- vor 3 Tagen
In der Tatort-Folge „Böses Blut“ (Fall 475, Erstausstrahlung im Jahr 2000/2001) verbringt der Wiener Chefinspektor Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) eigentlich einen privaten Urlaub bei seiner Tiroler Kollegin Roxane Aschenwald (Sophie Rois). Die Idylle wird jedoch jäh unterbrochen, als im Pfarrhaus des Bergdorfs Oberleis die Haushälterin des jungen, attraktiven Pfarrers Bruno Santner mit gebrochenem Genick gefesselt aufgefunden wird.
Was zunächst wie ein brutaler Raubmord aussieht, entpuppt sich bei den Ermittlungen schnell als ein dichtes Netz aus verbotenen Leidenschaften, Eifersucht und religiösem Fanatismus innerhalb der Dorfgemeinschaft. Als Eisner und Aschenwald tiefer graben, gerät der Pfarrer selbst ins Visier, und die Ermittler stoßen hinter der frommen Fassade des Dorfes auf tiefsitzenden Groll und „böses Blut“.
Was zunächst wie ein brutaler Raubmord aussieht, entpuppt sich bei den Ermittlungen schnell als ein dichtes Netz aus verbotenen Leidenschaften, Eifersucht und religiösem Fanatismus innerhalb der Dorfgemeinschaft. Als Eisner und Aschenwald tiefer graben, gerät der Pfarrer selbst ins Visier, und die Ermittler stoßen hinter der frommen Fassade des Dorfes auf tiefsitzenden Groll und „böses Blut“.
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SpaßTranskript
00:00:02Ich finde mit dem rechten Fuß keinen Halt.
00:00:04Warte, ich helfe dir, komm.
00:00:07Wie weit ist es denn noch?
00:00:09Ich bin schon ganz aufgeschürft.
00:00:13Das ist ja kein Wunder.
00:00:15Mir ist es viel zu steil.
00:00:18Ich mache mich gleich an vor Angst.
00:00:22Bitte nicht.
00:00:24Jetzt sind wir schon oben, komm.
00:00:30Mach, bin ich froh.
00:00:36Aber es ist doch immer wieder schön.
00:00:39Schwachsinn ist es, so auf den Berg zu gehen.
00:00:47Die Turisten warnen wir immer davor und du als Einheimische.
00:00:56Was soll dir das sein?
00:00:58Aber so ist es doch viel reizvoller.
00:01:01Findest du nicht?
00:01:05Margit, du weißt ganz genau, dass das nicht geht.
00:01:09Komm.
00:01:12Margit.
00:01:15Das ist schön.
00:01:17Margit.
00:01:19Margit.
00:01:20Ich darf nicht.
00:01:21Und ich will auch nicht.
00:01:23Es wird dir gefallen.
00:01:24Schau da!
00:01:28Du schon wieder, Margit.
00:01:31Lass ihn doch endlich in Ruhe.
00:01:33Du bist ja nur eifersüchtig, Erik.
00:01:35Ach, du rums jetzt mit.
00:01:36Du bist ja krank.
00:01:37Ihr könnt mich doch da nicht allein lassen.
00:01:40So hat er keine Angst, dass du ihm nachsteigst.
00:01:45Ich kriege euch schon mal.
00:01:46Du bist ja nicht.
00:01:58Wir spielen.
00:02:01Ich frage dich.
00:02:02Das ist ja nicht.
00:02:05Ich Doctors.
00:02:17Musik
00:02:26Musik
00:02:51Walter! Walter! Walter!
00:02:54Walter!
00:02:56Ich brauch Hilfe! Ich bin überfallen worden!
00:03:02Was? Von wem denn?
00:03:03Was weiß denn ich? Ich hab niemanden erkannt, man hat mich niedergeschlagen!
00:03:08Sie scheinen aber eh schon verständigt!
00:03:10Nein, noch nicht!
00:03:12Bitte, ich komm mit rüber, vielleicht ist noch mehr im Haus!
00:03:22Danke!
00:03:22Komm!
00:03:44Wo ist denn die Frau Wiederhauer?
00:03:57Frau Wiederhauer?
00:04:01Frau Wiederhauer?
00:04:05Frau Wiederhauer?
00:04:11Ich bin ein guter Sonn.
00:04:15Musik
00:04:32Ja?
00:04:32Ja.
00:04:38Ach Mann, bitte nicht. Ich hab Urlaub.
00:04:45Wo?
00:04:48Oh.
00:04:51Warum denn immer ich?
00:04:56Natürlich, Frauen alleinstehend. Da bist du immer die Blöde.
00:05:00Ja, okay, ich fahr.
00:05:22Es tut mir leid, Moritz.
00:05:26Einsatz?
00:05:27Ja, es wird leider nix mit unserer Bergtour.
00:05:37Ich hab mir gedacht, du hast Urlaub.
00:05:39Weißt du, wie es bei uns einem mit dem Urlaub ausschaut?
00:05:44Schlüssel hängen beim Eingang.
00:05:48Ich komm mit.
00:05:50Bitte, ich spare dir das. Du hast Urlaub.
00:05:54Wo musst du denn hin?
00:05:58Auf, ich muss ihn in den Berg.
00:06:03Da muss ich ja eh hin.
00:06:05Na dann aber hopp.
00:06:09Vielleicht sollte man doch besser ein Zimmer in einer Pension nehmen.
00:06:12Das kommt überhaupt nicht in Frage. Ich hab dich eingeladen.
00:06:19Ich kann dich ja verstehen.
00:06:21Du bist Junggeselin, du willst auch deinen Freiraum.
00:06:26Ich weiß ja auch niemanden in meiner Wohnung.
00:06:31Ja, wenn du meinst.
00:06:44Es tut mir leid, wegen heute Nacht. Ich wollte nicht aufdringlich sein.
00:06:51Aber wollen hätte ich schon.
00:06:52Bitte, ich kann über sowas nicht reden.
00:07:02Wenn man so ein bisschen kuschelt ist...
00:07:04Hey, Moritz!
00:07:04Können wir das jetzt bitte lassen?
00:07:06Ja, okay, okay, okay.
00:07:35Grüß Gott.
00:07:36Grüß Gott.
00:07:37Der gehört zu mir.
00:07:39Guten Tag.
00:07:40Ich darf.
00:07:43Endlich.
00:07:44Was heißt denn, endlich? Wer sind denn Sie?
00:07:46Der Gemeindearzt.
00:07:47Bitte, gell mal.
00:07:49Grüß euch.
00:07:50Grüß dich, Roxanne.
00:07:52Das Opfer ist da hinten.
00:07:54Woran ist gestorben?
00:07:55Er stickt, er schlagen.
00:07:57Sie müssen auf das Ergebnis der Autopsie warten.
00:08:00Grüß dich, Roxanne.
00:08:00Grüß dich, Herbert.
00:08:01Na, haben Sie dir Abend einen schönen Schlag gebracht?
00:08:03Tja, magst du nichts. Dafür habe ich einen kalten Kaffee getrunken.
00:08:08Wie ist man schon Todeszeit?
00:08:10Na ja, so zwischen halb zwölf und eins.
00:08:15Wurde hier Gewalt angetan?
00:08:18Na, na.
00:08:20Sie ist erschlagen worden.
00:08:23Die Kollegin meint, ob sie vergewaltigt wurde.
00:08:27Das soll die Gerichtsmedizin feststellen.
00:08:30Ich bin Landarzt.
00:08:32Schaut aber nicht darauf aus.
00:08:34Wiederschauen.
00:08:35Wiederschauen.
00:08:36Danke.
00:08:38Danke.
00:08:40Danke.
00:08:47Danke.
00:08:52Danke.
00:09:02Danke.
00:09:03Geh, Herbert.
00:09:03Von dem Knoten machen wir ein extra Foto.
00:09:06Schon erledigt.
00:09:08Sauch, der Knoten.
00:09:15So was müssen wir kennen.
00:09:16In Hamburg kann das auch jetzt Kind.
00:09:20Wir sind aber nicht in Hamburg.
00:09:22Genau.
00:09:26Ja, Bert! Wo ist denn der Pfarrer?
00:09:29Rüben im Messnerhaus.
00:09:31Aber schau dir das einmal an.
00:09:35Naja, viele haben es nicht übrig gelassen.
00:09:38Vielleicht ist ja gar nichts von ihnen gewesen.
00:09:41Bei der Pfarrerskirche kannst du nicht Millionen erwarten.
00:09:44Sie haben schon weit wegen 10 Schilling der Schlung.
00:09:48Ich geh zum Pfarrer.
00:09:52Allein.
00:09:57Entschuldigung.
00:10:31Jens, Herr Herbert!
00:10:33Ja, bitte.
00:10:37Wenn Sie das bitte registrieren lassen.
00:10:41Vielen Dank, Herr Eisner.
00:10:45Moritz Eisner.
00:11:05Mit Milch und Zucker?
00:11:06Ja, bitte beides.
00:11:08Und hätten Sie nicht vielleicht eine Brioche oder sowas zu drücken?
00:11:12Ja.
00:11:14Aber den muss ich erst holen.
00:11:16Na, sind so freundlich.
00:11:22Herr Pfarrer.
00:11:23Sie sollten auch.
00:11:35Herr Pfarrer, die Tote war Ihre Haushälterin?
00:11:42Herr Sandner?
00:11:47Ja.
