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00:12Herzlich Willkommen zum Talk auf dem Jeden Sofa der Kampagne Jede Wolle C.
00:17Auch heute haben wir wieder einen ganz besonderen Gast bei uns.
00:21Es ist nämlich der Gesellschafter und langjähriger Geschäftsführer der Ivan Budikowski GmbH Co.
00:28Kalee in Hamburg, weil sie da kurz GUTNI genannt, Kort Vöke.
00:31Lieber Kort, ich freue mich, dass du heute hier bist bei uns und freue mich auf das Gespräch.
00:36Ich fange gleich mal an.
00:37Ich freue mich auch erstmal, dass wir uns mal wieder getroffen haben.
00:40Sehr schön.
00:42Gleich über die erste Frage.
00:43Unsere Zuschauer sind ja nicht alle aus Hamburg.
00:45In Hamburg werdet ihr Platzhirsch, da kennt euch jeder.
00:48Jeder weiß, wer oder was GUTNI ist.
00:49Aber sagt doch mal ein paar Worte zu eurem Unternehmen.
00:52Ihr seid schon über 100 Jahre alt.
00:54Ja, wir sind jetzt gerade noch 13 Jahre alt geworden sind wir.
00:59Und ja, und wir sind in der, meine Kinder machen das operative Geschäft.
01:04Wir sind in der vierten Generation.
01:06Ja, und BUTNI ist natürlich, wie sagen wir immer, das gehört zu Hamburg wie der Michel.
01:14Wir sind ein Drogeriemarkt, der regional hauptsächlich in Hamburg und im Umkreis von Hamburg ist.
01:20Und wir sind natürlich neuerdings auch in Berlin relativ auch erfolgreich.
01:24Ja, Berlin, das ist ein gutes Stichwort.
01:26Berlin, da kann man, will ich gleich mal nachfragen.
01:29Ihr habt ja in Berlin, ich habe die erste Filiale miterlebt.
01:32Ihr habt ja in Berlin, ich habe die erste Filiale miterlebt, ihr habt sie mir gleich nach der Öffnung angeschaut.
01:34Jetzt habt ihr, glaube ich, schon zehn, zehn Filialen.
01:37Da seid ihr, wart ihr ja erstmal unbekannt.
01:39Richtig, ja.
01:40Und da seid ihr so in den Kiez gegangen, in die Nachbarschaft.
01:43Ihr wart also nicht klassisch der große Drogeriemarkt, sondern ihr habt gleich so ein bisschen Nahversorgung mitgemacht.
01:49Da geht es auch Lebensmittel, sodass man eigentlich in diesem Kiez, wo ihr drin wart, gleich schon der Vollversorger war.
01:55Wenn man abends was vergessen hatte, konnte man nicht nur zum Drogeriemarkt, sondern auch sich sonst.
01:59Ja, wir dürfen es.
02:00Das sind eben die Vollversorger im Bereich Lebensmittel, natürlich für Singles, kann das so ungefähr grob sagen.
02:05Natürlich sonst, das gesamte Angebot ist natürlich auch stark auf andere Warengruppen ausgerichtet, auch auf Familie.
02:10Wir gucken uns genau den Kiez an und da haben wir natürlich auch Erfahrungen hier aus Hamburg, weil Berlin und
02:16Hamburg sind die einzigen polizentrischen Städte, wo wirklich die Bezirke oder der Kiez eine wichtige Rolle.
02:23Manche verlassen ja nicht ihren Kiez.
02:25Und deshalb war für uns auch, sagt Mensch, wir müssten das an sich auch in Berlin, trotzdem Berlin ganz anders
02:32tickt, das muss man jetzt super.
02:33Aber das haben wir alles gelernt.
02:35Sagen wir ganz kurz, wie viele Filialen habt ihr mittlerweile und wie viele Mitarbeiter selber abgeschaltet?
02:39Das ist das Filial, glaube ich, bei 190, das ist ja immer so ein Kommen und Gehen.
02:44Wir haben ja auch einige neu aufgemacht, aber auch werden ja Filialen auch geschlossen.
02:49Ja, Mitarbeiter haben wir jetzt circa, und man hat das auch Vollzeit umgerechnet, das machen wir immer auf Vollzeit.
02:53Also man muss bezahlen, weil es jetzt wieder aussieht und es sind, liegen wir sogar auf Vollzeit umgerechnet, sondern so
02:58kurz unter 2000 Mitarbeitern.
