Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen
Nachrichten des Tages | 28. Juli 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 28. Juli 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/07/28/nachrichten-des-tages-28-juli-2026-morgenausgabe

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Nach einem laut Innenministerium islamistischen Terroranschlag auf dem Berliner CSD am Samstagabend
00:05ist der gesuchte Tatverdächtige von der Polizei am Sonntag erschossen worden.
00:10Der Tatverdächtige des Anschlags gestern im großen Tiergarten ist hier von Spezialeinsatzkräften
00:17in einer Laubenkolonie in Berlin-Spandau lokalisiert worden und ist im Rahmen des Zugriffs auf unsere
00:22Einsatzkräfte mit einer Stichwaffe zugegangen, ist von unserem Spezialeinsatzkommando mit einer
00:27Schusswaffe gestoppt worden und ist in der Folge verstorben.
00:30Der 21-jährige Deutsche mit libanesischem Hintergrund war am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Transporter
00:37in eine Menschenmenge gerast.
00:39Eine Frau kam ums Leben, mindestens 29 Menschen wurden teils schwer verletzt.
00:44Danach soll der Tatverdächtige vermutlich mit einer Machete auf die Menschen losgegangen sein.
00:50Der Verdächtige war den Behörden bereits als islamistischer Gefährder bekannt.
00:54Erst im Mai war er laut Innenminister Dobrindt von einem Berliner Gericht zu einem Jahr und
00:59zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
01:06Der Iran hat eine weitere Warnung an Bulgarien gerichtet.
01:10Anlass ist, dass das Land den Vereinigten Staaten die Nutzung seiner Militärstützpunkte
01:14gestattet hatte.
01:15Dies hat die diplomatischen Spannungen zwischen dem Iran und Bulgarien verschärft.
01:19Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums drohte jetzt indirekt, dass die bulgarischen
01:25Entscheidungsträger die Verantwortung für die Aufnahme eines US-Luftbetankungsflugzeugs
01:29tragen müssten.
01:31Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump dem bulgarischen Ministerpräsidenten Romen Radev
01:36offiziell dafür gedankt, dass dieser den Einsatz trotz iranischer Drohungen unterstützt
01:41habe.
01:41Es ist schon die dritte Warnung aus Teheran.
01:44Trotz der Versuche des bulgarischen Verteidigungsministers Dimitar Stoyanov, das Risiko eines Raketenangriffs
01:50herunterzuspielen, bleibt die Lage im Land angespannt.
01:54Das bulgarische Parlament hat die Verlegung von US-Flugzeugen auf den Bersmer-Militärflugplatz
01:59genehmigt, was Proteste von Anwohnern auslöste.
02:03Sie befürchten, dass das Gebiet zur Zielscheibe werden könnte.
02:12Verheerende Vegetationsbrände in Frankreich und Spanien.
02:15Insgesamt mehr als 370.000 Menschen mussten dort bisher ihre Häuser und Wohnungen verlassen.
02:21In Frankreich wütet das Feuer derzeit am heftigsten in der für ihre Weine bekannten Region Gironde
02:27in der Nähe von Bordeaux.
02:28Die Flammen loderten zuletzt bis 15 Kilometer vor der Stadtgrenze.
02:32Während tausende Feuerwehrleute daran arbeiteten, das Feuer einzudämmen, haben die französischen
02:39Behörden drei Personen wegen Brandstiftung festgenommen.
02:46In Spanien haben die Feuerwehrleute den westlich von Madrid wütenden Brand eingedämmt.
02:51Unterdessen mussten weitere 15.000 Menschen in der Küstenregion Valencia in Sicherheit gebracht
02:56werden.
02:57Laut spanischem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez stehen dem Land schwierige Zeiten bevor.
03:02Die Folgen des Klimawandels seien deutlich spürbar.
03:06Wettervorhersagen zufolge werden die Temperaturen in den kommenden Tagen weiter steigen.
03:18Spitzenpolitiker in Frankreich, Spanien und der EU beraten darüber, wie sie die verheerenden
03:23Waldbrände in Süd- und Westeuropa in den Griff bekommen.
03:25In Spanien haben die Flammen mehr als 80.000 Hektar und in Frankreich über 42.000 Hektar
03:31verwüstet.
