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Frauen in Landschaften | Politikerinnen im Porträt
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00:10:19Hello.
00:17:35Thank you,
00:25:54Thank you, May I'll take care of yourself.
00:26:16Internet in Flüchtlingsunterkünften, in Pflegeheimen oder zum Beispiel in Krankenhäusern
00:26:22gibt es entweder schlecht oder halbwegs okay, aber richtig teuer.
00:26:27Da wird teilweise noch nach Megabytes Volumen abgerechnet.
00:26:31Das ist doch aus der Steinzeit.
00:26:33Und Internetzugang ist eine Frage der Teilhabe.
00:26:36Und Teilhabe brauchen alle, auch in Flüchtlingsunterkünften und auch in Pflegeheimen.
00:27:16Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:27:16because I say, I make a lot of trips in the land, I'm happy to be able to be able
00:27:19to do it again.
00:27:23Why did we decide for Rostock?
00:27:25We are convinced that we, especially for the Crossroads and also for other ships,
00:27:30not only for Crossroads, think about how we can make them free without CO2.
00:27:39We have just with you, with the Neptune-Werft,
00:27:42where we work together together,
00:27:46how the shipbuilding will be in the next few years
00:27:49more umweltfreundlicher.
00:28:16It's just important, just right now with the whole issue of climate-and-umweltschutz,
00:28:20with these good ships, to be in front of the boat.
00:28:23Yes.
00:28:24And that they have a great potential.
00:28:26And that they also invest in front of the boat, that is very simple.
00:28:30We have already discussed that you have to support as a land,
00:28:33and that our minister said, that we will do.
00:28:37Yes.
00:28:43My policy and the government's policy for many decades have always been taken from,
00:28:50how can it be done to us, that the citizens will be clear,
00:28:53that they will be clear, that they will be clear and how can the economy continue to develop.
00:28:56And in Germany there are, since the 70s,
00:28:59in the last few years, gas supply from Russia to Germany.
00:29:04It was already before I was born, before it was my country.
00:29:08And that's why it's not right now,
00:29:10that it's a kind of idea of the last few years.
00:29:13And this Russian gas came in the past
00:29:17that it was very safe and very pricey.
00:29:19It was more than more pricey than other energy forms.
00:29:22And that's the reason why we have set us up for Nord Stream.
00:29:27It was a leader that has been on the network for many years,
00:29:30and another leader that has been on the network for pricey energy.
00:29:34That we did not for Putin,
00:29:36that we did not for Russia,
00:29:38but for our citizens, for our economy.
00:29:41And the Abhängigkeit, which has been created,
00:29:44is not only because of that,
00:29:46it's been created,
00:29:47because Germany has no other alternatives.
00:29:49That's the threat of our economy,
00:29:52that's the existence of people.
00:29:54The people are on the street,
00:29:55there are standing in front of me,
00:29:57and they are laughing,
00:29:58because they don't know how they should be clear.
00:30:00And that all reminds me totally
00:30:02to these hard Wendéjahres.
00:30:05And people have fear of fear.
00:30:07And I feel this fear,
00:30:08and I also carry them in me,
00:30:10even if I can't cry,
00:30:12and I can't find a solution.
00:30:14But this fear,
00:30:15I have also in me.
00:30:17We have everything all done,
00:30:19when everything breaks together,
00:30:20and we don't want that again.
00:30:20We want to hear from them.
00:30:48Since 20 hours there is spoken.
00:30:49But your child can put it around.
00:30:49You've already 12 days.
00:30:53This is our chance to go to the holidays.
00:30:54This is why people want to go to the holidays.
00:30:54I want to go out there and go out there.
00:30:57I want to go out there and go out there.
00:30:59We need to go out there.
00:31:02The young people want to go into this place.
00:31:04or go out there.
00:31:08Both of them went to the western.
00:31:08But they are situação a lot.
00:31:11And we see that there are many people joining here.
00:31:15They go to study.
00:31:16I was going to go to the church.
00:31:16I can't wait to go to the church.
00:31:19We can't go to the church.
00:31:20We have no school here.
00:31:24What do you think about the Christian faith in the church?
00:31:29I'm Catholic.
00:31:30I'm in evangelism.
00:31:32That's important to me.
00:31:35It gives me a lot of time.
00:31:38It would be good if everyone would think about it in the church.
00:31:44And you should look more at the Bible.
00:32:01I'm right.
00:32:02But it's not so that the Sparkasse makes everything there all of a sudden.
00:32:07They only take away the automaton.
00:32:11We can do it again.
00:32:14We can do it again.
00:32:15We can do it again.
00:32:15I would talk about the Sparkasse.
00:32:18I would say,
00:32:19here are the special cases.
00:32:21And that perhaps
00:32:24at the same time,
00:32:25we can do it again.
00:32:26We can do it again.
00:32:28We can do it again.
00:32:40We can do it again.
00:32:41Bis bald.
00:32:42Hat mich sehr gefreut.
00:32:43Alles Gute für Sie.
00:32:44Und eine gute Zeit.
00:32:46Tschüss.
00:32:47Tschüss.
00:32:49So, Mama.
00:32:51Folgendes.
00:32:52Bitte.
00:32:53Ich höre.
00:32:54Ich muss nach Berlin heute Abend.
00:32:56Ja, okay.
00:32:57Jakob.
00:32:58Marco kommt heute Abend.
00:33:00Okay.
00:33:02Und von daher geben wir uns nur die Klinke in der Hand.
00:33:05Welche Zeit fährst du da heute?
00:33:06Eigentlich bin ich um 6 Uhr fahren.
00:33:08Aber ich muss wahrscheinlich noch mal kurz vorbeikommen.
00:33:10Also, der sieht dich dann noch mal so sicher, oder nicht?
00:33:13Tschüss.
00:33:14Hast du heute früh schon gesagt, dass du fährst?
00:33:17Ja.
00:33:17Ich habe gesagt, dass ich...
00:33:18Hast du vorbereitet.
00:33:20Und ich komme morgen Abend wieder.
00:33:22Um 6 Uhr.
00:33:24Okay.
00:33:26Ihre Highlight sieht wirklich ganz schön aus.
00:33:29Aber manchmal finde ich auch, dass es so ein bisschen aussieht,
00:33:32als ob so eine Wurzel weg wäre.
00:33:34Als ob so ein Kern weg wäre.
00:33:36Weil es nicht gewachsen ist.
00:33:39Ich sage mal, in alten Bundesländern sind die Städte ja mehr gewachsen.
00:33:43Immer wieder, immer wieder aus der Wurzel heraus, sage ich mal.
00:33:47Und die haben wir ja nicht mehr.
00:33:49Die ist ja irgendwann weggebrochen.
00:33:51Also ist etwas ganz Neues entstanden.
00:33:52Und das muss jetzt erst wieder wachsen.
00:33:55Das finde ich.
00:33:56Es sind ja auch viele weggegangen.
00:33:57Genau.
00:33:58Das muss man auch dazu sagen.
00:33:59Es sind auch viele weggegangen.
00:34:00Vor allem junge, ausgebildete Frauen.
00:34:03Genau.
00:34:03Die das dann aufbauen könnten.
00:34:05Und die alten, die an der Vergangenheit hängen, die sind da.
00:34:10Und damit ist es halt schwierig, Neues aufzubauen.
