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KurzfilmeTranskript
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00:01:55Tag Schuster
00:01:56Tag
00:02:12Ich erwarte Sie zum Essen, Herr Pfarrer
00:02:14Vielen Dank
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00:02:22Schön, dass Sie wieder da sind, Schuster. Ich wusste immer, Sie würden wiederkommen.
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00:02:28Man muss vergessen können, verzeihen können, Schuster.
00:02:32Ich werde Ihnen eine Blei berichten, solange bis ich was besseres finde.
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00:03:49Still, du Vieh!
00:03:52Ach, ihr habt euch in mein Haus gesetzt.
00:03:56Los, verschwindet.
00:03:59Wenn du vielleicht reinkommen willst?
00:04:06Nee.
00:04:14Hübner!
00:04:15Ja?
00:04:19Der rote Schuster ist wieder da.
00:04:21Was sagst du? Schuster?
00:04:23Du musst mit ihm reden, du weißt doch selber, ich konnte nicht anders.
00:04:27Das mit dem Haus, das muss ich ihm erklären.
00:04:50Na, kommen Sie schon rein. Aber mehr als eine Scheibe Brot und einen Topf Kaffee kann ich Ihnen nicht anbieten.
00:04:56Ageles?
00:05:00Schuster?
00:05:02Schuster!
00:05:08Sind nicht viel wiedergekommen bis jetzt.
00:05:13Mein Gott, Schuster, wie du aussiehst.
00:05:17Wo ist denn Hubert?
00:05:20Ich bin schon fünf Jahre allein mit Vater.
00:05:26Jetzt gebe ich dir aber erst was zu essen.
00:05:30Ach, mach mir Wasser warm, ich muss mich waschen.
00:05:40Oh, wo ist der?
00:05:43Schuster!
00:05:47Ah, Hübner.
00:05:50Mensch, Schuster!
00:05:54Jetzt bist du zu Hause.
00:05:56Schuster!
00:05:57Hm.
00:06:05scent du dennest, wenn du zu Hause préstern.
00:06:19Herr 손 slipt um Zweig.
00:06:20Herruse,stürmer mich nicht zu Hause.
00:06:20DA wiener Hand noch nicht.阿
00:06:20NH und in der72șitale,
00:06:27Die Narben.
00:06:29Vater hat mir oft erzählt, wie dich der Gutschäfer halb zum Krüppel geschlagen hat.
00:06:34Och, lange her.
00:06:36Der war ja kaum aus der Schule.
00:06:39Und das?
00:06:42Weiß ich von wann.
00:06:46Manchmal denke ich, wie andere ein Handwerk lernen,
00:06:52hab ich gelernt, wie man Prügel hat, trägt, ohne krumm zu werden.
00:06:58Das hat er auch sein Gutes.
00:07:16Den Kirchgängern wollten die Auren aus dem Kopf quillen.
00:07:20Wie ich damit einmal zwischen den Gräbern spaziere und bin gar kein Geist.
00:07:35Ich krieg ein bisschen runter, wenn ich das Triefgesicht sehe.
00:07:39Unrecht gut gedeiht, nicht mannt, das hab ich immer gesagt.
00:07:43Schuster's Tisch, an dem wir essen.
00:07:45Seine Stühle, auf denen wir sitzen.
00:07:47Ordentlich bezahlt auf der Auktion.
00:07:50Für ein paar Groschen.
00:07:52Wo wäre der denn, wenn ich's nicht besorgt hätte?
00:07:54Für die Familie.
00:07:56Ihr müsstet in Wintersgarten hausen, wie früher.
00:07:59Stube, Kammer, Küchenloch.
00:08:01Zu zweit in einem Bett.
00:08:02Müssen wir raus?
00:08:07Arthur Winter sagt, es sind viel zu wenig krepiert von denen.
00:08:10Wenn's einer hört.
00:08:12Rotzkerl.
00:08:15Weißt du, was uns blühen kann?
00:08:17Na was denn?
00:08:18Die Bude stand zum Verkauf und du hast sie genommen.
00:08:20In Ordnung.
00:08:21Musst du deshalb dem alten Hübner nachrennen, wie er denn, der die Hosen voll hat?
00:08:24Junge.
00:08:24Ich würde gerade stehen, jawohl.
00:08:26Mir würden nicht die Knie schlottern, bloß weil so ein lahmer Mummelkreis zurückgekommen ist.
00:08:39Verräter werden eingeloggt, das war immer so.
00:08:42Die sind noch viel zu zahm umgegangen mit den Roten.
00:08:45Was ist da, ist wieder da.
00:08:46Fasselst herum, wirres Zeug, begreifst nicht, dass du den Hof gefährdest.
00:08:49Ich?
00:08:50Dein Vater hat sich genauso wenig beherrschen können wie du.
00:08:53Musste sich selber die Finger dreckig machen.
00:08:56Schuster wird das Verhör hier auf dem Hof nicht vergessen haben.
00:08:59Wir sind nicht schuld.
00:09:01Wenn er was will, muss er es mit Vater abmachen.
00:09:03Hm.
00:09:04Der Vater ist nicht da.
00:09:09Marianne.
00:09:12Räum ab.
00:09:17Na.
00:09:26Keiner hat mich je so offen verachtet.
00:09:28Was will der Mensch?
00:09:30Ihm ist unnachlich geschehen.
00:09:32Nicht von mir.
00:09:34Wir haben alle gewusst, er ist hier in unserem Dorf misshandelt worden.
00:09:38Wir haben geschwiegen.
00:09:41Was hätte ich denn tun können für einen Kommunisten?
00:09:45Mein Mann hat jahrelang seine Pflicht getan, als Offizier an der Front.
00:09:48Und ich habe nichts für ihn tun können, als man ihn durch die Gestapo-Keller geschleppt hat.
00:09:53Auf dem bloßen Verdacht hin, er sei am 20. Juli beteiligt gewesen.
00:09:57Ich habe für meinen eigenen Mann nichts tun können.
00:10:00Ich finde keinen Grund, mich Schuster gegenüber schuldig zu führen.
00:10:03Er ist als Bürgermeister eingesetzt worden vom Landrat.
00:10:11Mein Sonntagsanzug.
00:10:12Wir sind nachts eingestiegen in dein Haus, Agnes und ich.
00:10:16Weißt du, als das war mit einer Frau, haben ein paar Sachen weggerollt,
00:10:20damit sich Gebhardt nicht alles unter den Nagel reißen konnte.
00:10:25Wie ist sie denn gestorben?
00:10:27Sie hat sich aufgehängt.
00:10:32Besuch für dich.
00:10:34Schuster!
00:10:38Du hast schon Besuch.
00:10:39Wer ist denn das?
00:10:42Flüchtlingsmädel.
00:10:43Arbeitet bei Winter.
00:10:45Na, sag deinen Spruch.
00:10:46Schönen Gruß von Winters und ihr solltet es euch schmecken lassen.
00:10:51Leberwurst.
00:10:53Speck.
00:10:55Schmalz.
00:10:57Das ist noch vom vorletzten Schlachten.
00:11:04Riecht aus.
00:11:05Ich nehme nichts von Winter.
00:11:08Ich soll es wieder mitnehmen?
00:11:10Na, was stehst du noch rum?
00:11:18Man soll es auch nicht übertreiben, diesen Zeiten.
00:11:20Agnes.
00:11:21Na, ist doch wahr.
00:11:24So gut war die Wurst auch nicht.
00:11:28Jahrelang, wenn sie mich schikaniert haben, dachte ich mal, sind wir oben auf.
00:11:31Und was habe ich davon?
00:11:34Wir haben die Macht und bei denen hingen die Schweine im Rauch.
00:11:39Marianne!
00:11:48Schnappsidee von meiner Alten.
00:11:49Als ob mit solchen Mätzchen was zu schaffen wäre.
00:12:00Kleine Reserve für uns.
00:12:02Was ist das für ein Mensch, der rote Schuster?