03:32In beiden Ländern ist das Feuer weiterhin außer Kontrolle.
03:36Mehr als 320.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
03:40Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte, dass schwierige Stunden bevor stünden.
04:03Frankreichs Präsident Emmanuel Macron läutete an diesem Montag eine interministerielle Krisensitzung
04:08ein.
04:09Der Brand im Departement Gironde sei stabilisiert, aber noch nicht unter Kontrolle, erklärte der
04:14Innenminister.
04:22Die Brandbekämpfungskapazitäten der EU kommen laut EU-Kommission bei den immer heftiger werdenden
04:26Waldbränden in Spanien und Frankreich inzwischen an ihre Grenzen.
04:30Es ist eine der bislang größten Notfallmaßnahmen der Union.
04:34Die Kommission hat über den Katastrophenschutzmechanismus sieben Flugzeuge und vier Hubschrauber nach Frankreich
04:40entsandt und sechs Flugzeuge und drei Bodenlöschteams nach Spanien.
04:45Sie treibt außerdem den Ausbau der EU-Löschflotte für künftige Notfälle voran.
04:56Zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs in Syrien hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres
05:02an diesem Sonntag die Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land gefordert.
05:06Während seines Besuchs traf Guterres mit hochrangigen Beamten und Vertretern der Zivilgesellschaft
05:11sowie mit der UN-Friedenstruppe zusammen, die auf den von Israel besetzten Golanhöhen stationiert
05:17ist.
05:17Außerdem besuchte er das Seidnaya-Gefängnis in der Nähe der Hauptstadt, Syriens berüchtigte
05:23Haftanstalt unter dem langjährigen Diktator Bashar al-Assad.
05:26Die neuen Interimsmachthaber, die Assad im Dezember 2024 gestürzt hatten, versuchen nach
05:32mehr als 13 Jahren Krieg ein neues Kapitel aufzuschlagen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln
05:37und Infrastruktur und Institutionen wieder aufzubauen.
05:40Westliche Länder haben eine Lockerung der Sanktionen gegen Syrien angekündigt, doch Investoren
05:45bleiben weiterhin zurückhaltend. Die Weltbank hat die Kosten für den Wiederaufbau auf bis
05:49zu 190 Milliarden Euro geschätzt. Guterres betonte, wie nötig internationale Unterstützung
05:55für den Wiederaufbau und die Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen sei. Seit
06:00Assads Sturz sind laut den Vereinten Nationen etwa 1,7 Millionen Geflüchtete nach Syrien zurückgekehrt.
06:055,5 Millionen Menschen sind Binnenflüchtlinge innerhalb des Landes, 6 Millionen Geflüchtete
06:12leben weiterhin im Ausland.
06:17Heftiger Regen und die darauf folgende Sturzflut haben in einem Touristenort in China mindestens
06:2210 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 20 Menschen wurden laut den staatlichen Medien
06:27verletzt. Das Unglück ereignete sich in Shuangshemen im Nordwesten des Landes, in der Provinz
06:32Gansu, etwa 1200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Peking. Die Gebirgsregion ist für
06:38ihre natürlichen Steinbögen, Bergwiesen und Gebirgsbäche bekannt. Die Gegend ist im Sommer
06:43ein beliebter Campingplatz. Mehrere Camper wurden den Berichten zufolge durch die Sturzflut
06:48eingeschlossen. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, mehr als 170 weitere Menschen wurden laut
06:55dem Staatsfernsehen gerettet. In weiten Teilen Südchinas galt am Sonntag eine erhöhte
07:01Hochwasserwarnung, nachdem ein Taifun am frühen Morgen auf Land getroffen war. Auch in Teilen
07:07von Gansu kam es zu starken Regenfällen und die lokalen Behörden der Provinz gaben Wetterwarnungen
07:12heraus.
07:18Die Lage in der Straße von Hormuz ist nach wie vor äußerst instabil. Wie wirkt sich dies
07:23auf die Ölpreise in Europa aus?
07:30Die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz ist nach wie vor ein riskantes Unterfangen.