03:001000 Mitarbeiter wäre ja schon eine Ansage mittlerweile.
03:03Habt ihr denn immer noch Chancen, auch neue Mitarbeiter für eure Expansion zu finden?
03:08Ja, also wir müssen ja auch sagen, dass die wirtschaftliche Entwicklung, die uns ja alle betrifft und die natürlich auch
03:15Auswirkung auf den Arbeitsmarkt, und das merken wir.
03:18Also die Anzahl der offenen Stellen in den letzten zwei Jahren war erheblich höher, als sie jetzt ist.
03:25Die Menschen suchen auch wieder doch mehr Sicherheit und suchen auch natürlich auch gute Arbeitgeber.
03:33Ich glaube, wir haben eine gute Arbeitgebermarke.
03:36Und also sind wir im Moment, also mit der Entwicklung Mitarbeiter zu finden, recht zufrieden.
03:42Aber wir sind ja auch davon abhängig, wie sich eine Stadt inzwischen entwickelt.
03:48Und wenn wir schauen, wenn wir auf Hamburg, wenn wir auf die Daten auch in den letzten Jahren schauen, das
03:53haben wir ja nicht so eine besondere, gute Entwicklung in vielen Bereichen.
03:59Und da müssen wir natürlich auch nachsteuern.
04:02Und ich vergleiche immer, ich finde immer schade, was alles in München passiert, was nicht in Hamburg passiert.
04:07Das kann ich gut verstehen, ja. Aber nochmal zurück zu den Mitarbeitern.
04:11Das ist ja, ihr seid in der Tat eine gute Arbeitgebermarke.
04:14Ihr macht ja auch viel für eure Mitarbeiter.
04:17Ihr habt ja auch die Budnianerhilfe beispielsweise, die sich um soziale Dinge kümmert.
04:22Also ihr macht wirklich sehr.
04:22Wenn es der Stadt gut geht, geht es uns auch gut.
04:27Und wir sind an sich auch verpflichtet, einen Teil auch für Menschen aus Bildungsfällen, also für Kinder aus Bildungsfällen, Elternhäuser,
04:35das zu unternehmen.
04:36Aber am Ende, wenn ihr Mitarbeiter generiert, vielleicht jüngere Mitarbeiter, und die finden sich zusammen, arbeiten lange bei euch, kriegen
04:44dann eine begründende Familie.
04:46Dann brauchen sie eine größere Wohnung.
04:47Und das ist ja nun mal schwer in dieser Stadt, dass wir sind jetzt bezahlbar.
04:51Und man muss bezahlbar sein, weil das ist ja auch bekannt im Verkauf und auch in der Logistik.
04:57Das ist Niedriglohnsektor.
05:00Ja, ganz klar.
05:01Also man kann sich, war das angewiesen, natürlich, man muss wirklich sagen, auf, man ist im Endeffekt angewiesen, wirklich im
05:09Niedriglohnsektor, auf Sozialwohnung.
05:12Das muss man ganz klar sagen. Das ist eine der Möglichkeiten. Aber die anderen Möglichkeiten sind natürlich auch, sich wieder
05:20stärker mit dem Thema Bergswohnung zu beschäftigen.
05:25Das geht ja auch gerade im Ausbildungsbereich. Da mache ich auch einige Firmen auch inzwischen für Azubis etwas.
05:31Also wir bauen ja, haben ja für unsere Mitarbeiter auch 50 Sozialwohnungen. Das war erst mal so ein Beginn. Wir
05:38haben jetzt so und so viel, bauen gerade noch 100 preifinanzierte Wohnungen.
05:43Aber wir beschäftigen uns natürlich auch damit, wie werden wir zukünftig auch Mitarbeiter vor einigen bestimmten Stadtteilen haben.
05:50Wir haben also in Brüssel, wir sehen, wenn wir uns die Stadt einbissen, dort kriegen wir sehr gute Mitarbeiter.
05:57Und es gibt eben bestimmte Ecken, nehmen wir mal, was weiß ich, die Walddörfer oder den Westen von Hamburg, wo
06:05es sehr schwierig ist,
06:07wo eben natürlich auch Menschen wohnen mit anderen Einkommen und dort auch nicht wohnen.
06:13Und deshalb müssen wir an sich auch viel stärker darauf achten, dass wir eine gesunde Mischung eben haben,
06:19dann bekommen wir auch entschuldigende Mitarbeiter. Und deshalb muss man sich, glaube ich, mit dem Thema Sozialwohnungen in allen Stadtteilen,
06:25wenn man ein bisschen über den Tellerrand schaut, beschäftigen.