00:12:04Ein kranker, lahmer Opa, vor dem sie alle Angst haben, wie vor dem schwarzen Mann.
00:12:09Na, fang.
00:12:12Na, und?
00:12:36Na, und?
00:12:39Na, und?
00:12:40Na, und?
00:12:41Na, und?
00:12:48Hier ist dein Mensch, der darfst.
00:12:50Na, und ihr seid ihr da?
00:12:50Na, und?
00:12:52Na, und?
00:12:54Na, und?
00:12:57Na, und?
00:13:01Na, und?
00:13:05Oh, ich bin!
00:13:05Mensch, geh halt.
00:13:06Halt.
00:13:06Hab!
00:13:06App.
00:13:36Untertitelung. BR 2018
00:14:05Untertitelung. BR 2018
00:14:16Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere, hat mir einer gesagt.
00:14:18Hau ab!
00:14:20Hau ab!
00:14:26Menschen.
00:14:28Kannst dir nicht vorstellen, wie sie sich aufhören?
00:14:31Wie sie jedes bisschen Förde wegschmeißen, seit der rote Schuster im Dorf ist.
00:14:35Mein Vater ist der Schlimmste.
00:14:37Hauptsache wir bleiben anständig, Herr, oder was?
00:14:39Zusammenstehen, Junge.
00:14:40Und wenn's sein muss?
00:14:41Gegen das ganze Dorf.
00:14:44Zwei gegen alle?
00:14:45Wie denn?
00:14:48Na komm,
00:14:49ich will dir was zeigen.
00:15:01Mensch!
00:15:02Hat der Volkssturm in der Scheune vergessen?
00:15:08Holzauge.
00:15:09Mensch, das waren trübe Tassen.
00:15:11Haben die Panzerfäuste weggeschmissen, da waren die Amerikaner noch Kilometer vorm Dorf.
00:15:16Und dem Pastor ging vielleicht die Muffe.
00:15:18So.
00:15:20Ich buddel vom Schloss noch am Panzergam.
00:15:22Verstehst du?
00:15:23Da hat der mit Höhne schon den weißen Lappen auf den Kirchsturm gehängt.
00:15:26Ich hätte im Dorf sein müssen.
00:15:31Du, Agnes.
00:15:34Manchmal hab ich gedacht, ich kann nicht mehr.
00:15:38Ich schmeiß es weg, das Schäbige bis in Leben.
00:15:43Aber eins hat mich immer aufrecht gehalten.
00:15:47Immer wieder.
00:15:50Der Hass.
00:15:54Der Gedanke, ich will wiederkommen.
00:15:57Ich will abrechnen mit den Schuldigen.
00:16:00Habe ich nicht manchmal gesagt?
00:16:02Mein Gott, das ist schon eine Bande.
00:16:04Und jetzt?
00:16:06Jetzt will es keiner gewesen sein.
00:16:08Keiner war dabei.
00:16:10Jeder gezwungen in die Partei.
00:16:12Jeder redet.
00:16:13Du musst es doch wissen, Hübner.
00:16:14Ich war schon immer dagegen.
00:16:15Ach.
00:16:16Manche haben Angst.
00:16:17Wissen nicht, wie es weitergehen soll.
00:16:19Ich weiß auch nicht, wenn ich euch so reden höre.
00:16:21Wie wollt ihr Ordnung machen?
00:16:22Wie wollt ihr was Neues anfangen im Dorf ohne diese Leute?
00:16:27Anfangen, schön.
00:16:30Aber davonjagen das Pack, der sich gesund gestoßen hat.
00:16:34Totschlagen die Hunde.
00:16:36Und ich will dabei sein.
00:16:57Und ich will dabei sein.
00:17:17Zeig mal.
00:17:24Der Grenner dir vom Rhein.
00:17:30Der Linz von Hildach.
00:17:33Ich war ein Jüngling mit lockigem Haar
00:17:38An Mut wie an Hoffnung reich
00:17:42Mein Ideal, die Geige stets wahr
00:17:46Im Fleiße kam keiner mir gleich
00:17:51Das war eine köstliche Zeit
00:18:01Na und was machst du jetzt, Bürgermeister?
00:18:05Tja
00:18:07Zuerst werde ich Korn besorgen müssen
00:18:10In acht Tagen backt unser Bäcker mit Dreck
00:18:13Abgehauen ist er bei Nacht und Lebe
00:18:14Meine Einquartierung
00:18:15Ich habe ihn gleich nicht gewollt
00:18:17Den kalten Vogel
00:18:18Durchgebrannt
00:18:19Und meine halbe Wirtschaft hat er mitgehen lassen
00:18:20Der Lumpf
00:18:21Im Geldleben haben sie ihn gegriffen
00:18:22Und gleich zurückgebracht
00:18:23Aber das ist auch so ein Kommunist
00:18:25Zwei von den Federbetten verschwunden
00:18:27Kissen und Teppich
00:18:28Und Stücker 10 Leghorn Hennen
00:18:29Wer ist denn das?
00:18:31Der Schwarzmeerdeutsche
00:18:32War einquartiert bei Tormanns
00:18:48Da, meine Pferdedeckel
00:18:51Mein Geschirr
00:18:52Das hatten wir schon immer gehört
00:18:53Das hatte ich auch noch im Dreck
00:18:54Lüge
00:18:56Habt ihr das gehört?
00:18:57Frechheit, sie
00:18:58Vergreift sie sich nicht an der Frau
00:18:59Das war vielleicht ein besser
00:19:00Ratte, bitte
00:19:04Die Betten
00:19:06Bitteschön
00:19:08Schuster
00:19:13Schuster
00:19:15Und Bürgermeister
00:19:16Ich verlang mein Eigentum
00:19:17Und Entschädigung
00:19:18Du wirst mir doch helfen
00:19:19Lass dich drauf, Werder
00:19:20Wir waren Beetgeschwister, er und ich
00:19:22Ich hab's noch im Gesangbuch liegen
00:19:23Das vierblättrige Kleblatt, das er mir nach der Konfirmation geschenkt hat
00:19:27Aber wie die Zeiten waren, ich hab bald Bauer Thurmann nehmen müssen
00:19:29Gott hab ihn selig, er hatte nicht deine Natur
00:19:33Mein Kirschbaum blüht nicht mehr
00:19:35Du, ich hab dem Pack acht Wochen lang die Mäuler stoppen müssen
00:19:37Ich verlang die Gäule als Entschädigung
00:19:39Wir beschließen, der Schwarzmeerdeutsche kommt ins Spritzenhaus, bis ihn die Polizei abholen kann
00:19:43Ich werde den Käpt'n vom Militär-Government um Schutz bitten
00:19:46Nach der Gerichtsverhandlung
00:19:47Ich kann gehen, wann ich will und wohin ich will
00:19:49Aber nicht mit meinen Betten
00:19:51Frau Thurmann kriegt den Kern zurück
00:19:53Ab mit ihm, Thea Wurfen ist verantwortlich
00:19:55Das wird die Story zu stehen kommen
00:19:56Herr Bürgermeister, der russische Staatsbürger, misshandeln lässt mich
00:19:58Das ist ja wie ein Faschismus
00:20:00Ab
00:20:02Mit Töpfchen Schmalz werde ich dir heut Abend bringen
00:20:05Du lieber Gott, dir kann man ja das Vaterunser durch die Backen blasen
00:20:08Sag was wegen der Pferde
00:20:10Was wird mit den Kindern?
00:20:29Berda Thurmann sagt, sie wird den Kindern nicht entgelten, dass ihr Vater ein Lump ist
00:20:34Und sie nimmt selbstverständlich die Frau und die Kinder in ihrem Hause auf, als sei nichts gewesen
00:20:38Oder, Berda?
