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KurzfilmeTranskript
00:00:11Mein Name ist Berg, Alexander Berg.
00:00:15Ich bin Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit.
00:00:18Aber im Augenblick nur Wintersportler.
00:00:20Er hofft, dass in Oberhof noch Schnee liegt.
00:00:23Eigentlich wollte ich schon vorige Woche fahren, aber da kam im letzten Moment was dazwischen.
00:00:27Er sah erst ganz harmlos aus, das Ding. Er schiebt eine mit Autos und falschen Pissen.
00:00:31Kleiner Fisch, denkt man. Irrtum. War die raffinierteste Kiste, die wir seit Langem hatten.
00:00:36Die Spur führte nach Leipzig. Frühjahrsmesser. Um einen Kram ging's.
00:00:41Blindsteuer mit Fernsehen und UKW. Toller Apparat.
00:00:44Drei Tage vor der Messe, die halbe Welt in der Stadt.
00:00:47Und da sucht man einen, der keine Hängungen hat, sogar einen Mord zu riskieren.
00:00:50Dass ich jetzt nicht im Himmel bin, ist beinahe ein Wunder.
00:00:54Als die Sache losging, ahnt ich noch nichts von meinem Glück.
00:00:57Vor vier Tagen war das in Berlin-Mitte, Luisen-Ecke-Marinstraße.
00:01:00Die Nummer des Volkswagens werde ich so bald nicht vergessen.
00:01:041B9210.
00:01:33Drei Tage erkannten Funktion.
00:01:46Musik
00:02:13Musik
00:02:43Musik
00:03:06Wer ist da?
00:03:08Ich bringe die Papiere
00:03:13Geben sie her
00:03:14Ich soll auf was ausrichten
00:03:15Was denn?
00:03:17Doch nicht hier
00:03:18Musik
00:03:21Musik
00:03:38Das war der Punkt aus I
00:03:39Musik
00:03:46Was für Papiere haben Sie erwartet?
00:03:49Überhaupt keine
00:03:51Das muss ein Missverständnis sein
00:03:55Herr Bokur
00:03:56Sie studieren an der Freien Universität West-Berlin
00:03:59Ich habe dort ein Stipendium
00:04:02Bitte wiederholen Sie Ihre Aussage
00:04:05Ein Bekannter bat mich gestern in der Mensa
00:04:08Etwas nach Ost-Berlin zu bringen
00:04:10Diese Papiere
00:04:11Ich sollte sie abgeben bei einem Herrn Gwendolei
00:04:14Herr Bokur, bitte sagen Sie genau, was Sie überbringen sollten
00:04:18Zwei österreichische Blankopässe
00:04:19Eine Autosüberlassung Blanco
00:04:22Einen Schlagstempel der Passstelle Salzburg
00:04:25Dokumententinte und die Autonummer
00:04:28Bitte, Sie müssen mir glauben
00:04:29Ich dachte, das ist ein Gefälligkeit
00:04:31Und wenn man das Ausländerstipendium hat
00:04:33Darüber reden wir später
00:04:34Bitte
00:04:42Was wollten Sie mit dem Zeug?
00:04:44Ich sehe das zum ersten Mal
00:04:45Sie wollten doch verreisen
00:04:47Weil mein Koffer gepackt war?
00:04:49Als Pressefotograf muss man immer auf dem Sprung sein
00:04:515.30 Uhr, Oranienburger Tor
00:04:55Dieses Telegramm haben Sie doch bekommen
00:04:59Ja
00:05:02Wer erwartet Sie dort?
00:05:04Na nun packen Sie mal aus, Herr Gwendoleit
00:05:06Wer?
00:05:08Das weiß ich nicht
00:05:10Wirklich nicht
00:05:12Ich würde in Ihrer Situation nicht den Unwissenden spielen
00:05:15Ich bin doch nur ein kleiner Fisch bei der Sache
00:05:18Unsereinem wird doch nicht erzählt, wie so ein Ding läuft
00:05:21Immerhin, auch kleine Fische müssen wissen, wohin sie schwimmen sollen
00:05:29Also
00:05:32Wie lautet Ihr Auftrag?
00:05:345.30 Uhr, Oranienburger Tor
00:05:36Mit Fotoausrüstung
00:05:38Erkennungszeichen, die Autonummer seines Volkswagens
00:05:40Das Fahrziel ist Leipzig
00:05:42Er hat sich ein Zimmer im Astoria bestellt
00:05:44So viel wissen wir
00:05:45Was wir nicht wissen ist
00:05:46Wer steigt am Oranienburger Tor zu?
00:05:48Und zweitens, um was geht es in Leipzig?
00:05:50Wozu die Fotoausrüstung?
00:05:52Verstehen Sie?
00:06:02Es konnte ja niemand ahnen, dass der Mann verreisen will
00:06:04Sonst hätten wir uns natürlich rangehängt
00:06:08Guter Berat
00:06:09Können Sie damit umgehen?
00:06:12Für den Urlaub reicht mir meine Kontext
00:06:14Berg, Sie sind der Einzige in der Abteilung, der was von Fotografie versteht
00:06:18Darf man fragen, wie Sie das meinen?
00:06:21Noch nicht begriffen
00:06:25Ihr wollt einen anderen Fisch an die Angel hängen
00:06:27Ihr sucht einen, der Gwendoleit spielt
00:06:32Ich habe Urlaub, Freunde
00:06:35Seit vier Jahren war ich nicht mit zum Wintersport
00:06:49Berg, dieser Gwendoleit sollte nach Leipzig fahren
00:06:53In Leipzig beginnt in drei Tagen die Frühjahrsmesse
00:06:56Wer sind die Leute, die die Papiere haben wollen?
00:06:59Was soll Gwendoleit für Sie fotografieren?
00:07:01In diese Gesellschaft müssen wir doch rein
00:07:04Und wenn ich einen Treffer, der Gwendoleit kennt
00:07:07Dann müssen Sie eben eine Zehntelsekunde schneller sein
00:07:09Ich bin ein Zehntelsekunde, der Gwendoleit kennt
00:08:06Ich bin ein Zehntelsekunde, der Gwendoleit kennt
00:08:17Guten Morgen.
00:08:20Guten Morgen.
00:09:03Ich würde mir gern die Papiere ansehen.
00:09:05Die Pässe?
00:09:07Ja, ja.
00:09:09Da komme ich jetzt nicht ran.
00:09:12Wo sind Sie denn?
00:09:15In meiner Brieftasche jedenfalls nicht.
00:09:20Im Koffer auch nicht.
00:09:28Werden wir erwartet?
00:09:31Nein.
00:09:33Ich dachte.
00:09:34Wo darf ich Sie hinbringen?
00:09:37Setzen Sie mich hier am Bahnhof ab.
00:09:40Sie bleiben noch in Leipzig.
00:09:43Natürlich.
00:10:02Die Anzahlung.
00:10:09Tun Sie das Geld weg.
00:10:19Was, denn nur 3000?
00:10:21So viel ist gerade die Tinte wert.
00:10:22Den Rest erhalten Sie, wenn wir den Wagen übernehmen.
00:10:24Aha.
00:10:26Wann wird denn das sein?
00:10:27Ich weiß nicht.
00:10:27Sie bekommen Bescheid.
00:10:29Wo kann man Sie erreichen?
00:10:31In Mastoria.
00:10:33Und wen verlange ich?
00:10:35Gwendoleit.
00:10:37Gut, ich rufe Sie an.
00:10:41Die Papiere möchte ich sofort mitnehmen.
00:10:43Sofort?
00:10:44Ja.
00:10:45Wissen Sie, ich bin nicht für halbe Geschäfte.
00:10:46Alles oder nichts.
00:10:48Auf Wiedersehen.
00:10:52Ich warte auf Ihren Anruf.
00:11:20Ich warte auf Ihren Anruf.
00:11:40Wir sind besetzt.
00:11:43Mein Name ist Sibelka.
00:11:45Ich möchte zu meinem Mann.
00:11:50Ach, bitte.
00:11:52Warten Sie bitte im Gesellschaftszimmer.
00:11:55Ich weiß nicht, ob Ihr Gatte noch im Haus ist.
00:11:57Da hängt ja sein Mantel.
00:11:59Zimmer drei, nicht wahr?
00:12:00Ich werde Sie anmelden.