06:28Ja, das tut ja tatsächlich auch das Bündnis für das Wohnen in Hamburg.
06:31Der Drittelmix ist ja auch gut für stabile Quartiere, sodass bei jedem größeren Baugrafen ein Drittel und förderter Brunnenraum entsteht.
06:38Aber nochmal zurück zu euch. Ihr habt ja euer großes Firmengelände in Wandsweg, was jetzt schon viel egal hat.
06:43Habt irgendwann entschieden, ihr müsst die Logistik, das Lager auslagern, weil wahrscheinlich einfach zu klein war in Wandsweg.
06:48Und habt dann auf den Freiwerden in der Grundschule tatsächlich einen ersten Schritt Mitarbeiterwohnungen im Richtig-Einfachen-Vektor,
06:54aber sind mit nur Bezahllagen gebaut.
06:55Oh ja, bauen wir jetzt mal weitere Wohnungen. Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?
06:59Also wir müssen wirklich sagen, wenn man überlegt, wie lange das ganze Projekt gedauert hat, durch wie viele Behördengänge.
07:05Wir hatten da also sehr komplexe. Ich glaube, wir haben fast zehn Jahre gebraucht, um das überhaupt umzusetzen.
07:11Das muss man sich natürlich vorstellen.
07:13Ich habe heute gerade im Bundestag von dem Bau Turbo.
07:17Ja, wir schauen mal. Mir fehlt ein wenig der Glaube dran.
07:23Aber es war auch sehr komplex, muss man sagen, weil uns auch noch ein Teil des Flusses gehört,
07:27wie hier halbe Wandse und das sind Teile ausgetauscht worden.
07:30Ja, aber wenn man eine Idee hat, muss man ja dranbleiben und auch dicke Bretter bohren dabei.
07:39Aber es war eine sehr gute Resonanz darauf, dass wir das gemacht haben.
07:43Und ich bin auch von vielen anderen Unternehmen angesprochen worden.
07:47Und deshalb habe ich an sich auch die Hoffnung, dass also in dieses Thema vielleicht Werkswohnung,
07:51Azubi-Bohnung oder wenn wir jetzt überlegen, weil Studenten, das ist ja auch ganz wichtig,
07:57dass wir auch für Studenten hier in Hamburg interessant sind,
08:01vor allem im naturwissenschaftlichen Raum, den wir leider immer vernachlässigt haben.
08:07Ja, jetzt habe ich mich gefreut, dass die Universität in Hamburg eben Exzellenzcharakter bekommen hat.
08:14Und aber ja, also wir müssen eben auch wirklich immer stärker überlegen,
08:22wie schaffen wir neuen Wohnraum und bezahlbaren Wohnraum.
08:28Das müssen wir eben.
08:28Und wie wird es auch zukünftig möglich sein, dass auch junge Menschen auch eine Wohnung erwerben können.
08:36Das ist ja auch ein riesiges Thema.
08:38Und ich sehe das eben auch wirklich auch sehr kritisch, weil das ist ein sehr sensibler Markt.
08:47Und wir wissen nicht, welche politischen Auswirkungen diese Verknappung von Wohnraum natürlich auch für die Zukunft hat,
08:56weil da auf der linken und auf der rechten der politischen Seite damit gearbeitet wird.
09:00Das ist unser Thema der Kampagne, jede Wohnung zählt.
09:03Wir brauchen Wohnraum, das ist sozialer Sprengstoff.
09:05Würdest du denn nach euren Erfahrungen, und ich finde, du hast es sehr gut dargestellt,
09:09es geht ja selbst erfahrenen Projektentwicklern so, dass sie für Entwicklungen größerer Natur,
09:14die nicht so ganz einfach sind, durchaus fünf Jahre und mehr brauchen.
09:19Also selbst wenn wir einen Bauturbo haben, dann würden bei euch aus zehn Jahren vielleicht fünf werden.
09:23Das ist immer noch viel zu lang.
09:24Wir müssen ja die Kosten bei den Hingriff kriegen.
09:26Würdest du es anderen Unternehmen, die vielleicht auch ähnliche Grundstücke haben,
09:29empfehlen, Mitarbeiterwohnungen zu bauen?
09:31Die sind eure Erfahrungen da?
09:32Ja, doch. Also ich würde es auf jeden Fall empfehlen.