00:11:48Seit wann war denn die Frau Wiedauer bei Ihnen?
00:11:53Seit drei Monaten.
00:11:56Ich bin ja noch ganz neu in der Pfarre.
00:11:59Wo waren Sie denn vorher?
00:12:01Drei Pfarrer weiter draußen in der John.
00:12:04Da war ich Kooperator.
00:12:07Beim Pfarrer Hagsteiner?
00:12:08Ja.
00:12:11Kennen Sie den?
00:12:12Natürlich.
00:12:13Katholische Jungschar.
00:12:17Die Haushälterin haben Sie vom alten Pfarrer übernommen?
00:12:19Nein.
00:12:20Die ist ja bald nach Ihnen gestorben.
00:12:23Ich habe lange gesucht.
00:12:25Und dann hat mir der Generalvikar
00:12:29die Frau Wiedauer vermittelt.
00:12:31Und war sie alleinstehend?
00:12:34Ja.
00:12:36Witwe und Kinderlos.
00:12:39Mein Gott, was wird der Bischof dazu sagen?
00:12:56Jetzt erzählen Sie mir bitte, was ist gestern passiert?
00:13:02Da kann ich gar nicht viel sagen.
00:13:05Ich bin um elf ins Bett.
00:13:08Und dann bin ich irgendwann mal aufgewacht,
00:13:10weil so ein Gepolter war im Haus.
00:13:14Dann bin ich aufgestanden und rausgegangen.
00:13:17Und dann habe ich einen über den Kopf gekriegt.
00:13:19Und wie ich wieder aufgewacht bin, bin ich raus zum Mäßen.
00:13:24Und das war's.
00:13:25War gestern irgendwas Besonderes los?
00:13:28Nein, nix.
00:13:31Zwei Buben von der Jungschar vom Hacksteiner
00:13:33sind zum Abendessen auch gewesen.
00:13:35Hans und der Peter.
00:13:37Entschuldigen Sie, Herr Pfarrer.
00:13:40Was macht ein roter Strindanger in Ihrem Rucksack?
00:13:45Was?
00:13:48Wovon reden Sie denn bitte?
00:13:51Darf ich vorstellen?
00:13:52Moritz Eisner, Mordkommission Wien.
00:13:55Auf Urlaub.
00:13:56Entschuldigen Sie bitte.
00:14:03Mit dem Rucksack hat die Spurensicherung.
00:14:05Hey, da sind die Berg.
00:14:07Da gehst drauf.
00:14:07Ich bin im Dienst.
00:14:08Bergheil.
00:14:09Bergheil.
00:14:10Das kannst du da.
00:14:22Was macht denn wirklich ein roter Strindanger in Ihrem Rucksack?
00:14:26Herr Pfarrer.
00:14:31Ich weiß es nicht.
00:14:33Ich weiß es wirklich nicht.
00:14:38Keine Ahnung.
00:14:41Danke.
00:14:42Das war's vorerst.
00:14:45Auf Wiederschauen.
00:14:46Auf Wiederschauen.
00:14:57Herr Mühlbacher, wann hat sich der Pfarrer Sandler aufgeweckt?
00:15:00Um fünf vor zwei.
00:15:03Das wissen Sie so genau?
00:15:05Ich hab ja auf die Uhr geschaut.
00:15:07Es weckt mir ja nicht jeden Tag einer mitten in der Nacht.
00:15:10Und dann sind Sie gleich mit ihm rüber
00:15:12und haben die Frau Wiedauer gefunden?
00:15:14Ja, völlig.
00:15:16Sonst war niemand im Haus.
00:15:18Und wann habt Sie die Gendarmerie angerufen?
00:15:21Ja, gleich natürlich.
00:15:22Herr Mühlbacher, machen Sie sonst noch was außer Mesner?
00:15:26Ja, sicher.
00:15:27Das geht schon.
00:15:29Ich bin bei meinem Bruder voll im Betrieb.
00:15:34Neuwert.
00:15:37Nehmen Sie auch einen?
00:15:39Nein, danke, dass es mir zu früh war.
00:15:41Wenn ich eine rauchen dürfte?
00:15:43Ja, ja, rauchen Sie nur.
00:15:45Übrigens, meine Tochter, die Barbara, arbeitet auch bei ihm.
00:15:50Die führt mir auch den Haushalt.
00:15:53Wissen Sie, meine Frau ist schon lang tot.
00:16:01Haben Sie das Opfer näher gekannt?
00:16:04Wie?
00:16:05Die Frau Wiedauer.
00:16:07Nein, die hat niemand so richtig gekannt.
00:16:10Die war von auswärts.
00:16:11Wie war sie denn so?
00:16:17Bisschen verschlossen, aber nett, sehr nett.
00:16:21Die hat gleich für die Ministranten ein großes Essen gegeben, wo sie gekommen ist.
00:16:25Herr Mühlbacher, wissen Sie was von Frauengeschichten?
00:16:30Wie meinen Sie das?
00:16:31Na, vom Pfarrer-Weiber-Geschichten.
00:16:34Das ist doch ein geistlicher Herr.
00:16:36Natürlich.
00:16:55Guten Tag.
00:16:57Grüß Gott.
00:16:58Ich hätte gerne einen Café.
00:16:59Na, gern.
00:17:01Kommen Sie mit?
00:17:03Machen wir den gleich ein.
00:17:05Grüß dich.
00:17:08Grüß dich.
00:17:09Und die Millionen hat sie in Schrumpf gehabt.
00:17:12So ein Blödsinn.
00:17:14Unser schöner Arm hat aber gemeint, es schaut ganz nach Raubmann raus.
00:17:18Der Loesser, der beim Tatort hat mitspielen dürfen als Statist gehabt hat, der ist der Polizeipräsident.
00:17:22Aber Sie sind doch von der Polizei. Sie sind doch gerade ins Martheis gegangen.
00:17:26Ja. Aber ich bin auf Urlaub.
00:17:28Und? Wissen wir schon was?
00:17:31Also, ich weiß nichts.
00:17:33Und was Sie wissen, weiß ich nicht.
00:17:36Was soll ich schon wissen?
00:17:40Na, Sie wohnen mir immerhin gegenüber.
00:17:43Ich lehne doch nicht die ganze Nacht am Fenster.
00:17:45Schade.
00:17:46Warum?
00:17:47Dann wüsst man jetzt was.
00:17:55Grüß Gott.
00:17:57Ist der Pfarrer Haagsteiner nicht da?
00:17:59Was wollen Sie denn von ihm?
00:18:01Na, wo ist er denn?
00:18:02Oh, bei den Buben.
00:18:04Ah, danke, dann weiß ich Bescheid.
00:18:07Was wollen Sie denn von ihm?
00:18:22Mann, wir jubeln!
00:18:27Wuchen.
00:18:28Achtocken!
00:18:29Pora!
00:18:30Wo?
00:18:30Juhu!
00:18:37Aитьkab!
00:18:38Hagit!
00:18:42H Comment ein fest?
00:18:44Ist der Pfarrer Haagsteiner nicht da?
00:18:47Achtock!
00:18:48Whoa!
00:18:55Simon!
00:18:56Du bist gut?
00:18:57Gehst du mich, oder?
00:18:59Simon!
00:19:00Gehst du?
00:19:07Wander, du gefasst!
00:19:09Holzt du Stüh?
00:19:15So, Freund, der Birgit, das war's.
00:19:20Geh, du schaust.
00:19:23Warte, wir müssen schon viel erspülen.
00:19:25Doch, sonst ist der Hacksteiner Bess.
00:19:30Solche Glätzen.
00:19:51Warte, gitarm...
00:20:13Wie ist denn hier?
00:20:28Bruno, was ist denn bei dir passiert?
00:20:30Lass mich in Ruhe.
00:20:32Du bist das Letzte, was ich da jetzt brauchen kann.
00:20:34Ich muss aber mit dir reden.
00:20:36Es ist wichtig.
00:20:37Bitte.
00:20:39Ein paar drüben in der Kirche.
00:20:58Sagen wir mal, wir haben aber nicht x-beliebige Touristen überfallen dürfen.
00:21:02Ja Gott sei Dank, wie oft habe ich euch gesagt, der Gegner hatte entweder rote oder grüne Gesichter.
00:21:07Wenn es in Fahrt sind, sind es offensichtlich farbenblind, die dummen Buben.
00:21:11Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so brutal waren.
00:21:14Die Zeiten werden eben auch immer brutaler.
00:21:16Du sagst, ich bin bei der Mordkommission.
00:21:19Du bist bei der Polizei?
00:21:21Mhm.
00:21:23Vielleicht hast du was bei mir gelernt.
00:21:25Du bist ja meine beste Jungscharführerin.
00:21:29Danke, Toni.
00:21:36Schön, dass du kommend bist, Roxanne.
00:21:38Ich bin leider nicht zum Vergnügen da.
00:21:42Die Frau Widerauer vom Pfarrer Sandner ist umgebracht worden.
00:21:47Um Gottes Willen.
00:21:49Sie war mit einem Achterknoten gefesselt und Papageienschaukel.
00:21:53Und ein Hans und ein Peter waren beim Pfarrer Sandner zum Abendessen.
00:22:03Hans!
00:22:04Peter!
00:22:05Herkommen!
00:22:10Haben Sie gar keine Mädchen mehr dabei?
00:22:13Es hat sich aufgehört.
00:22:15Geschlechtsspezifische Bedenken der Eltern.
