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Abenteuer, Antike ,Mythologie
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00:03Überall auf der Erde kann man einem seltsamen Phänomen begegnen.
00:12Es sind geheimnisvolle Lichter, die urplötzlich erscheinen, unerklärbar sind und sich manchmal mit beängstigender Geschwindigkeit bewegen.
00:21Wir haben per Radargeschwindigkeiten bis zu 30.000 Kilometern pro Stunde gemessen.
00:30Regierungsamtliche wissenschaftliche Untersuchungen blieben bisher weltweit ohne Ergebnis.
00:36Die Frage ist, gibt es rationale Erklärungen für diese Lichter oder sind sie etwas Übernatürliches?
01:06Boulder, Colorado. Im Jahr 2006. Ein paar Freunde stehen an einem Lagerfeuer.
01:16Am Horizont braut sich ein Unwetter zusammen. Blitze zucken. Donner ist zu hören.
01:26Da erscheint etwas Seltsames am Himmel. Es ist kein Flugzeug, sondern etwas Unerklärliches.
01:33In der Wissenschaft wird es geheimnisvolles Licht genannt.
01:41Lichterscheinungen wie diese sind auch in anderen einsamen Gegenden der USA beobachtet worden.
01:46Martha, Texas. Dies ist der Ort in den USA, der für seine geheimnisvollen Lichter wohl am bekanntesten ist.
01:55Tausende Touristen besuchen jährlich den abgelegenen Wüstenort, um die geheimnisvollen Lichter persönlich zu erleben.
02:08Die Wüste ist kaum besiedelt, sodass das Licht einer Stadt oder der Industrie die glühenden Kugeln nicht hervorgerufen haben kann.
02:17Es sind im wahrsten Sinne des Wortes UFOs.
02:23Es waren taghelle Lichter. Wir wussten nicht, was uns erwartet. Aber dann sahen wir Lichter, die am Horizont herumtanzten.
02:41Die Zeitlupe der Aufnahmen offenbart Ungewöhnliches.
02:46Ein Licht verschwindet, während ein anderes heranschießt. Dann verschwinden die beiden übrigen gleichzeitig.
02:58Solche Vorgänge lassen viele glauben, dass intelligente Wesen dahinter stecken.
03:04Sie bewegen sich auf und ab und umeinander, schwirren herum und wechseln die Farbe.
03:10Einige Begegnungen mit den Lichtern sind so intensiv, dass sie Ängste auslösen.
03:171994 war unsere ganze Familie hingefahren, um die Martha-Lichter zu beobachten.
03:24Ich fand sie immer interessant, weil niemand dieses Phänomen erklären kann.
03:32Wir hatten nicht erwartet, etwas sehr Aufregendes zu sehen.
03:36Doch in der Nacht geschah etwas Merkwürdiges, das völlig ungewöhnlich war.
03:42Nachdem sie die Lichter einige Stunden beobachtet haben, machen sie sich auf den Heimweg.
03:49Auf dem leeren Highway bemerken sie plötzlich, dass sie nicht allein sind.
03:55Was ist das?
03:57Was sind das für Lichter? Halt an, Joe! Es verfolgt uns!
04:01Ich hatte Angst, dass es eins der Lichter wäre. Es sollte uns nicht kriegen.
04:07Das Licht folgt ihnen während der Fahrt.
04:10Es wurde größer. Wir wurden nervös.
04:16Und sagten, das ist eines der Lichter.
04:20Plötzlich kommt auf der Gegenfahrbahn ein Auto.
04:23Es ist auf Kollisionskurs mit dem Lichtball.
04:28Es schien fast so, als würde das Licht etwas Böses ahnen.
04:36Der Lichtball schrumpfte und verschwand.
04:41Das andere Auto bremste, denn sie hatten das Licht offenbar auch bemerkt.
04:47Dies Erlebnis werden sie nie vergessen.
04:51Ich weiß, was ich gesehen habe.
04:55Wir alle haben es gesehen, deshalb können wir es uns nicht ausgedacht haben.
05:02Geschichten wie die von Lydia spornen Leute wie James Bunnell an, diesem mysteriösen Phänomen auf den Grund zu gehen.
05:11Es ist ein schönes, faszinierendes Rätsel.
05:14Ich liebe Rätsel.
05:16Es gleicht dem Aufklären eines Kriminalfalles.
05:18Man hat ein paar Hinweise, die man untersucht und versucht, sie zu einer Lösung zusammenzusetzen.
05:28Seine Erfahrung als Ingenieur bei der NASA kommt ihm bei der Untersuchung des Lichtphänomens zugute.
05:38Bunnell hat diese Beobachtungsstationen zur Überwachung der Gegend selber konstruiert.
05:44Die digitalen Videokameras und Rekorder schalten sich nachts automatisch ein.
05:52Sie haben unerklärliche Phänomene aufgezeichnet, wie diesen mysteriösen Lichtbogen über dem Horizont.
06:00In jener Nacht gab es fünf rätselhafte Lichterscheinungen.
06:04Sie waren größer und intensiver als alle je zuvor.