00:20:42Na los, komm
00:20:50Seit fünf auf den Beinen
00:20:52Mir tut schon wieder der Magen
00:20:54Ich geb dir nachher was von meiner Schlagwurst ab
00:20:57Verzichte
00:20:58Ich kann ja auch nicht dafür, dass er gerade mich mag
00:21:00Ach, da hast du dir aber auch was eingefangen
00:21:03So ein Bauernbengel
00:21:05Lieber Gott
00:21:05Ich leg mich bloß hin, wenn es sich lohnt
00:21:08Jetzt lerne ich Englisch
00:21:10Vielleicht nimmt dich einer mit nach Amerika
00:21:12Seid ihr jetzt erst bei der Abwäsche?
00:21:13Die Uhr ist achtet euch, zum Frühstück müsst ihr auf dem Acker sein
00:21:16Die Arbeit ist zu viel für zwei
00:21:18Du lieber Gott, was hab ich alles zwingen müssen, wie ich in eurem Alter war?
00:21:22Da wurde freilich nicht so viel Rücksicht genommen wie heutzutage
00:21:29Hat das eine von den Damen vielleicht in Arturs Zimmer liegen lassen?
00:21:33Das hat auch mal eine Wäsche nötig
00:21:36Das ist gemein, Frau Winter
00:21:38Ich frag nicht, was ihr die Nächte treibt
00:21:40So lange über Tag gearbeitet wird, wie sich's gehört
00:21:43Wer rumschlappt kann gehen
00:21:45Heutzutage ist manches Mädchen froh, wenn's bloß ums Essen Arbeit findet
00:21:49Arthur, warum ist das nicht angespannt?
00:21:51Ein paar Pfund Korn für die Hühnerchen
00:21:53Mal ein Ei, nicht wahr?
00:21:54Das ist beinahe das Einzige, was man noch für die Kinder hat
00:21:57Zehn Pfund
00:21:59Bei Günthers krieg ich 20
00:22:02Na, lass mich sehen
00:22:03Mal im
00:22:17Na, lass mich sehen
00:22:25Mal im
00:22:25Mal im
00:22:25Mal im
00:22:36Das kommt zurück in die Krippe.
00:22:38Spiel dich bloß nicht so auf, Mann, als hättest du hier was zu sagen.
00:22:40Gib das Zeug zurück.
00:22:42Gehört's dir?
00:22:43Den Pferden.
00:22:44Deinen vielleicht?
00:22:45Mach keinen Unsinn, Gebhard, ich hab ein Geschäft mit Herrn Winter.
00:22:50Du strellst dir den Pferden, das bisschen Futter nicht gönnt.
00:22:52Wenn du Geschäfte machen willst, lass sie mir von deiner Mutter zum Tauschen geben.
00:22:55Die hat genug von dem Zeug auf dem Boden.
00:22:57Merk dir eins.
00:22:58Du bist hier nicht Wirtschafter auf dem Hof, du bist Knecht.
00:23:00Und ich hau dir trotzdem rechts und links in die Fresse.
00:23:03Was geht dir vor?
00:23:04Er verschiebt den Futterhafer.
00:23:14Verschwinden Sie aber rasch.
00:23:16Hauptsache eure Gäule fressen sich den Wanst voll.
00:23:18Uns gemeines Volk, das einer hungrigen Familie nicht ein paar Körner gönnt.
00:23:21Aber euch soll's nochmal so dreckig gehen wie uns.
00:23:30Beeilen Sie sich, Geppard.
00:23:32Geil.
00:23:44Einen schönen guten Morgen.
00:23:46Was gibt's denn so in der Früh, ihr Männer?
00:23:49Hofkontrolle.
00:23:51Hier wird auf Ordnung gehalten.
00:23:52Das ist zu sehen für jemanden, der Augen hat.
00:23:54Aber die Stalltore stehen offen, bitteschön.
00:23:56Wir wollen da deinen Kornboden sehen.
00:24:01Ich hab' geliefert aufs Pfund, genau.
00:24:03Neues soll.
00:24:04Der Müller hat kaum noch zu malen.
00:24:06Es ist nichts über bei uns.
00:24:08Geppard wird's euch versichern.
00:24:10Weiß ich, was noch auf dem Boden liegt.
00:24:13Ach Gott, die Gäule haben kaum das Nötigste.
00:24:14Mein Gott, Nachbar Höhne, Sie wissen doch, wie wir auf unsere Pferde hielten.
00:24:17Mach hin, zeig uns den leeren Boden.
00:24:31Falls der Schlüssel verlegt ist, ich versteh mich aufs Schlosser.
00:24:34Spitzbuben-Handwerkzeug.
00:24:35Ist denn keiner von euch so viel Bauer?
00:24:37Höhne, Gäser, das bisschen Chorat brauche ich für mein Kieszeug.
00:24:40Vorsicht, Junge.
00:24:41Mach Platz, Frau.
00:24:43Nein.
00:24:47Alles runter vom Boden.
00:24:49Das reicht allein sechs Wochen für die Mühle.
00:24:51Lass anspannen.
00:24:51Hab mit ehrlichem Gesicht gelogen, das Ars.
00:24:53Alles?
00:24:54Das könnt ihr doch nicht machen.
00:25:00Wundert mich gar nicht, dass du dem Faschistenpack die Stange hältst.
00:25:03Hier ist meine Arbeit bei den Tieren.
00:25:06Sie müssen fressen.
00:25:07Oder soll ich sie vielleicht abstechen?
00:25:09Besser ein Vieh, kapiert, als ein Kind.
00:25:11Dann treib doch selber zum Schindern, das Vieh.
00:25:13Möchtest du auf dem Totenhof?
00:25:17Er hat recht, Schuster.
00:25:19Die Hälfte für Sie, die Hälfte für uns.
00:25:21Los.
00:25:33Was ist denn hier los?
00:25:34Schuster plündert den Futterboden.
00:25:36Ja, dein Alter macht mit.
00:25:45Hey, willst du deinem Vater nicht helfen?
00:25:49Ich geb mich nicht her zu sowas.
00:25:51Aber du hast ja nicht so schade, am letzten Tag noch in der Panzerfaust zu tragen für den dreckigen Krieg.
00:25:56Passt du.
00:25:57Du würdest mich auch in die Fasse hauen, was?
00:26:22Vor ein paar Wochen habe ich gesehen auf dem Bahnhof, wie die Armys Ostarbeiter zurückgetrieben haben.
00:26:27Ins Paradies.
00:26:28Mit Fußtritten in Viehwaggons verfrachtet.
00:26:30Tatsache.
00:26:31Die haben mit den Russen nichts im Sinn.
00:26:32Ich sage dir, lange können sich die Roten bei uns nicht aufspielen.
00:26:34Dann haben wir wieder mitzureden.
00:26:37Deutschland, Deutschland, über alles, über alles in dir.
00:26:43Und schlägt der Arsch auf Falten, wir bleiben doch die Alpen.
00:26:54Was ein Kreuz mit diesem Burschen.
00:26:56Der hält die Leute bloß von der Arbeit ab.
00:27:08Die Russen kamen.
00:27:19Jetzt enteignet Schuster alles.
00:27:21Der macht Bodenreform.
00:27:23Alles wird Kolchers.
00:27:24Unser einer hat doch nichts zu verlieren.
00:27:26Mensch, Geppert.
00:27:27Wenn Schuster mit den Russen Sachen machen kann, bist du der Erste, der hochgeht.
00:27:30Denk mal an meine Worte.
00:27:38Wenn ich da so an unsere Lanzer denke, was?
00:27:41Ach!
00:27:45So вот, patschnись!
00:27:47Раз, два, три!
00:28:17Раз, два, три!
00:28:23Schreies, schreies, wir kommen jetzt!
00:28:34Spreies, schreies!
00:28:36Schreies, schreies, schreies!
00:28:37Sollte ich dich!
00:28:38Aber wir sind oben gekommen, liebe Bögel!
00:28:39Wir sind hier einen dritten Tag!
00:28:41Das sind meine Fremden, das sind meine Börterge!
00:28:44Ihr Quartier!
00:29:01Ich bin der Bürgermeister.