07:35Immer wieder gibt es Berichte über Angriffe auf Öltanker sowohl durch den Iran als auch
07:39durch die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen. Die USA betonen zwar, dass die Durchfahrt
07:45offen sei, drohen jedoch gleichzeitig mit Militärschlägen auf iranische Brücken und Kraftwerke sollten die
07:51iranischen Attacken anhalten. Experten zufolge richteten sich die jüngsten Angriffe vor allem
07:56gegen große internationale Handelsschiffe und weniger gegen Schiffe, die im lokalen Handel
08:01unterwegs sind. Im vergangenen Monat, nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran für
08:06einen Waffenstillstand, wurde der Anstieg der Kraftstoffpreise in ganz Europa gestoppt,
08:11wenn auch nur vorübergehend. Im Vergleich zum Mai sanken die Dieselpreise im Juni laut Eurostat
08:16um 6,4 Prozent und die Benzinpreise um 4,2 Prozent. Den stärksten Rückgang verzeichneten
08:22Tschechien, Polen und Bulgarien. Bei den Benzinpreisen waren Zypern und Italien die einzigen EU-Länder,
08:29die zwischen Mai und Juni einen leichten Anstieg registrierten. Allerdings treibt die neue Phase
08:34stärkerer Spannungen und Angriffe – ohne dass eine Lösung in Sicht ist – die Kraftstoffpreise wieder
08:39in die Höhe. Weltweit haben die Rohölpreise schon die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten,
08:45der höchste Stand seit zwei Monaten.
08:50Die Auswahl neuer Banknoten für den Euroraum nimmt Gestalt an. Die EU-Bürger haben dabei
08:56ein Mitspracherecht und dürfen abstimmen. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank,
09:02Christine Lagarde, stellte am Donnerstag zehn Entwürfe der engeren Wahl vor.
09:08Ziel war zunächst, aussagekräftige Darstellungen der Identität Europas herauszufiltern.
09:14Dafür wurden 1200 thematische Vorschläge geprüft. Schließlich blieben die Themenbereiche
09:20Flüsse und Vögel sowie historische Persönlichkeiten, die Kunst, Musik, Wissenschaft und Literatur
09:27geprägt haben.
09:33Sollte sich der Vorschlag mit Naturbezug durchsetzen, werden die Scheine europäische
09:38Vogelarten zeigen, die jeweils in einer Flusslandschaft dargestellt werden. Auf der Rückseite sollen
09:44Institutionen der Europäischen Union abgebildet sein.
09:51Die EU-Bürger können ihre Wahl im Rahmen einer Umfrage auf der Webseite der Europäischen
09:57Zentralbank treffen. Ab voraussichtlich Ende 2026 sollen die neuen Banknoten in Umlauf
10:06gebracht werden.
10:16Griechenlands jahrelange Bemühungen haben gefruchtet. Der Olymp ist in die UNESCO-Welterbeliste
10:21aufgenommen worden. Der mythische Berg der Götter wurde während der 48. Sitzung des
10:26Welterbekomitees, die derzeit in Busan in Südkorea stattfindet, einstimmig als Natur- und Kulturgut
10:32von außergewöhnlichem universellem Wert für die Menschheit anerkannt. Der höchste Berg
10:37Griechenlands ist nicht nur Herzstück der griechischen Mythologie, sondern beherbergt
10:41auch ein artenreiches Ökosystem und bedeutende Denkmäler. Griechenland hatte schon 2014 seinen
10:48Antrag auf Aufnahme des gesamten Olymp-Gebirges in die UNESCO-Liste eingereicht. Der griechische
10:54Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bezeichnete die Aufnahme als großen nationalen Erfolg. Auf
11:01derselben Sitzung, bei der Dutzende von Nominierungen geprüft wurden, wurden auch die fünf Strände
11:06der Alliiertenlandung in der Normandie in die UNESCO-Liste aufgenommen. Ein Symbol der Kampagne
11:10zur Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Ebenfalls in die
11:16Liste aufgenommen wurden unter anderem die historischen Theater aus dem 18. und 19. Jahrhundert
11:21der Region Marken in Mittelitalien, die Waldsiedlung in Berlin, die alten japanischen Hauptstädte Asuka
11:27und Fujiwara und die Region Burma-Badinghilo im Südsudan, in der eine der weltgrößten terrestrischen
11:33Säugetierwanderungen mit Millionen Antilopen stattfindet.

Empfohlen