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  • vor 8 Stunden
Handel mit Haifischflossen in der EU bisher nicht gestoppt - Kommt bald ein Verbot?

Europe in Motion ordnet die Daten zum Handel mit Haifischflossen in Europa ein und erklärt die Gründe.

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Transkript
00:00Wie groß ist der Handel mit Haifischflossen in Europa?
00:07Europäische Länder exportieren jedes Jahr tausende Tonnen Haifischflossen.
00:11Der Handel ist höchst umstritten, denn Haie spielen als Prädatoren eine entscheidende Rolle für gesunde Ökosysteme der Meere.
00:212025 exportierten EU-Länder laut Eurostat fast 3000 Tonnen Haifischflossen im Wert von rund 45 Milliarden Euro.
00:30Spanien ist mit Abstand der größte Exporteur in Europa, mit mindestens 52.000 Tonnen in weniger als zwei Jahrzehnten.
00:39Portugal, die Niederlande, Frankreich und Italien exportieren geringere Mengen.
00:45Der überwiegende Teil, etwa 80 Prozent, gehen nach Singapur und China.
00:51Der Blauhai ist die am häufigsten gehandelte Art, mit rund 97 Prozent der weltweit tiefgekühlt verkauften Haifischflossen.
01:00Die gute Nachricht ist, dass der Handel in der EU zurückgeht.
01:04Das liegt auch am Washingtoner Artenschutzübereinkommen mit der englischen Abkürzung CITES,
01:11durch das die Kontrollen und die Rückverfolgbarkeit verschärft wurden.
01:16Gleichzeitig prüft die EU ein Einfuhrverbot für Haifischflossen,
01:20auch um die grausame Praxis zu beenden, lebenden Haien die Flossen abzuschneiden.
01:25In der EU ist dies bereits verboten.
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