- vor 1 Woche
1988 scheint für eine junge Familie ein neues, glückliches Kapitel zu beginnen. Eine Frau lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Töchtern in einer wunderschönen neuen Wohnung. Doch eines Tages klingelt das Telefon – und eine Frau aus der Vergangenheit ihres Mannes meldet sich völlig unerwartet.
Was sie erzählt, klingt wie ein Albtraum: Sie behauptet, von einer geheimnisvollen Sekte verfolgt und bedroht zu werden. Ihr Ehemann soll sich der Gemeinschaft angeschlossen haben und geplant haben, seinen ungeborenen Sohn der Sekte zu opfern. Schließlich sollen sogar Menschen in schwarzen Kutten in ihrem Zuhause aufgetaucht sein.
Nach einer heftigen Auseinandersetzung wird die Frau bewusstlos. Als sie wieder zu sich kommt, ist ihr Ehemann tot.
Doch damit beginnt der eigentliche Horror. Kurz darauf nimmt die Sekte Kontakt zu ihr auf und verlangt nach dem Säugling. Von diesem Moment an fühlt sie sich verfolgt. Gleichzeitig ereignen sich in ihrem eigenen Haus immer wieder unerklärliche Dinge. Stimmen, Schatten und andere verstörende Erscheinungen lassen die Familie daran zweifeln, ob sie es nur mit menschlichen Verfolgern zu tun hat – oder ob etwas Dunkleres in ihr Leben eingedrungen ist.
30 Jahre lang bewahrt die Frau ihr Geheimnis für sich. Warum hat sie geschwiegen? Was geschah damals wirklich? Gab es tatsächlich eine Sekte, die Jagd auf das Kind machte? Und welche Rolle spielen die unheimlichen Ereignisse, die sich bis heute nicht erklären
Was sie erzählt, klingt wie ein Albtraum: Sie behauptet, von einer geheimnisvollen Sekte verfolgt und bedroht zu werden. Ihr Ehemann soll sich der Gemeinschaft angeschlossen haben und geplant haben, seinen ungeborenen Sohn der Sekte zu opfern. Schließlich sollen sogar Menschen in schwarzen Kutten in ihrem Zuhause aufgetaucht sein.
Nach einer heftigen Auseinandersetzung wird die Frau bewusstlos. Als sie wieder zu sich kommt, ist ihr Ehemann tot.
Doch damit beginnt der eigentliche Horror. Kurz darauf nimmt die Sekte Kontakt zu ihr auf und verlangt nach dem Säugling. Von diesem Moment an fühlt sie sich verfolgt. Gleichzeitig ereignen sich in ihrem eigenen Haus immer wieder unerklärliche Dinge. Stimmen, Schatten und andere verstörende Erscheinungen lassen die Familie daran zweifeln, ob sie es nur mit menschlichen Verfolgern zu tun hat – oder ob etwas Dunkleres in ihr Leben eingedrungen ist.
30 Jahre lang bewahrt die Frau ihr Geheimnis für sich. Warum hat sie geschwiegen? Was geschah damals wirklich? Gab es tatsächlich eine Sekte, die Jagd auf das Kind machte? Und welche Rolle spielen die unheimlichen Ereignisse, die sich bis heute nicht erklären
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TVTranskript
00:00Etwas Böses war im Haus.
00:02Übersinnliche Phänomene.
00:04Ich hatte Mordsschiss.
00:06Und unheimliche Begegnungen können zum Albtraum werden.
00:12Es war die Felser.
00:14Ich war nicht allein.
00:17Ich wurde herumgewirbelt und gegen die Wand gedrückt.
00:21Wenn Geister gerufen werden.
00:2330 Jahre habe ich es für mich behalten.
00:511988 lebte ich zusammen mit meinem Mann und meinen ein- und zwei Jahre alten Töchtern.
01:00Wir waren vor kurzem aus einer engen Souterrain-Wohnung in ein Dreizimmerhaus gezogen.
01:05Ein Traum ging für uns in Erfüllung.
01:11Die junge Familie hat sich gerade eingelebt, als Kat einen Anruf von einer Freundin bekommt,
01:16von der sie seit über einem Jahr nichts gehört hat.
01:21Maria war eine alte Freundin.
01:23Unser Telefon hatte kein Display.
01:25Ich war total überrascht, als ich sie an der Strippe hatte.
01:35Sie war ganz hysterisch.
