schon.
16:40Danke.
16:42Frau Stockl, prüfen Sie doch bitte mal bis heute Morgen um 7 Uhr zwischen München-Rosenheim
16:46und Staukab.
16:47Mache ich.
16:48Danke.
16:51Danke.
16:57Hallo, die Damen.
16:58Ich wollte nur kurz Bescheid geben, dass ich wieder im Haus bin.
17:00Schaut schlimm aus bei Ihnen, Frau May.
17:02Ja, kann man so sagen.
17:03Im Bad tropft es von der Decke.
17:05Oh, das braucht ja echt keiner.
17:07Ich muss dann auch mal...
17:07Sieh, mir ist das auch schon mal passiert.
17:09Es ist sehr lang her, aber es war furchtbar.
17:12Also ich habe das Dreck an die Geschirr schon im Spülbecken da, habe das Wasser auftraut
17:15und bin rausgegangen.
17:16Und dann...
17:16Entschuldigen Sie, Frau Grasäcker, aber ich muss jetzt wirklich zu meiner Leiche.
17:21Als wenn die Leiche nicht zwei Minuten warten kann.
17:25Und nach der Steuerunterlage von Herrn Steinmann lief das Geschäft sehr gut.
17:29Schulden hat er auch keine gehabt.
17:30Ja, das glaube ich Ihnen gern.
17:31Der hatte ein gutes Händchen.
17:33Hier, der hat eine Vase bei einer Auktion für 70 Euro ersteigert.
17:36und für 580 Euro weiterverkauft.
17:40Das ist ein Gewinn von über 700 Prozent.
17:45Nicht schlecht, Frau Spricht.
17:46Ja, und hier geht es weiter.
17:47Bei einer Haushaltsauflösung hat er das Buch
17:50Der König der dunklen Träume gekauft.
17:52Für sechs Euro.
17:53Jetzt raten Sie mal, was er dafür bekommen hat.
17:55Keine Ahnung.
17:56Raus mit der Sprache.
17:58350 Euro.
17:59Direkt einen Tag später.
18:00Weil es eine Erstausgabe war.
18:02Das ist ein Gewinn von...
18:04von fast 6000 Prozent.
18:06Der reine Wahnsinn.
18:08Jetzt brauche ich erst mal einen Kaffee.
18:09Wollen Sie auch einen?
18:10Sehr gerne.
18:15Ich hole uns noch schnell einen Kaffee.
18:16Ja, ja.
18:17Ist gerade durchlaufen.
18:19Haben Sie schon was von der Verkehrsleitung gehört?
18:21Ah ja, habe ich Ihnen sogar schon ausgedruckt.
18:24Es gab tatsächlich heute in der Früh
18:25einen Stau zwischen München und Rosenheim.
18:27Da ist nämlich ein Milchlaster umgekippt.
18:29Sogar die Nebenstraßen waren verstopft.
18:31Ah, dann hätte Sie schon mit dem Hubschrauber fliegen müssen.
18:35Ja?
18:37Hallo Christian.
18:38Hier der Abduktionsbericht.
18:40Leider keine neuen Erkenntnisse.
18:42Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat.
18:44Ich habe schon von deinem Unglück gehört.
18:46Ist es sehr schlimm?
18:47Ich habe Glück gehabt.
18:48Der Hausmeister besorgt jetzt Trockengeräte.
18:50Die laufen dann über Nacht.
18:51Und morgen früh ist der Spuck dann hoffentlich vorbei.
18:53Na, ich drücke die Daumen.
18:54Ich auch.
18:55Danke.
18:57Nachrichten aus der KTO.
18:59Sehr gute Nachrichten.
19:00Ich bin ganz ohr, Herr Mohr.
19:01Schauen Sie mal hier.
19:02Die Blutspuren auf der Madonna stammen eindeutig vom Mordopfer.
19:06Demzufolge haben wir die Mordwaffe.
19:07Richtig.
19:08Fingerabdrücke?
19:08Werden gerade noch abgeglichen.
19:10Und ich war in der Zwischenzeit beim Bäcker von der Frau Lerch und bei der Nachbarin
19:13und beim Busfahrer.
19:14Und die haben alle die Aussage bestätigt.
19:16Ja, das war zu erwarten.