09:35Aber vor allen Dingen alle Unternehmen, die wirklich in allen Beständen Gehaltspegel sind,
09:41also die auch im Niedrigwohnsektor sind.
09:46Aber das geht ja auch weit, muss man auch sagen.
09:49Wenn wir jetzt überlegen, dass 500 Quadratmeter Neubüro und 2000 Euro,
09:53dann weiß ich ja auch schon, welche Einkommen da sein müssen.
09:58Warum ist es nicht auch eine Idee für Firmen, dass sie einfach sagen,
10:03wir mieten Wohnungen an, geben da, ich weiß nicht, wie das steuerlich,
10:07da bin ich, wie das steuerlich auch, aber das müsste ja auch eine Idee sein,
10:13um Fachkräfte eben auch zu bekommen.
10:17Die Ideen gibt es tatsächlich bei vielen Großunternehmen schon mal für Auszubildende.
10:20Ja, tja, sehr weit.
10:21Ich komme auch von außen, die hat eine Bindung.
10:23Ja, ich bin ja bei uns, weil es tatsächlich die Ideen gibt es.
10:26Ja, aber wenn ich jetzt von München oder Hamburg, wir haben eine gute Stelle,
10:31dann schaue ich ja auch, was, natürlich ist Hamburg gegen München günstiger,
10:36deutlich günstiger, ja, aber oder woanders, das war vielleicht kein gutes Beispiel,
10:41aber dass ich dann eben auch für die Familie und was eben entsprechend auch Wohnnormen habe.
10:47Also ich glaube, diese Mobilität schränkt ja auch den Wohnungsmarkt auch an.
10:54Ganz klar, ja.
10:55Ja, ihr als Unternehmen habt ja aber noch andere Modelle zur Mitarbeiterbindung.
10:59Ihr macht sehr viel für eure Mitarbeiter, ihr macht Feste, ihr macht andere Anstalten.
11:03Bei euch wird der Mitarbeiter wertgeschätzt, das merkt man mit Sicherheit auch.
11:07Ja, das ist ja nicht die günstige Form der Rekrutierung von Mitarbeitern.
11:11Ich glaube es auch, aber...
11:12Also, nee, man muss, ja, ich weiß, ich verstehe das auch nicht.
11:16Es ist immer Diskussion, bei uns auch im Hause, muss das sein und so etwas.
11:22Aber ich glaube, dass gerade die Wertschätzung und gerade auch im Liedriglohnsektor ist das ja ganz wichtig,
11:31weil die Menschen, die bei uns arbeiten, die wirklich ist es harte Arbeit
11:34und auch aufgrund des Wettbewerbs, der Discounter, was weiß ich, unserer Handelsmannschaft,
11:40ist ja ein unheimlicher Wettbewerb, der ja auch auf die Preise natürlich drückt
11:45und natürlich dann auch auf die Kosten und die Löhne der Mitarbeiter natürlich drückt.
11:50Also, und deshalb ist es ja besonders wichtig, wirklich die Menschen eine Wertschätzung,
11:56eine Hilfestellung zu geben, sie zu achten.
11:59Und das war für mich immer, muss ich ganz ehrlich sagen, das war für mich immer so das Wichtigste.
12:07Ich habe immer gesagt, es muss an sich so sein, wenn die Menschen, muss an sich ein zweites Zuhause sein,
12:12wenn sie kommen.
12:13Sie müssen gerne kommen, nur wenn sie gerne kommen, dann werden sie auch leistungsbereit sind.
12:18Und das ist ja auch etwas, was ich dann auch über, wenn ich zufrieden bin, das beträgt sich auch die
12:23Kunden auch.
12:23Weil wir ja auch immer wieder angesprochen werden, wie kann das zahlen, dass eure Mitarbeiter so nett und freundlich und
12:28so etwas.
12:29Ja, weil wir sie auch beachten und wir auch sehr viel Geld in Führung und so etwas auch, in Weiterbildung
12:35und so etwas auch,
12:36natürlich investieren. Das müssen wir auch dazu hören.
12:38Und dann muss ich mal tatsächlich dir und dem ganzen Unternehmen wirklich einen Lob aussprechen,
12:41den ja selbst auch als Kunde in euren Filialen, ich muss sagen, die Mitarbeiter,
12:45man kann ja jeden Mitarbeiter vor euch ansprechen, wenn man eine Frage hat, wer es nicht findet.
12:49Alle sind freundlich, aufgeschlossen, helfen einem weiter, führen einen dahin, wo das Produkt ist.