00:34:14Es ist halt wie mit einem alten Stamm, ne?
00:34:17Wir müssen jetzt weiter und du musst die Kufel abholen.
00:34:19Ja, ich muss jetzt die Kufel abholen.
00:34:21Meine Großmutterung ist die Jack.
00:34:27Tschüss und Mammel, bis später.
00:34:29Ich komme nochmal kurz vorbei.
00:34:30Ja, okay.
00:34:30Tschüss, ich habe es zu tun.
00:34:33Und dann mache ich es nicht.
00:34:36Ich komme an die Kufel abholen.
00:34:40Ich komme rein.
00:34:58.
00:34:58.
00:34:58.
00:34:58.
00:34:58.
00:34:59.
00:35:05.
00:35:05.
00:35:06.
00:35:26Denken Sie manchmal noch an das alte Grundstück Ihrer Eltern?
00:35:29Da denke ich manchmal dran, aber ich war seit ganz langer Zeit nicht mehr da.
00:35:35Meine Mutter kann da nicht mehr hinfahren, der tut das zu weh.
00:35:38Aber ich muss meinen Kindern gern zeigen.
00:35:41Ihre Mama ist aus Feuerswerda und Ihr Vater?
00:35:43Mein Vater ist Schlesier und mit seiner Familie vertrieben worden zu Kriegsende.
00:35:48Er hat dann in Großsärchen mit seiner Mutter Zufluss gefunden, wenn mein Großvater irgendwo an der polsisch-russischen Front gefallen
00:35:56ist.
00:35:57Mein Vater ist, glaube ich, da nie so richtig angekommen.
00:36:01Und das hat es ihm vermutlich einfacher gemacht, da nochmal den Schritt zu gehen, Anfang 89.
00:36:07Meine Mutter wollte nie wirklich weg, auch nicht aus dem Osten.
00:36:11Hat auch eine andere Verwurzelung gehabt.
00:36:14Für sie war es am schwersten.
00:36:15Und das ist auch ein Thema, das sie bis zum Lebensende, glaube ich, nicht überwindet.
00:36:20Aber ich bin damit aufgewachsen, mit dem Gedanken, dass wir die DDR irgendwann verlassen würden.
00:36:26Und ich habe auch lange gebraucht, um heimisch zu werden.
00:36:35Die müssen wir wieder einsammeln.
00:36:39Ja, das haben Sie mir gedacht.
00:36:48Ich habe was gefunden, ich lese es mal vor.
00:36:54Wer fleißig lernt und auch studiert, der wird doch meistens ignoriert.
00:36:59Man lässt der Talente achtlos stehen.
00:37:01Ein Ruck sollte durch Deutschland gehen.
00:37:04Unser gewähltes Parlament streitet äußerst vehement über relevante Sachen, die uns alle Freude machen.
00:37:12Die Homo-Ehe, ohne die das Land sofort geht in die Knie.
00:37:16Oder über grüne Karten, die wir so sehnsüchtig erwarten.
00:37:22Dabei, vom Osten her gesehen, könnte ein Ruck durch Deutschland gehen.
00:37:27Ein anderer Fakt sei noch genannt.
00:37:29Stolz, Nation, Heimat, Vaterland, das sind verbotene Vokabeln.
00:37:36Sie kennzeichnen den miserablen und unverbesserlichen Rechten.
00:37:41Wer Deutschland liebt, den muss man ächten.
00:37:45Das schreibt Ihre Mutter 2004.
00:37:50Erzählen Sie mir, was ist in Ihrer Familie besprochen worden?
00:37:56Meine Mutter arbeitete in Paderborn zu dem damaligen Zeitpunkt.
00:38:00Ich weiß nicht, über welchen Zeitraum ihre Gedichte entstanden sind.
00:38:04Das Buch hat sie damals im Eigenverlag herausgegeben, weil es niemand veröffentlichen wollte.
00:38:10Ich denke, aus den Worten spricht eine ganze Menge Unzufriedenheit meiner Mutter.
00:38:19Und da kann ich, glaube ich, meinen Vater, obwohl er damals nicht mehr lebte, durchaus mit reinnehmen, dass sie glauben,
00:38:26dass es in Deutschland besser laufen könnte.
00:38:27Und da ist unsere DDR-Geschichte, die Erfahrungen oder die Erfahrung, dass Erfahrungen aus dem Osten gerade in der Generation
00:38:37meiner Eltern im Westen nicht ernst genommen wurden, glaube ich, ein ganz großer Teil.
00:38:42Da ist der Frust über die Wiedervereinigung und dem Wunsch, in Deutschland anzukommen, wenn im Westen unseres Landes der Wunsch,
00:38:55in Europa aufzugehen, aber bei vielen Bürgern sehr viel größer ist.
00:39:00Also das Gefühl, Weltbürger zu sein, Tourist zu sein, entscheidender ist als die eigene Herkunft.
00:39:24Wollten Sie Kinder haben? Ja. Ja, klar. Was für eine Frage. Ja. Und arbeiten? Ja, das kam von mir.
00:39:38Das war für mich gedanklich gar nicht anders in Frage, als beides zu haben, Beruf und Familie.
00:39:42Ich habe immer gesagt, ich will ein Kind haben und arbeiten will ich auch. Und das kriegen wir schon alles
00:39:50irgendwie hin.
00:39:50Ich habe mir da keine Gedanken gemacht.
00:39:52Ich habe mich OVERLO верn .
00:40:04Nein, danke.
00:40:39This comics I find nice, they tell how it was in the D.D.R. and how the Gleichberechtigung
00:40:47in the verschiedenen Zeitspannen unseres Landes geteilt oder nicht geteilt.
00:40:56Meine Mutter ist in Ostberlin groß geworden. Sie sagt immer, dass sie dank ihrer Ausbildung selbstbewusster
00:41:00aufwuchs als viele Frauen in der B.A.D. Es ist zum Beispiel hier auch eine Ostperspektive.
00:41:06Ich habe viele weibliche Abgeordnete aus den alten Bundesländern und Kolleginnen, die einfach dann sagen,
00:41:13wenn wir unsere Kinder in die Kinderbetreuung gegeben haben, dann wurden wir irgendwie als Rabenmütter bezeichnet.
00:41:20Kennen Sie nicht?
00:41:21Nein, genau. Meine Mutter wurde nicht als Rabenmütter bezeichnet, wenn sie mich in den Kindergarten gegeben hat und dann arbeiten
00:41:27gegangen ist.
00:41:28Hier gibt es ein Bild, das ziemlich düster ist. Die düsteren Bilder finde ich nicht so schön.
00:41:36Mich sprechen freundliche, klare Bilder an, mit Farben verbunden. Bei so traurigen und tristen Bildern frage ich mich immer,
00:41:48warum die Künstlerin oder der Künstler das so traurig gemalt hat und ob man nicht hätte auch was Positives sehen
00:41:54können.
00:41:54Aber es liegt vielleicht auch daran, dass ich grundsätzlich so eine optimistische und auch immer pragmatische Herangehensweise habe.
00:42:00Vielleicht ist es auch deshalb so, dass ich so ein Verständnis dann von Kunst da habe, dass ich eher die
00:42:08klaren,
00:42:08deutlichen, freundlichen Bilder sehe. Bei allem Realität, wo es auch Probleme gibt, die ich auch sehe.