00:29:15Aber warum stehen wir auf der Straße rum? Bitte, kommen Sie ins Haus.
00:29:44Ich bin ich Bürgermeister. Scheiße.
00:29:47Ihr sollt nach Hause gehen, sonst knallt's. Zusammenordnung ist nicht erlaubt.
00:29:51Was willst du, Herr Ries?
00:29:53Nustos, dabei Quartiere.
00:29:56Dir das anzutun.
00:29:58Ich verstehe schon, dass die Rote Armee nicht jedem vertrauen kann.
00:30:01Aber dem vertrauen Sie. Bloß, weil Ihre Sprache spricht.
00:30:04Die werden dahinter kommen, dass sie an einem Gorn aufgesessen sind.
00:30:07So lange willst du noch warten?
00:30:10Na, soll ich vielleicht an Stalin schreiben?
00:30:12Jawohl.
00:30:14Fass nicht aus.
00:30:21Wer kann das gewesen sein?
00:30:23Fast jeder im Dorf.
00:30:53Was ist denn nun, Schuster?
00:30:54Hol den Handfeger. Hammer brauche ich. Nägel, ein Stück Pappe vielleicht.
00:31:05Wo ist es ganz hübsch, diese Dacht?
00:31:07Deine ekelhafte Ruhe!
00:31:10Die hätten dich totschlagen können.
00:31:11Du, du denkst ans Fenster flicken.
00:31:13Und daran, dass es vielleicht ein bisschen zieht.
00:31:16Hier, hätte ich das durch den Russen vor die Büße geworfen.
00:31:19Agnes.
00:31:20Das ist doch wahr.
00:31:23Du rackerst dich ab wie die Leute.
00:31:26Und die lachen sich ins Fäustchen, weil du abgesetzt bist.
00:31:30Keiner hat den Mund aufgemacht.
00:31:34Wie das richtiges Pack.
00:31:36So zweifelgültig.
00:31:39Hey, Mädchen!
00:31:48Mensch, das war ein Ding.
00:31:49Und ich dachte schon, du wolltest aussteigen.
00:31:51Ja, das war ein Ding.
00:32:03Guten Abend, Arthur.
00:32:05Hallo!
00:32:13Schnapp du dir die Dicke heute Abend.
00:32:15Na, die scharfe in Rasiermesser.
00:32:18Die?
00:32:18Ah, das ist dein Tag.
00:32:21Räumen Sie ab.
00:32:22Die Frau Gräfin und der Herr Pfarrer sind heute leider verhindert.
00:32:25Sie können dann gehen, Edith.
00:32:26Sie besaßen auch eine Ökonomie im Wartegau, hört man sagen.
00:32:30200 Wochen unterm Flug.
00:32:31Und Wald und Weiderland.
00:32:33Nicht wahr?
00:32:33Ja, ja.
00:32:34Wohl in Polen gut, hm?
00:32:37Ein Schnäpschen, Herr Bürgermeister?
00:32:41Na, worauf trinken wir?
00:32:42Auf gutes Zusammenhalten.
00:32:45Geppert, wenn ich Sie nicht hätte
00:32:47in diesen schwarzen Zeiten.
00:33:01Das ist eine Kostbarkeit.
00:33:02Habe ich der Alten aus dem Keller geklaut.
00:33:04Samus.
00:33:05Der geht ins Blut.
00:33:11Entzünde dich an meinem Feuer.
00:33:13Eisblock.
00:33:29Du kennst mich ja gar nicht.
00:33:32Möchte ich aber gern.
00:33:36Nicht jetzt.
00:33:56Hey, ihr schlaft ja ein.
00:34:15Kannst du kreuz zwingen?
00:34:17Hm.
00:34:46Hey.
00:34:47Hey.
00:34:48Haut ab, ihr könnt an meinen Bruder gehen.
00:34:54Sollt sich bloß keiner anlegen mit mir.
00:34:56Oh Gott, es wird wohl nicht so schlimm sein.
00:34:58Er verträgt nichts.
00:35:00Die Aufregung, die Entbehrung.
00:35:01Seit Wochen hat er nichts Vernünftiges im Magen.
00:35:03Sollt sich bloß keiner anlegen.
00:35:04Aber ich schicke Ihnen gerne eine Kleinigkeit, Frau Bürgermeister.
00:35:07Wer nicht spurt mit dem, mach es wie mit Schuster.
00:35:09Du bist doch auch so einer, hm?
00:35:11Da irren Sie sich aber, er ist seit 38 in der Partei.
00:35:13Hast du Spurs nicht, Bruder.
00:35:15Ein Wort von mir, du gehst hoch, ab nach Sibirien.
00:35:18Verstanden?
00:35:21Sie wollen doch nicht schon etwa aufbrechen, zugleich nach dem Café.
00:35:24Uns passt die Gesellschaft nicht.
00:35:51Weißt du überhaupt schon, wie man sowas aufmacht?
00:35:53Du bist doch nicht.
00:36:35Du, was willst du von mir?
00:36:37Jetzt wird es veräugt. Ich denke, du willst was von mir.
00:36:48Aber was hast du denn?
00:36:51Arthur.
00:36:52So eine Gemeinheit, so gemein.
00:36:55Den hast du gern?
00:36:56Ja.
00:36:56Mensch, das Lass sein, der liebt dich nicht.
00:36:59Aber du, was?
00:37:00Ihr wollt ja doch alle bloß das Gleiche.
00:37:09Wenn das so ist,
00:37:12mach mir das Ding wieder zu.
00:37:13Das ist so, was du?
00:37:14Schau!
00:37:47Was machen wir nun?
00:37:52Weiß nicht.
00:37:55Wollen wir auf?
00:38:19Ich bin verrückt nach dir.
00:38:21Und du bist mir auf den Weg gegangen.
00:38:23Bis jetzt.
00:38:25Wird denn deiner Mutter ein Recht sein,
00:38:27die nichts besitzt als ein Bündel mit Flüchtlingsklamotten?
00:38:29Red jetzt nicht.
00:38:31Wie kannst du jetzt reden?
00:38:33Ich bin verrückt nach dir.
00:38:35Zieh dich aus.
00:38:51Bemüh dich nicht.
00:38:57Ich kannst du nicht so leicht haben wie die Kleine für ein Glas Wein
00:38:59oder eine Bratwurst vielleicht.
00:39:00Das möchte ich wissen, du.
00:39:14Saustück kaltschnäuziges.
00:39:17Mach's, dass du rauskommst.
00:39:21Das ist unser Zimmer.
00:39:25Verschwinde.
00:39:26Oder ich schrei das ganze Haus zusammen.
00:39:38Aufmachen.
00:39:40Aufmachen.
00:39:42Los.
00:39:47Ich bin nicht getrunken.
00:39:49Das ist meine Bude.
00:39:51Ich hab Angst.
00:39:54Na los, macht auf.
00:39:55Habt ihr nicht gehört, was ich gesagt habe?
00:39:58Na wird's bald.
00:40:04Hau ab.
00:40:05Die Kleine bleibt.
00:40:09Eine Ablösung.
00:40:11Schwein.
00:40:13Die sind.
00:40:27Die sind.
00:40:28Die sind.
00:40:30Die sind.
00:40:33Die sind.
00:40:46Was geschieht hier?
00:40:47Ihr Sohn benimmt sich wie ein Louis.
00:40:49Keinen Tag länger bleibe ich in dem Stall.
00:40:50Morgen verlange ich mein Geld.
00:40:51Ich kriege jederzeit Ersatz für eine wie Sie, Fräulein.
00:40:54Tch.
00:41:00Georg.
00:41:17Ist es schlimm?
00:41:20Ach.
00:41:31Er war dein Freund nicht.
00:41:34Hab ja sonst keinen hier.
00:41:37Ich hatte auch niemand hier.
00:41:41Haben wir beide niemanden, das passt.
00:41:51Aber das hab ich schon mal gelesen, im Liebesroman, wie so eine Freundschaft zerbricht.
