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Befristete Verträge und ungewollte Teilzeit: Wo in Europa ist die Jobunsicherheit am schlimmsten?

In Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland arbeiten besonders viele Menschen befristet oder in Teilzeit. Einige Staaten bremsen den Trend, andernorts boomt Teilzeit.

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Transkript
00:00Befristete Verträge und ungewollte Teilzeit – wo in Europa ist die Jobunsicherheit am schlimmsten?
00:08Es mag paradox klingen, aber für viele Arbeitnehmer in ganz Europa ist befristete Arbeit ein Dauerzustand.
00:16Laut einer neuen Studie von Eurofund ist etwa jeder elfte Arbeitnehmer in der EU in einer INI,
00:23einer unfreiwilligen atypischen Beschäftigung.
00:26Sie arbeiten Teilzeit oder mit befristeten Arbeitsverträgen oder beides,
00:31weil sie keinen stabilen Arbeitsplatz mit einem unbefristeten Vollzeitvertrag finden.
00:37Laut Eurofund liegt die wahre Zahl wahrscheinlich noch viel höher.
00:41Die Staaten mit den instabilsten Arbeitsmärkten sind alle Mittelmeerländer, mit Ausnahme von Finnland.
00:47In Italien ist es am schlimmsten, denn jeder fünfte Beschäftigte hat keinen festen Job.
00:53Spanien folgt dicht dahinter mit 17 Prozent.
00:57Zypern, Portugal und Griechenland liegen über 12 Prozent.
01:01Die niedrigsten Anteile an prekären Beschäftigungen verzeichnen vor allem die jüngeren EU-Mitgliedsstaaten
01:08wie Rumänien, Litauen, die Slowakei, Ungarn, Bulgarien und Estland.
01:14Dann gibt es eine Gruppe wohlhabenderer Länder mit einem ausgeglicheneren Verhältnis.
01:19Dazu gehören Deutschland, Österreich, Irland, die Niederlande und Dänemark,
01:23wo die Quote der befristeten Beschäftigung zwischen 4 und 5 Prozent liegt.
01:28de
01:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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