- vor 2 Wochen
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00:00Herzlich willkommen zum Talk auf dem gelben Sofa der Kampagne Jede Wohnung zählt.
00:17Auch heute haben wir wieder einen sehr spannenden Gesprächsgast bei uns hier.
00:21Ich kann begrüßen bei uns das Vorstandsmitglied des Stiftungsvorstands der Benno und Inge Behrens Stiftung,
00:29Herrn Rainer Schäfer. Herzlich willkommen Rainer, schön, dass du da bist.
00:32Ja, vielen Dank für die Gelegenheit.
00:34Sehr gerne und ich möchte zuerst gleich anfangen und mal fragen,
00:38was macht die Benno und Inge Behrens Stiftung und was macht ihr vor allen Dingen anders
00:43als andere Wohnungsbauunternehmen in Hamburg? Was ist eigentlich euer Auftrag?
00:47Die Behrens Stiftung, ich kürze es ab, weil wir es sozusagen im Sprachgebrauch auch so machen,
00:52ist, wir bezeichnen uns als sozialer Investor. Wir sind Teil der klassischen hamburgischen Wohnungswirtschaft.
01:01Das ist uns immer wichtig zu sagen, deswegen sind wir auch Mitglied des BfW.
01:06Wir haben die Besonderheit, dass unser Satzungsauftrag sich damit beschäftigt,
01:11nicht nur sozusagen eine breite Klientel zu bedienen, sondern insbesondere bedürftige Menschen zu bedienen,
01:19also ihnen Wohnungen zur Verfügung zu stellen und sie soweit erforderlich auch durch spezielle
01:26sozialarbeiterische Hilfen zu begreiten, um die Wohnungen dann auch zu sichern.
01:31Wir kümmern uns in Hamburg insbesondere um Wohnungs- und obdachlosen Menschen.
01:36Ja, das ist ja ein besonderer Markt in der Tat. Leider gibt es dann so eine Großstadt wie Hamburg
01:41hier bei uns auch wirklich viele von und ich glaube, es werden eher mehr als weniger.
01:44Und eins muss man ja auch sagen, die klassischen Vermieter, und wir haben schon viel über die auch
01:49in unserer Kampagne gesprochen, haben ja so ein bisschen Berührungsängste, sage ich mal,
01:55mit dieser besonderen Klientel. Was ist das Besondere bei euch? Wie kriegt ihr es hin,
02:00dass ihr auch diese Personen, die ja Hilfe dringend nötig haben, tatsächlich auch wieder
02:04auf den Weg bringt, dass sie sich wieder in diese Gemeinschaft einschließen und auch
02:08aufgenommen werden am Ende? Was macht ihr besonders?
02:11Wir haben die Möglichkeit, das Know-how, das wir aus dem Wohnungsbau, aus dem Wohnungsbestand
02:20haben, kombinieren können mit den Erfahrungen eines sozialen Trägers. Wir haben eine Tochtergesellschaft,
02:27die neue Wohnung, die GmbH, die klassischer Träger sozialer Arbeit ist. Und so haben wir die Möglichkeit,
02:33Menschen von der Straße über sozialarbeiterische Begleitung und gegebenenfalls Übergangsprojekte
02:39in Wohnungen zu bringen. Das heißt, wir kennen die Menschen, wir schaffen Vertrauensverhältnisse,
02:44wir unterstützen sie bei den verschiedensten Themen zur Bewältigung ihrer Problemlagen und sorgen
02:51so schon relativ früh dafür, dass das Ganze in geordnete Bahnen kommt. Dann geht es in das feste Wohnen,
03:00entweder in Wohnungen der Währungsstiftung oder auch vielfach Wohnungen von Kooperationspartnern,
03:07auch viele Kooperationspartner aus der privaten Wohnungswirtschaft, auch aus dem Kreis der
03:13WFW-Mitglieder, was sehr hilfreich ist, dafür sind wir sehr dankbar. Und wir schaffen es, diese
03:21Menschen dadurch zu begleiten, solange es erforderlich ist. Wir wollen sie nicht dauerhaft begleiten.