00:12:01Aber warum denn?
00:12:10Was gibt's denn?
00:12:15Mach auf, Manfred.
00:12:16Ich bin's.
00:12:18Helma?
00:12:19Ja, wer sonst?
00:12:25Warum hast du nicht angerufen?
00:12:27Wieso?
00:12:29Bitte warte unten.
00:12:30Ich komme gleich.
00:12:31Willst du mich nicht reinlassen?
00:12:33Helma, ich...
00:12:38Guten Morgen, Frau Sibelka.
00:12:42Frau Gorm leistet mir beim Frühstückgesellschaft.
00:12:46Ich wollte ihr etwas diktieren.
00:12:52Ich fürchte, Sie missverstehen die Situation.
00:12:56Durchaus nicht.
00:12:58Du wolltest diktieren.
00:12:59Bitte.
00:13:01Lasst euch nicht stören.
00:13:03Oder haben Sie Ihren Stenogrammblock vergessen, Frau Gorm?
00:13:06Das nicht.
00:13:07Aber es hat ja wohl Zeit.
00:13:23Hilma, lass dir erklären.
00:13:24Nein.
00:13:25Das kannst du mit mir nicht machen.
00:13:27Mit mir nicht.
00:13:28Ich sitze zu Hause.
00:13:29Ich erledige deine Angelegenheiten.
00:13:31Bei jedem Schritt auf der Treppe habe ich Angst, dass die Polizei kommt.
00:13:33Für wen tue ich das denn?
00:13:34Doch nicht für mich.
00:13:39Ich bin zufrieden mit dem, was wir haben.
00:13:42Wenn ich allein wäre,
00:13:43ich würde doch nicht im Traum auf die Idee kommen, mir einen Pass zu kaufen.
00:13:46Wäre mir viel zu gefährlich.
00:13:49Wenn ich mitgehen würde, Manfred,
00:13:51dann doch nur deinetwegen.
00:13:54Weil ich dich liebe.
00:13:58Was heißt das, wenn?
00:14:00Wenn heißt,
00:14:01dass ich es mir reiflich überlegen werde.
00:14:03Nach diesem Zwischenfall.
00:14:05Gar nichts wirst du überlegen.
00:14:10Reden wir sachlich.
00:14:12Die Wände sind hier dünn.
00:14:14Ich versichere dir,
00:14:15deine Eifersucht ist unbegründet.
00:14:17Ich habe vorgebracht,
00:14:18zu einem Glas Sekt eingeladen.
00:14:19Ich hatte plötzlich das Gefühl,
00:14:20sie ahnt etwas.
00:14:21Deshalb habe ich sie heute früh
00:14:22auch noch einmal zum Frühstück gebeten.
00:14:24Ich muss jetzt sehr umsichtig sein.
00:14:27Schließlich habe ich den ganzen Tag mit ihr zu tun.
00:14:29Aber ich habe mich getäuscht.
00:14:30Sie interessiert sich wirklich nur für ihre Arbeit.
00:14:33Herr Siebelker,
00:14:34ich fahre jetzt.
00:14:35Entschuldige, Dr. Kosel.
00:15:03Herr Siebelker,
00:15:09Herr Gwendoleit,
00:15:11ein Eilbrief.
00:15:12Danke.
00:15:15Dankeschön.
00:15:17Bitte sehr.
00:15:44Hier sind die Schlüssel.
00:15:45Ich war gestern Abend noch im Büro.
00:15:47Kommen Sie da nicht mit?
00:15:48Meine Frau ist gekommen.
00:15:49Ich bin in 20 Minuten draußen.
00:15:51Sie wissen, uns lenkt die Zeit.
00:16:11Bleibt sie hier?
00:16:14Ja.
00:16:17Du hast mich in eine unmögliche Situation gebracht.
00:16:19Wusstest du nicht, dass sie heute kommt?
00:16:21Natürlich nicht.
00:16:22Was willst du denn jetzt machen?
00:16:24Bitte, Vera, sprechen wir nachher.
00:16:41Wie kommst du hier mit Dr. Kosel zurecht?
00:16:43Nicht besser als in Ahrensfelder.
00:16:46Manchmal möchte ich ihm ins Gesicht sagen, wie satt ich ihn habe.
00:16:50Sag mal, Helmer, warum kommst du schon heute?
00:16:55Gestern kam ein Telegram.
00:16:58Freitag 5.30 Uhr, Oranienburger Tor.
00:17:00IB 9210.
00:17:02So?
00:17:03Sonnabend war doch vereinbart.
00:17:05Was soll der Wagen schon heute in Leipzig?
00:17:10Hast du angezahlt?
00:17:12Ja.
00:17:18Aber die Papiere wollte er trotzdem noch nicht hergeben.
00:17:22Er war so komisch.
00:17:24So misstrauisch.
00:17:26Das sind diese kleinen Schieber meistens.
00:17:29Na, der läuft uns nicht weg.
00:17:31Hast du dich mit ihm verabredet?
00:17:32Wir sollen anrufen.
00:17:34Er wohnt im Asturier.
00:17:37Ich habe alles abgehoben.
00:17:38Alles auf einmal?
00:17:40Nein.
00:17:40Wie du gesagt hast, in Abständen.
00:17:50Helmer.
00:17:52Du musst die Anmeldung ausfüllen.
00:17:55Geh doch erst zu Frau Jagelfink.
00:17:56Ich hätte es gern, wenn du das gleich erledigst.
00:17:59In diesen Kleinigkeiten soll man sehr genau sein.
00:18:02Wie du meinst.
00:18:09Geh doch erst.
00:18:44Untertitelung. BR 2018
00:19:10Film entwickeln.
00:19:13Zigarettenreste und Brief ins Labor.
00:19:16Unter dem Geld sind fünf Neuerscheine.
00:19:20Ausgabeort feststellen.
00:19:22Ist das denn der?
00:19:23Bitte.
00:19:30Für 17 Uhr kann ich nicht garantieren.
00:19:34Die Herrschaften wollen es mit mir treffen.
00:19:37Ich weiß nur noch nicht wann.
00:19:38Geben Sie uns den Treff durch?
00:19:39Wenn es sich einrichten lässt.
00:19:41Aber ich möchte nicht, dass Sie in meiner Nähe sind.
00:19:45Man muss alles vermeiden, was die Leute warnen.
00:19:51Ja?
00:19:53Sie möchten bitte zum Chef kommen wegen der technischen Abnahme morgen?
00:19:55Ja, ja.
00:19:56Bitte beeilen Sie sich, die anderen warten schon.
00:19:58Ich komme.
00:20:06Pension Jadifink?
00:20:08Sibelka, ich möchte gerne meine Frau sprechen.
00:20:13Ja, hallo.
00:20:14Helma, ich kann jetzt mein Tagesprogramm überblicken.
00:20:17Sag ihm doch, heute Abend um halb sechs.
00:20:20Du weißt ja wo, hm?
00:20:21Hast du schon gegessen?
00:20:24Ich warne dich, Ihre Soßen sind abscheulich.
00:20:27Vorliebe in die Stadt.
00:20:28Bis heute Abend.
00:20:43Das ist die Vorlage für die technische Abnahme?
00:20:45Wann ist das?
00:20:46Um 13 Uhr.
00:20:48Und wer kommt da alles?
00:20:50Zwei Ingenieure von der Sicherheitsinspektion.
00:20:52Nicht mehr.
00:20:53Na gut.
00:20:54Fred?
00:20:56Sehen wir uns nach Feierabend?
00:20:59Tut mir leid, Vera.
00:21:00Ich bin heute Abend verabredet.
00:21:02Willst du mit deiner Frau ausgehen?
00:21:04Nein, ich muss mich mit einem Bekannten treffen.
00:21:07Fred?
00:21:10Herr Siebelka, wir warten.
00:21:19Wenn du leid.
00:21:20Hier ist die Belka.
00:21:22Ah, wie nett, dass Sie mich nicht vergessen haben.
00:21:23Treffen wir uns bitte nach halb sechs.
00:21:25Um halb sechs?
00:21:26Aber bitte sehr.
00:21:27Es wird mein Vergnügen sein.
00:21:29Und zwar am Völkerflachdenkmal.
00:21:31Was?
00:21:32Aber wieso denn so weit draußen?
