00:01Die EU muss zur echten Föderation werden, meint Ökonom und Ex-Minister Yannis Varoufakis.
00:06Sonst hätten Euro und Eurobonds gar keinen Sinn.
00:11Neue Strategie gegen Angriffe aus der Luft. Die EU plant ein Drohnenschild.
00:20Die Europäische Union hat eine Strategie vorgestellt, mit der böswillige Drohnen,
00:25die in den Luftraum der EU eindringen, effizienter erkannt werden sollen.
00:28Der neue Aktionsplan ist eine Reaktion auf mehrere Vorfälle,
00:33die kritische Infrastrukturen in Ländern wie Polen und Belgien beeinträchtigt haben.
00:37Wir haben gesehen, dass Drohnen unsere Luftraum verabschiedet haben,
00:41unsere Flugzeugaufgaben verabschieden,
00:44und haben auch nahe Missile mit den zivilischen Flugzeugen verabschiedet.
00:48In fact, dieser malicious oder irresponsible Use of Drohnen
00:52affects the protection of critical infrastructure,
00:55also our external borders, ports, transport hubs,
00:59and public spaces as well as maritime safety and energy security.
01:03Die Strategie zielt darauf ab, Investitionen in Technologien zu erhöhen,
01:07mit denen böswillige Drohnen von anderen unterschieden werden können.
01:10Die Kommission kündigte zudem ein neues Zertifizierungssystem
01:14für Drohnenabwehrsysteme und ein Industrieforum zur Steigerung der Produktion an.
01:21Die EU müsse zu einer echten Föderation werden,
01:24hat der Ökonom und ehemalige griechische Finanzminister Yannis Varoufakis
01:27in der Euronews-Morgensendung Europe Today gefordert.
01:30Sonst haben eine Gemeinschaftswährung oder Eurobonds seiner Ansicht nach keinen Sinn.
01:46Bei der Diskussion über Eurobonds versäumten es die EU-Staats- und Regierungschefs,
01:51darüber zu sprechen, wer diese denn ausgeben würde.
02:15Beim EU-Sondergipfel in Belgien ging es an diesem Donnerstag genau um Wettbewerbsfähigkeit.
02:21Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert zukunftsorientierte Eurobonds,
02:25um in ökologischen Wandel und künstliche Intelligenz zu investieren.
02:29Andere Länder wie zum Beispiel Deutschland, Italien und Belgien drängen auf Reformen und Deregulierung.
02:40Es geht um Energie, seltene Erden und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Zentralasien.
02:45Die Außenminister von Kasachstan, Kirgizistan, Tadjikistan, Turkmenistan und Usbekistan
02:51haben in Berlin den deutschen Außenminister Johann Wadephul getroffen.
02:55Die Region wächst stark, doch einige der Staaten stehen auch in der Kritik,
02:59Russland zu helfen, EU-Sanktionen zu umgehen.
03:02So soll Kirgizistan Maschinen in der EU bestellen und an den Kreml weiterverkaufen.
03:06Laura Fleischmann von Euronews, es werden ja aktuell Sanktionen gegen Tadjikistan,
03:13gegen tatschikische Banken und auch gegen Kirgizistan diskutiert.
03:16Wie verhält sich denn die deutsche Bundesregierung dazu?
03:19Ich habe in allen Gesprächen deutlich gemacht, dass unsere klare und konsequente Haltung
03:25zur Beendigung dieses russischen Angriffskrieges bestehen bleibt
03:30und dass wir alle Partner auffordern, uns dabei zu unterstützen.
03:33Und deswegen mein dringender Appell, alles dafür zu tun, dass diese Umgehung nicht stattfindet.
03:39Neben den Außenministern war ebenfalls der EU Sonderbeauftragte für Zentralasien dabei.
03:45In den vergangenen Jahren bauten Russland, China und die USA ihren Einfluss in der Region aus.
03:50Nun will auch Europa seine Chancen nutzen.
03:53Über mögliche Exportbeschränkungen haben die Außenminister bei ihrem Treffen nicht gesprochen.
03:58Stattdessen ging es vor allem um die Wirtschaft.
04:01Insbesondere Abkommen über seltene Erden könnten für Deutschland und die EU interessant sein,
04:05denn davon gibt es reichlich in Zentralasien.
04:08Laura Fleischmann aus Berlin für Euronews.
04:16EU-Staaten können Asylbewerber künftig in Länder schicken, zu denen sie keine Verbindungen haben.
04:22Die dazugehörige Gesetzesänderung wurde im Europäischen Parlament mit 396 Ja-Stimmen,
04:29226 Nein-Stimmen und 30 Enthaltungen angenommen.
04:33Die Änderungen des Konzepts des sicheren Drittstaates ebnet den Weg für Abkommen
04:37zwischen EU-Staaten und ausländischen Regierungen, die Geld für die Aufnahme von Migranten aus Europa erhalten würden.
05:00Zu den Schutzmaßnahmen gehören der Schutz vor Verfolgung und die Achtung des Grundsatzes der Nicht-Zurückweisung.
05:10Sozialdemokraten, Liberale und Grüne haben sich gegen die Gesetzesänderung ausgesprochen.
05:25Die Bestimmung gilt nicht für unbegleitete Minderjährige,
05:29deren Asylanträge weiterhin in europäischen Ländern geprüft werden müssen.
05:37Obwohl die EU weltweit als die Region mit der geringsten Korruption gilt,
05:42sind die Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung in den letzten zehn Jahren ins Stocken geraten.
05:46Der Durchschnittswert in der EU liegt laut dem Korruptionswahrnehmungsindex 2025 von Transparency International bei 62 von 100,
05:57verglichen mit 42 von 100 weltweit.