03:26Es soll nicht so sein, dass die Menschen ständig betreut und begleitet werden müssen. Dann ist eine
03:32eigene Wohnung die falsche Wohnform. Aber dies hilft zum Stabilisieren. Ein zweiter für uns
03:39wichtiger Punkt ist, dass wir neben der Sozialarbeit eine Hausverwaltung haben, die spezialisiert ist
03:45auf diese Fälle. Das heißt, wir nicht beim ersten Ausbleiben oder beim zweiten Ausbleiben der Miete
03:51sofort Malenschreiben losstellt, die die Menschen gar nicht mehr öffnen, sondern gemeinsam mit der
03:55Sozialarbeit und den Menschen Lösungen suchen, um möglichst frühzeitig Probleme, sagen wir immer,
04:03vom Tisch zu bekommen, bevor sie erst groß werden. Das ist ja oft ein Problem, das die Kollegen aus der
04:07Wohnungswirtschaft haben. Wenn die Dinge erst mal verfahren sind, wird es schwebend.
04:11Ist es denn so, dass sie die Menschen, du sagtest eben, es gibt eigentlich keine zeitliche Befristung von
04:17eurer Begleitung für die Menschen. Ist es denn so, dass sie sie dann, wenn sie das Wohnen wieder, ich
04:23sage mal, selbstständig können, auch in der Gemeinschaft, sie da keine Hilfe mehr brauchen, dass er sie
04:27weiter begleitet, damit sie auch wieder einen Job finden und wieder in ein Anstellungsverhältnis kommen?
04:31Und wir haben Kooperationspartner, mit denen wir das machen, Beschäftigungsträger und andere.
04:37Also in dieser frühen Phase docken wir die Menschen unterschiedlich an. Wir brauchen häufig Hilfe bei
04:42Suchtthemen, bei klassischen Behördengängen, damit sie ihre Sozialleistungsansprüche erst einmal wieder
04:48aufgreifen und wieder durchsetzen, damit die Wohnungen dann am Ende auch bezahlt werden können.
04:54Und arbeiten dann mit Partnern zusammen, um sie anfangs sehr niedrigschwellig dann wieder auch ins
05:00Arbeiten zu kriegen. Wir bemühen uns also quasi wieder eine Verbürgerlichung hinzubekommen.
05:07Man muss schon auch fairerweise und offen sagen, dass das nicht in allen Fällen gelingt.
05:13Du musst dir vorstellen, es gibt Menschen, die haben 20 Jahre lang auf der Straße gelebt.
05:18Für die kann man nur noch ein menschenwürdiges Dasein in einer Wohnung sicherstellen.
05:24Dort ist es häufig nicht mehr möglich, sie in den ersten Arbeitsmarkt zu bekommen, auch nicht in den zweiten oder dritten.
05:29Auch diese Fälle gibt es. Und wie gestaltet ihr eure Wohnquartiere, eure Wohngebäude?
05:37Auch da, wir haben ja schon in den anderen Gesprächen auch gehört, die Mischung macht es für gesunde Quartiere.
05:42Und das gilt ja mit Sicherheit auch zu euch.
05:44Absolut.
05:45Wie kriegt ihr das hin, dass ihr auch bei euren Objekten und Projekten gute Mischungen auch langfristig sicherstellt,
05:50damit das dann eben auch stabile Quartiere werden?
05:53Ja, du hast es völlig richtig angesprochen. Wir wollen keine Ghettoisierung.
06:00Es ist schlecht für die Menschen und es ist schlecht für die Umgebung,
06:03wenn zu viele Menschen mit vergleichbaren Problemlagen an einem Ort sind.
06:10Deswegen ist es wichtig, dass bei Wohnprojekten, die 20 oder 25 Wohnungen übersteigen, eine Mischung stattfindet.
06:18Und zwar eine Mischung in ganz klassischer Weise.
06:22Das heißt, die Wohnungen, die wir anbieten, sind häufig kleine Wohnungen.
06:27Wohnungen für ein Personen, maximal für zwei Personen.
06:30Ansonsten haben diese Wohnungen baulich gar nichts Besonderes.
06:33Das heißt, wir suchen einen guten Mix, wie alle anderen auch, mit Verstärkung oder mit Fokus eben auf Wohnungen für einzelne Personen.