01:37Sie meinte, sie bräuchte Hilfe.
01:39Irgendjemand wollte sie umbringen.
01:51Dann stand sie bei mir vor der Tür mit ihrem kleinen Sohn, völlig durcheinander, ganz bleich im Gesicht.
01:56Das Erste, was sie sagte, war,
01:58du kennst mich zwar nicht so gut, aber ich hab dir immer vertraut.
02:02Ich hab gewusst, du wirst mir helfen.
02:05Ich ließ sie rein und sie fing an zu erzählen, was passiert war.
02:16Maria hat ihrer Freundin viel zu berichten.
02:20Aber je mehr sie erzählt, desto größer wird das Entsetzen bei Kat.
02:28Ihr Mann war einer Sekte beigetreten.
02:31Während ihrer Schwangerschaft gestand Marias Mann, seiner Frau, etwas Ungeheuerliches.
02:37Sie war im vierten oder fünften Monat.
02:39Als ihr Mann sie drängte, sie müssten fortgehen.
02:42Er hätte etwas Schlimmes getan.
02:44Als nach einer Ultraschalluntersuchung feststand,
02:47dass Maria einen Jungen zur Welt bringen würde,
02:49hatte ihr Mann der Sekte versprochen,
02:51den Jungen als Opfer darzubringen.
02:54Ich hab eine Weile gebraucht, um das alles zu kapieren.
02:58Maria erzählt, sie war verängstigt, ohne wirklich glauben zu können,
03:02dass sie oder ihr Baby in Gefahr waren.
03:04Doch das änderte sich kurz nach der Geburt ihres Sohnes vor acht Monaten,
03:08bei der Geburtstagsfeier ihres Mannes.
03:15Auf der Geburtstagsparty hat Marias Schwester plötzlich angefangen zu schreien.
03:20Sie selbst merkte, dass ihr Mann sie unter Drogen gesetzt hatte.
03:24Sie sagte, es wären fremde Menschen in der Wohnung gewesen,
03:27in schwarzen Kutten.
03:28Und dann hätte es Streit gegeben,
03:30eine körperliche Auseinandersetzung.
03:47Irgendwann konnte sie wieder aufstehen,
03:49aber sie war noch ganz benommen.
03:50Dann fand sie ein blutverschmiertes Messer in der Küchenspüle
03:53und begann, ohne zu verstehen, warum, es abzuwaschen.
04:01Sie sah sich um und sah ihren Mann in einem großen Müllsack.
04:05Ein Arm war um den Kopf gelegt und guckte aus dem Müllsack raus.
04:15Jemand hatte ihm die Kehle durchgeschnitten.
04:18Der Kopf war fast abgetrennt worden.
04:21Sie wankte rüber zur Couch und fiel in Ohnmacht.
04:28Als sie wieder zu sich kam, war der Müllsack verschwunden.
04:32Später fand man ihren Mann in einem Feld auf der anderen Straßenseite.
04:37Die Leute vom Bestattungsinstitut meinten, er hätte Selbstmord begangen.
04:43Aber das hat er nicht.
04:47Doch damit ist Marias schockierender Bericht noch nicht zu Ende.
04:51Der brutale Tod ihres Mannes ist erst der Anfang.
04:59Kurz nach oder sogar noch während der Beerdigung rief jemand an und sagte, es ist noch nicht vorbei.
05:05Das Baby gehört uns.
05:07Der Junge wurde uns versprochen, wir wollen ihn haben.
05:11Ich sagte zu Maria, in was hast du mich da bloß reingezogen?
05:22Trotz großer Bedenken fühlt sich Kat verpflichtet, Maria und ihren acht Monate alten Sohn bei sich aufzunehmen.
05:29Eine Entscheidung, die sie schon bald bereuen wird.
05:39Ich konnte nicht ahnen, welche Folgen das für mich, für meinen Mann und vor allem für meine Kinder haben würde.
05:50Wenn ein Mensch in die Fänge okkulter Kräfte geraten ist, strahlt dies in der Regel auf Personen in seiner unmittelbaren
05:56Umgebung ab.
05:59Dabei haben wir es mit einem unterschiedlichen Grad der Beeinflussung zu tun.
06:04Der Geist ist in der Lage, sich gegenüber diesen Personen zu offenbaren.
06:08Er wird versuchen, sie unter seine Kontrolle zu bringen und kann ihnen dadurch großen Schaden zufügen.
