- vor 6 Tagen
Meeresbiologin Heike Collmann macht sich in ihrer neuen Position bei Dr. Lennart nicht gerade beliebt. Heike ist die Nichte von Rechtsanwalt Collmann, der auch gleichzeitig Vorstand des Fördervereins Seehundstation ist. Jens macht sich Sorgen, ob Carla Dux jemals wieder ihre Stelle bekommen kann … (Text: ZDF)
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00:08Musik
00:16Robby!
00:18Hey, Robby! Frühstück!
00:30Magst du keinen Fisch mehr?
00:32Hey, bist du krank? Willst du wirklich keinen Fisch?
00:37Robby, bist du sonst so verfressen? Was ist denn?
00:42Laura, Schatz, ich muss ganz dringend in die Station. Meine neue Assistentin wartet.
00:46Robby will nicht fressen.
00:48Was? Das glaube ich nicht.
00:54Keine Reaktion, ganz apathisch.
00:56Was ist mit Robby?
00:57Mach dir keine Sorgen. Ich rufe Dr. Moll an, ja? Der wird mal hier sehen.
01:00Laura, ich muss jetzt wirklich los.
01:03Papa!
01:05Ich glaube, es ist wirklich Robby krank.
01:06Wir werden sehen, Laura.
01:08Tschüss.
01:29Da sind Sie ja endlich, Herr Dr. Lennart. Wir warten seit fast einer Stunde auf Sie.
01:34Entschuldigung, Herr Kollmann, ich kam zu Hause nicht weg. Ein familiäres Problem.
01:38Na ja? Und da kommen Sie dann schon ganz gerne mal zu spät zur Arbeit.
01:41Das war eine Ausnahmesituation.
01:42Ist doch auch völlig okay.
01:43Darf ich vorstellen, Ihre neue Assistentin Heike Kollmann, Dr. Lennart.
01:47Heike...
01:48Kollmann?
01:49Ja, ich bin die Nichte.
01:50Von mir aus können wir auch gerne du sagen.
01:52Im Beruf, da mag ich eigentlich mehr die Distanz.
01:54Okay.
01:55Sind Sie Meeresbiologin?
01:56Ja.
01:57Ja, natürlich. Heike hat in Berlin und an der University of Queensland in Australien studiert.
02:01Außerdem hat sie an Meeren-Expeditionen im Indischen Ozean teilgenommen.
02:05Und an Anti-Walfang-Aktionen in der Antarktis.
02:07Und Ihr Spezialgebiet sind die Robben.
02:09Da habe ich mich noch nicht so festgelegt, aber Meeresäuger haben mich schon immer sehr interessiert.
02:12Ich bin sicher, Sie werden sich prächtig verstehen.
02:14Heike ist sehr engagiert.
02:17Mama.
02:17Schauen wir mal.
02:20Robby, meine Süße.
02:22Was mache ich denn jetzt mit dir?
02:24Sag doch was.
02:25Ja, ist unsere Patientin.
02:31Hallo, Laura.
02:33Tag, Dr. Moll.
02:45Sie gefällt mir gar nicht.
02:48Das hatten wir doch schon das letzte Jahr.
02:50Ja, da war es verdorbener Fisch.
02:53Ja, aber hier sind die Symptome etwas anders.
02:55Sieht nach einer schweren Vergiftung aus.
02:58Jemand hat Robby vergiftet?
03:00Tja.
03:01Wo sie sich das geholt hat, kann ich leider nicht sagen.
03:05Und was können Sie tun?
03:06Ich werde ihr eine Spritze geben.
03:08Zur Immunabwehr.
03:11Und Kreislaufstabilisierung.
03:13Und sie sollte Öl zu sich nehmen, dass sie das Gift möglichst schnell wieder ausscheidet.
03:18Aber Robby wird doch wieder gesund, oder?
03:20Wir müssen die nächsten Tage abwarten.
03:24Ach.
03:26Ich gebe ihr noch zwei Spritzen mit, für morgen und übermorgen.
03:30Und halten Sie sie vom Botten fern.
03:33Am sichersten wäre sie im Pool, unter Aufsicht.
03:40Frauke?
03:44Ich bleibe hier.
03:46Ich passe auf Robby auf.
03:48Bitte, Frauke.
03:50Okay, ich rufe in der Schule an und bei deinem Papa, ja?
03:53Den Papa übernehme ich.
03:54Ich muss sowieso in die Station.
03:56Danke.
03:56Tschüss.
03:58Möchten Sie noch einen Kaffee?
03:59Gern.
04:16Das hier ist unser Untersuchungsraum.
04:18Hier inspizieren wir die eingetroffenen Tiere und nehmen Blutpulten.
04:21Moin.
04:22Moin, Tanja.
04:23Das ist Heike, meine neue Assistentin.
04:25Hallo.
04:26Die Nichte von an Kolm.
04:28Und was ist mit ihm?
04:29Vermutlich vergiftet.
04:30Das ist schon der vierte.
04:32Meine Seelöfin hat die gleichen Symptome.
04:34Sie halten einen Seelöfin?
04:35Wie geht's, Robby?
04:36Ich hoffe, sie schafft es.
04:38Untersuchen Sie die tote Tiere auch auf Schadstoffen?
04:40Ja, aber nur die Fische.
04:42Für die Größen, da fehlen uns die Mittel.
04:44Diese Untersuchungen sind sehr teuer und sehr aufwendig.
04:47Kommen Sie.
04:49Das wird leider niemand finanzieren.