19:17Haben Sie auch mit dem Blumengroßhändler von Deanna Steinmann gesprochen?
19:20Nein.
19:20Aber ich warte auf seinen Rückruf.
19:22So, das ist für Sie.
19:23Ich gehe jetzt einmal zu den Nachbarn, weil die müssen schon längst von der Arbeit wieder
19:26da sein.
19:26Ja, gut.
19:27Vielen Dank.
19:27Gerne.
19:28Servus.
19:35Da schön.
19:37So, der Herr Mohr hat gerade das Alibi von Frau Lerch bestätigt, damit wäre die Dame
19:41fein raus.
19:42Naja, so wie es bisher aussieht, hätte ich eh kein Motiv.
19:47Danke für den Kaffee.
19:48Was ist eigentlich mit der Deanna Steinmann?
19:50Ja, es gab heute Morgen tatsächlich einen großen Stau.
19:54Wenn jetzt noch der Blumhändler bestätigt, dass sie bei ihm eingekauft hat, hat sie im
19:57Wasser nicht das Alibi.
19:58Schade eigentlich.
20:00Aber Herr Mohr hatte noch was für uns.
20:02Die Madonna ist die Mordwaffe.
20:04Und es gibt auch Fingerabdrücke.
20:06Schön.
20:06Von wem?
20:07Das versuchen Sie gerade rauszufinden.
20:10Da hätte ich was Schönes.
20:13Hä?
20:13Was denn?
20:14Eine Quittung über eine Barzahlung über 30.000 Euro von Richard Steinmann an seinen Sohn.
20:20Ausgestellt für etwas über einem Jahr.
20:23Privatkredit?
20:24Schaut ganz so aus.
20:26Der Stefan Steinmann hat pro Monat 1.500 Euro an sein Vater Bar zurückgezahlt.
20:31Penibel quittiert von seinem Herrn Papa.
20:32Aber über die letzten zwei Monate gibt es keine Quittung.
20:37Ja, das soll er uns mal erklären.
20:38Genau.
20:49Grüß Gott, Frau Lerch.
20:50Grüß Gott.
20:51Wir hätten noch ein paar Fragen an den Herrn Steinmann.
20:53Ja, kommen Sie doch rein, bitte.
20:54Danke.
20:54Ihre Kollegen haben den Laden vorhin freigegeben.
20:56Wir haben noch ein bisschen aufgeräumt, damit wir morgen wieder öffnen können.
21:00Schon in Ordnung.
21:02Verstehen Sie beide sich denn gut?
21:04Ja, bestens.
21:05Der Stefan ist ein feiner Kerl, leistet hervorragende Arbeit.
21:09Leider hat es sein Vater nicht immer so gesehen.
21:12Inwiefern?
21:14Also ich will ja nichts Schlechtes über meinen Chef sagen, aber der hat den Stefan schon ganz
21:19schön von oben herab behandelt.
21:22Gerade letzte Woche haben die beiden sich noch richtig angeschrien hinten in der Werkstatt.
21:26Darf ich nicht.
21:27Haben Sie zufällig mitbekommen, worum es dabei gegangen ist?
21:31Nein, das geht mich natürlich nichts an.
21:34Also.
21:35Bitte schön.
21:42Grüß Gott, Herr Steinmann.
21:44Sie arbeiten schon wieder?
21:47Das wäre ganz im Sinne meines Vaters gewesen.
21:50Und jetzt, wo ich den Laden übernehme, kommt noch mehr Arbeit auf mich zu.
21:55Wir haben in den Unterlagen Ihres Vaters einen Kreditvertrag mit ihm gefunden.
21:58Wofür haben Sie denn die 30.000 Euro gebracht?
22:01Na, für mein Auto.
22:03Da habe ich schon als kleiner Pupp davon geträumt.
22:05Und die Bank wollte mir nichts geben, als ist mein Vater eingesprungen.
22:08Mich würde interessieren, wie Sie es geschafft haben, jeden Monat 1.500 Euro zurückzuzahlen,
22:13wo Sie doch laut Personalakte jeden Monat nur 2.000 Euro ausbezahlt bekommen haben.
22:18Ich habe jetzt sparsam gelebt.
22:20Herr Steinmann, für wie blöd halten Sie uns?
