- vor 22 Stunden
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KurzfilmeTranskript
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00:02:45Musik
00:03:09Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:03:23Oh, oh, oh!
00:03:46Oh, oh, oh, oh, oh!
00:03:51Oh, oh, oh, oh!
00:04:06Oh, oh, oh, oh, oh!
00:04:20Oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:04:22Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:04:28Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:04:31Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:04:34Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:04:45Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh!
00:05:03Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:05:04oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:05:04oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:05:06oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:05:14oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
00:05:26oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh
00:05:33Nein!
00:06:31Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:01Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:31Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:41Untertitelung des ZDF, 2020
00:08:10Untertitelung des ZDF, 2020
00:08:29Du, beim Leichenfledern mach ich nicht mit
00:08:32Na, man wird doch noch fragen dürfen, nicht?
00:08:35Hm, am besten ist es, wir tragen den Sarg zur Bauhütte
00:08:37und verständigen die Polizei
00:08:38Wir sind die falsche Adresse, mein Herr
00:08:42Was Sie mit einem Sarg anfangen, weiß ich nicht
00:08:44Wir können jedenfalls nichts damit anfangen
00:08:46Hier ist nämlich die Kriminalpolizei und kein Fundbüro
00:08:49Sag ihm, dass in dem Sarg eine Tote drin ist
00:08:52Der Carly lässt Ihnen sagen, dass in dem Sarg eine Tote ist
00:08:56Wer ist denn bitte Carly?
00:08:59Haben Sie die Tote gesehen?
00:09:01Nein
00:09:02Woher wissen Sie denn überhaupt, dass eine Tote in dem Sarg ist?
00:09:05Also gut, ich komme
00:09:07Sie warten auf mich?
00:09:08Beim Baubus
00:09:09In Ordnung, Mann!
00:09:12Nehmen Sie Hut und Mantel, Eddie, und kommen Sie
00:09:14Wohin denn, Herr Kommissar?
00:09:15Der Alte will uns sehen
00:09:16Wahrscheinlich gibt er uns Instruktionen wegen des Staatsbesuchs nächste Woche
00:09:19Aber ich muss doch zum Skeletter
00:09:21Das heißt, ich muss Ihnen das erklären
00:09:23Die warten doch schon mit dem Sarg auf mich
00:09:25Lassen Sie warten, wer immer es ist
00:09:26Des alten Wunsch ist uns Befehl
00:09:28Amen
00:09:33Heute Morgen hatte ich noch Handschuhe
00:09:35Welche Größe tragen Sie?
00:09:37Achteinhalb
00:09:41Versuchen Sie die
00:09:42Danke
00:09:44Bitte
00:10:04Ferdi, siehst du den Sarg?
00:10:07Nein
00:10:07Ich auch nicht
00:10:09Sehen Sie ihn, Herr Inspektor?
00:10:12Natürlich nicht
00:10:13Was nicht da ist, kann ich doch nicht sehen
00:10:14Das heißt
00:10:16Wir sind alle drei besoffen
00:10:19Oder auch nicht besoffen
00:10:21Also, wo ist der Sarg?
00:10:25Hier sind drei Hunderter
00:10:27Den Rest kriegst du morgen, wenn du das Gerippe wegschaffst
00:10:30Wie viel ist der Rest?
00:10:31Das kommt drauf an, was drin ist
00:10:32Und wenn nichts drin ist?
00:10:33Dann kriegst du noch zwei Grüne, wenn du die Knochen wegbringst
00:10:36Hm
00:10:36Dann kriegst du noch zwei Grüne, wenn du die Knochen wegschaffst
00:10:51Dann kriegst du noch zwei Grüne, wenn du die Knochen wegschaffst
00:11:10Das Gerippe
00:11:11Ist ein Mensch?
00:11:28Das ist aber
00:11:29Eine Überraschung, mein Fräulein
00:11:35Die Besuch ist wirklich eine Überraschung
00:11:39Ich habe nicht gewusst, dass Sie in dem...
00:11:42Waren Sie scheintot?
00:11:48Hahaha
00:11:49Das war ein netter Scherz, Mädchen
00:11:52Du hast mich wirklich erschreckt
00:11:53Aber jetzt ist Schluss mit dem Spaß
00:11:55Jetzt geht's heim zur Mutter
00:11:56Ich werde doch bestimmt nichts sagen
00:11:59Nein, nein, nein, nein
00:12:01Was wollen Sie?
00:12:02Nein
00:12:02Was soll denn das?
00:12:05Nein
00:12:06Nein
00:12:17Das war ein netter Scherz
00:12:22Das war ein netter Scherz
00:12:24Das war ein netter Scherz
00:12:26Das war ein netter Scherz
00:12:27Das war ein netter Scherz
00:12:29Das war ein netter Scherz
00:12:30Das war ein netter Scherz
00:12:32Das war ein netter Scherz
00:12:33Das war ein netter Scherz
00:12:33Das war ein netter Scherz
00:12:35Das war ein netter Scherz
00:12:36Das war ein netter Scherz
00:12:36Ich bin froh.
00:13:34Untertitelung. BR 2018
00:13:49Untertitelung. BR 2018
00:14:16Sagen Sie, Doktor, diese Einstichstellen, sind die nicht sonderbar?
00:14:19Ja, ja, sehr sonderbar. Benötigen Sie ihn noch?
00:14:24Nein, lassen Sie ihn wegbringen.
00:14:26Pack den ein.
00:14:26Die Leute hier müssen nachtblind und nachthaub sein. Keiner hat was gesehen, keiner hat was gehört.
00:14:31Aber, Chef, wenn Sie mich fragen, dann...
00:14:33Keine Thesen, Eddie, Fakten.
00:14:38Irgendwelche Fingerabdrücke?
00:14:39Bis jetzt nichts von Bedeutung.
00:14:47Sagen Sie, Eddie, wie viel Blut hat ein Mensch so in sich?
00:14:51Ja.
00:14:53Naja, ein paar Liter schon.
00:14:56Und ein paar Liter machen nur so einen kleinen Fleck.
00:14:59Vielleicht, vielleicht war der Mann blutarm.
00:15:26Was ist das, Eddie?
00:15:30Sieht wie eine Perle aus.
00:15:32Und was ist auf dieser Perle, Eddie?
00:15:39Blut.
00:15:49Na, was heißt denn das? Es wird nicht gehen. Das muss doch gehen.
00:15:53Ich kann den Leuten doch auch nicht sagen, dass sie nicht sterben dürfen.
00:15:56Also bitte notieren Sie.
00:15:58Äh, 25 Kiefer,
00:16:0020 Eichel
00:16:01und 12 Mahagoni.
00:16:10Na, jetzt selbstverständlich, Särge.
00:16:12Haben Sie etwa gedacht, Zigarrenkisten?
00:16:14Und bitte, alles muss am 15. fertig sein.
00:16:18Mhm.
00:16:18Na, warum so eilig?
00:16:20Pst.
00:16:21Die Grippewelle hat uns einen kolossalen, konjunkturellen Aufschwung gebracht.
00:16:25Mhm.
00:16:26Tja, danke.
00:16:27Wiedersehen.
00:16:30Ach, Sarktischler.
