00:01Nach der nächtlichen Offensive der USA hat der Iran mit einer Welle groß angelegter Raketen- und Drohnenangriffe auf Ziele
00:08in den Nachbarstaaten Katar, Bahrain, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Länder geantwortet, in denen US-Stützpunkte untergebracht sind.
00:16Der Iran bezeichnete die Angriffe als Vergeltung für die Militärschläge der USA am späten Samstagabend und in den frühen Morgenstunden.
00:24Die USA hatten ihren Militärschlag damit begründet, dass erneut ein Schiff, diesmal unter zypriotischer Flagge, in der Straße von Hormuz
00:32von der iranischen Marine angegriffen worden war.
00:34Das US-Zentralkommando teilte mit, es habe Angriffe auf 140 iranische Stellungen durchgeführt. Der Einsatz sei damit beendet.
00:42Mehrere Golfstaaten meldeten später Explosionen durch iranischen Beschuss. Laut dem Innenministerium von Katar wurden mehrere Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt.
00:52Die katarische Luftabwehr versuchte die anfliegenden iranischen Geschosse, darunter eine Reihe ballistischer Raketen, abzufangen und forderte die Bevölkerung auf, in
01:01ihren Häusern zu bleiben.
01:03Euronews-Journalisten im Emirat Dubai berichteten von ähnlichen Warnungen der dortigen Behörden.
01:08Der Iran meldete auch Angriffe auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien.
01:13Auch der von der US-Marine genutzte Hafen von Dukam im Oman wurde laut der iranischen Revolutionsgarde beschossen.
01:20Der Iran teilte außerdem kurz nach den US-Angriffen am Sonntag mit, dass die Straße von Hormuz bis auf weiteres
01:26gesperrt sei.
01:27Laut iranischen Quellen wurde dort inzwischen ein weiteres Frachtschiff beschossen.
01:32In der Nacht haben sich russische Angriffe gegen die ukrainische Hauptstadt gerichtet und laut offiziellen Angaben mindestens zehn Menschen verletzt,
01:40darunter ein Kind.
01:41In der ganzen Stadt kam es zu Bränden.
01:43Die ukrainische Luftwaffe gab an, der Kreml habe bei seinem nächtlichen Angriff sechs ballistische Raketen, vier Marschflugkörper, zwei Antistrahlungsraketen und
01:52121 im Iran hergestellte Seitangriffsdrohnen über die Grenze abgefeuert.
01:56Die lokale Luftabwehr fing 111 Drohnen und zwei der Marschflugkörper ab, gab jedoch an, dass die übrigen Geschosse ihre Ziele
02:04erreichten.
02:05Der Angriff auf die Hauptstadt ist der erste seit einer groß angelegten Offensive in der vergangenen Woche, bei der mindestens
02:1130 Menschen ums Leben kamen.
02:16Spaniens konservativer Ex-Ministerpräsident Mariano Rajoy hat mit seiner WM-Kolumne für eine handfeste Kontroverse gesorgt.
02:24Darin hatte er sich mokiert, dass die französische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft, Zitat, ohne Franzosen spiele.
02:31In seiner jüngsten WM-Kolumne in der spanischen Zeitung El Debate blickte er voraus auf das Halbfinale Spanien gegen Frankreich.
02:40Frankreich habe einen erstklassigen Kader, räumte er ein. Das ja, aber ohne Franzosen.
02:45Ein offenkundiger Hieb auf den Migrationshintergrund vieler der französischen Nationalspieler.
02:50Von den insgesamt 26, die Nationaltrainer Didier Deschamps nominierte, sind aber nur drei außerhalb Frankreichs geboren.
02:57Der Franco-Brite Michael Olysee in London, Marcus Thuram in Italien und Brice Somba in der Republik Congo.
03:05Der konservative Rajoy, der Spanien zwischen 2011 und 2018 regierte, erntete für seine Polemik heftige Kritik, sowohl in Spanien als
03:14auch in Frankreich.
03:15Rassistisch und fremdenfeindlich sei das.
03:19Erst kurz zuvor war Frankreichs Star-Kapitän Kylian Mbappé nach dem Sieg über Paraguay von einer paraguayischen Senatorin ebenfalls rassistisch
03:28schwer beleidigt worden.
03:29Sie hatte ihn als Trottel und als kolonisierten Kameruner, der sich als Franzose ausgibt, beschimpft.
03:37Ein verheerender Waldbrand, der in der spanischen Provinz Almería mindestens zwölf Menschen das Leben kostete, hat sich nach Angaben der
03:45lokalen Behörden stabilisiert.
03:47Ruhigere Wetterbedingungen halfen, den Brand unter Kontrolle zu bringen.
03:51Und das ist, dass wir das gute, gute Wetterbedingungen haben, die Stabilisierung von diesem incendio, so schwer, so schwer, so
04:03schwer und schwer wie wir haben.
04:22Die Behörden haben mitgeteilt, dass rund 1500 Menschen, die in Sicherheit gebracht worden waren, nun in ihre Häuser zurückkehren dürfen.
04:30Sie vermuten, dass der Waldbrand am Donnerstag während einer extremen Hitzewelle mit Temperaturen um die 40 Grad durch eine herabgefallene
04:38Stromleitung ausbrach.
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