06:08Anscheinend hingen sie mit den elektrischen Aktivitäten in dieser stürmischen Nacht zusammen.
06:13Zu Anfang waren es zwei kleine Lichter.
06:16Sie strahlten kurz und verloschen.
06:18Dann kam ein drittes Licht, das sich zum Lichtbogen erweiterte.
06:23Der war eineinhalb Kilometer breit und 800 Meter hoch.
06:29Der Bogen erleuchtet den Nachthimmel wie die Lichter einer Stadt.
06:34Aber ringsum ist nur Wüste.
06:37Zwar hat Bunnell riesige Datenmengen gesammelt,
06:40aber was die Marfa-Lichter hervorruft, muss er erst noch herausfinden.
06:45Doch er hat schon eine Theorie, nach der die Lichter eine sehr irdische Ursache haben.
06:51Ich glaube, dass ein chemischer Prozess dahinter steckt.
06:56Die Theorie wird durch seine Fotos erhärtet.
07:00Auf einigen meiner Filme ist deutlich zu sehen, dass aus manchen Lichtern etwas herausfällt.
07:06Sie scheinen Energie zu verlieren und manchmal sinken sie dann bis auf die Erde.
07:17Er hat mit Augenzeugen gesprochen, die behaupten, die Überreste berührt zu haben.
07:23Sie gingen eines Nachts auf einem Feldweg und sahen einen Schwarm dieser rätselhaften Lichter über sich fliegen,
07:30die langsamer wurden und herabsanken.
07:35Eines landete nicht weit entfernt auf dem Feldweg.
07:39Ein Mann ging hin und hob das Licht auf.
07:42Ein Überrest davon klebte an seinen Fingerspitzen fest.
07:48Es war also durchaus etwas Greifbares.
07:54Wenn die mysteriösen Lichter aus einer chemischen Verbindung bestehen,
07:58dann könnten sie einen spektralen Fingerabdruck liefern, der ihre genaue Zusammensetzung verrät.
08:07Verschiedenes Licht hat unterschiedliche Merkmale.
08:10Wie man weiß, besteht Licht aus Wellen.
08:14Weißes Licht ist eine Mischung aller Frequenzen.
08:19Betrachten wir ein spezielles Licht näher, beispielsweise das einer Natriumdampflampe.
08:26Da sieht man, dass das Natriumplasma ein ganz bestimmtes charakteristisches Spektralmuster abgibt.
08:35Um das Muster sichtbar zu machen, benutzt Bunnell ein sogenanntes Spektrometer.
08:41Das Regenbogenmuster zeigt das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichtes.
08:46Verschiedene Elemente lassen nur einen Teil des Lichtes passieren und weisen für sie charakteristische Spektrallinien auf.
08:54Aufgrund dieser Linien kann man die Art der Lichtquelle bestimmen, indem man sie mit den Spektren verschiedener Elemente vergleicht.
09:03Dunkelheit senkt sich über Morpher.
09:10Bunnell sucht das Tal nach Lichtern ab.
09:13Der Einsatz des Spektrometers ist auf großer Entfernung schwierig und weckt manchmal falsche Hoffnungen.
09:21Da ist eins.
09:23Es ist zu hell.
09:26Es ist ein Autoscheinwerfer.
09:31Plötzlich taucht etwas Seltsames am Horizont auf.
09:35Da ist ein Licht, das muss ich mir ansehen.
09:42Wir nehmen das Spektrometer.
09:53Nach einiger Zeit verschwindet das Licht.
10:00Bunnells Erklärung dafür ist alles andere als mysteriös.
10:05Es war ein Zug.
10:10Heute ist es Bunnell nicht gelungen, die chemische Zusammensetzung der Lichtquelle zu entschlüsseln.
10:18Darin liegt die Herausforderung, zum richtigen Zeitpunkt hier zu sein und zu finden, was man sucht.
10:28Morgen Nacht werden wir weitersehen.
10:34Bunnell setzt seine Suche nach Antworten unbeirrt fort.
10:41800 Kilometer entfernt macht sich eine Gruppe auf den Weg nach Brown Mountain in North Carolina.
10:48Auch hier soll es übernatürliche Lichterscheinungen geben.
10:54Manche glauben, die Lichter seien Geister, die im Berg gefangen sind.
11:16Joshua Warren ist Autor und erforscht das Übernatürliche.
11:20Er untersucht die geheimnisvollen Lichter von Brown Mountains seit Jahren.
11:28Indianischen Legenden zufolge bewegen sich diese seltsamen, vielfarbigen Lichtkugeln seit Jahrhunderten in den Bergen.
11:37Es soll sich um Geister, um Gespenster oder um andere Phantome handeln.
11:46Nach einer Legende soll im Jahre 1200 eine blutige Schlacht zwischen verfeindeten Indianerstämmen in dieser Gegend getobt haben.
11:58In der folgenden Nacht sind die indianischen Mädchen mit brennenden Fackeln auf das Schlachtfeld gegangen.
12:05Sie haben die dort liegenden Leichenberge nach Überlebenden durchsucht.
12:12Manche Menschen glauben, dass die Lichter die Geister der Toten wären, die im Berg gefangen sind.