00:22:20Sagst du mal, ihr wartest gestern Abend beim Pfarrer Sandner zum Abendessen?
00:22:25Ja, er hat uns eingeladen.
00:22:27Die Frau Widerauer kocht super.
00:22:29Und wann seid ihr gegangen?
00:22:30Na, so um halb zehn.
00:22:32Gibt's Zeugen?
00:22:33Ja, sicher.
00:22:34Den Pfarrer und die Frau Widerauer.
00:22:36Na, die Frau Widerauer nimmer.
00:22:37Die ist umgebracht worden.
00:22:43Was hat das mit uns zu tun?
00:22:46Achterknoten, Papageienschaukel.
00:22:46Ihr seid gegangen und später wiedergekommen.
00:22:48Stimmt's?
00:22:51Alles weiter, Herr Riedmann, Kommissariat, kommts.
00:22:54Ich glaube, ich habe einen großen Fehler gemacht.
00:23:04Ich habe mein rotes Hoserl bei dir in den Rucksack steckt.
00:23:11Lass das bitte verschwinden.
00:23:13Das ist zu spät.
00:23:15Die Spurensicherung hat jeden Gegenstand umgedreht.
00:23:18Na, natürlich haben sie es gefunden.
00:23:20Dann schauen die auch bei mir vorbei.
00:23:22Ich sag nix.
00:23:26Beheiliget werde, dein Name, dein Reich komme,
00:23:29dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
00:23:33Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld,
00:23:37wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
00:23:43Christi.
00:23:45Christi.
00:23:49Entschuldigung.
00:23:50Grüß Gott.
00:23:51Grüß Gott.
00:23:52Kennen Sie die Dame?
00:23:55Ja, das ist die Kanna Margit.
00:23:57Wohnt ihr da im Dorf?
00:23:59Ja, da hinten in der neuen Siedlung.
00:24:01Danke.
00:24:02Bitte.
00:24:07Kann ich helfen?
00:24:12Ja, ich hätte ihn gern da drüben.
00:24:25Da, bitte.
00:24:33Und wer sind jetzt Sie?
00:24:36Leider kein Pfarrer, sonst hätte ich nämlich einen roten Stringtang in meinem Rucksack.
00:24:43Sie sind von der Polizei?
00:24:45Ja.
00:24:47Moritz Eisner, Mordkommission Wien, auf Urlaub.
00:24:51Schön.
00:24:53Und was wollen Sie von mir?
00:24:57Ich möchte gern wissen, wie das passiert ist.
00:25:02Das Ganze hat sich aus einer Notsituation ergeben.
00:25:08Der Gasser ist plötzlich aufgetaucht und ich habe nicht gewusst, wohin damit.
00:25:14Ich habe es einfach in den Rucksack steckt.
00:25:18Wer bitte ist der Gasser?
00:25:21Das ist der Pfarrer von Allmein.
00:25:23Ein Freund vom Pfarrer Sandner.
00:25:26Wir kennen uns alle von der Jungschar.
00:25:29Von der Jungschar.
00:25:33Oh, jetzt kommt mein Mann.
00:25:36Das ist aber blöd.
00:25:38Wieso?
00:25:39Das werden wir schon sehen.
00:25:41Mal komm, lass mal die alleine.
00:25:43Ich habe was, irgendwelche Mannsbilder bei dir.
00:25:45Das ist mir scheißegal, wie das ist.
00:25:47Sie verschwinden und zwar dalle.
00:25:49Ich denke nicht dran.
00:25:52Was?
00:25:53Ich denke nicht dran.
00:26:05So grob hätten es jetzt auch nicht sein müssen.
00:26:07Ein Wahnsinn.
00:26:08So ein Reflex.
00:26:10Du Depp, der ist von der Polizei.
00:26:13Sei nicht so wehleidig.
00:26:14Geh weg.
00:26:15Das Ganze Dorf, ich bin nicht.
00:26:18Ich bin Pfarrer und meine Frau.
00:26:21Nur ich sehe, ich meine, wie der Trautl.
00:26:24Und weiß von nichts.
00:26:28Ah, Roxanne, hallo.
00:26:29Waschloch.
00:26:30Na, wo bist du?
00:26:33Aha.
00:26:33Ja, sauber.
00:26:37Du kommst eben morgen wieder raus.
00:26:39Mhm.
00:26:40Und wie komme ich jetzt bitte rein?
00:26:44Da bedanke ich mich.
00:26:46Ja, wiederhören.
00:26:55Sie sind verhofftet.
00:26:59Was?
00:27:01Wieso?
00:27:03Weil sie wahrscheinlich in der Nacht beim Sandner eingestiegen sind und dann hat sie die Frau
00:27:08Wedauer überrascht und deswegen ist sie jetzt tot.
00:27:11Sag ich mal, sind Sie vollkommen gebetet?
00:27:14Steckt der Schlüssel?
00:27:15Ja.
00:27:15Dann kommen wir uns, dann fahren wir.
00:27:23Wo kommt er denn jetzt hin?
00:27:26Zur Mordkommission nach Innsbruck.
00:27:30Aber ich weiß das nicht.
00:27:37Bin ich jetzt wieder allein oder was?
00:27:56Na, chill.
00:27:58Ist das nicht üblich?
00:28:00Brauche ich nicht.
00:28:03Ja, und jetzt?
00:28:04Jetzt, wenn Sie nach Hause zu Ihrer Frau und passen auf Sie auf.
00:28:07Wiederschauen.
00:28:19Wenn Sie hier genau hinschauen, Frau Kollegin, dann können Sie erkennen, dass die Wunder in
00:28:23der kaum Blut verklebt sind.
00:28:25Das könnte bedeuten...
00:28:26Dass der Bruch des Genicks vor dem Schlag auf den Kopf erfolgt ist.
00:28:29Der zweite Schlag, als er die bereits Tote traf.
00:28:31Und meiner Meinung nach wurde der zweite Schlag mindestens zehn Minuten nach Eintreten des
00:28:35Todes gesetzt.
00:28:37Eigenartig, wer erschlägt eine Tote?
00:28:39Und wer fesselt und knebelt Sie auch noch?
00:28:42Entschuldigung.
00:28:46Was machst du denn hier?
00:28:53Jetzt schau ich aber ein bisschen blöd.
00:28:55Sie kennen den Herrn?
00:28:56Mehr als mir lieb ist.
00:28:58Na, da bin ich ja froh, dass ich ihn noch nicht so gut kennengelernt habe.
00:29:00Hatten Sie die Absicht?
00:29:02Jetzt sicher nicht mehr.
00:29:04Da ersparen Sie sich was.
00:29:06Können wir bitte zum Wesentlichen kommen?
00:29:08Durchaus.
00:29:08Von diesem Herrn sollte Frau sich fernhalten.
00:29:11Danke.
00:29:12Ich werde Ihren Rat beherzigen.
00:29:13Können wir uns jetzt endlich der Leiche zuwenden?
00:29:18Frage eins, warum wurde sie gefesselt?
00:29:22Das macht keinen Sinn.
00:29:23Außer der Täter wusste nicht, dass die Frau bereits tot war.
00:29:27Das würde bedeuten, der Täter hatte keine Mordabsicht.
00:29:29Also Einbruch, schwere Körperverletzung und Todesfolge.
00:29:35Dagegen spricht der Genickbruch vor dem Schlag auf den Hinterkopf.
00:29:39Das sieht nicht nach Missgeschick aus, eher nach Raffinesse.
00:29:45Todeszeit zwischen 12 und 31, das jedenfalls steht fest.
00:29:48Alles klar?
00:29:49Alles klar.
00:29:52Ich höre nur als Leiche rennen einem die Frauen nicht davon.
00:30:16Roxanne!
00:30:18Roxanne, also ich verstehe dich nicht.
00:30:19Die Renata ist eine Arbeitskollegin.
00:30:22Und jetzt mach auf und lass uns drüber reden.
00:30:26Du, das ist ein Missverständnis.
00:30:28Klär das mit deiner Freundin.
00:30:30Das ist nicht meine Freundin.
00:30:31Außerdem weiß ich nicht, wo ich sie finde.
00:30:33Das kann doch kein Problem sein für dich, Chefinspektor.
00:30:36Erste Übung für Kriminallehrlinge.
00:30:40Wie kommst du bitte hierher?
00:30:42Erste Übung für Kriminallehrlinge.
00:30:44Aber was machst du in Innsbruck?
00:30:47Das geht dich zwar nicht an, aber um deine krankhafte Neugier zu befriedigen,
00:30:51ein Kurs über die neuesten Entwicklungen in der DNA-Technologie.
00:30:54Dafür sind die hier in Innsbruck nämlich Spezialisten.
00:30:57Und warum hast du mir das nicht gesagt?
00:30:59Du hast mich nicht gefragt.
00:31:01Warum soll ich dich denn fragen, wenn das...
00:31:02Woher kennst du eigentlich Roxanne?
00:31:04Oh, die Roxanne, die kenne ich schon lange.
00:31:06Und die Roxanne, um dich...
00:31:08Weißt du was, das interessiert mich eigentlich gar nicht.
00:31:10Ich bin nämlich nicht krankhaft neugierig.
00:31:11Und außerdem habe ich auch keine Zeit.
00:31:13Papa.
00:31:28Das ist mir egal, Herr Pfarrer, wie Sie das finden.
