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  • 14 hours ago
Borchert und die Glut des Bösen

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00:00:00.
00:00:30Let's go.
00:01:00Let's go.
00:01:30Let's go.
00:01:30Let's go.
00:01:56Let's go.
00:02:00Let's go.
00:02:28Let's go.
00:02:31Let's go.
00:03:01Let's go.
00:03:08Let's go.
00:03:16Let's go.
00:03:17Let's go.
00:03:19Let's go.
00:03:47Let's go.
00:03:49Let's go.
00:04:00Let's go.
00:04:05Let's go.
00:04:25Let's go.
00:04:28Let's go.
00:04:29Let's go.
00:04:38Let's go.
00:04:44Let's go.
00:04:53Let's go.
00:05:00Let's go.
00:05:12Let's go.
00:05:13Let's go.
00:05:14Let's go.
00:05:15Let's go.
00:05:17Let's go.
00:05:17Let's go.
00:05:42Let's go.
00:05:43Let's go.
00:05:51Let's go.
00:05:52Let's go.
00:05:52Let's go.
00:05:53Let's go.
00:06:32Let's go.
00:07:02Let's go.
00:07:12Let's go.
00:07:16Let's go.
00:07:18I love this guy.
00:07:22Glaubst du, jemand ist wirklich so doof, dass er erst online droht und dass dann auch in
00:07:27die Datum sitzt?
00:07:27Keine Ahnung.
00:07:29Kommt genau drauf an, was für ne Band hast.
00:07:31Lass uns die Cybercrime Unit aktivieren.
00:07:34Die sollen das Netz nach Hinweisen durch holen.
00:07:36Gut, Herr Zumstau.
00:07:38Dann erzählen Sie mal.
00:07:40Mein Sohn hatte keine leichte Kindheit.
00:07:43Ich bin Unternehmensberaterin und alleinerziehende Mutter.
00:07:46We went all the time.
00:07:49Singapore, London, Hong Kong.
00:07:51He had no chance to kill them.
00:07:54He didn't go to these Treffes.
00:07:56To these neo-Nazi-Treffes?
00:07:57No.
00:07:58It's quite clear that someone wants us something in the Schuhe.
00:08:01Who are us?
00:08:02We.
00:08:03Patriots.
00:08:04And who exactly wants us something in the Schuhe?
00:08:06Who?
00:08:08They call themselves Völkische.
00:08:10Bruno says they speak about Wohnungen, Jobs, whatever for Schweizer.
00:08:14Have you read the Protokolle der Weisen von Sion?
00:08:19That's simple.
00:08:21And if I'm going to give them a rat,
00:08:23do not come to the court with such conspiracy theories.
00:08:26They don't want me to do it.
00:08:29Frau Sumthor, your son had Hakenkreuze
00:08:31on the wall of the Jewish center.
00:08:35That's not just the call,
00:08:37I need a profitable living,
00:08:40I need a job that is not paid.
00:08:44That's the call for the Endless.
00:08:48You're wondering how much of this justice system
00:08:51your rights are,
00:08:53although you and your patriots
00:08:54are against this justice system.
00:08:55Yes.
00:08:56Because you're part of this system.
00:08:58I'm part of this system, because I believe it.
00:09:00That's not he said.
00:09:03He can't be done.
00:09:05He can't be done.
00:09:06He can't be done.
00:09:07He was yesterday in Bern
00:09:09at his Großbrit.
00:09:10That's what he said.
00:09:10That ticket was from my contact.
00:09:15Senior Residence Fontanay.
00:09:23We'll see you then, um 14 Uhr
00:09:25vor dem Präsidium.
00:09:26Ja?
00:09:27Ich, äh,
00:09:28werde Bono zur Befragung begleiten.
00:09:30Frau Sumthor.
00:09:31Vielen Dank.
00:09:33Ich danke Ihnen.
00:09:36Vielen Dank.
00:09:38Ich hab' ihm gesagt, dass er mit einer Geldstrafe davonkommt,
00:09:41wenn er nicht gewusst hat, dass noch jemand im Gebäude ist.
00:09:43Das wäre eine fahrlässige Tötung nach Jugendstrafrecht.
00:09:46Das wollte er nicht?
00:09:47Nein.
00:09:48Er besteht darauf, dass er damit nichts zu tun hat.
00:09:51Und zwei Sätze später erzählt er wieder was von seinen Verschwörungstheorien.
00:09:55Übrigens, Frau Sumthor hat mir gerade gesagt, dass er zur Tatzeit bei seinem Opa in Bern war.
00:10:03Es wurde ja ein Zugticket gekauft.
00:10:06Sag mal, Herr Rügel, kannst du das bitte überprüfen?
00:10:08Ja.
00:10:10Bei euch, was denken Sie denn?
00:10:11Ich glaube, dass Sie eine brillante Anwältin sind,
00:10:14die durchaus in der Lage ist, einen Nazi vor seiner verdienten Strafe zu bewahren.
00:10:21Ich dagegen werde jetzt alles daran setzen, dass der Tod dieser Studentin nicht angesinn bleibt.
00:10:34Kollegen, wir haben euch angefordert, weil wir eure Unterstützung benötigen,
00:10:38um das Netz nach Selbstbesichtigungsscheiben zu durchsuchen, ja?
00:10:42Welche Sprachen sprechen wir denn?
00:10:44Ägyptisch, Hebraisch.
00:10:45Syrien, Arabisch.
00:10:47Und du?
00:10:48Mourinda aus Guyana.
00:10:49Burdu.
00:10:50Schottpolizei Ali.
00:10:50Mahabib, Libanon, Französisch, Arabisch.
00:10:54Okay.
00:10:54Saima, Ägypten. Arabisch, Cybercrime.
00:10:57Also denkt dran, auch wenn die aktuelle Situation das nahelegt,
00:11:01Islamisten sind nur eine der möglichen Gruppen.
00:11:04Okay?
00:11:05Seht euch die anderen Spinner auch an.
00:11:21Rüfka?
00:11:31So war es ja eine Ahnung, was die junge Frau gestern so spät am Abend hier noch gemacht hat.
00:11:37Judith, sie hat oft hier an ihrer Dissertation gearbeitet nach Feierabend.
00:11:41Ihr wart befreundet?
00:11:43Sie kam über Marius, einen Freund aus dem Förderkreis. Der hat ihr den Job vermittelt.
00:11:47Ach.
00:11:48Sie war charmant und lustig.
00:11:51Ein Büchermensch.
00:11:54Ich zeig dir, wo sie gestern gearbeitet hat.
00:11:56Ah.
00:11:59Hier hat sie gelegen.
00:12:06Und hier hat Judith gearbeitet.
00:12:39Heute Abend beginnt Rosche schon, ne?
00:12:40Yeah, it's a new fest.
00:12:43Then it's all up.
00:12:45Will you also come, Thomas?
00:12:53Yeah.
00:12:54Sure.
00:13:03What is with Eugene Stalins Handy and Laptop?
00:13:08Was in der KT? Also das, was davon übrig ist.
00:13:11Ja, das ist doch genau das, was ich meine vorher.
00:13:15Warum waren der Laptop und das Handy unten im Erdgeschoss, wo es gebrannt hat,
00:13:20wenn Ihr Schreibtisch doch oben im ersten Stock war?
00:13:23Das werden wir herausfinden. Das ist unser Job.
00:13:27Herr Borchert, nur weil die Rabbinerin Ihre Freundin ist,
00:13:31heißt das noch lange nicht, dass Sie wieder Hobbydetektiv spielen müssen.
00:13:33Mhm.
00:13:34Es gab einen Fluchtweg auf dem Balkon raus und der war ausgeschildert.
00:13:39Wir gehen davon aus, dass sie nachsehen wollte, was da los war.
00:13:42Und weil bei so einem Brand der Sauerstoffentzug erheblich ist,
00:13:45ist sie ohnmächtig geworden und die Treppen runtergestürzt,
00:13:48wo sie dann am Rauch erstickte.
00:13:50Was ist, wenn sie vorher schon tot war?
00:13:51Und der ganze Brand war ein Ablenkungsmanöver?
00:13:54Herr Borchert, das sind die Ergebnisse vom Obduktionsbericht.
00:13:58Ihre Lunge war vom Rauch völlig veränzt.
00:14:01Das heißt, sie lebte noch, als sie auf den Treppen lag.
00:14:05Marco, wir wären bereit. Da drüben?
00:14:11Bitte?
00:14:15Sie vertreten den? Das hätten Sie mir sagen müssen.
00:14:17Das ist ihr klärt.
00:14:36Ich war nur auf der Straße. Ich habe versucht, die zu erkennen,
00:14:38aber ich konnte nicht erkennen vom Balkon.
00:14:40Wir spielen den Kindern vor, dass nichts passiert ist.
00:14:44Wir sind alle Teil einer großen Scherade.
00:14:48Ja, aber da waren diese zwei Typen, diese Schränke,
00:14:50die hatten einfach...
00:14:51Zumindest versuchen wir es.
00:14:51Oder Eli?