00:42:15Aber wo ich dann eben sage, da müssen wir eben besser werden, müssen wir rangehen, da muss man was tun.
00:42:21Gibt es trotzdem eine Erinnerung an eine Situation, wo Sie es als schwer empfunden haben?
00:42:29Wo es so knirsch war?
00:42:38Naja, das ist schon, also wo mein Sohn beispielsweise, das war jetzt auch erst kürzlich, einfach krank war und das
00:42:45über eine lange Zeit
00:42:47und ich eben auch 14 Tage nicht hier sein konnte und wir aber auch 14 Tage Sitzungswoche hatten
00:42:53und wir uns alle gegenseitig angesteckt haben und alle krank waren und dann trotzdem ich auch viel digital teilnehmen wollte.
00:43:06Mittendrin mein Kind weggetreten ist, also der ist vom Stuhl runtergefallen und war weggeblieben.
00:43:17Ich hatte eine Leitung, eine Kommissionssitzung und meine Mutter kam mit einem bewusstlosen Kind.
00:43:26Und dann habe ich erst gesagt, ich muss hier aufhören, ich muss aufhören und mein Kind wieder beleben.
00:43:30Und das ist schon, also das war so ein Punkt, was schwierig war und was mir immer wieder noch in
00:43:39den Kopf kommt.
00:43:45Wir haben es geschafft, also er war bloß so weggetreten, aber wir mussten natürlich dann irgendwie ihn, er war weg
00:43:52und wir hatten Angst, dass er stirbt.
00:43:54Und ich musste gucken, dass er wieder kommt und hochgehalten und er kam nicht wieder und versucht dann Notarzt zu
00:44:04rufen, aber dann kam er wieder.
00:44:06Aber es war für meine Mutter und ich war gerade in einer Konferenz und musste die leiten und dann habe
00:44:12ich gesagt, ich muss kurz raus, mein Kind ist bewusstlos und das war alles, also es war schlimm.
00:44:18Und das war so ein Punkt, der mir jetzt auch immer wieder so in den Kopf kommt und wenn ich
00:44:29dann nicht da bin eine Woche, dann mache ich mir da schon Gedanken.
00:44:35Okay.
00:44:45Okay.
00:44:46Jetzt müssen wir ja gleich weiter mit den.
00:44:48So.
00:44:56Jetzt müssen wir ja gleich weiter mit den.
00:44:57Ich habe mal ein Bild mitgebracht, das ist ein Kunstwerk von Sabine Hornig und das Kunstwerk heißt, es genügt nicht
00:45:16und es zeigt den Deutschen Bundestag bei einer Abstimmung.
00:45:20Und positiv erscheinen im Bild nur die weiblichen Abgeordneten und da sehen wir auch ein Stück weit das Problem.
00:45:32Also wir haben aktuell einen Frauenanteil von 34,7 Prozent, das sind vier Prozentpunkte mehr als 2017.
00:45:40Wir haben als Bundestagsfraktion, als CDU noch 46 Frauen in dieser Legislaturperiode und 151 Männer.
00:45:52Und von den direkt gewählten Abgeordneten sind wir 25 Frauen, die direkt gewählt sind und 143 direkt gewählte Männer.
00:46:07So.
00:46:08Also das ist, so ist die Lage.
00:46:11Und ähm, da müssen wir was machen.
00:46:16Ich bin für die Quote, aber bei mir im Ort gibt es keine Frauen, die es machen wollen.
00:46:20Die kriegen sie nicht.
00:46:21Und vor allem keine jungen Frauen.
00:46:23Ich meine, gerade Kommunalkolitik lebt von jungen Frauen, weil die wissen, was in der Schule verkehrt wird, die wissen, was
00:46:28in der Kinderbetreuung wird.
00:46:29Da werden die Gelder ausgegeben.
00:46:31Das ist so wichtig.
00:46:32Es gibt sie nicht oder kaum, sag ich mal, und schon gar nicht in der CDU.
00:46:37Ich hab einen dreijährigen Sohn und hab in so einer Sitzungswoche, eigentlich bin ich von Montag bis Freitag hier.
00:46:45Und mein Sohn hat damit aber ein Problem, wenn ich die ganze Woche nicht da bin, sag ich ihm so
00:46:49offen und ehrlich.
00:46:50So, der findet es nicht gut.
00:46:52Er ist die ganze Woche bei der Oma, fragt jeden Tag, wann kommst du wieder.
00:46:55Mama, Mama, Mama, Mama, wir telefonieren abends gar nicht, weil er dann weint, wenn ich nicht da bin.
00:47:00Montag, Dienstag zum Beispiel, hab ich fast nur Fraktionsgremien.
00:47:05In der Pandemiezeit war das überhaupt kein Problem, dass es digital ist.
00:47:09Und jetzt merke ich, dass es Bestrebungen gibt, alles wieder nur in Präsenz zu machen.
00:47:14Aber warum soll ich gerade jungen Familienvätern und Familienmüttern nicht die Möglichkeit geben, hybrid dabei zu sein?
00:47:20Was ist in der Woche, wo das ist, ne?
00:47:2222 Sitzungswochen im Jahr.
00:47:24Ja, weiß man nicht.
00:47:24Ich hab auch Wochenendtermine.
00:47:26Wenn man einen Job hat.
00:47:27Ja, klar weiß man das, was man einen Job hat.
00:47:29Natürlich.
00:47:30Aber dann sagen eben in Zukunft viele Frauen, dann mach ich's nicht.
00:47:33Genau.
00:47:34Und das ist das Problem.
00:47:35Das Problem ist, dass dann sagt, dann macht euer Ding alleine oder dann machen sie in Zukunft wahrscheinlich wieder nur
00:47:40Männer.
00:47:47Das ist doch ein Postsender nach seinem Auftrag.
00:47:51Die muss bloß einschreiben, es geht bis ein Jahr danach nach Ausschreiben.
00:47:56Ja.
00:47:57Wie lange die das gerne machen?
00:48:00Ja, wenn sie es über ein Jahr machen, sollen sie es machen.
00:48:04Also das ist ja, ob da noch ganz viel kommt, ist die Frage.
00:48:08Aber wenn nix mehr kommt, ist ja dann auch nicht schlimm.
00:48:11Nein.
00:48:12Ich mach noch eine Kiste für den Kindergarten, dass man der große Hit bei allen Kindern die farbigen Zettel abziehen.
00:48:18Ja.
00:48:19Und im Büro verteilen.
00:48:28Waren Sie denn mit Kindern hier willkommen in der Politik im Bundestag?
00:48:33Ach, ich glaube, dass Kinder inzwischen hier im Bundestag, genauso wie in Landtagen,
00:48:37ihren Platz haben.
00:48:39Also ich habe selbst nicht erlebt, dass man mich der Kinder wegen in irgendeiner Weise merkwürdig behandelt hätte.
00:48:47Ganz im Gegenteil.
00:48:48Ich glaube, dass der Parlamentsalltag generell nicht gerade familienfreundlich ist.
00:48:52Also, aber das ist, das sind viele Arbeitsmodelle nicht.
00:48:58Ich glaube, dass man deswegen nicht jedes Arbeitsmodell umgestalten kann.