00:21:33Ich schlage vorbetreffend.
00:21:34Hallo?
00:21:36Hallo?
00:21:37Hallo?
00:21:40Hallo?
00:21:50Hallo?
00:22:01Guten Abend.
00:22:02Die letzte Führung läuft bereits.
00:22:04Wir schließen bald.
00:22:05Das macht nichts.
00:22:06Und zwar?
00:22:32Givendolette?
00:22:38Ja?
00:22:39Sibelka.
00:22:41Angenehm.
00:22:43Guten Tag.
00:22:44Guten Tag.
00:22:47Vielleicht gehen wir ein Stück.
00:22:56Warum mussten wir uns ausgerechnet hier treffen?
00:23:02Das war nicht meine Idee.
00:23:07Warum haben Sie meiner Frau die Papiere nicht ausgehändigt?
00:23:09Die sind noch nicht komplett.
00:23:12Ich glaube Ihnen kein Wort.
00:23:14Sie sind nicht fair, Herr Givendolette.
00:23:16Sie wollen die Preise hochtreiben.
00:23:18Und wenn es so wäre?
00:23:20In Berlin hat man mir erklärt.
00:23:2113.000 Mark für den Wagen, 5.000 Mark alles andere.
00:23:25Ich finde, das ist mehr als genug.
00:23:27Ansichtssache.
00:23:28Aber wenn Sie meinen, lassen wir das Geschäft.
00:23:31Was soll das heißen?
00:23:32Wollen Sie etwa aussteigen?
00:23:34Ich warne Sie.
00:23:36Solche Drogen kenne ich.
00:23:48Entschuldigen Sie.
00:23:50Herr Givendolette.
00:23:52Geben Sie mir die Zulassung und die Pässe.
00:23:54Danach können wir meinetwegen noch einmal über den Preis reden.
00:23:56Umgekehrt wäre es mir lieber.
00:24:03Also schön.
00:24:0519.000.
00:24:06Sagen wir 20.000.
00:24:08Und ich würde langsam anfangen, darüber nachzudecken.
00:24:12Gut 20.000.
00:24:14Aber nun die Papiere.
00:24:15Erst das Geld.
00:24:17Herr Givendolette.
00:24:19Langsam gehen Sie mir auf die Nerven.
00:24:21Sie haben 3.000 Mark Anzahlung.
00:24:22Den Rest bei Übergabe des Wagens.
00:24:24So war es nach meinen Informationen vereinbart.
00:24:28Wann übernehmen Sie den Wagen?
00:24:33Morgen oder übermorgen.
00:24:48Herr Sibelger.
00:24:51Kennen Sie eigentlich meine Aufgabe?
00:24:54Warum fragen Sie?
00:24:55Mir gefällt nicht, dass Sie sich nur für die Pässe interessieren.
00:24:58Das macht einen seltsamen Eindruck.
00:25:01Es geht ja nicht nur darum.
00:25:03Sie wollen wissen, wann Sie fotografieren können?
00:25:05Ja.
00:25:07Vielleicht schon morgen.
00:25:08Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Sie so schnell kommen.
00:25:11Avisiert waren Sie erst für Sonnabend.
00:25:13Mein Auftrag lautete Freitag vor 30 Uhr an dem Burgertor.
00:25:18Merkwürdig.
00:25:31Geben Sie mir wenigstens die Pässe.
00:25:33Sie wissen genau, dass Sie für mich wertlos sind, solange ich den Volkswagen nicht habe.
00:25:37Mir geht es nur um die Sicherheit.
00:25:38Ich will auch etwas in der Hand haben.
00:25:39Die schleppe ich doch nicht mit mir herum.
00:25:42Wie soll ich das verstehen?
00:25:44Misstrauen Sie mir?
00:25:46Ich kenne die Branche, Herr Sibelger.
00:25:49Wir schließen jetzt.
00:25:53Dann komme ich zu Ihnen ins Hotel.
00:25:55Gut.
00:25:56Sagen wir, 9 Uhr.
00:25:58Im Astoria.
00:25:59Und vergessen Sie das Geld nicht.
00:26:01Darf ich Sie ein Stück im Wagen mitnehmen?
00:26:04Nein, danke.
00:26:10Der Daumenabdruck der Frau auf dem Armaturenbrett des Volkswagens.
00:26:14Die Finger der rechten Hand.
00:26:19Die Aufnahme mit der Minux-Kamera.
00:26:23Die Person steht nicht in Fahndung.
00:26:28Die Briefkarte.
00:26:30Vermutlich Kodetext.
00:26:31Schlüssel bisher nicht ermittelt.
00:26:33Sehr weicher Bleistift wie ein Maler oder technische Zeichner verwenden.
00:26:38Verstellte Handschrift.
00:26:40Mann oder Frau?
00:26:41Das lässt sich der Vorlage nicht entnehmen.
00:26:51Fred?
00:26:55Du hast hier auf mich gewartet.
00:26:57Ich muss dich unbedingt sprechen.
00:26:58Wer ist der unbekannte Absender dieser Briefkarte?
00:27:03Was heißt schwarzer Samt?
00:27:08Und wer ist Dora?
00:27:09Warum haben Sie vorher nicht versucht, das Gespräch darauf zu bringen?
00:27:12So viel Neugier waren wir beim ersten Treff zu riskant.
00:27:15Der Mann ist nicht ungefährlich.
00:27:17Außerdem habe ich mich fest darauf verlassen, dass dazu Gwendoleit euch was erzählt.
00:27:21Gwendoleit ist in Berlin vernommen worden.
00:27:23Dabei hat sich einmal herausgestellt, dass er den Sinn dieser Nachricht auch nicht begreift.
00:27:27Dieser Gelegenheitsgauner hätte sie so weitergegeben, wie sie ist.
00:27:31Also muss ich das Gleiche tun.
00:27:32Mal sehen, was passiert denn...
00:27:34Berg, es ist doch ausgeschlossen, eine Mitteilung weiterzugeben, von der man nicht weiß, was sie auslöst.
00:27:37Dann gibt man sie nicht weiter, weiß man erst recht nichts.
00:27:39Haben Sie mal den Hotelplan da.
00:27:41Ja, Moment bitte.
00:27:51Also, Berg, Sie treffen sich mit Zibelka um neun Uhr in Ihrem Zimmer.
00:27:56Ja, hier, 401.
00:27:59Es wäre gut, wenn wir in der Nähe sein könnten.
00:28:02Auf der gleichen Etage ist das unmöglich.
00:28:05Und im Zimmer drüber?
00:28:07501.
00:28:09Wird schwer sein, aber ich will es versuchen.
00:28:14Hauptsache, dieser Herr Siebelka versetzt uns nicht.
00:28:18Aber Vera...
00:28:20Was ist denn nur mit dir los?
00:28:24Wir haben 14 Messetage vor uns.
00:28:26Und wir wohnen in einer Pension.
00:28:28Deine Frau, du und ich.
00:28:32Offengestanden, ich kann mir nicht vorstellen, wie das gut gehen soll.
00:28:37Du musst Klarheit schaffen, Fred, so oder so.
00:28:41Ich kann dir doch nicht Knallunfall erklären.
00:28:43Helmer, ich lasse mich scheiden.
00:28:44Nein, das kannst du nicht.
00:28:47Und das sollst du auch nicht.
00:28:50Ich will keine Ehe zerstören.
00:28:53Ich verlange nur eins.
00:28:54Sag deiner Frau die Wahrheit.
00:28:57Sag ihr, dass du dieses Abenteuer provoziert hast.
00:29:00Du selbst, nicht ich.
00:29:02Das musst du tun, sonst du ich es.
00:29:20Eine merkwürdige Musik.
00:29:22Eine Tafelmusik von Georg Philipp Telemann.
00:29:25Als Zeitgenosse Bachs.
00:29:26Sie interessieren sich für Musik?
00:29:28Auf diesem Gebiet wäre Dr. Kosel in keinem Quiz zu schlagen.
00:29:36Guten Abend.
00:29:37Guten Abend.
00:29:38Oh, sehr freundlich.
00:29:40Entschuldige bitte, es hat etwas länger gedauert.
00:29:44Dankeschön.
00:29:50Hattest du Erfolg?
00:29:52Nachher.
00:30:00Ist das wieder der berühmte Salat aller Jagelfink?