00:31:31Auf jeden Fall sind wir so im Geschäft.
00:31:33Sie glauben doch nicht, dass ich da mitspiele.
00:31:34Haben Sie eine andere Wahl?
00:31:36Wissen Sie, wie man sowas nennt?
00:31:37Freilich.
00:31:38Aber Geschäft ist Geschäft.
00:31:47Ich hätte gerne ein schönes, großes, helles Zimmer.
00:31:51Ermitteln jetzt Sie da?
00:31:53Nein, ich mache jetzt endlich Urlaub.
00:31:56Und so auch würden, ist ja schon ganz schön nervös.
00:31:59Aha, wieso denn?
00:32:01Hat doch wohl allen Grund, oder?
00:32:05Ja, wenn Sie das sagen, dann wird das schon stimmen.
00:32:07Sagen Sie, wo muss ich da unterschreiben?
00:32:09Da.
00:32:17Aschenwald?
00:32:20Hallo, ich bin's, Moritz.
00:32:22Du bist das.
00:32:26Du, ich wollte fragen, wie es so steht, wie es dir geht.
00:32:30Moritz, du hast mich angelogen.
00:32:31Was?
00:32:32Du hast mich angelogen.
00:32:36Ich hab dich da nicht angelogen, Ruxanne.
00:32:39Ich hab mit der Renata nichts, das ist eine Arbeitskollegin.
00:32:42Schade für dich, tolle Frau.
00:32:46Ja?
00:32:47Wie?
00:32:54Sag mal, wenn wir nicht normal drüber reden.
00:33:00Nein, kann ich nicht.
00:33:07Und dann streiten wir die ganze Zeit nur blöd herum.
00:33:11Warum?
00:33:12Ja.
00:33:14Ja.
00:33:15Hat halt nichts heinen wollen.
00:33:22Short.
00:33:23Ja.
00:33:25Schade.
00:33:28Na dann.
00:33:32Gute Nacht.
00:33:34Moritz.
00:33:41Bist du eh ganz okay.
00:33:45Ja, ey.
00:33:47Wo bist du denn jetzt?
00:33:50Bei dem Neuwert in Untermimmingen.
00:33:52Wo?
00:33:54In Untermimmingen.
00:33:55In einer Viertelstunde könnte ich bei dir sein.
00:33:57Geh auf deine Berg und halt dich aus meinem Fall raus.
00:33:59Sonst häng ich dir so eine Dienstaufsichtsbeschwerde an.
00:34:01Da kannst du in Zukunft das Schülerlohse auf einer Verkehrsinsel verbringen.
00:34:04Das sag ich dir.
00:34:05Ja.
00:34:08Roxanne?
00:34:21Musik
00:34:49Musik
00:35:15Entschuldigung
00:35:17Sie haben ein Talent zu stören
00:35:21Ich wollte Sie nicht in der Zwiesprache mit Ihrem Gott unterbrechen
00:35:26Unserem Gott, Herr Eisner
00:35:29Jesus Christus ist für uns alle am Kreuz gestorben
00:35:33Sehen Sie, das habe ich nie verstanden
00:35:41Es heißt doch, führe uns nicht in Versuchung
00:35:48Und dann opfert er sich für unsere Schuld
00:35:50Das ist doch nicht logisch
00:35:52Ich meine, führt Gott uns in die Schuld
00:35:57Damit er uns dann vergeben kann
00:36:01Versündigen Sie sich nicht, Herr Eisner
00:36:05Keine Angst
00:36:07Ich bin Gott sei Dank Atheist
00:36:11Manchmal beneide ich Sie
00:36:15Mich?
00:36:16Nein
00:36:17Die Atheisten
00:36:20Die haben sich aus allen Pflichten selbst entlassen
00:36:22Naja
00:36:25Ganz so ist es auch nicht
00:36:28Es gibt schon Regeln und Gesetze
00:36:31Die dem Leben eine Ordnung geben
00:36:35Und Strafen
00:36:38Vor dem jüngsten Gericht
00:36:40Ja, aber letztendlich richtet Gott
00:36:43Sie werden verstehen, wenn ich rein berufsbedingt darauf nicht warte
00:36:49Ich habe meinen Reit auf eine irdische Gerechtigkeit abgelegt
00:36:53Die aber irren kann
00:36:56Nur Gott kennt die Wahrheit
00:36:59Denn Gott ist die Wahrheit
00:37:02Gott ist unfehlbar in seinem Urteil
00:37:05Und er ist die Vergebung
00:37:09Naja, dann
00:37:12Haben Sie ja nichts zu fürchten
00:37:15Und das Urteil der Menschen
00:37:17Kann Sie ja mit diesem Bewusstsein weiter nicht belasten
00:37:22Dann gehen Sie jetzt bitte
00:37:24Ich bin sehr müde
00:37:36Herr Pfarrer
00:37:40Wie halten Sie es denn mit dem Zölipat
00:37:42Und mit der Lust
00:37:50Da ist Ihnen ein Begriff dazwischen verloren gegangen, Herr Eisner
00:37:56Der Begriff der Liebe
00:38:00Liebe
00:38:01Liebe
00:38:13Ist das der Grund, warum Sie in Ihrem Priesteramt leiden?
00:38:16Mein Gott, Sie sind so verbohrt
00:38:22Das ist eben ein Teil von meinem Job
00:38:29Gute Nacht
00:38:56Gute Nacht
00:39:07Ist alles in Ordnung?
00:39:09Geht schon
00:39:21Ihre Mutter ist aber früh gestorben
00:39:28Woran denn, wenn ich fragen darf?
00:39:33Einsamkeit
00:39:38Einsamkeit
00:39:41Hier im Dorf?
00:39:43Ja, hier
00:39:46Sie war von draußen
00:39:49Zugeheiratet
00:39:50Eine Wienerin
00:39:54Sie hat sich nie hier eingewöhnt
00:39:56Hat sie nicht ausgehalten
00:40:01Darum hat sie wahrscheinlich den Krebs gekriegt
00:40:10Und ihr Vater?
00:40:13Hat er dir nicht helfen können?
00:40:18Das ist doch ein schwacher Mensch
00:40:22Der hat aufgegeben, für seine Liebe zu kämpfen
00:40:30Und dann ist sie gestorben
00:40:32Und dann ist sie gestorben
00:40:33Die Liebe
00:40:38Ja, dann hoffe ich, dass Sie mehr Kraft haben
00:40:45Wie meinst du denn das?
00:40:47Gute Nacht
00:41:15Gute Nacht
00:41:38Kärntner Kassnocken
00:41:40Ich habe sowas ja noch nie gegessen
00:41:43Aber das war gut
00:41:45Und danach
00:41:47Ein Schweinsbraten mit Knödel
00:41:49Naja, die Kärtner können halt die Knödel nicht so gut wie die Tiroler
00:41:52Aber die Nachtspeise war spitze
00:41:56Karamellpudding mit Erdbeeren
00:41:57Drei Portionen hat er gegessen
00:41:59Das gehört sich eigentlich nicht
00:42:01Sie hat mir das doch direkt aufgedrängt
00:42:02War sonst noch irgendwas?
00:42:06Na
00:42:06Na ja, die Pfaffengeile war da
00:42:11Aber der Sandner hat sie gleich wieder weggeschickt
00:42:13Bitte wer?
00:42:14Na, die Kärner, Margit
00:42:16Seitdem der Sandner da ist, ist die hinter ihm her
00:42:19Margit Kärner?
00:42:21Ist die mit einem Mauer verheiratet?
00:42:23Ja
00:42:25Er ist die ganze Woche unterwegs
00:42:26Und sie fliegt um und um
00:42:28Sie war unsere Nachbarin
00:42:30Gschwandner hat es geheißen, bevor sie geheiratet hat
00:42:32Die Gschwandner, Margit, wann war das?
00:42:35Ich weiß nicht, wann sie geheiratet hat
00:42:37Nein, wann sie da war am Abend
00:42:39Das war vor dem Karamellpudding
00:42:41So was um neun vielleicht
00:42:43Und um zehn sei es dann gegangen
00:42:47Und danach?
00:42:49Ja, wir sind dann zum Wirt
00:42:51Und haben nur einen Schnaps getrunken
00:42:53Mir war ein bisschen schlecht
00:42:54Na, das wundert mich nicht
00:42:55Und dann?
00:42:58Dann sind wir aufgestiegen zum Zeltlager
00:42:59Zeit?
00:43:01Halb elf
00:43:02Etwa
00:43:03Nicht ganz eine Stunde haben wir raufgebraucht
00:43:05Also war es um halb zwölf oben?
00:43:07Sowieso
00:43:08Und das kann wer bezeugen?
00:43:09Klar, alle
00:43:10Sie haben ja noch gesessen am Lagerfeuer
00:43:12Mit dem Hackstein und haben gesungen
00:43:16Was denn?
00:43:17Wir lagen vor Madagaskar
00:43:19Ja, das passt
00:43:21Herr Jesus Christus
00:43:23Der Empfang deines Leibes und Blutes
00:43:25Bringen dir nicht Gericht und Verdammnis
00:43:27Sondern Segen und Heil
00:43:39Seht das Lamm Gottes
00:43:40Das hinweg nimmt die Sünden der Welt
00:43:44Der Herr, der Gehirte, der lebt aber zu deinem Geist und zu meinen Dach.
00:43:49Aber du sprichst nur ein Wort, so wird mein Seelig gesund.