00:16:31Anstatt sich zu freuen, dass das Geschäft blüht,
00:16:33jammern Sie auch noch über Personalmangel.
00:16:35Guten Tag.
00:16:36Oh, oh, gnädige Frau.
00:16:39Gnädige Frau bemühen sich persönlich.
00:16:41Na, das ist eine freudige Überraschung.
00:16:43Verzeihung.
00:16:44Ich wollte ja eigentlich nur ein Beileid zum Ausdruck bringen.
00:16:46Gnädige Frau, das Hinscheiden Ihres Gatten war für Sie ein schwerer Schlag.
00:16:50Ja und nein.
00:16:51Ich habe gar nicht gewusst, dass ein Toter noch so viele Schererei macht.
00:16:54Aber Gnädige Frau, damit haben Sie doch nichts zu tun.
00:16:56Das erledigt eben wir alles für Sie.
00:16:58Sie brauchen nur zu sagen, was Sie wollen, wie Sie es wollen.
00:17:00Und dann brauchen Sie bloß noch zu kommen, wenn er da drin liegt.
00:17:03Ich meine, zur Beerdigung.
00:17:06Das ist das Wenigste.
00:17:07Aber die Vermögensübernahme, wissen Sie, die Notare, die Rechtsanwälte.
00:17:11Mein Mann hat da überhaupt nichts organisiert.
00:17:14Ja, hat er denn seinen Tod so sehr überrascht?
00:17:16Er war 70.
00:17:17Wie alt wollte er denn noch werden?
00:17:19Na ja, gnädige Frau.
00:17:21Also, wenn man eine Frau hat wie Sie, dann...
00:17:23...sollte man bei Zeiten ans Sterben denken.
00:17:26Das verstehe ich nicht ganz.
00:17:28Was nützt eine junge Frau das Vermögen des alten Mannes, wenn er nicht stirbt?
00:17:34Na ja, da sieht man wieder, wie scharf Sie nachdenken können, gnädige Frau.
00:17:37Also, wie wollen Sie denn nun das Begräbnis haben?
00:17:44Billig.
00:17:45Wie, wie, bitte?
00:17:48Ja, was waren denn Sie hier?
00:17:50Na, was denn schon?
00:17:51Wir bringen wieder mal eine kleine, verträumte Leiche.
00:17:54Aber doch nicht hier, durch den Haupteingang, pardon.
00:17:57Rückwärts war zu.
00:18:00Wir können natürlich auch zu Grabemann gehen.
00:18:02Was, zur Konkurrenz?
00:18:03Ja, hier ist der Totenschein.
00:18:06Unbekanntes Mädchen, aus dem vierten Stock gestürzt.
00:18:09Schaut etwas desolat aus.
00:18:11Die Polizei weiß Bescheid, aber wenn Sie nicht wollen...
00:18:13Was heißt nicht wollen?
00:18:15Auch die nichtssagendste Leiche ist ein Geschäft.
00:18:18Also, bitte tragen Sie diese Restbestände nach unten, ins Labor.
00:18:22Das ist Ihre Provision.
00:18:23Los.
00:18:24In Ordnung.
00:18:29Verzeihen Sie mich, liebe Frau, aber es gibt Menschen.
00:18:32Für die ist ein Verblichener nichts weiter als ein Gabelfrühstück.
00:18:37Sind Sie eigentlich vermögend, Herr Marmorstein?
00:18:41Na, ich möchte mich nicht als arm bezeichnen.
00:18:44Sie sind ein interessanter Mann.
00:18:46Mit einem interessanten Beruf.
00:18:49Und in einem interessanten Alter.
00:18:54Das ist sehr...
00:18:55Die gnädige Frau konnte leider nicht auf Sie warten.
00:18:58Sie musste zu einer Party.
00:19:07Herr Oskar, den Deckel.
00:19:10Den Deckel.
00:19:20Das ist sehr...
00:19:23Zum Ver Okej.
00:19:37Musik
00:20:01Oskar!
00:20:04Musik
00:20:12Was ist denn?
00:20:19Er lebt wieder?
00:20:22Musik
00:20:35Die Welt kam nicht.
00:20:39Jawohl, die ganze Welt.
00:20:42Sie ist ein einziger Sauerkall.
00:20:45Jawohl, das ist sie.
00:20:47Und wir, wir sind die Schweine darin.
00:20:51Das heißt, ich nicht.
00:20:53Ich bin das einzige Nichtschwein.
00:20:58Verzeihen Sie bitte.
00:21:00Verzeihen Sie!
00:21:02Hallo, Fräulein.
00:21:04Ich habe mich entschuldigt.
00:21:05Sie können doch nicht so einfach weitergehen,
00:21:07wenn ich mich entschuldige.
00:21:09Ich bin doch nicht einfach Luft nach.
00:21:11Hören Sie mal.
00:21:13Mich gibt es.
00:21:15Sagen Sie mal, eigentlich müsste ich doch hier dein Typ sein.
00:21:20Lassen Sie mich sofort los.
00:21:22Na komm, Mädchen.
00:21:23Ich zeig dir meine Briefmarkensamtung.
00:21:27Hallo!
00:21:35Ist alles in Ordnung?
00:21:36Ja.
00:21:37Kennen Sie diesen Mann?
00:21:38Nein.
00:21:38Hat er Sie belästigt?
00:21:39Das geht Sie einen Sch...
00:21:41einen ganz großen Dreck an.
00:21:43Halten Sie Ihr vorlautes Fresswerkzeug.
00:21:45Wir sind von der Polizei.
00:21:47Haben Sie Feuer?
00:21:48Ja.
00:21:49Wollen Sie Anzeige gegen ihn erstatten?
00:21:52Nein, so schlimm war es nicht.
00:21:54Dennoch vielen Dank.
00:21:57Na, was ist es?
00:21:59Hast Schwein gehabt.
00:22:00Jetzt hau ab und benimm dich in Zukunft,
00:22:02du Weinbrandknecht.
00:22:04Ja, ja.
00:22:06Da trifft man mal eine anständige Biene
00:22:09und schon kommt die Polizei
00:22:11unter dem Motto
00:22:13dein Freund und Helfer.
00:22:18Ich sag ja, die Welt ist ein Schweinestall.
00:22:26Guten Abend, Herr Kommissar.
00:22:28Was führt Sie zu mir?
00:22:29Guten Abend, Herr Marmorstein.
00:22:31Ich muss Ihnen das unbekannte Mädchen
00:22:32kurzfristig entführen.
00:22:34Wir hoffen, Sie identifizieren zu können.
00:22:36Außerdem besteht der Verdacht eines Verbrechens.
00:22:38Aha.
00:22:38Na ja.
00:22:39Dann gehen wir mal ins Labor.
00:22:50Immer wenn ich ihn um Gehaltserhöhung anhaue,
00:22:53kommt was dazwischen.
00:22:57Das ist sie.
00:22:59Wer noch nicht gerade appetitlich.
00:23:01Fahren Sie mal aus dem vierten Stock.
00:23:03Wer hoch hinauf steigt, kann tief fallen.
00:23:08Bitte, meine Herren.
00:23:21Oh, Barbara.
00:23:22Gut, dass Sie da sind.
00:23:24Es wartet bereits eine Menge Arbeit auf Sie.
