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Gewerkschaftsinstitut: Hitzestress gefährdet 130 Millionen Beschäftigte in Europa

Das Europäische Gewerkschaftsinstitut ETUI fordert mehr Maßnahmen, um Beschäftigte bei Hitzewellen besser vor Gesundheitsrisiken zu schützen, und legt konkrete Vorschläge vor.

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Transkript
00:01Europa bricht immer neue Hitzerekorde. Die extremen Temperaturen gefährden die Gesundheit der Menschen sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz.
00:10Das Europäische Gewerkschaftsinstitut, eine gewerkschaftsnahe Denkfabrik, hat am Donnerstag Vorschläge für besseren Hitzeschutz der Arbeitnehmer angesichts des Klimawandels vorgelegt.
00:21Die Autoren des Berichts warnen, dass die Gefahr nicht auf den Süden des Kontinents beschränkt sei.
00:44Dem Bericht zufolge sind europaweit rund 130 Millionen Arbeitnehmer Hitzestress am Arbeitsplatz ausgesetzt.
00:51Dies habe zu 277.000 damit verbundenen Verletzungen und 230 Todesfällen geführt.
00:58Der Klimawandel erhöhe die Häufigkeit und Intensität dieser Hitzewellen, die wiederum zu einer Verringerung der Arbeitsfähigkeit führten.
01:06Die optimale Temperaturen zu arbeiten ist 16 Grad Celsius.
01:10Beyond that, for every 1 Grad Celsius, we have an average productivity loss of about 2% during work.
01:17Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse schlagen die Forscher vor, dass die Europäische Union Rechtsvorschriften zu besserem Hitzeschutz am Arbeitsplatz einführt.
01:25Unter anderem eine obligatorische Hitzegefahrenbewertung.
01:51Der Index zur Bewertung von Hitzestress sollte breiter gefasst werden und zum Beispiel auch Luftfeuchtigkeit enthalten.
01:57Die Forscher betonen, dass Hitzestress vorhersehbar und daher vermeidbar war.
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