06:19Kurz nachdem Maria bei uns eingezogen war, passierten seltsame Dinge.
06:27Ich hörte ein lautes Gepolter auf dem Dach unseres Hauses.
06:31Es klingt, wie es der ganze Roof unserer Haus.
06:45Es war, als würden lauter Menschen auf dem Dach gleichzeitig herumhüpfen.
06:50Ein Geräusch, das uns aus dem tiefsten Schlaf holte.
07:00Mein Mann stieg auf unseren Carport, um nachzusehen, was los war.
07:05Aber da war nichts.
07:14Am Abend vorm Schlafengehen hatte ich das Spielzeug der Kinder weggeräumt.
07:19Am anderen Morgen fand mein Mann es vor der Truhe.
07:28Er meinte noch zu mir, hey, da kann man ja drüber stolpern.
07:32Aber ich hatte doch alles weggepackt.
07:34Ich hatte sie weg.
07:43Bis zu Marias Einzug hat Cat ein völlig normales Leben geführt.
07:47Nun ist sie überzeugt, dass die seltsamen Geschehnisse mit ihrer Freundin zu tun haben.
07:53Cat befürchtet, sie könnte zusammen mit Maria auch den Geist ihres toten Ehemannes bei sich aufgenommen haben.
08:03Ich hatte verschiedene Fotos, die mir sehr viel bedeuten, eingerahmt und aufgehängt.
08:08Auf einmal lagen sie auf dem Boden verstreut, als hätte sich jemand von der Wand gerissen und wäre darauf herumgetrampelt.
08:17Es tat weh, meine Hochzeitsbilder so zu sehen. Das Glas zerbrochen, das Papier in Fetzen.
08:30Cat hat genug.
08:32Schweren Herzens bittet sie Maria, sich eine andere Bleibe zu suchen.
08:36Doch ihre Hoffnung, die merkwürdigen Vorfälle würden nun aufhören, wird jäh enttäuscht.
08:45Auf einmal stank es im Haus.
08:50Ich war in der Küche beim Abwasch, als mir ein fauliger Verwesungsgeruch in die Nase stieg.
08:58Plötzlich.
09:06Spürte ich, wie sich etwas gegen mich drängte.
09:09Ich kam nicht weg.
09:11Mir wurden die Beine auseinandergezerrt, so als wollte mich dieses Ding in Stücke reißen.
09:20Ich habe geschrien, aber ich konnte mich nicht bewegen.
09:38Am nächsten Tag fiel mein Mann auf, dass ich an den Hüften blaue Flecken hatte.
09:43Er fragte mich erschrocken, ob ich hingefallen wäre.
09:46Nein, sagte ich.
09:48Ich bin angegriffen worden.
10:02Dann wollte ich ein Bad nehmen.
10:07Aber Cat ist nirgendwo mehr in Sicherheit.
10:16Ich spürte eine Hand, die Finger über meinen Ohren.
10:20Und die Hand drückte mich unter Wasser.
10:27Ich wollte nur noch raus.
10:29Raus aus der Wanne.
10:31Ich muss raus.
10:31Ich muss raus.
10:41Ich hatte Todesängste.
10:51In dem Moment dachte ich, na los, bring mich doch um.
10:55Just kill me.
10:56Just kill me.
11:04Und dann, so unvermittelt wie er angefangen hat, ist der Spuk vorbei.
11:10Nach diesem Horrorerlebnis sehnt sich Cat nach Ruhe und Entspannung.
11:14Sie will so schnell wie möglich vergessen, was passiert ist.
11:25Ein paar Tage später wollte ich abends fernsehen.
11:28Aber was ich erlebt hatte, ging mir nicht aus dem Kopf.
11:36Cat sieht sich einem gigantischen Schatten gegenüber.
11:46Er füllte den ganzen Türrahmen aus.
11:49Schwarz, unheilvoll, riesig.
12:00Ich dachte, oh mein Gott, da war wieder der Verwesungsgestank.
12:05Und dann stürzte sich die Gestalt auf mich.
12:14Wieder muss Cat Todesängste ausstehen.
12:16Und wieder ist der Spuk abrupt vorbei.
12:24Da ihr Mann bei der Arbeit ist und sie nicht mit den beiden kleinen Töchtern allein im Haus sein will,
12:30bittet Cat, ihre Mutter vorbeizukommen.