00:23:27Übrigens, darf ich bekannt machen,
00:23:28dass es Kommissar...
00:23:29Sie kennen uns bereits.
00:23:30Ach, Sie kennen sich bereits, ja?
00:23:32Ja, natürlich, Kriminalist.
00:23:38Also, ich muss Ihnen sagen,
00:23:42das ist ein Prachtmädel.
00:23:43Was Sie aus diesen Steiflingern macht,
00:23:46das ist, äh, eine Künstlerin.
00:23:48Es ist einfach so,
00:23:49als ob aus Ihren Händen Leben
00:23:51in sie hineinströmen würde.
00:23:53Und nach Ihrer Behandlung
00:23:54sehen unsere dahingeschiedenen
00:23:55Lebende aus,
00:23:57als Sie je lebend ausgesehen haben.
00:23:59Und wie schauen die Lebenden
00:24:00nach Ihrer Behandlung aus?
00:24:01Fräulein von Weidenborn
00:24:02ist leider nur meine Angestellte.
00:24:05Sie ist hier bei Ihnen
00:24:07Leichenkosmetikerin?
00:24:08Die Beste, die ich jemals hatte.
00:24:11Ich komme Ihnen gleich nach.
00:24:15Mir scheint, jetzt will er es wissen.
00:24:18Wenn man sich in so kurzer Zeit
00:24:19zweimal sieht,
00:24:20dann...
00:24:20dann muss das eine Bedeutung haben.
00:24:23Jeder Augenblick eines Lebens
00:24:25hat Bedeutung.
00:24:26Ich meine, eine besondere Bedeutung.
00:24:28Und die wäre?
00:24:31Ein gemeinsames Abendessen
00:24:32in einem hübschen Restaurant.
00:24:34Hat denn ein vielbeschäftigter
00:24:36Kommissar so viel Zeit?
00:24:37Ja, er hat...
00:24:42Wann?
00:24:43Irgendwann mal in den nächsten Tagen.
00:24:45Nehmen Sie sich am besten
00:24:46keinen Abend etwas vor.
00:24:47Also bis dann.
00:25:09Nichts gegen Polizisten, aber manchmal sind Sie echt penetrant.
00:25:12Manchmal?
00:25:13Immer.
00:25:14Aber Fräulein Barbara ist wirklich eine eigenartige Person.
00:25:17Arbeitet nur nachts, behandelt die Leichen mit Blutkonzert.
00:25:20Nun fangen Sie nicht auch noch damit an.
00:25:22Ein junger Mensch, der auf sich selbst gestellt ist und bei Tag studiert,
00:25:25kann nur nachts arbeiten.
00:25:27Und Ihre Behandlung mit Blut hat sich auf unsere Klienten nur positiv ausgewirkt.
00:25:31Sie sehen dadurch aus wie das blühende Leben.
00:26:11Jornalot der Team
00:26:11Jornalot der Team
00:26:11V airplanes потреб ist
00:26:40Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:11Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:24Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:47Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:48Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:51Untertitelung des ZDF, 2020
00:28:13Fanden Sie das in Ordnung?
00:28:15Nein, nur...
00:28:17Knoblauch ist für mich entsetzlich.
00:28:20Knoblauch ist gesund?
00:28:21Nein, widerlich.
00:28:23Es tut mir so leid, dass ich Sie um das Abendessen gebracht habe.
00:28:27Das kommt in meinem Beruf öfter mal vor.
00:28:29Aber heute war das doch nicht beruflich.
00:28:31Na, fast.
00:28:34Inwiefern?
00:28:35Wenn Sie noch etwas temperamentvoller aufgesprungen wären,
00:28:37dem oberen Geschirr aus der Hand geschlagen hätten
00:28:39und noch lauter gewesen wären,
00:28:41dann hätten die Voraussetzungen für mein berufliches Eingreifen gereicht.
00:28:45Sie würden mich verhaften?
00:28:48Sicherlich.
00:28:49Mich hatte plötzlich ein solcher Ekel erfasst.
00:28:53Ich hatte Angst.
00:28:56Nein!
00:28:57Da ist sie wieder, die Angst.
00:29:00Gehen wir zurück.
00:29:01Gehen wir.
00:29:05Barbara!
00:29:10Was ist denn mit Ihnen?
00:29:11Es gibt doch keine Grundsicht, die zu rüchten.
00:29:13Doch!
00:29:13Doch, lassen Sie mich!
00:29:14Ich muss hier weg!
00:29:15Es ist doch kein Mensch da!
00:29:17Und außerdem sind Sie bei mir in den sichersten Händen.
00:29:19Bitte, lassen Sie mich!
00:29:22Okay.
00:29:22Ich glaube, Sie haben ein bisschen Ablenkung nötig.
00:29:25Sie sind ja völlig runter mit den Nerven.
00:29:43Hier sind Sie also zu Hause.
00:29:45Ja, hier wohne ich.
00:29:46Auch wenn es Ihnen nicht gefällt.
00:29:48Oh, es gefällt mir.
00:29:50Es gefällt mir viel zu viel an Ihnen.
00:29:52Herr Kommissar, wir werden doch nicht weich werden.
00:29:54Im Gegenteil.
00:29:56Vielen Dank für alles.
00:29:57Gute Nacht.
00:30:03Gute Nacht.
00:30:42Gute Nacht.
00:31:13Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:31:30Untertitelung. BR 2018
00:32:01Seit wann fürchten Sie sich vor einer Leiche?
00:32:03Sie haben sich ja auch gefürchtet.
00:32:04Sie haben mich gefürchtet, weil Sie sich gefürchtet haben.
00:32:25Oh, komm ins Körbchen.
00:32:31Trin ist ein bisschen mit Gefühl.
00:32:36Au, aua.
00:32:53Manche machen einem richtig Ärger.
00:32:56Wie im Leben.
00:32:58Das ist kein gutes Omen.
00:33:20Siehst du einen Sarg?
00:33:22Ja, ich sehe einen Sarg.
00:33:25Dann bin ich doch nicht besoffen.
00:33:27Junge, wir wissen, dass du am fraglichen Abend bei dem Antiquitätenhändler warst.
00:33:31Was hast du ihm verhökert?
00:33:35Es geht um Mord, mein Freund.
00:33:38Ich habe ein Alibi.
00:33:40Ein stichfestes.
00:33:41Mir können sie nichts anhaben.
00:33:43Zwischen deinem Alibi und seinem Tod liegen ganze 20 Minuten.
00:33:47Die ein Irrtum sein können.
00:33:49Als ich weggegangen bin, hat er noch gelebt.
00:33:52Also, was hast du ihm angedreht?
00:34:00Pack aus.
00:34:01Wir haben zwar vier Wochen gebraucht, um dich auszugraben.
00:34:04Aber ich brauche keine zwei Minuten, um dich wegen Mordverdacht zu verhaften.
00:34:09Das können Sie nicht.
00:34:10Das kann er.
00:34:18Also, schön.
00:34:20Ich habe mir einen Sarg gebracht.
00:34:22Einen was?
00:34:24Einen Sarg.
00:34:26Den ich gefunden habe.
00:34:31Ja?
00:34:33Ob ich den bin, den Sie suchen, weiß ich nicht.