00:41:55So?
00:41:56Na ja, wegen der Frau.
00:42:02Sag mal, bist du schon 15?
00:42:04Ich werd 17, warum?
00:42:06Bloß so.
00:42:16Deinen Vater finde ich nett.
00:42:22Na ja, bisschen ruhig, er lacht nicht.
00:42:27Wir verstehen uns nicht.
00:42:29Vor Leuten kriegt das Maul nicht auf und zu Hause spielt er den starken Mann.
00:42:36Neulich hat er mich in die Fresse gehauen.
00:42:41Meine Mutter war auch so.
00:42:44Manchmal denke ich, soll sie mich dreschen, wenn sie bloß da wäre.
00:42:48Wo sind denn deine Eltern?
00:42:50Ich weiß nicht irgendwo.
00:42:54Ich hab ne Karte geschrieben ans Rote Kreuz.
00:43:04Wenn du Angst hast, kannst du ja mit zu mir kommen.
00:43:11Na dann, tschüss.
00:43:17Was hab ich denn nun schon wieder falsch gemacht?
00:43:21Nichts.
00:43:23Bloß, es war so lange keiner mehr gut zu mir.
00:43:32So?
00:43:32Scheiße.
00:43:57Nicht, dass man dauernd an dir kritisieren will.
00:44:00Aber versteh mal, Winters und wir, das passt nicht.
00:44:05Heute habt ihr zusammen gefeiert.
00:44:07Arthur, Winters ist kein Umgang für dich. Der geht komme Wege.
00:44:10Früher hat euch doch die Freundschaft gepasst.
00:44:13Und wohin hat's geführt?
00:44:15Stemmt das Fritzchen gegen die Mauer im hellen Mondenschein, wo jeder weiß, was das für einer ist.
00:44:19Kümmert euch um euren eigenen Kram. Mein Kram ist deiner.
00:44:22Nein!
00:44:23Junge Vater, meinst doch gut mit dir.
00:44:31Das letzte Stück.
00:44:33Fünf Gottelettes, bitte.
00:44:35Sie, jetzt bin ich dran.
00:44:37Seit der Gatte Bürgermeister ist, braucht die wohl nicht mehr anzustellen.
00:44:39Ich kann nicht übersehen, wer dran ist bei dem Gedränge. 280 Karten.
00:44:41Also eins guckt wieder in die Röhre, was?
00:44:46Alles?
00:44:47Ja.
00:44:48Wie kommen den Bürgermeisters zu acht Lebensmittelkarten, Herr Hedre?
00:44:50Na eben.
00:44:51Die Stahl!
00:44:53Volkskontrolle!
00:44:53Acht Karten und vier Leute.
00:44:56So was kam bei Schuster nicht vor.
00:44:58Die Karten her, mein Mann bringt euch alle nach Sibirien.
00:45:01Was niemals, Frau Bürgermeister, noch im Petto hat.
00:45:04Brotkarten, auch doppelt.
00:45:05Das ist nicht im Kommandant.
00:45:07In meinem Geschäpp wird nicht geprügelt.
00:45:09Ich hol die Feuerwehr.
00:45:12Sollt ihr wohl die Fürsten lassen?
00:45:14Gott, hab nun das Weiberfolge.
00:45:15Sie demolieren mir das Geschäft.
00:45:17Aus!
00:45:18Aus!
00:45:26Feierabend!
00:45:27Das ist das Leben.
00:45:30Schaut euch das an!
00:45:31So wird das Volk begonnen.
00:45:33Los, komm!
00:45:34Was mit dem Karten?
00:45:35Wir gehen sofort zur Kommandantur.
00:45:36Los, selten wir drüber, komm!
00:45:41Ich bin überfallen worden, bin ich überfallen.
00:45:52Durch die Scheibe bin ich geschmissen worden, hier, ich blute ja, und nur weil wir landslose
00:45:57sind, der Kunde noch für Kommandeur und hier, die war es, ich kass sie aus, die war, mir
00:46:01nicht zu nahe, du.
00:46:02Die war, hat sie aufgehetzt.
00:46:03Das tut.
00:46:05Steuert die Jenschen nicht hatjad.
00:46:08Zusammenrottungen sind untersagt, das fällt unter Standrecht.
00:46:10Peng!
00:46:10Verstanden?
00:46:11Die Karten sind beschlagnahmt.
00:46:15Selma Würsig, mein Name.
00:46:17Witwe aus der Siedlung, wenn Sie gestatten.
00:46:19Drei Kinder.
00:46:20Du verstehen.
00:46:21Drei.
00:46:22Nix zu fressen.
00:46:24Manschare.
00:46:25Und so war's da.
00:46:26Du verstehen.
00:46:27Du capito.
00:46:28Acht Karten und vier Leute.
00:46:34Herr Gott, sag du ihm doch, was ich meine.
00:46:36Hol doch mal den Nikolai.
00:46:37Den von den Tormanns.
00:46:38Den nicht vielleicht bei Tormanns.
00:46:39Ja, zu blöd.
00:46:40Mich hat er auch beklaut.
00:46:42Ich will ja sonst jetzt gegen Ihre Leute sagen, Herr Kommandant, alles was recht ist,
00:46:44nette Männer, freundliche Männer.
00:46:45Aber müssen Sie einem ausgerechnet die schönen Leekornhänden abschlagen?
00:46:48Möchtest du jetzt mit deinen dämlichen Händen anfangen?
00:46:49Nix hier.
00:46:50Das hier.
00:46:52Acht.
00:46:53Acht Karten.
00:46:55Ich will ja endlich wissen, was diese Frauen wollen.
00:46:58Mit ihnen nichts reden.
00:47:00Der bescheißt sie.
00:47:03Es kommt Nikolai.
00:47:08Drei.
00:47:08Drei.
00:47:09Drei.
00:47:09Drei.
00:47:09Drei.
00:47:10Drei.
00:47:10Drei.
00:47:11Drei.
00:47:11Drei.
00:47:16Drei.
00:47:22Drei.
00:47:23Drei.
00:47:29Drei.
00:47:32Drei.
00:47:33Drei.
00:47:42Drei.
00:47:49Drei.
00:47:57Den Schlüssel zum Spritzenhaus.
00:48:06Also Leute, ab heute bin ich wieder Bürgermeister.
00:48:11Weil wir dafür gesorgt haben, die Frauen, nicht wahr?
00:48:13Und das hätte keiner von euch Klassenkämpfern fertiggebracht.
00:48:17Schönen Dank auch selber.
00:48:19Ja.
00:48:21Jetzt brauche ich wieder Hilfe.
00:48:24Alleine kann ich nämlich wenig ausrichten.
00:48:27Zehn Köpfe.
00:48:29Denken besser als einer.
00:48:32Wir brauchen einen Ausschuss der Antifaschisten, der mitreden soll für das Dorf.
00:48:40Na, macht mal Vorschläge.
00:48:42Macht ihr selber, Fältchen.
00:48:58Hübner, der ist der Bodenreform.
00:49:05Hübner, Herr Pastor Knippening.
00:49:07Gott, der Herr Pastor.
00:49:09Da schließlich hat er die weiße Fahne gemisst.
00:49:11Na meinetwegen.
00:49:14Gephardt.
00:49:15Gephardt.
00:49:17Wer war Nazi?
00:49:20Zietenschulze.
00:49:24Reinhardt.
00:49:25Sei mal Wirsing.
00:49:26Das spät ist noch.
00:49:27Die hat Haare auf den Zehen.
00:49:28Die kann die Frauen vertreten.
00:49:29Machst du doch selber, Mensch.
00:49:31Show notiert.
00:49:33Schlammann Egon.
00:49:34Dostal.
00:49:35Genügt.
00:49:36Wir haben die Regierung fürs Dorf.
00:49:38Jemand dagegen?
00:49:41Keiner.
00:49:42Ihr seid gewählt.
00:49:43Kommt mal nach vorne.