06:01Ungarn, Bulgarien und Rumänien sind laut der NGO die Länder,
06:05in denen die wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor am höchsten ist.
06:09Die am wenigsten korrupten Länder sind Dänemark, Finnland und Schweden.
06:18In den letzten Jahren in Slovakien gab es Kampagnen in der Regierung gegen die independenten Wissle-Bloing-Agencie,
06:27die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit, zu investigieren und zu präsentieren,
06:31gegen die Korruptionsbekämpfung in dem Land.
06:35Frankreich, Schweden und die Niederlande verloren Punkte wegen der Durchsetzung von Sanktionen und wegen Skandalen.
06:44Eine andere Trend ist, dass diese Länder einfach nur die Augen auf den Ball
06:49als es zu modernisieren, ihre Anticorruption-Framework.
06:52Ich denke, die Niederlande und Schweden können besonders in diese Kategorie
06:56werden, in denen sie einfach nicht hoffen,
07:00wenn es um Lobbying-Transparency oder politische Finanze-Transparency
07:05finanziert werden.
07:142025 hat die EU ihre erste Antikorruptionsrichtlinie verabschiedet,
07:20die die 27 Länder nun umsetzen sollten.
07:31Es gibt eine industrielle Zukunft für diese Region und auch für Frankreich und Europa.
07:36Das sagte der französische Präsident Emmanuel Macron bei einem Besuch des
07:41Aclo-Metallstahlwerks in Nordfrankreich.
07:43Ich denke, eine Europäische, die sich simplifiziert, die ist mehr kompetitiv,
07:49eine Europäische, die sich von den großen Kompetenzen ausreicht,
07:52eine Europäische, die innoe und investiert,
07:55und eine Europäische, die sich protägt.
07:57Das sind die vier Fälle der Europäische Strategie.
08:00Das ist die, die uns ermöglicht, was die France beschreibt,
08:03was wir mit der Europäischen Kommission wollen,
08:05und was wir über das Acier gemacht haben,
08:07und was wir da sind, heute zu sein.
08:10Der Stahlkonzern Aclo-Metall kündigte umfangreiche Investitionen in die Dekarbonisierung an.
08:16Am Standort Dünkirchen will das Unternehmen einen Elektroofen bauen,
08:19um Stahl ohne Kohle herzustellen und den CO2-Ausstoß zu senken.
08:24Macron sagte, es habe eine echte Transformation gegeben,
08:27einschließlich der Rückkehr zu dekarbonisierter Energie.
08:34In der albanischen Hauptstadt Tirana ist es zu schweren Zusammenstößen
08:39zwischen der Polizei und Regierungsgegnern gekommen.
08:42Tausende Menschen forderten auf dem Hauptplatz vor dem Parlament
08:46den Rücktritt der stellvertretenden Ministerpräsidentin Belinda Baluku,
08:51der Korruption vorgeworfen wird.
08:54Einsatzkräfte und Demonstrierende lieferten sich Straßenschlachten,
08:57es flogen Steine, Rauchbomben und Molotow-Cocktails.
09:01Nach Angaben der Polizei wurden mindestens 16 Polizisten verletzt
09:05und 13 Personen festgenommen.
09:07Zu den Demonstrationen aufgerufen hatte der ehemalige Ministerpräsident
09:12und Oppositionsführer Salih Birisha,
09:15ein langjähriger Rivale des derzeitigen Ministerpräsidenten Edi Rama.
09:20Die politischen Auseinandersetzungen in Albanien gären seit Jahrzehnten.
09:25mit gegenseitigen Vorwürfen der Korruption und Verbindungen zu kriminellen Netzwerken.
09:34Wenn jede Sekunde zählt, gilt in ganz Europa dieselbe Nummer, die 112.
09:40Am 11. Februar wurde daran europaweit erinnert.
09:43Dabei rücken die Menschen in den Mittelpunkt,
09:45die die Notrufe am anderen Ende der Leitung entgegennehmen.
09:50112 ist ein internationales Nummer,
09:53das man für eine Erkrankung kenne,
09:55aber nur in Europa.
09:56Und das Vorteil ist, dass wenn man in einem anderen Land,
09:59wie Italien oder Spanien,
10:02und man hat eine Erkrankung,
10:04dann muss man nicht denken, was ist das Nummer hier?
10:06In Brüssel erhielt jeder Notrufoperator als Zeichen der Wertschätzung
10:10ein kleines Geschenk, einen Stressball.
10:13Angesichts der anspruchsvollen Arbeit dürfte der durchaus nützlich sein.
10:17Allein im Jahr 2025 beantworteten die belgischen Notrufzentralen
10:22mehr als 2,5 Millionen Anrufe.
10:24Parallel dazu wurde in Belgien eine Smartphone-App entwickelt.
10:27Schildnutzer können die Anwendung öffnen
10:29und direkt die Art der benötigten Hilfe auswählen.
10:32Die App lasst, um eine exakte Position-Bepalung zu haben,
10:36von der man sich befindet.
10:37Das ist leichter, um ihn zurückzufinden.
10:39Da steht auch eine Schattfunktion für Menschen,
10:42die schlecht horend sind,
10:43oder die ein Sprachgebrek haben,
10:45oder die durch Umständen nicht sprechen können.
10:47Man kann auch medische Informationen insprechen.
10:51Ich bin Diabetiker,
10:52da weiß 100 Zentralen,
10:53dass da damit eine Rechnung gehalten muss.
11:05Die Brüsseler Feuerwehr ruft die Bevölkerung weiterhin dazu auf,
11:09die App herunterzuladen.
11:10Denn derzeit werden lediglich 4 bis 5 Prozent der Notrufe
11:14über die Anwendung abgewickelt.
Kommentare