00:49:03Und am Ende muss es nach meinem Dafürhalten die Entscheidung eines jeden Einzelnen bleiben, ob man für sich selbst dieses
00:49:10Lebensmodell, dieses Arbeitsmodell wählt oder nicht.
00:49:14Also Politik wird nicht deswegen besser, weil sie von Frauen gemacht wird.
00:49:18Also diesem Mythos hänge ich nicht an und deswegen bin ich auch ein inzwischen sehr viel strikterer Gegner von Quoten,
00:49:26als das vielleicht vor zehn Jahren gewesen wäre.
00:49:28Also funktioniert eine Gesellschaft dann besser, wenn 50 Prozent der Frauen in Führungspositionen sitzen?
00:49:33Und ich sage, nein, halte ich für eine völlige Fehlannahme.
00:49:36Und zwar aus einem einfachen Grund, weil die allermeisten Frauen das nicht wollen.
00:49:41Wir sind biologisch nicht gleich.
00:49:44Ich kenne viele Frauen, die aus freien Stücken sagen, nein, wir möchten gar nicht den Job schieben, den der Ehemann
00:49:51schiebt.
00:49:52Ich sage auch nicht, dass das patriarchalische Modell, in dem wir ja eigentlich für alle Lebensbereiche leben, das allselig machende
00:50:00ist.
00:50:01Aber ich will gar nicht, dass der Staat anfängt, es zu regeln.
00:50:04Und ich glaube auch nicht, dass diese Regelungswut zu mehr Leistungsfähigkeit und mehr Wohlstand führt.
00:50:11Also wenn es nach mir geht, kann der Staat sich aus all diesen Dingen komplett raushalten.
00:50:17Sie meinen nicht, dass das für mehr Wohlstand bei Frauen führt?
00:50:20Nein, definitiv nicht.
00:50:22Wenn Sie berufstätig sind?
00:50:24Nein, also zu mehr Wohlstand führt es bei Frauen am Ende nicht.
00:50:28Also jedenfalls, es führt nicht zu mehr Wohlstand auf die Gesamtgesellschaft gesehen.
00:50:33Denn die Frauen bezahlen diese Wohltaten am Ende auch über Steuern und Abgaben mit.
00:50:38Dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind vor dem Gesetz, darüber diskutieren wir nicht.
00:50:44Also würde ich nie diskutieren.
00:50:46Bei der Gleichstellung habe ich große Probleme.
00:50:48Die Gleichstellung halte ich für einen riesigen politischen Fehler.
00:50:54Aber Sie haben das gemacht.
00:50:56Also Sie sind ja voll berufstätig.
00:50:59Ja, aber ich habe nie jemanden gefragt.
00:51:01Ich habe nie eine Quote dazu bemüht.
00:51:03Ich habe es privat mit meinem Ehemann geklärt, wie unser Leben aussieht.
00:51:10Und ich glaube auch, dass es nur dort geklärt werden kann.
00:51:15Und nirgendwo sonst.
00:51:17Ich habe als Frauenministerin selber das erste bundesdeutsche Gesetz gemacht zu einer Quote für Frauen und Aufsichtsräte.
00:51:25Das ist ein wichtiges Instrument.
00:51:27Und mir tut es immer leid, wenn gerade Frauen sagen, ich will aber keine Quotenfrau sein.
00:51:32Alleine der Begriff Quotenfrau ist ein schönes Beispiel dafür, dass den Frauen ja wieder eingeredet werden soll, eigentlich könnt ihr
00:51:39nichts und ihr seid nur wegen der Quote da.
00:51:41Dabei geht es bei der Quote darum, die Voraussetzung ist schon eine fachliche Eignung.
00:51:46Und es geht auch nicht darum, dass mehr Frauen als Männer sein sollen, sondern um halbe halbe und das nur
00:51:51gerecht.
00:51:52Wenn ich ein Brot aufteile und beide Hunger haben, dann würde man es auch nicht als gerecht empfinden, wenn der
00:51:59eine nur einen Krümel kriegt und der andere das ganze Brot.
00:52:01Und warum sollen wir nicht auch Einfluss, Macht und es geht auch oft um Geld, wie wird Geld verteilt, auch
00:52:08hälftig aufteilen.
00:52:11Viele sehen das ja gar nicht, obwohl sie mittendrin leben, vielleicht gerade weil sie mittendrin leben, weil es so ein
00:52:16normales Umfeld ist, denkt man, dass es gar nicht da ist als Problem.
00:52:22Gerade junge Frauen. Ich habe also viele Workshops auch für junge Frauen gegeben und habe also ganz oft am Anfang
00:52:28immer gehört, dass das Problem ist halt so ein historisches aus den 60ern und 70ern.
00:52:36Aber wir können doch jetzt alles machen und das hat damit zu tun, dass in der Ausbildung Frauen in der
00:52:41Regel das auch überhaupt nicht so erfahren, sondern ganz oft im Durchschnitt bessere Noten haben als die Jungs.
00:52:47Studienplätze kriegen sie entsprechend auch, wenn auch sie segregiert oft auch schon die Studienrichtungen wählen, aber so die ersten Arbeitsplätze
00:52:58kriegen sie auch noch.
00:52:58So ist es mir ja auch gegangen bei der Unternehmensberatung, selbst meine ersten Beförderungen gingen super und das heißt so
00:53:04bis 25, 28 kriegen die meisten Frauen diese Diskriminierungsmuster gar nicht so mit.
00:53:10Dann kriegen sie ihre ersten Kinder und dann stellt sich auf einmal heraus, der Partner, vor dem man dachte, der
00:53:16ist egalitär drauf, der ist das gar nicht.
00:53:19So war das bei mir auch. Große Überraschung. Muss man vor der Schwangerschaft klären idealerweise, was man damit eigentlich meint,
00:53:27wie das im realen Leben aussehen kann.
00:53:29Und ja, dann stellt man fest, hups, hier gibt es gar keine Kita. Oder man stellt fest, dass auf einmal
00:53:34der Arbeitgeber diskriminiert, nur weil man Kinder bekommen hat.
00:53:37Wäre man vorher gar nicht drauf gekommen, hat man aber gar nicht drauf geachtet. Deswegen muss man immer noch auch
00:53:44viel aufklären und Menschen diese Brille aufsetzen, mit der sie in der Lage sind, das zu sehen, wie das meine
00:53:50Mama bei mir gemacht hat, schon als ich noch ein Kind war.
00:53:54Quote finde ich auch ganz toll, aber die kann, wenn ich nur 20 Prozent Frauen habe, kann ich nicht 50
00:54:00Prozent Quote erfüllen.
00:54:01Darum müssen Sie auch Anreize schaffen. Sie müssen Anreize schaffen, damit die Frauen auch grundsätzlich in die Partei kommen. Das
00:54:08schaffen Sie natürlich auch, wenn Sie ein breiteres Themenspektrum anbieten.
00:54:11Darf ich das machen. Sie müssen auch vielleicht mal an dem Frauenbild arbeiten. Es darf nicht immer automatisch heißen, Frau
00:54:18Kind, Frau pflegt die Eltern.
00:54:20Aber ich habe immer von jungen Vätern und Müttern gesprochen.
00:54:24Ja, aber weil Sie auch Ihre Situation so dargestellt haben, als dass Sie das müssen, wenn das Kind krank ist.