06:44Und dann ist es natürlich noch wichtiger als für andere Menschen, die mobiler sind,
06:51dass die in unmittelbarem Umfeld eine gewisse Infrastruktur für die täglichen Bedarfe,
06:57für Arztthemen, auch für psychosoziale Themen, Suchthemen und so weiter vorhanden sind.
07:02Das ist nochmal ein wichtiger Andockpunkt.
07:05Aber ansonsten bemühen wir uns, bei größeren Bauvorhaben das zu machen.
07:10Wenn die Bauvorhaben für uns zu groß wären, kooperieren wir auch gerne mit anderen Bestandshaltern und Immobilienunternehmen,
07:17die dann den klassischen Wohnungsbau, auch den Eigentumswohnungsbau bespielen.
07:24Genau, ich will jetzt nicht zu viel auf einmal erzählen.
07:26Wie kommt ihr denn für eure neuen Projekte?
07:30Ihr wollt ja auch wachsen und das ist ja eine Besonderheit bei euch.
07:34Ihr verwendet ja tatsächlich die Mittel, die ihr auch übrig habt, so will ich es mal sagen,
07:38dann auch wieder direkt für neue Projekte.
07:41Das ist in der Tat etwas, wo man versucht, wirklich Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen herzustellen.
07:46Wie kommt ihr an neue Grundstücke tatsächlich ran?
07:49Weil die sind ja nun mal Voraussetzung dafür, dass man neu bauen kann.
07:52Und wir haben schon durch andere Gespräche gemerkt, wie eng der Markt in Hamburg ist, wie schwierig das ist.
07:59Habt ihr irgendwelche Vorteile bei öffentlichen Ausschreibungen oder wie sind da eure Wege?
08:04Das wäre schön, wenn es so wäre.
08:07Leider ist es nur in ganz besonderen Ausnahmefällen der Fall.
08:11Die Stadt Hamburg darf auf ihren Flächen eine bevorrechtliche Vergabe, du weißt das ja nicht,
08:16einfach aus der Hand heraus oder nach Gutdünken oder nach Sympathie durchführen.
08:22Die Möglichkeit der Direktvergabe haben leider nur die öffentlichen Unternehmen wie Seiler und Fördern und Wohnungen.
08:29Warum das so ist, darüber mag man streiflich streiten können.
08:32Denn wir haben seltene Fälle, in denen wir ein Wohnprojekt haben und mit der Argumentation auf städtischem Grund,
08:40dieses Wohnprojekt zu verstetigen und darüber hinaus noch Wohnungen zu schaffen.
08:44Die Möglichkeit, seltene Möglichkeit.
08:47Ansonsten sind wir ein normaler Teilhaber des Marktes und bemühen uns wie alle anderen auch,
08:54händeringend Grundstücke für diesen Zweck zu bekommen.
08:57Dann ist es ja bei euch so, wie bei einanderen auch, gerade wenn ihr so viele kleine Wohnungen baut,
09:02die Baukosten sind immens.
09:04Sie sind, ich will fast sagen, in den letzten Jahren aus dem Ruder gelaufen.
09:08Gerade wenn man sozialverträgliche Mieten auch erreichen möchte.
09:13Ihr beteiligt euch mit Sicherheit auch, zumindest im Rahmen eurer Möglichkeiten,
09:17an den neuen Ansätzen, um die Baukosten zu reduzieren.
09:22Stichwort Hamburg Standard.
09:23Das sind ja Themen, die tatsächlich richtig und wichtig sind.
09:27Wir hoffen alle, dass sie sich möglichst bald durchsetzen, damit wir von den überbrunnenen Forderungen
09:31und Grundlagen für Wohnungen, für Neubauwohnungen auch runterkommen.
09:36Aber was ist denn für euch besonders oder wo seht ihr euren Hebel,
09:40dass ihr tatsächlich die Kosten senken könnt für Neubauvorhaben?
09:43Wir bemühen uns, all das zu tun, was die anderen Player auch machen.
09:49Wir bemühen uns technisch an ein unteres Level des Standards zu gehen,
09:55soweit es denn vertretbar und sinnvoll möglich ist und auch genehmigungsfähig ist.
