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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Hier sind wir wieder. Zurzeit befinden wir uns Ecke Ramparts und Pope, wo der Held der Illusion, Mario Devlin, uns
00:00:08in Kürze seinen neuesten Stunt vorführen wird.
00:00:10Diesen todesmutigen Sprung aus 10 Metern Höhe nennt er selbst den Klingensprung.
00:00:15Also ich muss gestehen, ich nenne sowas total verrückt.
00:00:19Wir haben versucht Mario zu interviewen, aber wie es aussieht, hat er dafür im Augenblick keinen Nerv.
00:00:25Hey Schätzchen, kommst du mal mit?
00:00:27Mario hat sich gerade ein kleines Mädchen aus der Menge gepickt.
00:00:31Wahrscheinlich soll sie die außergewöhnliche Gefahr bestätigen, der sich Mario in wenigen Augenblicken aussetzen wird.
00:00:37Dann hau ein paar Mal drauf.
00:00:40Wie fühlt sich das an?
00:00:41Gut.
00:00:42Gut?
00:00:43Gut.
00:00:44Sie hat es bestätigt. Das bedeutet, die Klingen sind echt.
00:00:49Letztes Mal balancierte Mario 40 Stockwerke hoch über der 5th Avenue auf einem dünnen Seil.
00:00:56Sind alle bereit? Ich möchte es hören.
00:01:10Also dann, los geht's!
00:01:37Kevin, jetzt geht's!
00:01:42Bitte Ruhe bewahren. Bleiben Sie ganz ruhig.
00:01:56Ich hab mich echt selbst übertroffen, was?
00:01:59A.M. San Francisco will dich interviewen, außerdem Oakland, Rochester, San Jose, Daily und Sacramento Bee.
00:02:05Mario Devlin? Nein, tut mir leid, er ruft zurück.
00:02:07Ich brauch nächstes Mal ne dickere Matratze.
00:02:10Ach ja, dein Agent hat angehofen, die Giants wollen dich im Mai.
00:02:14Ach was, das Band, das eigentlich gar nicht existieren dürfte und wonach ich ein Jahr lang während meiner Mittagspause suchen
00:02:19musste?
00:02:20Komm mit der Post, hier ist es.
00:02:26Super. John Holland und Harry Kellogg präsentieren den Fluch des Pharao, die größte Illusion aller Zeiten.
00:02:33Der Jüngere ist Kellogg. Pass auf, gleich tauscht er den Glassack.
00:02:37Mit Holland.
00:02:40Wie funktioniert der Trick?
00:02:43Wenn ich das wüsste, siehst du?
00:02:45Wenn sich die Glasserge drehen, während sich die Magier darin befinden,
00:02:49ist es durch die Bewegung nahezu unmöglich, Spiegel einzusetzen oder Falltüren.
00:02:54In der Bibliothek gibt's massenhaft Abhandlungen über den Fluch des Pharao.
00:02:58Jetzt, pass auf, siehst du?
00:03:00Sie haben getauscht. Kellogg ist in den rechten Saal gestiegen und kommt aus dem linken wieder raus.
00:03:07Schon mancher ist verrückt geworden, als er versucht hat, den Trick zu durchschauen.
00:03:11Er ist die absolute Krönung.
00:03:13Dieser Trick hat Kellogg berühmt gemacht.
00:03:15John Holland, der größte Magier seiner Generation, hat ihn damals an Kellogg weitergegeben.
00:03:19Und Holland hatte ihn, rate, von Houdini.
00:03:23Ja, ganz recht, der Houdini.
00:03:25Und der wiederum hatte ihn von Paul, dem größten Magier seiner Generation.
00:03:29Glaub mir, das Ding ist schon Jahrhunderte alt.
00:03:31Und man munkelt, dass sich Harry Kellogg schon in naher Zukunft zur Ruhe setzt.
00:03:37Und nur die Besten erben den Fluch des Pharao.
00:03:41Verstehst du mich jetzt?
00:03:42Ja. Und jetzt steht er dir zu. Keine Frage.
00:03:46Lass dich umarmen.
00:03:48Heißt, dass ich bekomme den restlichen Tag frei?
00:03:50Nein.
00:03:52Mario, du kannst dort nicht unangemeldet auftauchen.
00:03:56Das ist meine Visitenkarte.
00:03:58Ich hab mir diesen Trick verdient, Jenna.
00:04:03In Ordnung, sie können weiterkommen.
00:04:07Magie ist eine Kunst, die auf Täuschung beruht.
00:04:10Eine Illusion, getarnt als Realität.
00:04:12Aber was bisher selbstverständlich war, stellt Mario Devlin heute Abend in Frage.
00:04:17Den Unterschied zwischen Täuschung und Realität.
00:04:20Mario lernt heute zum ersten Mal echte Magie kennen.
00:04:24In der Twilight Zone.
00:04:26Nur ein paar Minuten. Bitte.
00:04:27Mr. Kellogg braucht Ruhe.
00:04:29Ich weiß. Ich hab gehört, er ist gestürzt.
00:04:32Und er holt sich gerade davon.
00:04:34Hören Sie.
00:04:35Ich glaub, Sie sind brennt daran interessiert, was auf diesem Band ist.
00:04:39Wenn Sie es hier lassen, wird er Sie zurückrufen.
00:04:41Also gut.
00:04:43Legen wir die Karten auf den Tisch.
00:04:44Ich war schon immer fasziniert vom Fluch des Pharao.
00:04:48Von dem hier.
00:04:49Und jetzt hab ich den Trick sogar gesehen.
00:04:51Ich hab so meine Theorien, wie er funktioniert.
00:04:54Nur fünf Minuten.
00:04:55Ich will mit ihm nur über das Band reden, nichts weiter...
00:04:57Welches Band?
00:05:01Harry Kellogg.
00:05:08Blitzlichtpulver, hab ich recht.
00:05:10Reine Pyrotechnik.
00:05:11Das ist Shannon.
00:05:12Sie wird Sie hinaus begleiten.
00:05:14Nein, bitte warten Sie.
00:05:15Auf Wiedersehen, Mr. Devlin.
00:05:15Warten Sie bitte eine Sekunde, ja?
00:05:17Der Trick beruht darauf, dass Sie Masken tragen, richtig?
00:05:21Sie hatten Masken mit dem Gesicht des anderen.
00:05:23Das ist meine Theorie, zumindest.
00:05:25Ich muss Sie leider bitten zu gehen, Mr. Devlin.
00:05:26Hier.
00:05:28Harry.
00:05:30Schon mit sechs hatte ich das Gefühl, ich kann schweben.
00:05:34Meine Eltern schickten mich zum Psychiater.
00:05:37Meine Gedanken kreisten ständig nur um Magie.
00:05:40Und Sie sind hier mit Leib und Seele verfallen.
00:05:43Sie haben die Tradition hinter sich gelassen
00:05:45und die Magie vom Hokus-Pokus befreit.
00:05:47Sie fordern die Physik heraus.
00:05:54Sie sind der Beste Ihrer Generation, Mann.
00:06:02Sie wollten mich unbedingt kennenlernen.
00:06:04Welch eine Ehre.
00:06:06Ich bin Ihr Held und Sie lassen sich durch nichts abhalten.
00:06:08Ich habe doch recht, oder?
00:06:09Ja.
00:06:10Hören Sie auf mit dem Scheiß.
00:06:12Sie sind nur aus einem einzigen Grund her.
00:06:14Der Fluch des Pharao.
00:06:16Sie würden alles tun und alles sagen.
00:06:18Sogar auf dem Bauch durch die Jauche kriechen, um ihn zu kriegen.
00:06:21Alles klar?
00:06:22War's das jetzt?
00:06:24Wissen Sie überhaupt, wer ich bin?