04:51Tja, wer will keiner wissen, wie es wirklich um die Meere beschädigt ist, ne?
04:55Unser Büro.
04:56Und das hier ist der Schreibtisch.
04:58Hm, nett.
05:01Sorry.
05:02Ach, Tom.
05:03Hi.
05:03Hi.
05:04Oskar Bagatia.
05:05Und das hat er mitgebracht.
05:07Vermutlich auch vergiftet.
05:09Wir untersuchen Sie zur Sicherheit.
05:11Ich habe kein gutes Gefühl.
05:13Erst die vergifteten Seehunde, dann Robby, jetzt die Fische.
05:16Ich erkundige mich, wo die gefangen wurden und schaue mich dann mal um.
05:19Kommen Sie mit?
05:20Na klar komme ich mit.
05:21Dann kann ich Ihnen gleich unser Mövenes zeigen.
05:23Klasse.
05:25Donnerwetter.
05:26Was haben Sie denn vor?
05:27Ist das die Sportlerin?
05:28Nee, nee.
05:29Ich will mich nur ein bisschen fit halten.
05:30Ein bisschen ist gut.
05:32Mit dem ganzen Krempe können Sie ja in der Schulklasse trainieren.
05:34Ah, ah, ah.
05:36So.
05:36Ist vorhin auch noch was?
05:38Ja, ein bisschen.
05:39Oha, warte, ich nehme schon.
05:40Die Landschaft hier ist wirklich ein Traum.
05:42Ach, sagen Sie, wie ist es eigentlich mit den Freizeitmöglichkeiten?
05:45Also so Golfen, Tennis, Surfen.
05:48Och, da gibt es ja eine Menge in Seehagen.
05:51Neben im Dorf können Sie Tennis spielen.
05:53Naja, und bei uns, da können Sie sich herrlich aufs Pferd schwingen.
05:56Im Bodden können Sie tauchen.
05:57Und einen Swimmingpool haben wir auch.
05:59Toll.
06:00Na, da wird mir ja hoffentlich nicht langweilig werden.
06:02Ach ja, und dann wollte ich noch über das Frühstück mit Ihnen sprechen.
06:06Das macht meine Frau.
06:07Da kommt sie gerade.
06:09Hallo.
06:11Tag, Frau Keller.
06:12Hatten Sie eine gute Reise?
06:13Wunderbar, danke schön.
06:14Ich habe gerade schon mit Ihrem Mann gesprochen.
06:17Kennen Sie Trennkost?
06:18Das ist doch so eine Art Diät, oder?
06:20Da muss man tierisches Eiweiß und Kohlenhydrate trennen.
06:23Genau.
06:23Ich lebe schon seit Jahren nach diesem Prinzip und wollte Sie bitten, bei meinem Frühstück darauf zu achten.
06:27Ist das möglich?
06:28Kein Problem.
06:29Kann ich Ihnen was abnehmen?
06:30Ja.
06:31Ja.
06:32Kommen Sie doch rein.
06:35Sie machen Diät?
06:36Das ist keine Diät.
06:38Das ist eher so eine Art Lebensgefühl.
06:41Uh.
06:42Ach so.
06:50Das ist unser Möglichstes.
06:52Das ist ja niedlich.
06:53Ist das die Forschungsstation?
07:03Das hier ist die Arbeitsplätze.
07:05Sie können sich schon mal einrichten.
07:08Klasse.
07:08Nimm einen Blick aufs Wasser.
07:11Aha.
07:11Ist das meine Vorgängerin?
07:13Welche?
07:13Die Blonde oder die Grünette?
07:15Lassen Sie mich raten.
07:16Die Blonde?
07:19Siehst du einen Moment in Lenkrufer.
07:22Schauen Sie mal, das wollte ich Ihnen zeigen.
07:26Von hier aus dokumentieren wir die Wege der ausgesetzten Robben in der Ostsee.
07:29Und wir kümmern uns um den Natur- und Gewässerschutz.
07:32Wow.
07:34Ich wollte heute noch raus und Wasserproben nehmen.
07:36Wenn Sie Lust haben, Sie können mitkommen.
07:38Klar.
07:39Dann.
07:42Als Vorspeise würde ich einen Sassrinser Heringssalat empfehlen.
07:48Klassiker.
07:50Und als Hauptkant dann einen Dorsch und Senfsoße.
07:55Meine Spezialität für Hochzeiten.
07:57Altes Familienrezept.
07:59Wie teuer wäre denn so ein Menü?
08:01Wie groß wird denn die Gruppe?
08:0250 Leute?
08:03100?
08:04Nein, nein.
08:04Höchstens 20.
08:0620?
08:07Das ist aber eine kleine Gesellschaft.
08:09Moin, Pferd.
08:10Moin, Oskar.
08:11Morgen.
08:11Die Lieferung.
08:14Hier.
08:15Ja.
08:15Ja, sieht ja gut aus.
08:17Moin.
08:18Na, Morgen, Oskar.
08:20Kann man schon gratulieren?
08:21Oder wollen Sie das erst noch so richtig offiziell machen?
08:25Mein Vater hat das wohl schon allen erzählt.
08:27Oh, was heißt erzählt?
08:28Dem ist das Herz übergesprudelt vor lauter Stolz.
08:31Die einzige Tochter heiratet, wenn das kein Grund ist.
08:34Was, Pferd, oder?
08:35Wenn du das sagst, Oskar.
08:37Genau.
08:37Also das macht dann 50 pro Person.