00:34:36Was?
00:34:36Dass Sie der Ferdi und der Kali sind, ist mir wurscht.
00:34:40Was haben Sie?
00:34:42Sie haben einen Sarg gefunden?
00:34:45Kümmern Sie sich darum.
00:34:47Und wir unterhalten uns weiter.
00:34:50Seit neuestem scheint die Särge wild zu wachsen.
00:34:57Mein erster Mann war Buchhalter.
00:35:00Der zweite sein Direktor.
00:35:02Der dritte sein Fabrikant.
00:35:06Bemerkenswert.
00:35:07Und wie soll das jetzt weitergehen?
00:35:10Darüber müssten wir einmal reden.
00:35:13Ich bin fertig.
00:35:15Sie können sich setzen.
00:35:16Sie ist ein freches Stück.
00:35:18Aber...
00:35:19Nicht doch, nicht doch.
00:35:20Gnädige Frau.
00:35:23Ich halte Sie für unterhaltsam.
00:35:24Apropos unterhaltsam.
00:35:26Gnädige Frau, ich gebe jedes Jahr für meine Mitarbeiter in Anbetracht ihrer Leistungen,
00:35:30quasi als Ventil für aufgestaute Aggressionen,
00:35:32wegen nicht erfüllter Lohnforderungen.
00:35:36Ein Kostümfest.
00:35:38Und wenn in der Rahmen meines Unternehmens, wie soll ich sagen...
00:35:41Ich nehme Ihre Einladung gerne an.
00:36:00Kilometer um Kilometer fahren Sie durch das Land,
00:36:03kommen doch tatsächlich hier an, ohne Sarg und ohne Leiche.
00:36:07Die wird sich aus dem Staub gemacht haben.
00:36:10Ein sogenannter Action-Tus-Iversion.
00:36:12Vielleicht wollte sie zu Fuß gehen und kommt bei Gelegenheit hier oben.
00:36:18Vielleicht ist sie auch schon unter uns ein aufregender Gedanke.
00:36:22Nein, nein, die ist weg.
00:36:24Und dabei war der Sarg so schön.
00:36:26Bitte keine Depressionen.
00:36:28Wir kommen alle noch rechtzeitig genug unter die Erde.
00:36:31Sehr richtig.
00:36:32Also dann, Prost, bitte sehr zum Wohle.
00:36:37Prost.
00:36:38Prost.
00:36:39Ja, lasst uns im Suft das Leben vergessen.
00:36:43Auf alles, was schön ist.
00:36:46Und wertvoll.
00:36:47Auf die Steifen, die das Geld bringen.
00:36:49Und auf eine fröhliche Gehaltserhöhung.
00:36:52Herr Oskar, man macht Geschäfte, um Feste zu feiern.
00:36:56Aber man feiert keine Feste, um Geschäfte zu machen.
00:36:59Also, oh, pardon, Entschuldigung.
00:37:04Barbara, Fräulein Barbara, bitte, kommen Sie doch und trinken Sie mit uns ein Glas.
00:37:11Das ist sehr freundlich, Herr Marmestein, aber ich glaube, es ist besser, ich mache zuerst meine Arbeit.
00:37:15Ihr Fleiß in allen Ehren, aber wir haben doch das Glück,
00:37:18dass unsere Patienten uns nicht mehr davonlaufen können.
00:37:21Wer ist denn das Mädchen?
00:37:23Unsere Schönheitskünstlerin.
00:37:24Er erklärt den Liebling des Chefs.
00:37:27Ihre zarten Hände geben, den Leichen ein Gefühl von Leben.
00:37:31Na, also bitte gut, wie Sie wollen.
00:37:33Aber wenn Sie nicht draufkommen, dann komme ich runter,
00:37:36um Ihnen ein Glas Champagner hinunterzubringen.
00:37:40Kann Sie doch nicht verdursten lassen.
00:37:44Kaum erscheint ein junges, hübsches Mädchen, schon werden Sie mir untreu.
00:37:47Aber gnige Frau, glauben Sie doch das nicht.
00:37:49Schauen Sie, Fräulein Barbara ist meine fleißigste Mitarbeiterin,
00:37:52die ich sehr schätze, als Angestellte natürlich.
00:37:55Natürlich. Ja, ja, bestimmt.
00:37:57Mit ihr verbindet mich nur Arbeit.
00:38:00Wohingegen uns beide, also Sie und mich,
00:38:03wenn ich das sagen darf,
00:38:05ganz andere Bande verbinden.
00:38:09Bande, die wir festigen sollten.
00:38:11Unter allen Umständen.
00:38:16Und mit welchem Umstand sollen wir denn beginnen?
00:38:21Ach, wir könnten einander als Erben einsetzen.
00:38:25Gnädige Frau, sollte Geld nicht eine sekundäre,
00:38:30ich meine, auch in unserer Beziehung eine sekundäre Bedeutung haben können?
00:38:35Aber ganz und gar nicht.
00:38:36Man gibt manchmal schnell etwas auf.
00:38:39Auch einen Menschen.
00:38:40Geld selten.
00:38:42Geld ist ein festes Band.
00:39:08Geld ist ein festes Band.
00:39:31Ich darf die Essenz Ihrer Vereinbarung vorlesen.
00:39:34Frau Irene Ruhesampf, die mir persönlich bekannt ist,
00:39:37und der mir ebenfalls persönlich bekannte Herr Theo Marmorstein,
00:39:40sind übereingekommen, sich mit dem heutigen Datum gegenseitig,
00:39:44das heißt, jeder den anderen im Falle eines Ablebens als Universalärm, einzusetzen.
00:39:49Jede davor datierte testamentarische Schrift wird durch dieses Übereinkommen hinfällig,
00:39:54gezeichnet, notar-ehrlich.
00:40:01Wenn Sie hier bitte unterzeichnen wollen...
00:40:05Kommen Sie, Herr Hubert.
00:40:06Darauf müssen wir einen saufen.
00:40:08Nein, auf so viel Unsinn muss man sich besaufen.
00:40:14So, jetzt kommt es nur noch darauf an, wer zuerst das Zeitliche segnet.
00:40:19Ach ja, nur da, ein kurzer Weg in den blühenden Garten
00:40:22ist schöner als ein langer Weg in einer Wüste.
00:40:25Ja.
00:40:25Ach, Theo.
00:40:28Wir wünschen ein frohes Gelingen.
00:40:30Jawohl.
00:40:31Und die Erben sollen leben.
00:40:33Das tun sie ja meistens.
00:40:54Wir ist doch nicht normal.
00:40:56Wir sind alle nicht normal.
00:40:58Na, du alter Stein, kannst du noch tanzen?
00:41:00Ach, liebe Leib, mein Fels ist hart.
00:41:02Oh, komm bitte, meine Kronen.
00:41:04Ja, hoffentlich kommt der Deckel nicht.
00:41:06Ich habe durch den Trubel vollkommen vergessen,
00:41:10dass die Blutkonserven erst am Montag kommen.
00:41:13Ich brauche aber Blut.
00:41:14Aber was Sie brauchen, das ist ein Glas Schimpus.
00:41:17Also, dann haben Sie doch die Arbeit.
00:41:18Und die Leute da unten?