00:49:55Ruhe.
00:49:56Gelauschen, Jungs.
00:49:57Komm, lass die Dörren.
00:50:02Danke.
00:50:09Fürsache, Leute.
00:50:11Die Ernte muss vom Film.
00:50:12Na ja, so schnau sind wir selber.
00:50:14Oh, Schnauze.
00:50:15Ihr seid doch am weitesten zurück.
00:50:17Dir und das Rittergut wahlen.
00:50:21Also alle müssen jetzt zupacken.
00:50:23Damit die Faulen volle Schein kriegen.
00:50:27Herr Pastor,
00:50:29Sie machen nächsten Sonntag Ihre Kirche dicht.
00:50:32Und wir feiern ausnahmsweise mal nicht den Tag des Herzens.
00:50:36Was nötig ist.
00:50:38Wir treffen uns Sonntagfrüh strach, liebenwürdig sagen.
00:50:44Jetzt wird abgestimmt.
00:50:46Wer dafür ist, bleibt sitzen.
00:50:48Wer dagegen ist, steht auf.
00:50:55Keiner dagegen?
00:50:56Einstimmig angenommen.
00:50:59Pass auf.
00:51:00Ganz einfach.
00:51:02Es gibt.
00:51:08Das will es in Ordnung machen, Schuster.
00:51:11Schöne Ordnung, ich danke.
00:51:13Ein Bier bitte.
00:51:14Wenn ich nun schon Antifa bin, sage ich noch meine Meinung.
00:51:16Was ist mit Bodenreform?
00:51:18Schuster soll Farbe bekennen.
00:51:20Die Bodenreform, ihr macht oder machen da keine?
00:51:22Na, da hört ihr.
00:51:22Als Kölschers wollen sie machen mit euch allen.
00:51:24Quatsch, ich bin gelernter Hilfe.
00:51:25Dann kann man das Land nicht einfach wegnehmen.
00:51:28Wir haben es nicht geschenkt bekommen.
00:51:29Komm, wir gehen.
00:51:29Wir haben es uns erarbeitet.
00:51:31Ja, hast du eine Wette bei deinen drei Weibern.
00:51:33Quatsch doch nicht, das ist deine ernste Hand, ihr Egenheit.
00:51:35Ich will überlegen, sage ich.
00:51:36Aber wir sind uns auch einig, Leute.
00:51:38Wir wollen Ordnung und Gerechtigkeit.
00:51:40Jawohl, wir Kommunisten wollen, das Land soll dem gehören, der sich darauf schindet.
00:51:45Und da sitzen wir auch durch.
00:51:47Aber man kann den einen Schritt nicht vor dem anderen tun.
00:51:50Erst muss die Ernte vom Hirn.
00:51:52Da soll also mein klappriger Gaul der Frau Gräfin ihren Weizen auf die Tenne fahren?
00:51:56Die kriegt billige Tagelöhner.
00:51:57Also wenn ich einfahre, ich meine mal bloß, wer kriegt dann das Korn?
00:52:01Kann ich das in meine eigene Scheune bringen?
00:52:03Na, du hast ja merkwürdige Ansichten von gegenseitiger Hilfe.
00:52:05Quatsch, Hilfe, als ob die Hilfe nötig hätte.
00:52:07Neh mit mir nicht, bitte.
00:52:09Betty, schon deine Galle.
00:52:13Für Winter mache ich keinen Finger krumm.
00:52:15Wenn er Gott noch mal fangt, du nicht auch noch an.
00:52:18Hat auch keiner verlangt.
00:52:19Wir haben keine Arbeitskräfte bestellt und wir bezahlen auch keine.
00:52:22Euch wer ist bloß recht, wenn der ganze Bettel verkommt.
00:52:24Warum nehmt ihr den Reichen das Land nicht weg, wenn sie es verkommen lassen
00:52:26und gebt dann solche wie mich und an die Evakuierten?
00:52:29Dann habt ihr Ordnung im Dorf.
00:52:30Hüa, hüa.
00:52:32Dann braucht doch keine mehr, um Körnerbetteln zu gehen.
00:52:35Und für uns einer.
00:52:36Die Wirsing hat recht.
00:52:37Das Kut gehört aufgeteilt.
00:52:39Und die Hilfe von den Nazi-Lumpen.
00:52:41Auch SS-Mann Winters ein Ruf.
00:52:43Die Kronenreform wird gemacht.
00:52:54Aber Schuster, das lohnt sich doch nicht.
00:52:59Hä?
00:53:01Ach, zum Futtern langt's noch.
00:53:02Sie kümmern sich mehr um das Gute als mein Inspektor.
00:53:05Wir zwingen die Ernte in Wahlen ohne fremde Hilfe.
00:53:07Vor allem ohne Aufpasser.
00:53:10Ja, da sieht man.
00:53:15Sagen Sie, Schuster, was haben Sie eigentlich gegen mich und meine Familie?
00:53:19Nichts.
00:53:19Gegen Sie persönlich.
00:53:21Im Dorf haben Sie lauthals von Enteignung geredet.
00:53:23Sie wollen uns aus Wahlen verjagen.
00:53:25Nicht wahr, aber Sie vergessen eine, Schuster.
00:53:26Mein Mann hat unter den Nazis gelitten.
00:53:28Er ist Opfer des Faschismus wie Sie.
00:53:30Und man kann mit mir nicht umspringen wie mit manchem anderen aus dem Dorf.
00:53:33Ich wehre mich.
00:53:37Los!
00:53:39Los!
00:53:42Los!
00:53:43Los!
00:54:03Los!
00:54:17Los!
00:54:30Los!
00:54:32Los!
00:54:33Der Bluster hat mich ins Büro bestellt.
00:54:45Ich hab immer darauf gewartet, dass er dich holen lässt.
00:54:49Wann bist du dich auf der Arbeit?
00:54:51Ich hol den Advokaten aus der Stadt.
00:54:55Jetzt rechnet er ab.
00:55:04Wie lange bist du bei Winter?
00:55:06An 40 Jahren werden's sein. Warum?
00:55:10Setz dich hin.
00:55:12Weißt du über alles Bescheid auf Winters Hof?
00:55:14Ich hab meine Arbeit gemacht.
00:55:16Und wie er sich damals für die Gäule eingesetzt hat bei der Hofkontrolle?
00:55:20Oder für die Alte?
00:55:21Ich hab's gewusst, das trage ich mir nach.
00:55:24Winter wird enteignet.
00:55:26Du sollst bis zur Aufteilung Treuhänder sein.
00:55:41Sag was.
00:55:42So ein großer Hof?
00:55:46Werd ich's können?
00:55:49Ohne dich wär wär wär's auch mal längst in die Binsen gegangen.
00:55:52Ich versteh nichts von dem Schreibkram.
00:55:57Die Frau wird nicht wollen.
00:55:59Du willst nicht!
00:56:00Ich muss überlegen.
00:56:01Hast du überlegt, wie du mein Haus genommen hast?
00:56:18Sag uns heute Abend Bescheid.
00:56:23Ich hab nie was gesagt zu deinen Sachen.
00:56:25Ich war die Frau und ich hab mich immer gefügt.
00:56:28Aber seit Schuss deiner Türstand weiß ich, es ist Unrecht gewesen.
00:56:32Ja.
00:56:34Tu's nicht wieder.
00:56:35Geh nicht auf Winters Hof.
00:56:37Überleg doch.
00:56:40Ich hab zu wenig überlegt, mein Lebtag.
00:56:42Bin in die Partei gegangen, wie alle anderen.
00:56:44Hab das Haus genommen, wie manch andere genommen hätte.
00:56:47Wollte mal was eigenes haben.
00:56:49Bin immer Knecht geblieben.
00:56:51Was kannst du dafür?
00:56:57Weißt du noch, wie sie den Polenbengel weggeschleppt haben von Winters Hof?
00:57:01Er war nicht älter als unser Junge.
00:57:03Sie haben ihn geköpft.
