- vor 5 Stunden
Die Rosenheim-Cops (175) Staffel 9 Folge 21 - Eine Hochzeit und ein Todesfall
Die Rosenheim-Cops (175) Staffel 9 Folge 21 - Eine Hochzeit und ein Todesfall
Die Rosenheim-Cops (175) Staffel 9 Folge 21 - Eine Hochzeit und ein Todesfall
Die Rosenheim-Cops (175) Staffel 9 Folge 21 - Eine Hochzeit und ein Todesfall
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Die Rosenheim-Cops (175) Staffel 9 Folge 21 - Eine Hochzeit und ein Todesfall
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Die Rosenheim-Cops (175) Staffel 9 Folge 21 - Eine Hochzeit und ein Todesfall
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KurzfilmeTranskript
00:07Musik
00:35Oh Gott!
00:38Was war denn das?
00:39Die Tür fällt nicht richtig.
00:41Naja, bei der Behandlung war kein Wunder.
00:43Irgendwas klemmt doch.
00:44Sagen Sie sich ein Fachmann, Sie sind Polizist und kein Schlosser.
00:47Fachmann besorgen, jawohl.
00:50Stuckel, Schlosser Frommknecht, Urrufe.
00:52Ja, können wir lassen.
00:54Michi, wer Türen zuschlagen kann, der kann auch ein Schlosser anrufen.
00:57Ich hab zu tun.
01:00Herr Hansen!
01:02Ja, aber mit ein bisschen gutem Willen könnte man doch umstellen.
01:04Was heißt umstellen?
01:06Herr Hansen, ein Jäger hat gerade angerufen und hat gesagt, es ist jemand zusammengefahren worden auf der Landstraße nach Bad
01:11Aibling,
01:11da in der Kurve, wo das Marthal steht, hinterschussenried und er sagt, es schaut nach Absicht aus.
01:16Ähm, wo?
01:17Da in der Kurve, wo das Marthal steht, hinterschussenried.
01:20Was ist ein Marthal?
01:22Das ist ein Kreuz, was aufstellen muss, wenn so ein, der breselt hat.
01:25Ein Gedenkholz, das Hinterbliebene für verunglückte Angehörige errichtet.
01:30Ach so.
01:32Und wo genau ist das passiert?
01:34Mit käme ich zur Gsenner.
01:37Frommknecht Urhofer, jetzt hab ich's da.
01:39Ich hab's verstanden, Michi.
01:41Wo ist denn der Herr Hofer?
01:44Offiziell entschuldigt, er kommt später.
01:46Offiziell entschuldigt?
01:47Geschehen noch Zeigen und Wunder.
01:48Ich sag ihm Bescheid.
01:49Gut, und wenn mich jemand sucht, in zwei Stunden bin ich wieder da.
01:53Ist recht, Herr Achtziger.
01:58In letzter Zeit ist er aber häufig über Mittag weg.
02:00Mhm.
02:03Könnte mit seinem Engagement für die Musikakademie zu tun haben.
02:07Könnte.
02:08Ja, Herr Hofer, grüße Sie, es gab er der Leich.
02:11Ja, auf der Landstraße nach Bad Aibling bei dem Marthal in der Kurve Richtung Schüssenried.
02:15Ja, der Herr Hansen ist schon unterwegs.
02:17Ja, ist recht, wieder hören.
02:20Mit der Musikakademie hat das überhaupt nichts zu tun.
02:22Ach, jetzt machen Sie mich aber neugierig.
02:25Michi, grüß dich.
02:26Ich wollte eigentlich nur sagen, dass der Hofer schon unterwegs ist.
02:29Ja, bitte, servus.
02:30Ich sollte wohl nicht weiter nachbohren.
02:32Könnte ja was Privaters sein.
02:34Privat schon eher, Frau Ortmann.
02:35Ach, und...
02:38Herr Frommknecht.
02:39Grüße Sie, Stockler am Apparat von der Kripo Rosenheim.
02:41Ich wollte Ihnen nur sagen, bei uns klemmt eine Tür.
02:44Bei Ihnen klemmt's auch?
02:46Ach so, im Kalender.
02:48Ja, wann hätten Sie denn Zeit?
02:50Ja, übermorgen ist recht.
02:51Ich bin aber achtig da.
02:52Danke, wieder hören.
02:59Oh, Sie geben schon auf, Frau Ortmann?
03:01Ja, Frau Stockl.
03:02Ich lasse mich da von Ihnen nicht am Nasenring herumführen.