00:41:20Och, die sind sowieso arme Schlucker.
00:41:23Na, die brauchen ja gar nicht so schön zu sein.
00:41:26Kommen Sie.
00:41:26Haben wir denn wirklich gar kein Blut im Haus?
00:41:28Nein, nur in den Adern.
00:41:29Aber wir können doch niemanden anzapfen.
00:41:31Kommen Sie.
00:41:32Dann werde ich es eben so versuchen.
00:41:38Ja, auch dich hole ich mir noch, du kleine Blüte.
00:41:43Och, arme Kind.
00:41:46Das ganz besessen von Ihrer Arbeit ist ja nicht schlecht,
00:41:48aber jetzt habe ich eine Idee.
00:41:51Ich werde hier selber ein Glas Schimpus runterbringen.
00:41:55Vielleicht macht sie das Vergnügler
00:41:57und vielleicht nimmt sie diese Blutkonserven dann leichter.
00:42:04Das werde ich tun.
00:42:06Ich glaube, eine Frau hat für das Innenleben eines jungen Mädchens
00:42:09mehr Verständnis als ein Mann.
00:42:10Sehr nett, aber seien Sie freundlich zu ihr, ja?
00:42:13Sie ist sehr empfindsam.
00:42:15Keine Sorge, sie bekommt das, was sie braucht.
00:42:25Ah, was bist denn du für eine Maske?
00:42:27Ich bin das Auge des Gesetzes, du Spulwurm.
00:42:30Ich dachte, du kommst von der Blindenanstalt.
00:42:33Spul dich ab, Mann.
00:42:34Er ist wieder da.
00:42:36Wer?
00:42:36Wer?
00:42:37Unser Sarg.
00:42:38Wieso, was denn für ein Sarg?
00:42:40Der uns davon gelaufen ist.
00:42:42Moment.
00:42:44Moment.
00:42:46Moment.
00:42:52Herr Marmorstein.
00:42:54Ja?
00:42:55Ich muss Sie mit aller Dringlichkeit bitten,
00:42:57Ihre Särge und die dazugehörigen Gebeine
00:42:59nicht über die ganze Stadt hin zu verstreuen.
00:43:02Ich bin ja kein Sargsammler.
00:43:04Herr Kriminalassistent,
00:43:05natürlich ist mir das Missgeschick
00:43:07von meinen beiden Mitarbeitern sehr peinlich.
00:43:10Aber ich sehe, die Polizei sieht und klärt alles.
00:43:14Ja, ja.
00:43:15Die Polizei ist die Müllabfuhr aller menschlichen Unzulänglichkeiten.
00:43:19Ja.
00:43:19Die Riedenschnitz schon hat sie ihre Ausgabe.
00:43:21Dass er wieder da ist, unser schöner Sarg.
00:43:23Herr Kriminalassistent,
00:43:25darf ich Sie zu einem Trink einladen?
00:43:28Alkohol ist eine Prothese für Fantasielose.
00:43:31Gute Nacht, Herr Marmorstein.
00:43:35Ich bin hundemüde.
00:43:37Ich muss jetzt schlafen.
00:43:39Ja, ja.
00:43:41Ich muss saufen streng ab.
00:43:55Ich sehe Flammen, Herr Oskar.
00:43:58Das kommt vom Whisky.
00:44:03Und ich sehe einen Vampir, Hubert.
00:44:07Vampire sind wir alle.
00:44:10Ja.
00:44:11Ja.
00:44:38Das macht ihr denn da?
00:44:51Das ist noch ein schlechter Scherz.
00:44:54Vor den Barbara.
00:44:59Vor den Barbara!
00:45:07Schöne Sie, Marmorstein!
00:45:11Schöne Sie, dass die Arbeit gesprungen sind?
00:45:12Oh, glücklich!
00:45:22Schöne Sie!
00:45:23Schöne Sie!
00:45:24Schöne Sie!
00:45:26Du bist hier!
00:45:27Schöne Sie!
00:45:29Ich schöne Sie.
00:45:35Er ist nicht so, was er ist.
00:46:12Kalt ist es hier.
00:46:30Kalt ist hier.
00:47:11Kalt ist hier.
00:47:14Vier. Vier, wie vier?
00:47:16Ja, ich wachte gerne. Ich wachte ja schon seit 15 Minuten.
00:47:20Mann, die haben eine lange Leitung.
00:47:21Die sollten nicht beim Meldeamt, sondern bei einer Drahterzeugungsfirma beschäftigt sein.
00:47:26Sie sollten sich längere kaufen.
00:47:29Was?
00:47:29Ja, natürlich, höre ich. Ich habe doch meine Ohren gewaschen.
00:47:35Ordnungsgemäß gemeldet.
00:47:38Danke. Seien Sie herzlichst bedankt. Von den Langsamsten waren Sie einer der Schnellsten.
00:47:44Ich verstehe das nicht. Verbrannt ist sie nicht. Das steht fest.
00:47:47Sie kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben.
00:47:50Vielleicht in Rauch.
00:47:54Guten Tag, Herr Kommissar.
00:47:56Herr Marmorstein.
00:48:00Ich habe leider noch ein paar Fragen an Sie. Bitte nehmen Sie Platz.
00:48:04Danke.
00:48:05Bitte sehr.
00:48:06Danke.
00:48:07Bitte fragen Sie, Herr Kommissar. Fragen Sie.
00:48:11Hat sich Barbara, ich meine, Fräulein von Weidenborn, bei Ihnen gemeldet?
00:48:16Nein, nein. Ich weiß auch gar nicht, was aus ihr geworden ist.
00:48:19Es war alles so schrecklich.
00:48:21Wissen Sie, das Feuer?
00:48:22Ja, ich habe gar nicht gewusst, dass Feuer so brennen kann.
00:48:26Ich meine, Sie, Herr Marmorstein?
00:48:30Waren ja in der Gefriertruhe. Im Kühlraum.
00:48:34Wann sind Sie in den Kühlraum gelaufen, Herr Marmorstein?
00:48:36Nachdem Sie das Feuer bemerkt haben?
00:48:39Oder vorher?
00:48:40Das weiß ich nicht so genau.
00:48:42Ich glaube, ich bin vor dem Feuer davon gelaufen.
00:48:45Habe ich noch gesagt, wie betrunken ich war.
00:48:46Und warum sind Sie nicht nach oben gelaufen und haben Alarm gegeben?
00:48:50Wenn ich es noch nicht weiß, wahrscheinlich konnte ich nicht mehr.
00:48:53Weil Sie nicht mehr konnten, mussten drei Menschen elend in den Flammen krepieren.
00:48:58Seien Sie doch nicht so hartherzig. Das waren meine Mitarbeiter, die ich verloren habe.
00:49:02Und eine Dame, der ich freundschaftlich sehr zugetan war.
00:49:05Eine Dame, mit der Sie in derselben Nacht einen Erbvertrag geschlossen hatten, nicht wahr?
00:49:09Was wollen Sie denn damit sagen?
00:49:10Ich will gar nichts sagen.
00:49:12Aber Sie müssen doch zugeben, dass die Lage für Sie etwas zwielichtig scheint.
00:49:15Noch dazu, wo Fräulein Barber seit ihr spurlos verschwunden ist.