12:36Mom kam zu uns.
12:41Während wir uns unterhielten, flog auf einmal ein großes Blumenbild von der Wand quer durch den Raum und krachte zu
12:47Boden.
12:51Dann wurde ich plötzlich von irgendwas gepackt.
12:57Ich wurde herumgewirbelt und gegen die Wand gedrückt.
13:00Meine Füße schwebten über dem Boden.
13:02Ich befand mich genau dort, wo der Nagel in der Wand steckte, an dem das Bild hing.
13:07Dann wurde ich runtergezogen.
13:09Der Nagel bohrte sich mir in den Rücken.
13:10Meine Mutter schrie, was ist los?
13:14Was ist denn los?
13:28Es will mich umbringen, rief ich schluchzend.
13:31Nimm die Mädchen und geh.
13:32Ihr müsst hier weg.
13:35Es will nicht dich, es will mich.
13:47Ich rief meinen Mann auf der Arbeit an und sagte ihm, ich halte es nicht mehr aus.
13:52Ich kann hier nicht mehr bleiben.
13:59Ich habe schnell das Allernötigste für die Kinder und mich eingepackt und bin zu meiner Mutter gefahren.
14:19Später habe ich Marias Vater angerufen und ihm gesagt, ich muss unbedingt mit ihr reden, etwas mit ihr klären.
14:26Außerdem hatte ich noch ein paar Sachen von ihr.
14:28Marias Dad sagte, gut, aber danach komm nie wieder her.
14:33Falls doch, wird dir noch Schlimmeres passieren als zuvor.
14:41Hat man herausgefunden, durch wen ein böser Geist in sein Leben getreten ist und stellt die von ihm beeinflusste Person
14:47zur Rede,
14:48dann ist das so, als würde man dem Geist selber die Stirn bieten.
14:55Ich habe Marias Gesicht kaum wiedererkannt.
14:58Sie spielte nervös mit den Händen.
15:00Ich werde dich immer lieben, sagte ich zu ihr, aber ich darf dich nie wiedersehen.
15:04Es muss sein.
15:05Sonst wird er noch eine meiner Töchter umbringen.
15:08Es ist dein Problem.
15:10Du hättest nie damit zu mir kommen dürfen.
15:31Vielleicht war es nur eine Warnung und es ist vorbei.
15:36Für Kat ist es vorbei.
15:39Nachdem sie Maria ein letztes Mal gesehen hat, hören die Angriffe auf.
15:43Kats Familie lebt wieder ein normales Leben.
15:50Fast 30 Jahre habe ich es für mich behalten.
15:53Mein Mann und ich haben nie darüber gesprochen.
15:56Er hatte sogar Angst, es könnte böse Folgen haben, wenn ich mit dem Fernsehen rede.
16:10Einladungen an Wesen aus dem Reich der Finsternis lassen sich nicht so einfach rückgängig machen.
16:15Ist die Tür erst geöffnet, richten sich die Geister gern häuslich ein.
16:47Nachdem er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, musste Dustin Terry für sich und seinen Sohn Austin eine günstigere Wohnung
16:54finden.
16:57An dem Haus gefiel mir die Lage.
16:59Es war denkmalgeschützt und die Wohnung war billig.
17:02Ich habe angerufen und einen Besichtigungstermin vereinbart.
17:11Es war ein altes Backsteingebäude mit einem schmiedeeisernen Tor und Holzbalkonen.
17:18Ich fühlte mich fast in die Vergangenheit zurückversetzt.
17:27Meinen Sohn habe ich zur Besichtigung nicht mitgenommen. Es war hinterher eine große Überraschung für ihn.
17:34Er war begeistert, weil Grandma, meine Mom, gleich in der Nähe wohnt, keine fünf Minuten zu Fuß.
17:41Ich hatte gehofft, das Haus würde uns einen Neuanfang ermöglichen.
17:56Ich war gerade im Keller beim Wäsche waschen und fühlte mich irgendwie beobachtet.
18:07Ich habe es in der Nähe wohnt.
18:20Is it up?
18:43Ich war im hinteren Teil der Wohnung, legte die Wäsche zusammen, als ich plötzlich hörte, wie die Wohnungstür geöffnet wurde
18:50und jemand hereinkam.
19:08Ich habe nachgeguckt, aber niemanden gesehen. Ich konnte es mir nicht erklären.