12:19Die Erforscher des Übernatürlichen nennen das Restspuk.
12:24Sie glauben, dass negative Ereignisse auf einen Ort abfärben und dass diese sich deshalb dort ständig wiederholen.
12:32Doch Warren möchte die Wahrheit über die rätselhaften Lichter herausbekommen.
12:38Dabei will ihm ein Team erfahrener Forscher des Übersinnlichen helfen.
12:42Mit verschiedenen Instrumenten wollen sie so viele Informationen wie möglich sammeln.
12:51Na, Nachtsichtgeräte bereit?
12:54Dean Walsing ist für die wichtigsten Instrumente, die Nachtsichtgeräte, zuständig.
12:59Die Linse befestigen wir mit Klettband.
13:04Die Nachtsichtgräser helfen dem Team, jede Lichtanomalie zu entdecken.
13:10Welchen Funkkanal nehmen wir? 18?
13:17Brian Irish ist einer der erfahrensten Fotoexperten.
13:21Er hat die Lichter früher schon gesehen.
13:24Im Jahr 2000 filmte er diese tanzenden Lichter an der Bergflanke.
13:30Der Geigerzähler registriert Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung.
13:35Marker Hanks erfasst mit dem Geigerzähler mögliche Radioaktivität vor Ort.
13:41Radioaktivität würde einen deutlichen Hinweis auf die Lichtquelle liefern.
13:45Wir überwachen heute Nacht das gesamte Spektrum.
13:48Mit dem Feldstärkemesser gehen wir rüber zum Beobachtungspunkt.
13:53Je mehr Augen etwas sehen, desto besser.
13:57Chris McCollum ist für die elektromagnetische Feldstärkemessung zuständig.
14:02Das Team glaubt, dass die mächtigen Granitvorkommen im Gebirge elektrische Felder erzeugen, die die Lichter hervorrufen.
14:10Ah, John, willkommen, Sir!
14:14Der Geologe John Connor ist Berater des Teams.
14:19Was gibt es an Besonderheiten in den Bergen, die wir bei der genauen Untersuchung der Gegend immer im Hinterkopf haben
14:24müssen?
14:27Hier findet sich hauptsächlich Granit, der einen hohen Quarzanteil hat.
14:33Die Lichter können durch einen piezoelektrischen Effekt entstehen.
14:37Wenn Quarz unter Druck gerät, setzt er eine elektrische Ladung frei.
14:42Wir kennen das von Feuerzeugen.
14:45Dasselbe kann auch hier der Fall sein.
14:49Fertig machen. Los geht's!
14:54Bei Sonnenuntergang verteilt sich das Team auf drei verschiedene Beobachtungsstationen.
15:07Station 1 liegt links vom Brown Mountain Aussichtspunkt.
15:11Hier werden der Geigerzähler und der Feldstärkemesser postiert.
15:17Hauptstützpunkt ist Station 2 mit den Nachtsichtgeräten.
15:23Station 3 liegt rechts vom Aussichtspunkt.
15:27Hier sieht man die Lichter aus einem anderen Winkel.
15:31Von den drei Stationen aus kann man das Tal, in dem die Lichter auftauchen, gut überblicken.
15:37Die Bedingungen sind gut.
15:43Sollten Lichter auftauchen, sind die Teams jederzeit bereit.
15:47Doch sie sind nicht die einzigen, die ihnen auf der Spur sind.
15:5164 Kilometer entfernt untersucht der Astronom Dan Caton im Dark Sky Observatorium der Appalachian State University die Lichter von Brown
16:00Mountain ebenfalls.
16:03Ich untersuche diese Erscheinungen seit 15 Jahren mit wissenschaftlichen Methoden.
16:08Es ist eine Aufgabe der Wissenschaft, unerklärliche Phänomene zu erforschen.
16:15Caton hält die Lichter zwar für rätselhaft, glaubt aber nicht, dass sie etwas Übernatürliches sind.
16:23Ich glaube, dass sie etwas mit dem Phänomen der Kugelblitze zu tun haben.
16:28Kugelblitze werden manchmal bei Gewittern beobachtet.
16:34Kugelblitze sind bewegliche, glühende Gasbälle, die aus dem Nichts entstehen und wieder verschwinden.
16:41Wir wissen wenig über sie, aber es gibt so viele Beobachtungen, dass sie höchstwahrscheinlich real sind.
16:50Forscher am Max-Planck-Institut in Berlin haben künstliche Wolken erzeugt, die wie Kugelblitze aussehen.
16:58Doch diese elektrisch leitenden Wolken, Plasma genannt, bestehen nur eine halbe Sekunde und zerplatzen dann.
17:08Das Plasma muss irgendwie zusammengehalten werden.
17:11Über uns haben wir einen großen Gasball, die Sonne.
17:15Ihr Plasma wird durch die Schwerkraft zusammengehalten.
17:17Im Labor ist das bisher nur durch das Einsperren in einen Glasbehälter möglich.
17:23Um die Sache zu illustrieren, macht Professor Caten ein einfaches Experiment in einem Mikrowellenherd.