03:05Der Herr Achtziger geht ins Times Square.
03:07Ins Times Square?
03:09Warum?
03:11Zum Mittagessen.
03:12Ach, das ist ja ganz was Neues.
03:14Und das jetzt schon das dritte Mal in der Woche.
03:16Das dritte Mal?
03:17Und das nicht alleine.
03:20Eine Frau.
03:22Die Frau Krömer.
03:24Nein, die Zwillingsschwester, von der vergiftet worden ist.
03:28Meinen Sie, da läuft was?
03:29So sicher, wie der Kaffee in die Kanne läuft.
03:41Aber die beiden kannten sich da aber gut genug.
03:45Das ist Frau Krömer.
03:46Ach, hallo.
03:48Kleinen Moment noch, ja?
03:51Danke.
03:52Sie kann nicht noch.
03:57Ballzeit, der Achtziger?
03:58Ballzeit.
03:58Der Tisch zurecht?
03:59Ja, wunderbar.
04:01Das war so, ich glaube nicht.
04:02Das glaube ich.
04:05Weißt du, ich habe wirklich keinen Fehler gemacht.
04:08Wenn ich wüsste, war das Sieg.
04:12Also Sie saßen da auf dem Hochsitz und haben es gesehen.
04:15Ja, genau.
04:15Der Bade ist da wieder geflogen.
04:42Sebastian von Schleder.
04:47Nicht aber ist mit dem Herzen.
04:51Alles gut, Frau Dritte.
04:52Ach, guten Tag.
04:53Der Tote heißt Kurt Lohmeier.
04:55Er schaut nicht von hier zu sein.
04:57Er hat einen südafrikanischen Pass, den hat jetzt Spurensicherung.
05:00Super.
05:00Willst du so sein?
05:03Typischer Verkehrsunfall.
05:04Innere Blutung und wer weiß was noch.
05:11So.
05:14Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen.
05:16Ja, so.
05:17Das hat er noch nicht ganz verkraftet.
05:20Und jetzt hat sie einen anderen.
05:23Auch aus Rosenheim, ursprünglich.
05:26Lebt aber schon seit einer Ewigkeit in Afrika.
05:29Der andere?
05:32Hat einen Traum von einer Villa am Kap der guten Hoffnung.
05:37Genau da an der Vereinigungsstelle vom Pazifik und Atlantik.
05:41Da scheint er ja nicht am Hungertuch zu nagen.
05:44Stinkreich.
05:45Tja, wie das Leben so spät.
05:48Jetzt kommt es aber noch dicker.
05:50Ach so.
05:52Seine Ex hat wieder geheiratet.
05:56Den anderen?
05:57Mhm.
05:59Und jetzt weint er jeden Abend mir die Ohren voll.
06:02Verständlicherweise.
06:03Jetzt ist gerade die Krömer sein Kummerkasten.
06:06Das könnte noch eine Zeit dauern.
06:10Soll ich sie losweisen?
06:22Das ist ein Leihwagen.
06:26Und der Herr ist anscheinend im Hotel Rosenheim abgestiegen.
06:30König Ludwig's Witz.
06:32Nobel, Nobel.
06:33Ist das mit Sie, Herr, dein Mord?
06:35Ja.
06:36Und der Zeug hat gesehen, wie der Wagen voll auf ihn zugehalten hat.
06:39Hat er den Wagen identifizieren können?
06:41Das nicht, außer dass es ein dunkler Wagen war.
06:44Unser Zeuge ist Jäger.
06:45Das heißt, da hinten auf seinem Hochstand, am Waldrand,
06:47da kann man nicht mehr so viel erkennen.
06:49Grüß dich.
06:50Grüß dich.
06:52Schaut mal her.
06:53Das ist das Handy vom Herrn Lohmeier.
06:55Der hat wahrscheinlich gerade seine Sümsen gecheckt.
06:58Danke.
06:58Wie das Auto von hinten.
07:01Wo ist er gestanden, wie in der Wagen gefasst hat?
07:04Hier.
07:07Wo denn Materl?
07:08Hey, Sie wissen, wie das bei uns in Bayern heißt?
07:10Ich komme ja auch nicht auf den Brennsuppen dahergesprungen.
07:13Hey, hey, hey, jetzt geht's aber los.
07:15Wenn Sie so weitermachen, will Sie bei dir da für einen Bayern halten.
07:17Schauen wir mal.
07:18Dann sehen wir schon.