19:18Meinem Sohn wollte ich nichts davon sagen, er war noch so jung.
19:26Dustin fühlt sich im Haus in zunehmendem Maß beobachtet.
19:30Seinem Sohn Austin sagt er nichts, um ihn nicht unnötig zu verängstigen.
19:34Doch der ungebetene Besucher lässt ihm keine andere Wahl.
19:42Wir saßen zu Hause im Wohnzimmer, als plötzlich eine der Blechdosen, die auf dem Schrank standen, herunterfiel.
20:06Ach, macht nichts, sage ich. Ich hebe die Dose auf und stelle sie zurück an ihren Platz.
20:12Aber keine Viertelstunde später fällt dieselbe Dose wieder runter.
20:25Ich war verwirrt, wollte es aber nicht zugeben. Ich dachte immer noch, sowas kann passieren in alten Gebäuden. Sicher gibt
20:34es irgendeine Erklärung dafür.
20:39Wenn Geister wiederholt Dosen vom Regal schubsen, eine Tür öffnen oder ähnliches, wollen sie den Menschen mitteilen, ich bin noch
20:48da. Ich kann tun, was mir passt.
20:58Meine Freundin war im Bad. Sie sagte mir, sie hätte gehört, wie sich etwas bewegt hat.
21:13Sie sah sich um, konnte aber nichts entdecken. Sie sagte, sie hätte den Eindruck gehabt, jemand hätte hinter der Tür
21:20gestanden und sie beobachtet.
21:45Als ich eines Abends durchs Haus lief, spürte ich eine Berührung am Kopf.
21:50So als hätte mir jemand einen Schlag versetzt.
22:02Ich sah mich um, dachte schon, ich hätte was gefunden. Aber da war nichts.
22:08Dustin versucht, die Vorfälle zu verdrängen. Seine Freundin, mit der er seit einem halben Jahr zusammen ist, übernachtet regelmäßig bei
22:16ihm.
22:20Meine Freundin blieb gewöhnlich übers Wochenende. Ich lag auf dem Bett und sah fern.
22:27Sie sagte, es wäre jemand reingekommen und hätte sie am Rücken berührt.
22:41Es wurde handgreiflich. Nun stand ich vor einem großen Problem.
22:48Aus Angst vor einem möglichen Eindringling durchsucht Dustin das gesamte Haus.
23:10Meine Freundin fand es unheimlich. Dieses Gefühl, jemand hätte hinter ihr gestanden. Sie fühlte sich nicht mehr wohl bei mir.
23:30Da war irgendwas. Aber ich hatte keine Ahnung, was es war.
23:43Weil er befürchtet, seinem Sohn oder seiner Freundin könnte etwas zustoßen, beschließt Dustin, sich Hilfe zu suchen.
23:51Ich musste etwas unternehmen. Ich wandte mich an einen katholischen Geistlichen aus St. Joseph.
24:02Er meinte, wir sollten es zunächst mit einer Haussegnung versuchen. Ich war einverstanden.
24:08Ohne dass er es sehen konnte, stellte ich mein Handy auf Sprachaufnahme und steckte es in die Hosentasche.
24:21Er sprach Gebete und las aus der Bibel vor, während er nacheinander alle Räume mit Weihwasser bespringte.
24:28Als wir in den hinteren Teil der Wohnung zurückkamen, bemerkte ich ein leichtes Zögern bei ihm.
24:40Als wir uns dann verabschiedeten, ist mir aufgefallen, dass er sich ständig umsah. Er wirkte abgelenkt. Irgendetwas hatte seine Aufmerksamkeit
24:49erregt.
24:59Dustin ist skeptisch, ob die Haussegnung etwas bewirkt.
25:06Nachdem er gegangen war, habe ich die Aufnahme auf meinen Laptop überspielt.
25:18Wenn der Geistliche sprach, war es ziemlich still. Aber immer dann, wenn er vor dem nächsten Bibelfers oder einem Segen
25:25eine kleine Pause machte,
25:26war deutlich ein zischendes Geräusch zu hören.
25:34Wenn er wieder anfing zu sprechen, hörte es auf. Aber sobald er schwieg, war es wieder da.
25:49Irgendetwas hatte was gegen ihn.
25:57Seit ich die Aufnahme gehört habe, stehe ich vor dem Dilemma, bleiben oder wegziehen.