09:59Wir bauen keine goldenen Wasserhähne ein.
10:02Aber wir haben natürlich, auch das sagtest du schon, dadurch, dass wir viele kleine Wohnungen bauen,
10:06überproportionalen Höhe Quadratmeter kosten, allein dadurch schuten.
10:11Wir haben den Vorteil, dass es besondere Förderprogramme für diese Gruppe von Menschen gibt,
10:17die tatsächlich uns in die Lage versetzen, eine Miete von 7,50 Euro vom Mieter zu verlangen.
10:30Das ist eine Miete, die ja auch, wenn er irgendwann mal keine staatlichen Leistungen mehr bezieht,
10:35auch noch selbst bezahlen kann.
10:38Der Rest läuft über sehr lange Zuschüsse, über 40 Jahre.
10:41Wir haben den Vorteil, dass wir sehr lange Bindungszeiten eingehen können.
10:44Das ist ja ein Plus und ein hohes Gut, dass der klassische Immobilienunternehmer
10:51nicht so ohne weiteres eingehen kann.
10:53Das ist auch vollkommen klar und vollkommen einleuchtend.
10:56Das ist ein Vorteil, den wir haben.
10:58Darüber hinaus hoffen wir, wie du auch,
11:02dass die Initiative der Politik greift und dass insgesamt, wenn ich das so sagen darf,
11:08die Initiative der Senatspolitik auch in den Bezirten ankommt und auch in den Bezirtsämtern ankommt
11:14und auch so ankommt, dass dort Men- und Womenpower geschaffen wird,
11:18dass die Abarbeitung auch funktioniert.
11:19Dass an der Basis nicht funktioniert, kann beschlossen und besprochen werden,
11:23was immer da sein wird.
11:25Ja, du sprichst allen Immobilienunternehmen aus der Seele, die in Hamburg aktiv sind.
11:30Wir brauchen natürlich kürzere Prozesse, schlankere Prozesse.
11:33Aber natürlich ist die Grundlage ja auch das Baurecht, das Rechtssystem,
11:38was alles geprüft werden muss, wenn es eine neue Wohnung gibt.
11:41Das heißt, auch da ist es einfach wahnsinnig wichtig, dass der Rahmen sich verschlankt,
11:44weil die armen Prüfer, die da zum Teil sitzen, haben so viele Vorschriften abzuarbeiten.
11:50Genau das ist das Problem. Wir müssen da runterkommen.
11:53Und das Besondere ist ja immer eigentlich alle Wohnungen,
11:55die wir in den letzten 50, 60, 70 Jahren gebaut haben,
11:58also mit Sicherheit nach dem Zweiten Weltkrieg, sind grundsätzlich erstmal gute Wohnungen.
12:02Die Menschen wohnen gerne darin. Das sehen wir auch an anderen Stellen.
12:06Insofern ist, glaube ich, sehr viel Lust nach unten in diesem Fall mal,
12:09um wieder tatsächlich durchaus auch klimaneutral, aber gute Wohnungen zu bauen.
12:13Also ich glaube, da haben wir einen gemeinsamen Weg.
12:16Und da seid ihr halt in der gleichen Situation wie wir alle.
12:19Jetzt sitzen wir hier ja in einer Baustelle, einem Wohnbau,
12:23in einem schönen Quartier in Hamburg, wo, glaube ich,
12:25mindestens 300 Wohnungen an einer Stelle entstanden sind.
12:28Wenn ihr jetzt hier beispielsweise in so einem Quartier,
12:31nehmen wir mal an, es wären 300 Wohnungen,
12:33einen kleinen Part bekommen hättet,
12:35wie viele Wohnungen hättet ihr hier reingebaut,
12:37wenn ihr das hättet machen können, um eine gesunde Struktur,
12:40ein gesundes Miteinander zu erzeugen?
12:42Es sind wie viele Wohnungen in der Stadt?
12:44So um die 300, ich weiß es nicht exakt.
12:46Der dritte Mix, der im Hamburger Bildnisphilosophon festgelegt ist,
12:52ist für die gesunde Struktur von Quartieren aus meiner Sicht ein guter Mix.
