Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 5 Stunden
Nachrichten des Tages | 1. Juni 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 1. Juni 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/06/01/nachrichten-des-tages-1-juni-2026-abendausgabe

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Trotz Warnungen der Weltgesundheitsorganisation Versuchtgefahren und möglichen Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung
00:06werden Nikotinbeutel unter Jugendlichen in Portugal immer beliebter.
00:13Japan. Taifun Yangmi steuert auf Okinawa zu.
00:22Immer wieder werden Drohnen über Flughäfen, Kasernen oder kritischer Infrastruktur gesichtet.
00:28Die Frage, wie lassen sie sich stoppen?
00:33Bei einer exklusiven Vorführung für ausgewählte Journalisten, darunter Euronews, präsentieren Argus Interception und Ecodine ihre Lösung.
00:49Statt eine Drohne abzuschießen, soll sie mit einem Netz eingefangen werden.
00:53So werden Risiken durch herabfallende Trümmer vermieden und die Drohne kann später untersucht werden.
01:01Weil man möchte ja auch Kollateralschäden vermeiden, möglichst, dass keine Teile herunterfallen.
01:07Und genau das machen wir mit unserem Netzsystem, dass wir in der Lage sind, die Drohne einzufangen, abzutransportieren und dort
01:12abzulegen, wo wir es letztendlich möchten.
01:15Und so vermeiden wir Schäden unbeteiligter oder einfach Materialschäden.
01:20Und das muss man natürlich auch beachten, insbesondere wenn man im urbanen Gelände aktiv ist.
01:28Damit eine Drohne abgefangen werden kann, muss sie zunächst erkannt und verfolgt werden.
01:33Genau hier kommt die Radartechnologie von Ecodine ins Spiel.
01:37Das Unternehmen entwickelt Radarsysteme, die den Luftraum überwachen und Flugobjekte auch über größere Entfernungen verfolgen können.
01:45Doch wie viele Ziele kann ein Radar gleichzeitig erfassen?
01:48Und was passiert, wenn nicht nur einzelne Drohnen, sondern ganze Schwärme oder sogenannte Mutterdrohnen auftauchen?
01:54Letztes Jahr in Deutschland gibt es eine Art Mutterdrohne, die ein paar kleinere Drohnen verfolgt hat.
02:00Und wie viele Drohnen kann deinem Radar detecten?
02:04Ja, unser größeres Radar kann sicherlich hunderte Drohnen per Panel tracken.
02:10Und wir haben vier Panels in unserem 360-System.
02:14Und so wird ihr tracken viele hunderte Drohnen, um 1000 Drohnen zu verfolgen.
02:19Während in der Werkshalle neue Abfangdrohnen entstehen, wird draußen getestet.
02:24Nicht jeder Fangversuch gelingt auf Anhieb.
02:27Verfehlt das Netz sein Ziel, bleibt noch eine zweite Chance.
02:30Jeder Abfangdrohne hat zwei Netzladungen.
02:32So kann ein weiterer Versuch gestartet werden, um die Zieldrohne möglichst intakt zu Boden zu bringen.
02:42Die USA haben nach eigenen Angaben am Wochenende mehrere Angriffe auf iranische Militärstandorte geflogen.
02:49Gleichzeitig bleibt die Zukunft eines möglichen Friedensabkommens zwischen Washington und Teheran ungewiss.
02:55Das US-Zentralkommando teilte mit, Ziel der Angriffe seien iranische Radar- sowie Drohnenkommandozentralen gewesen.
03:01Die Einsätze waren demnach eine Reaktion auf iranische Aggressionen, darunter der Abschluss einer US-Drohne.
03:07In Kuwait fing die Luftabwehr am Montag nach Angaben des Militärs feindliche Raketen und Drohnen ab.
03:13Im gesamten Land heulten Luftschutzsirenen.
03:16Die Spannungen nehmen zu, während US-Medien berichten, Präsident Donald Trump dränge auf härtere Bedingungen in den Verhandlungen mit dem
03:23Iran.
03:24Teheran hat Trumps Aussagen jedoch wiederholt infrage gestellt.
03:28In zentralen Streitpunkten liegen beide Seiten weiterhin weit auseinander.
03:37Die Flüchtlinge verabschieden werden nicht möglich zu seinem Ausdruck verbinden.
03:44Die Flüchtlinge verabschieden werden nicht genau.
03:50Sie werden noch keine Ausdruck setzen.
04:04Jede weitere Änderung am Entwurf könnte ein Abkommen über das Kriegsende und die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz hinauszögern.
04:12Die Gespräche dauern bereits seit Wochen an und werden von Spannungen und gelegentlichen Gewaltausbrüchen überschattet.
04:23Klein, unauffällig und ohne Rauch.
04:26Nikotinbeutel werden in Portugal immer beliebter, obwohl es lange Zeit keine klaren Regeln für ihren Verkauf gab.
04:31Die Beutel werden zwischen Lippe und Zahnfleisch platziert und geben dort Nikotin ab, ohne dass Tabak verbrannt wird.
04:38Monatelang wurden sie in Tabakläden und Kiosken in einer rechtlichen Grauzone verkauft.
04:44Erst nachdem die Produkte in Portugal der Verbrauchsteuer für Tabak- und Nikotinprodukte unterstellt wurden, begann Tabakjera in diesem Jahr
04:50offiziell mit dem Vertrieb.
04:52Das Unternehmen sieht in den Beutel eine weniger schädliche Alternative zur klassischen Zigarette.
05:01Wir wissen, dass die Zahnfleisch auf allexideen.