08:40Insgesamt 1000 Euro.
08:421000?
08:44Ist der Ortsrapport aber schon enthalten.
08:46Das Hochzeitsmahl, wa?
08:47Also Marie und ich, wir haben damals Hecht genommen.
08:50Kann ich nur empfehlen.
08:51Hecht im Kräutermantel.
08:53Also da, da denke ich auch noch dran.
08:56Hecht?
08:57Ne, ne, mit dir.
08:58Da bleiben Sie mal lieber beim Dorsch.
09:00Dorsch im Senfsoße.
09:02So wie ich es gesagt habe.
09:03Und wenn wir das mit dem Menü lassen und einfach nur eine kalte Platte nehmen?
09:06Kalte Platte zur Hochzeit?
09:08Oh, so schiet.
09:09Wo gibt es denn sowas?
09:10Ja, wo Pferd recht hat, da hat er recht.
09:12Also, kalte Platte zur Hochzeit, ich weiß nicht.
09:15Man heiratet ja nur einmal.
09:17Und du denkst dir dein ganzes Leben an deine Hochzeit zurück.
09:19Und was denkst du?
09:20Kalte Platte.
09:20Hochzeit, kalte Platte.
09:22Ne.
09:24Das wäre billiger.
09:28Oskar, es ist wegen Papa.
09:30Ach so.
09:30Er besteht darauf, alles zu bezahlen, wie es eben der Brauch ist, sagt er.
09:34Und er will sich nicht helfen lassen.
09:35So ist er nun mal, der alte Herwig.
09:37Hat ja immer seinen eigenen Kopf, ne?
09:38Ja, aber er hat noch Schulden von Mutters Beerdigung.
09:41Mit der Fischerei verdient er nicht genug, um sie abzubezahlen.
09:43Und jetzt muss er sich auch noch einen neuen Motor für das Boot kaufen.
09:46Wegen mir soll er nicht noch mehr Schulden machen.
09:48Du hast recht, Mädchen.
09:49Ja, kalte Platte ist doch nicht schlecht, Mensch.
09:51Kalte Platte, legst du noch ein paar Räucherahle drauf und gut.
09:54Na, komm her.
09:55Da, ist für deine Ahle.
09:56Danke, lieber Peer.
09:57Hobby ist noch ziemlich schlapp, was?
09:59Hätte sie mal heute Morgen sehen sollen.
10:00Jetzt geht's ihr schon viel besser.
10:02Die Medizin wirkt wahre Wunder.
10:05Ich dreh nur schnell eine Runde am Strand.
10:07Okay.
10:08Viel Spaß.
10:09Die Frau ist ein biologisches Wunder.
10:11Sie gefällt dir doch, oder?
10:13Ach nö, ich meine wegen der Diät und dem ganzen Sport und so.
10:17Ja.
10:18Vielleicht soll ich das auch machen.
10:19Du?
10:21Sag mal, findest du mich eigentlich zu dick?
10:25You are perfect.
10:47Gefällt's Ihnen?
10:50Fast die gesamte Insel steht unter Naturschutz, weil hier viele Seefüge nisten.
10:55Und das da hinten ist die Fischreierbucht.
10:57Sehen Sie mal.
10:58Erinnert mich ein bisschen an Cape York, Australien.
11:00Kennen Sie das?
11:02Da gibt's Pflanzen und Tiere, von denen hab ich noch nicht einmal gehört.
11:06Und der Regenwald geht bis ans Meer.
11:07Und das Meer ist kristallklar und voller Korallenriffs.
11:10Wunderschön.
11:13Ein Paradies für jeden Meeresbiologen, ich weiß.
11:15Ja.
11:16Wenn ich genügend Geld gab, wär ich da geblieben.
11:18Aber drei Monate werd ich's hier schon aushalten.
11:20Und dann?
11:21Dann fahr ich wieder zurück.
11:24Wir nehmen jetzt erst mal Wasserproben aus verschiedenen Tiefen.
11:35Wow, ganz schön trübe Suppe.
11:39Der Bodden ist nicht der Indische Ozean.
11:42Schade eigentlich.
11:44Glaubst du, sie wird wieder gesund?
11:46Bestimmt.
11:47Mach dir mal keine Sorgen, meine Große.
11:48Ich bin doch dein Baby mehr.
11:51Na, sag ich doch.
11:53Meine Große.
11:54Du, Papa?
11:55Ja?
11:55Wie hast du eigentlich Mami kennengelernt?
11:59Ach, wie war das damals?
12:02Ich bin nach Kiel gezogen, wegen des Studiums, weißt du?
12:04Und dann wollte ich am ersten Tag mit dem Fahrrad zur Vorlesung in die Uni fahren.
12:08Aber ich kannte den Weg nicht.
12:10Und dann hab ich die Mami getroffen.
12:11Die kannte sich auch nicht aus.
12:13Und dann sind wir eben nicht in die Uni, sondern ganz lange Kaffee trinken gegangen.
12:20Und Carla?
12:22Ja, Carla ist meine Assistentin, aber das weißt du doch.
12:25Ja schon, aber wie wusstest du, dass sie dich liebt?
12:29Warum merkt man das?
12:31Na ja, wenn jemand immer rot wird und den ich in die Augen schauen kann.
12:36Und immer genau dann wegguckt, wenn du gerade hinguckst.
12:39Das ist alles?
12:41Sag mal, gibt's einen ganz bestimmten Grund für diese Fragen?
12:52Na, wer ist denn der Glückliche?