00:06:25Wir sind Mario Devlin.
00:06:27Der Typ, der durch die chinesische Mauer gegangen ist,
00:06:30mithilfe einer Tür, der einen Flugzeugträger verschwinden ließ.
00:06:35Mitspiegeln?
00:06:35Sie sind eitel und haben ein großes Maul.
00:06:37Sie brauchen dringend eine Persönlichkeitstransplantation.
00:06:40Ich bin Magier.
00:06:42Vielleicht kann ich Ihnen helfen.
00:06:44Zeig ihm das Gästezimmer.
00:06:45Er verbringt das Wochenende bei uns.
00:06:47Harry hat wirklich einen guten Geschmack.
00:06:49Wie lange wohnen Sie schon hier?
00:06:51Hier bei Harry?
00:06:52Etwa fünf Jahre.
00:06:54Falls Sie Hunger kriegen, der Koch steht rund um die Uhr zur Verfügung.
00:06:58Was hat er da unten?
00:06:59Einen Balsam?
00:07:00Nein, das ist Harrys Theater.
00:07:02Er hatte gerade Krankengymnastik, als Sie kamen.
00:07:05Tut mir leid.
00:07:06Es war vermutlich ziemlich gedankenlos von mir, hier so unangemeldet reinzuschneiden.
00:07:10Naja.
00:07:11Aber manchmal ist es wichtig, seinem Instinkt zu folgen.
00:07:14Ich weiß.
00:07:15Harry war früher genauso.
00:07:19Tja, Harry ist sowas wie...
00:07:22eine Legende.
00:07:24Naja, ich will Ihnen echt nicht zu nahe treten, aber...
00:07:26Das Schwerste für einen Mann ist, zugeben zu müssen, dass es langsam Zeit wird, um...
00:07:32einzupacken.
00:07:33Verstehen Sie?
00:07:34Das sollte keine Beleidigung sein.
00:07:36Ich bin sicher...
00:07:39Sie wissen schon.
00:07:43Läuft noch was?
00:07:45Ich finde, Sie sind ganz schön neugierig, was?
00:07:49Stimmt.
00:07:50Ich glaube, Sie sind ein tolles Paar.
00:07:52Tja.
00:07:54Harry wünscht Ihnen eine angenehme Nachtruhe.
00:07:56Er wird Ihnen morgen einige Dinge zeigen.
00:07:59Ja.
00:08:01Alles klar.
00:08:13Immer weiter tanzen, Mario.
00:08:15Das ist gut für die Reflexe.
00:08:24Weil Sie sich drehen, stimmt?
00:08:25Moment.
00:08:25Die Sage meine ich.
00:08:27Ich halte das durch.
00:08:35Wieso das?
00:08:50Gut, das reicht.
00:08:56Was hat das mit dem Fluch des Pharao zu tun?
00:08:58Regen Sie sich wieder an.
00:09:00Verraten Sie mir endlich den Trick.
00:09:01Der Trick wird Ihnen den Rest geben, Superboy.
00:09:03Das glauben Sie.
00:09:05Das glauben Sie.
00:09:07Weil der Trick gar kein Trick ist.
00:09:09In einen Ventilator mit präparierten Schneiden zu springen, das ist ein Trick.
00:09:13Das hier ist was anderes.
00:09:15Was ganz anderes.
00:09:18Nacht, Arschloch!
00:09:21Hallo.
00:09:26Tut mir leid.
00:09:28Ich habe einfach das Gefühl, er tritt mir ständig in die Eier.
00:09:32Schon in Ordnung.
00:09:34Harry ist nicht gerade einfach.
00:09:35Das ist mir durchaus bewusst.
00:09:36Stimmt.
00:09:38Dauernd will er mich mit irgendwas festnageln.
00:09:40Er kann wohl Gedanken lesen.
00:09:41Manchmal habe ich sogar Angst, Harry in die Augen zu sehen.
00:09:44Im Ernst.
00:09:44Verstehe schon.
00:09:45Das kenne ich auch.
00:09:47Er ist zynisch.
00:09:49Er kämpft gegen sein Alter.
00:09:51Er weiß, dass ich den Trick kann.
00:09:52Er weiß es!
00:09:55Ist doch so.
00:09:57Ja.
00:09:59Was soll dann der Quatsch?
00:10:00Bildet er sich etwa ein, er kann mich abschrecken?
00:10:02Oder will er sich über mich lustig machen?
00:10:04Nein.
00:10:05Was dann?
00:10:06Will er meinen Mut testen?
00:10:08Ich gebe nämlich nicht auf!
00:10:10Hören Sie mich, Harry!
00:10:11Harry!
00:10:14Vergessen Sie ihn!
00:10:15Ich bin so gut wie er ist und er weiß das!
00:10:22Und Sie auch!
00:10:25Nein?
00:10:27Nein.
00:10:30Verstehe schon.
00:10:34Ich finde, du solltest dich nicht unter Wert verkaufen.
00:10:40Du könntest besser sein als er.
00:10:42Ich bin hier.
00:11:41ARD Text im Auftrag von Funk
00:11:52ARD Text im Auftrag von Funk
00:12:12Hilfe!
00:12:20Helfen Sie mir!
00:12:22Was tun Sie denn da?
00:12:24Ich wollte nur...
00:12:26Was wollten Sie? Vielleicht sterben?
00:12:33Aber was ist... das...
00:12:38Das ist völlig unmöglich!
00:12:40Ich hab mir den Trick angesehen!
00:12:41Sie gingen in den einen Sarg rein und kamen aus dem anderen wieder raus.
00:12:44Das ist kein Trick.
00:12:47Das ist Magie.
00:12:49Echte Magie.
00:12:56Und wenn Sie die Klappe nicht geöffnet hätten?
00:12:58Dann wären Sie jetzt tot.
00:13:00Aber ich hab doch das Video gesehen.
00:13:01Sie haben den Trick problemlos überstanden.
00:13:03Ihnen geht's gut, Sie leben!
00:13:05Der Fluch des Pharao ist für zwei Magier konzipiert, nicht für einen.
00:13:09Und selbst dann ist er noch sehr gefährlich.
00:13:11Macht Sie ihn zu.
00:13:16Hören Sie, tut mir leid.
00:13:17Ich weiß, ich hatte hier absolut nichts zu suchen.
00:13:20Das hat Sie aber nicht daran gehindert.
00:13:21Ich bin nun mal neugierig.
00:13:22Das müssten Sie doch verstehen.
00:13:23Ich gehöre zu den Menschen, die Ihre Finger einfach nicht von solchen Dingen lassen können.
00:13:26Seien Sie doch mal ehrlich.
00:13:27Sogar jetzt versuchen Sie noch verzweifelt dahinter zu kommen.
00:13:30Na und?
00:13:31Na und?
00:13:35Ja, stimmt schon.
00:13:36Seien Sie bitte nicht sauer.
00:13:39Also, wie funktioniert es wirklich?
00:13:43Es ist Magie.
00:13:45Von mir aus können Sie auch den Begriff Wunder verwenden, klar?
00:13:48Ich weiß, ich weiß, es ist Magie, aber Sie...
00:13:50Sie wollen sie besitzen?
00:13:52Sie haben ja keine Ahnung, welche Verantwortung das mit sich bringt.
00:13:56Das glaube ich Ihnen gern.
00:13:57Aber ist die Magie in Ihnen oder ist sie in diesen Särgen dort?
00:14:01In den Särgen.
00:14:03Wirklich?
00:14:04Ich hab nur die Gabe.
00:14:14Illusionen werden durch Tricks erzeugt.
00:14:16In der Magie, der Echtmagie, manifestiert sich das Phänomen auf einer ganz anderen Ebene.