22:22Haben Sie noch einen lukrativen Nebenjob?
22:25Ich arbeite in der Freizeit ab und zu für Freunde und Bekannte.
22:30War auf die Hand, nehme ich mal an.
22:33Hat Ihr Vater davon gewusst?
22:34Natürlich, sonst hätte er mein Geld gar nicht geliehen.
22:37Vielleicht gab es ja Streit, weil Sie auch während Ihrer Arbeitszeit in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.
22:43Na, das hätte ich niemals gemacht.
22:45Mein Vater hat total cholerisch reagiert, wenn ihn was verärgert hat.
22:49Er hat meinen Vorgänger fristlos entlassen, weil er ein Spielzeug für seine Tochter mitgenommen hat.
22:54Da ging es nur um 20 Euro, aber er hat sich so hintergangen gefühlt, da konnte man nicht mehr mit
22:59ihm reden.
23:00Diebstahl als Diebstahl.
23:01Mein Gott, der Mann hat nur vergessen zu bezahlen.
23:04Ich meine, die Frau Lerch hat auch ab und zu was gekauft, wenn ihm was gefallen hat.
23:08Das ist doch ganz normal.
23:10Da war Ihr Vater sicher auch sauer über die letzten beiden Raten, die Sie nicht bezahlt haben.
23:14Das habe ich mit ihm geklärt.
23:16Er hat einen Engpass wegen einer Autoreparatur und er hat gesagt, das wäre kein Problem.
23:20Dafür haben Sie keinen Sorgen, nehme ich mal an.
23:23Tja, Herr Steinmann, wir werden die Damen und Herren vom Finanzamt informieren müssen.
23:27Für die ist schwarze Arbeit ein rotes Tuch. Auf Wiedersehen.
23:34Angenommen, Vater und Sohn haben Stress wegen des Geldes.
23:37Es kommt zum Streit, der Streit eskaliert.
23:39Der Sohn greift nach der Madonna und schlägt dem Affekt zu.
23:42Wäre denkbar.
23:44Ein Alibi hat der Mann auch nicht.
23:46Aber wir leider keine handfesten Beweise.
23:48Noch nicht.
23:56Servus, Frau Stockel. Michi.
23:58Grüß euch.
23:59Jetzt habe ich alles erledigt.
24:00Schön.
24:01Da sind wir schon ganz gespannt.
24:02Der Herr 17, das ist der Blumenhändler aus München.
24:06Der hat mir erzählt, dass die Frau Steinmann heute in der Früh bei ihm 300 Stück Sonnenblumen gekauft hat.
24:12Tja, damit ist die Frau Steinmann raus.
24:14Weiß ich nicht.
24:15Ich habe nämlich mit einem Nachbarn von der Frau Steinmann gesprochen.
24:19Das ist der Willi Huber.
24:20Und der hat mir wiederum erzählt, dass in der letzten Zeit, meistens spät auf die Nacht,
24:24ein junger, dunkelhaariger Mann aus der Wohnung von der Steinmanns gekommen ist.
24:29Komischerweise immer genau dann, wenn der Richard Steinmann dort nicht sein Auto geparkt hat.
24:34Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
24:36Ja, das soll uns doch die Frau Steinmann mal erklären.
24:38Unbedingt.
24:39Aber erst morgen.
24:40Weil jetzt machen wir Feierabend.
24:42Servus, Pernand.
24:43Du, komm hin, ich wollte dir noch was fahren.
24:45Na, dann fort.
24:46Herr Bach, ich bräuchte noch zwei Unterschriften.
24:51Ja?
24:52Ich wollte kurz Bescheid geben, dass ich morgen wahrscheinlich ein bisschen später komme.
24:56Ist alles in Ordnung mit der Wohnung?
24:58Ja, eigentlich schon, aber der Hausmeister hat eben angerufen.
25:01Diese Trockengeräte sind so laut, dass ich heute unmöglich in meiner Wohnung schlafen kann.
25:04Das ist aber blöd.
25:05Was machen Sie denn jetzt?
25:06Hm, naja, ich werde wohl ins Hotel gehen.
25:10Herr Bach?
25:11Ja?