00:30:03Diesmal mit den Resten der vorigen Woche.
00:30:06Danke.
00:30:09Übrigens bleibt es bei der technischen Abnahme morgen um eins?
00:30:14Natürlich.
00:30:16Und wer wird die Blindsteuerung vorführen?
00:30:19Möchten Sie sich selbst an den Steuerpult setzen?
00:30:22Warum nicht?
00:30:27Guten Abend.
00:30:30Ich war noch in der Druckerei.
00:30:33Ich wollte die Prospekte abholen.
00:30:35Aber es war niemand mehr da.
00:30:57Aber es war keine Ahnung.
00:31:06Ich wollte die
00:31:12Was soll das?
00:31:14Nimm dich doch zusammen.
00:31:16Es ist nicht nötig, dass über uns gesprochen wird.
00:31:20Erzähl mir nichts.
00:31:21Du hast dir nicht einmal die Mühe gemacht,
00:31:23dein Verhältnis vor den anderen zu verbergen.
00:31:25Alle wissen Bescheid.
00:31:26Ja, ja.
00:31:27Das sieht man ihnen doch an.
00:31:27Alle wissen Bescheid.
00:31:29Verdammte Eifersucht.
00:31:30Ist ja nicht mehr zum Aushalten.
00:31:33Verfluchte Spießbeugerei.
00:31:37Und wenn ich ein Verhältnis mit dir hätte,
00:31:40es gäbe, weiß Gott, wichtigere Dinge,
00:31:41über die wir uns unterhalten müssen.
00:31:44Noch haben wir die Pässe nicht, liebe Helmer.
00:31:47Dieser Gewenduleit ist gerissen, als ich dachte.
00:31:49Gerissen als du kann er wohl kaum sein.
00:31:53Aha.
00:31:55So weit sind wir also.
00:31:56Vielen Dank für deine liebenswürdige Charakteristik.
00:32:23Zehn nach neun.
00:32:25Ich wurde aufgehalten.
00:32:26Ich warte nicht gern.
00:32:29Sie sind ja so gereizt.
00:32:31In unserer Branche gibt's eine eiserne Regel.
00:32:34Sicher ist, wer pünktlich ist.
00:32:37Haben Sie das Geld?
00:32:38– Amen.
00:32:44– Und heute?
00:33:08Na also, haben Sie auch Dokumententinte?
00:33:13Natürlich.
00:33:42Welcher Name darf es denn sein?
00:33:44Manfred Gubinger.
00:33:46Gubinger.
00:33:54Geboren?
00:33:55Am 1.11.20.
00:33:58Verheiratet?
00:33:59Ja.
00:34:02Beruf?
00:34:03Ingenieur.
00:34:05Nun zu Ihrer Frau.
00:34:06Vorname?
00:34:08Herr Gwenduleit, ich bitte Sie, den zweiten Pass noch nicht aufzuschreiben.
00:34:11Warum nicht?
00:34:13Es gibt da gewisse Schwierigkeiten.
00:34:16Ich bin im Begriff, meine Ehe zu lösen.
00:34:18Meine Frau möchte lieber hierbleiben und das ist wahrscheinlich auch besser.
00:34:22Hm.
00:34:24Ich weiß nicht, ob ich da zustimmen darf.
00:34:27Zustimmen?
00:34:29In meinem Privatleben entscheide ich.
00:34:30Sind Sie so sicher?
00:34:33Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig.
00:34:36Und Frau Dr. Oranke kann ich es jederzeit verantworten.
00:34:39Frau Dr. Oranke?
00:34:41Sind Sie nun beruhigt?
00:34:42Den zweiten Pass brauche ich trotzdem.
00:34:44Für wen?
00:34:45Etwa für eine andere Frau?
00:34:46Sie sind sehr leichtsinnig.
00:34:48Solche Extratun sind gefährlich.
00:34:49Für Sie doch nicht.
00:34:51Sie kleben doch nur ein anderes Foto in den Pass.
00:34:53Haben Sie es bei sich?
00:34:54Sie bekommen es rechtzeitig.
00:35:01Was weiß eigentlich Ihre Frau von Ihren Aufgaben?
00:35:04In dieser Hinsicht brauchen Sie keine Angst zu haben.
00:35:07Ich habe ihr gesagt, Freunde aus dem Westen haben mir ein berufliches Angebot gemacht.
00:35:10Na schön.
00:35:12Aber das bleibt hier, bis Sie mir das andere Foto bringen.
00:35:15Bitte.
00:35:22Und nun etwas anderes, Herr Sebelka.
00:35:24Wann liefern Sie Dora schwarzen Samt?
00:35:26Sie kennen das Projekt?
00:35:27Es gehört zu meinen Aufgaben, Sie an Ihre Verpflichtungen zu erinnern.
00:35:32Dora hat mir geschrieben.
00:35:34Ihnen?
00:35:35Sie verlangt das Material.
00:35:37Also, Herr Sebelka, wann liefern Sie?
00:35:39Ich hätte nicht begriffen, was Dora bedeutet.
00:35:40Los, und auf welchen?
00:35:41Stell.
00:35:41Ich bin kein Lieferant, Herr Gwenduleit.
00:35:44Außerdem ist das Wahnsinn.
00:35:47Oranke scheint sich nicht darüber im Klaren zu sein, was das für Konsequenzen hätte.
00:35:52Und es geht ja auch anders.
00:35:53Wie denn?
00:35:55Ich habe Ihnen noch gesagt, dass Sie Ihren Schnäppschuss bekommen.
00:35:58Kommen Sie morgen aus dem Messegelände.
00:36:00Ich erwarte Sie um drei Viertel eins am Südtor.
00:36:03Ohne Rücksprache mit Dora?
00:36:07Verdammt, er nimmt nicht ab.
00:36:10Augenblick.
00:36:12Hallo?
00:36:14Hier ist Zimmer 501.
00:36:16Bei mir hat es Ihnen einen Kursschluss gegeben.
00:36:18Würden Sie mir den Hausmeister schicken?
00:36:19Was soll ich?
00:36:20Ist doch nicht die Rezeption.
00:36:21Nein.
00:36:22Dann entschuldigen Sie.
00:36:23Bitte.
00:36:25Falsche Verbindung.
00:36:27Tja, Herr Sebelka, Sie haben mich da vor einer Reihe neuer Tatsachen gestellt.
00:36:30Aber Sie müssen ja schließlich wissen, was Sie tun.
00:36:32Jedenfalls sehen wir uns morgen.
00:36:39Man schließt nicht ab, wenn man ein fremdes Zimmer betritt.
00:36:41Sonst kann man nicht sagen, verzeihen Sie ein Irrtum, wenn man mal vor dem Falschen steht.
00:36:45Bitte.
00:36:52Manfred, ich habe es in der Pension einfach nicht mehr ausgehalten.
00:36:55Deswegen brauchst du dich doch nicht ausgerechnet vor das Hotel zu stellen. Das fällt nur auf.
00:36:57Aber Manfred, daran habe ich doch gar nicht gedacht.
00:36:59Dieser Gwenduleit macht sowieso schon genug Schwierigkeiten.
00:37:04Stell dir vor, wir können nicht einmal gemeinsam fahren.
00:37:07Was heißt das?
00:37:08Gwenduleit sagt, Ehepaarer müssen die Grenze prinzipiell getrennt passieren.
00:37:12Und nun etwas anderes, Herr Sebelka.
00:37:14Wann liefern Sie Dora schwarzen Samt?
00:37:16Sie kennen das Projekt?
00:37:18Dora hat mir geschrieben.
00:37:24Ihnen?
00:37:25Sie verlangt das Material.
00:37:28Und sehen Sie, von diesem Punkt an mussten wir befürchten, dass Sie sich den Hals brechen.
00:37:34Sie verlangt das Material.
00:37:36Sie.
00:37:37Weiblich.
00:37:38Einzahl.
00:37:40Wer ist denn Dora?
00:37:41Eben, das wollte ich ja herausbekommen.
00:37:43Hören Sie mal an diese Stelle.
00:37:45Und Frau Dr. Oranke kann ich jetzt jederzeit verantworten.
00:37:48Frau Dr. Oranke?
00:37:50Was wollen Sie mir damit beweisen?
00:37:53Moment mal.
00:37:57Dr.
00:37:59Do?