00:14:23Es ist eine Gabe, die man nicht einfach nehmen oder stehlen kann.
00:14:27Ich weiß, Sie machen Ihre Arbeit gut.
00:14:28Aber Sie haben trotzdem noch was dran auszusetzen?
00:14:31Nein.
00:14:32Ich hab Sie gesehen.
00:14:33Ich habe Ihr Gesicht bei der Arbeit beobachtet.
00:14:36Für Sie ist es unerheblich, ob Ihnen 10 oder 10.000 zusehen.
00:14:39Sie geben immer alles, stimmt's?
00:14:40Das tun die Besten immer.
00:14:42Und Shannon mag sie anscheinend auch.
00:14:46Der Glassarg und die Gabe.
00:14:50Ich würde das Ganze gern besser verstehen.
00:14:53Zuerst entschwindet die Luft aus dem Sarg.
00:14:55Dann Sie.
00:14:56Aber es sind zwei Menschen nötig.
00:14:58Zwei Seelen.
00:15:00Wird man in den anderen Sarg befördert und dort befindet sich keiner, erstickt man.
00:15:07Falls Sie es noch nicht wissen sollten, ich setze mich zur Ruhe.
00:15:11Wieso?
00:15:12Sie haben es noch immer drauf.
00:15:14Ach, hören Sie doch auf.
00:15:15Ich weiß, Sie sind der Beste.
00:15:18Was glauben Sie, woher Sie das Band haben?
00:15:21Ganz recht.
00:15:23Ich habe es Ihnen geschickt.
00:15:26Morgen abends gebe ich meine letzte Vorstellung für ein paar enge Freunde.
00:15:30Dort werde ich den Fluch des Pharao an Sie weitergeben.
00:15:36Danke.
00:15:40Irgendwie eigenartig.
00:15:42Es kommt mir fast so vor, als will er, dass wir zusammen sind.
00:15:47Die Zuschauer, der Trick, sogar du.
00:15:54Als würde er sich von allen verabschieden.
00:15:57Mein Leben wird ab jetzt absolut gigantisch werden.
00:16:00Und ich will, dass du es mit mir teilst.
00:16:03Bleibst du bei mir?
00:16:08Ja.
00:16:14Nicht sentimental zu sein, hat auch seine Vorteile.
00:16:17Wenn ich euch alle so ansehe, in eure Gesichter blicke, dann könnte ich die ganze Nacht in Erinnerungen schwelgen.
00:16:24Wir lieben dich, Harry.
00:16:25Ja, vor allem, weil ich mich zur Ruhe setze, stimmt's?
00:16:27Mit dieser letzten Vorstellung bedanke ich mich nochmal bei allen.
00:16:31Also, dann lasst uns beginnen.
00:16:33Licht.
00:16:36Viele von euch kennen die Legende vom Fluch des Pharao.
00:16:39Er wird prinzipiell nur einmal in jeder Generation durchgeführt und in einer ununterbrochenen Kette weitergegeben,
00:16:46die bis zum großen Kalliostro zurückreicht.
00:16:49Manche von euch wissen vielleicht, dass für den Fluch des Pharao zwei erforderlich sind.
00:16:55Da es mich leider nur einmal gibt, stelle ich euch, verehrte Gäste, das Objekt eures puren, unverfälschten, professionellen Neides vor.
00:17:04Das Gesicht der Zukunft.
00:17:06Den unglaublich talentierten Mario Devon.
00:17:10Bravo!
00:17:14Danke.
00:17:16Mario ist wirklich talentiert.
00:17:18Es ist ihm gelungen, 25 Revue-Girls verschwinden zu lassen.
00:17:22Zwei Tauchten später in seiner Garderobe wieder auf.
00:17:25Ein kleiner Spaziergang?
00:17:27Alter, Frau Schönheit.
00:17:29Touché.
00:17:35Darf ich bitten?
00:17:37Ich möchte diesen Augenblick nutzen, um Harry ein letztes Mal zu applaudieren.
00:17:44Danke.
00:17:46Damit?
00:17:47Total.
00:17:48Und Sie?
00:17:48Geht's mit dem Rücken?
00:17:49Ja, ich denke schon.
00:17:50Ich könnte es zwar noch nicht mit Schellen treiben, aber bald.
00:18:02Den werde ich wohl nicht mehr brauchen.
00:18:05Fühlst du dich wirklich stark genug oder sollen wir es lieber verschieben?
00:18:07Nein, nein.
00:18:08Schließ die Tür, Liebling.
00:18:13Die Tür, Liebling.
00:18:48Die Tür, Liebling.
00:19:07Bravo, Harry!
00:19:09Ja, Harry!
00:19:12Gut gemacht!
00:19:15Attacke!
00:19:17Bravo!
00:19:18Nein, die Jungs!
00:19:20Wieso klatschen Sie? Der Trick hat nicht geklappt.
00:19:22Doch, das hat er.
00:19:23Aber ich hab den Sack doch gar nicht gewechselt.
00:19:26Ja, das ist richtig. Aber dein Körper...
00:19:28Was? Was redest du da?
00:19:32Harry? Wo ist Harry?
00:19:35Ich bin hier, Mario.
00:19:39Was ist los? Was passiert hier?
00:19:41Das ist Magie, Mario.
00:19:43Wir haben nicht nur die Plätze getauscht, sondern unsere Körper.
00:19:47Ich tue das etwa alle 30 Jahre.
00:19:49Shannon sogar noch öfter.
00:19:51Ach, hier, apropos...
00:19:52Sie hat mir verraten, dass Sie ein echter Tiger im Bett sind.
00:19:56Herzlichen Dank im Voraus.
00:19:59Das will ich mir doch nur ein.
00:20:00Hey!
00:20:01Ist ne junge Welt, Sie wissen, was ich meine.
00:20:04Wow! Hast du die Zuschauer gesehen?
00:20:06Die Besten unserer Branche waren heute Abend hier.
00:20:09Und sie kommen einfach nicht dahinter,
00:20:11wie wir das gemacht haben.
00:20:15Jedenfalls nicht mit Masken, Mario.
00:20:20Sie werden eine wahre Legende werden.
00:20:23Stimmt nicht.
00:20:24Ich werde natürlich mal eine wahre Legende werden.
00:20:29Tut mir leid wegen dem Rücken.
00:20:36Es gibt einen Ort, an dem blinder Ehrgeiz zum Verhängnis werden kann
00:20:39und an dem der Aufstieg nach ganz oben einen rasch um Jahre altern lässt.
00:20:44Aber es ist auch ein Ort, an dem die, die an die wahre Magie glauben,
00:20:48für immer jung bleiben.
00:20:49Ein Trick, dessen Geheimnis ganz tief verborgen liegt in der Twilight Zone.
00:21:01Alan, beeil dich. Wir kommen zu spät.
00:21:04Wir haben noch genug Zeit. Außerdem müssen wir auf den Babysitter warten.
00:21:09Ich mache auf.
00:21:14Hallo, ich bin Miranda Evans.
00:21:16Daniel, komm und begrüß Miranda.
00:21:18Kommen Sie doch rein, ich bin Pete. Das ist Alan.
00:21:25Miranda, das ist Danielle.
00:21:27Hallo, Danielle.
00:21:28Hallo.
00:21:30Kommen Sie bitte mit.
00:21:33Die Agentur sagte, Sie studieren kindliche Entwicklungsgeschichte.
00:21:36Ja, Mrs. Randall, ich möchte was mit Kindererziehung machen.
00:21:39Mit Danielle werden Sie es leicht haben.
00:21:41Sie verbringt vermutlich die meiste Zeit in Ihrem Zimmer.
00:21:45Hier noch einige Informationen.
00:21:47Daniels Allergien sind im blauen Abschnitt aufgelistet.