00:49:18Eine Zeugin, die sie zweifellos entlasten könnte.
00:49:21Mich entlasten? Ja, wovon denn?
00:49:23Ich habe mein Institut verloren.
00:49:25Und eine Freundin, mit der ich hoffte, noch ein paar amüsante Jahre verleben zu dürfen.
00:49:29Menschlich natürlich.
00:49:30Wenn Ihnen diese Dame nur menschlich so nahe stand, wieso bestehen Sie dann auf diesem Erbvertrag?
00:49:3742 Millionen sind eine Verpflichtung.
00:49:39Und es wäre verantwortungslos, sie so ohne weiteres verkommen zu lassen.
00:49:42Was lässt Sie denn Ihr Verantwortungsgefühl mit diesem Geld anfangen?
00:49:46Ich bin auf diesen Reichtum nicht vorbereitet gewesen.
00:49:48Ich werde einige Zeit brauchen, darüber nachzudenken.
00:49:51Und Fräulein Barbera, haben Sie im Labor nicht gesehen?
00:49:54Ja, als Vampir. Mit solchen Zähnen.
00:49:58Und dann ist sie davon geflogen.
00:50:01Vielleicht habe ich das alles nur geträumt.
00:50:03Aber das habe ich Ihnen doch alles schon erzählt.
00:50:05Und Sie haben selbst gesagt, dass Sie nur Hirngespinste.
00:50:07Das waren keine Hirngespinste, das war ein Vollrausch.
00:50:10Hatten Sie mit ihr gesprochen? Im Labor, meine ich.
00:50:13Wie kann ich mit ihr geredet haben, wenn ich mir nicht mehr sicher bin, ob sie überhaupt da war?
00:50:16Ich danke Ihnen. Sie können gehen, Herr Marmorstein.
00:50:21Ihr Hut.
00:50:24Muss ich mich doch zur Verfügung halten? Oder kann ich verreisen?
00:50:28Was wollen Sie denn für eine Reise machen?
00:50:31Eine Weltreise.
00:50:32Und wozu?
00:50:34Zum Nachdenken.
00:50:35Was ich mit dem vielen Geld anfange.
00:50:37Das war's für eine Verbrechen.
00:50:50Wie kann ich mir das?
00:50:52Das war's für eine Verbrechen.
00:51:14Musik
00:51:59Ich habe mir Sorgen um Sie gemacht.
00:52:01Das sollten Sie nicht.
00:52:03Sie haben leicht reden.
00:52:04Wo haben Sie denn die ganze Zeit gesteckt?
00:52:06Ich war mindestens schon fünfmal hier.
00:52:08Ich habe mich nach Arbeit umgesehen.
00:52:09Wie haben Sie denn den Brand überlebt?
00:52:11Wieso überlebt?
00:52:13Ich war längst weg, als das Feuer ausgebrochen sein muss.
00:52:16Der arme Marmorstein.
00:52:18Was heißt der arme Marmorstein?
00:52:20Erstens hat er Millionen an dem Feuerchen verdient
00:52:22und zweitens hat er in seinem Suff gesehen,
00:52:24wie Sie sich in einen Vampir verwandelt haben und weggeflogen sind.
00:52:28Er lebt?
00:52:29Recht vergnügt.
00:52:30Das freut mich. Er ist ein sehr netter Mann.
00:52:33Und als was hat er mich gesehen?
00:52:35Als Vampir mit Flügeln und solchen Zähnen.
00:52:39Dann muss er aber sehr betrunken gewesen sein.
00:52:46Wann sind Sie beim Marmorstein weg?
00:52:49Sehr früh.
00:52:50Etwa gegen zehn, weil es war nicht viel zu tun
00:52:53und das Fest war ziemlich turbulent.
00:52:56Und warum?
00:52:57Sind Sie nicht mehr aufgetaucht?
00:52:59Ich war da.
00:53:00Am nächsten Abend.
00:53:02Aber als ich die Ruinen sah,
00:53:04was sollte ich noch?
00:53:05Ja, ja, was sollten Sie noch?
00:53:07Und ich werde verrückt vor Sorge.
00:53:21Nein, bitte nicht!
00:53:25Es tut mir leid.
00:53:29Nur ich...
00:53:32Ich...
00:53:33Wo arbeitest du jetzt?
00:53:36Im Hotelmodul.
00:53:37An der Rezeption.
00:53:39Von acht bis zwölf Uhr nachts.
00:53:42Ab morgen.
00:53:44Darf ich dich mal abholen?
00:53:46Wenn sie...
00:53:47Wenn du willst.
00:53:53Wiedersehen.
00:53:54Auf Wiedersehen.
00:53:55Und...
00:53:56Danke.
00:54:32Bis zum nächsten Mal.
00:55:03So eine Schlapperei.
00:55:08Was machen Sie denn da?
00:55:11Sind Sie denn wahnsinnig geworden?
00:55:35Und Sie haben nichts Auffälliges gesehen,
00:55:37als Sie nach oben gelaufen sind?
00:55:38Nein.
00:55:39Das heißt,
00:55:40eine Frau kam den Korridor entlang.
00:55:43Aber das ist nichts Besonderes.
00:55:45Wie sah sie aus?
00:55:47Ich weiß nicht.
00:55:48Ich war so in Eile.
00:55:50Etwas Gelbes hatte sie an.
00:55:52Gelb?
00:55:53Gelb ist sehr gut.
00:55:54Das ist nämlich die Lieblingsfarbe
00:55:56meines Kommissars.
00:55:58Jung?
00:55:59Alt?
00:56:00Ja, dem Gang nach eher jung.
00:56:03Und...
00:56:03Und Ihr Gesicht?
00:56:06Das konnte ich wirklich nicht erkennen.
00:56:07Die Halle von!
00:56:17Das wide.
00:56:19Ich versuch's.
00:56:23Und ich bin derart.
00:56:24Ich versuch's.
00:56:31Jump' zurück.
00:56:35YouTubers am 100.
00:56:35Ich versuch's.
00:56:35Das ist ganz gut.
00:56:36Ich versuch's.
00:56:36Und ich bin derart.
00:56:37Jetzt bin ich in derart.
00:56:37Das war's.
00:57:14Abstellen.
00:57:16Umlegen.
00:57:27Guten Abend.
00:57:29Canoft.
00:57:30Doktor Canoft.
00:57:32Ich habe reservieren lassen.
00:57:33Einen Augenblick, Herr Doktor.
00:57:34Canoft.
00:57:35Stimmt.
00:57:36Wenn Sie bitte unterschreiben wollen.
00:57:38Gerne.
00:57:39Zimmer 411, Herr Doktor.
00:57:41Canoft.
00:57:43Wissen Sie, mein Fräulein, mein Name ist nicht nur ein Name.
00:57:47Er ist Realität.
00:57:48Ich kann oft.
00:57:50411.
00:57:51411, bitte.
00:57:52Noch etwas schüchtern, was?
00:57:54Sagen Sie, Fräulein, wollen wir später nicht noch einen Drink an der Bar nehmen?
00:58:00Sozusagen als Vorspiel?
00:58:02Bedauere, aber ich habe heute schon eine Verabredung.