25:13Die Frau May hat Ihnen doch damals auch aus der Patsche geholfen, wie Sie keine Wohnung gefunden haben.
25:24Sander, du kannst natürlich sehr gerne bei mir übernachten, aber meine Wohnung, die ist total klein.
25:28Ich brauche gar nicht so viel Platz.
25:29Super, dann hole ich schnell ein paar Sachen und wir sehen uns gleich.
25:51Voll nett, dass du mich bei dir aufnimmst.
25:52Ja, das ist doch selbstverständlich.
25:54Ich fall dir auch nicht zur Last.
25:56Natürlich nicht.
26:11So, hereinspazierst.
26:11Vielleicht nicht ganz so ordentlich wie bei dir.
26:14Kein Problem.
26:16Ist ja deine Wohnung.
26:18So, du kannst hier im Schlafzimmer schlafen.
26:20Und du?
26:20Ich gehe im Wohnzimmer auf der Couch.
26:23Nee, das musst du wirklich nicht.
26:25Das passt schon.
26:29Ähm, sag mal, wäre es okay, wenn ich kurz duschen gehe?
26:32Ja, klar.
26:32Hinten links ist das Bad.
26:34Ja, super.
26:35Dann kannst du dir in der Zwischenzeit ja mal klar Schiff machen und das Bett frisch beziehen.
26:39Ja, na klar, gerne.
26:40Mach ich doch.
26:41Ah, und morgen früh würde ich gern zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr ins Bad.
26:44Richtig, ich erinnere mich.
26:46Fein.
26:52Möchtest du was essen?
26:54Gerne.
27:04Hallo, Luigi.
27:05Äh, einfach nochmal so wie gestern.
27:07Äh, bloß in groß.
27:09Gut, bis gleich.
27:11Gut.
27:22Schönen Feierabend, Frau Grasecker.
27:23Ebenso, äh, Frau Stockel.
27:26Sie, ich hab vorhin die Frau May und den Herrn Bach miteinander rausgesehen.
27:30Hat sie es Ihnen gar nicht verzeiht?
27:31Na, die Frau May kann nicht in ihrer Wohnung schlafen, weil die Geräusche von den Trockengeräten so laut sind.
27:38Ah, und deswegen übernacht jetzt heut beim Herrn Bach?
27:41Wenn das einmal gut geht.
27:55Schon besser.
27:59Erwartest du Besuch?
28:00Nein, das ist die Pizza.
28:01Ja, ich hab ne große bestellt.
28:04Salami mag eigentlich jeder, ne?
28:06Salami.
28:09Also, wenn du willst, dann vielleicht ja auch ne andere bestellen.
28:13Lass mal.
28:14Pizza ist hier nicht so meins.
28:18Oh.
28:21Einen Salat mit Ziegenkäse lassen Sie sich schmitten.
28:24Das werd ich.
28:26Hey.
28:28Hallo.
28:29Magst du auch was essen?
28:30Äh, danke, ich hatte schon.
28:31Dann kriegst du jetzt ein Glas Rotwein, das perfekt zu Frau Mays Ziegenkäse passt.
28:36Mhm.
28:37Das ist aber nett, dass du mir Gesellschaft leistest.
28:39Naja, also wenn ich schon so ein schlechter Gastgeber bin.
28:41Ach, Quatsch.
28:42Und ist auch nur für eine Nacht versprochen.
28:43Also, selbst wenn du länger bleiben müsstest, ehrlich, das wär kein Problem.
28:46Gut zu wissen.
28:48So, ein Rote für dich.
28:50Genieß es, weil das ist ganz was Besonderes.
28:52Normal besser dir den nur ein bisschen liegen lassen.
28:54Weil er dann besser schmeckt?
28:56Weil er dann mehr wert ist.
28:57Mein Späsel, der Franz, der hat von seinen Eltern einen 40 Jahre alten Rotwein geerbt.
29:02Und den hat er dann für 200 Euro die Flasche verkauft.
29:06Nicht schlecht.
29:07Seine Eltern haben den damals für 20 Mark die Flasche gekauft.
29:10Da kannst du die Gewinnmarge ausrechnen.
29:12Ich hab heute von einem alten Buch gehört, das hat 6000% Gewinn gemacht.
29:166000%?
29:17Das war eine Erstausgabe.