00:54:29Also ich sage Ihnen nur mal, mein Mann hat unsere Kinder erzogen und mein Mann pflegt jetzt seine Mutter.
00:54:34Ja, mein Mann hat selber drei Kinder, wir wohnen in einer Patchwork-Familie.
00:54:38Ja, dann ist das auch schwierig.
00:54:39So.
00:54:39Das klappt jetzt doch nicht.
00:54:40Aber nur, wenn sich das ändert, dann kriegen wir das vielleicht auch oben in den Augen.
00:54:45Ja, aber ich kann Ihnen nur sagen, ich habe noch drei Stiefen immer mal noch zu betreuen.
00:54:50Also, tschüss.
00:54:52Tschüss.
00:54:52Tschüss.
00:54:53Hat Frau Merkel aber schon auch ein Feld, das noch zu beackern ist, hinterlassen?
00:55:03Ich glaube schon, dass sie es betrieben hat.
00:55:08Sie hat ja gerade auch in den letzten ein, zwei Jahren sehr deutlich gesagt, dass es eine Parität braucht.
00:55:16Sie hat natürlich auch gemerkt, wie die Verhältnisse in der Partei sind, das muss man ja auch ganz, ganz ehrlich
00:55:24sagen.
00:55:25Also es ist ja nicht so, dass die Partei heppi hoheo schreit bei einer Frauenquote, sondern dass es kontrovers diskutiert
00:55:31wird.
00:55:32Das mit der Parität, das hat sie erst nachdem sie erklärt hat, dass sie nicht mehr Kalidia so hat gesagt.
00:55:38Genau, ich weiß.
00:55:41Ja, so ist die Lage.
00:55:45Könnte besser sein.
00:55:47Aber wir gehen voran.
00:55:48So, ich muss jetzt gleich präsidieren.
00:56:16So.
00:56:20So.
00:56:22So.
00:56:22So.
00:56:23So.
00:56:34So, so.
00:56:50In the current legislature, we have a president of the parliament,
00:56:55that was a long time ago, now it's Bärbel Baas,
00:56:58and then there are five other members of the five democratic parties.
00:57:03And of course, only a single man had it before.
00:57:07We had a six-year-old group with five women,
00:57:10and I noticed that it was different.
00:57:13For example, a woman had a speech on the Pulse,
00:57:17and they were often interrupted and often received strange calls.
00:57:21And one of these strange calls was something with Küken.
00:57:24And that gave an ordnance call,
00:57:26that would not happen to the old men in the old legislature.
00:57:29That would not happen.
00:57:30That would have been through as,
00:57:32well, it was just a call.
00:57:34So, hahaha.
00:57:36But these women don't let that go through.
00:57:38For them is this a sexist statement,
00:57:40which is a評価 of the speaker.
00:57:43And that's what they're saying.
00:57:46They want more companies against digital violence,
00:57:50which women are in particular.
00:57:52They want more companies for sexism and sexual violence in the Bundestag,
00:58:00which also concerns all the employees.
00:58:02Also the government administration,
00:58:04also the board members.
00:58:06There are a few thousand employees,
00:58:09who work there.
00:58:10And there are no longer structures
00:58:12where you can switch to certain circumstances.
00:58:15So, all of this is now a more important topic.
00:58:19You can see that something has changed.
00:58:22There was also the MeToo-Debatte.
00:58:25There was also the MeToo-Debatte.
00:58:27There was also...
00:58:29And then...
00:58:30And then...
00:58:32And then...
00:58:32And then...
00:58:32And then...
00:58:36And then...
00:58:37They were still thinking.
00:58:37I already expected to support.
00:58:45And...
00:58:50And then...
00:58:51Oh no, I was not Abgeordnete, there was not yet, I was working on it.
00:58:58And there was a request for me to support me, to be able to take care of myself,
00:59:05to be able to make a career, if not for a certain person,
00:59:17to be able to take care of myself.
00:59:20So, and then I was shocked.
00:59:27And then, when I was with the theme of the woman,
00:59:32I was more intense at the time,
00:59:36it became a little bit worse,
00:59:41that I was, it was about 3-4 years ago,
00:59:47that I was not active.
00:59:49I was bigger than I was.
01:00:03ORCHESTRA PLAYS
01:00:33ORCHESTRA PLAYS
01:00:50Definitiv gibt es ein Problem mit Überforderung und auch mit Überarbeitung in der Politik.
01:00:56Die Erwartungshaltungen sind immens, die sind astronomisch.
01:01:00Man darf ja auch gar keine Fehler machen, also Fehler werden einem nicht verziehen.
01:01:04Da werden alle Scheinwerfer draufgehalten und deine politischen Feinde warten darauf, dass du irgendwas falsch machst.
01:01:10Und das sind schwierige Situationen. Und meine Erfahrung ist, dass Männer das zum Beispiel besser ausblenden können.
01:01:16Also bei Frauen verzeiht man Fehler seltener, Frauen verzeihen sich selber Fehler aber auch seltener.
01:01:22Und als ich zum Beispiel überlegt habe, ob ich noch eine zweite Legislatur mache, war das ein ganz wichtiges Argument.
01:01:27Ich habe wirklich Wochen und Monate lang auch mit meiner Familie zusammen überlegt, schaffe ich das überhaupt nochmal vier Jahre,
01:01:36rein gesundheitlich?
01:01:38Und will ich mich so ausquetschen lassen wie eine Zitrone? Weil das bedeutet es faktisch.
01:01:43Also man muss auf extrem viel im Leben verzichten. An Familie, an Erholungswert, an Freizeit.
01:01:49Ich brauche nur in den Spiegel gucken. Also es gibt auch so ein Sprichwort, ein Jahr im Bundestag sind sieben
01:01:54normale Lebensjahre.
01:01:56Also wenn ich meine grauen Haare zähle, dann scheint es zu stimmen.
01:02:02Ohne mein Spinnrad würde ich verrückt werden und hätte es gar nicht geschafft.
01:02:05Also man kann ja auch mental gar nicht runterfahren. Mit Spinnrad kann ich das.
01:02:25Was ist das Schwerste am Politikerinnen sein?
01:02:32Dass es einen auffrisst, dass es einen müde macht, dass man im Hamsterrädchen läuft.
01:02:40Dass man auch, egal wie schnell man in diesem Hamsterrad läuft, ja zwangsläufig nie ankommt.
01:02:46Dass die To-do-Listen immer länger werden und dass man selbst in der Opposition einer sehr kleinen Partei im
01:02:53Bundestag sehr, sehr viele Möglichkeiten hat, Dinge zu beeinflussen.
01:02:58Aber die Zeit nur für einen Bruchteil reicht.
01:03:01Ich versuche langsam meinen Frieden damit zu machen, weil es unmöglich ist.
01:03:07Dass die Ansprüche, die man am liebsten erfüllen wollen würde, in der Zeit, die man hat im Bundestag, das Maximalste
01:03:15daraus zu holen, dass ich diese Latte für mich ein bisschen absinke.
01:03:20Weil man es sonst echt nicht schafft.
01:03:21Also in der ersten Legislatur hatte ich ja schon so einen Burnout und war fix und fertig.
01:03:26Und dann konnte ich mehrere Wochen gar nichts machen.