00:14:53Eli Kuhn, unser...
00:14:54Ja, aber das ist wichtig. Wie hat sich Judith gefühlt denn in dem Moment?
00:14:56Eli, bitte.
00:14:57Ja, weil das war wichtig, wie Judith sich gefühlt hat.
00:14:59Eli, genug Verschwörungstheorien für heute.
00:15:00Das hier ist Thomas.
00:15:02Hallo.
00:15:02Thomas Borchert, der Anwalt, der mich damals bei der Verleumungsklage gerettet hat.
00:15:06Elia Fontana, Marius Fontana, die tragenden Säulen unseres Paulein-Kreises.
00:15:12Meine Schwester, kennst du ja? Und ihren Mann?
00:15:15Kommt mal alle zusammen. Kinder, kommt mal.
00:15:19Oh, man.
00:15:26Schönen Tag.
00:15:28Schönen Tag.
00:15:31Schönen Tag.
00:15:40Shana tovah. Shana tovah.
00:15:44Shana tovah.
00:15:46Rivka told me that Judith Stein had the job in the library.
00:15:51Yes.
00:15:53We know our family.
00:15:55My grandfather and Judiths grandfather were in Frankfurt.
00:15:59And now we're in contact with our family.
00:16:03Of course.
00:16:051940 wanted the Steins to Zürich to fly.
00:16:09But the Swiss border took off and sent them to the Gestapo.
00:16:13Their little daughter sent them to England.
00:16:18Ahl Stein, Judiths Großmutter.
00:16:22She was the only one who survived.
00:16:24Is that the reason why you support this jüdische Zentrum?
00:16:28There's no reason not to do it.
00:16:31That's my grandfather said.
00:16:33And to me, it's a pleasure.
00:16:36And as Judith said that she came to Zürich,
00:16:38it was clear that we should support her.
00:16:42Rivka, help me.
00:16:47Who wants to go?
00:16:48Oh.
00:16:48No!
00:16:53No!
00:17:04No!
00:17:07No!
00:17:08No!
00:17:10No!
00:17:12Oh, my God.
00:18:02Oh, my God.
00:18:16Oh, my God.
00:18:18Ja, ich würde erst langsam gehen.
00:18:23Ich habe heute mit Judiths Familie telefoniert.
00:18:26Es war schrecklich.
00:18:28Aber die Großmutter kommt.
00:18:30Eine 87-jährige Frau.
00:18:35Du, Hefka, ich muss dir noch etwas sagen.
00:18:39Unsere Kanzlei vertritt Bruno Zumton.
00:18:47Wie kannst du etwas verteidigen, was dich nicht verteidigen lässt?
00:18:50Das ist die einzige Möglichkeit herauszufinden, wer es wirklich war.
00:18:55Aber eines kann ich dir versprechen.
00:18:57Wenn er der Täter ist, dann kriegt er seine Strafe.
00:19:10Hast du das Kennzeichen erkannt?
00:19:14Irgendwas mit 1488.
00:19:16Der Rest wird zugeschmiert.
00:19:1788, na klar.
00:19:19Aber ich möchte Sie da nicht mit reinziehen.
00:19:22Warum machen Sie nicht ein bisschen Urlaub?
00:19:24Was weiß ich mal wie die...
00:19:24Euch würde ich schon gut auf mich alleine aufpassen.
00:19:27Außerdem habe ich uns das alles eingebrockt.
00:19:32Und? Was gefunden?
00:19:33Nein, nichts.
00:19:34Und Salma sagt, da wird auch nichts mehr kommen.
00:19:39Normalerweise der IS reklamiert Anschläge für sich innerhalb von zwölf Stunden.
00:19:42Mit Bildern und Videos der Attentäter.
00:19:44Aber bis jetzt?
00:19:46Nichts.
00:19:47Okay.
00:19:47Bei Hamas und Jesbollah ist genauso.
00:19:49Okay, gut. Danke. Gute Arbeit.
00:19:53Gut, dann konzentrieren wir uns auf diesem Bruno Zumton.
00:19:56Haben die Kollegen aus Bern sich schon gemeldet?
00:19:57Nein, bis jetzt halber noch nicht.
00:20:06Wenn ich gestern was Falsches gesagt habe, sorry.
00:20:10Es war einfach alles zu viel.
00:20:16Das ist also Judiths Arbeitsplatz.
00:20:19Wie gut kannten Sie sie?
00:20:22Sie hat hier gejobbt.
00:20:23An ihrer Diske arbeitet.
00:20:26Sie haben gestern gesagt, dass sie Angst hatte.
00:20:29Ja, Judith war mal so fröhlich geradeaus.
00:20:33Aber letzte Woche, da hat sie mal wieder aus dem Fenster auf die Straße geschaut.
00:20:39Als ich sie dann darauf angesprochen habe, hat sie es nur weggelacht.
00:20:42Was ist mit diesen zwei Typen?
00:20:44Als sie von ihrem Platz weg war, bin ich rübergegangen und habe rausgeschaut.
00:20:50Und da standen die auf der Straße.
00:20:53Zwei Schränke, kurze Haare, Typen, denen du nachts nicht begegnen möchtest.
00:20:57Und das haben Sie der Polizei gesagt?
00:21:00Mit denen rede ich nicht.
00:21:02Ich war früher bei der Antifa.
00:21:04Es gab auf Demos öfter mal Zusammenstöße mit der Polizei.
00:21:07Ja, ich erinnere mich.
00:21:15Ich weiß, dass die Firma unter Druck steht.
00:21:19Sylvia hat mir das erzählt.
00:21:21Der Wankel mit diesen Sicherheiten.
00:21:23Ich finde eine Lösung.
00:21:26Näher essen wir Toastbrot zu Hause, dass wir das Zentrum im Stich lassen.
00:21:28Marius hat sich gerade den Schein eingeschaut.
00:21:30Ich habe da schon ein paar Ideen.
00:21:34Oh, Entschuldigung.
00:21:36Ich muss hier ran.
00:21:40Hallo, Thomas.
00:21:41Herr Kula.
00:21:42Du, ich habe jetzt endlich jemanden da in Fontenay in diesem Seniorenheim erreicht.
00:21:46Und Bruno Zumthor war nicht bei seinem Opa in Bern.
00:21:50Das habe ich mir gelacht.
00:21:52Gerne.
00:21:53Ciao.
00:21:54Ja, wir besprechen das nächste Woche.
00:21:57Was ist denn auch noch?
00:21:59Ihr Sohn hat kein Alibi.
00:22:02Er war auch nicht in Bern.
00:22:03Großvater, dement.
00:22:05Spätes Stadion.
00:22:06Und auch das Pflegepersonal hat ihn gestern noch nicht gesehen.
00:22:10Wo war er denn?
00:22:13Frau Zumthor.
00:22:15Wenn Sie wollen, dass wir Bruno vertreten, dann müssen Sie mir die Wahrheit sagen.
00:22:21Ich weiß es nicht.
00:22:22Wo ist er denn?
00:22:24Das hat er mir nicht gesagt.
00:22:26Er sagt mir überhaupt sehr wenig.
00:22:30Wenn er auftaucht, rufen Sie mich an.
00:22:35Aber eine Sache stimmt in Brunos Geschichte.
00:22:38Lassen Sie mich raten, dass sein Vorname...
00:22:41Nein, dass er tatsächlich ausgestiegen ist.
00:22:44Es gibt eine junge Journalistin von Teamwork-Recherche, die fotografiert alle Völkischen, die zu den Treffen kommen.
00:22:51Sie hat bestätigt, dass Bruno seit Wochen nicht aufgetaucht ist.
00:22:54Entschuldigen Sie.
00:22:55Das entlastet ihn doch nicht.
00:22:57Haben Sie was Besseres zu bieten?
00:22:59Ich war gerade beim Bibliothekar.
00:23:02Er hat angeblich zwei Typen vor dem Kulturzentrum gesehen.
00:23:05Und er hat gesagt, dass Judith Stein Angst hatte.
00:23:09Aber wenn dieser Bibliothekar recht hat, dann bedeutet das ja...
00:23:13Dann würde das bedeuten, dass der Anschlag gar nicht Rivka Lehmann oder dem Zentrum gegolten hat, sondern der jungen Studentin.
00:23:24Ich glaube, ich muss noch mal mit Ihrem Hauptmann sprechen.
00:23:28Mein Erlaubnis haben Sie.
00:23:29Herr Borchert, wer glauben Sie eigentlich, wer ich bin?
00:23:32Ihr Assistent?
00:23:33Ach, auf den Gedanken käme ich doch nie.
00:23:37Vorrahmend.
00:23:38Der Bibliothekar beschreibt diese beiden Typen aus groß, stark und bedrohlich.
00:23:43Herr Borchert, es gibt überhaupt keinen Hinweis, dass Judith Stein verfolgt wurde.
00:23:47Und auch keiner, dass der Anschlag mit ihr irgendetwas zu tun hat.
00:23:50Und wenn doch.
00:23:55Wissen Sie was?