00:21:50Die erlaubten Nahrungsmittel stehen im gelben Teil.
00:21:52Und im rosa Teil die genehmigten Fernsehprogramme.
00:21:55Ihre Phobien finden Sie im lila Abschnitt.
00:21:59Kein Problem.
00:22:00Die Notfallnummern stehen im Buch.
00:22:02Sollten Sie Fragen haben, wir sind über Handy erreichbar.
00:22:04Wir sind spät dran.
00:22:07Gute Nacht, Mäuschen.
00:22:09Ich wünsche Ihnen viel Spaß.
00:22:10Danke Ihnen auch.
00:22:11Schön brav sein.
00:22:12Wiedersehen, Mami. Wiedersehen, Daddy.
00:22:14Bis später, Schätzchen.
00:22:19Dein Zimmer ist bestimmt ziemlich cool.
00:22:22Die Farben habe ich ausgesucht. Willst du es sehen?
00:22:24Ja, gern.
00:22:29Miranda Evans hat einen guten Draht zu Kindern.
00:22:32Sie versteht ihre Probleme und ihre Ängste.
00:22:35Aber heute Abend lernt sie ein Mädchen mit einem ganz einzigartigen Problem kennen.
00:22:40Dessen Realität gewaltig an Mirandas gutem Draht zerren wird.
00:22:47Das da ist Ursula Einhorn.
00:22:49Und das braune Pferd heißt Hans.
00:22:51Ich habe es zu Weihnachten bekommen.
00:22:52Und soll ich dir was verraten?
00:22:54Meine Mutter weiß nicht, dass ich es weiß.
00:22:56Aber zum Geburtstag kriege ich das kleine Mädchen, das darauf reitet.
00:22:59Mit Zügeln und Sattel.
00:23:00Toll, was?
00:23:06Wahnsinn.
00:23:08Das sind ja hübsche Puppen.
00:23:11Passen die denn in dein Puppenhaus?
00:23:16Die sind nicht zum Spielen.
00:23:18Wieso nicht?
00:23:19Einfach so.
00:23:21Wollen wir was spielen?
00:23:22Ich habe Fang den Hut und Monopoly und Risiko und Stadt, Land, Fluss.
00:23:29Das ist ein Lernspiel.
00:23:30Und ich habe noch ein Spiel mit Pferden.
00:23:32Das mag ich am liebsten.
00:23:40Das mit den Pferden hört sich gut an.
00:23:43Was hast du vor?
00:23:44Ich will deine Puppe wieder richtig hinstellen.
00:23:48Hast du einen Schlüssel?
00:23:49Ich mache das schon.
00:23:50Da muss man ganz vorsichtig sein.
00:24:15Au!
00:24:16Ich blute!
00:24:18Vielleicht hast du dich am Glas geschnitten.
00:24:20Nein!
00:24:21Sie hat mich gebissen!
00:24:23Wer?
00:24:24Die Puppe?
00:24:26Sie kann dich nicht beißen.
00:24:27Das ist doch nur eine Puppe.
00:24:29Ich habe ein Taschentuch.
00:24:40Ich glaube, Shelley ist sauer auf mich.
00:24:42Shelley?
00:24:43Shelley?
00:24:49Wieso sollte sie sauer sein?
00:24:52Weil ich mit dir spielen will.
00:24:54Nicht mit ihr.
00:24:56Wirst du sauer, wenn jemand nicht mit dir spielen will?
00:25:01Nein, aber Shelley schon.
00:25:02Sie ist sehr eifersüchtig.
00:25:04Und was ist, wenn du Freunde zu Besuch hast?
00:25:06Ist Shelley dann oft sauer?
00:25:09Ich hatte eine Freundin, aber die ist weggezogen.
00:25:12Jetzt ist Shelley meine Freundin.
00:25:14Ich soll nur mit ihr und den anderen Mädchen spielen.
00:25:16Den anderen Mädchen?
00:25:18Den Puppen?
00:25:19Ja, aber du bist meine neue Freundin und ich will mit dir spielen.
00:25:23Unten, wo Shelley uns nicht sehen kann.
00:25:27Gut, dann lass uns runtergehen und Kakao und Popcorn machen.
00:25:31Ich darf nach sieben Uhr keinen Zucker mehr essen.
00:25:33Heute ist ein besonderer Tag.
00:25:34Da machen wir eine Ausnahme.
00:25:36Darfst du das?
00:25:36Wir tun was ganz Verrücktes.
00:25:38Cool.
00:25:52Ich stehe auf Schokolade.
00:25:54Ich auch.
00:25:55Shelley nicht.
00:25:57Nein?
00:25:57Nein, doch Katie liebt Schokolade.
00:26:00Belgische Schokolade.
00:26:02Und Katie ist...
00:26:03Das ist die neben Shelley, die den Skianzug anhat.
00:26:07Sie war mit uns beim Skifahren.
00:26:08Katie hat Angst vor der Dunkelheit.
00:26:10Deshalb lass ich nachts ein Licht brennen.
00:26:13Und du hast im Dunkeln keine Angst?
00:26:16Ich hab eigentlich nur Angst vor Spinnen.
00:26:18Angie hat Angst vor Wasser.
00:26:20Irgendwie komisch, oder?
00:26:21Jenny hat vor gar nichts Angst.
00:26:23Wir haben uns immer Buffy angesehen.
00:26:25Sie wollte, dass Buffy und Spike zusammenkommen.
00:26:27Weißt du überhaupt, was das heißt?
00:26:29Ähm, nein, aber Jenny wollte das unbedingt.
00:26:32Tatsächlich?
00:26:33Du hast wohl viel Spaß mit ihnen.
00:26:35Manchmal schon.
00:26:36Manchmal tun sie mir weh.
00:26:38Aber egal, jetzt bist du meine beste Freundin.
00:26:43Ich hab mein Spiel vergessen.
00:26:44Bin gleich wieder da.
00:27:11Die Ursache des Problems liegt nicht immer beim Kind.
00:27:13Und manchmal ist es hochbegabt und denkt anders als seine Altersgenossen.
00:27:17Es entwickelt eine Fantasiewelt, schafft sich imaginäre Freunde und übt soziales Verhalten.
00:27:22Ah!
00:27:26Danielle, was ist denn?
00:27:28Auch das noch.
00:27:32Shelley, sie ist weg.
00:27:37Hast du sie rausgenommen?
00:27:38Sie ist da allein rausgekommen.
00:27:40Aber das ist deine Schuld.
00:27:42Du hast den Schlüssel stecken lassen.
00:27:44Hol doch einfach mal das Pferdespül.
00:27:45Und was ist, wenn Shelley sich verletzt?
00:27:48Also gut.
00:27:49Wo könnte sie wohl stecken?
00:27:52Ihr gefällt die Dunkelheit.
00:27:53Dann suchen wir dort, wo es dunkel ist.
00:27:56Schließ erst die Vitrine ab.
00:28:03Wo ist der Schlüssel?
00:28:06Steckt der denn nicht?
00:28:11Bestimmt hat ihn Shelley.
00:28:13Mal sehen, wo du ihn...
00:28:15Komm, wir suchen Shelley.
00:28:20Wo sollen wir suchen?
00:28:23Im Zimmer von Mom und Dad ist es richtig dunkel.
00:28:25Da kann sie sich verstecken.
00:28:26Ah ja.
00:28:27Aber ich gehe nicht mit rein.
00:28:29Willst du im Flur warten?
00:28:31In Ordnung.
00:28:42Ich glaube, sie ist da unten.
00:28:50Sehen wir mal nach.
00:29:05Shelley mag keine Schokolade.
00:29:08Da hätte sich jemand verletzen können.
00:29:11Ich weiß.