17:31Die im Glasbehälter eingeschlossene Flamme wird durch die Mikrowellen überhitzt.
17:36Sie lädt sich energetisch auf und wird dadurch zu einem schwebenden Plasma-Ball.
17:45Doch Joshua Warren und sein Team in Brown Mountain halten das Phänomen für mysteriöser.
17:51Zwei Stunden nach Beobachtungsbeginn schlagen ihre Instrumente Alarm.
17:56Das ist vielleicht verrückt.
17:59Der Feldstärkemesser schlägt aus.
18:02Bisher ging er noch nie über 50.
18:05Das bedeutet eine plötzliche Schwankung im magnetischen Feld des Berges.
18:09Dann meldet Station 2 eine Sichtung.
18:12Joshua, bitte komm.
18:15Station 1 für Station 2.
18:17Wir bemerken Ungewöhnliches unten im Tal.
18:21Hier, man sieht's in der Kamera.
18:23Siehst du's?
18:24Genau über der Fingerspitze.
18:27Wäre es ein Feuer, müsste man Rauch im Nachtglas erkennen.
18:31Station 3 beobachtet eine Anomalie rechts von uns.
18:35Warren will es persönlich sehen.
18:39Okay, ich zeig's dir, Josh.
18:44Genau da.
18:45Sie benutzen Laserpointer, um auf die Stelle hinzuweisen.
18:49Ich hab's.
18:53Die Untersuchung wird intensiver.
18:59Die geheimnisvolle Lichtaktivität am Brown Mountain geht weiter.
19:03Mit der Thermokamera sehen wir, ob es ein Lagerfeuer ist.
19:08All right, I got it.
19:11Es erscheint nicht im Thermobild.
19:13Vielleicht ist es ein Feuer außerhalb des Erfassungsbereichs.
19:19Das Team will mit einem weitreichenden Thermometer prüfen, ob es ein Feuer sein kann.
19:2315 Grad, 16 Grad, 13, 11.
19:27Es ist definitiv kälter als seine Umgebung.
19:31Da erscheint in der Entfernung ein tanzender Lichtball.
19:39So war's schon mal gesehen, Josh?
19:41Was das wohl war?
19:42Was ist das?
19:44Jetzt scheint es blau im Nachtglas.
19:46Vielleicht irgendeine Spiegelung.
19:48Was war das bloß?
19:52Station 1.
19:56Eben hat Dean ein ausgeprägtes, bläuliches Licht gesehen und gefilmt.
20:03Wir prüfen, ob wir Laser oder anderes Licht ausschließen können.
20:07Ist euer Laser an?
20:10Nein, unser Laser ist grün und nicht eingeschaltet.
20:13Sieht aus, als stünde es still.
20:19Oh!
20:22Da ist noch eins.
20:25Plötzlich erscheint ein zweites Licht im Tal.
20:28Es ist hell genug, um die Bäume darunter zu beleuchten.
20:31Dann entfernt es sich.
20:34Im Nachtglas dürfte es nicht blau sein.
20:36Sie trauen ihren Augen nicht.
20:39War das ein uns unbekanntes Licht?
20:42Wenn es keine Spiegelung war, weiß ich nicht, was dann war.
20:49Am nächsten Morgen sehen Sie sich die außergewöhnlichen Videos.
20:53Das haben wir 45 Minuten lang gefilmt.
20:58Es war nur durch das Nachtglas sichtbar.
21:0315 Grad, 16 Grad.
21:05Es ist definitiv kälter als seine Umgebung.
21:09Ein Feuer müsste heißer sein.
21:11Es war aber kälter.
21:15Hatte jemand Taschenlampen an?
21:18Nein.
21:19Es war heller.
21:21Ja, es war anders.
21:24Das ist toll.
21:26Das Team untersucht die Bewegungen des Objekts.
21:29Das sind Bäume.
21:31Es bewegt sich also.
21:32Sieh mal hier.
21:34Es bewegt sich.
21:37Das Licht verschwindet nach hinten und nicht nach oben.
21:44Brian Irish benutzt einen Filter, um die Besonderheit zu verdeutlichen.
21:50Auf dem Negativ sieht man, dass es nicht nach oben geht, sondern, dass es sich nach hinten entfernt.
21:59Da geht's ab.
22:02Chris, weißt du was über die Größenverhältnisse?
22:06Der kleine Bergrücken ist vielleicht 300 oder 400 Meter lang.
22:14Gemessen an der Länge des Bergrückens bewegt sich das Licht unnatürlich schnell.
22:19Eine Tageslichtaufnahme der Gegend macht die Verhältnisse deutlich.
22:24Aber das ist noch nicht die ganze Videoausbeute.
22:28Da ist rot.
22:29Ja.
22:32Ist das einer der Laserpointer?
22:34Nein, ich weiß nicht, woher das rot kommt.
22:39Nachtsichtkameras liefern nur schwarz-grüne Bilder.
22:43Bizarre.
22:44Allein die Bewegung.
22:45Ich weiß nicht, was das bedeutet.
22:48Farbe in Nachtlichtbildern?
22:50Das ist nur der Schluss.
22:51Hast du das Blaue gesehen?