00:58:05Naja, muss ja nicht heute sein.
00:58:07Ich bin ja noch ein paar Tage hier.
00:58:11Wir werden noch viel Spaß miteinander haben.
00:58:17Unglaublich, was?
00:58:19So klein und schon so zudringlich.
00:58:27Wo gehen wir denn hin?
00:58:28Wie bitte?
00:58:29Na, Sie haben doch gesagt, Sie haben heute eine Verabredung.
00:58:32Die haben Sie natürlich mit mir, oder nicht?
00:58:35Heute habe ich mit jemand anderem meine Verabredung.
00:58:41Und morgen?
00:58:43Ist ein anderer Tag.
00:58:53Ein dunkler Tag beginnt hell zu werden.
00:58:55Und warum?
00:58:56Weil ich dich sehe.
00:58:59Soll ich in der Bar warten?
00:59:00Nein, ich kann schon weg.
00:59:10Ist das nicht komisch?
00:59:11Was?
00:59:12Wir sehen uns eigentlich immer nur, wenn es dunkel ist.
00:59:15Was für den einen der Tag, ist für den anderen die Nacht.
00:59:19Ja, aber das muss sich ändern.
00:59:21Das Schöne muss ans Licht.
00:59:23Wer weiß, ob es dann noch schön ist.
00:59:25Es ist.
00:59:36Wohin wollen wir?
00:59:38Kein Programm.
00:59:40Ich hatte bisher nicht viel Erfolg damit.
00:59:42Du willst damit sagen, ich bin schwierig?
00:59:44Nicht gerade schwierig, aber manchmal etwas schwer verständlich.
00:59:48Ist das nicht sehr anstrengend?
00:59:54Vielleicht ist das gerade das Reizvolle.
01:00:11Ist das der Polizei erlaubt?
01:00:14Bitte nicht weitersagen, aber der Polizei ist fast alles erlaubt.
01:00:23Wagen, HA12, Wagen, HA12, bitte kommen.
01:00:26Ihr HA12, was gibt es?
01:00:27Banküberfall in der Schwarz-Spanier-Straße 22.
01:00:30Die Täter wurden dabei überrascht.
01:00:32Es ist eine Schießerei im Gange.
01:00:34Gut, ich komme.
01:00:38Scheiß Beruf.
01:00:48Also dann, bis morgen.
01:00:51Hey, Barbara.
01:00:53Ja?
01:00:54Mir hat das hier gefallen.
01:00:57Vielleicht gefällt es dir auch.
01:00:58Danke.
01:01:23Haben Sie es eilig?
01:01:25Nein.
01:01:26Das ist gescheit.
01:01:27Wissen Sie, alle haben es heutzutage eilig.
01:01:31Was ist das Grundübel unserer Zeit?
01:01:33Naja, was da alles passieren kann, wenn man es eilig hat.
01:01:38Wir Taxler, wir sind da besonders gefährdet.
01:01:41Aber das Risiko bezahlt uns ja keiner.
01:01:43Aber ich bin da hart.
01:01:44Auch wenn niemand so hübsch ist wie Sie.
01:01:47Weil das Leben auch hart ist.
01:01:49Schauen Sie, diese Krankenschwester.
01:01:52Ich meine, sie war kein Taxler.
01:01:53Ja, aber haben Sie trotzdem davon gehört?
01:01:58Abgemurkst.
01:01:59Brutal abgemurkst.
01:02:01Im Blutdepot.
01:02:02Schon der Ort.
01:02:03Graus.
01:02:04Also ich meine, ich finde es geschmacklos, im Blutdepot jemanden abzumurkst.
01:02:10Aber die Leute heutzutage.
01:02:12Früher war das anders.
01:02:14Da gab es noch kein Fernsehen.
01:02:15Da war ein Mord eben noch ein Mord.
01:02:18Etwas einmaliges.
01:02:22Da war ein Mord.
01:02:36Das war ich!
01:02:40Da war ein Mord.
01:02:59Na, was sagt denn der Alte?
01:03:00Na, was sagt schon ein Polizeipräsident bei drei unaufgeklärten Morden, wenn alle Indizien auf ein und denselben Täter hinweisen?
01:03:06Er mault.
01:03:07Chef, ich habe mir den Kopf zerbrochen.
01:03:11Schade.
01:03:11Wieso schade?
01:03:13Was wollen Sie mit einem zerbrochenen Kopf bei der Polizei?
01:03:16Ein Antiquitätenhändler, eine Krankenschwester, ein Taxifahrer.
01:03:22Wo liegt hier eine Verbindung?
01:03:24In der gleichen Todesart.
01:03:26Das ist ganz was Neues.
01:03:28Ich habe mich in meiner grünen Jugend autodidaktisch und in Fernkursen mit mystischen Fragen beschäftigt.
01:03:34Und diese Einstichstellen am Hals der Opfer, ich kann das natürlich nicht beurteilen, aber der Überlieferung nach,
01:03:41und weil es doch überhaupt keine Erklärung für das Verschwinden des Blutes gibt, da könnte man vielleicht von Vampirismus sprechen.
01:03:49Ja, das war ein langer Satz.
01:03:51Aber er ist heraus.
01:03:57Welches Jahr schreiben wir, Eddie?
01:03:591976.
01:04:02Richtig.
01:04:04Und wissen Sie, was Oligophränie ist?
01:04:08Nein, Chef.
01:04:09Der medizinische Fachausdruck für Ihren derzeitigen Zustand.
01:04:13Schlicht Geistesschwäche.
01:04:15Ein Polizist ist der Sklave seines Berufes.
01:04:18Ja, ja, oh ja.
01:04:19Man denkt an diesen Job selbst, wenn man...
01:04:22Oh, pardon.
01:04:24Aber diese Vampirmorde kosten uns die letzten Haare.
01:04:28Vampirmorde?
01:04:29Ich nenne sie so.
01:04:30Wegen der Bisse und, ich meine, wegen der Einstiche am Hals und wegen der Blutfrage.
01:04:36Manchmal wünsche ich mir, dass der Vampir mich schnappen möge.
01:04:40Der würde sich wundern.
01:04:42Sie würden ihn totschlagen?
01:04:43Nein, ich würde...
01:04:44Ach, Sie meinen wegen des Stocks?
01:04:46Nein, dieser Stock ist viel raffinierter.
01:04:49Wenn ich es einmal an Oculi demonstrieren darf, sehen Sie diesen kleinen Knopf?
01:04:53Ja.
01:04:53Wenn ich mit dem rechten Daumen meiner rechten Hand, ich bin Rechtshänder, diesen Knopf drücke...
01:04:59Oh, welch ein Treffer!
01:05:06Haben Sie sich verletzt?
01:05:07Nein.
01:05:08Das Messer ging wohlgezählt zwischen den Zehen hindurch.
01:05:12Aber ich glaube, ich muss mich jetzt leider von Ihnen verabschieden, Fräulein Barbara.
01:05:15Ich muss meine Schuhe wechseln.
01:05:17Gute Nacht.
01:05:18Gute Nacht.
01:05:27Heute ist ein neuer Tag.
01:05:31Wenn Sie unbedingt wollen?
01:05:34Ja.
01:05:37Und ob ich will.