00:38:01Oranke.
00:38:02Ja.
00:38:04Natürlich.
00:38:05Zwei Buchstaben vom Titel, zwei Buchstaben vom Namen.
00:38:08Sebelka wusste, dass Dora die Kurzform für Dr. Oranke ist.
00:38:11Sie nicht.
00:38:12Ich hätte mich schon herausgeschwindelt.
00:38:16Vielleicht.
00:38:17Aber das ist noch nicht alles.
00:38:19Wohlfahrt hat am Tonband eine interessante Entdeckung gemacht.
00:38:24Ja, Siebelka erwähnte unter anderem zwei Begriffe, die anscheinend den gleichen Inhalt haben.
00:38:28Wie viel Buchstaben hat Schnappschuss?
00:38:33Zwölf.
00:38:34SZ als Doppel-S.
00:38:35Na dann 13.
00:38:37Schwarzer Samt hat neun plus vier.
00:38:39Auch 13.
00:38:41Unter Umständen ist das der Kodeschlüssel der Briefkarte.
00:38:45Schwarzer Samt gleich Schnappschuss.
00:38:57Somit hieß er der Klartext.
00:38:59Bitte erinnern Sie Hansi Belger daran, dass er Dr. Oranke unbedingt den Schnappschuss liefern muss.
00:39:06Weißt du, ich fürchte mich davor, in Magdeburg in einem Hotelzimmer zu sitzen und nichts weiter tun zu können, als
00:39:11zu warten.
00:39:11Aber Hilma...
00:39:12Bis irgend so ein Schweizer kommt und mir einen Pass bringt.
00:39:16Hilma, das ist ein seriöser Geschäftsmann aus Genf.
00:39:20Sonntagfrühpunkt neun ist er bei dir und vier Stunden später seid ihr in Hamburg.
00:39:23Sagst du mir auch wirklich die Wahrheit?
00:39:25Warum soll ich dich anlügen?
00:39:29Ich habe in unserer Ehe nie in deinen Worten gezweifelt.
00:39:32Jetzt ist das anders.
00:39:34Daran hast du selber Schuld.
00:39:35Hilma, die besten Jahre unseres Lebens liegen vor uns.
00:39:37Die Stahl AG garantiert mir den Chefingenieur.
00:39:40Bitte mach uns jetzt den Absprung nicht durch.
00:39:42Irgendeine Eifersucht schwer.
00:39:44Industrie-Spionage heißt die Kiste nicht.
00:39:46Sondern?
00:39:46Sondern, sondern.
00:39:47Fragen Sie Hansi Belger, der dürfte es wissen, was nützt denn das alles?
00:39:50Wir lösen hier Kreuzworträtseln und verlieren nur Zeit.
00:39:54Sollten wir Sie Belger nicht einfach verhaften?
00:39:56Wir haben schon einmal einen verhaftet, um hinterher festzustellen,
00:39:58dass er über den scheidenden Zusammenhänger nicht informiert war.
00:40:01Das kann uns auch mit Sie Belger passieren.
00:40:04Nein, kein Verhör, keine Verhaftung.
00:40:16Aufgleich 9, die bereits für den Schnellzug nach Berlin
00:40:19und bei allen noch nicht für die Tage abfassen.
00:40:40Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:41:08Frau Siebäcker, kann ich Sie einen Augenblick sprechen?
00:41:12Wie kommen Sie denn hierher?
00:41:21Ich will nicht mit einer Lüge anfangen.
00:41:23Ich wusste von Manfred, dass er Sie zum Zug bringt.
00:41:27Was wollen Sie von mir?
00:41:30Bitte, beantworten Sie mir nur eine Frage.
00:41:33Stimmt es, dass Sie Manfred angeboten haben, Ihre Ehe zu lösen?
00:41:44Er hat gelogen.
00:41:47Das hätte ich mir denken können.
00:41:51Was hat er Ihnen gesagt?
00:41:55Wurde Sie noch darüber reden?
00:41:58Er hat mir heute Morgen erklärt, Sie würden in die Scheidung einwilligen.
00:42:04Bitte, Frau Siebäcker, versuchen Sie mich zu verstehen.
00:42:08Manfred hat mir Ihre Ehe in einem Licht dargestellt.
00:42:16Gehen Sie.
00:42:17Bitte, gehen Sie.
00:42:20Bitte, gehen Sie.
00:42:22Wir года weiter.
00:42:34Die видete, man würde Sie mir auf conditioner,
00:42:35Get side, Dette will sie mir zusammen!
00:42:47Für eure Ehe war für Euch~~
00:42:47Mutitte in die Musik pleasierende Siemmill Summezia.
00:42:48Beige Zeitlinie, das ist auch ein Geister,
00:42:49Gut.
00:42:50bist du mich dann in der Tiefe,
00:42:52Heute Abend um 10 Uhr übernehme ich den Wagen.
00:42:55Erwarten Sie mich vor dem Hotel.
00:42:56Was ist mit dem zweiten Pass?
00:42:58Den machen Sie im Wagen zurecht. Ich nehme Sie ein Stück mit.
00:43:01Bis wohin?
00:43:02Nur bis zu irgendeinem Nachtlokal.
00:43:04Dort werden Sie sich amüsieren und am nächsten Morgen feststellen, dass man Ihren Wagen gestohlen hat.
00:43:09Natürlich melden Sie den Diebstahl.
00:43:10Bei der Polizei?
00:43:12Erdachten Sie beim Konsum?
00:43:18Sie fotografieren am besten aus meinem Zimmer.
00:43:20Die Perspektive ist dort am günstigsten.
00:43:22Ich habe dafür gesorgt, dass die Tür klemmt. Überraschen kann Sie keiner.
00:43:25Wenn Sie Ihren Schnappschuss haben, sofort weg.
00:43:27Gut.
00:43:34Muss denn das jetzt sein?
00:43:36Meine Zeitungen wollen ja schließlich auch was haben.
00:43:38Und solche Aufnahmen, die gehen immer.
00:43:53Ich muss zum Kranek, wenn du leid.
00:43:55Gehen Sie den Gang bis ans Ende.
00:43:57Die Treppe hoch, dritte Tür links.
00:43:58Gut.
00:44:05Gehen Sie den Gang bis ans Ende.
00:44:29Bis jetzt zufrieden, meine Herren?
00:44:31Doch, durchaus.
00:44:33Wir sind gespannt auf die Blindsteuerung.
00:44:36Hatten Sie dazu besondere Wünsche?
00:44:37Zeigen Sie uns das komplette Programm.
00:44:39Transport der Last durch die Öffnung im Turmgerüst.
00:44:42Keine Einwinker.
00:44:44Nachtbedingungen durch Rollos im Kabinenfenster.
00:44:46Ich nehme an, die Herren werden zuerst einige technische Erläuterungen hören wollen.
00:44:51Aber sicher doch aus dem berufenen Munde des Chefkonstrukteurs.
00:45:04Ich nehme an, die Herren und die Herrendüge weiter.
00:45:05Und ich nehme an, die Herren der Lautsfülle.
00:45:07Und ich nehme an, die Herrendüge.
00:45:23Wenn ich an die Herrendüge hier war, dann ist die Dank.
00:45:3024 072.
00:45:31Apparat 17.
00:45:32Sofort.
00:45:33Hallo?
00:45:34Ich weiß zwar immer noch nicht, welchen Schnappschuss er haben will,
00:45:36aber dass er sich um den Kran haben dürfte, ist mir klar.
00:45:40Offen gesagt, ich fühle mich nicht sehr wohl in meiner Haut.
00:45:42Ich sitze hier wie im Käfig und kann nur zusehen.
00:45:46Moment.
00:45:50Also was meinen Sie?
00:45:51Hören Sie, es muss alles beim Alten bleiben.
00:45:52Im Zusehen liegt unser Risiko, aber auch unsere Chance.
00:45:55Sie dürfen auf keinen Fall eingreifen.
00:45:57Alles Gute, mein Johann.
00:46:04Alles klar. Kameras laufen schon.
00:46:25Wo auch hierher.
00:46:51Ich bin Kran um Papier Deutsch.
00:46:54Okay.
00:47:415,50 Zentimeter Luft.
00:47:44Erstaunliche Präzision.
00:47:46Man muss Ihnen wirklich gratulieren.