00:23:57Kommen Sie.
00:24:03Ich veranlasse es, dass Sie sich das Material der Überwachungsgemeine sich ansehen dürfen.
00:24:08Und wenn Sie da was finden, dann geben Sie mir Bescheid, dann geben wir der Sache nach.
00:24:12Sind wir schon?
00:24:13Ich sage der Kollegin gleich Bescheid.
00:24:15Gut, so.
00:24:16Wie viel ist da drauf?
00:24:20Ähm, 168 Stunden.
00:24:23Mit den Tasten können Sie ruckwärts und vorwärts spulen, ne?
00:24:26Gut, dann.
00:24:27Danke, habt ihr einen Kaffee für mich?
00:24:29Ähm, draußen steht ein Wasserspender.
00:24:32Wasserspender.
00:24:33Genau das, was ich brauche.
00:24:50Das kannst du sein, guck mal.
00:25:00Weilstein.
00:25:01Gut, dass Sie kommen können.
00:25:03Danke.
00:25:03Danke.
00:25:36Numi, Numi, Numi.
00:25:43Oh, oh, oh, oh.
00:25:48Oh, oh, oh, oh.
00:25:50Where's the man?
00:25:54Oh, me.
00:25:57Oh, me.
00:26:01Come yet, honey.
00:26:19It's OK.
00:26:21I don't know what to do.
00:26:50I'll give you a minute, at least.
00:26:53Then you have to go out here.
00:26:56Can you explain why you put yourself so much for a Nazi?
00:27:01That's something else.
00:27:03What the Nazi has to do, you have to ask Dominique.
00:27:06I'm going to put the truth in this story.
00:27:09The truth is that the Zumthor has been in his way.
00:27:12He was not in Bern.
00:27:14What?
00:27:14I don't know.
00:27:16What?
00:27:19Wissen Sie, what do I think?
00:27:22Your two dark Gestalt were nothing else than an Ablenkungsmanoeuvre.
00:27:26You could have the place right now.
00:27:28That I thought.
00:27:29Until three minutes.
00:27:35There's more behind.
00:27:37That's not the task of a weird soul.
00:27:40That's organized.
00:27:41Come on, Borchert.
00:27:43Auf jeder Überwachungskamera in Zürich innerhalb der letzten sieben Tage werden Sie zwei solche Typen finden.
00:27:50Ich würde Ihnen nahelegen, sich auf Ihre Verteidigung zu konzentrieren.
00:27:54Borchert?
00:27:55Ja?
00:27:57Frau Zumthor möchte noch mal mit uns sprechen.
00:27:58Kommen Sie kurz.
00:28:01Frau Zumthor?
00:28:02Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt legal ist.
00:28:04Egal, was Sie hier sagen, es bleibt vertraulich.
00:28:06Sie kennen doch diese Tags, die man in einen Koffer stecken kann und die ein Signal senden, wo Sie sind.
00:28:12Gestern, nachdem Sie bei mir waren, habe ich so eine in Brunos Jacke versteckt.
00:28:18Und am Abend hat er mir gesagt, er geht ins Fitnessstudio.
00:28:21Aber in Wirklichkeit war er hier.
00:28:23Sie meinen, er ist also doch nicht ausgestiegen aus der rechten Szene?
00:28:27Oh Gott, ich habe so Angst um ihn.
00:28:29André haben Angst vor ihm.
00:28:34Also, hier muss es irgendwie sein.
00:28:40Vielleicht wollt ihr auch einfach mal alleine sein?
00:28:43Und sich den Kopf durchpusten lassen?
00:28:45Weil auch ein Nazi mal medizieren muss?
00:28:49Ich glaube nicht, dass unser junger Freund hier Yoga gemacht hat.
00:28:56Und nicht?
00:28:57Hm?
00:28:58Ich hoffe, du warst.
00:29:01Ist ganz frisch hier.
00:29:04Ein glatter Durchschuss.
00:29:16Ja, die Kugel steckt noch.
00:29:19Borchert, schauen Sie mal.
00:29:22Ein Geschenk für den Vorher.
00:29:25Vielleicht könnt ihr Karte U herausfinden, wer da rumgeballert hat.
00:29:30So.
00:29:31Diese Patronen wurden von einer Waffe abgefeuert, mit der vor drei Jahren ein Juwelier in Biel befallen wurde.
00:29:38Ein Schwerverletzter.
00:29:39Wollen Sie sich vielleicht dazu äußern?
00:29:43Woran?
00:29:45Wir sagen Ihnen, wo wir die Hülsen gefunden haben.
00:29:48Und Sie erzählen uns, was Sie über diese beiden Typen auf dem Video herausgefunden haben.
00:29:53Warum glauben Sie, dass ich die Typen untersucht habe?
00:29:56Du weißt doch, wie gewissenhaft Sie sind.
00:29:59Hm.
00:30:02Die zwei Herren sind Mitarbeiter der Firma Reichert Security.
00:30:07Mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Nötigung.
00:30:11Aber noch keine Verurteilung.
00:30:13Wir überprüfen gerade Ihre Verbindung in die Neonazis-Szene.
00:30:29
00:30:35Verhäts sie, Selle.
00:31:00What are you doing there?
00:31:02Hello.
00:31:04Herr Reichert?
00:31:05Ja.
00:31:07Na, ich habe mich ein bisschen umgesehen, während ich auf Sie gewartet habe.
00:31:11Ich wüsste nicht, dass wir einen Termin haben.
00:31:13Kommt ihr mal hoch, wo seid ihr?
00:31:17Reichert.
00:31:18Advokat.
00:31:19Als Jurist sollten Sie wissen, was Hausfriedensbruch ist.
00:31:22Hausfriedensbruch?
00:31:23Eine Lappalia gegen Mord?
00:31:25Wer wurde denn ermordet?
00:31:26Judith Stein.
00:31:27Soll mir der Name was sagen?
00:31:28Er ist eine junge Studentin aus Tel Aviv.
00:31:31Und Ihre Leute, Herr Reichert, haben Sie beschantert.
00:31:35Und kurz darauf ist sie bei einem Angriff auf das jüdische Zentrum ums Leben gekommen.
00:31:40Ist doch seltsam, oder?
00:31:41Ja.
00:31:41Haben Sie auch Beweise für solche Beschuldigungen?
00:31:44Ja.
00:31:45So, raus mit ihm.
00:31:46Ja, jetzt.
00:31:47Raus!
00:31:52Ja, zum Tor.
00:31:58Das hier sind Sie, ja?
00:32:00Er ist bei einer Haltestelle in Dielsdorf, 17.53 Uhr.
00:32:03Können Sie mir sagen, was Sie da gemacht haben?
00:32:05Bruno, Sie müssen sich nicht selbst belasten.
00:32:06Wenn Sie zur Aufklärung beitragen können, dann entlastet Sie das aber natürlich.
00:32:10Ich war wandern, alleine.
00:32:14Wandern, hm?
00:32:19Wandern, oder?
00:32:22Wandern.
00:32:24Die Patronen stammen von einer Pistole, mit der vor drei Jahren ein Juwelier in Biel überfallen wurde.
00:32:30Der Mann ist so schwer verletzt, dass er seither im Rollstuhl sitzt.
00:32:35Das wollen Sie mir jetzt auch anhängen, oder was?
00:32:37Herr Zumthor, Sie haben das jüdische Kulturzentrum mit Hakenkreuzen beschmiert.
00:32:42Sie haben im Internet mit einer heißen Nacht gedroht.
00:32:45Beim Alibi für die Tatnacht haben Sie gelogen.
00:32:47Und jetzt tauchen Sie bei einer Schießübung von Rechtsextremverbrechern auf.
00:32:52Zufall, ja?
00:32:53Dafür haben Sie keine Beweise.
00:32:55Was ist das für eine Vereinigung?
00:32:57Ich war wandern.
00:32:58Welche Leute stecken dahinter?
00:33:02Ich höre dann.
00:33:06Okay?
00:33:08Gut.
00:33:09Danke.
00:33:10Das reicht mir.
00:33:11Dein Ernst?
00:33:12Der Madrid ist ein Eis.
00:33:18Das ist ein Eis.
00:33:27Das ist ein Eis.
00:33:32Das ist ein Eis.
00:34:00Members, Andre.
00:34:01Yeah, I would like to be a member, I have to do something for myself.
00:34:07Just for the invitation.
00:34:09invitation.
00:34:24Jan?
00:34:31Wieso kaufen wir eine Japsen-Firma?
00:34:34Das sind Chinesen-Vater. Singapur.
00:34:37Ich hab dich gefragt. Wieso?
00:34:41Im Moment haben wir noch die besseren Optiken, aber wir brauchen ja digitales Know-how. Das ist heutzutage ausschlaggebend.
00:34:48Wo kommt das Geld dafür her?
00:34:51Mach dir keine Sorgen.
00:34:54Wenn du das sagst, dann nicht an mir Sorgen zu machen.
00:35:00Lass das.
00:35:02Und die nehme ich sowieso nicht, ob hier die Queen zu Besuch kommt.