22:53Ja.
22:54Ich kann's mir nicht erklären.
22:56Man könnte fast annehmen, dass hier etwas ist, das die Funktion der Instrumente stört.
23:02Ja, sehr seltsam.
23:08Wenn die seltsamen Videobilder auf Gerätefehlern beruhen, dann sollten die Experten für Nachtsichtgeräte in Princeton, New Jersey sie erklären können.
23:20Princeton Lightwave entwickelt und baut modernste Instrumente.
23:24Die Technik in den Laboratorien ist so empfindlich, dass Haarnetze und spezielle Laborkleidung getragen werden müssen, damit keine störenden Partikel
23:33in die Räume gelangen.
23:39Dr. Bora Onutt arbeitet seit zwölf Jahren auf dem Gebiet der Nachtsichttechnik.
23:44Er wird Dean Walsings Nachtsichtgerät überprüfen, mit dem die Bilder am Brown Mountain aufgenommen wurden.
23:54Das ist ein Nachtsichtgerät der neuesten Generation, das auch die US-Armee benutzt.
24:00Es funktioniert so, dass es kleinste Lichtreste aufnimmt, diese verstärkt und sie in sichtbares Licht umwandelt.
24:12Dieses Nachtsichtglas wurde so umgebaut, dass eine Kamera angeschlossen werden kann,
24:16die die mit dem Nachtsichtglas eingefangenen Bilder aufzeichnet.
24:21Dieser Umbau ist gut geeignet, um damit Nachtsichtbilder zu machen.
24:27Dr. Onutt will sich jetzt zusammen mit seinem Kollegen Dr. Sabir Rangwala die am Brown Mountain aufgenommenen Bilder ansehen.
24:37Die Bilder zeigen deutlich, dass etwas über den Bäumen schwebt, die man hier erkennt.
24:43Wir sehen einen Lichtpunkt, der sich bewegt.
24:46Und da ist noch einer, ebenfalls über den Bäumen.
24:51Es scheint kein Fehler in der Kamera zu sein, sondern tatsächlich ein Objekt.
25:01Doch diese Feststellung wirft neue Fragen auf.
25:07Warum erscheint hier aber ein blaues Bild auf dem Monitor?
25:11Das kann eigentlich nicht sein.
25:16Können Elektronen zu dieser Störung führen? Eine Strahlungsquelle?
25:22Ja.
25:26Ich kann es mir nur so erklären, dass es sich um eine Lichtquelle mit hoher Energie handelt.
25:33Sie betrachten die weiteren Anomalien.
25:39Der grüne Fleck hier scheint sich unter den Bäumen zu befinden.
25:42Dabei handelt es sich vielleicht um ein Lagerfeuer oder eine andere Lichtquelle.
25:49Auch für das rote Licht haben sie eine Erklärung.
25:53Ist das eine Digitalkamera mit LED?
25:57Digitalkameras haben meistens einen Autofokus, der mit LEDs arbeitet.
26:02Das könnte also das LED-Licht vom Autofokus sein.
26:07Doch die blaue Anomalie gibt ihnen weiterhin Rätsel auf.
26:12Dr. Oernert will im Forschungs- und Entwicklungslabor versuchen,
26:15das von Dean Walsings Nachtsichtglas aufgenommene blaue Licht nachzubilden.
26:22Wir haben hier ein Monochrommeter, das den Lichteinfall steuert,
26:27den wir auf das Nachtsichtgerät lenken.
26:29Das Licht wird dann durch diese Glasfaser zum Experiment geleitet.
26:37Hier sieht man, wie das Licht im Moment grün ist, auf ein Stück Papier fällt.
26:43Das ist dasselbe Gerät, das am Brown Mountain benutzt wurde.
26:49Gelingt es uns, blaues Licht in diesem Nachtsichtgerät zu reproduzieren,
26:54dann wissen wir, in welcher Wellenlänge es am Brown Mountain strahlte.
27:02Dr. Oernert beobachtet auf dem Kameradisplay, ob das Licht blau wird,
27:07während ein Kollege das gesamte Spektrum des sichtbaren Lichts durchprobiert.
27:12Doch bei jeder Wellenlänge bleibt es grün.
27:16Das Rätsel ist weiter ungelöst.
27:19Wir haben alle Wellenlängen ausprobiert, von Ultraviolett bis hin zu Infrarot,
27:25und konnten kein blaues Licht erzeugen.
27:31Das heißt, dass das Licht auf dem Film von hochenergetischen Photonen erzeugt wurde,
27:36etwa Gamma oder Röntgenstrahlen.
27:40Aber natürliche Gamma und Röntgenstrahlung gibt es nur im Weltraum.
27:48Wir wissen nicht, ob es irgendein Licht gibt,
27:51das in irgendeiner Form Gamma oder Röntgenstrahlen aussendet.
27:54Die Sache bleibt ungeklärt.
27:58Es ist unwahrscheinlich, dass das Licht am Brown Mountain
28:01aus einer bekannten, von Menschen gemachten Quelle kommt.
28:05Wird es aber von einer unbekannten, hochenergetischen Quelle erzeugt?