00:48:10Was machen Sie hier?
00:48:12Ich warte auf Herrn Sibelka.
00:48:15Weiß er das?
00:48:16Aber selbstverständlich. Ich bin mit ihm befreundet.
00:48:19Guten Tag.
00:48:22Sie können auch bei mir im Sekretariat warten.
00:48:25Mit Vergnügen. Aber dann bis Büro Schluss.
00:48:28Wie bitte?
00:48:29Und anschließend gehen wir aus. Einverstanden.
00:48:35Ich wusste nicht, dass Herr Sibelka so unternehmungslustige Freunde hat.
00:49:00Wo ist er denn?
00:49:01Hinter dem Fenster über uns.
00:49:11Erstaunlich.
00:49:12Das wird die Sensation der Messe.
00:49:14Ich wusste nicht, dass Herr Sibelka so unternehmungslustige Freunde hat.
00:50:08Kurzschluss. Die 3E ist durchgebrannt.
00:50:11Hören Sie mal. Die 3E hält 10 Ampere aus.
00:50:14Tut mir leid. Die hat nicht mal 6 ausgehalten.
00:50:28Ich versichere Ihnen, es kann sich nur um einen Zufall handeln.
00:50:32So was ist noch nie passiert.
00:50:34Ein Glück, dass es heute passiert ist. Und nicht während der Messe.
00:50:38Ich bleibe dabei. Keine Freigabe.
00:50:40Aber meine Herren, ist Ihnen auch klar, wie wir vor der Welt dastehen?
00:50:43Unser Kran ist eines der entscheidenden Exponate dieser Messe mit Südamerika wird bereits verhandelt.
00:50:47Man kann nur ausgereifte Konstruktionen exportieren.
00:50:51An unserer Stelle würden Sie auch nicht anders handeln.
00:50:57Ich werde eine Stunde Dauertest anordnen.
00:50:59Und was versprechen Sie sich davon?
00:51:01Wir kennen die Fehlerquelle nicht.
00:51:03Selbst wenn heute alles gut geht, kann morgen dasselbe passieren.
00:51:06Und wer will das verantworten?
00:51:08Ich jedenfalls nicht, Herr Dr. Kose.
00:51:19Berger hat mich informiert, also greifen wir zu, hm?
00:51:23Ich kann dir nicht helfen.
00:51:25Vielleicht haben wir bisher nur das Vorspiel erlebt.
00:51:27Wie ist denn das geschehen, Herr Doktor?
00:51:29Kurzschluss.
00:51:30Demnach Ihre Gewalt.
00:51:33Ich dachte schon, Herrn Sibelka wäre ein Fehlerunterlauf.
00:51:35Ein falscher Handgriff oder...
00:51:37Ich weiß nicht, ich verstehe ja nichts davon.
00:51:39Wie kommen Sie denn darauf?
00:51:42Mein Gott, diese Auseinandersetzung mit seiner Frau.
00:51:51Doktor, wäre es nicht besser, ich würde nach Ahrensfelde zurückfahren?
00:51:56Ich mache mir Vorwürfe.
00:51:57Ich habe eine Dummheit gemacht.
00:51:59Habe etwas ernster genommen, als es gemeint war.
00:52:04Aber wenn einem gesagt wird, meine Ehe stimmt nicht.
00:52:12Sagen Sie, deutet nicht alles darauf hin, dass Sibelka in seiner nächsten Umgebung einen V-Mann hat, den er möglicherweise
00:52:19selbst noch gar nicht kennt.
00:52:21Dann geht es Sibelka so wie uns.
00:52:23Aber was machen wir jetzt?
00:52:31Können Sie pokern?
00:52:33Ich war leider nie bei der christlichen Seefahrt.
00:52:35Die Kunst eines Pokerspielers besteht darin, mit unbewegtem Gesicht zu blöffen.
00:52:40Es sei denn, es gelingt jemandem, ihn ein bisschen nervös zu machen.
00:52:44Die Messeleitung wird von den Kranwerken eine Schadensmeldung haben wollen.
00:52:47Sie soll noch einen Durchschlag für uns anfordern.
00:52:50Wer auch immer hinter Sibelka steht, vielleicht zwingt es ihn, sich zu rühren.
00:53:17Ich kann dich nur dringend bitten, nach Magdeburg zu fahren.
00:53:19Wenn du mir doch glaubst, unbedingt mit mir sprechen zu müssen.
00:53:21Bitte, Helmer, bitte.
00:53:22Aber nicht am Telefon.
00:53:40Warum warst du auf dem Bahnhof?
00:53:42Weil ich Klarheit haben wollte.
00:53:44Du weißt gar nicht, was du damit angerichtet hast.
00:53:46Ich habe dir gestern angedeutet, dass es etwas gibt, worüber wir in Ruhe reden wollen.
00:53:49Warum hast du nicht abgewartet?
00:53:51Erzähl doch nichts.
00:53:52Ein Mann muss sich entscheiden können.
00:53:57Vera, was würdest du sagen, wenn wir beide eine Gelegenheit hätten, eine zuverlässige Gelegenheit nach drüben zu gehen?
00:54:05Du fantasierst ja.
00:54:06Das ist keine Antwort.
00:54:07Du selbst hast einmal die Frage aufgeworfen, wie würde der Ingenieur Sibelka mit seinen Ideen drüben leben?
00:54:12Er würde besser leben, was du behauptest.
00:54:14Das war so dahergeredet.
00:54:16Das war so dahergeredet.
00:54:16Ich hatte nicht den Eindruck.
00:54:19Manfred, wer dich nicht kennt, könnte aus solchen Bemerkungen ganz falsche Schlüsse ziehen.
00:54:25Die Messeleitung will einen Durchschlag der Schadensmeldung an die Stadt Sicherheit schicken.
00:54:29So?
00:54:30Dann bitte.
00:54:32Was geht aus mich an?
00:54:53Siebelka, bitte kann ich meinen Mann sprechen?
00:54:55Tut mir leid.
00:54:57Ihr Mann ist vor fünf Minuten mit Frau Gorm essen gegangen.
00:55:00Hier kann ich was ausrichten.
00:55:02Hallo?
00:55:04Hallo?
00:55:05Hallo?
00:55:22Das war Gwenteleits Aufgabe.
00:55:25Fehlt nur noch der freundliche Untertext.
00:55:27Schnappschuss aus Leipzig.
00:55:30Messeschlager der Zonenindustrie.
00:55:32Er wies sich als Versager.
00:55:40Siebelka hat einfach zwei Sicherungen ausgetauscht.
00:55:43Die stärkere gegen eine schwächere.
00:55:46Eine Sache, die so simpel ist, dass sie schon wieder genial wird.
00:55:52Die technische Überwachung wäre wahrscheinlich erst nach Tagen drauf gekommen,
00:55:55weil sie ja keine Böswilligkeit voraussetzen konnte.
00:56:00Ich frage mich, was veranlasst ein Ingenieur, seine eigene Arbeit zu diffamieren?
00:56:05Na ja, er kommt mit seinem Chef nicht zurecht.
00:56:06Er akzeptiert ihn nicht und fühlt sich zurückgesetzt.
00:56:09Na gut, sowas gibt es.
00:56:10Aber ist das ein Grund dafür?
00:56:14Zu Beginn der Konstruktionsarbeit kann Siebelka durchaus guten Willens gewesen sein.
00:56:19Da war sein fachlicher Ehrgeiz stärker als seine persönliche Eitelkeit.
00:56:23Aber dann bekam er vielleicht ein Angebot aus Hamburg.
00:56:26Was?
00:56:27Ja, Berlin hat eine Spur im Archiv entdeckt.
00:56:31Betrifft Dr. Erich Kern.
00:56:34Geboren 9.05.16.
00:56:35Breslau.
00:56:37Jurastudium ebenfalls Breslau.
00:56:39Dann Syndikus in der Schwermaschinenindustrie.
00:56:41Im Krieg Abwehroffizier in Kopenhagen.
00:56:4345 bis 58 Spanien.
00:56:46Deckname Miguel Manka.
00:56:47Anschließend London.
00:56:48Seit 62 Hamburg.
00:56:50Stellvertretender Personaldirektor der Stahl AG.
00:56:53Derzeitiger Name Dr. Kurt Oranke.
00:56:57Hübscher Lebenslauf.