00:35:09Sind sie?
00:35:12Ich weiß gar nicht, warum ich die treffen soll.
00:35:14Nee.
00:35:15Ich war doch extra in Tel Aviv.
00:35:18Vor 35 Jahren.
00:35:19Wegen dieser Sache.
00:35:23Deswegen war diese Enkelin dann überhaupt hier.
00:35:26Was hat die hier gesucht?
00:35:27Das hab ich dir schon gesagt, Frau.
00:35:28Sie hat geforscht an ihrer Doktorarbeit.
00:35:30Ja, warte, warte, warte.
00:35:32Aber hilf mir raus, dann versteck das Ding.
00:35:37Ja.
00:35:38Rahel Stein.
00:35:43Wie sehr hab ich mir gewünscht, dass wir uns nochmal wiedersehen.
00:35:50Aber nicht unter diesen Umständen.
00:35:54Es tut mir so leid.
00:35:56Danke. Danke für alles. Danke.
00:36:04Na, Dominik.
00:36:06Probleme mit Ihrem jungen Nazi.
00:36:10Ich hab gedacht, wenn ich Bruno Zumte verteidige,
00:36:13begreift er den Wert unseres Rechtsstaates.
00:36:16Deswegen hab ich das Mandat angenommen.
00:36:18Ich weiß. Aber?
00:36:20Ja, es stimmt. Er hat bei den Völkischen aufgehört.
00:36:23Aber nicht, weil er geläutert ist.
00:36:25Marco hat Informationen vom Nachrichtendienst,
00:36:28dass er sich einer geheimen Neonazi-Organisation angeschlossen hat.
00:36:33Ich glaube, es ist Zeit, Dominik,
00:36:35dass ich mich mit Ihrem Klienten unterhalte auf meine Art.
00:36:39Borchardt!
00:36:41Borchardt!
00:36:52Borchardt!
00:36:54Ich kann jetzt nicht. Ich bin verabredet.
00:36:55Was?
00:36:57Und mir?
00:37:17Wohin fahren wir denn?
00:37:20Das werden Sie gleich sehen.
00:37:26Angst, dass sonst jemand verfolgt?
00:37:29Nein. Wieso?
00:37:55Es fängt an mit starken Sprüchen am Lagerfeuer.
00:37:58Und dann steht manchmal am Ende der Tod.
00:38:03Sehen Sie ihn?
00:38:05Ist eine junge Frau. Kaum älter als sie.
00:38:08Ein Mensch mit Träumen, Hoffnungen,
00:38:11Kleinen, Familie und Freunden.
00:38:16Dann ist alles vorbei.
00:38:20Und nur, weil einer nicht klarkommt,
00:38:23dass Judith Stein als Hüdin geboren wurde.
00:38:31Bruno,
00:38:33wo waren Sie
00:38:36vorgestern
00:38:37an dem Abend, dass Judith Stein ermordet wurde?
00:38:40Wo waren Sie da?
00:38:42Beim Schießtraining?
00:38:44Schießtraining?
00:38:44Kann das jemand bezeugen?
00:38:48Fotos?
00:38:50Das ist ein Stadlhofen im Gasthof.
00:39:12Das ist er.
00:39:16Jetzt steigt er ein, ne?
00:39:1821.11.59.
00:39:21Wann war der Anschlag?
00:39:2221.11.
00:39:24Naja, das kann er doch niemals geschafft haben.
00:39:27Niemals.
00:39:29Sie haben recht.
00:39:32Er war es nicht.
00:39:33Aber wir ermitteln weiter in der echten Szene.
00:39:37Die Kontakte von der Reichert Security zu Nazi-Veranstaltern haben sich bestätigt.
00:39:41Zum Tor.
00:39:43Ich würde Sie bitten, morgen trotzdem noch mal zur Vernehmung zu kommen.
00:39:47Herr Beuchert,
00:39:49nicht als Tatverdächtiger,
00:39:50sondern als Zeuge.
00:39:52Gut.
00:39:57So, das war's dann, oder?
00:39:58Wenn du meinst.
00:40:04Kennst du das Alpha Cross?
00:40:07Ja, da trainiert ein Freund von mir.
00:40:09Mhm.
00:40:11Diese beiden Männer auch.
00:40:13Sie haben Judith Stein beschattet.
00:40:17Ich muss wissen, wer der Auftraggeber ist.
00:40:19Ich soll das herausfinden, oder was?
00:40:21Ja?
00:40:22Ich meine, du kannst was für deine Gesundheit tun.
00:40:25Schadet doch nie.
00:40:26Und halt die Ohren auf.
00:40:35Ist das nicht zu gefährlich? Der Junge ist 17.
00:40:37Na ja, immerhin alt genug, um ihn bald herumzuballern
00:40:40und Argenkreuze zu schmieren.
00:40:41Vielleicht will er wieder was gut machen.
00:40:44Ich hoffe doch sehr, dass er was verstanden hat.
00:40:46Gleich kommt übrigens Nastasia Stern-Borgé.
00:40:50Es geht um eine Erbschaftsauseinandersetzung
00:40:52zwischen ihr und ihrem Ex.
00:40:53Nastasia, das Model?
00:40:55Mhm. Sie hat gerade angerufen und will die Kanzlei wechseln.
00:40:58Hat eine Empfehlung bekommen von einem Freund
00:41:00und natürlich nicht den Namen gesagt.
00:41:05Herr Beuchert.
00:41:08Seien Sie vorsichtig, ja?
00:41:10Das bin ich doch immer.
00:41:12Aber jetzt kommt erst mal die Trauerfeier für Judith Stein.
00:41:26Du hast drei Dutzend Krawatten und keine einzige schwarze.
00:41:30Das erinnert mich einfach an den Friedhof, weisst du?
00:41:33Natürlich.
00:41:35Euer Mandant weiss also nicht.
00:41:37Du siehst nicht so aus.
00:41:39Er zündelt zwar und heftig.
00:41:42Ach, das überflucht der Internet.
00:41:45Einziger Brandbeschleuniger für Hass und Hetze.
00:41:49Nicht nur, Thomas.
00:41:50Manchmal scheint dieses Internet auch ein Händchen
00:41:52für glückliche Fügungen zu haben.
00:41:55Hast du jemanden kennengelernt?
00:41:56Ich spiele seit ein paar Wochen im Internet Schach gegen eine Person,
00:42:01die sich Lady Macbeth nennt.
00:42:03Oh.
00:42:04Eine sehr gute Spielerin.
00:42:06Und jetzt will sie mich treffen.
00:42:07Und jetzt bist du dir nicht ganz sicher,
00:42:10ob das das einzige Motiv ist, das Schachspiel.
00:42:13Lautet sie mit dir?
00:42:14Überhaupt nicht.
00:42:16Ihr Deutsch ist sehr förmlich und fast altmodisch.
00:42:19Und jetzt sind wir zum Schachspielen verabredet.
00:42:22Im Park.
00:42:23Höchstwahrscheinlich triffst du jetzt auf eine verwandte Seele,
00:42:28die ohne Hintergedanken einfach Schach liebt.
00:42:32Und Shakespeare.
00:42:34Ja, also, weißt du, so jemand wie ich noch besser.
00:42:56Liebe Gemeinde, ich möchte sie heute begrüssen,
00:43:00um Judith Stein zu gedenken.
00:43:04Ich möchte besonders Rahel Stein begrüssen,
00:43:09die den weiten Weg aus Tel Aviv hierher gemacht hat,
00:43:14um mit uns zusammen zu kommen.
00:43:21Amen.
00:43:23Amen.
00:43:26Amen.
00:43:35Amen.
00:43:36Amen.
00:43:52Hey.
00:44:04If his own child dies before one dies, I think that's the worst thing that can happen to a person.
00:44:15Sprechen Sie aus Erfahrung? Mein Sohn, der hatte einen Autounfall. Meine Frau hat das nicht überwunden.
00:44:25Das trage ich jetzt seit 30 Jahren bei mir. 30 Jahre? Hört das nie auf, wird das nie besser.
00:44:34Der Schmerz bleibt, die Wut, die Wut wird weniger.
00:44:41Ob ich noch 30 Jahre haben werde, ist schon die Frage.
00:44:48Aber Sie schauen mir so aus, als würden Sie hier eine kleine Bar kennen.
00:44:54Ich habe viele, viele Jahre keinen Alkohol getrunken, aber jetzt könnte ich einen kleinen Drink vertragen.
00:45:04Ich habe noch etwas vergessen. Ich bin sofort zurück, ja? Ich bin gleich zurück.
00:45:34Ich stelle dich vor. Alles nette, Jungs.
00:45:54Wissen Sie, die Eltern von Judith waren überhaupt nicht dafür, dass sie in die Schweiz geht.
00:46:02Es war meine Schuld. Ich habe sie überredet.
00:46:07Als Judith wegfuhr, ist sie vorher noch zu mir gekommen und hat mir versprochen, eine Überraschung aus der Schweiz mitzubringen.