00:29:11Warum ist Shelley wütend auf mich?
00:29:13Ich mag sie doch auch.
00:29:15Setz dich bitte, ja?
00:29:22Danielle, ich bin deine Freundin.
00:29:24Schenke ich dir vielleicht nicht genügend Aufmerksamkeit?
00:29:26Ich hab das nicht zerbrochen.
00:29:27Das war Shelley.
00:29:28Ich hab's dir doch gesagt.
00:29:29Sie ist wütend.
00:29:31Und ich weiß nicht, wieso.
00:29:32Ich kümmere mich wirklich gut um die Mädchen.
00:29:34Vielleicht wollen sie nicht dauernd eingesperrt sein.
00:29:36Na ja, sie wohnen nun mal dort.
00:29:38Draußen könnten sie verletzt werden
00:29:39oder sogar verloren gehen.
00:29:41Ich muss gut auf sie aufpassen.
00:29:43Ich bin wie ihre Mom.
00:29:46Ist schon mal einer aus der Vitrine verschwunden,
00:29:48als du aufgeregt warst?
00:29:51Shelley hat es schon mal geschafft.
00:29:53Sie hat die Teekanne meiner Mutter zerbrochen.
00:29:56Hast du deiner Mutter gesagt, dass es Shelley war?
00:29:58Ich hab ihr gesagt, es war ein Versehen.
00:30:02Aber wenn deine Mutter nicht hier ist,
00:30:03wird die Schuld auf die Puppen geschoben.
00:30:05Was soll dieser Psychokram?
00:30:08Glaubst du etwa, ich saug mir das aus den Fingern?
00:30:10Ich bin doch nicht dumm.
00:30:11Ich halte dich nicht für dumm.
00:30:13Aber wenn du deiner Mutter sagen würdest,
00:30:15dass du lieber mit den Puppen spielen möchtest,
00:30:17anstatt sie nur einzeln...
00:30:18Ich kann sie nicht aus der Vitrine holen.
00:30:19Das hab ich dir doch gesagt.
00:30:21Wieso glaubst du mir denn nicht?
00:30:32Das tut weh.
00:30:34Sehr weh.
00:30:37Shelley hat mir ein Bein gestellt.
00:30:41Bleib hier, ich rufe deine Mama an.
00:30:42Nein, erst müssen wir Shelley zurückbringen.
00:30:45Du bist verletzt, Daniel.
00:30:45Ich muss deine Mutter anrufen.
00:30:46Wir müssen Shelley sofort zurückbringen.
00:30:48Ja, in einer Minute.
00:30:57Mrs. Randall?
00:30:58Mrs. Randall, ich bin's, Miranda.
00:31:01Nein, es ist kein Notfall.
00:31:03Ich wollte fragen, wo der erste Hilfekasten ist.
00:31:06Daniel hat sich geschnitten.
00:31:08Nein, nein, es geht ihr gut.
00:31:09Ist nur ein kleiner Schnitt.
00:31:13Komm, wir gehen jetzt nach oben.
00:31:15Du darfst Shelley nicht alleine lassen,
00:31:17sonst stellt sie noch was Schlimmes an.
00:31:19Hier ist sie doch.
00:31:30So, mein Schatz.
00:31:32Das hätten wir.
00:31:33Besser?
00:31:34Mhm.
00:31:35Wir müssen Shelley zurückbringen.
00:31:44Ach, nicht doch.
00:31:46Jetzt sind alle draußen.
00:31:50Danielle, wo sind sie?
00:31:52Ich verstehe das einfach nicht.
00:31:54Ich hab sie doch lieb.
00:31:55Danielle, manchmal sagen dir die anderen,
00:31:58selbst deine Eltern,
00:31:59nicht oft genug, dass sie dich lieb haben,
00:32:01obwohl sie es tun.
00:32:02Wenn du mir sagst, wo die Puppen sind,
00:32:03können wir darüber reden, wie...
00:32:05Was greifst du denn nicht?
00:32:06Shelley hat den Schlüssel versteckt
00:32:07und uns nach unten gelockt.
00:32:08Dann ist sie wieder nach oben gegangen
00:32:10und hat alle rausgelassen.
00:32:11Shelley ist keine gefährliche Agentin,
00:32:12sondern eine Puppe.
00:32:13Wir müssen sie unbedingt finden.
00:32:14Sag mir, was du mit den Puppen gemacht hast.
00:32:16Wir stellen sie zurück
00:32:17und spielen was zusammen.
00:32:18Ich hab echt nichts damit zu tun.
00:32:19Das hat Shelley zu verantworten.
00:32:21Sie waren noch nie alle zusammen draußen.
00:32:24Also gut,
00:32:25wir gehen jetzt beide nach unten.
00:32:26Ich mache meine Hausaufgaben...
00:32:27Das geht nicht.
00:32:28Wir müssen sie finden,
00:32:29bevor sie irgendwas anstellen.
00:32:31Na schön, Schauspielerin.
00:32:39Siehst du?
00:32:42Sehr schlau,
00:32:43aber das funktioniert nicht.
00:32:57Wie hast du das gemacht?
00:32:58Was ist das?
00:33:40Das war nicht nett, Shelly.
00:33:48Das gehört mir.
00:33:51Ist das nicht ein wenig zu groß für dich?
00:33:53Nein, es passt. Siehst du?
00:33:56Ich rufe deine Eltern an.
00:34:06Sie haben sich bewegt.
00:34:08Habe ich doch gesagt.
00:34:21Mrs. Randall, hier ist Miranda.
00:34:23Hören Sie, hier gehen seltsame Dinge vor sich.
00:34:26Deshalb werde ich Daniel mit zu mir nach Hause nehmen und...
00:34:30Stimmt was nicht?
00:34:36Schon gut. Dann benutze ich mein Handy.
00:34:48Mein Akku.
00:34:50Verdammt!
00:34:55Daniel?
00:35:09Wenn Kinder stets nur allein spielen, besteht ein erhöhtes Risiko, dass daraus Probleme erwachsen.
00:35:14Was soll das?
00:35:16Shelly, ich weiß nicht, was du und deine gruseligen Freundinnen vorhaben, aber ich schnapp mir jetzt Daniel und verlasse diese
00:35:21Horrorszene.
00:35:26Mirinda, hier bin ich.
00:35:29Mirinda, hier bin ich!
00:35:39Mirinda, hier bin ich!
00:35:45Mirinda!
00:35:55Ihr gemeinden Bieste!
00:36:06Hilf mir!
00:36:12Daniel, bist du da drin? Lass mich rein!
00:36:15Ich kann nicht!
00:36:16Daniel, mach bitte die Tür auf! Sie dürfen dir nichts tun!
00:36:19Ich hab Angst!
00:36:25Wir müssen aus diesem Haus raus!
00:36:27Aber sie sind in meinem Zimmer!
00:36:29Ja, ich weiß! Aber wir werden an ihnen vorbeikommen!
00:36:32Ich hab's doch auch geschafft, oder?
00:36:34Hinter dir sind sie auch nicht her!
00:36:35Ich begreif das nicht! Es sind doch nur Puppen!
00:36:38Es sind nicht nur Puppen!
00:36:40Ich kann dich tragen! Dann kommen sie erst gar nicht an dich ran!
00:36:43Woher hast du das?
00:36:44Was? Das gehört mir! Das ist meins! Gib mir das zurück!
00:36:48Daniel!
00:37:01Das Mädchen auf dem Foto hat das hier getragen!
00:37:09Ich wollte nur, dass sie meine Freundinnen sind!
00:37:20Katie, du hast gesagt, sie mag Schokolade!
00:37:28Angie hatte Angst vor Wasser!
00:37:31Und mit Jenny hast du immer Buffy gesehen!