00:43:56Der Herr Christi.
00:43:57Amen.
00:44:00Der Herr Christi.
00:44:02Der Herr Christi.
00:44:04Der Herr Christi.
00:44:17Der Herr Christi.
00:44:27Der Herr Christi.
00:44:39Der Herr Christi.
00:44:45Der Herr Christi.
00:44:57Der Herr Christi.
00:45:00Der Herr Christi.
00:45:11Sagen Sie, Barbara, geht es Ihnen halt besser?
00:45:15Ja, ja, geht schon.
00:45:18Seit wann arbeiten Sie bei Ihrem Onkel?
00:45:20Ist schon eine Zeit.
00:45:22Aber hoffentlich nicht mehr lang.
00:45:24Ja.
00:45:26Haben Sie was vor?
00:45:28Nein.
00:45:31Na ja.
00:45:34Was denn?
00:45:37Der Pfarrer will.
00:45:38Der Pfarrer will das Mesnerhaus in den Anbau renovieren und ausbauen und ein Jugendzentrum draus
00:45:41machen.
00:45:42Das könnte ich dann leiten.
00:45:43Das hat er mir angeboten.
00:45:44Na ja.
00:45:45Na ja.
00:45:46Ist ja eh toll.
00:45:47Ja.
00:45:48Dann brauchen die Buben nicht mehr auf dem Berg herumlaufen und Indianer spielen.
00:45:55Frische Luft ist aber auch gut.
00:45:58Ja.
00:46:00Wissen Sie, 1976 habe ich mit ein paar Buben, da haben wir in Wien in einem Gemeindekeller
00:46:09gearbeitet und haben jeden Freitag aufgelegt.
00:46:13angefangen haben wir mit einem Tischtennisplatten und mit so einem Tischfußball.
00:46:18Tischtennisplatten war ja die meiste Zeit besetzt von den Kleineren.
00:46:21Und dann haben wir...
00:46:26Tischfußball haben wir auch im Keller.
00:46:30Sie haben eine nette Nichte.
00:46:36Fleißig ist sie auch.
00:46:38Na ja.
00:46:40In so einem Familienbetrieb, da braucht man jede Hand.
00:46:45Was machen sie denn, wenn sie mehr weg ist?
00:46:48Wieso?
00:46:49Wo sie es denn hin?
00:46:52Rüber zum Pfarrer.
00:46:54Ins Jugendzentrum.
00:46:56Da wird nichts da aus, leider.
00:47:00Der Pfarrer will nimmer.
00:47:03Seitdem das alles da passiert ist, will er nimmer.
00:47:10Sonst passt alles.
00:47:13Mhm.
00:47:13Danke.
00:47:30Fehlalarm.
00:47:31Ja.
00:47:32Wenn du bestätigen kannst, dass die zwei um halb zwölf wieder heroben waren.
00:47:35Kann ich, klar.
00:47:36Aber das hättest du mich gleich fragen können.
00:47:37Ich hab doch den genauen Todeszeitpunkt von heute wieder auch noch nicht gewusst.
00:47:41Ist nicht ein bisschen voreilig mit deinen Verhaftungen.
00:47:43Ich hab mich schon entschuldigt.
00:47:46Kein Problem.
00:47:47Ein alter Kuson nach dem Gefängnis.
00:47:49Nur das Essen hat nichts taugt.
00:47:51Aber jetzt haben wir wenigstens was zu erzählen.
00:47:53Das lässt du lieber bleiben, sonst kommen die anderen noch auf den Geschmack.
00:47:56Na, so geil war's auch nicht.
00:47:59Und was jetzt?
00:48:01Weißt schon was?
00:48:05Du schaffst das schon, Roxanne.
00:48:07Ja.
00:48:08Wie geht's dir sonst?
00:48:11Bist schon verheiratet?
00:48:13Geh.
00:48:15Ist gar nicht so leicht, den richtigen zu finden, gell?
00:48:19Ich weiß nicht, ich hab irgendwie kein Talent für das, was man so Beziehung nennt.
00:48:25Und mit den Männern...
00:48:27Ich hab's auch daheim nicht gelernt.
00:48:34Wie geht's denn deinem Vater überhaupt?
00:48:37Den hab ich auch schon lange nimmer gesehen.
00:48:55Das ist alles ein Wahnsinn.
00:49:00Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalt.
00:49:05Der Herr hat uns berufen, die Last auf uns zu nehmen.
00:49:08Der Herr sagt aber auch, wenn ihr droht unter der Last zusammenzubrechen, dann werde ich sie euch abnehmen.
00:49:13Komm, versündige dich nicht.
00:49:17Wir leben für den Herrn und wir werden ihm dienen, egal welche Prüfungen er für uns bereithält.
00:49:23Und mit seiner Hilfe werden wir sie überstehen.
00:49:25Was zu viel ist, ist zu viel.
00:49:29Ich kann mich ja überhaupt nicht mehr bewegen.
00:49:33Und dass das Jugendzentrum damit jetzt gestorben sein soll, das gibt mir den Rest.
00:49:39Wir müssen in erster Linie dem Geist Gottes dienen.
00:49:43Alle weltlichen Dinge haben sich danach zu richten.
00:49:47Aber Ihre Schäflein leben doch auf der Erde.
00:49:49Wer sind sie?
00:49:49So ein Jugendzentrum ist doch eine gute Gelegenheit, den Geist Gottes ihren Kindern näher zu bringen.
00:49:54Sie haben kein Recht, hier in dieser Sakristei zu kommen.
00:49:56Der Herr Eisen ist von der Polizei.
00:50:01Und warum soll jetzt erst im Jugendzentrum nichts werden?
00:50:03Die Kirche hat das Gebäude verpachtet.
00:50:06An den Mühlbacher.
00:50:07Der macht jetzt ein Apartmenthaus draus. Das ist der Grund.
00:50:12Das hat mein Vorgänger noch mit der Diözese vereinbart.
00:50:18Ja, ja.
00:50:20So ein Apartmenthaus ist natürlich wichtiger.
00:50:28Was wichtig ist und was nicht, das entscheidet immer noch die Kirche.
00:50:31So Bruno, komm.
00:50:32Du packst dich jetzt zusammen und wir fahren für ein paar Tage ins Kloster Marienthal.
00:50:37Ich glaube nicht, dass der Herr Sandner den Ort verlassen wird.
00:50:40Warum? Wer will ihn daran hindern?
00:50:41Die Polizei.
00:50:43Ist er jetzt verhaftet? Ist das eine Anordnung?
00:50:46Nein, er muss nur den Vernehmungen zur Verfügung stehen.
00:50:50Wollen Sie ihn jetzt gleich mitnehmen?
00:50:53Dazu habe ich eigentlich keine Befugnis.
00:50:56Gut, dann werden Sie uns auch nicht weiter aufhalten.
00:50:59Ich nicht.
00:51:02Aber Sie!
00:51:05Schön, dass du da bist.
00:51:07Die beiden Herren wollten gerade ins Kloster abrauschen.
00:51:11Das kommt leider nicht in Frage, Herr Pfarrer. Sie müssen schon da bleiben.
00:51:15Wer sind Sie, dass Sie das bestimmen können?
00:51:18Roxane Aschenwald!
00:51:20Du bist doch der Gasser, Erich.
00:51:23Ja.
00:51:26Kannst du dich nicht mehr erinnern? Katholische Jungs schon?
00:51:29Ja klar, du weißt es nicht mehr. Du bist aber auch ein Jahr älter wie ich.
00:51:32Du warst ja nicht mehr lange dabei, aber ich kann mich noch genau erinnern.
00:51:34Du warst so ein süßer Bruder damals.
00:51:37Ja, das ist lang her.
00:51:39Nein, so habe ich es nicht gemeint.
00:51:40Deshalb glaubst du, kannst du uns jetzt aufhalten?
00:51:42Ich bin bei der Mordkommission in Innsbruck und jetzt habe ich den Fall da am Hals.
00:51:47Also, Pfarrer Sandner, Sie gehen nach Haus, Sie brauche ich noch.
00:51:51Erich, ich komme mich besuchen und du gehst mit mir.
00:51:53Komm, auf Wiederschauen.
00:51:55Wiederschauen.
00:52:01Wiederschauen.
00:52:07Ich weiß nicht, warum ich mich von dir wieder herumkriegen habe lassen.
00:52:12Das weiß ich auch nicht.
00:52:15Oh, eine Ochse.
00:52:16Was?
00:52:17Ein Hornaugspieß.
00:52:19Ja, das stimmt.
00:52:26Wer ist denn diese Doktor Lang?
00:52:30Die Genata.
00:52:32Du, das...
00:52:33Die Genata, die...
00:52:35Willst du das wirklich wissen?
00:52:37Ja.
00:52:38Das ist aber...
00:52:39Das ist aber eine lange Geschichte.
00:52:42Da werden wir dann, pass auf, zwei...
00:52:45Drei Jahre zusammen, genau.
00:52:48Dann hat die Renata das Angebot von München bekommen, von der Klinik.
00:52:54Und dann war das ja nur noch eine Wochenendbeziehung, die dann auch auseinander gegangen ist.
00:52:59Ja, und dann haben wir uns zehn Jahre überhaupt nicht gesehen.
00:53:02Und eines Tages ist sie dann wieder...
00:53:04Ist sie dann hinter mir gestanden, als Pathologin.