12:54Das Nudelwasser kocht, Papa.
12:57Ich höre.
13:01Stefan aus der CMB.
13:02Der ist total süß.
13:04Findet Wiebke ja auch.
13:06Heute hat er Hallo gesagt.
13:08Aber ich hab noch nicht mit ihm geredet.
13:09Dann sprich ich ihn doch einfach mal an.
13:11Wie denn?
13:15Auf unseren ersten gemeinsamen Abend.
13:19Auf uns.
13:21Auf uns.
13:23Ich hab mich so gefreut auf diesen Feierabend heute.
13:25Ich mich auch.
13:27Prost.
13:27Prost.
13:28Prost, ihr tote Täubchen.
13:31Was?
13:31Ach so, ja, klar.
13:33Prost.
13:33Prost.
13:34Und wie war so der Tag?
13:35Frag lieber nicht lauter tote Fische, kaum was verkauft.
13:40Herr Wig.
13:41Tag, Tag.
13:42Wo warst du denn heute?
13:43Ja, nicht zu tun.
13:43Klar Schiff machen.
13:44Ja, ja, klar Schiff machen.
13:46Das kannst du ja erlauben.
13:47Aber für die eigene Tochter machst du nicht mal einen Cent locker.
13:50Was willst du damit sagen?
13:51Herr Wig.
13:52Lass Peer zufrieden.
13:53Der hat heute nicht seinen stärksten Tag.
13:54Das ist das Hochzeitsmenü für deine Tochter aus einer kalten Platte besteht.
13:58Räucheral für 20 Personen.
14:00Weil du zu geizig bist, eine richtige Feier auszurichten.
14:03Kalte Platte für meine Tochter.
14:05Jungs, Jungs.
14:07Ihr wollt doch nicht in die Haare kriegen, oder?
14:08Ihr kriegt das beste Menü, was du je gesehen hast.
14:11Das kannst du doch gar nicht zahlen.
14:12150 Menüs mit Wein und allem drum und dran.
14:15Deinen ganzen Laden hier, den miete ich für ihre Hochzeit.
14:17Ihr seid auch alle eingeladen.
14:19Ihr könnt alle kommen.
14:21Entschuldige.
14:24Peer, darf ich mal?
14:27Du, Herr Wig, bevor du so etwas sagst, solltest du vielleicht doch lieber eine Nacht umschlafen.
14:32Warum denn?
14:33Du weißt schon, warum.
14:34Du weißt ja gar nicht, was ich für meine Tochter alles kaufen kann.
14:54Karla, wo steckst du bloß?
15:06Seit einer Woche kann ich sie nicht erreichen.
15:09Sie fühlt mir so.
15:11Ich brauche jemanden, der mir zuhört.
15:14Bleibst du bei mir?
15:21Hallo, Robby.
15:23Guten Morgen, Frau Martin.
15:24Guten Morgen.
15:26Was für ein herrlicher Tag.
15:27Ja, Sie haben wirklich Glück mit dem Wetter.
15:30Den Tee bringe ich gleich noch.
15:31Aber ich hoffe, sonst ist alles in Ordnung mit dem Frühstück.
15:34Es sieht wunderbar aus.
15:36Sagen Sie, seit wann ernähren Sie sich eigentlich so?
15:39Drei Jahre, vier Jahre, ich weiß es gar nicht mehr.
15:43Angefangen hat ja alles mit einer Diät.
15:45Als Single isst man so viel Mist.
15:47Aber das ändert sich mit der Trennkost.
15:49Ich habe sogar zehn Kilo abgenommen.
15:52Sie sind auch wirklich sehr aktiv.
15:54Ich tue nur gern was für meinen Körper.
15:56Und man fühlt sich so erstaunlich fit dadurch.
15:58Oh, das könnte ich auch gebrauchen.
16:00Probieren Sie es doch einfach mal.
16:01Ich kann Ihnen gern ein paar Rezepte geben.
16:04Warum nicht?
16:05Jetzt kriegen Sie erst mal Ihren Tee.
16:07Und du deine Spritze.
16:24Guten Morgen.
16:25Guten Morgen.
16:27Was ist denn hier los?
16:30Ich richte mich ein.
16:32Ich richte mich ein.
16:39Sind die Laborergebnisse schon da?
16:41Die habe ich auf Ihren Schreibtisch gelegt.
16:45Wo denn?
16:48Keine Panik, bin gleich fertig.
16:52Och nein, bitte.
16:54Das ist mein Schreibtisch.
16:56Sorry.
17:05Und was steht drin?
17:06In der Fischreierbucht befindet sich praktisch ein ganzer Cocktail von Pflanzenschutzmitteln
17:09im Wasser.
17:10Also wir müssen den Wasserschutz informieren und die Bucht zur Sicherheit sperren.
17:13Wer macht denn sowas?
17:15Wenn ich das wüsste.
17:16Es wird uns keiner erzählen, wenn er das Zeug dort ins Wasser kippt.
17:21Vielleicht spritzt ihr eine der Landwirte direkt am Ufer.
17:23Das könnte sein.
17:25Am besten Sie überprüfen das mal.
17:30Hier in der Nähe der Bucht, da gibt es eine Reihe von Feldern.
17:32Sie reden mit den Landwirten, nehmen Bodenproben in Wassernähe.
17:35Und dann sehen wir weiter, ja?
17:36Okay.
17:42Ja, hallo, Lennart?
17:43Ah, Frauke.
17:45Was gibt's?
17:47Wie, Robby ist weg.