28:09Welche könnte das sein?
28:14Der NASA-Wissenschaftler Dr. Friedemann Freund glaubt, eine Antwort zu haben.
28:23Er untersucht geheimnisvolle Lichter,
28:26wie sie 1995, kurz vor dem zerstörerischen Erdbeben im japanischen Kobe gesehen wurden.
28:33Besonders diese Fotografie erregte sein Interesse.
28:38Eine halbe Stunde vor dem Erdbeben stieg eine Wolke von der Erde auf,
28:42die wie ein Tornadotrichter aussah.
28:45Aber sie stieg von unten nach oben wie der Rauch eines Feuers.
28:49So sieht möglicherweise der Vorbote eines Erdbebens aus,
28:53ein Licht, das aus dem Erdboden hervorschließt.
28:58Dr. Freund erfuhr, dass das nicht der einzige Fall von Lichterscheinungen in Verbindung mit einem Erdbeben war.
29:05Es gab sie auch auf der anderen Erdseite, in Peru.
29:09Augenzeugen filmten diesen hellen Ausbruch am Horizont nach einem Erdbeben.
29:13Und dies Foto wurde 1966 nachts während eines Erdbebens in Matsushiru, Japan, aufgenommen.
29:21Es gibt in der Literatur vom Altertum bis heute viele Berichte,
29:25nach denen ernstzunehmende Menschen solche Lichter gesehen haben.
29:31Dr. Freund glaubt, dass die Lichterscheinungen mit seismischen Aktivitäten zusammenhängen.
29:37Während seiner Forschungen machte er eine erstaunliche Entdeckung.
29:42Normalerweise ist Gestein ein elektrischer Isolator.
29:47Meine Arbeit zeigte jedoch, werden Felsen deformiert?
29:53Dann werden sie zu einem Halbleiter.
29:56Es entstehen elektrische Ströme, die an der Druckzone austreten.
30:01Diese könnten an der Erdoberfläche Lichterscheinungen erzeugen.
30:07Dr. Freund fand heraus, dass schon normale seismische Aktivität genügt, um solche Lichteffekte hervorzurufen.
30:17Dieser riesige Granitblock stellt die Erdkruste dar.
30:21Jetzt soll Strom aus ihm fließen, dessen Spannung Dr. Freund messen will.
30:28Okay, anfangen.
30:32Eine Tonne.
30:34Die Presse wirkt mit ungeheurem Druck auf den Granit ein.
30:38Vier Tonnen.
30:39Siebeneinhalb, acht.
30:42Sie ahmt die Kräfte unter der Erdoberfläche nach.
30:45Zwölf Tonnen.
30:47Er steigt weiter.
30:4816 Tonnen.
30:5019 Tonnen.
30:5220 Tonnen.
30:54Jetzt haben wir ein Nano-Ampere.
30:561,2.
30:5730 Tonnen.
30:59Wir können runterfahren.
31:05Wie erwartet, erzeugen die auf den Granit einwirkenden Kräfte im Gestein eine elektrische Ladung, die in eine Batterie fließt.
31:16Wir nehmen an, dass in der Erde dasselbe passiert.
31:19Wenn der Strom die Erdoberfläche erreicht, beginnt die ionisierte Luft zu glühen.
31:24Wie das Gas in einer Leuchtstoffröhre.
31:31Tausende von Kilometern entfernt, in Norwegen, glauben Wissenschaftler ebenfalls, dass Lichter aus einer unbekannten Energiequelle kommen.
31:41Doch diese Lichter bewegen sich mit unglaublicher Geschwindigkeit.
31:49Sie berühren sogar die Erde.
31:57Von allen Lichterscheinungen auf der Erde ereignen sich die spektakulärsten in einem einsamen Tal in Norwegen.
32:06Mein Gott, was ist das?
32:10Ich nehme es auf. Ich habe es.
32:15Es ist auseinandergeflogen.
32:22Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Forschern von Universitäten aus aller Welt untersucht die Lichter von Hessdalen seit fast 30 Jahren.
32:32Ich sah sie zuerst am 25. September 1982.
32:37Das Datum weiß ich noch genau.
32:39Stellen Sie sich vor, Sie sehen plötzlich ein großes Licht mitten in der Natur.
32:46Das hat mich sehr beeindruckt.
32:49Fasziniert von der persönlichen Begegnung mit den geheimnisvollen Lichtern, wendet sich Erling Strand an die Forschungsabteilung seiner Universität.
32:58Warum unternehmt er nichts?
33:00Weil niemand diese bizarren Phänomene untersuchen will, entschließt er sich, es selbst in die Hand zu nehmen.
33:11Was ist das für ein großes Licht? Welche Naturgesetze stehen dahinter?
33:17Es muss irgendeine Energie sein.
33:21Woher kommt diese Energie?
33:25Wenn es saubere Energie ist, können wir sie nutzen?
33:31Da keiner seiner Universitätskollegen das Phänomen erklären kann, beginnt Strand selbst mit den Forschungen.
33:40Im Jahr 2002 begannen wir mit den Forschungscamps.