29:19So ein Buch hätte ich auch gerne mal.
29:21Frau May, auch ein Glas Rotwein?
29:23Nein, danke.
29:25Für die Blaufärbung von Rotwein wird manchmal Kaliumhexazuren auf der Rat verwendet.
29:28Zwar nur in kleinen Mengen, aber trotzdem nicht gerade gesund.
29:32Kaliumhexazuren?
29:33Was?
29:34Egal.
29:35Kein Blausäure daraus entstehen.
29:54Ah, guten Morgen.
29:56Morgen.
29:56Wie einsteig.
30:00Schau mal, ich hab dir das Bettzeug schon abgezogen.
30:03Dein Bett ist wirklich super bequem.
30:05Ja, ich weiß.
30:07Ich hab uns Brötchen mitgebracht.
30:09Voll nett, aber ich hab noch gar keine Nummer.
30:11Ah, okay.
30:12Dann mach ich uns einen Kaffee.
30:14Äh, ich trinke morgens nur grünen Tee schon vergessen.
30:17Richtig.
30:18Aber den hab ich jetzt leider nicht da.
30:23Guten Morgen.
30:30Guten Morgen, die Damen.
30:31Morgen.
30:32Servus, Frau Stockler.
30:33Frau Lange, die Post würde ich gleich mitnehmen.
30:35Ja, ich suche sie in Rassen.
30:36Danke.
30:39Guten Morgen.
30:40Guten Morgen, Frau May, wie haben Sie denn geschlafen?
30:42Kann ich klagen.
30:43Es ist immer Umstellung, wenn man in einer fremden Umgebung ist, gell?
30:46Da hab ich keine Probleme.
30:47Aber der Herr Bach ist ja ganz ein Netter.
30:49Die Wohnung soll recht klein sein, oder?
30:53Ich muss dann auch mal in die Pathologie.
30:55Ist ja recht, schönen Tag noch.
30:57Der muss da immer jedes einzelne Wort aus der Nasen zirn.
31:00Wem sagt das?
31:01Danke, Frau Lange.
31:13So, ein Kaffee.
31:15Darf sonst noch was sein?
31:16Na, good job.
31:17Guten Morgen.
31:18Morgen.
31:19Guten Morgen.
31:20Doppelte Espresso.
31:21Ja, unbedingt.
31:22Ausgeschlafen sieht anders aus.
31:24Ja, ist ja auch kein Wunder.
31:25Ich hab fast kein Auge zu ihm machen.
31:28Ja, Herr Hofer?
31:30Alles klar, ich bin schon fast auf dem Weg.
31:32Gut, dann bis gleich.
31:34Ja, also kein Espresso.
31:36Wo hast denn die Sandra lassen?
31:37Die ist schon auf der Arbeit.
31:40Moment, hab ich irgendwas verpasst?
31:42Die Sandra hat gestern bei mir übernachtet, weil sie nicht in ihre Wohnung konnte.
31:46Wasserschaden haben.
31:46Sie lassen halt erzählen.
31:48Ja, deshalb hab ich auf dem Sofa geschlafen.
31:49Nein.
31:50Nicht gerade rückenfreundlich.
31:52Ein echter Gentleman.
31:53Ich bin sogar in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, um Frühstück zu machen.
31:56Super Idee.
31:57Aber ich hab ihren Grüntee vergessen.
31:59Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich gebraucht hab, um meinen Laden zu finden, der um diese
32:01Uhrzeit schon auf hat.
32:03Und als ich dann endlich wieder zurück war, war sie schon weg.
32:06Also doch nur für eine Nacht.
32:07Zum Glück.
32:09Was?
32:11Espresso?
32:12Danke.
32:20Guten Morgen.
32:21Na, guten Morgen.
32:23Na, gut geschlafen?
32:24Können wir bitte das Thema wechseln?
32:26Keinlich.
32:28Na ja.
32:29Hat der Nachbar nicht gesagt, dass der Besucher von Frau Steinmann ein junger, dunkelhaariger
32:33Mann war?
32:34Allerdings.
32:34Genau das hat er gesagt.
32:40Guten Morgen, Frau Steinmann.
32:42Uns ist es zu Ohren gekommen, dass Sie in letzter Zeit öfter abends Fernbesuch hatten.