00:37:33Du hättest da nicht reingucken dürfen!
00:37:37Sei bitte nicht böse!
00:37:39Ich hab das nicht gewollt!
00:37:41Was hast du mit ihnen gemacht?
00:37:44Sie sagten, sie wären meine Freundinnen!
00:37:46Aber wenn meine Eltern zurückkamen, haben sie mich verlassen!
00:37:48Sie waren Babysitter!
00:37:50Sie wurden dafür bezahlt, dass sie auf dich aufpassen!
00:37:52Nicht, dass sie Freundinnen sind!
00:37:53Ich habe sie angefleht zu bleiben!
00:37:55Sie wollten nicht!
00:37:57Sie sind einfach gegangen und haben mich vergessen!
00:37:59Ach so!
00:38:01Die Putten wollten dir gar nichts tun!
00:38:04Sie haben versucht, mich zu warnen!
00:38:07Ich soll gehen, haben sie gesagt!
00:38:10All die Hinweise!
00:38:12Sie versuchen doch immer verzweifelt, mich vor dir zu warnen!
00:38:15Sei nicht sauer!
00:38:16Du darfst nicht weggehen!
00:38:18Lass mich los, Daniel! Lass mich sofort gehen!
00:38:20Nein, ich gehe nicht!
00:38:20Lass mich los, Daniel!
00:38:21Lass endlich los!
00:38:23Bleib hier!
00:38:24Bleib hier!
00:38:25Bleib hier!
00:38:28Bleib hier!
00:38:30Hören Sie!
00:38:31Ich kam nach Hause und fand meine Tochter hysterisch im Schrank vor!
00:38:34Sie ist zehn!
00:38:36Ja, es ist bereits das dritte Mal, dass ein Babysitter ihrer Agentur mein Kind alleingelassen hat!
00:38:41Ich möchte mit dem Manager sprechen!
00:38:43So geht das nicht!
00:38:44Sie waren im ganzen Haus verteilt!
00:38:45Warum hast du das gemacht?
00:38:47Ich dachte, du wolltest was ruhiges spielen!
00:38:50Kein Wunder, dass kein Babysitter bleibt, wenn du dich so wild aufhörst!
00:38:54Tut mir leid, Mami!
00:38:56Das weiß ich doch!
00:38:57Aber du kennst die Regeln!
00:39:00Du bleibst in deinem Zimmer das ganze Wochenende!
00:39:05Gute Nacht, Daniel!
00:39:06Machst du das kleine Licht an?
00:39:07Für Katie!
00:39:10Katie!
00:39:29Ihr wart alle so böse!
00:39:31Ihr bekommt für immer Hausarrest!
00:39:33Ihr dürft nie wieder raus!
00:39:36Ich wünschte, ihr würdet aufhören, mich zu hassen!
00:39:38Es wäre schöner, wenn wir Freundinnen wären!
00:39:42Aber ihr kennt die Regeln!
00:39:46Das ist eure neue Freundin!
00:39:48Miranda!
00:39:50Seid ja immer nett zu ihr!
00:40:01Miranda dachte, sie könnte einem kleinen Mädchen helfen, seine Ängste zu überwinden!
00:40:05Jetzt kann Miranda darüber nachdenken, was wahre Angst bedeutet!
00:40:09Eingesperrt in einem Glasgefängnis, bekannt als die Twilight Zone!
00:40:18Das ist ja, dass es euch ansehen!
00:40:24Also, partnerst du antibody!
00:40:25We're moment tut er
00:40:25Und wie es denn therapies gibt?
00:41:02Schwester?
00:41:04Ich bringe Ihnen Ihr Schlafmittel, Janet.
00:41:06Ist es schon dunkel?
00:41:08Es ist halb zehn.
00:41:10Und was war heute?
00:41:12Was soll denn gewesen sein?
00:41:14War es ein schöner Tag?
00:41:17Schien die Sonne?
00:41:18Wie war das Wetter?
00:41:20Es war recht warm.
00:41:22Wolken?
00:41:24Waren Wolken am Himmel?
00:41:26Ich denke schon.
00:41:27Ich bin kein Mensch, der ständig zum Himmel guckt.
00:41:32Ich habe sehr oft hoch zu den Wolken geschaut.
00:41:35Wenn man sie lange genug anschaut, dann sieht man irgendwelche Dinge darin.
00:41:40Schiffe, Menschen.
00:41:42Alles, was man will.
00:41:44Wenn man nur lange genug hinschaut.
00:41:47Jetzt ist Zeit für das Fübermessen.
00:41:49Eine Frage noch.
00:41:51Ja?
00:41:51Wann werden Sie mir den Verband abnehmen?
00:41:57Wie lange noch?
00:41:59Bis entschieden wird, dass es gut für Ihr Gesicht ist.
00:42:06Sagen Sie, es ist ziemlich schlimm, nicht wahr?
00:42:09Ich habe schon Schlimmeres gesehen.
00:42:11Aber es ist doch schlimm, stimmt's?
00:42:12Ich weiß, dass es ziemlich schlimm ist.
00:42:16Schon als ich ganz klein war, haben sich die Menschen immer von mir abgewandt.
00:42:21Ich erinnere mich, dass ein kleines Mädchen anfing zu schreien, als es mich gesehen hat.
00:42:25Ich wollte ja nie hübsch sein.
00:42:28Ich wollte nur, dass die Leute nicht mehr schreien, wenn sie mich ansehen.
00:42:32Schwester, bitte.
00:42:34Wann nimmt man mir die Verbände ab, bitte?
00:42:38Wann, bitte.
00:43:08Wann, bitte.
00:43:43Dr. Bernardi, abendlicher Bericht zur Patientin in 307.
00:43:48Sie schläft jetzt.
00:43:49Keine Temperaturveränderung.
00:43:51Danke, Schwester.
00:43:51Ich bin gleich da.
00:43:54Hast du schon mal Ihr Gesicht gesehen?
00:43:57Das von der 307?
00:43:59Wenn ich es hätte, dann würde ich mich irgendwo verkriechen.
00:44:03Sie haben eben Miss Janet Tyler kennengelernt, die in ihrer ganz eigenen Welt lebt.
00:44:08In der Dunkelheit.
00:44:10Ihre Welt besteht aus riesigen Dimensionen und groß sind auch die Verbände, die ihr Gesicht verhüllen.
00:44:16Gleich werden wir Zeuge bei der Entfernung dieser Verbände sein und wir werden sehen, was sich unter ihnen verbirgt.
00:44:21Wir behalten natürlich im Hinterkopf, dass uns das, was wir erblicken werden, nicht überraschen sollte, denn dies ist nicht nur
00:44:26ein Krankenhaus.
00:44:28Diese Patientin Janet Tyler ist nicht nur irgendeine Frau.
00:44:31Wir befinden uns zufällig in der Twilight Zone.
00:44:37Wie hoch ist der Blutdruck?
00:44:39120 zu 80.
00:44:40Gut.
00:44:41Irgendwelche Abschlussreaktionen um die Nähte herum?
00:44:44Nichts Außergewöhnliches.
00:44:45Schön, Schwester.
00:44:46Sie geben mir um elf noch mal das übliche Beruhigungsmittel.
00:44:49Ist gut, Doktor.
00:44:52Heiß heute Abend, Miss Tyler?
00:44:54Ich fand es sehr heiß.
00:44:55Das können Sie mir glauben.
00:44:57Wir nehmen Ihnen die Verbände schon sehr bald ab.
00:45:00Ich denke, bei der Hitze sind Sie unangenehm.
00:45:05Ich bin inzwischen daran gewöhnt.
00:45:08Daran zweifle ich nicht.
00:45:09Das ist Ihre neunte?
00:45:12Ist das Ihre neunte Operation?