05:03Sie haben eine Wegreuzige, dass diese Verkauf geabging mit demсят Unfalle,
05:10damit die Zahnfleisch genutzt, dass die Zahnfleisch genutzt werden,
05:15aber auch wieder die Zahnfleisch genutzt hat,
05:31Mit Aromen wie Minze, Rotenbeeren oder Mango sorgen die Produkte bei Gesundheitsexperten für wachsende Bedenken.
05:37Sie warnen, dass Nikotinbeutel dadurch besonders attraktiv für Jugendliche und Nichtraucher werden können.
06:01Jeder einzelne Beute kann so viel Nikotin enthalten wie mehrere herkömmliche Zigaretten.
06:06Auch ohne Tabak bleibt das Suchtpotenzial hoch, ebenso wie die gesundheitlichen Risiken.
06:31Die Portugiesische Regierung arbeitet inzwischen an neuen Vorschriften.
06:35Geplant sind Werbebeschränkungen, strengere Regeln für den Verkauf sowie mögliche Verbote von Aromen und auffälligen Verpackungen.
06:42Ziel ist es, den schnell wachsenden Markt stärker zu regulieren.
06:48Luftalarm in Vilnius. Sie alle haben eine Warnung auf dem Handy bekommen und sollen sich in Schutzräume begeben.
06:55In Litauen ist der Ernstfall am 20. Mai eingetreten. Auch hochrangige Politiker mussten ausharren.
07:03In Deutschland stehen für ein derartiges Szenario derweil kaum Schutzräume zur Verfügung.
07:08Ein Verein in der deutschen Hauptstadt will das ändern und macht den Anfang.
07:12Die Berliner Unterwelten verwalten bisher 20 Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg.
07:16Große Teile davon wurden in ein Museum umgewandelt.
07:20Zwei sollen nun auch wieder als Schutzräume eingesetzt werden.
07:23Was wir nämlich vorschlagen ist, diese Anlage, die ja sehr gut erhalten ist, wieder den Zivilschutz zur Verfügung zu stellen.
07:30Dass wir die Anlage so herrichten, dass wir im Ernstfall für etwa 900 Personen, das ist so die Kapazität, die
07:36den heutigen Ansprüchen genügen dürfte,
07:39dann für den Ernstfall zur Verfügung stellen.
07:41Da wird man noch ein bisschen was investieren müssen.
07:44Die Lüftung stammt beispielsweise noch aus den 80er Jahren, der Zeit des Kalten Krieges.
07:50So hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zwar 10 Milliarden Euro in einem Zivilschutzpakt versprochen,
07:56doch ein Schutzraumkonzept ist seit zwei Jahren in Arbeit, bisher ohne Ergebnis.
08:01Die ersten Vorbereitungen hat der Verein in Berlin deshalb selbst getroffen.
08:05Was wir hier sehen, sind zum einen Klappstühle, die wir besorgt haben und entsprechend auch mehrere hundert kleine Wasserkanister,
08:14die dann an die Schutzwunden ausgegeben werden können, sodass man sich dann auch zur Not, je nachdem, vielleicht auch zu
08:21zweit, zu dritt so ein Kanister teilt.
08:23Für vier Wände, Trinkwasser und Vorräte kann fast jeder vorsorgen.
08:27Denn ein Schutzraum für 900 Personen reicht in der Millionenstadt Berlin nicht aus.
08:32Sowohl der Verein als auch die Politik appellieren an die Gesellschaft.
08:36Auch U-Bahn-Stationen, Tiefgaragen und Keller sollen künftig als Schutzräume dienen.
08:41Während Länder wie Litauen oder Luxemburg den Zivilschutz regelmäßig proben,
08:46steht Deutschland beim Schutz der Bevölkerung noch am Anfang.
08:53Japans südlichste Region Okinawa bereitet sich auf den Taifun Yangmi vor.
08:58Der Sturm wird voraussichtlich heftigen Regen und starke Winde mit sich bringen.
09:03Die japanische Wetterbehörde warnte am Montag vor einem hohen Risiko von Erdrutschen und gefährlichem Wellengang.
09:12Nach aktuellen Prognosen soll sich der tropische Sturm am Dienstag in Richtung der Amami-Inseln bewegen.
09:17Für Mittwoch werden zudem kräftige Regenfälle in der Kanto-Region erwartet, zu der auch die Hauptstadt Tokio gehört.
09:23In Teilen Okinawas und der Amami-Inseln haben die Behörden vorsorglich Evakuierungsanordnungen für ältere Menschen und besonders gefährdete Personen ausgesprochen,
09:32die möglicherweise mehr Zeit benötigen, um sich in Sicherheit zu bringen.
09:36Wegen des herannahenden Sturms wurden bereits mehr als 400 Flüge gestrichen.
09:40Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde wurden im Jahr 2025 insgesamt 27 Taifune registriert, mehr als im langjährigen Durchschnitt.
09:51Im ehemaligen Doppler-Werk in Manfredonia in Süditalien ist die Produktion wieder angelaufen,
09:57dank der Genossenschaft Coopla Green und des Engagements ehemaliger Beschäftigter.
10:02Sie haben den Produktionsstandort gekauft und den Betrieb mit ökologischem Fokus umgebaut.
10:08Doppler hatte zuvor Einweggeschirr aus Plastik hergestellt.
10:11Als dies EU-weit verboten wurde, musste Doppler dicht machen.
10:45Seit der Wiedereröffnung werden hier ein Weg aktiviert.
10:49Der Produktionsstandort wurde aus zertifiziertem und emissionsfreiem Biokunststoff produziert.
11:15So wurde nicht nur der Produktionsstandort wiederbelebt.
11:19Das Unternehmen steht auch für soziale Verantwortung, Innovation und Nachhaltigkeit.
Kommentare

Empfohlen