17:48Dr. Lennart?
17:49Moment mal, Frauke.
17:50Ich glaube, Ihre Seele wird es gerade angekommen.
17:55Frauke, alles gut, sie ist hier.
18:02Guck mal, sehr gerne.
18:05Bitte schön.
18:06Danke schön.
18:11Papa, was machst du denn hier?
18:13Ich dachte, du bist auf See.
18:14Heute nicht.
18:16Das ist für dich.
18:18Was ist das?
18:19Musst du schon nachsehen.
18:30Ein Hochzeitskleid?
18:31Ja, ich hab's für dich ausgesucht.
18:35Was hat denn das gekostet?
18:36Willst du's nicht anprobieren?
18:39Mach ruhig, ich bin hier.
18:41Papa, komm.
18:45Na, komm raus.
18:48Ab ins Wasser.
18:53Hier kommst du nicht mehr raus.
18:55Das Nette ist repariert.
18:59So, ich fahr dann jetzt mal zu den Landwirten.
19:04Können Sie bitte nach Robby sehen, wenn Sie wieder da sind?
19:06Sie darf auf keinen Fall wieder in die Gefahrenzone.
19:08No problem.
19:10Ich fahr in die Fischheierbucht.
19:11Sperr sie ab und in den Wasserproben.
19:12Vielleicht hat man Glück und das Gift hat sich schon so verteilt und verdünnt, dass kaum noch
19:15Rückstände da sind.
19:16Ich bin so sauer darüber.
19:17Wenn ich den erwische, ich könnte ein Ende...
19:19Ja, ja, viel Glück.
19:21Ihnen auch.
19:22Ich mache keine Schulden.
19:24Aber nicht so laut.
19:25Wie hast du es denn bezahlt?
19:27Wenn es dir nicht gefällt, dann kann ich sie ja wieder zurückbringen.
19:31Und was ist mit deinem Boot?
19:33Der Reparatur.
19:34Papa, das geht doch nicht.
19:52Moin!
19:55Was machen Sie denn da?
19:57Hallo, ich bin Hake Kollmann, die Mitarbeiterin von Dr. Lennart.
20:00Ich hoffe, es ist okay, wenn ich hier ein paar Bodenproben nehme.
20:03Und wieso das?
20:04Wegen der Verschmutzung des Bodens.
20:05Aber keine Sorge, wir überprüfen alle Landwirte mit Feldern direkt am Wasser.
20:10Sagen Sie, wann haben Sie das letzte Mal gespritzt?
20:12Vor vier Wochen war das.
20:14Und jetzt schon wieder?
20:16Schauen Sie sich doch mal um.
20:18Muss man ja.
20:19Mit den Insekten und dem ganzen Unkraut.
20:21Eine richtige Plage ist das.
20:23Man will ja eigentlich nicht, aber ohne geht's nicht.
20:26Ja, Sie könnten doch umstellen auf Bio.
20:28Das lohnt sich nicht.
20:30Dazu ist der Hof zu klein.
20:32Und wo reinigen Sie die Feldspritze?
20:33Hier, auf dem Feld natürlich.
20:34Und direkt am Wasser spritze ich auch nicht.
20:36Wie es eben Vorschrift ist.
20:38Aber die Pestizide können mal Wind abdriften.
20:40Hier.
20:41Da passe ich doch auf.
20:43Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das Wasser verschmutzt habe.
20:45Was machen Sie denn mit den alten Pflanzenschutzmitteln, beziehungsweise Resten?
20:49Die bringe ich in die Deponie zur Entsorgung.
20:51Und wohin genau?
20:52Zur Rehentsorg vor Aalburg.
20:55Vielen Dank.
20:57Oh Mann, hab ich in Hunger.
20:59Auf Currywurst mit viel Pommes und Ketchup.
21:02Oder so ein schönes Pfeffersteak.
21:04Richtig gut durchgebraten.
21:06Aber mit Pommes.
21:10Was ist denn das?
21:12Hirse.
21:12Eine sehr ballaststoffreiche Getreidesorte.
21:14Und wunderbaren Blumenkohl.
21:16Und sonst?
21:18Salat.
21:20Ich hatte beschlossen, ab jetzt unsere Ernährung umzustellen.
21:24Wir trennen tierisches Eiweiß und Kohlehydrate.
21:27Und achten dabei auf eure Linie.
21:29Ach, Frau Gis, hör doch auf mit diesen Diätgedöns hier.
21:33Das kurbelt den Stoffwechsel an.
21:35Wir essen mehr Vitamine und Ballaststoffe.
21:37Mensch, du, ich hab richtig Hunger.
21:39Ich mach ein schönes Pfeffersteak oder sowas.
21:41Und ich will Pommes.
21:48Danke, Willi.
21:49Hoffentlich können wir das Badeverbot bald wieder aufheben.
22:19Verdammt noch mal.
22:26Herr Friedrichs.
22:27Hallo, Dr. Lennart hier.
22:29Ich glaube, ich habe den Grund für die Verschmutzung in der Fischreierbucht entdeckt.
22:43Besonders stolz bin ich auf unseren Recyclinghof, wo wir Umwelt und modernste Technologien vereinen.
22:48Möchten Sie was trinken?
22:49Gerne ein Wasser.
22:50Nehmen Sie Platz.
22:51Carmen, ein Wasser bitte.
22:58Und die Landwirte, die bringen also ihre alten Pflanzenschutzmittelreste zu Ihnen?
23:02Genau.