00:46:16Und ich sollte ihr versprechen, dass ich nicht sterben würde, bevor sie zurückkommt.
00:46:24Ach, sie war so voller Vorfreude.
00:46:28Glauben Sie, sie ist der Liebe wegen nach Zürich gegangen?
00:46:32Ich habe mich immer gefragt, warum ausgerechnet Zürich?
00:46:37Hat sie keine Andeutung gemacht, wer das gewesen sein hätte können?
00:46:42Das hat sie ihrer alten Großmutter natürlich nicht erzählt. Aber wenn es so war, dann war es der Falsche.
00:46:49Wo ist er jetzt? Denken Sie oft an Ihren Sohn?
00:47:00Ich habe einen Brief bekommen von der Friedhofsverwaltung, ob ich das Nutzungsrecht für das Grab verlängern möchte.
00:47:14Seien Sie dankbar, dass es überhaupt ein Grab gibt.
00:47:31Ich hätte schon noch eine Frage. Sie haben nach der Gedenkfeier ein Foto von ihr mitgenommen.
00:47:40Ja, ich wollte, dass Sie aufhängen. Damit wir Sie so in Erinnerung behalten, wie sie war.
00:47:45Ja, fröhlich, lebendig.
00:47:48Sie mögen Benjamin Clementine?
00:47:50Den Musiker?
00:47:52Ja.
00:47:52Wieso?
00:47:54Hier zwei Konzertkarten, dritte Reihe, 130 Franken. Sind Sie von Ihnen?
00:47:59Nein, die hat ein Postbote gebracht.
00:48:01Ach so, ein Bote?
00:48:02Ja, mit einem Blumenstrauß.
00:48:04Mit einem Blumenstrauß.
00:48:06Hatten Sie ein Verhältnis mit Judith?
00:48:12Nein, wir waren Kollegen.
00:48:16Womit hat Judith sich befasst in Ihrer Dissertation?
00:48:19Sie hat Kopien von alten Briefen studiert.
00:48:22Manchmal habe ich ihr geholfen, was zu entziffern, wenn es in alten Handschriften war.
00:48:26Und was stand denn in diesen Briefen drin?
00:48:29Alles Mögliche.
00:48:32Familiensachen, Kunstausstellungen, Theaterstücke.
00:48:35Ich nehme an, Sie wollten von Familien schreiben, die vor der Shoah geflüchtet sind.
00:48:39Wo sind die Briefe jetzt?
00:48:42Das weiß ich nicht.
00:48:47Dürfen Sie das? Ich meine, Sie sind nicht von der Polizei.
00:48:50Mit der Sie ja glücklicherweise nicht reden.
00:49:24Giacobiano?
00:49:25Ja?
00:49:26Lady Macbeth?
00:49:28Ja?
00:49:28Aber Sie können mich diese nennen.
00:49:30Sie hat jemand älteres erwartet?
00:49:32Ja, also, ich muss zugeben, bei Lady Macbeth hatte ich ein anderes Bild vor Augen.
00:49:39Ja, Piotr hatte immer gesagt, ich spiele wie Lady Macbeth.
00:49:44Er ist letzten Monat gestorben.
00:49:47Und jetzt suchen Sie einen anderen Piotr?
00:49:49Ja.
00:49:50Gut.
00:49:53Dann wollen wir mal, oder?
00:50:11Herr Borchardt?
00:50:12Danke.
00:50:13Kommen Sie rein.
00:50:17Judith war immer ein bisschen anders, was Ordnung anging.
00:50:21Wir haben uns aber sehr gut verstanden.
00:50:23Wir haben zusammen gekocht.
00:50:24Was denn?
00:50:25Nee, würde ich nicht roh essen.
00:50:27Aber ich kann das trotzdem reintun.
00:50:28Und die Tomaten soll ich reintun, oder soll ich das in den Salat reintun?
00:50:33Salat?
00:50:33Ja.
00:50:34Danke fürs Kochen.
00:50:44Okay.
00:50:45Die habe ich schon gesucht.
00:50:49Sie hat sich auch meine Sachen ausgeliehen, wenn es wichtig war.
00:50:52Ausgeliehen für ein Date?
00:50:53Nee.
00:50:55Banktermine.
00:50:56So was.
00:50:58Wissen Sie, bei welcher Bank?
00:51:04Hatte sich denn Freunde hier in Zürich?
00:51:08Mich?
00:51:09Wie meint ihr als männliche Freunde?
00:51:12Ich weiß, dass sie sich ein paar Mal mit diesem Typen getroffen hat.
00:51:18In der Bibliothek.
00:51:19War das vielleicht er?
00:51:21Nee, älter.
00:51:23Der, der ihr den Job verschafft hat.
00:51:30Ja.
00:51:31Genau der.
00:51:48Hallo.
00:51:50Herr Fontana.
00:51:51Borchert.
00:51:52Borchert.
00:51:52Ja, hallo, Herr Borchert.
00:51:54Ja, hallo, Herr Borchert.
00:51:54You want to go to my husband, he is still in the office.
00:51:57I would like to talk with you.
00:52:00So, then come here.
00:52:12How did Judith Stein and your husband stand?
00:52:15Please?
00:52:17Yes, she was about this young woman.
00:52:21She gave her a job in the jüdischen Zentrum.
00:52:25The families are friends, they know.
00:52:27And how do you find this connection?
00:52:32We call it not a connection, but a connection.
00:52:36It was important to Judith Stein in Zürich.
00:52:41Although he is currently under enormous pressure.
00:52:45He plans to save his biggest competitor,
00:52:48to ensure the future of the company.
00:52:50That's not a good time for me.
00:52:54Manchmal täuschen wir uns in the people,
00:52:56who are next to us.
00:52:58I'm not in Marius.
00:53:02What do you want, Herr Borchardt?
00:53:10What?
00:53:11What are the last words that are written here?
00:53:15Did Judith say that he had a holy honor?
00:53:18I wonder if it was just one.
00:53:21Is there any idea that this may be?
00:53:26No.
00:53:40How did you come to the house?
00:53:43A friend of you had us in the pool.
00:53:46The Streitwert is two-stellig.
00:53:4916 million, to be exact.
00:53:51And there is not a house yet.
00:53:52Fast every Kanzler in Zürich has been around.
00:53:55Yeah.
00:53:57And Borchardt had the million-schwere Mandanten
00:53:59fast over the Haufen.
00:54:03Apropos Millionen, Richard.
00:54:05Was weißt du über die Bank?
00:54:07Ascha & Co.
00:54:08Ascha & Co.
00:54:09Ascha & Co.
00:54:09Privatbank.
00:54:10Seit dem 17. Jahrhundert im Privatbesitz
00:54:13spezialisiert auf Private Wealth.
00:54:16Mindesteinlage 1,5 Millionen.
00:54:18Wieso fragst du?
00:54:20Judith Steiner hat in der Bibliothek
00:54:22über Familien gelesen, die von der Shoah geflüchtet sind.
00:54:26Auch ihre Großeltern wollten fliehen,
00:54:29sind aber an der Schweizer Grenze der Gestapo übergeben worden.
00:54:33Na, vielleicht stand in diesen Briefen auch etwas
00:54:37über die Flucht der Großeltern rein.
00:54:39Ihre Mitbewohnerin hat mir gesagt,
00:54:42sie hatte Termine bei einer Bank.
00:54:45Und ich habe herausgefunden,
00:54:48es ist die Bank Ascha & Co.
00:54:50Danke.
00:54:51Bitte.
00:54:53Thomas, jüdisches Vermögen und Schweizer Banken.
00:54:57Da betrittst du sehr dünnes Eis.
00:55:01Als ob ihn das stoppen würde.
00:55:04Da.
00:55:06Da.
00:55:17Da.
00:55:19Da.
00:55:23Da.
00:55:40Da.
00:55:42Da.
00:55:44Da.
00:55:47– Das ministerst ja.
00:55:50I don't think I can help you.
00:55:53No?
00:55:54Well, then I'll come with a Pult of journalists
00:55:56and a TV team.
00:55:59Maybe it's better.
00:56:00A moment, please.
00:56:04We have to talk with him.
00:56:07Please go down and take him back.
00:56:10I want to take a second.
00:56:12I want to take a second.
00:56:14I want to take a second.
00:56:20You can now go down, please.
00:56:41Yes, would you please follow me?
00:56:49Frau Asher, bonjour.
00:56:51Herr Borchardt, möchten Sie einen Kaffee oder Tee?
00:56:55Danke, nein.
00:56:56Frau Asher, Sie haben eine Beileidsbekundung geschrieben für Judith Stein.
00:57:02Ja, weil mich Frau Steins Schicksal sehr berührt hat.
00:57:04Nehmen Sie doch Platz.
00:57:06Danke.
00:57:10Aber Sie verstehen, dass ich nicht über die Geschäftsbeziehung zu einer Mandantin sprechen darf?
00:57:14Ja, aber natürlich nicht.
00:57:17Die Mindestanlage an Ihrer Bank sind 1,5 Millionen Schweizer Franken.
00:57:21Ist das richtig?