33:46Jeweils eine Woche lang versuchen junge Studenten, die Erscheinungen mit ihren Instrumenten oder Kameras einzufangen.
34:01Die Lichter von Hess-Dalen erscheinen plötzlich und voller Dramatik.
34:08Da, da, da!
34:10Ich hab sie in Nahaufnahme.
34:14Es sind zwei.
34:15Da, tu!
34:17Da kommt es schon wieder.
34:20Und?
34:23Mein Gott, was ist das?
34:26Oh, Wille!
34:27Oh, Wille!
34:31Ich nehm es auf!
34:33Ich hab's!
34:34Ich hab's!
34:38Es ist auseinander geflogen!
34:41Was ist das?
34:46Wir haben viele Daten gesammelt.
34:51Aber je mehr Daten wir haben, wie auch einige unserer Fragen beantworten, desto mehr andere Fragen tauchen auf.
35:01Zum Beispiel nach diesem 1999 gefilmten pulsierenden Licht.
35:07Das Erstaunlichste ist erst in der Vergrößerung zu erkennen.
35:15Ein kleineres Licht wird von dem Größeren verschluckt.
35:19Die Forscher können nur beschreiben, was sie sehen, es aber nicht erklären.
35:26Wir müssen im Osten beobachten.
35:29Studenten und Forscher schwärmen zu den im Hess-Dalen verteilten Beobachtungsposten aus und hoffen, das Lichtphänomen vermessen zu können.
35:38Wir haben drei Meter gemessen, wir haben fünf Meter gemessen.
35:42Stundenlang herumschwebend leuchten sie den Erdboden.
35:47Lichter, 50 Grad über dem Horizont.
35:50Dann entdecken sie etwas Überraschendes, direkt unter den Lichtern.
35:55Wir haben Spuren im Schnee gefunden.
36:00Der Schnee ist nicht geschmolzen.
36:04Sie scheinen also nicht heiß zu sein.
36:09Wir haben die Schneeproben auf Bakterien hin untersucht.
36:17Im Schnee der Umgebung waren normal viele Bakterien.
36:21In den Spuren selbst waren die Bakterien tot.
36:26Die Forscher wissen nun, dass die Lichter seltsamerweise mit der Landschaft interagieren.
36:32Aber Erklärungsversuche bleiben reine Spekulation.
36:41Das Radar hat draußen Signale empfangen.
36:461986 nahmen Lichterforscher im Hessdalen dieses Video eines Lichtes auf, das sich wie nichts Vergleichbares auf der Erde bewegt.
36:55Es bewegt sich mit großer Geschwindigkeit im Zickzack.
37:00Nichts, das eine Masse hat, kann sich so bewegen.
37:05Offenbar hat es also keine Masse.
37:16Wir haben Radardaten, die nur von einem massiven Objekt stammen können.
37:22Aber wir können das Objekt nicht sehen.
37:29Man sieht verschiedene Lichter, die nahe beieinander sind oder die sich zu verfolgen scheinen.
37:42Wenn sie sich bewegen, bewegen sie sich gleichzeitig.
37:47Es sieht so aus, als wären sie irgendwo befestigt.
37:50Wir haben per Radar Geschwindigkeiten bis zu 30.000 Kilometer pro Stunde gemessen.
37:58Strand kann das alles nicht erklären.
38:01Doch kürzlich freigegebene offizielle Dokumente könnten eine Antwort enthalten.
38:07Die norwegischen Forscher sind nicht die einzigen, die die geheimnisvollen Lichter beobachten.
38:14Nick Redfern erforscht als Autor das Übernatürliche.
38:17Er beschäftigt sich seit Jahren mit den Lichterscheinungen und hat mit vielen Augenzeugen gesprochen.
38:23Viele von ihnen vermuten eine nichtmenschliche Intelligenz dahinter.
38:28Ich habe mit Augenzeugen über ihre Erlebnisse und ihre Überlegungen dazu gesprochen.
38:34Viele sagen, dass die Lichtbälle eine Art Intelligenz ausstrahlten,
38:39indem sie offenbar bewusst gesteuerte Flugbewegungen ausführten und manchmal sogar wie ein Flugzeug flogen.
38:46Unter den Augenzeugen sind Piloten aus dem Zweiten Weltkrieg.
38:52Im Zweiten Weltkrieg gab es Foo-Fighter genannte Phänomene, die den Geisterlichtern sehr ähnlich waren.
38:59Es waren sehr schnell fliegende Lichtbälle, die amerikanische, deutsche, britische und japanische Flugzeuge verfolgten.
39:07Jede Nation dachte, es wären gegnerische Geheimwaffen.
39:10Das waren sie aber nicht. Es gibt Parallelen zu den Geisterlichtern.
39:13Sie schienen irgendwie intelligent zu sein.
39:16Sie flogen nicht auf Zufallskurs.
39:18Sie verfolgten Flugzeuge und verwickelten sie manchmal in Luftkämpfe.
39:23Einige Piloten hielten sie für von Menschen gemachte Waffen, andere sahen in ihnen außerirdische Objekte.
39:33Das britische Kriegsministerium ließ einen Forschungsbericht über die Lichtkugeln erstellen.