00:53:08Da war aber dann nichts mehr.
00:53:11Ich meine, da waren wir nur noch Freunde.
00:53:13Und, tut's dir leid?
00:53:22Liebe ist nicht unbedingt dein Segen.
00:53:27Wie meinst du dich?
00:53:29Das habe ich dir nicht.
00:53:40Kennst du die Margit Kahner?
00:53:43Woher kennst denn du die?
00:53:45Ein paar Affengeile.
00:53:47Mhm.
00:53:48Das Wort habe ich kürzlich auch gehört.
00:53:51Kennst du ihren Mann auch?
00:53:53Mhm.
00:53:57Sepp heißt er.
00:53:58Maurer von auswärts.
00:54:02Fürchterlich eifersüchtiger Hund.
00:54:06Woher weißt denn du das schon wieder?
00:54:09Entschuldige.
00:54:12Ich halt dich nicht aus.
00:54:16Wenn es ein Eifersuchtsmord sein soll, dann bringst du es den Pfarrer um und nicht die Köchin.
00:54:21Ja.
00:54:22Würde ich auch so machen.
00:54:25Und vielleicht hat die Köchin ihn überrascht.
00:54:29Na ja, und dann, dann hat er sie niedergeschlagen.
00:54:33Ja.
00:54:33Und dann hat er sie gefesselt, dir den Mund zubickt, sie ins Bett gelegt, den Pfarrer zusammengeschlagen,
00:54:39das Haus verwüstet und das Geld mit unten.
00:54:41Ja, genau.
00:54:43Das machen sie vielleicht in Wien.
00:54:45Bei uns am Land sind sie konkreter.
00:54:48Na dann, bitte.
00:54:55Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich freue, dass ich dich wiedersehe.
00:54:59Und dass du dich überhaupt nicht verändert hast.
00:55:01Na ja.
00:55:02Ja, schau mich an.
00:55:03Ich gehe ständig auseinander wie ein Krapfen.
00:55:05Nein, bitte.
00:55:06Du schaust super aus.
00:55:08Ja.
00:55:08Was ich schon ausgegeben habe für Abmagerungskur und das glaubst du?
00:55:12Blödsinnig, bitte.
00:55:13Aber was soll ich schon machen?
00:55:15Ich bin halt die meiste Zeit allein.
00:55:17Und dann esse ich halt.
00:55:20Was man so hört, machst andere Sachen auch.
00:55:23Geh, lass doch die Leute reden.
00:55:25Du kennst sie ja.
00:55:29An deiner Stelle würde ich mich auch nicht viel trauen.
00:55:31Dein Mann soll ein ganz wilder Hund sein.
00:55:33Habt ihr das der Eisner erzählt?
00:55:36Das ist vielleicht einer.
00:55:38Zuerst haben sie sich gewatscht, dann hat er ihn verhaftet und ist mit ihm nach Innsbruck
00:55:41gefahren.
00:55:42Mit dem Sepp, seinem Autor.
00:55:44Weil er keins gehabt hat.
00:55:47Der ist auch gleich wieder nach Hause gekommen.
00:55:49Ich hab schon gedacht, den sehe ich lang nicht mehr.
00:55:52Warum hat er ihn denn wieder gehen lassen?
00:55:54Keine Ahnung.
00:55:56Der Sepp hat noch gesagt, sie haben sich auf der Fahrt nicht unterhalten und dann hat
00:55:59er ihn wieder heimgeschickt.
00:56:02Vielleicht ist dein Kollege nicht ganz dicht.
00:56:05Hm.
00:56:07Da kannst du recht haben.
00:56:11Wo ist denn dein Mann?
00:56:12Auswärts.
00:56:13Auf dem Bau.
00:56:15Wie die ganze Woche.
00:56:27Alle sagen, du bist Pfaffengeil.
00:56:29Blödsinn.
00:56:31Aber der Sandner, der hat schon was.
00:56:34Ist ein fescher Bursch.
00:56:36Da find's kaum einen im Tal, der ihm gleich kommt.
00:56:41Mann.
00:56:43War immerhin der Pfarrer.
00:56:45Der Pfarrer ist auch nur ein Mann.
00:56:47Wo soll's denn hin damit?
00:56:49Sollen sie's ausschwitzen?
00:56:50Ist er pervers.
00:56:51Wir sind ja nicht mehr im Mittelalter.
00:56:56Du warst mit ihm auf dem Berg?
00:56:59Mhm.
00:57:01Aber von seiner Seite her nicht freiwillig.
00:57:04Und grad als wir oben waren und ich hätt ihn gehabt, sind wir gestört worden.
00:57:11Dein Mann?
00:57:12Hm.
00:57:13Der Pfarrer Gasser von Almain.
00:57:15Die waren auf dem Berg verabredet.
00:57:17Das hab ich nicht gewusst.
00:57:20Blöd, gell?
00:57:22Und?
00:57:24Hast du schon mit ihm?
00:57:28Das werd ich dir auf die Nasen binden.
00:57:32Sag einmal.
00:57:33Kannst du dir vorstellen,
00:57:37dass der Sepp beim Pfarrer heimlich eingestiegen ist,
00:57:39um nachzuschauen, ob du bei ihm bist?
00:57:44Dazu ist er doch viel zu feig.
00:57:56Entschuldigung, Herr Pfarrer, dass ich schon wieder stehe.
00:57:59Was wollen Sie denn?
00:58:01Oh, ich hab doch noch ein paar Fragen.
00:58:04Herr Pfarrer?
00:58:07Warum gehen wir uns denn nicht zum Neuwird essen?
00:58:09Der kocht ganz wunderbar.
00:58:11Jeden Tag im Wirtshaus essen, das kann sich am Pfarrer nicht leisten.
00:58:15Hm.
00:58:18Eier, Speck, Tomaten.
00:58:21Hab ich schon lang nicht mehr gegessen.
00:58:24Ist genug für zwei.
00:58:27Darf ich?
00:58:28Äh, für mich nicht, danke.
00:58:29Mein Arzt hat's mir verboten.
00:58:33Und Sie halten sich dran.
00:58:44Es ist nicht immer leicht, mit Anweisungen zu leben.
00:58:52Ich bewundere das.
00:58:55Das könnte ich nicht.
00:58:58Heutzutage, wo man überall Reizen und Versuchungen ausgesetzt ist.
00:59:03Das ist ja die reinste Hölle auf Erden.
00:59:07Die Frau Kana zum Beispiel, ne?
00:59:12Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen,
00:59:16die Frau Kana ist eine Frau,
00:59:19wo ich mir sehr schwer vorstellen könnte, sie von der Bettkante zu stoßen.
00:59:23Die ist arm.
00:59:25Da haben Sie recht.
00:59:27Mit so einem eifersüchtigen Ehemann ist man geschlagen.
00:59:30Das liegt ja wohl ganz an ihr.
00:59:35Wissen Sie,
00:59:37warum die so scharf auf Pfarrer ist?
00:59:47Der Reiz des Verbotenen.
00:59:50Wissen Sie, was ich mir überhaupt nicht erklären kann?
00:59:54In der Mordnacht.
00:59:56Das Zimmer von der Frau Wiedauer.
00:59:58Sie ist da.
00:59:59Ihr Arbeitszimmer ist da drüben.
01:00:01Der Einbrecher ist hier bei der Tür hereingekommen.
01:00:05Sie ist rüber in ihr Arbeitszimmer
01:00:07und hat wahrscheinlich, sagen wir mal, so 6.000 Schilling gefunden.
01:00:11Die Frau Wiedauer hat ihn überrascht.
01:00:13Er hat sie niedergeschlagen,
01:00:15hat sie gefesselt und hat sie geknebelt.
01:00:17Und jetzt, Herr Pfarrer,
01:00:19jetzt wird's interessant.
01:00:20Guck mal, das muss ich Ihnen sagen.
01:00:28Herr Pfarrer, wo sind Sie da niedergeschlagen worden?
01:00:31Ich glaub, hier.
01:00:33Oder?
01:00:35Ja, der fragt sich nur, warum ist er hier heraufgekommen?
01:00:39Was weiß ich?
01:00:40Vielleicht wollte er oben auch noch was stehlen
01:00:42und wusste nicht, dass ich da bin.
01:00:44An ihn und ist ein kleiner Pater Braun verloren gegangen.
01:00:48Trotzdem seltsam, oder?
01:00:50Hören Sie, ich kann mich in das kranke Hirn
01:00:52von so einem Verbrecher nicht hineindenken
01:00:53und ich will's auch gar nicht.
01:00:55Dann gehen wir doch mal von einer anderen Theorie aus.
01:00:59Nehmen wir doch an, es war ein eifersüchtiger Ehemann,
01:01:01der geglaubt hat, seine Frau liegt da im Bett.
01:01:04Er schaut nach, Sie hören ein Geräusch,
01:01:06öffnen die Tür und...
01:01:07...patsch! Er findet seine Frau.
01:01:09Es war keine Frau bei mir!
01:01:11Herr Pfarrer, das ist ja auch nur eine Theorie.
01:01:13Also bitte.
01:01:15Der eifersüchtige Ehemann kommt und findet seine Frau.
01:01:18Hier im Bett. Die Frau ist schockiert.
01:01:19Er zehrt sie aus dem Bett. Die Frau Wiedauer kommt dazu.
01:01:21Es gibt ein Handgemenge.