00:57:22Also, so viel Geld hatte Judith Stein nie im Leben.
00:57:27Lassen Sie mich raten, Frau Asher.
00:57:30Also, viele Schweizer Banken haben nach dem Holocaust, also die Vermögen von jüdischen Kunden, sagen wir mal, einbehalten.
00:57:40Nachrichtenloses Vermögen hieß das.
00:57:43Und Ihre Bank war auch beteiligt.
00:57:46Könnte es sein, dass Judith Stein auf der Suche nach dem Vermögen Ihrer Familie war?
00:57:52An der Familie nachrichtenlos, weil alle, bis auf ein kleines dreijähriges Mädchen, in den Gaskammern ums Leben gekommen sind.
00:58:06Das ist ein Kapitel in der Geschichte dieser Bank, auf das ich nicht stolz, für das ich mich zutiefst schäme.
00:58:14Und, ja, Judith Stein hatte in Briefen Hinweise gefunden auf ein Konto und ein Schließfach.
00:58:21Ich bin dem dann nachgegangen und habe einen neuen Termin mit ihr ausgemacht.
00:58:25Das, das Konto wurde 1968 aufgelöst und wir haben dann 57.000 Franken nach Tel Aviv gekabelt.
00:58:36Aber ein Schließfach hat es nie gegeben. Ich habe ihr dann sogar den Tresorraum gezeigt, das hat sie dann überzeugt.
00:58:42Wieso?
00:58:43Sie war überrascht, wie klein die Schließfächer sind.
00:58:48Also, wenn Sie so im Guten auseinandergegangen sind, warum haben Sie dann Frau Stein beschatten lassen?
00:58:57Beschatten?
00:58:58Ja, von zwei Männern einer Security-Firma.
00:59:01Aber nicht von mir. Oder meiner Bank.
00:59:03Niemand außer Ihnen hat ja ein Motiv.
00:59:06Was für ein Motiv sollte das sein?
00:59:11Ich denke, Herr Borchardt, es ist besser. Sie gehen jetzt?
00:59:16Sicher.
00:59:22Herr Borchardt, ich habe hart dafür gekämpft, den Ruf dieser Bank wiederherzustellen.
00:59:29Und ich werde alles dafür tun, damit das auch so bleibt.
00:59:42Und, was wollen Sie jetzt tun?
00:59:45Ich denke, Judith Stein hatte ein paar sehr unangenehme Fragen an die Bank.
00:59:49Fragen, die sie vielleicht das Leben gekostet hat.
00:59:53Ja.
00:59:55Aber dann hätte Frau Ascher keine Beileitskarte geschrieben.
00:59:58Ja, aber vielleicht genau deswegen.
01:00:02Niemand gibt gleichzeitig einen Mordenauftrag, außer er oder sie.
01:00:06Sie keinen anderen Ausweg.
01:00:11Tschüss. Tschüss.
01:00:13Verdammten Briefe.
01:00:21Oh.
01:00:22Guten Morgen.
01:00:24Guten Morgen. Sie haben doch nicht geschlafen hier in der Lobby.
01:00:27Nein, ich habe noch ein Zuhause.
01:00:29Ich dachte, wir könnten vielleicht zusammen frühstücken.
01:00:32Ich hätte noch die eine oder andere Frage an Sie.
01:00:35Ja, ja. Gerne, gerne. Gerne.
01:00:38Ja?
01:00:38Ja, gerne, gerne.
01:00:42Judith hat in der Bibliothek Briefe gelesen.
01:00:46Die waren aber in einer alten Handschrift verfasst.
01:00:49Sagt Ihnen das etwas?
01:00:51Es ist ein paar Jahre her.
01:00:53Da hat eine Architektin aus Frankfurt mir Briefe weitergeleitet.
01:01:00Haben Sie sie gelesen?
01:01:02Ich habe sie Judith gegeben.
01:01:05Waren Sie enttäuscht?
01:01:06Ja, ich war sehr enttäuscht.
01:01:08Ich hatte doch gehofft, dass ich mehr erfahren werde über meine Eltern.
01:01:12Aber es waren seitenweise nur über Konzerte und über Ausstellungen.
01:01:18Kritiker.
01:01:19Weil das war die Welt von meinem Vater.
01:01:23Redakteur. Folleton-Redakteur.
01:01:24Wissen Sie?
01:01:26Ja, und meine Mama war Ärztin.
01:01:29Mehr weiss ich nicht über meine Eltern.
01:01:33Wissen Sie, ich habe nicht einmal ein Foto von ihm.
01:01:38Ich war drei Jahre alt, dass meine Eltern mich in einen von diesen Kindertransporte nach England geschickt haben.
01:01:46Nur so habe ich überlebt.
01:01:47Aber meine Eltern...
01:01:50Wissen Sie, die Nazis haben meine Eltern nicht nur ermordet.
01:01:55Sie haben alle Erinnerungen gedickt.
01:01:59Das nennt man Ausmarschung.
01:02:03Aber warum fragen Sie nach diesen Briefen?
01:02:06Ich frage mich, warum Judith diese Briefe mit nach Zürich genommen?
01:02:12Und...
01:02:13Wo sind diese Briefe jetzt?
01:02:15Also in der Bibliothek waren Sie nicht zu finden.
01:02:23Kommen Sie mir gehen.
01:02:26Vielleicht sollten wir mal mit Judiths Freundin reden.
01:02:29Die Gegenseite wird wahrscheinlich damit argumentieren, dass Ihr Mann nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war.
01:02:35Darauf sind wir vorbereitet.
01:02:37Okay, dann...
01:02:40Entschuldigung.
01:02:42Frau Stern-Borger, ist ein Herr Reichert für Sie?
01:02:45Nastasja.
01:02:46Hi.
01:02:47Er wollte auch kurz mit dir sprechen.
01:02:50Frau Kuster.
01:02:52Lars Reichert.
01:02:53Einige Leute hier in der Stadt sind sehr beeindruckt, wie Sie Bruno Zumthor vertreten haben.
01:02:58Ich glaube, wir sollten in Zukunft zusammenarbeiten.
01:03:00Eine Win-Win-Situation für uns alle.
01:03:02Müssen Sie dann nur noch Ihrem Kollegen klarmachen.
01:03:06Was ist das denn?
01:03:07Auf Wiedersehen.
01:03:10Alles Gute.
01:03:11Ja, danke.
01:03:28Hallo.
01:03:30Hallo.
01:03:32Bertian.
01:03:50Hallo.
01:04:03Nachdem Sie mich nach den Briefstellen gefragt haben, da hat es mir Klick gemacht.
01:04:10Es ging nicht um irgendwelche Quellen, es ging um Judiths Familie.
01:04:14Darum, wie sie ihr Vermögen damals in Sicherheit bringen wollte.
01:04:17Warum haben Sie das der Polizei nicht erzählt?
01:04:19Auf welchem Planet leben Sie?
01:04:22Wenn ihr wirklich eine Schweizer Bank ihre Finger am Spiel hat, dann wird die Polizei alles dafür tun, um das
01:04:27unter den Teppich zu kehren.
01:04:28Deshalb wollte ich die Briefe.
01:04:30Als Beweismittel.
01:04:32Aber war ja klar, die waren schneller.
01:04:38Na, das ist sie.
01:04:40Das ist die Mappe, die...
01:04:43Da waren die Briefe für Judith.
01:04:49Hat Judith gewusst, dass Sie ihr die Konzertkarten geschenkt haben?
01:04:53Ich denke schon. Auf alle Fälle hat sie mich gefragt, ob ich mitkomme.
01:04:57Ich konnte das, glaube ich, nicht gut verbergen.
01:04:58Dass Sie sie geliebt haben.
01:05:01Ich war mit Yvonne zusammen.
01:05:05Aber in Judiths Nähe, da war alles so anders, so lebendig.
01:05:10Für Liebe muss man sich nicht schämen, Jürgen Norman.
01:05:14Hallo?
01:05:17Wie sind Sie hier reingekommen?
01:05:19Es ist eingebrochen worden.
01:05:23Sie kennen Rachel Stein, die Großmutter von Judith?
01:05:32Ich verstehe nur nicht, wie das alles miteinander zusammenhängen soll.
01:05:36Der Mord an Judith Stein, die Neonazis von Reichert Security, diese Briefe...
01:05:40Also, ich denke, wer immer den Auftrag gegeben hat, Judith Stein zu beschotten,
01:05:45der hat auch die Briefe geklaut.
01:05:47Und begeht ein Mord? 80 Jahre später?
01:05:50Ellen Kohn hat gesagt, in den Briefen ging es um das Vermögen der Familie Stein.
01:05:56Das heißt, dass er, wenn die Bank Ascher tatsächlich jüdisches Vermögen veruntreut hätte,
01:06:01dann wäre das ein Riesenskandal.
01:06:04Frau Ascher hat mir gesagt, sie würde alles unternehmen, dass das nicht passiert.
01:06:08Ja, das ist eine Redewendung.
01:06:09Es ist Ihre Bank. 250 Jahre alt.