00:57:00Ich glaube nicht, dass so ein Experte nur die Interessen seiner Firma wahrnimmt.
00:57:03Bei dem geht es um höhere Beträge.
00:57:05Zu ärgerlich, dass Ibeka Ihnen noch nicht verraten hat, für wen er den zweiten Pass braucht.
00:57:09Ja, Berg.
00:57:10Sonst können wir jetzt zupacken.
00:57:11Ich erfahre es heute Abend um 10, wenn er den Wagen übernimmt.
00:57:15Die paar Stunden müssen wir noch warten.
00:57:16Warum denn noch warten?
00:57:18Mit diesem Material können wir sofort ins Verhör gehen.
00:57:21Da bleibt ihm gar keine andere Wahl.
00:57:22Da muss er auspacken.
00:57:24Sie haben recht.
00:57:25Jetzt müssen wir uns mit Sibelk unterhalten.
00:57:28Die Frage ist nur, wie zieht man ihn unauffällig aus dem Verkehr, ohne die Gegenseite zu warnen?
00:57:32Falls er wirklich einen V-Mann in seiner Umgebung hat, können wir es uns nicht leisten, ihn aus seiner Pension
00:57:37zu holen.
00:57:38Ihr nicht.
00:57:40Aber Gwendoleit.
00:57:41Ich kann ihn auch besuchen.
00:57:43Und wenn ich ihm sage, er müsste den Wagen sofort übernehmen, würde er doch mitkommen.
00:57:46Ich kann ihn auch besuchen.
00:57:50Ich kann ihn auch besuchen.
00:58:19Hoffentlich erwischen wir noch eine Taxe.
00:58:46Guten Tag, verzeihen Sie bitte.
00:58:47Ich möchte Herrn Sibelger sprechen.
00:58:52Bitte.
00:58:53Danke.
00:58:57Unsere Wirtin ist leider nicht zu Hause.
00:58:58Herr Sibelger durfte auf seinem Zimmer sein.
00:59:00Sie wissen hier Bescheid.
00:59:01Nein.
00:59:02Zimmer Nummer drei.
00:59:03Danke.
00:59:03Mich entschuldigen Sie bitte.
00:59:04Bitte sehr.
00:59:20Ich kann ihn nicht zu Hause.
00:59:20Ich kann ihn jetzt nicht zu Hause.
00:59:35Aber ich weiß, dass es mir le gefeiert ist.
00:59:43Musik
00:59:54Musik
01:00:22Musik
01:00:24Musik
01:00:24Musik
01:00:33Musik
01:00:34Musik
01:00:36Musik
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01:00:46Musik
01:00:46Musik
01:00:46Musik
01:00:46Musik
01:00:46Musik
01:00:53Musik
01:00:56Musik
01:00:57Musik
01:00:58Musik
01:01:04Musik
01:01:29Das wird die Polizei sein.
01:01:41Guten Abend.
01:01:42Guten Abend, Jensen, Kriminalpolizei.
01:01:44Dr. Kose.
01:01:46Sie hat man gerufen?
01:01:47Nein, ich. Ich habe angerufen. Gwendoleit.
01:01:50Wo liegt der Tote?
01:01:51In Zimmer 3.
01:01:52Ich habe auch den Schlüssel an mich genommen. Ist doch richtig, nicht?
01:01:54Ja, ja.
01:01:56Bitte, Herr Doktor.
01:01:58Haben Sie den Toten gefunden?
01:01:59Ja.
01:02:00Gut, dann Sie zuerst.
01:02:01Bitte doch drüber.
01:02:04Ist außer Ihnen noch jemand im Hause?
01:02:06Nein, niemand.
01:02:07Dann warten Sie bitte inzwischen dorthin.
01:02:14Mord?
01:02:15Mein erster Eindruck war Mord im Affekt.
01:02:18Eifersuchtstragödie.
01:02:19Frau Siebelka?
01:02:21Tja, sehen Sie es sich an.
01:02:22Ein Leuchterlicht neben dem Toten, ein umgekippter Stuhl.
01:02:25Als ich kam, randet das Licht. Spricht alles für Affekt.
01:02:27Nur eins nicht.
01:02:29Der Schlüssel steckt da zwar, aber war zweimal herumgeschlossen.
01:02:32Hm.
01:02:33Das heißt, Sie kamen gegen 19 Uhr zurück?
01:02:36Ja.
01:02:37Wegen der Konzertübertragung?
01:02:38So ist es.
01:02:40Wär es auch wahr, jetzt braucht er die Pässe.
01:02:42Und das bedeutet, er braucht Gwendoleit.
01:02:44Fahren Sie sofort ins Hotelberg.
01:02:46Sie arbeiten noch weiter im Alleingang.
01:02:47Und jetzt doppelt behutsam.
01:02:52So, Herr Doktor.
01:03:09Na?
01:03:10Kopfplatzwunde, Schädeldecke rechts.
01:03:13Durch schweren, stumpfen Gegenstand.
01:03:16Interkranielle Blutung.
01:03:18Wann ist der Tod eingetreten?
01:03:20Tja, vielleicht vor zwei Stunden.
01:03:24Also gegen 18 Uhr.
01:03:32Gwendoleit.
01:03:33Hallo.
01:03:34Herr Gwendoleit persönlich?
01:03:36Na, endlich erreiche ich Sie.
01:03:38Hier spricht ein Freund von Herrn Sibelka.
01:03:41Fahren Sie mit sämtlichen Unterlagen sofort zum Messegelände.
01:03:44Herr Sibelka wartet in seinem Büro auf Sie.
01:03:47Er will das Geschäft perfekt machen.
01:04:01Sagen Sie, Doktor, wie stand, wie könnte Sie Belka gestanden haben, als ihn der Schlag mit dem Leuchter traf?
01:04:08Nach meiner Ansicht war er im Begriff, entweder auf diesen oder von diesem Stuhl zu steigen.
01:04:14Etwa so.
01:04:15Ich vermute, er hatte sich gerade hier am Schrankaufsatz zu schaffen gemacht.
01:04:20Und da schlug der Mann zu.
01:04:23Der Mann?
01:04:24Es kann auch eine Frau gewesen sein.
01:04:30Offenbar war doch unter dem Schrankaufsatz etwas versteckt.
01:04:33Ja.
01:04:33Nach den Konturen in der Staubablagerung müsste hier ein länglicher Gegenstand gelegen haben.
01:04:38Oder vielleicht ein kleines Päckchen oder ein Karton oder sowas.
01:04:44Fasile
01:04:44Fasile
01:04:44Fasile
01:04:47Fasile
01:04:47Fasile
01:04:49Fasile
01:04:54Fasile
01:05:02Hat mal Frau Siebecker schon gefunden?
01:05:04Im Mitropa wachtesal des Hauptbahnhof. Sie wird hergebracht.
01:05:08Was hat Ihnen Dr. Kosel erzählt?
01:05:10Angeblich hat er die Pension erst vor einer Stunde betreten
01:05:11und sich sofort ans Radio gesetzt, um die Übertragung aus Wien zu hören.
01:05:16Tchaikovsky, Klavierkonzert W-Moll von Karajan dirigiert.
01:05:19Nach dem Ärger mit dem Kran hat er die Ruhe für ein Konzert?
01:05:21Musik als Nervnahrung, das gibt's doch.
01:05:24Auf mich macht er übrigens keinen schlechten Eindruck.
01:05:26Was ist mit der Wirtin?
01:05:28Soll in der Stadt sein, obwohl sie sonst kaum aus dem Haus geht.
01:05:33Danke.
01:05:34Kosel Sekretärin ist auch unterwegs.
01:05:36Genauso die technische Zeichnerin Sommer und der Ingenieur Steffens.
01:05:40Berg hat die beiden noch gesehen, als sie das Haus verließen.
01:05:42Sie hatten's ziemlich eilig.
01:05:47Musik
01:05:56Musik
01:05:56Musik
01:05:56Musik
01:05:56Musik
01:05:56Musik
01:06:02Musik
01:06:05Das war's.
01:06:44Guten Abend. Sie suchen Hansi Baker, nicht wahr? Er hat mich beauftragt, die Angelegenheit für ihn zu regeln, Herr Gwendoleit.
01:06:53Ach nee. Wann denn?
01:06:56Wo steht der Wagen?