12:58Ich weiß, dass es auch Forderungen gibt,
13:02den sozialen Wohnungsbau nach oben zu ziehen,
13:05weil man argumentiert, wenn mehr als die Hälfte oder etwa die Hälfte der Menschen
13:09in Hamburg Anspruch auf Sozialleistungen haben,
13:12dann muss es auch mehr als die Hälfte der Wohnungen sein.
13:14Das kann man so sehen.
13:17So funktioniert die Immobilienwirtschaft, wie wir sie kennen,
13:19aber leider nicht, denn das Ganze muss bezahlbar bleiben.
13:22Und wir wissen, dass es in einem Gesamtvorhaben Rechnungen geben muss,
13:27die Gesamtrechnung muss aufgehen und das gilt auch für uns.
13:30Wir von der Verträglichkeit hätten hier 30 Prozent sozialen Wohnungsbau gemacht
13:39und davon einen Anteil für unsere besondere Klientin,
13:43die bei dieser Zahl der Wohnungen etwa 10 Prozent des Gesamkönnes ausgemacht hat.
13:47Das ist dann mit Sicherheit eine gesunde Mischung,
13:49wo das Quartier nachhaltig gesund auch leben kann und sich weiterentwickeln kann.
13:54Ja, das ist genau so eine Quote, glaube ich, die auch sinnvoll ist.
13:57Ja, dann bleibt mir in diesem Moment eigentlich nur, dir noch die Frage zu stellen,
14:02was würdest du dir wünschen für die Zukunft, insbesondere für eure Stiftung,
14:07damit ihr weiter so gut arbeiten könnt, euer tolles Prinzip und eure tolle Arbeit
14:11noch mehr an den Mann und die Frau, an unsere Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu bringen.
14:16Wenn wir einfach mal Wunschkonzert los sagen, was braucht ihr,
14:20was könnt ihr gebrauchen, damit es weitergeht?
14:22Wir brauchen nicht alle Grundstücke.
14:24Wir brauchen Grundstücke zu Konditionen, ob im Erbbaurecht, idealerweise nicht im Erbbaurecht.
14:32Das Erbbaurecht ist ein besonderes Thema.
14:34Wir können damit arbeiten, als auf Ewigkeit ausgerichtete Stiftung.
14:38Aber auch unser Wunsch ist ein anderer,
14:41zumal wir ja auch eine dauerhafte Zwecksetzung können,
14:44einen Zweck garantieren.
14:45Daneben wünschen wir uns alle, dass, ich sagte das schon,
14:52die Bezirke in die Lage versetzt werden, das, was die Politik wünscht und vorgibt,
14:57auch tatsächlich umzusetzen für alle Beteiligten.
15:01Und wir wünschen uns Akzeptanz für diese Gruppe von Menschen,
15:05denn wir haben die Erfahrung gemacht, wenn sie gut begleitet werden,
15:09und das können wir gewährleisten, das können viele andere auch gewährleisten,
15:12dann ist die Problemsituation, die sie in einem Gesamtbestand auslösen,
15:19nicht höher als bei vielen anderen Menschen.
15:22Du weißt das, viele wissen das,
15:24dass es auch bei nicht bedürftigen Menschen Probleme gibt.
15:28Es gibt viele, die meisten Mietverhältnisse sind problemlos,
15:31manche sind problembehaftet,
15:33und die Mietverhältnisse bedürftiger Menschen sind
15:36statistisch nicht problembehafteter als die anderen.
15:39Deswegen würden wir uns wünschen, dass viele Unternehmen auch dieser Gruppe
15:42ihren Wohnungsbestand weiter öffnen werden.
15:44Das ist ein tolles Schlusswort, weil Akzeptanz ist tatsächlich eins der entscheidenden Themen,
15:49da haben wir schon mehrfach in unseren Gesprächen drüber gesprochen.
15:52Akzeptanz von allen Bürgern und Bürgern für das Thema Wohnen,
15:56für das soziale Miteinander, um alle zu integrieren in der Stadt
16:01und um langfristig gesund und nebeneinander partnerschaftlich hernehmen zu können.
16:05Vielen Dank für das Gespräch, es war sehr spannend und euch wünsche ich alles Gute.
16:09Ich danke dir.
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