01:06:13Der Ruf der Familie steht auf dem Spiel.
01:06:15Ja, und sie macht das sicherlich nicht selbst,
01:06:17sondern delegiert die Drecksarbeit an Reichert Security.
01:06:21Gehen wir zu Marco?
01:06:22Ich soll eine Hausdurchsuche bei Ascher & Company durchführen. Sag mal.
01:06:26Judith Stein hat nach dem Vermögen ihrer Familie geforscht.
01:06:29Sie hatte Briefe, die sie zu Ascher & Company geführt haben.
01:06:31Sie wurde erst beschaltet und dann ermordet.
01:06:33Die Briefe aus ihrem Apartment sind verschwunden.
01:06:35Also ich meine Marco, Entschuldigung, wenn das nicht für einen Anfangsverdacht reicht, dann...
01:06:38Hast du eine Vorstellung, was das für Konsequenzen hat?
01:06:41Sobald die ersten Bilder von Polizisten bei Ascher & Company über Bildschirme flimmern,
01:06:45ist die Bank erledigt.
01:06:46Und wenn Ascher & Company untergeht, dann wackelt gleich die nächste Bank.
01:06:50Soll das jetzt heißen, die Bank kommt mit Mord davon, weil sie systemrelevant ist?
01:06:55Nein, natürlich nicht, Herr Borchert.
01:06:57Aber es gibt einen Weg, diese Sache zu klären, ohne den Finanzplatz Zürich gleich in die Luft zu jagen.
01:07:04Ich habe bereits eine Durchsuchung bei Reichert Security beantragt.
01:07:06Dafür reichen die Verdachtsmomente.
01:07:08Und dann kriegen wir raus, wer hinter dieser Beschattung steckt und auch wahrscheinlich auch hinter diesem Anschlag.
01:07:12Herr Borchert, was machen Sie? Sie bleiben hier. Entweder freiwillig oder in Präventiv-Gewahrsam.
01:07:17Sie haben die Wahl. Dominik.
01:07:20Ja, wir bleiben.
01:07:21Herr Borchert.
01:07:23Tür ist die Chefin.
01:07:24Also, geht doch. Urs, los geht's.
01:07:27Wir fahren.
01:07:37Und jetzt?
01:07:40Alles. Nutzen mir die Zeit und Sie erzählen mir etwas über unsere Klientin. Stern-Bourget.
01:07:46Das Mandat habe ich abgelehnt.
01:07:49Millionenschwere Scheidungen. Das passt überhaupt nicht zu unserem Konzept der Kanzlei.
01:08:05Festplattenwerk-Sperr und Schlüssel in den Schacht.
01:08:07Komm, komm, komm.
01:08:10Alter, ich packe das Zeug zusammen.
01:08:12Los, los, los, los, los.
01:08:14Alter.
01:08:18Pack die Ordner ein.
01:08:20Jetzt kommt schon weiter euch.
01:08:37Liegt's euch!
01:08:38Alles geräusch!
01:08:39Putz auf den Boden!
01:08:40Alle auf den Boden!
01:08:42Ich will die Allende sehen!
01:08:44Geschichten nach unten, hab ich gesagt.
01:08:45Ganz ruhig!
01:09:15Wo ist Reiter?
01:09:17Scheiße!
01:09:18Sein Auto steht unten.
01:09:20Das ist was?
01:09:21Ich darf ihn ins Gebäude gehen sehen, aber hier ist er nicht.
01:09:24Fuck!
01:09:47Da ist ein.
01:09:49Mein Laptop.
01:09:51Will ich denn verschwinden lassen?
01:09:53Nichts, da ist noch zu viel drauf, was ich noch brauche.
01:09:55Ich muss wieder zurück.
01:09:56Als unbescholtener Bürger kooperiere ich natürlich vollumfänglich mit der Polizei.
01:10:24Wir haben bis 1.000 gezählt.
01:10:26Haben Sie was erreicht?
01:10:27Drogen und illegaler Waffenbesitz.
01:10:29Gute Druckmittel, um den ein oder anderen zum Reden zu bringen.
01:10:40Die Toilette ist da.
01:10:42Genau.
01:11:11Hey, was machst du da?
01:11:13Hey!
01:11:14Was machst du da?
01:11:20Was machst du da?
01:11:23Take the damn door off!
01:11:26Take the damn door off, you flexer!
01:11:29Hello?
01:11:30Yes?
01:11:32I'm just flying off.
01:11:35I'm on the floor.
01:11:36The man is against the door the whole time.
01:11:41Malcolm?
01:11:43The reicht will be here.
01:11:46The reicht will be.
01:11:49Would you like that?
01:11:50Yes, sir.
01:11:59Hey, that's not the case.
01:12:08Hey!
01:12:10What are you doing for a Witzfigur?
01:12:12Borchardt.
01:12:13I'm the attorney of Bruno Zumthor.
01:12:14And I'll tell you one thing.
01:12:16If I'm not in the next two minutes with my Mandate here,
01:12:20the police come and take the whole place together.
01:12:24And tell me what they will find.
01:12:27Verbot in Anabolika, Drogen,
01:12:30Waffen,
01:12:31Nazi-Symbole.
01:12:38Can you stop him?
01:12:39Can you help him85, please?
01:12:42He's upset and hit on the right hand.
01:12:45Ach, no.
01:12:46Go ahead, Leon.
01:12:56And that's what I'm talking about.
01:13:04And that's what I'm talking about.
01:13:05I'll see if there's something to help.
01:13:10Okay.
01:13:12Okay.
01:13:15Mach ganz vorsichtig.
01:13:17Bruno, beruhigen Sie sich, ist alles okay.
01:13:19Bruno.
01:13:21Oh mein Gott, was haben die mit hier gemacht?
01:13:23Wie konnten Sie jetzt wagen Ihnen?
01:13:25Mama, Mama, bitte, ich wollte da hin, okay?
01:13:27Das war meine Idee.
01:13:29Bist du sicher, dass das von Reichards Laptop ist?
01:13:32Ja, der Typ ist aufs Klo gegangen.
01:13:34Ich dachte, der ist für ein paar Minuten weg.
01:13:35Da fotografiere ich den Bildschirm ab.
01:13:37In den Papierkorb gegangen.
01:13:38Das waren vor allem Fotos.
01:13:40Eine Rechnung.
01:13:41Rechnung an wen?
01:13:42Ich bin drin.
01:13:43Weiß ich nicht.
01:13:43Was?
01:13:45Hier.
01:13:46Tu mal, was ist das?
01:13:49Tu mal.
01:13:50Nein.
01:13:52Das ist eine Rechnung.
01:13:53An Fontana Opticals, am Limmat Kai.
01:13:57Fontana.
01:14:01Bruno, ich danke dir.
01:14:04Du da.
01:14:05Das ist eine Organisation, die hilft Leuten aus der rechten Szene auszusteigen.
01:14:10Ein neues Leben aufzubauen.
01:14:13Ich werde die Chance nutzen.
01:14:25Natürlich komplett restaurieren oder wiederherstellen.
01:14:28Oder wir könnten diese beiden Wände, und das dürfen wir auch...
01:14:32Thomas, dann können wir auch gleich deine Meinung haben.
01:14:35Ich habe mich ganz gern mit Herrn Fontana unterhalten, wenn das geht.
01:14:41Allein unter vier Augen.
01:14:42Wir haben doch keine Geheimnisse voreinander, oder?
01:14:46Also?
01:14:49Herr Fontana, warum haben Sie Judith überwachen lassen?
01:14:58Ich habe das aus Sorge um Judith gemacht.
01:15:00Aus Sorge?
01:15:01Ja.
01:15:03Judith hatte so fix Ideen, dass eine Bank das Vermögen ihrer Familie unterschlagen hat.
01:15:08Und solche Vorwürfe sind gefährlich.
01:15:11Sie wissen, welche Macht die Banken hier haben.
01:15:13Und da sie partout nicht auf mich hören wollte, habe ich diese Leute angeheuert.
01:15:16Damit sie ein Auge auf sie haben.
01:15:18Was für Leute, Marius?
01:15:20Du hast eine Firma, die heißt Reichard Security.
01:15:24Ein Verein, der den Neonazis sehr nahe steht.
01:15:27Das wusste ich nicht.
01:15:30Was bitte stand in diesen Briefen drin, dass Sie dafür noch einmal bei Judith eingebrochen sind?
01:15:37Eingebrochen?
01:15:38Aber geht's noch?
01:15:39Als nächstes behaupten Sie noch, ich hätte Judith auf dem Gewissen.
01:15:41Haben Sie?
01:15:43Das ist eine Unverschämtheit.
01:15:48Gehen Sie nicht mit Ihrem Mann runter.
01:15:54Silvia.
01:15:58Was wird das, Thomas?
01:15:59Ich habe dir unser Haus geöffnet.
01:16:01Ich habe dir vertraut.
01:16:02Was machst du?
01:16:04Du beziehstest meiner engsten Freundin des Mordes.
01:16:06So, ich kann dir das erklären, ja?