01:01:23Der Mann schlägt zu und die Frau Wiedauer ist tot.
01:01:25Und weil der Mann ein Christ ist, hat er ein Schuldgefühl.
01:01:27Aber nicht so ganz, denn er versucht,
01:01:29die ganze Sache zu vertuschen.
01:01:31Und simuliert einen Einbruch.
01:01:34Da...
01:01:34Da hätte ich ihm dabei helfen müssen.
01:01:36Ja! Und genau jetzt sind wir auf dem Punkt.
01:01:39Sie sind ja völlig verrückt geworden.
01:01:43Glauben Sie?
01:01:44Wie wollen Sie denn diesen Unsinn beweisen?
01:01:46Ganz einfach.
01:01:59Wollen Sie mir bitte sagen, was das soll?
01:02:02In diesem Stück Stoff werden wir untersuchen, ob eine Frau Ihre Spuren darauf hinterlassen.
01:02:09Sind Sie vollkommen wahnsinnig geworden?!
01:02:12Nein.
01:02:14Sie hören von uns.
01:02:26Einmal Nachtisch.
01:02:28Danke schön.
01:02:28Bitte sehr.
01:02:30Grüß Gott.
01:02:31Grüß Gott.
01:02:31Einen Apfelsauf, bitte.
01:02:32Ist recht.
01:02:36Du hast den Kana-Sepp verhaftet.
01:02:38Ja.
01:02:39Das war ja nicht nach Innsbruck gekommen.
01:02:42Aber er weiß eh nicht.
01:02:43Nein, eh nicht.
01:02:45Und die Margit hat ja nichts mit Pfarrer.
01:02:46Das werden wir noch sehen.
01:02:47Das ist ein Stück von der Matratzenverpackung.
01:02:53Der Apfelstrudel ist ja wirklich frisch.
01:02:55Ist schon recht.
01:02:56Aber mir ist der Appetit vergangen.
01:02:58Lassen Sie ihn noch da in den Menschen.
01:03:00Hast du die Matratzen aufgeschnitten?
01:03:02Ja sicher.
01:03:02Glaubst du, ich lauf mit der ganzen Matratzen herum?
01:03:08Da.
01:03:09Schau dir das an.
01:03:11Schaut doch nicht nach Celepart aus.
01:03:13Und das Rotafel und die Margit haben wir auch noch.
01:03:16Das müssen wir untersuchen.
01:03:17Du wirst die Margit da nicht finden.
01:03:19Entschuldige, Roxanne.
01:03:20Schau dir das doch an.
01:03:21Das sind doch nicht Flecken von der Handarbeit.
01:03:23Wie musst du immer so grauslich daherreden?
01:03:29Pardon.
01:03:36Vergiss das nicht.
01:03:37Bitte mach du das doch und bring mir den Bericht
01:03:39von der Spurensicherung gleich mit dir.
01:03:40Müsste endlich fertig sein.
01:03:42Und du glaubst, dass ich den bekomme?
01:03:44Will ich anrufe und sage, wenn eine neue Assistent kommt?
01:03:47Na, bedanke ich mich.
01:03:49Ich habe zu danken.
01:04:15Ich habe zu danken.
01:04:17Ja.
01:04:18Aha, der Herr Eisner.
01:04:19Das ist dann aber schnell da.
01:04:21Ja, Herr Herbert.
01:04:23Was haben wir denn?
01:04:24Tja, viel haben wir nicht.
01:04:26Alles sieht nach Einbruch und Raub aus.
01:04:29Körperverletzung mit Todesfolge.
01:04:30Allerdings das Schlafzimmer des Pfarrers, das ist verdächtig.
01:04:33Wieso?
01:04:33Das war so sauber, das gibt es gar nicht.
01:04:36Vor allem sein Bett.
01:04:37Da hat keiner drinnen gelegen.
01:04:38Das schaut eher so aus, als ob man es im Nachhinein
01:04:40ein wenig auf gebraucht hergerichtet hat.
01:04:43Wenn Sie verstehen, was ich meine.
01:04:45Ich verstehe, was Sie meinen.
01:04:47Der Pfarrer hat ausgesagt, er hat geschlafen.
01:04:49Tja, vor dem Fernseher vielleicht, aber nicht in seinem Bett.
01:04:52Das war ganz frisch überzogen.
01:04:54Haben wir gebrauchte Bettwäsche?
01:04:57Nirgends.
01:04:58Haben Sie den roten Strink dann untersucht?
01:05:00Wozu?
01:05:01Vermarkt ist er ja.
01:05:04Das ist eine markante Stelle aus der Matratze von Pfarrer Sandner.
01:05:08Untersuchen Sie die und das rote Höschen auf eine Gemeinsamkeit.
01:05:14Tja, das tut mir jetzt aber leid.
01:05:15Heute ist leider keiner mehr da, der das untersuchen könnte.
01:05:20Danke für Ihre Mitarbeit.
01:05:22Bitte.
01:05:45Rein beruflich.
01:05:46Ich bräuchte dringend eine Analyse von den zwei Sachen da.
01:05:49Du hast dich in der Adresse geirrt.
01:05:51Nein, ich war schon im Labor von der Gerichtsmedizin, aber da ist man nicht mehr.
01:05:54Und da dachte ich mir vielleicht, kannst du irgendjemand?
01:05:57Warum kann ich bei dir eigentlich nie Nein sagen?
01:06:01Okay, du wartest unten in der Bar.
01:06:03Danke.
01:06:13Dr. Weiner vom Gerichtsdapur.
01:06:15Horitz Eisner.
01:06:16Sie haben was für mich, das ich gleich analysieren soll?
01:06:20Ja.
01:06:21Ja.
01:06:22Ich möchte wissen, ob die Trägerin dieses roten Höschens auf dieser Matratze geschlagen wird.
01:06:28Kein Problem. In zwei Stunden wissen Sie es.
01:06:30Wir treffen uns wieder hier.
01:06:31Ja.
01:06:32Wunderbar.
01:06:33Bis später.
01:06:41Wer ist da?
01:06:42Ich bin's.
01:06:43Ich wollte dich fragen, ob du Lust hast auf einen Trink.
01:06:47So?
01:06:50Okay.
01:06:50Ihr wart unten in der Bar.
01:06:56Bitte, das ist doch eher Schrieb.
01:06:58Entschuldigung, das ist doch kein Schrieb.
01:07:00Streicht mal aus der dritten Legrande.
01:07:03Naja.
01:07:04So.
01:07:04Das macht nochmal 300 Netto.
01:07:12Das ist nicht mein Druck.
01:07:16Naja, vielleicht wird das ja noch.
01:07:25Atemberaubend schön.
01:07:26Das finde ich auch.
01:07:27Bitte.
01:07:31Eine Manhattan für die Dame, bitte.
01:07:33Oh, das Gedächtnis.
01:07:36Und?
01:07:37Was gibt's Neues bei der Roxane?
01:07:40Bei der Roxane, da gibt's gar nichts Neues.
01:07:43Ich meine nicht privat.
01:07:45Ich meine auch den Fall.
01:07:49Ja.
01:07:51Und?
01:07:55Im Grunde genommen haben wir noch gar nichts.
01:07:58Das Schlafzimmer vom Sandner ist so sauber wie ein OP.
01:08:02Ob der Werfer versucht hat, die Spuren zu vertuschen?
01:08:04Wie schaut's aus mit den Haaren?
01:08:06Man könnte glauben, der Sandner hat eine Glatze und keine Fingerabdrücke.
01:08:10Wurde der Staubsauger zerlegt?
01:08:12Nein, da steht nichts im Bericht.
01:08:17Wenn du mich nicht hättest.
01:08:20Ich hätte ja gern mehr von dir.
01:08:24Ich wollte eigentlich schon lange wieder mal sein.
01:08:26Guten Abend.
01:08:28Servus, Renata.
01:08:32Leider muss ich Sie enttäuschen.
01:08:33Diese Frau schläft woanders.
01:08:36Hilft euch das weiter?
01:08:38Ja, riesig, riesig.
01:08:39Das war unsere letzte heiße Spur.
01:08:41Oh, das tut mir leid.
01:08:42Also ganz so negativ ist die Sache wieder nicht.
01:08:45Denn es gibt ganz frische Spuren auf dem Stoff.
01:08:48Allerdings von einer anderen Frau.
01:08:51Tja, Moritz.
01:08:52Du hast eben immer ein großes Durcheinander bei den Frauen.
01:08:56Damit musst du eben leben.
01:08:59Können wir?
01:09:00Schönen Abend noch.
01:09:04Schade, hm?
01:09:06Die Frau schläft woanders.
01:09:10Die Rechnung geht auf Frau Dr. Lahm.
01:09:12Alle Cuba Libres?
01:09:13Und der Manhattan.
01:09:16Der geht auf Haus.
01:09:18Moment.
01:09:21Private Glücksspiele sind in Österreich verboten.
01:09:38Die Frau lijkt mich jetzt gut.
01:09:47Weil das gentle war und das, was dort behindert launched, ziehe ich...
01:09:55wir spielen immer.
01:09:58Schau.
01:10:00So tragisch ist das nicht. Weiß ja keiner außer uns. Wird auch keiner erfahren. Ist doch für uns beide gut.
01:10:10Ich habe in den letzten paar Tagen alles verloren, woran ich geglaubt habe.
01:10:13Das kommt schon wieder.