26:02Ich bin es leid, mich unbehaglich zu fühlen. Ich weiß nie, ob dem Jungen nicht doch in der Nacht was
26:08zustößt,
26:08ob er nicht doch mehr gesehen hat, als er zu gibt.
26:12Solche Zustände kann man doch einem Zwölfjährigen nicht zumuten.
26:22Dustins Zweifel am Erfolg der Segnung erweisen sich schon bald als berechtigt.
26:29Eines Tages kam ich mit meinem Sohn aus der Waschküche im Keller.
26:38Ich hörte wieder ein Flüstern und Schritte. Als wir die oberste Stufe erreichten und auf den Teppich traten, hörte ich
26:44deutlich ein Tss, Tss, Tss, das heraufkam.
27:05Ich konnte es nicht sehen, aber ich konnte es ganz deutlich hören.
27:17Das war mit das Furchterregendste, was ich je erlebt habe.
27:26Nach diesem Vorfall war mir klar, jemand muss der Sache auf den Grund gehen.
27:30Ich wandte mich an eine Organisation, die paranormale Aktivitäten untersucht und kam so in Kontakt zu Laurie.
27:38Ich hörte schon an seiner Stimme, dass er etwas sehr Verstörendes erlebt haben musste.
27:43Durch Gespräche mit anderen erfuhr ich, ich war nicht der Einzige, der solche Erfahrungen gemacht hat.
27:50Laurie und ihr Team untersuchen das Wohnhaus und sprechen mit Dustins Nachbarn.
28:01Viele alte Gebäude wie das, wo Dustin wohnt, waren Motels, bevor sie in Wohnhäuser umgewandelt wurden.
28:08Alles, was sich früher in diesen Motels abgespielt hat, hat Spuren hinterlassen.
28:14Geister, Gefühle, Stimmungen, es ist, als hätten sie sich an den Wänden niedergeschlagen.
28:21Viele haben Angst, auf die andere Seite zu gehen. Deshalb bleiben sie als Geister in dieser Welt, wenn sie die
28:26Möglichkeit haben, sich lebendig zu fühlen.
28:29Es gibt viele Geschichten von Leuten, die hier gewohnt haben.
28:39Offenbar hat in den 30er oder 40er Jahren irgendjemand in dem Haus mittels eines Geisterbretts ein Portal ins Jenseits geöffnet.
28:46Wie es aussieht, wurde das Portal nie geschlossen. Und so haben Dustin und die anderen bedauernswerten Mitbewohner darunter zu leiden.
28:58Schon beim Einzug kam mir einiges verdächtig vor. Aber ich hätte nie gedacht, dass es so schlimm wird.
29:05Diese Dinge sind untrennbar mit der Immobilie verbunden. Ich habe Dustin geraten, auszuziehen, sobald er es sich leisten kann.
29:11Denn anders wird er die Probleme nicht los.
29:22Dann, eines Nachts, kommt es noch schlimmer.
29:25Es war weit nach Mitternacht. Ich bin früh eingeschlafen, meine Freundin war noch wach.
29:32Sie meinte später, sie hätte das komische Gefühl gehabt, jemand hätte sie beobachtet.
29:43Sie sah sich um. Hinter dem Vorhang stand eine schwarze Gestalt.
29:57Meine Freundin blickte nach unten und sah elegante Herrenschuhe. Es war das letzte Mal, dass sie bei mir übernachtet hat.
30:09Je mehr Angst ein Wesen erzeugen kann, desto größer sind seine Chancen zu überleben.
30:16Was passiert nachts, wenn ich schlafe? Steht es neben dem Bett und beobachtet mich?
30:22Wenn man Angst hat, führt man diesen Wesen Energie zu. Sie werden stärker und können noch mehr Unheil anrichten.
30:36In der übernächsten Nacht hörte ich wieder, wie jemand durch das Haus ging. Aber diesmal konnte ich die Richtung der
30:42Schritte verfolgen.
30:43Sie führten durch das Wohnzimmer, ins Bad und wieder hinaus.
30:48Nur wurde die Tür nicht einfach zugemacht. Es hörte sich an, als wäre sie zugeknallt worden.
31:06Ich war fertig mit den Nerven. Es war zwischen halb eins und eins. Ich stand auf, schnappte mir Portemonnaie und
31:14Handy und dann bin ich fünf Stunden lang durch die Nacht gelaufen.