01:16:08Ach ja?
01:16:08Diese Familie hat uns immer unterstützt.
01:16:11Bedingungslos.
01:16:11Schon der Vater von Marius.
01:16:12Aus schlechten Gewissen.
01:16:14Wenn bei deinen Recherchen nichts herauskommt, außer dieser abstruse Blödsinn, dann halt dich besser raus.
01:16:19Was?
01:16:21Ich möchte dich hier erstmal nicht mehr sehen.
01:16:36Was?
01:16:37Was?
01:16:37Was?
01:16:40Was?
01:16:43Was?
01:17:10Was machst du da?
01:17:13Was ich hier mache?
01:17:14Ja.
01:17:15Sag du mir, was du hier machst.
01:17:17Du hast doch nie irgendwas von irgendwelchen Briefen gehört oder gesehen, ja?
01:17:21Ich versuche, diese Familie zu beschützen.
01:17:26Silvia, bitte!
01:17:27Weißt du was?
01:17:28Ich Idiotin, ich habe gedacht, du hättest eine Affäre.
01:17:30Nein, im Gegenteil.
01:17:32Ich habe das für uns gemacht.
01:17:34Für uns!
01:17:35Ja.
01:17:36Für uns, ja?
01:17:37Nee, Marius.
01:17:38Du hast das gemacht, damit eure Lügen nicht auffliegen und den Schein zu warnen.
01:17:42Dafür hast du das gemacht.
01:17:44Ganz sicher nicht für mich.
01:17:46Silvia, bitte!
01:17:52Die Wahrheit Marius, das hätte ich gebraucht.
01:17:56Nur das.
01:17:59Silvia!
01:18:00Silvia!
01:18:11Silvia!
01:18:13Nehmen Sie sich frei, Maria.
01:18:17Hauen Sie endlich ab!
01:18:35Silvia!
01:18:37Silvia!
01:18:40Silvia!
01:18:55What's going on?
01:19:00I heard you cry.
01:19:02Where is Sylvia?
01:19:03Yeah.
01:19:05Zum Tennis.
01:19:13Was willst du mit meiner Pistole?
01:19:17Werd ich nicht mal enttäuschen, Vater?
01:19:29Herr Borchardt!
01:19:32Das hier, das dürfte Sie interessieren.
01:19:36Das sind die Briefe vom Großvater meines Mannes an Jonathan Stein.
01:19:51Herr Krohn, ich brauche Sie ganz dringend jetzt in meinem Büro.
01:19:57Hier ist die Stelle vom alten Herrn Fontana.
01:20:00Das Gemälde ist bei uns angekommen.
01:20:02Ich werde es in ein Schließfach bei eurer Bank bringen.
01:20:07Und hier unten geht es dann weiter.
01:20:09Noch mehr freue ich mich auf eure Ankünfte in Zürich.
01:20:12Ich bin mir sicher, euch so lebensfroh und bezaubernd anzutreffen, wie Beckmann euch getroffen hat.
01:20:18Beckmann? Max Beckmann, der Maler?
01:20:21Jonathan Stein war damals Kulturredakteur bei der Frankfurter Zeitung.
01:20:25Ja, hier steht, dass Beckmann bis 1937 in Frankfurt war.
01:20:29Ja, damals war wahrscheinlich ein Beckmann noch erschwinglich.
01:20:32Ja, im Gegensatz zu heute.
01:20:342022 wurde Beckmanns Selbstbildnis im gelben Mantel für 22,3 Millionen Euro versteigert.
01:20:40Das war es, was Judith in Zürich gesucht hat. Einen Beckmann.
01:20:44Das glaube ich nicht. Ich glaube, Judith ging es nicht um Millionen oder den Beckmann.
01:20:51Die wollte ein Bild ihrer Vorfahren haben. Eine Erinnerung für ihre Großmutter.
01:20:56Ja, aber ist das Bild immer noch bei den Fontaners?
01:20:58Die Frau Ascher hat gesagt, Judith sei so überrascht gewesen, dass diese Schließfächer in ihrer Bank so klein sind.
01:21:07Ja, das waren sie schon vor 80 Jahren.
01:21:09Aber ist das Bild immer noch bei den Fontaners?
01:21:11Ja. Weil bis auf ein dreijähriges Mädchen niemand überlebt hat, hat es niemand zurückgefordert.
01:21:18Bis Judith ihre Briefe entdeckte.
01:21:20Und Fontana zur Rede gestellt hat.
01:21:23Warum hat das nicht einfach zurückgegeben?
01:21:25Ich denke, er hat von vornherein das Bild mit eingerechnet, um die Übernahme seiner Konkurrenz zu finanzieren.
01:21:32Ich rufe Hauptmann voran.
01:21:39Und wie viel Uhr sagten Sie, haben Sie das gesehen?
01:21:41Das war so gegen...
01:21:44Weitere haben Sie nicht bekommen.
01:21:46Nein.
01:21:47Herr Borchardt, was machen Sie denn hier?
01:21:50Ach, Frau Urs, wir wissen doch, von wem Sie den Tipp haben.
01:21:56Sie bleiben hier, ja?
01:21:59So, wir schauen uns das mal an, ja?
01:22:02Herr Borchardt.
01:22:03Danke, Herr.
01:22:12Wahrscheinlich wollte Marius Fontana, sein Vater, die Wahrheit erspannen.
01:22:17Oha?
01:22:18Ja?
01:22:19Vielleicht hat er seinen Vater getötet, weil er an das da dran wollte.
01:22:24Marco?
01:22:25Ja?
01:22:26Wir haben gerade mitgeteilt.
01:22:27Wahrscheinlich hat sich Fontana ein Privatschild am Flughafen gechartert.
01:22:30Scheiße.
01:22:32Fuck.
01:22:33Wir fahren zum Flughafen.
01:22:34Schickst du die Jungs, bitte?
01:22:35Mhm.
01:22:35Okay, danke dir.
01:22:37Mach's nur auf, bitte.
01:22:37Schnell!
01:22:41Wie, Sie fahren jetzt mit uns vor, oder nicht?
01:22:45Na gut.
01:22:45Aber gerne an diesen Weg gegangen sind kö inhabitant.
01:23:08Mal, wie!
01:23:09Mägen!
01:23:10Grafen!
01:23:12on'reination
01:23:25Hey, Fontana, you've been caught.
01:23:31For a Beckman.
01:23:34A picture that you've never heard.
01:23:37They killed him.
01:23:39No.
01:23:41So it wasn't.
01:23:45Judith made these halcloses.
01:23:48She wanted to calm her.
01:23:51But she was like a sin.
01:23:53I found her.
01:23:56She was on the trip.
01:23:58It was a terrible, terrible.
01:24:01It was a murder.
01:24:03It was a murder.
01:24:05They shot her.
01:24:06They shot her.
01:24:09She was unconscious, but she still lived.
01:24:11But instead of helping her,
01:24:15they reminded her of the Nazi-Mirrere.
01:24:18They came back with a garbage canister.
01:24:21They took over Judith's phone and laptop.
01:24:24And then the whole thing sent her.
01:24:26The only thing we had to do,
01:24:28was to bring the letters in security.
01:24:34Hold on!
01:24:35Hold on!
01:24:36Hold on!
01:24:37Hold on!
01:24:37Hold on!
01:24:41Ha!
01:24:42Au!
01:24:44And no more, Herr Fontana.
01:24:46Sie sind verhaftet.
01:24:48Au!
01:24:59Is this worth?
01:25:00I don't know.
01:25:31I'm going to ask you, Mr. Borchardt,
01:25:35the Beckmann is not on.
01:25:38Do you know where he is?
01:25:40I don't know what he's talking about.
01:25:43I've spoken to a judge.
01:25:46He taxed the picture on the price of 4-5 million Swiss francs.
01:25:50Oh, no.
01:25:51Really?
01:25:534-5 million francs?
01:25:57Don't worry about it.
01:25:57Don't worry about it.
01:25:59The Beckmann is definitely going on.
01:26:02What do I expect?
01:26:04I'm going to ask you.
01:26:06It's a matter of time.
01:26:13Herr Pereira?
01:26:15Hello.
01:26:16We're going to talk about the formalities.
01:26:20I have a gift.
01:26:23For what?
01:26:24It's not from me, it's from Judith.
01:26:26And Judith.
01:26:29Eine Erinnerung.
01:26:32Danke.
01:26:33Danke.
01:26:34Danke.
01:26:34Danke.
01:26:36Danke.
01:26:52Danke, dass du mich offenig gehört hast.
01:26:54Oh, in den allermeisten Fällen mache ich das so.
01:27:02Es ging ja schnell.
01:27:06Hier noch eine Sache.
01:27:08Come on.
01:27:14If we're on the Triefkasten,
01:27:17I'd like that one more time.
01:27:38I'd like to see you.
01:27:47Jonathan and Scheverstein, 1935.
01:27:55My father.
01:28:09I'm sorry.
01:28:17I'm sorry.
01:28:28I'm sorry.
01:28:31I'm sorry.
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