01:03:30Also man muss, man muss, ich sage das mantra-mäßig, mir gerade auch wieder mal selber begreifen, dass man im
01:03:37Marathon nicht so laufen kann, als wäre es ein 100 Meter Lauf.
01:03:41Dann breche ich nämlich zusammen und komme gar nicht ans Ziel.
01:03:45Und deswegen muss man ertragen können, dass man viele Möglichkeiten, die man hat, was positiv zu verändern, einfach nicht wahrnehmen
01:03:51kann.
01:03:53Das tut richtig weh.
01:03:57Ihr Vorgänger, Herr Sellering, ist wegen einer Krebserkrankung abgetreten.
01:04:01Sie haben das anders entschieden.
01:04:04Ja.
01:04:04Ja, also die Krebsdiagnose war natürlich ein totaler Schock für mich und meine Familie, weil sie für mich aus heiterem
01:04:14Himmel kam.
01:04:15Ich bin eine junge Frau zu diesem Zeitpunkt gewesen und war gesund und habe eben nicht mit so einer Diagnose
01:04:22gerechnet.
01:04:23Und das verändert natürlich erst mal alles.
01:04:25Es ist irgendwie gefühlt, als ob für einen selber die Welt stehen bleibt.
01:04:29Aber alles um einen herum geht erst mal ganz normal weiter.
01:04:33Und natürlich stand die Frage im Raum, kann ich wieder gesund werden und kann ich die Therapie und mein Amt
01:04:41verbinden?
01:04:42Und das habe ich besprochen, vor allem natürlich mit meiner Familie, mit meinem Mann und natürlich auch mit den behandelnden
01:04:50Ärzten.
01:04:51Und die haben mir Mut gemacht, die haben mir berichtet von einer Lehrerin, aber auch von einer Unternehmerin, die eben
01:04:57ihre Termine reduziert haben.
01:04:59Aber die eben an Tagen, wo es gut ging, bearbeitet haben und an Tagen der Therapie und um die Therapie
01:05:06herum, wo es einem auch schlecht geht, eben sich zurückgenommen haben.
01:05:09Und das hatte ich mir vorgenommen und das ging auch zwei Dritte lang der Therapie gut.
01:05:16Es war hart, aber es ging gut.
01:05:18Und dann kam zum Schluss die Corona-Pandemie, während ich noch Therapiesitzung hatte und das war echt richtig brutal.
01:05:27Das muss ich echt sagen, aus heutiger Sicht staune ich selber, was ich da gemacht habe.
01:05:31Aber die Pandemie war ja so eine, gerade am Anfang, so eine absolute Angstsituation für die Menschen.
01:05:39Wir kannten die Bilder aus Italien und niemand wollte, dass das bei uns passiert.
01:05:44Und da habe ich mir gesagt, also in so einer Krisensituation muss die Kapitänin an Bord bleiben.
01:05:50Alle anderen bleiben ja auch, die Verantwortung haben.
01:05:53Und habe das dann durchgezogen und das war schon wirklich, ja, es waren so zwei Welten.
01:06:01Ich bin zu diesem Zeitpunkt jeden Morgen ins Klinikum Schwerin gefahren zur Bestrahlung
01:06:07und bin immer morgens ganz tapfer mit meinem Fahrrad da hochgeradelt,
01:06:11weil ich irgendwie mich auch bewegen musste und an der frischen Luft sein musste.
01:06:15Und man glaubt es nicht, aber die zehn Minuten, wo ich dann im Strahlenraum lag,
01:06:21das ist ja so ein abgeschlossener Raum, das schließt sich dann irgendwann, man liegt auf einer Liege
01:06:26und irgendwann schließt sich die große Stahltür, weil die Mitarbeiter natürlich geschützt werden
01:06:32und nicht dann während der Bestrahlung im Raum sind.
01:06:34Und man liegt da so auf der Liege und oben war so ein Bild, auf das man schauen konnte.
01:06:40Und es war der Leuchtturm in Warnemünde.
01:06:44Und das hat mich echt getragen.
01:06:46Da dachte ich immer so, da willst du irgendwann wieder hin, da willst du irgendwann wieder stehen
01:06:49und da muss wieder alles gut sein.
01:06:52Und dann habe ich wirklich für zehn Minuten während der Therapie, die merkt man ja nicht,
01:06:57man merkt ja erst später die Folgen der Bestrahlung, auch meine Augen geschlossen.
01:07:01Und es war der einzige Moment in dieser krassen Corona-Zeit, wo ich für mich war und für mich Ruhe
01:07:09hatte,
01:07:10ausgerechnet in diesem Strahlenraum.
01:07:26Sohn.
01:07:29Sohn.
01:07:30Sohn.
01:07:31Sohn.
01:08:15What's going on?
01:08:16Ferdinand, what's going on?
01:08:19Tobias, I'm going to have the hair spooked.
01:08:23And you didn't have it, right?
01:08:26I'm going to have the hair spooked.
01:08:30How are you doing?
01:08:32Probably.
01:08:32It feels like it's not so.
01:08:34But I feel like it's right.
01:08:38Because I can deal with the whole day
01:08:40all the things I can do.
01:08:44Not only because we do it themselves
01:08:46in the garden and in the house,
01:08:48but because there is a lot to do.
01:08:52And I try to work out the checklists
01:08:54and make them faster,
01:08:57as I can learn them.
01:08:59Were you already out there?
01:09:01No.
01:09:02I can't remember anything.
01:09:04I started to work
01:09:06after my oldest daughter
01:09:08almost immediately,
01:09:11because I was in the promotion.
01:09:14There was no longer debate
01:09:15to pause.
01:09:17I was going to be ready.
01:09:17I was going to be ready.
01:09:20And that went actually
01:09:21nahtlos so on.
01:09:23When Franziska and Tobias
01:09:24came to the world,
01:09:26we lived in Leipzig
01:09:28and I had my own company.
01:09:30There was no holiday.
01:09:32There was no holiday.
01:09:32I stayed two or three weeks
01:09:34at home.
01:09:35But then I took the job
01:09:37as a baby
01:09:39as a baby.
01:09:39And my mother was so sweet
01:09:40and drove her to the garden
01:09:42so that I came to work
01:09:45and the other day
01:09:45came.
01:09:47And we'd swim?
01:09:49Yeah!
01:09:50Yeah!
01:09:51You all overpassed?
01:09:52Yeah!
01:09:56Mama!
01:09:57Come with!
01:09:58I come with!