01:10:17Guten Tag. Ach, Herr Eisner. Was ist es denn diesmal? Wieder eine religiöse Frage?
01:10:25Aber nein. Ich bräuchte bitte Ihren Staubsacker.
01:10:28Was meinst du mit dem Staubsacker? Wir haben doch im Hotel genügend.
01:10:32Ja, nur der ist was Besonderes.
01:10:34Was ist denn an dem so Besonderes?
01:10:35Der kann Geschichten erzählen.
01:10:58Das war's.
01:11:00Das war's.
01:11:12Das war's.
01:11:17Das war's.
01:11:20Das war's.
01:11:29Das war's.
01:11:33Das war's.
01:11:36Das war's.
01:11:38Das war's.
01:11:42Das war's.
01:11:44Das war's.
01:11:46Das war's.
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01:12:33Das war's.
01:12:45Das war's.
01:12:50Das war's.
01:12:54Das war's.
01:13:04Das war's.
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01:13:31Das war's.
01:13:34Das war's.
01:14:03Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:33Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:43Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:44Untertitelung des ZDF, 2020
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01:16:49Untertitelung des ZDF, 2020
01:16:56Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:03Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:11Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:30Aber naheliegend, im wahrsten Sinn des Wortes.
01:17:39Grüß Gott, suchen Sie mich?
01:17:41Nein, wir wollen mit Ihrer Tochter sprechen.
01:17:43Warum geht's nicht?
01:17:45Das wollen wir ja gern selber sagen.
01:17:47Die ist oben in ihrem Zimmer. Warten Sie, ich zeig's Ihnen.
01:17:54Barbara, die Herrschaften von der Polizei wollen mit dir reden.
01:17:59Ja, bitte.
01:18:01Grüß Gott.
01:18:04Wir würden gern mit Ihrer Tochter einander halten.
01:18:07Kommen Sie, Barbara, setzen wir uns.
01:18:16So, und jetzt erzählen Sie uns bitte.
01:18:19Wo ist denn der Staubsauger?
01:18:27Barbara, du warst doch drüben in der Nacht, hm?
01:18:33Ja.
01:18:38Ja, ich, ich, ich, ich überwahr beim Bruno.
01:18:48Ich, ich, ich kann nicht mehr, ich, ich halte das alles nicht mehr raus.
01:19:02Der Pfarrer Sandner und du, ihr habt's doch schon länger in der Beziehung gehabt.
01:19:12Dass euch die Widerhauerin in der Nacht erwischt hat, das war Pech.
01:19:19Und sie hat einen ziemlichen Zirkus gemacht.
01:19:22Und der Pfarrer wollte sie halt bewegen.
01:19:26Und da hat er wahrscheinlich ein bisschen zu fest zugeschlagen.
01:19:32Und dann wolltet ihr das Ganze als Überfall tarnen.
01:19:45Es tut mir so leid.
01:19:53So war das nicht.
01:19:54Lass das Madlian ruhen.
01:19:56Ich hab' dich wieder auch angebracht.
01:19:59Ich hab' dich schon länger geahnt.
01:20:02Und an dem Abend, da ist sie, die Barbara aus dem Haus geschlichen und zum Pfarrer rüber.
01:20:08Und ich bin ihr nach ins Haus hinein und ins Schlafzimmer.
01:20:11Aber Vater, du bist jetzt still.
01:20:14Da liegt die wirklich beim Pfaffen im Bett drin.
01:20:16Ich reiß' sie weg und dreh's auf den Sandner ein in meiner Rausch.
01:20:21Und plötzlich steht die Widerhauerin da.
01:20:25Schmeißt sie dazwischen.
01:20:28Das blöde Luder.
01:20:31Ich schupf sie weg und sie fliegt und hört sie nicht mehr.
01:20:34So war das.
01:20:38Und dann habt ihr zu dritt den Raubeüberfall inszeniert.
01:20:42Das nehmen wir jetzt alles in Innsbruck zu Protokoll.
01:20:45Sie kommen mit und du kümmerst dich um die Barbara.
01:21:05Und was machen wir jetzt mit dir?
01:21:21Was glauben Sie? Hat Ihre Tochter in der Zwischenzeit die Wahrheit gesagt?
01:21:42Mein Vater sitzt jetzt im Gefängnis, nur weil du so fanatisch bist.
01:21:47Ich will sein Richter für den lieben Gott.
01:21:49Der hat das Zelebazie sicher nicht erfunden.
01:21:52Wir lieben uns wirklich.
01:21:55Und jetzt ist alles hin.
01:21:57Und einen Mord haben wir auch noch am Hals.
01:22:00Nein, du, du hast ihn am Hals.
01:22:02Und du gehst auch jetzt zur Polizei und gestießt es.
01:22:05Ist doch nicht im Ernst, dass ich der Mutter Kirche das antue?
01:22:08Ihre Ehre geht mir über alles.
01:22:09Aber...
01:22:10Unsere kleinen menschlichen Geplänkel dürfen da überhaupt keine Rolle spielen.
01:22:13Und dafür soll mein Vater den Rest seines Lebens im Gefängnis sitzen?
01:22:16Das hat doch mit Glauben gar nichts mehr zu tun.
01:22:19Du hast doch keine Ahnung, was Glauben bedeutet.
01:22:21Dein Vater, der hat dich so erzogen, dass du keine Ehrfurcht seinem Mann Gottes hast.
01:22:25Ihn nur mit deiner fleischlichen Gier verfolgst.
01:22:29Ja, ja, ich weiß.
01:22:30Früher hätten sie mich verbrannt.
01:22:32Aber wir leben heute.
01:22:34Und heute kann die Kirche uns nicht mehr sagen, was Liebe ist und was nicht und was verboten ist und
01:22:38was nicht.
01:22:39Und wenn sie es tut, dann hätte hoffentlich keiner mehr zu.
01:22:41Ja, so ist es. Leider ist es so.
01:22:45Menschen wie du, die alles verleugnen und alles in den Dreck ziehen, die haben den Geist Gottes aus der Welt
01:22:50getrieben.
01:22:51Wir Geistlichen, wir haben aber einen heiligen Auftrag, die Menschheit zurückzuführen zur Kirche.
01:22:57Mit Feuer und Schwerten?
01:22:58Was man glaubt, das muss man verteidigen.
01:23:02Und diese Wienauer, die hat ihr Schicksal verdient, weil sie hat wegschaut.
01:23:06Und nicht nur das, sie hat euch sogar unterstützt.
01:23:08Und ich bin zum Glück dazwischen gefahren.
01:23:11Und hast dabei einen Menschen erschlagen.
01:23:13Dein Herz hat zum Unterschied von dir.
01:23:15Und dann haben sie den Sandner und die Barbara gezwungen, die Spuren für einen Raubmaar zu legen.
01:23:20Und alle anderen Spuren zu verwischen.
01:23:26Also ich muss Ihnen ehrlich sagen, ich bin froh, dass Sie nicht die Kirche sind.
01:23:31Ich bin froh, dass Sie nicht die Kirche sind.
01:23:35Aber ich bin froh, dass Sie nicht die Kirche sind.
01:23:39Und ich bin froh, dass Sie nicht die Kirche sind.
01:24:07Er bringt sie hoch.
01:24:10Aber wo?
01:24:11Wo soll ich das wissen?
01:24:12Irgendwo da oben.
01:24:13Ich geh nicht auf die Berge.
01:24:15Ich weiß.
01:24:59Ich geh nicht auf die Berge.
01:25:02Ich geh nicht auf die Berge.
01:25:31Da, da oben ist er.
01:25:46Bruno!
01:25:48Bruno, mach nicht!
01:25:50Bleib stehen!
01:25:51Es ist alles meine Schuld!
01:25:53Bitte mach nicht!
01:25:54Ich hab alles heraufbeschworen!
01:25:58Ich lieb dich doch!
01:26:00Ich liebe dich auch.
01:26:02Bleib stehen!
01:26:03Du musst mich vergessen!
01:26:05Und mir verzeihen!
01:26:07Es gibt nichts zu verzeihen!
01:26:09Du musst leben!
01:26:10Ich brauch dich doch!
01:26:11Ich kann nicht.
01:26:14Bruno!
01:26:18Ich kenne ihn, Bruno.
01:26:20Mit Gottes Hilfe
01:26:23rette ich ihn.
01:26:24Du musst es machen!
01:26:48Du musst es machen!
01:26:54Schalte!
01:26:56Bruno!
01:26:57Bruno!
01:26:59Bruno!
01:26:59Ich kriege ein Kind!
01:27:00Was?
01:27:03Was?
01:27:03Ein Kind?
01:27:04Nein, das ist kein Selbstmord.
01:27:07Ja, das ist nur ein Opfer.
01:27:08Dann lass mich zu ihr.
01:27:08Wir müssen alle Opfer bringen.
01:27:10Lass mich zu ihr.
01:27:10Bitte bringen, um das Himmel.
01:27:11Ich will einen Entfernt!
01:27:12Lass mich!
01:27:22Brunner!
01:27:24Brunner!
01:27:43Sie können aussteigen.
01:28:19Träfische Musik
01:28:20Um traf zu ihr.
01:28:27Busch im Beton.
01:28:42Hauptsache, du hast wieder den Hörden gespielt.
01:28:45Naja, sieben und eins Prozent der Österreicher spielen im Urlaub den Hörden.
01:28:49Und die restlichen zwei?
01:28:52Von nach Jesolo.