23:03Pflanzenschutzmittel sind eine heikle Sache.
23:06Sondermüll.
23:06Den kann man nicht einfach in die Tonne kippen.
23:10Wir müssen jede Lieferung genau erfassen und werden regelmäßig vom Umweltamt überprüft.
23:13Kann ich vielleicht die Liste mit den Lieferungen aus dem letzten Jahr sehen?
23:16Die Natur liegt mir auch sehr am Herzen.
23:18Aber ich kann Sie meine Unterlagen leider nicht einsehen lassen.
23:22Das werden Sie verstehen.
23:23Ich will ja auch nur wissen, ob eine der Landwirte lügt.
23:27Ich würde Sie gerne unterstützen.
23:29Wenn Sie wollen, vergleiche ich die Listen.
23:31Klar, gerne.
23:40An dem Gift sind verdammt viele Fische und Seehunde gestorben.
23:43Sogar die Seelöwung von Dr. Lennert zeigt Vergiftungserscheinungen.
23:46Ich verstehe diese Bauern nicht.
23:47Nur weil sie sparen wollen.
23:48Herr Schmidt, einen Moment bitte.
23:50Sie entschuldigen mich.
24:13Was machen Sie eigentlich mit den Pflanzenschutzmitteln, wenn Sie sie entsorgen?
24:18Warum fragen Sie?
24:20Na ja, entsorgen, das kann ja vieles bedeuten.
24:24Die Entsorgung richtet sich danach, mit welchen Mitteln wir es zu tun haben.
24:30Es tut mir leid, aber ich fürchte, ich kann Ihnen nicht weiterhelfen.
24:33Unsere Listen stimmen genau überein.
24:35Ich möchte ja nur wissen, wo diese ganze Scheiße eigentlich hingeht.
24:39Das erkläre ich Ihnen sehr gerne.
24:41Aber nicht heute.
24:44Ich habe noch Termine.
24:45Vielleicht wenden Sie sich an Herrn Müller von unserer PR-Abteilung.
24:49Carmen, das Wasser hat sich erledigt.
24:53Ich situe.
25:08Ich situe.
25:11Ich situe.
25:17Es tut mir leid, wenn Sie mich nicht erledigen.
25:21Ich situe.
25:35Gut, dass Sie da sind, denn wir haben ein ganzes Nest entdeckt.
25:39Da unten liegen mindestens noch 20 alte Kanister, voll mit Pflanzenschutzmitteln.
25:43Hoffentlich geht bei der Bergung alles gut, aber unsere Spezialisten sind dafür extra ausgebildet.
25:56Da hinten ist ja Robby!
25:57Robby, ich sollte hier lieber verschwinden!
25:59Sie ist in Lebensgefahr! Sie hat sich hier an dieser Stelle schon mal vergiftet!
26:02Ich hatte sie doch eingesperrt! Verdammt doch mal!
26:05Und jetzt? Ich hole sie an Bord!
26:20Robby, komm hierher!
26:22Robby, das ist jetzt so gefährlich!
26:25Lass die Spieler rein!
26:27Komm zu mir!
26:28Komm hierher!
26:29Komm hierher!
26:59UNTERTITELUNG
27:22UNTERTITELUNG
27:23UNTERTITELUNG
27:29UNTERTITELUNG
27:35Was machen Sie da?
27:43Robby, das war das letzte Mal!
27:46Heike?
27:48Heike, sind Sie da?
27:51So was von unzuverlässig.
27:57Lässt das Robby abhauen und verschwindet einfach.
28:01Ja, hallo, Lennart?
28:03Ja, Schmidt hier, von der Rehentsorg-Spezialentsorgung.
28:06Wir haben Ihre Mitarbeiterin beim Hausfriedensbruch erwischt.
28:09Wäre nett, wenn Sie mal kurz vorbeikommen können.
28:11Ja, gut, ich komme.
28:27Hallo, Oskar.
28:28Ja, Susanne.
28:29Hast du Papa gesehen?
28:31Ne.
28:31Ah doch, heute Morgen.
28:32Aber er hat sich sofort wieder verkrümelt.
28:34Was ist denn?
28:35Wir haben uns heute Morgen gestritten.
28:37Halt mal.
28:38Seitdem ist er nicht mehr aufgetaucht.
28:40Na gut, wenn ich ihn sehe, werde ich ihm das sagen.
28:43Was war denn los?
28:44Ich weiß auch nicht.
28:45Er hat mir so ein teures Brautleid geschenkt, von Braut und Mieder.
28:48Ui, da hat er ja nichts gespart, ne?
28:51Ich habe es zurückgegeben.
28:52Ich kann das doch nicht annehmen.
28:54Ja, warum denn?
28:55Warum soll dein Vater dir so was nicht schenken?
28:58Mädchen, du denkst zu viel.
28:59Der alte Herwig hat doch seinen eigenen Kopf zum Nachdenken.
29:02Vielleicht hast du recht, aber ich kenne nun mal seinen Stolz.
29:05Und ich weiß, dass er nicht so viel Geld haben kann.
29:08Du, das sehe ich auch ganz anders.
29:09Gestern hat er alle in der Kneipe zu deiner Hochzeit eingeladen.
29:12Und das teuerste und beste Menü bei Peer bestellt.
29:14Was?
29:14Und bar bezahlt.
29:17Pascal, ich weiß nicht.
29:18Mir macht das alles Angst.
29:20Kannst du nicht mal mit ihm reden?
29:21Bitte, mir sagt er ja nichts.