01:10:01why did you have as a young woman
01:10:04that's the way to change
01:10:06I knew that you were asking
01:10:10the story is very simple to tell
01:10:15we had already 2013
01:10:17in the Young Alternative for Deutschland
01:10:19the issue of the education
01:10:22on the agenda
01:10:24and it was the question
01:10:25if we should have a bill
01:10:27we should have a bill
01:10:28to make a bill
01:10:30and no one had the courage
01:10:32to put this bill
01:10:33as a person with his face
01:10:35I was the only one who was ready to do
01:10:38Rauke Petry
01:10:40who comes from a family
01:10:42in which there were two times
01:10:43conflicts
01:10:45takes this issue as a word
01:10:50it was often been tried
01:10:52in the years later
01:10:54to create a discrepancies
01:10:56that I don't see
01:10:58because
01:11:00both the flood
01:11:01of my father
01:11:03or of his family
01:11:04to the war
01:11:05as well as our
01:11:07from the military
01:11:09was a flood
01:11:10in one country
01:11:13we are still talking about
01:11:14Germany
01:11:15I saw
01:11:16I saw
01:11:16with your children
01:11:18with your children
01:11:19do you want to live in a
01:11:20migrations state
01:11:21from Frau Merkel
01:11:22or in a free
01:11:24land
01:11:24where our children
01:11:25are
01:11:27Yes
01:11:29they are going to
01:11:30your child
01:11:31in Duisburg
01:11:32to school
01:11:33or in Offenbach
01:11:33and is
01:11:34nahezu
01:11:35the only
01:11:36German
01:11:38in the class
01:11:39is that
01:11:40is that
01:11:41I'm not
01:11:42really
01:11:42I am not
01:11:43I think
01:11:45that it's good
01:11:45It's not
01:11:47Do you mean
01:11:48that you talk about
01:11:50the ethnicity
01:11:50of violence
01:11:51in Germany
01:11:53or
01:11:54the situation
01:11:57after the war
01:12:01Well, first of all, in the fact, um this well to answer, I know in which context I said it.
01:12:07It's always, from the context, gemein to ask something.
01:12:12But it's definitely right, that we, and also I,
01:12:17at the limits of what we said, what we said, that we have probably overzogen.
01:12:25That's what I'm saying.
01:12:27Every Politiker schafft es mal, sich zu vergaloppieren an irgendeiner Stelle.
01:12:30Man kann sagen, es ist an gewissen Punkten im Spektrum gefährlicher als an anderen.
01:12:35Das hängt dann auch davon ab, wo man politisch steht.
01:12:39Also wenn die Linken die Reichen am liebsten in Straflager oder Lager packen würden,
01:12:46da kann man auch sagen, puh.
01:12:47Aber nochmal, ich glaube, dass diese Radikalisierung stattfindet,
01:12:50dass sie auch mir passiert ist, dass ich das auch nicht immer gemerkt habe
01:12:55und dass ich erst aussteigen musste, um auch selbst an der Stelle zur Ruhe zu kommen,
01:13:01um diesem Druck nicht mehr zu unterliegen, immer noch eine Umdrehung mehr zu bringen.
01:13:07Also wenn man mir vorwerfen will, dass ich in meiner Eigenschaft als AfD-Vorsitzende
01:13:12diesen Diskurs befeuert habe, dann nehme ich diese Kritik wahr.
01:13:16Ich teile sie aber nicht.
01:13:18Für das Abgleiten der AfD in den Folgejahren kann ich mich nicht entschuldigen,
01:13:26weil ich es zu einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr in der Hand hatte.
01:13:28Ich habe es versucht aufzuhalten und ich habe es nicht geschafft.
01:13:31Also man kann mir vorwerfen, dass sie es nicht geschafft haben
01:13:32und diese Kritik muss ich annehmen.
01:13:34Und das tue ich dann auch.
01:13:35Aber ich habe es zumindest versucht und das ist der Punkt, an dem ich erkannt habe,
01:13:46dass ich mich politisch nicht mehr werde durchsetzen können.
01:13:48Und zwar zu einem Zeitpunkt, als ich noch in Funktion war
01:13:53und zumindest satzungstechnisch die Macht innerhalb der Partei inne hatte,
01:13:58habe ich sie freiwillig abgegeben, um bestenfalls sie Nachfolgern zu überlassen,
01:14:05die es besser machen, was sie nicht getan haben.
01:14:08Nicht im Sinne einer positiven Wirkung der Partei jedenfalls.
01:14:11Also ich bedauere nicht, für die AfD tätig gewesen zu sein.
01:14:15Ich bedauere, was aus ihr geworden ist.
01:14:17Und ich bedauere, dass wir es nicht geschafft haben, sie auf Kurs zu halten.
01:15:12Die Zukunft der Partei ist nicht sicher, würde ich mal sagen.
01:15:16Also wir sind da schon an einer Art Scheideweg.
01:15:20Und wenn wir dann nicht mal mehr existieren im Bundestag,
01:15:22und die einzige Opposition heißt CDU und AfD,
01:15:25na das sind nicht die, die eine Kindergrundsicherung fordern werden.
01:15:28Das sind nicht die, die sagen werden und vorrechnen werden,
01:15:31dass selbst mit 12 Euro Mindestlohn, das ist ja toll, dass er jetzt steigt.
01:15:34Aber selbst mit dem, mit mehr als 40 Jahren arbeiten,
01:15:37bekomme ich eine Rente, bei der ich aufstocken muss.
01:15:40Auch bei Vollzeitarbeit. Und das ist nicht in Ordnung.
01:15:46Deswegen lohnt es sich auch dafür zu kämpfen.
01:15:49Nicht gleich hinzuschmeißen und zu sagen,
01:15:52doofe Leute da, die zanken sich nur.
01:15:54Man muss es selber anders machen.
01:15:56Und ich versuche mich aus diesen Streitereien,
01:16:01soweit es irgend geht, rauszuhalten.
01:16:04Und versuche einfach bestmöglich meine fachliche Arbeit zu machen.
01:16:10In der Arbeit der Partei Die Linke ist jetzt nichts schief gelaufen in den letzten Jahren.
01:16:19Also irgendwelche Impfgegner und Querdenker und sowas spielten ja vorher einfach in der Wahrnehmung keine Rolle.
01:16:24Und plötzlich waren die da. Und auch bei uns da.
01:16:28Und auch bei Personen, die man sieht und hört, die also eine Relevanz haben in der Öffentlichkeit.
01:16:34Und dann kommt auf einmal so ein Angriffskrieg von Putin und Russland auf die Ukraine.
01:16:38Was natürlich bestimmte außenpolitische Positionen, die in der Linken auch sehr verbreitet waren,
01:16:45auch nochmal völlig anders bedeutsam macht.
01:16:49Weil sie auf einmal tagespolitisch relevant sind, jeden einzelnen Tag.
01:16:53Und wo es halt um Leben und Tod geht.
01:16:56Und wo man nicht sagen kann, naja, das entscheidet man irgendwann mal.
01:17:00Ja, jetzt ist irgendwann.
01:17:02Und jetzt muss man eine Position haben.
01:17:04Und wir haben halt ...
01:17:06Ich bin auch eine Grundpazifistin.
01:17:08Also ich stehe eigentlich zu dem Grundsatz, keine Waffenexporte in Krisengebiete.
01:17:13Aber ich kann das jetzt auch nicht mehr öffentlich sagen.
01:17:16Weil ich nicht weiß, ob das richtig ist.
01:17:18Ich kann nicht in meinem Haus Ukrainer beherbergen, die mir von zu Hause erzählen.
01:17:23Und irgendwie öffentlich fordern, dass ihre Angehörigen sich nicht verteidigen können sollen,
01:17:28weil sie keine Waffen kriegen. Das kriege ich nicht hin.
01:17:32Und ich weiß nicht, was richtig ist. Ich weiß es einfach nicht.
01:17:35Und es gibt halt immer noch Personen, auch bei der Linken, die halt sehr ...
01:17:42Also ich finde absolut unerträgliche Positionen repräsentieren.
01:17:47Man kann nicht immer nur so weich Dinge sagen.
01:17:50Ja, weil spätestens dann, wenn es einen Anwendungsfall gibt wie jetzt,
01:17:54haben wir keine passenden Antworten.