32:47Und zwar genau immer dann, wenn Ihr Mann gerade unterwegs war.
32:51Ja, das stimmt.
32:52Das war mein Mitarbeiter, Herr Fricke.
32:54Wir haben uns über neue Geschäftsideen unterhalten.
32:58Hier im Laden ist ja nie Zeit dafür.
33:00Ja, verstehe.
33:00Was waren denn das so für Ideen?
33:03Ja, so allgemein halt.
33:05Frau Steinmann, können Sie mal kurz kommen, bitte?
33:16Mein Gott, das kriegen Sie doch sowieso raus, also.
33:19Diana, Frau Steinmann und ich, wir hatten eine Affäre.
33:23So, so.
33:24Wie lange hat das Ganze gedauert?
33:27So zwei, drei Monate.
33:29So schön.
33:34Sie haben also Ihren Mann betrogen?
33:37Obwohl Sie ihn angeblich so geliebt haben?
33:40Ja, ich bin nicht stolz drauf.
33:42Es ist halt passiert.
33:43Aber ich hatte so ein schlechtes Gewissen, dass ich das Ganze schnell wieder beendet habe.
33:47Ja, da war sowieso die Luft raus, wenn Sie verstehen.
33:51Es könnte aber auch sein, dass Sie zwei Toteltäubchen in großer Liebe entflammt sind
33:54und deshalb Richard Steinmann aus dem Weg räumen wollten.
33:56Schwan, ich habe mit der Sache nichts zu tun.
33:58Wir hatten bloß ein paar schöne Abende.
34:00Es war ganz klar, dass das nichts für die Ewigkeit ist.
34:02Ja.
34:04Herr Fricke, wo waren Sie gestern Morgen zwischen sieben und acht Uhr?
34:07Im Fitnesscenter.
34:08Das können Sie gerne überprüfen.
34:10Das werden wir, keine Sorge.
34:13Morgen, Miriam.
34:14Guten Morgen, Herr Lieb.
34:16Hier ist die Reiseabrechnung von Herrn Bach, die muss hier noch unterschrieben werden.
34:19Der ist noch auf dem Weg zu einer Befragung.
34:21Ich weiß, ich habe ihn vorher getroffen.
34:23Vorhin? Der war doch noch gar nicht im Büro. Magst du auch einen Kaffee?
34:25Gerne. Im Times Square habe ich ihn getroffen. Da war er ziemlich fix und fertig.
34:29Okay. Warum?
34:30Danke.
34:31Frau May hat bei ihm übernachtet und ihn anscheinend ziemlich auf Trab gehalten.
34:35Das kann ich mir auch vorstellen.
34:37Ja, was hat er denn so erzählt, der Herr Bach?
34:40Sonst nichts, liebe Miriam.
34:42Und was ist mit der Frau May?
34:44Die ist in der Pathologie. Danke für den Kaffee.
34:48Bitte.
34:51Bis gut, die Damen.
34:52Herr Hofer, hallo.
34:55Ja, gut. Ja, vielen Dank.
34:58Gut, das war gerade der Fitnesstrainer von Tom Fricke.
35:00Der hat bestätigt, dass Herr Fricke zur Tatzeit im Fitnessstudio war.
35:03Dann fällt dir schon mal das Täter aus.
35:05Hallo.
35:05Michi.
35:07Sag mal, ist du wenigstens eine gute Nachricht für uns?
35:09Ja, kann schon sein.
35:11Lass hören.
35:11Da vorne, sie hat die Fingerabdrücke von der Madonna abgeglichen, also auf der Madonna abgeglichen.
35:17Und der hat was gefunden, das würde so schön passen.
35:20Schön.
35:25Logisch sind meine Fingerabdrücke auf der Madonna.
35:27Die habe ich selbst restauriert.
35:29Die ist erst vor drei Tagen fertig geworden.
35:31Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass ich meinen Vater umgebracht habe.
35:34Kein Alibi, ein starkes Motiv und ihre Fingerabdrücke auf der Tatwaffe.
35:38Das schaut nicht gut aus für Sie.
35:40Ganz ehrlich, wenn ich es gewesen wäre, ich bin doch nicht so deppert und stelle die Madonna
35:43seinem Fingerabdrück wieder ins Regal.