01:05:46Tja.
01:05:48Ich kann mich nur wiederholen.
01:05:50Hirnanoxämie durch starken Blutverlust.
01:05:52Keinerlei Gewaltanwendung.
01:05:53Ich frage mich einfach nur, wo das Blut ist.
01:05:56Ich auch.
01:05:57Der Vampir.
01:05:58Ach, halten Sie doch die Klappe.
01:06:01Wenn die Leute sich ausgerechnet dem Vorstellprater umbringen lassen, wird man hier noch einen Witz machen dürfen, ne?
01:06:06Leider kann nicht jeder gleich auf dem Friedhof sterben.
01:06:09Sie können ihn wegbringen.
01:06:10Ja, in Ordnung.
01:06:11Packt ihn ein.
01:06:14Wenn die wüssten, was ich gesehen hab.
01:06:19Na, Sisse.
01:06:19Aber ich sag ja nichts.
01:06:21Denn wenn ich was sag, dann haben sie mich wieder.
01:06:25Und wenn die einen haben, dann lassen sie einen nicht mehr aus.
01:06:30Zwölf Jahre meines Lebens haben sie mich nicht ausgelassen.
01:06:34Aber, was ich gesehen hab, hab ich gesehen.
01:06:41Nur, man schaut ja nicht hin, wenn man was sieht.
01:06:48Was hast du gesehen?
01:06:50Nichts.
01:06:52Ich kann ja gar nichts gesehen haben.
01:06:55Weil ich nicht schau.
01:06:57Wenn du gesund bleiben willst, dann sagst du jetzt schön, was du gesehen hast.
01:07:03Nichts.
01:07:06Einen Zitronenfalter.
01:07:09Komisch, was?
01:07:10Mitten in der Nacht.
01:07:12Schauen Sie sich noch etwas um, Eddie.
01:07:16Ich nehm mir den Knaben mit und werde mein Ohr auf seinen Lautsprecher legen.
01:07:22Was denn?
01:07:23Nein, nein, nein, nein, nein, loslassen.
01:07:25Ich, ich habe nichts gesehen.
01:07:26Ich bin ein einstädiger Mensch.
01:07:28Ich seh und hör nie was.
01:07:29Ich war gar nicht da.
01:07:30Ich bin noch gar nicht da.
01:07:45Ich bin noch gar nicht da.
01:08:00Ist es nicht etwas spät für Herrenbesuch?
01:08:03Wir schreiben 1976.
01:08:06Da ist es für Herrenbesuch nie zu spät.
01:08:08Ob diese Einstellung richtig ist?
01:08:11Das weiß ich nicht.
01:08:12Aber ich bin sicher, sie ist gesund.
01:08:14Und du meinst, was richtig ist, muss auch gesund sein?
01:08:17So ist es.
01:08:20Müde?
01:08:21Ach, es ist zum Kotzen.
01:08:24Im Augenblick komme ich mit nichts weiter.
01:08:26Heute wieder ein Mord.
01:08:28An dem Kerl aus deinem Hotel.
01:08:30Ja, ich habe davon gehört.
01:08:32Einen Schnaps?
01:08:33Oh, gern.
01:08:36Wenn es nicht absurd wäre, würde ich sagen, der Täter ist eine Frau.
01:08:46Gibt es dafür Anhaltspunkte?
01:08:48Ja.
01:08:54Zitronengelb.
01:08:56Also mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit ist diese Perle, es ist eine billige Zuchtperle,
01:09:02für den Ring nachgemacht worden, zu dem diese alte Perle ursprünglich gehört hat.
01:09:06Tja, und Fingerabdrücke?
01:09:09Naja, das Wenige, das auf diesen kleinen Objekten zu finden war, lässt auf eine und dieselbe Person schließen.
01:09:17Naja, wieder ein Minischritt weiter.
01:09:19Die Mordwaffe muss ein Blutzapfgerät gewesen sein.
01:09:22Der Gerichtsmediziner.
01:09:24Er ist mein Freund.
01:09:25Sagte mir, die Verletzungen sehen aus wie der Biss eines Tieres.
01:09:29Tja, zweibeinige Tiere in gelben Anzügen.
01:09:32Sagen Sie mal, glauben Sie an Vampire?
01:09:35Nein, ich bin religionslos.
01:09:38Vampire.
01:09:40Dracula.
01:09:41Wie es sie im Mittelalter gegeben hat.
01:09:43Oder gegeben haben soll.
01:09:45Ach so.
01:09:47Naja, ich würde sagen, Sie haben ein sogenanntes polizeiliches Naiv-Stadium erreicht.
01:09:53Sie sind überarbeitet, Sie brauchen Urlaub.
01:09:55Ich brauche keinen Urlaub.
01:09:57Ich brauche einen Mörder.
01:09:59Gute Nacht.
01:10:09Wieso denn?
01:10:10Ich habe doch schon längst Dienstschluss.
01:10:11Himmels.
01:10:13Vorsicht, Leute, Vorsicht.
01:10:14Hier kommt ein Mann.
01:10:15Nicht doch nicht.
01:10:16Spießbürger.
01:10:17Spießbürger, ja, ja.
01:10:18Mein schöner Urlaub.
01:10:19Man kann hier nicht mal auf die Straße heutzutage.
01:10:21Spießbürger, sehr witzig.
01:10:23Ja.
01:10:23Ihr habt Glück, dass ich Dienstschluss habe.
01:10:25Dracula, lass mich Draculine sein.
01:10:27Wie du möchtest, Schönen Engel.
01:10:29Ja, Zeit für seelische Abgase.
01:10:33Das ist es.
01:10:34Der Engel, mein Gott.
01:10:36Ich habe es ja immer gewusst.
01:10:37Die Wahrheit findet man nur auf der Straße.
01:10:40Taxi.
01:10:41Taxi.
01:10:47Sind Sie ein Taxi?
01:10:48Nein.
01:10:49Und Sie?
01:10:49Auch?
01:10:49Ach, Sie wollen mich anfahren.
01:11:18Was hältst du von Liebe?
01:11:19Was ist das?
01:11:22Soll ich es dir zeigen?
01:11:24Oder dir erklären?
01:11:26Kann man es erklären?
01:11:29Was man zeigt, muss man nicht erklären, weil man es empfindet.
01:11:48Woher hast du diese Narben?
01:11:50Die?
01:11:52Die habe ich schon seit meiner Kindheit.
01:11:53Ich weiß nicht, woher.
01:11:55Stören sie dich?
01:11:57Und was hast du hier?
01:11:58Ich habe mich verbrannt.
01:12:01Wobei...
01:12:02Muss bei einem Kriminalisten Liebe immer mit einem Verhör verbunden sein?
01:12:08Nein.
01:12:08Entschuldige.
01:12:09Ich habe mich verbrannt.
01:12:39Dann.
01:12:46Toll.
01:12:55Du.
01:12:58Drum.
01:13:00Du.
01:13:01Du.
01:13:01Du.
01:13:01Du.
01:13:03Du.
01:13:13Ah!
01:13:53Schiff!
01:13:55Schiff!
01:13:59Schiff!
01:14:00Schiff!
01:14:09Jetzt sollte man wissen, ob man da wohl noch stören darf.
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