01:18:04Hier ist noch ein bisschen.
01:18:08Hier ist noch ein bisschen.
01:18:12Hier ist noch ein bisschen.
01:18:22Okay.
01:18:32Oh.
01:18:34Very nice.
01:18:44What is with Social Gerechtigkeit in the CDU?
01:18:47Oh, that's a very big word.
01:18:49Social Gerechtigkeit is a big word.
01:18:53One interpret it so, the other interpret it so.
01:18:57But, honestly, it's also about 12 Euro Mindestlohn.
01:19:01Also, nochmal die gesetzliche Festlegung, auch wenn unsere Fraktion da ein Stück weit sich da auch enthalten hat.
01:19:12Aber grundsätzlich ist es eigentlich der richtige Ansatz, da nochmal eine politische Regelung zu machen.
01:19:23Ich habe auch Menschen, die zu mir kommen, die für ein Geld arbeiten, wo ich sage, sie müssen mit ihrem
01:19:34Chef reden, das geht so nicht.
01:19:36Auch schon diese Ungerechtigkeit, das ist schon auch zwischen Ost und West noch und da muss der Staat schon reagieren.
01:19:45Ich habe die Enthaltungskarte mit großen Bauchschmerzen eingesteckt in die Urne, in die Abstimmurne.
01:20:18Hier habe ich eigentlich schon meine Kindheit mit verbracht.
01:20:22Meine Mutter hat mich mit dem Kinderwagen hier um die Talsperre gefahren und es ist immer auch mein Lieblingsort geblieben.
01:20:32Also ich komme oft her, mit der Familie alleine, zum Joggen, zum Entenfüttern mit dem Jakob.
01:20:40Da hinten ist noch ein Spielplatz, Sommer wie Winter, ist auch im Winter ganz toll.
01:20:46Da kann man gut entspannen. Meine Mutter hat immer mal gesagt, das sieht aus wie in Kanada.
01:20:51Der See, also die Talsperre und die Bäume so links und rechts, das ist sozusagen die Vorstellung von Kanada, das
01:20:59kleine Kanada im Vogtland.
01:21:02Ja, also und von daher ist es ein schöner Ort.
01:21:24Ich bin derzeit auf Arbeitssuche und habe angefangen mich zu bewerben, aber daraus gibt es noch kein Ergebnis.
01:21:34Auch wenig Feedback, aber das ist ja meistens so. Das heißt, ich werde die nächsten Monate damit verbringen, einfach weiter
01:21:42auszuloten, ob es am Markt einen Platz für mich gibt.
01:21:50Seit über 25 Jahren komme ich jetzt schon auf diese Insel und wir haben als Familie das Spiel, wenn wir
01:21:56auf der Fähre sind, wer als erstes den Leuchtturm sieht.
01:21:59Und der Leuchtturm ist so ein tolles Symbol, egal wie es stürmt, egal wie dunkel es ist.
01:22:04Er gibt mit seinem Licht immer Orientierung und diese Situation hat man auch im Leben. Es gibt Momente im Leben,
01:22:11die sind dunkel, da stürmt es und da braucht man dieses Licht.
01:22:16Und das gilt für mich selber in solchen Momenten, aber es gilt auch für mich als Ministerpräsidentin für mein Land,
01:22:25dass dann, wenn es schwierig ist, wenn es stürmt, wenn es unruhig ist, dass ich möglichst den Menschen Orientierung gebe.
01:22:31Und Leuchttürme und Leuchttürme, die sind gleichzeitig aber sehr wichtig gewesen für die Schiffe, die kamen. Und wenn die ausfielen,
01:22:38dann sind Schiffe auch untergegangen.
01:22:40Also was ist, wenn Fehler passieren?
01:22:43Also, wenn sie mit sich um will, persönlich will.
01:22:50Ich glaube, auch ich bin nur ein Mensch und deswegen bin ich natürlich nicht fehlerfrei.
01:22:57Und auch ich mache viele und für mich ist eigentlich wichtig, immer wenn was nicht gut läuft, und das weiß
01:23:03man ja oft in der Rückschau besser als vorher, sonst hätte man es nicht so gemacht,
01:23:08dann bespreche ich das mit meinem Team offen und sage, was können wir aus dieser Situation lernen oder was würde
01:23:14man beim nächsten Mal anders machen.
01:23:16Denken Sie darüber nach, was danach kommen könnte?
01:23:20Nein, das ist für mich so im aktuellen kein Thema. Ich bin sehr jung in die Politik gekommen und deswegen
01:23:28war es für mich nie Thema, dass ich das jetzt irgendwie unbedingt mein Nebenland mache.
01:23:34Aber ich habe eben gerade in den letzten Jahren gelernt, es kommt vieles anders, als man denkt und deswegen ist
01:23:40es für mich jetzt nicht, dass ich das irgendwie plane.
01:23:43Ich habe mich gefragt, ob Frau Schwesig dann wieder in die Steuerverhandlungen gehen würde.
01:23:48Bestimmt nicht.
01:23:58Kann man vom Osten heute was lernen?
01:24:09Ja, mit Strukturbrüchen fertig zu werden, also die sich neu erfinden zu müssen, das kann man lernen.
01:24:24Ich glaube, dass diejenigen, die wirklich Freiheit wollten im Osten, auch wenn das keine Mehrheit war, denjenigen, die sie geschenkt
01:24:33bekommen haben qua Geburt, viel erzählen können.
01:24:37Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir keinen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung hätten, wenn es nicht zur deutschen Einheit gekommen
01:24:43wäre.
01:24:44Also dieses Selbstverständnis für Kinderbetreuung, für Vereinbarkeit, das hat der Osten und das haben vor allem die ostdeutschen Frauen in
01:24:51ganz Deutschland eingebracht.
01:24:53Also das war ein so unfassbarer Wandel, dass der für mich eigentlich unvorstellbar war.
01:24:59Das heißt, wir haben gemeinsam ein Ziel erreicht, das ich eigentlich als unerreichbar verinnerlicht hatte.
01:25:05Und daraus habe ich auch die Lektion gelernt, dass ich es eigentlich gar nicht beurteilen kann.
01:25:10Also mir selber ist bei der Beurteilung nicht zu trauen, ob etwas erreichbar ist oder nicht.
01:25:16Was für mich zu Optimismus führt, weil auch wenn es mir unwahrscheinlich und unmachbar vorkommt, könnte es ja trotzdem sein.
01:25:23Und dann lohnt zumindest der Versuch.
01:25:25Dann klappt es vielleicht nicht, aber vielleicht klappt es ja doch.
01:25:29Und das ist für mich auch so ein Antriebsmotor, weil er mir immer genug Hoffnung und immer genug Energie gibt,
01:25:35dass auch wirklich schwere, große Herausforderungen, wenn wir alle mitmachen, auch wenn wenig Zeit ist, ja, Klimakrise zum Beispiel, dass
01:25:45man das noch schaffen kann.
01:25:46Und dann, wenn wir alle mitmachen.
01:25:51Und dann kommen das ganze Zeit.
01:25:59Und dann?
01:25:59Dann?
01:26:08Und dann?
01:26:10Dann?
01:26:15Dann?
01:26:16Dann?
01:26:32We'll see you next time.
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