01:06:57Vor dem Südtor.
01:06:58Spacesitz-Zulassung, Autonummern?
01:07:00Alles da.
01:07:01Schlagstempel-Dokumententinte?
01:07:02Auch.
01:07:03Zeigen Sie.
01:07:04Erst das Geld.
01:07:18Ich muss Ihnen einen Vorwurf machen, Gwendoleit.
01:07:22Sie wurden bisher anständig bezahlt.
01:07:24Man hätte erwarten können, dass Sie unsere Wünsche etwas nachdrücklicher übermitteln.
01:07:29Woran sollten Sie Sie Baker erinnern?
01:07:31Dass er Schwarzen Samt liefern soll. Das hab ich ihm doch gesagt. Und der Schnappschuss ist auch da. Hamburg kann
01:07:36sich freuen.
01:07:38Wie kommen Sie auf Hamburg?
01:07:39Sie haben recht. Die Stahlage ist nur das Nebengeschäft. Ich meine Dora, Dr. Aranke.
01:07:46Sie kennen Aranke?
01:07:48Natürlich.
01:07:53Woher?
01:07:54Ich stemme aus Breslau. Als ich ein Knabber von elf Jahren war, wechseln meine Eltern die Wohnung. Unser neuer Nachbar
01:08:00hieß Erich Kern. Tja, das sind alte Verbindungen.
01:08:18War das nötig, ihn auszuschalten?
01:08:31Herr Gwendoleit, Sie sind doch mehr als ein Kurier.
01:08:41Ich konnte nicht anders.
01:08:45Mir war schon Anfang der Woche klar, dass Sie Baker versuchen würde, sich um das Entscheidende zu drücken.
01:08:50Auf alle Fälle ließ sich seine Frau zwei Tage früher kommen.
01:08:54Ich wollte, dass sie uns überrascht.
01:08:56Ich dachte mir, vielleicht ist ihm dann alles egal und er erfüllt seinen Auftrag, um endlich wegzukommen.
01:09:01Aranke ist eindeutige Weisung Kies, Leipziger Messefahren auf Halbmast, tragisches Unglück am Eröffnungstag.
01:09:10Sie Baker brauchte doch nichts weiter zu tun, als die Säure ins Schwenklager zu gießen.
01:09:15Sonntagvormittag wäre er längst in Hamburg gewesen.
01:09:18Allerdings ohne mich.
01:09:20Aber er hatte Hemmungen.
01:09:22Er wollte halbe Arbeit leisten.
01:09:24Diese lächerliche Kollision da oben am Turm.
01:09:27Sie hätten ihm heute Mittag erklären sollen, an diesem Schnappschuss liegt uns gar nichts.
01:09:32Was wir brauchen, ist ein Foto vom Eröffnungstag.
01:09:34Blind gesteuert, der Kran stürzt in die Menge.
01:09:38Naja, ich bin zu Ende.
01:09:41In einer Hinsicht bin ich froh, hier wieder rauszukommen.
01:09:44Schon lange hier?
01:09:45Es reicht.
01:09:47Es wäre schade ums Benzin, wenn Sie in Hamburg nur berichten können, dass er Belgier versagt hat.
01:09:51Danke.
01:09:52Haben Sie mindestens die Säure?
01:09:53Machen Sie sich keine Sorgen, es wird keine Fehlmeldung geben.
01:09:56Morgen vor Mittag um 10 beginnt die Vorführung.
01:09:59Ihre Aufgabe ist ja klar.
01:10:00Der Film geht auf dem üblichen Weg über die Grenze.
01:10:02Über den Studenten.
01:10:07Auf welche Weise halten Sie eigentlich Kontakt zu Oranke?
01:10:11Über unseren Leipziger Verbindungsmann?
01:10:14Diesen Draht habe ich bewusst noch nicht benutzt.
01:10:17Also wo ist die Säure?
01:10:32Die Flasche hat unser Leipziger Mann.
01:10:42Dann werden wir Sie holen.
01:10:43Kennt der Mann die Zusammenhänge?
01:10:45Von mir nicht.
01:10:48Aber ich frage mich, warum sollen wir zu zweit hinfahren?
01:10:51Ich kann noch hier warten.
01:10:53Wir fahren beide. Kommen Sie.
01:11:10Sie sagten vorhin, Sie hätten den Draht über unseren Leipziger Verbindungsmann bewusst noch nicht benutzt.
01:11:16Verstehe ich eigentlich nicht.
01:11:17Er hat Sie doch gestern sowieso gesehen.
01:11:19Ich bin Ihnen keiner Rechenschaft schuldig.
01:11:21Herr Gwendoleit, Sie wissen einerseits verblüffend viel, aber im Detail fehlen Ihnen verdächtig auf die passenden Antworten.
01:11:38Nennen Sie mir doch bitte die Arbeitsstelle unseres Mitarbeiters.
01:11:42Nehmen Sie die Hand aus der Tasche.
01:11:46Das ist doch eine Antwort.
01:11:48Zurück ins Zimmer.
01:11:57Stehen Sie auf.
01:11:59Nehmen Sie die Hände hoch.
01:12:00Sie machen sich lächerlich.
01:12:03Reden wir unter vier Augen.
01:12:05Und ich werde Ihnen beweisen, dass Sie Sie nicht gerade klug verhalten.
01:12:08Zurück in den Gang.
01:12:16Mit dem Gesicht zur Wand.
01:12:19Durchsuchen.
01:12:21Der ist nicht echt oder er will uns verschaukeln.
01:12:28Nennen Sie mir Ihre Vornamen.
01:12:30Sie sind albern, aber bitte.
01:12:32Max, Hans, Ernst, Gwendoleit.
01:12:34Geburtstag?
01:12:3524.04.24.
01:12:36Geburtsort?
01:12:37Regnitz.
01:12:38Haben Sie einen Reisepass?
01:12:39Fragen Sie nicht so dumm.
01:12:41Das steht hinten im Ausweis.
01:12:42In welchen Ländern waren Sie?
01:12:44Ich warne Sie.
01:12:46Sie fragen entschieden zu viel.
01:12:48Kernwerte zur Verantwortung ziehen.
01:12:50Den Namen kenne ich nicht.
01:12:52Meines Wissens hat sich Dora einmal mit Ihnen getroffen.
01:12:54Sagen Sie mir wo.
01:12:56In Spanien.
01:12:57Sie irren.
01:12:58Das war in Ungarn.
01:13:00Im Oktober 56.
01:13:01Herr Gwendoleit.
01:13:49Schade um die Mühe.
01:13:50Halt Sie, Maul.
01:14:01Sie machen eine große Dummheit.
01:14:02Bis jetzt würde der Staatsanwalt sagen, sechs Jahre Zeit, vielleicht auch nur fünf.
01:14:06Aber von jetzt an wegen dir der Himmel, mein Junge, falls du daran glauben solltest.
01:14:09Du sollst sein Maul halten.
01:14:35Du sollst sein Maul halten.
01:14:44Sie sind sehr leichtsinnig.
01:14:47Hände hoch!
01:14:51Sachen fallen lassen.
01:14:53Gehen Sie zur Leiter.
01:14:55Da gehen Sie schon.
01:14:56Los!
01:15:04Die Pistole weg!
01:15:07Die Pistole weg!
01:15:13Kommen Sie, Frau Gorm.
01:15:15Unsere Unterhaltung geht noch weiter.
01:15:42Heiß hier, was?
01:15:43Ja, sehr.
01:15:44Fahren Sie auch zum Binderspott?
01:15:46Oberhof.
01:15:48Sind Sie Hellseher?
01:15:49So was ähnliches.
01:15:50Hoffentlich haben wir noch Schnee.
01:15:52Auf dem Inselsberg sind drei Grad über null.
01:15:55Tauwetter.
01:16:00Um Himmels Willen.
01:16:01Doch, ich hab's im Radio gehört.
01:16:03Es taut wirklich.
01:16:05Schwarzer Samt.
01:16:06Möchten Sie auch?
01:16:07Das erfrischt.
01:16:08Versuchen Sie mal.
01:16:09Ein doppelter Wodka wär mir lieber.
01:16:12morally D Near metvatoren,
01:16:20das ist die VHS.
01:16:21Das war's.
01:16:21Das war's.
01:16:23Besisphere.
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