35:46Was meinst du?
35:50Also ich glaube, der Sohn sagt die Wahrheit.
35:52Der war das nicht.
35:54Wir haben keinen Alibi, weiß er.
35:55Eben.
35:56Und was ich mit der Madonna gesagt habe, könnte bestimmen.
35:59Sie meinen, dass der Täter die Figur absichtlich dort hingestellt hat?
36:04Frau Kasecker.
36:04Ah, Frau Stockel, schauen Sie, das hat gerade ein Kurier für den Herrn 80er abgegeben.
36:08Ich lege es ihm leise ins Bürohacker der Telefonkonferenz.
36:12Sagen Sie, haben Sie schon was gehört, wie es bei denen zwei gelaufen ist?
36:14Ach so, der Andi hat den Herrn Bach im Times Square getroffen.
36:18Und, hat er was erzählt?
36:20Nein, nix.
36:21Aber seine Blicke haben Bände gesprochen.
36:24Aber es bleibt unter uns, gell?
36:25Ja, aber Sie kennen mich doch.
36:27Das kann ja wohl nicht wahr sein.
36:30Was?
36:31So lange?
36:32Ja, da kann man wohl nichts machen.
36:34Wiederhören.
36:34Frau May, das hört sich nicht gut an.
36:37Die haben oben bei meiner Nachbarin eine Wand aufgerissen und aber festgestellt, dass die
36:40Wasserrohre komplett marode sind.
36:42Ja, aber damit haben Sie doch nichts zu tun.
36:44Ja, leider schon.
36:45Das Wasser ist in die Elektroleitung gelaufen und jetzt haben wir zwei Wochen keinen Strom.
36:47Um Gottes Willen, das kann man ja niemandem zumuten.
36:50Mein Gott, was wollen Sie denn jetzt machen?
36:52Herr Bach meint, dass es für ihn total in Ordnung wäre, wenn ich noch ein bisschen länger
36:55bei ihm wohne.
36:57Das ist aber nett von Herrn Bach.
37:00Da haben Sie ja Glück im Unglück.
37:02Ja, ich gehe schnell ein paar Sachen holen.
37:04Ähm, und den Schlüssel.
37:07Also da wird sich der Herr Bach aber freuen.
37:10Das glaube ich auch.
37:14Nur mal angenommen, Steffen Steinmann ist unschuldig.
37:18Keks?
37:19Gerne.
37:21Wie soll es dann gewesen sein?
37:22Keine Ahnung, Ihr Kaffee.
37:24Der große Unbekannte war es jedenfalls nicht.
37:26Ja eben, Diana Steinmann und ihr Lover, die haben wassertichtes Alibi.
37:29Und Frau Lerch, die hat noch nicht mal ein Motiv.
37:31Ich weiß nicht, ich habe irgendwie das ungute Gefühl, das hätte mir irgendwas übersehen.
37:34Ja, und jetzt?
37:36Schauen wir noch mal genauer hin.
37:39Ah, Herr Bach.
37:41Frau Stocke.
37:42Herr Bach, ich finde es wahnsinnig nett, dass Sie der Frau May in ihrer großen Not so helfen.
37:47Ja, das ist doch selbstverständlich.
37:48Das war ja nur für eine Übernachtung.
37:50Ah, dann wissen Sie es noch gar nicht.
37:51Was denn?
37:52Die Frau May kann zwei Wochen nicht in ihre Wohnung.
37:56Zwei Wochen?
37:57Katastrophe, gell?
37:58Alle Stromleitungen müssen repariert werden, aber Sie haben mir ja angeboten, dass es länger bleiben darf und da was ganz
38:03erleichtert.
38:04Das glaube ich jetzt nicht.
38:13Der Stefan Steinmann hat doch ausgesagt, dass sein Vater jeden Morgen das Rätsel im Stadtanzeiger gelöst hat.
38:19Ja.
38:20Auf dem Schreibtisch ist aber nur der Rätsel teilgelegen, der Rest der Zeitung war nicht da.
38:24Stimmt.
38:26Hier, laut Bericht der KTU waren alle Müheimer ausgeleert.
38:29Das heißt, auch da war kein Zeitungsrest.