00:45:14Die elfte.
00:45:17Manchmal denke ich, ich habe mein ganzes Leben in einer dunklen Höhle gelebt.
00:45:22Aber irgendwie ist es auch tröstlich, in einer Höhle zu leben.
00:45:26Es ist so geschützt.
00:45:30Niemand kann mich sehen.
00:45:33Es ist hoffnungslos, nicht wahr, Herr Doktor?
00:45:36Ich werde niemals anders aussehen.
00:45:38Nun, das ist schwer zu sagen.
00:45:40Bis jetzt haben Sie auf keine unserer Therapien reagiert.
00:45:43Aber man kann gar nichts sagen,
00:45:46ehe wir nicht die Verbände abgenommen haben.
00:45:53Die elfte Operation könnte ein Erfolg sein.
00:45:56Es wird keine weiteren geben.
00:45:59Keine Versuche mehr.
00:46:01Ich weiß nicht, was wir sonst noch tun können, ohne Ihr Leben in Gefahr zu bringen.
00:46:07Es ist sehr gut möglich, dass Sie auf diese letzte Operation angesprochen haben.
00:46:11Wir wissen es aber erst ganz sicher, wenn ich die Verbände abgenommen habe.
00:46:14Und wenn ich nicht darauf angesprochen habe, was dann?
00:46:16Es gibt Alternativen.
00:46:18Zum Beispiel?
00:46:25Wissen Sie das nicht?
00:46:29Doch...
00:46:29Sie sind nicht allein, Miss Tyler.
00:46:32Das ist Ihnen doch klar. Sie sind keinesfalls allein.
00:46:34Viele andere Menschen teilen dieses Schicksal mit Ihnen.
00:46:37Leute, die so ähnlich wie Sie aussehen.
00:46:38Also eine Alternative wäre,
00:46:41falls diese letzte Behandlung auch nicht erfolgreich gewesen sein sollte,
00:46:44dass der Staat Ihnen gestattet, angenehm zu leben.
00:46:47Unter Ihresgleichen.
00:46:49Unter meinesgleichen?
00:46:50Das ist fantastisch für Leute wie Sie.
00:46:52Und wer weiß, vielleicht gefällt es Ihnen dort sogar.
00:46:54Niemals. Auf keinen Fall.
00:46:56Ich will nicht unter Missgeburten leben.
00:46:58Ich will unter normalen Menschen leben.
00:47:00Miss Tyler, wir nehmen hier Anteil an Ihrem Schicksal.
00:47:03Ihr Aufenthalt in diesem Krankenhaus hat bestätigt,
00:47:06dass wir alles für Sie tun werden, was wir tun können.
00:47:08Aber Sie müssen auch realistisch sein.
00:47:10Ich könnte eine Maske tragen.
00:47:12Oder diese Verbände.
00:47:14Da würde ich niemanden belästigen.
00:47:15Ich könnte einfach meinen eigenen Weg gehen.
00:47:18Ich nehme einen Job an.
00:47:19Irgendeinen Job.
00:47:21Wer sind diese Leute überhaupt?
00:47:23Und was gibt Ihnen das Recht zu entscheiden,
00:47:25wo ich lebe und wie ich leben möchte?
00:47:27Ich bin nur Ihr Arzt.
00:47:29Der Staat macht die Sozialpolitik.
00:47:31Wir können nur die Regeln befolgen,
00:47:32die Sie für uns aufstellen.
00:47:33Aber das ist nicht fair, Herr Doktor.
00:47:36Dass Leute, die anders sind,
00:47:38sich von Leuten fernhalten sollen, die normal sind.
00:47:40Wer entscheidet denn, was normal ist?
00:47:42Der Staat spielt sich als Gott auf.
00:47:44Miss Tyler, ich bitte Sie.
00:47:45Aber der Staat ist nicht Gott.
00:47:47Er hat kein Recht, Leute zu bestrafen
00:47:49für etwas Zufälliges wie die Geburt.
00:47:51Er hat nicht das Recht,
00:47:52Hässlichkeit als Verbrechen abzustecken.
00:47:54Erinnern Sie sich.
00:47:54Ich muss Sie bitten,
00:47:55sofort mit diesem Gerede aufzuhören.
00:47:57Haben Sie mich verstanden?
00:47:59Sofort!
00:48:18Erinnern Sie sich.
00:48:52Jetzt fühle ich die Nacht da draußen.
00:48:59Ich fühle sogar die Luft.
00:49:06Ich fühle sogar die Luft.
00:49:07Ich spüre die Blumen.
00:49:18Bitte, nehmen Sie mir das ab.
00:49:22Bitte, nehmen Sie mir das ab.
00:49:24Nehmen Sie es ab.
00:49:32Bitte, nehmen Sie es ab.
00:49:34Nehmen Sie es ab.
00:49:35Nehmen Sie es ab.
00:49:35Komm schon.
00:49:38Bitte, nehmen Sie es ab.
00:49:39Das ist schon gut.
00:49:40Ganz ruhig.
00:49:42Bitte.
00:49:43Der Doktor hat beschlossen,
00:49:44die Verbände von 307 zu entfernen.
00:49:47Er möchte, dass ein Anästhesist in der Nähe ist.
00:49:53Anästhesie, bitte.
00:49:54Wird auf 307 benötigt?
00:49:57Ja.
00:49:58Wenn Sie sich sieht, könnte Sie eventuell gewalttätig werden.
00:50:14Sie sehen müde aus, Doktor.
00:50:17Dann bin ich es wohl.
00:50:19Sie waren ja auch sehr angespannt.
00:50:22Ich weiß, wie viel Ihnen die Patientin in Zimmer 307 bedeutet.
00:50:27Ich versuche, mir diesen Fall nicht so sehr zu Herzen zu nehmen.
00:50:31Wir tun alles, was medizinisch möglich ist.
00:50:34Und alles, was menschlich möglich ist.
00:50:37Doch am Ende faltet man die Hände
00:50:39und hofft auf ein Wunder.
00:50:42Denn ab und zu geschehen ja auch Wunder.
00:50:45Gerade oft genug, um einem zu sagen, dass man sich nicht irrt.
00:50:49Aber Sie werden noch krank, wenn Ihnen das alles zu sehr unter die Haut geht.
00:50:53Ich weiß.
00:50:53Glauben Sie, ich hätte mir das nicht schon selbst gesagt.
00:50:56Ich habe das wahre Gesicht dieser Janet gesehen, Schwester.
00:50:59Das Gesicht unter der Oberfläche.
00:51:02Es ist ein gutes Gesicht.
00:51:04Und ein menschliches Gesicht.
00:51:10Ich verstehe.
00:51:12Aber ich muss zugeben, dass es für mich einfacher ist,
00:51:15Sie mir als Mensch vorzustellen, wenn das Gesicht verdeckt ist.
00:51:18Warum? Warum soll es Menschen nicht erlaubt sein, anders auszusehen?
00:51:21Wieso?
00:51:21Doktor, bitte.
00:51:23Seien Sie vorsichtig, was Sie da sagen ist.
00:51:26Ist verrat.
00:51:29Dieser Fall hat Ihre Ausgeglichenheit durcheinander gebracht.
00:51:33Ihre Wertvorstellungen.
00:51:36Das wird wieder anders, wenn diese Verbände absinnt.
00:51:39Wenn ich weiß, wie es ausgegangen ist.
00:51:43Sie beschwert sich immer über Ihren Verband.
00:51:45Ich bin unten, wenn du mich brauchst.
00:51:46Ladies and Gentlemen, und nun die Ansprache unseres verehrten Anführers.
00:51:51Guten Abend, Ladies and Gentlemen.
00:51:53Heute Abend spreche ich zu Ihnen über die herrliche Einheitlichkeit.