29:23Wenn du willst, tag ich nach.
29:25Ich hab's beruhigt.
29:32Ja, hallo.
29:33Was?
29:34Heute?
29:36Das war nicht abgesprochen.
29:38Ich will keine Lieferung mehr fahren.
29:41Ja, aber Sie schulden mir noch die letzte Rate.
29:45Was?
29:46Das ist Erpressung.
30:01Jetzt hören Sie doch auf.
30:03Der Typ ist nicht ganz sauber, das sieht man doch.
30:05Der entsorgt illegal Sondermüll, da bin ich mir sicher.
30:09Das können Sie doch nicht machen.
30:11Und schon gar nicht in meinem Namen.
30:12Wir brauchen Beweise und kein Verdacht, das reicht doch nicht.
30:15Wissen Sie, was passiert, wenn sich das hier rumspricht?
30:18Dann kann ich meine Arbeit vergessen.
30:20Das haben Sie doch wunderbar hinbekommen mit Ihrer Freundlichkeit.
30:22Dafür müssten Sie sich eigentlich noch bei mir bedanken.
30:28Ja, dieser Schmidt, der hätte Sie garantiert angezeigt.
30:41Ein für alle Mal.
30:43Solange Sie hier bei mir arbeiten, kommt so was nicht noch mal vor.
30:47Ich habe keine Lust, meine Assistentin jedes Mal aus der Patche zu holen.
30:49Habe ich mich klar ausgedrückt?
30:51Sehr klar.
30:53Ach, und noch was.
30:55Robby war heute in Lebensgefahr.
30:56Weil Sie sie rausgelassen haben.
31:00Nimm mal das Fahrrad.
31:03Du mit der Arsch.
31:26Herr Berger?
31:29Was machen Sie denn hier?
31:31Spazieren gehen?
31:33Ich wollte mal sehen, wie die Bucht so aussieht.
31:37Nach dem Unfall.
31:40Eine schlimme Sache.
31:42Ein Kanister war leck und das ganze Gift ist ins Wasser geflossen.
31:45Zum Glück konnten wir die anderen Kanister bergen, sonst hätten wir das große Fischsterben bekommen.
31:48Die Wasserschutzpolizei war vorhin im Hafen.
31:53Ist das Zeug wirklich so giftig?
31:55Das kann man wohl sagen.
31:56Zwei Seehunde sind gestorben, ein paar tote Fischreier.
31:59Die vergifteten Fische kann ich gar nicht zählen.
32:01Und Robby, meine Seelöwin, die hat sie auch vergiftet.
32:03Sie lebt, aber ganz gesund ist sie noch nicht wieder.
32:08Und Menschen?
32:10Menschen sind auch gefährdet.
32:11Diese Pflanzenschutzmittel stammen aus alten Restbeständen.
32:14Konzentriert hochgiftig.
32:15Und seit Jahren verboten.
32:21So.
32:23So.
32:30So.
32:33So.
32:41So.
32:43So.
32:45So.
32:53Ich will mein Geld. Ich steige aus. Ich mache das nicht mehr mit.
32:58Was reden Sie da?
33:00Sie haben gesagt, dass das alles harmlos ist, aber das ist Gift.
33:04Jetzt machen Sie kein Theater.
33:06Sie haben den Auftrag angenommen und jetzt führen Sie ihn auch aus.
33:11Ich kippe kein Gift ins Meer. Ich will mein Geld.
33:14Jetzt hören Sie mal kurz zu.
33:17Heute waren Leute vom Naturschutzamt bei mir und haben hier rumgeschnüffelt.
33:21Wie kommen Sie dazu, das Zeug in den Bodden zu kippen?
33:24Ich habe Ihnen gesagt, auf hoher See.
33:26Ins Wasser, haben Sie gesagt.
33:28Ein Kanister war leck und er ist in meinem Boot gelaufen. Ich wollte das Zeug loswerden.
33:32Aber doch nicht in den Bodden!
33:35Ich habe gesagt, auf hoher See, da kontrolliert keiner.
33:38Hier sind diese Naturschützer am Werk.
33:40Sie sind mir was schuldig, Berger.
33:43Sie kriegen Ihr Geld erst, wenn Sie das da weggebracht haben.
33:46Und zwar mindestens zwölf Meilen außerhalb von Rügen.
33:48Ich will niemanden umbringen.
33:50Jetzt spielen Sie nicht den Moralapostel.
33:52Sie haben eine ganze Bucht vergiftet.
33:54Die Polizei ermittelt schon.
33:56Sie stecken bis zum Hals in der ganzen Sache.
34:03Berger.
34:05Sie brauchen doch das Geld.
34:07Also tun Sie Ihre Arbeit
34:10und dann springen die Scheine.
34:13Ich will mein Geld jetzt!
34:17Ich denke, ich habe mich deutlich ausgedrückt.
34:19Okay.
34:48Ich werde das Geld geben.
35:09– Sorry, ich habe den Weg total falsch eingeschätzt.
35:12– Ich glaube, wir beide müssen mal miteinander reden.
35:18– Gestern hat Ihr Onkel meinen Umgangston meinen Angestellten gegenüber kritisiert.
35:22Wen er da wohl gemeint haben mag.
35:24Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unfair.
35:26Sie haben sich bei ihm beschwert.
35:28Warum kommen Sie damit nicht zu mir?
35:34– Ich habe mich eben über Sie geärgert.
35:37Aber ich dachte ja nicht, dass er sofort zu Ihnen rennt.