39:39Die Untersuchung des Kriegsministeriums kam zu dem verblüffenden Ergebnis,
39:45dass sehr nahe Begegnungen zwischen solchen Lichtern und Menschen in deren Gehirn Halluzinationen und die Entstehung von Trugbildern auslösen können.
39:59Bei diesen Lichtbällen handelt es sich um unbekannte Lichter in der Luft, also um UFOs im eigentlichen Sinn.
40:06Es sind keine Flugzeuge, wie der Ministeriumsbericht festhielt.
40:11Es sind Phänomene, die die Wahrnehmung des Menschen beeinflussen können.
40:18Das britische Verteidigungsministerium in London untersucht die geheimnisvollen Lichter seit Jahrzehnten,
40:25wie kürzlich veröffentlichte Dokumente belegen.
40:32Ein Bericht sagt, dass sie täglich weltweit auftreten und dass sie aerodynamische Eigenschaften zeigen,
40:39die allen bekannten Flugzeugen und Raketen überlegen sind.
40:42Sie werden darin wörtlich als UFOs bezeichnet.
40:52Eine der merkwürdigsten Begegnungen mit einem UFO findet 1957 statt.
40:58Sie ereignet sich über dem englischen Luftwaffenstützpunkt Manston.
41:03Beteiligt sind amerikanische Kampfpiloten.
41:06Der Name eines der Piloten steht im Bericht, Milton Torres.
41:10Heute lebt der Pensionär in Florida.
41:13Er ist einer der wenigen, die einen Luftkampf mit einem UFO ausfochten.
41:18Er hat dies Geheimnis jahrzehntelang gehütet.
41:21Doch nun, da die Akten öffentlich sind, kann er als Augenzeuge berichten.
41:27Es war am 20. Mai 1957.
41:32Das Wetter war schlecht.
41:34Wegen der schlechten Sicht waren auch keine Sterne zu sehen.
41:39Lieutenant Torres und sein Flügelmann steigen mit Höchstgeschwindigkeit auf fast 10.000 Meter.
41:45Ich flog mit Nachbrenner.
41:47Auf dem Radar erscheint ein Ziel.
41:50Das Ziel flog hin und zurück, stoppte und flog weiter.
41:54Es machte, was es wollte.
41:58Wir wollten es abschießen.
41:59Das Radarecho war riesig.
42:02Es sah so aus, als hätte ich einen Flugzeugträger in der Nordsee auf dem Schirm.
42:10Die Anweisungen vom Boden sind eindeutig.
42:14Alle Waffensysteme auf das Ziel abfeuern.
42:20Ich wusste nicht, was ich tun sollte.
42:22Vielleicht war das der Beginn des Dritten Weltkriegs.
42:26Trotz seiner Zweifel macht er die Waffen bereit.
42:31Ich fasste das Ziel auf und war schussbereit.
42:34Doch kurz bevor ich abdrücken wollte, machte sich das Ziel plötzlich davon.
42:40Was Torres auf dem Radar sieht, scheint unmöglich.
42:44Ich flog mit 0,92 Mach, also 92 Prozent der Schallgeschwindigkeit.
42:49Aber das Ding flog zehnmal schneller.
42:52Also ungefähr mit Mach 10.
42:55Und verschwand vom Radarschirm.
43:00Kein Flugzeug der Welt erreicht Mach 10.
43:05Die Bodenkontrolle befiehlt Torres, zurückzukehren.
43:08Sie sagten, sie würden zur Berichterstattung einen Mann von der Botschaft schicken.
43:13Wir nannten solche Vorkommnisse einen Spuk.
43:19Torres wird angewiesen, niemandem davon zu erzählen.
43:23Ich war gleich nach der Schule Pilot geworden und wollte es bleiben.
43:26Deshalb hielt ich den Mund.
43:29Torres behält sein Erlebnis die nächsten Jahrzehnte für sich.
43:34Nachdem die Akten 2006 veröffentlicht wurden, erfuhr Torres, dass er nicht der einzige Pilot mit UFO-Begegnung ist.
43:42Viele Kampfpiloten haben ungewöhnliche Dinge gesehen.
43:47Etliche von ihnen sahen geheimnisvolle Lichter.
43:50Auch andere Piloten haben mir von den Lichtern erzählt.
43:53Einige von ihnen schwören sogar, dass es UFOs waren, gegen die sie nichts ausrichten konnten.
44:00Was ihm damals über England begegnete, weiß Torres nicht.
44:05Das Ding war so schnell, dass ich es mir nicht erklären kann.
44:10Auch der Untersuchungsbericht der britischen Regierung kann das nicht.
44:15Es gibt keine Erklärung für die Begegnung, die Lieutenant Torres hatte.
44:19Es bleibt eine weitere unbeantwortete Frage.
44:26Überall auf der Erde erscheinen immer wieder urplötzlich geheimnisvolle Lichter am Himmel.
44:34Wissenschaftler forschen weiterhin und hoffen, dass sie eines Tages eine Antwort finden werden.
44:40Überall auf der Erde erscheinen immer wieder ursprünglich geheimnisvolle Lichter am Himmel.
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