00:57:05Und er hat nichts getan, nur den Stock festgehalten.
00:57:08Wollte sich von Winter nicht halb tot schlagen lassen.
00:57:12Ich hab mir meins gedacht.
00:57:14Aber ich hab nichts gesagt.
00:57:15Ich bin bei Winters geblieben.
00:57:17Und sie vertrauen mir, trotzdem.
00:57:19Sie brauchen einen, der den Kopf hinhält, wenn's schief geht, Mann.
00:57:31Ich mach's.
00:57:42Verordnung über die Bodenreform.
00:57:49Verordnung über die Bodenreform.
00:57:53Verordnung über die Bodenreform.
00:58:27Der Abschaum hat's hochgespült.
00:58:29Jetzt gnade uns Gott, wenn wir nicht zusammenhalten.
00:58:30Ach du süß Gespenster.
00:58:32Die Leute sind gar nicht so, die sind immer an der Erde.
00:58:34Aber die zwei, drei roten Hetzer machen alle verrückt.
00:58:37Das sind überhaupt keine Deutschen.
00:58:39Russenknechte.
00:58:39Nie oder wir.
00:58:40In zarte Fahrt geht den roten Hahn auf die Dächer.
00:58:42Und wenn wir schlau anstellen, sind wir zwei, drei Stunden später über die Grenze.
00:58:45Was wollen wir da?
00:58:46Bei den Amerikanern ist alles wie früher.
00:58:48Hat jeder Tüchter keine Chance.
00:58:50Und wenn schief geht, doch scheiß doch drauf.
00:58:52Ich kann das nicht.
00:58:53Vor ein paar Monaten fahren und fackeln Deutschland über alles.
00:58:56Und jetzt den Russen in den Arsch kriechen?
00:58:58Ich kann das auch nicht.
00:59:00Bis heute Abend.
00:59:26Ich muss mit dir reden.
00:59:30Ich wollte schon immer mal mit dir reden.
00:59:31Komm rein.
00:59:44Was ist denn?
00:59:46Weißt du, ich denke mir, es ist richtig, wenn ich mein Bündel packe.
00:59:52Und schlage mein Quartier in der Stube.
00:59:55Hinter dem Büro auf.
01:00:02Hat sich rausgefressen, nun auf Wiedersehen.
01:00:05Nicht, dass ich dich halten wollte, aber überschätzt dich bloß nicht.
01:00:08Weiß Gott, könnte es besser aussehen.
01:00:10Was?
01:00:12Na ja.
01:00:15Weißt du, ich dachte, die Leute würden vielleicht allerhand reden.
01:00:24Unsinn.
01:00:26Wieso?
01:00:32Ach, du meinst, woher es denkt sich keiner was, weil ich zu altwillig bin?
01:00:38Eine 40.
01:00:40Na ja, ein paar Jahre drüber.
01:00:43Falten, falten.
01:01:01Für mich bist du jung, Schuster.
01:01:04Du, ich sag doch, es ist richtig, wenn ich gehe.
01:01:20Ich habe euch rufen lassen, weil wir miteinander sprechen müssen.
01:01:21Ich habe euch rufen lassen, weil wir miteinander sprechen müssen.
01:01:36Seht mal, wir leben doch seit Jahrzehnten wie eine große Familie hier in Wahlen.
01:01:41Jeder hat seine Arbeit und sein Wirt und keiner kann sagen, dass er hier schlecht oder ungerecht behandelt worden sei.
01:01:58Aber nun ist eine Verordnung erlassen und ihr sollt uns davonjagen, die Kinder und mich.
01:02:04Ihr sollt das Haus nehmen und das Land und ich will euch sagen, warum.
01:02:09Weil man euch alle mitschuldig machen will an diesem Unrecht.
01:02:14Begreif doch, es geht doch gar nicht um mich allein, es geht um eure eigene Existenz.
01:02:19Wie wollt ihr denn leben, wenn die Ackerplänge zerstückt, die Herden zerrissen werden?
01:02:23Wenn einer den Bullen bekommt, der andere einen Fohlen, der dritte den Mähbinder, der vierte vielleicht eine Ringelwalze?
01:02:28Und wer soll für die alten Leute sorgen?
01:02:30Tag, Tag, Tag.
01:02:32Guten Tag.
01:02:34Sie stören an der Belegschaftsversammlung.
01:02:36Es wird erlaubt sein, dass Vertreter der Bodenkommission teilnehmen.
01:02:43Kann man da was machen?
01:02:45Ja.
01:02:49Wer soll für die alten Leute sorgen?
01:02:51Wer wird der Wöchnerin die Suppe bringen?
01:02:53Windeln und Jäckchen fürs Kind?
01:02:56Sie stehen allein mit den Kindern, wie ich, Frau Jor.
01:03:01Wie wollen sie ackern und ernten?
01:03:02Haben nie gelernt, eine Wirtschaft zu leiten.
01:03:05Wer soll den Schmied entlohnen?
01:03:07Wer den Stillmacher?
01:03:09Ich habe immer ein Herz gehabt für eure Nöte.
01:03:12Jetzt stehe ich vor euch.
01:03:14Ich kann nichts verlangen.
01:03:15Ich kann euch nur bitten,
01:03:17habt ein Herz für mich.
01:03:33Das macht keiner von uns mit, Frau Gräfin.
01:03:35Sollen die doch ihren Revolutionzauber alleine machen.
01:03:38Ich habe für Sie eine Erklärung vorbereitet, meine Herrschaften,
01:03:41in der die versammelte Belegschaft des Rittergutes Wahlen darlegt,
01:03:44dass sie in der Aufteilung und Enteignung des Gutes
01:03:47eine Gefährdung ihrer Existenz erkennt
01:03:49und bittet, die Anordnung zurückzunehmen.
01:03:52Wir kommen zur Abstimmung.
01:03:54Wer für diese Erklärung ist, erhebt bitte die Hand.
01:04:01Die gesamte Belegschaft steht hinter der Frau Gräfin.
01:04:04Niemand will etwas zu tun haben mit eurer Sache.
01:04:09Hm?
01:04:25Damit ist die Erklärung wohl gebilligt.
01:04:27Die Belegschaft des Rittergutes Wahlen
01:04:29wird sich weder an der Aufteilung beteiligen,
01:04:30noch um Boden bewerben.
01:04:32Bitte.
01:04:38Die Frau Gräfin ist eine gute Frau.
01:04:43Ihr Hellen!
01:04:51Was schaut euch da rum?
01:04:59Das Land wird aufgeteilt.
01:05:02Ob die Belegschaft von Wahlen will oder nicht.
01:05:04Was Sie vorhaben, ist gegen jedes Recht.
01:05:06Diebstahl!
01:05:07Holzgemeiner Diebstahl,
01:05:08den Sie mit ein paar politischen Phrasen bemätteln!
01:05:12Ich werde Sie nicht überzeugen können.
01:05:15Die Macht ist verspielt endgültig, Frau Gräfin.
01:05:18Sie müssen mit Ihren Herrschaften abtreten.
01:05:23Hier kannst du auch einen Hut stecken.
01:05:32Heute Abend um acht Versammlung in Gasthof.
01:05:35Wer Land haben will, kann sich eintragen.
01:05:37Bleibt!
01:05:39Bleibt!
01:06:09Ich werde Sie nicht aufgeteilt.
01:06:18Bis nachher.
01:06:20Bis nachher.
01:07:10Bis nachher.
01:07:46Bis nachher.
01:07:48Immer herein, Leute.
01:07:50Die billigsten Plätze sind vorne.
01:07:53Naam.
01:07:54Naam.
01:07:55Naam.
01:07:55Naam.
01:07:56Naam.
01:07:57Naam.
01:07:57Naam.
01:08:01Schau sie dir an.
01:08:03Umgekippt.
01:08:05Alle.
01:08:06Scheiß Volk.
01:08:14Guten Abend.
01:08:18Guten Abend.
01:08:20Und die Leute, hast du gesehen?