35:40– Und von Ihrem Abenteuer in der Rehentzorg?
35:43Da haben Sie ihm natürlich nichts erzählt.
35:45– Nicht direkt.
35:47– Ich auch nicht.
35:49Also in Zukunft machen wir solche Sachen unter uns aus.
35:52Klar?
35:52– Klar.
35:59– Tut mir leid, wirklich.
36:01Ich wollte Ihnen keine Probleme machen.
36:03Aber wenn ich sauer bin, dann muss ich das irgendwie loswerden.
36:07– Und Ihre Robbe, die habe ich auch nicht rausgelassen.
36:09Ich habe den Strom nicht abgestellt.
36:11– Dann weiß ich auch nicht, wie sie da rausgekommen ist.
36:15– Tut mir leid.
36:18So, ich muss noch mal zerbucht.
36:21– Jetzt bin dann zweifoned ich.
36:24– Ernest.
36:24– Uuui!
36:50Das gibt's ja nicht.
36:56Lennart?
36:57Hier ist Heike.
36:57Robby ist wieder abgeräumt.
36:58Ich weiß es allerdings auch viel.
37:00In welche Richtung ist sie denn geschwommen?
37:01In ihre.
37:02Vielleicht sucht sie sie.
37:03Ich habe einen Schumannes.
37:04Ich habe einen Schumannes.
37:04Ja, dann.
37:05Tschüss.
37:54Hallo, Herr Berger.
37:56Tja, Tag.
37:59Haben Sie meine Seelöwen gesehen?
38:02Nein.
38:04Ich mache mir Sorgen, sie ist noch ein bisschen labil wegen der Vergiftung, wissen Sie?
38:09Was war denn das?
38:10Ich habe nichts gehört.
38:11Doch, das kam da hinten vom Schuppen. Sie ist sehr neugierig, vielleicht hat sie sich versteckt.
38:14Kommen Sie, wir schauen mal nach.
38:19Jetzt machen Sie schon.
38:22Robby, jetzt machen Sie den Schuppen mal auf.
38:23Da kann doch gar niemand drin sein, ich habe doch eben selber abgeschlossen.
38:30Lassen Sie mich mal.
38:32Robby, da bist du.
38:39Sie waren das?
38:42Na, riecht gut, hm?
38:45Was gibt's denn?
38:46Leckere Zinkelsuppe.
38:48Rohkost und Quarkdippe.
38:50Äh, Mama, ich und Papa können heute nicht mitessen, wir müssen noch, äh, mähen.
38:54Was, jetzt gleich?
38:55Ja, du soll Gewitter geben.
38:57Ganz doll, wir müssen sofort los.
38:59Moment, Kai, komm.
39:00Komm, dann gebe ich euch die Rohkost und den Quarkdipp mit, damit ihr nicht verhungert.
39:05Danke.
39:06Danke.
39:07Viel Spaß.
39:07Ja.
39:08Ja.
39:08Tschüss.
39:13Er wollte mich gut bezahlen.
39:15Ich weiß nicht, was da drinne war.
39:17Ich soll nicht fragen, hat er gesagt, aber im Grunde wollte ich es auch gar nicht so genau wissen.
39:22Wenn Sie uns helfen, Schmidt zu überführen, könnte sich das strafmildernd auswirken.
39:28Das ist Ihre Chance, Herr Berger.
39:31Papa!
39:34Oh, Papa!
39:38Papa, was machst du bloß?
39:40Ich wollte dir doch nur eine ordentliche Hochzeit ausrichten, so wie sie es gehört.
39:45Oh, Papa, mir ist es doch nicht wichtig, groß zu heiraten.
39:55Na komm, Susanne.
40:08Und?
40:10Er hat alles gestanden.
40:12Und wissen Sie, wer ihn beauftragt hat?
40:14Johann Schmidt.
40:15Hab's gewusst.
40:16Ich bin beeindruckt.
40:22Na endlich.
40:24Haben Sie es?
40:27Ich will sehen.
40:35Haben Sie den Auftrag ordnungsgemäß ausgeführt?
40:37Ja, wie Sie gesagt haben, auf offener See entsorgt, zwölf Meilen vor Rügen.
40:42Übrigens, ich habe es nur überlegt.
40:45Wenn Sie noch was haben, dann fahre ich gerne noch mal.
40:47Ich wusste, dass Sie Geld brauchen.
40:49Nächste Woche wieder.
40:51Daraus wird wohl nichts mehr.
40:52Sie sind nämlich verhaftet.
41:00Nein, für die Frische.
41:03Einfach für euch alle.
41:06Kai, deine Pommes werden weg.
41:08Komm.
41:17So, die Getränke.
41:19Ah.
41:20Danke, Peter.
41:21Mensch, gut, ich habe ihn ja lange nicht mehr gesehen.
41:23Tja, das Ertrennen kostet so an sich.
41:26Zum Wohl.
41:27Danke.
41:30Oh, Fleisch.
41:32Mensch, du, ich fühle mich, als hätte ich ein Jahr lang nichts gegessen.
41:35Und ich erst.
41:37Uwe, ach du Scheiße.
41:48Hallo, Per.
41:49Tag, Frauke.
41:50Ich hätte gerne Aalgrün mit viel Bratkartoffeln, viel Soße und wenn es geht, ganz schnell.
41:56Ja.
41:57Ja.
41:58Na, meine Süße, die Mama hat so Hunger.
42:06Hallo, Schatz.
42:07Hallo, Mama.
42:17Hallo, Schatz.