12:54Das erlebt man selten, bei fast keinem anderen Filialisten in der Form, dass es so deutlich ist.
12:59Und das muss ich sagen, das ist schon ein ganz großes Aushängnis.
13:01Ja, aber es muss wirklich so, wie man im Wald hinein muss, dann scheitest du ruhig.
13:06Und wir haben ja wirklich auch Mitarbeiter und da haben wir überhaupt keine Probleme aus 70 verschiedenen Nationen.
13:12Und wirklich, das muss man auch sagen, auch diese Kultur aus anderen Ländern, das passt.
13:20Wir sind da wirklich, ja, die Menschen merken einfach, sie werden wertgeschätzt.
13:25Und das ist relativ mit vielen Dingen ganz einfach.
13:29Da habe ich ein Gespräch mit einem Mitarbeiter für, ich bin jetzt schon mal etwas älter,
13:34nicht jedes Jubiläum fahre ich ihn mehr hin, dann mache ich das eben über Teams,
13:38sprich mit den Mitarbeitern, die es geht und die freuen sich.
13:42Morgen mache ich eine Reise mit Mitarbeitern aus allem, überwiegend aus den Filialen.
13:47Machen wir eine Reise nach Berlin mit einer Übernachtung.
13:51Machen wir für langjährige Mitarbeiter oder besonders Ausnahmen für das Jahr.
13:55Ja, ich habe auch tatsächlich gelesen, muss ich sagen, dass ihr 2006 ausgezeichnet wurdet,
14:02wurdet, glaube ich, als Unternehmen mit Weitblick vom Bundesministerium für Soziales und du ja auch 2009 das Bundesverdienstkreuz bekommen.
14:09Ja, das war aber für mein Engagement für Bildung.
14:14Ich bin fast ein Jahr oder zwei Jahre durch verschiedene Schulen und habe mir das alles angesehen
14:21und habe mich da sehr stark engagiert.
14:24Und wir stehen jetzt, da bin ich schon auch stolz hoch, mit Thies Rabe, treue Arbeit geleistet.
14:30Wir sind jetzt ja ein Bildungs-Unitor an dritter Stelle.
14:33Wenn ich da sehe, Stadt, Stadt wie Bremen, die ja so unten da hängen da irgendwo.
14:38Und also das war für mich immer, das ist ja auch die Chance auch.
14:43Deshalb mache ich mir natürlich auch große Sorgen über die vielen Kinder mit Migrationshintergrund,
14:47die jetzt alle, wo die Schulen einfach überfordert sind.
14:50Und ich habe große Angst, dass viele Kinder ohne vernünftigen Abschluss die Schulen verlassen.
14:56Aber das Wetterhaus, welche Probleme haben wir in Zukunft da zu erwarten?
15:02Genau. Und das Wohnen ist ein zentrales Thema?
15:04Ja, aber ich finde auch so, ein großes Thema müssen wir auch hier in Hamburg auch lösen.
15:09Wie auch immer ist ja auch, weil wir gesagt haben, dass wir eine Wohnung haben.
15:14Wenn ich sehe, wie viele Menschen obdachlos sind und ich bin vollkommen dagegen,
15:18dass die auf den Straßen in den Haushalt gehen und was weiß ich da übernachten
15:24und weil Vegetieren kann man ja manchmal auch wirklich sagen.
15:26Und das wäre ja auch gut, wenn diese Dinge da auch gelöst haben.
15:31Gelöst werden. Andere Länder werden sie ja auch gelöst.
15:34Aber wir sind ja immer ein Land, das man das Rad neu erfinden will,
15:40anstatt dass wir in anderen Ländern mal gucken, wie bestimmte Dinge gemacht werden,
15:44auch beim Bau, wie man auch Freiswälder bauen kann.
15:48Also das, ja, aber das ist ja etwas schwierig in Deutschland.
15:52Das ist so. Wir kämpfen, wir für das einfache Mausen kämpfen wir schon lange.
15:55Ich weiß, ich weiß.
15:56Ich sage erst mal ganz herzlich willkommen für das Gespräch.
15:59Ich wünsche euch weiter viel Glück mit dem Unternehmen
16:01und vor allen Dingen auch, dass ihr in der sozialen Arbeit,
16:03die ihr auch leistet im Unternehmen und für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
16:07dass ihr da weiter so erfolgreich seid.
16:09Vielen Dank.
16:10Vielen Dank.
16:10Vielen Dank.