31:18Jetzt schlafe ich nur noch zu Hause, wenn mein Sohn oder Freunde da sind. Allein verbringe ich keine Nacht mehr
31:23in dem Haus.
31:27Noch ist Dustin Terry seine Wohnung in dem Spukhaus nicht losgeworden. Aber er kann es kaum erwarten.
31:35Ich verbringe viel Zeit damit, eine neue Wohnung in einer anderen Gegend zu suchen.
31:42Egal, ob sie durch spiritistische Sitzungen gerufen wurden oder aus Versehen.
31:47Haben Geistwesen ein Haus erst in Beschlag genommen, haben die Bewohner noch Jahre später darunter zu leiden.
32:13Ich war kurz zuvor von meiner Firma von Detroit nach Lansing versetzt worden.
32:18Nathan war mein Boss. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut.
32:24Nach wenigen Monaten wurden wir ein Paar.
32:27Einen Monat später war ich schwanger. Überraschung!
32:32Kurz darauf ist er zu mir nach Lansing gezogen.
32:44Wir haben uns ein Haus gesucht, wo ich mich als Hausfrau und Mutter wohlfühlen konnte.
32:51Das Haus war schnuckelig.
32:54Vier Zimmer. Perfekt für mich, Nathan und Adam, der ein Jahr alt war.
32:59Er hatte viel Platz zum Rumtoben und ein großer Garten war auch dabei.
33:10Lilian ist praktizierende Wicker und räuchert ihr neues Heim mit Salbei, um es von schädlichen Energien zu reinigen.
33:17Als Wicker, als Hexe muss man sich und seine Familie schützen.
33:22Sie ging mit einer Art Räucherkerze durchs Haus und sprach dabei Gebete.
33:32Man geht mit dem glimmenden Salbei durch alle Räume, dadurch werden negative Energien vertrieben.
33:37Ein sehr wirkungsvolles Reinigungsritual.
33:42Sie wusste, ich komme aus einer christlichen Familie und war ziemlich engstirnig, was solche Sachen angeht.
33:47Ich fand es immer ein bisschen albern.
33:56Irgendwann sah Adam einen kleinen Jungen.
34:00Er sagte, er würde immer draußen stehen und ihn beobachten.
34:07Ich spielte gerade mit Adam, als er davon anfing, draußen würde der Junge stehen.
34:21Ich wusste, da war kein kleiner Junge. Die Kinder unserer Nachbarn waren alle älter und unser Haus lag weit ab
34:27von der Straße.
34:38Mir war sofort klar, es war ein Geist.
34:42Ich habe Adam gefragt, ob er Angst hat vor dem Jungen. Hatte er nicht.
34:46Also habe ich vorgeschlagen, dass er ihn mal zum Spielen einlädt.
34:50Und Adam hat ihn sofort gefragt, ob er ins Haus kommen will.
34:55Das hätte er nicht tun sollen. Dadurch bekamen wir ernste Probleme.
35:01Wenn ein Kind einen Spielkameraden einlädt, ins Haus zu kommen, nimmt der Geist die Gestalt eines kleinen Jungen oder Mädchens
35:07an.
35:10Und früher oder später wird dieses Wesen versuchen, die Eltern auszugrenzen.
35:23Vor dem Einschlafen ließen wir leise Musik für Adam laufen.
35:27Das kleine Radio, an den der iPod angeschlossen war, stand auf der Kommode, wo er nicht rankam.
35:35Wir lagen im Bett. Es war zwei Uhr nachts und sahen noch fern, als wir plötzlich ganz laute Musik hörten.
35:54Wir hatten eine Playlist für Adam zusammengestellt.
35:58Aber auf einmal sprang der Player auf einen Song, der gar nicht auf der Liste stand.
36:20Es kam beinahe täglich vor, meistens während der Nacht.
36:23Ist das für heute ab?
36:30Ein weiteres Geist
36:31Ein weiteres Geist
36:41Das ist die Uhr.
36:43Ansonsten
36:43bei der Liste
36:43Das ist die Uhr.
36:44Die Uhr.
36:46Die Uhr.
36:47Die Uhr.
36:48Die Uhr.
36:49Die Uhr.
36:50Die Uhr.
36:50Die Uhr.
36:52Die Uhr.
37:04Der Geschirrspüler
37:04Etwa zur selben Zeit stellte sich der Geschirrspüler selbstständig an.