01:08:22Auf einmal bin ich wie geächtet.
01:08:24Jeder dreht den Kopf weg, wenn er mich sieht.
01:08:27Ich bin dein Freund.
01:08:44Pack die Klamotten.
01:08:45Wir müssen weg.
01:08:50Da ist da noch allerhand an Wert im Kasten.
01:08:57Gib her.
01:08:59Bei mir ist sie sicher.
01:09:03Mutter, wir müssen retten, was von Wert ist.
01:09:05Ihr denkt immer nur an euch.
01:09:09Alles habt ihr mir kaputt gemacht.
01:09:12Aber was ich noch habe, hier.
01:09:14Das letzte bisschen Hof.
01:09:17Das gehört mir ganz allein.
01:09:19Und das kriegt keiner in die Pfoten, auch du nicht.
01:09:21Du bist ja durchgedreht, Mensch.
01:09:23Will dir bloß nicht ein, dass du ohne mich abhauen könntest.
01:09:25Ich kann dich auch zwingen.
01:09:53Gute Nacht, Mutter.
01:09:54Jetzt erst zu Bett.
01:10:04Sag mal, was ist denn in dich gefahren?
01:10:26Ich habe solche Angst.
01:10:27Ich glaube, sie wollen was machen.
01:10:28Arthur und er.
01:10:29Ich weiß nicht was.
01:10:30Heute Nacht wollen sie abhauen.
01:10:35Mann!
01:10:36Georg!
01:10:50Georg, wo willst du hin?
01:10:55Um Gottes Willen.
01:11:00Junge, was willst du tun?
01:11:01Sei vernünftig, mein Junge.
01:11:02Das darfst du nicht tun.
01:11:03Du darfst mir nicht weglaufen.
01:11:04Lass mich los.
01:11:05Wurz du mir nicht deine Mutter?
01:11:06Ich werde dich doch nicht so ein Glück reinmachen, Kerl.
01:11:11Was hast du bloß getan?
01:11:13Jeder weiß, was sie machen mit Waffenspielern.
01:11:17Werden abgeholt, verschwinden.
01:11:19Manche sagen auf Nimmerwiedersehen.
01:11:23Der eigene Sohn, ein Bandit.
01:11:27Liefert mich doch aus.
01:11:28Sie haben uns vertraut.
01:11:30Jetzt wird uns keiner glauben.
01:11:31Angst um den neuen Inspekterposten, was?
01:11:35Fass mich nicht an.
01:11:37Aber so seid ihr gewesen, seit ich denken kann.
01:11:40Erst halt bei Schuster und seinen Leuten, bis man die ins KZ geschmissen hat.
01:11:44Dann war es besser, ihr biedert euch bei den Nazis an.
01:11:46Und ihr habt euch nicht geschämt.
01:11:48Habt dem Sträfling die Klamotten weggenommen.
01:11:50Jetzt ist es wieder besser, wenn ihr dem Schuster die Stiefel leckt.
01:11:53Und ihr setzt euch in Wintershof, damit ihr bloß nicht zu spät kommt, wenn sich alle gesund schlusssamen besitzt.
01:12:11Schuster, du musst mir beistehen.
01:12:16Der Junge hat eine Pistole.
01:12:19Er soll was ausgeheckt haben mit Winter.
01:12:23Was weiß so ein Junge?
01:12:28Du bist der Einzige, der jetzt helfen kann.
01:12:32Schick mich nicht fort.
01:12:34Ich glaube, was ihr vorhabt, ist was Großes.
01:12:36Aber es ist ganz ohne Wert für mich, wenn eins meiner Kinder dabei zugrunde gehen müsste.
01:12:46Mach mit uns, was du willst.
01:12:48Aber der Junge, weißt du, dass er so geworden ist?
01:12:53Mach es mit mir ab.
01:12:55Tja.
01:12:59Ich könnte sie gefunden haben.
01:13:02Im Wald.
01:13:05Irgendwo.
01:13:08Vielleicht wird man mir glauben.
01:13:14Verstehst du nicht, warum ich das tue?
01:13:15Hä?
01:13:22Verstehst du nicht, warum ich das gemacht habe?
01:13:25Warum ich das heute mache im Dorf?
01:13:29Für mich?
01:13:32Für solche wie dich?
01:13:35Vielleicht begreifst du es nochmal.
01:14:03Vielleicht begreifst du es nochmal.
01:14:06Aber...
01:14:07Ich bin nicht mehr.
01:14:32Irgendwo.
01:14:49Ich. Wir müssen weg.
01:14:53Los, du musst weg von hier.
01:14:55Wo ist die Kassette?
01:14:57Muss ich dich mit Gewalt vom Stuhl jagen, Mensch?
01:15:01Wo ist die Kassette?
01:15:03Alles habt ihr mir kaputt gemacht.
01:15:06Das wäre mein Hof geblieben, solange ich lebe.
01:15:08Aber dein Vater, der hat mir alles kaputt gemacht.
01:15:11Das war einer.
01:15:14Seht, seht, das bin ich, Stiefel und Schwarze uniformen.
01:15:19Er hat nie an den Hof gedacht.
01:15:21Dein Bruder, der, der war wie ich.
01:15:24Der wäre ein Bauer gewesen.
01:15:27Den hat mir der Krieg kaputt gemacht.
01:15:31Immer trifft es die Besten.
01:15:36Ich hab um den Hof gekämpft, ich hab ihn erhalten wollen.
01:15:41Für wen?
01:15:43Für dich?
01:15:44Mutter, ich muss dir was sagen.
01:15:50Ich habe...
01:15:54Ich wollte es nicht.
01:15:58Ich wollte es nicht.
01:16:01Es ist was passiert, Mutter.
01:16:03Mach, dass du wegkommst.
01:16:12Ich hab Feuer gelegt.
01:16:15In einer Stunde brennt der Hof.
01:16:17In einer Stunde brennt der Hof.
01:16:47Feuer!
01:16:48Feuer!
01:16:49Bei wem, da brennt's!
01:16:57Es ist genug, Vater.
01:17:00Es ist alles untergebrochen.
01:17:01Es ist alles untergebrochen.
01:17:08Vater, unser, der, der dich ist im Himmel geheimnis, der der Dein ist.
01:17:11Ich kann ja nicht so verstehen.
01:17:14Entfernt der Hof.
01:17:39Bleib hier.
01:17:50Marianne.
01:18:24Unser Eins hat sich Jahr für Jahr geschunden für trockenes Brot.
01:18:27Und jetzt setzen sich die Hergelaufenen ins warme Nest.
01:18:30Nee, mir steht Acker zu wie jedem anderen.
01:18:32Und ich lasse mich nicht einfach von der Bodenkommission an die Wand rücken.
01:18:35Ich beschwere mich, denk mal an meine Worte.
01:18:37Wer hat denn mehr über die Bodenreform gewettert als du?
01:18:40Keine Krume. Deine Worte, Göttermann.
01:18:43Wie ist der Zufall, dass meine Kuh ausgerechnet neben der schwarzen der Deutschen?
01:18:47Na, der Frau Bornhage ihrer zu stehen kommt. Das hat mir gleich nicht gepasst.
01:18:51Ich habe keine Zeit für euer Geknetsche.
01:18:53Und wenn ich morgens so will...
01:18:55Hast du das gehört, Kepa? Als ob ich was klaue.
01:18:58Also entweder die nimmt die Beleidigung zurück, oder das wird ja wohl logisch,
01:19:01weil dann werde ich sie beiden vermogen. Ich denke, dass die Waldwürde zu sein kommen.
01:19:04Ich brauche auch mal.
01:19:06Junge, komm raus. Wir brauchen nicht beim Aufräumen.
01:19:32Wir brauchen nicht beim Aufräumen.
01:19:49Wir brauchen nicht beim Aufräumen.
01:20:13Wir brauchen nicht beim Aufräumen.
01:20:31Untertitelung des ZDF, 2020
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