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  • vor 5 Stunden
Wie stark bricht der EU-Handel mit den USA ein?

Die Exporte in die USA sind in den ersten drei Monaten 2026 um fast ein Drittel eingebrochen. Die EU bereitet sich auf die Umsetzung ihres Teils des Handelsabkommens mit Washington vor.

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Transkript
00:00Leidet der EU-Außenhandel unter Trumps Zollpolitik?
00:07Die Auswirkungen von Trumps Zöllen auf den EU-Markt werden bereits deutlich.
00:12Im ersten Quartal 2026 sind die EU-Exporte in die USA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30% eingebrochen.
00:21Trumps Zölle trafen Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie, die Pharmaindustrie,
00:27die Halbleiterindustrie sowie die Wein- und Käseindustrie.
00:31Dennoch bleiben die Vereinigten Staaten mit rund 120 Milliarden Euro der größte Exportmarkt der EU.
00:37Das sind etwa 19% der EU-Ausfuhren.
00:40Der Rückgang des Handels mit Washington trug jedoch dazu bei,
00:44dass die EU-Exporte in den Rest der Welt insgesamt im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 9% zurückgingen.
00:52Auch die Exporte in andere wichtige Partnerländer, China und die Türkei,
00:57gingen zurück, wenn auch weniger stark.
00:59Den stärksten Rückgang verzeichnete jedoch der Handel mit dem Iran.
01:03Das ist hauptsächlich auf Sanktionen aufgrund des Atomprogramms,
01:07der Unterstützung Russlands und Menschenrechtsverletzungen zurückzuführen.
01:10Eine positive Handelsbilanz konnte die EU mit Indonesien aufbauen.
01:15Die Exporte dorthin sind im ersten Quartal um 23% gestiegen.
01:19Grund dafür ist das neue ZEPA-Freihandelsabkommen.
01:22Es zielt darauf ab, Zölle auf die meisten EU-Exporte zu senken oder abzuschaffen,
01:27sowie die Zollverfahren zu vereinfachen.
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