37:09Ebenso der Wäschetrockner.
37:11Ich befürchtete, es könnte damit zu tun haben, dass ich dieses Geistwesen oder was immer es war ins Haus gebeten
37:17hatte.
37:23Und das Martyrium der jungen Familie hat erst begonnen.
37:33Ich fühlte mich nicht mehr wohl in dem Haus. Die behagliche Atmosphäre war weg. Es lag ständig eine Spannung in
37:39der Luft.
37:42Wenn ein schädlicher Geist in ein Haus eindringt, zehrt er von Angst und negativen Gefühlen. Das setzt Streit unter den
37:49Bewohnern.
37:50Einmal haben wir uns gestritten.
38:04Wieder etwas Unerklärliches. Da, wo der Spiegel herkam, war niemand. Und er gehörte uns nicht.
38:17Ich hatte ihn noch nie gesehen. Wir hatten keine Ahnung, wo der Spiegel herkam.
38:22Kein gutes Zeichen.
38:25Geister können Objekte aus ihrer Zeitachse herbeischaffen. Etwa einen Löffel aus dem Jahr 1912. Oder eine Gabel oder einen Schuh.
38:34Sie wollen uns beweisen, dass sie imstande sind, diese Gegenstände zu bewegen.
38:39Was tun in so einer Situation?
38:48Die schrecklichen Vorfälle belasten die Beziehung von Lillian und Nathan zunehmend.
38:56Wir lagen im Bett und sahen fern, als es unter dem Bett klopfte.
39:06Zuerst dachte ich, ich hätte es mir nur eingebildet. Es war ziemlich heftig.
39:18Lillian beugte sich über das Fußende des Bettes und sah...
39:24Es hatte keine braunen... Seine Augen waren ganz schwarz und es starrte mich an.
39:31Ich wusste, das konnte nichts Gutes zu bedeuten haben. Was immer es war, dieses komische Etwas konnte nichts Gutes im
39:38Schilde führen.
39:39Ich hatte Angst, dass die Situation eskaliert. Ich befürchtete, das Wesen könnte versuchen, irgendjemand etwas zu Leide zu tun.
39:50Damit es nicht so weit kommt, entschließt sich, die Familie wegzuziehen.
40:01Wir fanden ein Haus in Eton Rapids, nachdem unser zweiter Sohn Caden geboren war.
40:10Ein wunderschönes Haus, das meiner Tante gehört. Wir haben es gemietet.
40:17In so einem Haus wollte Lillian schon immer wohnen, seit wir zusammen sind.
40:23Fünf Zimmer, Garten, perfekt für die Kinder. Ich war happy.
40:28Ich war überzeugt, das Wesen war uns nicht gefolgt, sondern an Ort und Stelle geblieben.
40:37Aber Nathan täuscht sich. Der böse Geist, der die Familie heimgesucht hat, lässt sich nicht so leicht abschütteln.
40:47Gleich nachdem wir eingezogen waren, passierten merkwürdige Dinge.
40:59Unseren jüngeren Sohn wollten wir nahe bei uns haben. Sein Zimmer lag gegenüber unserem Schlafzimmer im ersten Stock.
41:21Er hatte gerade ein Nickerchen gemacht.
41:24Er hat ziemlich dramatisch geschrien. Als wir raufgingen, sahen wir, dass ein Bettchen von der Wand abgerückt war.
41:31Und zwar bis vor die Tür des Wandschranks.
41:54Egal wo es stand, sein Bettchen wurde immer wieder vor den Wandschrank gezerrt.
42:16An dem Punkt spürte ich eine starke negative Energie in dem Zimmer und wollte nur noch raus.
42:24Aus Angst um das Baby beschließen Lillian und Nathan, ein weiteres Mal umzuziehen.
42:34Innerhalb einer Woche fand ich ein Haus und wir konnten umziehen.
42:41Mir fiel es schwer auszuziehen. Ich mochte das einfach aus.
42:46Seit diesen Ereignissen zweifle ich nicht mehr daran, dass es paranormale Aktivitäten gibt.
42:53Aber Nathans Wohlbefinden ist mir wichtiger als materieller Komfort.
42:58Ich war sehr froh, das negative Gefühl hinter mir zu lassen.
43:03Nathan weiß jetzt, mit Geistern ist nicht zu scherzen. Das neue Haus ist bislang von jedem Spuk verschont geblieben.