38:31Das könnte doch bedeuten, dass der Mörder den Rest der Zeitung mitgenommen hat.
38:35Vielleicht ist irgendwas Interessantes drin gestanden.
38:38Ich rufe gleich mal die Online-Version des Stadtanzeigers auf.
38:43So, hier die Ausgabe von gestern.
38:47Eröffnung eines Kinderspielplatzes.
38:49Ein Fastentag in der Woche hält fit und gesund.
38:52Das weiß ich.
38:54Gut, ähm, hier.
38:56Museum der Literatur bekommt den König der kalten Träume geschenkt.
38:59Das ist doch das Buch, das beim Steinmann im Laden verkauft worden ist.
39:03350 Euro für die Erstausgabe.
39:05Aha.
39:07Bei diesem Exemplar handelt es sich um einen einzigartigen Fehldruck.
39:10Gekauft hat es der edle Spender vor einigen Wochen von einer Dame für die Rekordsumme von 50.000 Euro.
39:18Eine Dame?
39:20Hat nicht der Stefan Steinmann erzählt, dass gelegentlich auch die Frau Lerch was gekauft hat?
39:25Ja?
39:27Das würde auch erklären, warum sie gerade jetzt gekündigt hat, um ihren eigenen Laden zu eröffnen.
39:31Na, angenommen, die hat wirklich das Buch gekauft und für 50.000 Euro weiterverkauft.
39:36Da muss sie doch befürchten, dass der Steinmann davon in der Zeitung liest und so die Wahrheit herausbekommt.
39:40Aha.
39:42Sie meinen, wenn sie selber die Zeitung abonniert hat, dann...
39:45Hat sie gestern in der Früh auch davon gelesen.
39:48Punkt für Sie.
39:50Hm.
39:53Dieses Buch hat der Spender von einer Dame gekauft.
39:55Wir haben mit dem Herrn telefoniert.
39:57Diese Dame waren Sie, Frau Lerch?
40:00Ich habe dieses Buch ganz legal erworben.
40:03Das ist nicht verboten.
40:05Das nicht?
40:06Aber seinen Chef kaltblütig zu ermorden, schon.
40:10Ich habe ein Alibi.
40:12Das leider geplatzt ist, weil wir mittlerweile von Ihrer Nachbarin erfahren haben, dass Sie deren Autoschlüssel haben.
40:17Sie sind pünktlich um 7 Uhr im Büro, erschlagen Ihren Chef, fahren mit dem Wagen zurück und sind um 7
40:22.15 Uhr in der Bäckerei.
40:24Sie hatten Angst, dass sich Herr Steinmann Sie wegen Sittenwidrigkeit anzeigen und rausschmeißen würde.
40:28Deswegen musste er sterben.
40:33Sie haben ja keine Ahnung.
40:35Ja, dann klären Sie uns endlich auf.
40:38Nachdem Richards Frau gestorben ist, war ich seine einzige Stütze.
40:42Er hat mir das auch immer wieder gesagt, wie wichtig ich für ihn bin.
40:45Sie waren in Richard Steinmann verliebt?
40:50Ich hätte alles für ihn getan.
40:52Aber dann hat er diese Diana kennengelernt.
40:56Und da war ich abgeschrieben.
41:00Und dann ist dieses Buch aufgetaucht.
41:02Und das war meine einzige Chance.
41:04Ich wollte schon immer in den eigenen Laden.
41:07Hätte der Mann dieses Buch nicht in aller Öffentlichkeit gespendet, wären Sie vermutlich auch damit durchgekommen.
41:13Frau Lerch, Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatvertachts Richard Steinmann ermordet zu haben.
41:19Sabine ist also gut.
41:20Abführen.
41:34Ich gehe dann schon weg, gell?
41:38Hast du schon gehört?
41:39Ja, deine Wohnung.
41:41Ja, du meintest ja 14 Tage länger, wenn kein Problem.
41:44Nein, überhaupt nicht.
41:45Prima.
41:45Du als Dankeschön würde ich heute gerne für uns kochen.
41:48Ach ja, was vegan ist?
41:50Fast.
41:50Ayurvedisch.
41:51Das ist quasi salzfrei und super gesund.
41:53Ja, ich freue mich.

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