00:51:58Ich spreche über die Freuden des höchsten Vergnügens unserer vereinheitlichten Gesellschaft.
00:52:04Sie erinnern sich natürlich an die weisungslose, unproduktive und übersentimentale Ära der menschlichen Geschichte,
00:52:13in der angenommen wurde, dass Widerspruch ein natürliches Verhalten in einer einheitlichen Gesellschaft wäre.
00:52:19Sie erinnern sich natürlich auch, dass es während dieser Zeit die seltsame Ansicht gab,
00:52:25dass es keine Rolle spielt, wenn manche Menschen anders sind.
00:52:29Die Ansicht, dass diese Welt existieren könnte, als ein verrücktes Puzzle,
00:52:35zusammengestoppelt aus Bruchstücken einer Gesellschaft.
00:52:39Wir wissen jetzt, dass das völlig falsch war.
00:52:46Wenn ich den Verband jetzt abnehme, möchte ich, dass Sie Ihre Augen offen halten.
00:52:50Ich möchte, dass Sie mir die unterschiedlichen Schattierungen des Lichtes beschreiben,
00:52:54die Sie sehen können, während wir die einzelnen Lagen abwickeln.
00:52:58In Ordnung.
00:52:59Gut. Wenn Sie sich irgendwie bewegen, oder wenn Sie anfangen, zu Gefühlsbeton zu reagieren,
00:53:04lasse ich Sie von den Schwestern festhalten und vom Anästhesisten ein Beruhigungsmittel verabreichen.
00:53:08Haben Sie verstanden?
00:53:10Ich verspreche, dass ich ganz ruhig bin.
00:53:14Gut.
00:53:39Sehen Sie jetzt Licht, Miss Tyler?
00:53:40Nur ein bisschen. Es sieht...
00:53:44Es sieht grau aus.
00:53:55Und was jetzt?
00:53:57Jetzt wird es heller.
00:53:59Sehr hell.
00:54:01Schön.
00:54:02Ich nehme jetzt vorsichtig die letzte Lage ab.
00:54:08Ich kann...
00:54:09Ich kann Ihren Umriss erkennen.
00:54:11Nur ganz vage.
00:54:13Aber ich kann Sie sehen.
00:54:15Ich entferne jetzt die letzte Verwandtsschicht.
00:54:18Möchten Sie einen Spiegel?
00:54:19Nein.
00:54:21Nein, danke.
00:54:22Keinen Spiegel.
00:54:24Ich möchte, dass Sie eines nicht vergessen.
00:54:27Hören Sie mir zu?
00:54:29Ja, ich höre zu.
00:54:31Wir haben alles getan, was wir konnten.
00:54:33Wenn wir erfolgreich waren, ist alles bestens.
00:54:36Es wird keine Probleme geben.
00:54:38Wenn jedoch diese letzte Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielt hat,
00:54:42dann denken Sie daran, dass Sie immer noch ein erfülltes Leben unter Menschen Ihresgleichen leben könnten.
00:54:47Sobald wir das Ergebnis kennen, werden wir Sie entweder entlassen oder...
00:54:50Herr Doktor?
00:54:52Ja?
00:54:54Falls ich immer noch so hässlich bin, gibt es dann noch eine andere Möglichkeit.
00:55:01Könnte ich nicht irgendwo hinweggehen?
00:55:05Nein, Miss Tyler.
00:55:06Unter gewissen Umständen schreibt der Staat die Beseitigung gewisser unerwünschter Bürger vor.
00:55:12Es müssen jedoch viele Faktoren bedacht werden, ehe es zu einer Entscheidung kommt.
00:55:17Doch unter den gegebenen Umständen, wenn man Ihr Alter berücksichtigt und Ihren allgemeinen körperlichen Zustand,
00:55:23da bezweifle ich stark, ob wir irgendetwas anderes gestatten könnten,
00:55:26als Ihren Transport in eine Gemeinde zu Leuten mit Ihrer Behinderung.
00:55:31Dann schicken Sie mich also dorthin.
00:55:33Wahrscheinlich würde das der Fall sein.
00:55:36Also gut, Miss Tyler.
00:55:38Bitte seien Sie ganz ruhig.
00:55:39Lassen Sie Ihre Augen offen.
00:56:07So ganz vorsichtig.
00:56:10Jetzt kommt die letzte Schlicht dran.
00:56:13Ich wünsche Ihnen sehr viel Glück.
00:56:34Schrecklich.
00:56:36Keine Veränderung.
00:56:38Überhaupt keine Veränderung.
00:56:41Oh nein.
00:56:45Oh nein.
00:56:47Oh nein.
00:56:53Injektion bitte.
00:56:54Machen Sie das Licht an.
00:56:55Ich wusste, dass das passiert.
00:57:01Spritze, schnell.
00:57:07Halten Sie die Patienten.
00:57:08Halten Sie sie auf.
00:57:10Es darf immer nur einen einzigen Sinn haben.
00:57:14Und einen einzigen Herrn geben.
00:57:16Eine einzige Regierungssicherheit.
00:57:19Die Anzahl, der die notwendigen Veränderung ist.
00:57:23Wir dürfen nicht länger so wissen,
00:57:26dass die Andersartigen in unserer Gesellschaft existieren.
00:57:31Sie müssen entfernt werden.
00:57:33In dieser isolierten Andersgeschaft gibt es Einheitlichkeit.
00:57:37Wir müssen einig sein und wir müssen an ihr festhalten.
00:57:53Haben Sie keine Angst, Miss Tyler?
00:57:55Das ist ein Vertreter der Gruppe, mit der Sie leben werden.
00:57:59Eigenartigerweise sind Sie direkt zu ihm gelaufen.
00:58:01Kommen Sie, er tut Ihnen nichts.
00:58:03Janet, das ist Mr. Smith.
00:58:07Er leitet die Dorfgemeinschaft, in der Sie leben werden.
00:58:11Sie werden dort unter Ihresgleichen leben.
00:58:14Miss Tyler.
00:58:19Wir leben in einem sehr hübschen Dorf.
00:58:21Mit wunderbaren Menschen.
00:58:24Ich denke, dass es Ihnen dort gefallen könnte.
00:58:28Sie werden unter Ihresgleichen sein.
00:58:30Und schon nach einer Weile
00:58:33werden Sie dazugehören.
00:58:34Sie werden sich wundern, wie schnell das gehen wird.
00:58:37Sie werden das Gefühl haben, geliebt zu werden.
00:58:40Und Sie werden geliebt.
00:58:42Miss Tyler.
00:58:48Miss Tyler.
00:58:56Wir könnten gehen, wenn Sie sich etwas anziehen würden.
00:59:01Mr. Smith.
00:59:03Ja?
00:59:06Wieso kommen manche so hässlich auf die Welt?
00:59:10Das weiß ich nicht.
00:59:12Leider.
00:59:13Ich weiß es wirklich nicht.
00:59:15Aber eins weiß ich.
00:59:17Es spielt keine Rolle.
00:59:20Früher hatten Sie
00:59:23ein weises, sehr altes Sprichwort.
00:59:25Es heißt
00:59:27Schönheit
00:59:29liegt im Auge des Betrachters.
00:59:32Wenn wir hier weggehen
00:59:33und zu unserem Dorf fahren,
00:59:35denken Sie bitte daran.
00:59:37Sie sollten sich diese alte Weisheit
00:59:39immer wieder aufs Neue selbst vorsprechen.
00:59:41Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
00:59:54Wir holen Ihre Sachen
00:59:57und dann gehen wir.
01:00:13Ich weiß es sch今,
01:00:29Auf Wiedersehen, Miss Tyler.
01:00:58Das Leben gibt, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Eine Lektion, die man hier lernen kann in der Twilight.
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