07:20Eher im Schaukuh.
07:24Geht das zusammen oder getrennt?
07:26Nein, zusammen natürlich.
07:28Dankeschön.
07:28Gerne.
07:29Alles Gute.
07:30Danke dir.
07:31Alles Gute.
07:31Ciao.
07:33Ciao.
07:33Tut mir leid, aber er brauchte jemanden zum Zuhören.
07:37Kennen Sie Herrn Norden schon lang?
07:39Meine Schwester war mit den Nordens befreundet.
07:42Und da die eine Weile in Afrika gelebt haben, ich Reiseleiterin bin, hatten wir schnell Anknüpfungspunkte.
07:47Also seine Frau hat sich von ihm scheinen lassen.
07:49Nicht nur das.
07:50Sie hat wieder geheiratet.
07:52Sie heißt jetzt Lohmeier.
07:53Der Wirt hat mir bereits alles gesagt.
07:55Tja.
07:56Armer Harry.
07:57Der ist ganz schön fertig.
07:58Servus.
08:00Wiederschauen.
08:03Ich sehe, Ihr Mitgefühl hält sich in Grenzen.
08:08Wie geht es Ihnen?
08:10Jetzt?
08:12Wunderbar.
08:13Okay, dann.
08:17Prost.
08:18Prost.
08:32Wir fragen, wer ist mir das Personal?
08:35Ich gehe schon mal hoch.
08:36Willkommen.
08:37Ja.
08:38Tag.
08:39Hansen, Krippe, Rosenheim.
08:58Was machen Sie denn hier?
08:59Frau Norden.
09:01Das ist gleich in die Zifferung.
09:03Ja, das ist mein Hotelzimmer.
09:05Entschuldigung, ich habe gedacht, das wäre das für Herrn Lohmeier.
09:08Wir sind verheiratet.
09:11Ist was passiert?
09:12Woher kennen Sie es denn, Herrn Lohmeier?
09:15Über Cordula Norden.
09:16Lohmeier und ich, wir stehen in Verhandlungen.
09:19In Verhandlungen?
09:20Mhm.
09:21Lohmeier besitzt ein riesiges Anwesen am Kap der Guten Hoffnung.
09:24Direkt am Vereinigungspunkt von Atlantik und Pazifik.
09:27Ich weiß.
09:28Richtig.
09:29Und von diesem Anwesen möchte ich einen Teil für unsere Firma mieten.
09:32Für exklusive Kunden an den exklusiven Urlaubsort nehme ich an.
09:37Richtig.
09:38Vielleicht kann ich Sie auch mal dazu bewegen, dort Urlaub zu machen.
09:41Mit Ihnen als meine persönliche Reiseleiterin?
09:43Vielleicht.
09:46Ich habe gerade mit ihm telefoniert, der ist noch da.
09:48Und ist einfach zu finden?
09:50Natürlich, es ist direkt am Marktplatz.
09:52Sie können es eigentlich gar nicht wissen.
09:53Danke.
09:53Gerne.
09:57Hallo, Herr Hofer.
09:59Harry Norden ist gerade in den Lift gestieben.
10:02Gerade verstanden.
10:03Danke.
10:03Servus.
10:08Wir wollten in einer Woche nach Hause fahren.
10:11Nach Hause?
10:12Sie meinen aus Südafrika.
10:14Sie haben gesagt, dass Ihr verstorbener Mann hier geboren wurde.
10:18Ja, aber er ist vor 40 Jahren ausgewandert.
10:21Und hat in Südafrika sein Glück gemacht.
10:24Womit, wenn ich fragen darf?
10:28Ledermöbel.
10:29Er hat ihn die ganze Welt geliefert.
10:31Auch an dieses Hotel.
10:34Wir haben Sie ja noch einmal erkennen gelernt.
10:37Ich kannte ihn schon lange vor, Harry.
10:40Aber er war damals liiert.
10:42Und als er dann frei war, war ich mit Harry zusammen.
10:47Und dann?
10:51Als er erfahren hat, dass ich mich abschalten lassen, ist er hier aufgetaucht.
10:55Um Ihnen den Hof zu machen.
10:59Wissen Sie, was er bei dem Marterl wollen hat?
11:03Nein.
11:04Keine Ahnung.
11:07Entschuldigung.
11:08Ich schau mal wieder um.
11:09Ja.
11:20Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie später wiederkommen würden.
11:25Danke.
11:38Ich nehme den Laptop damit, ja?
11:40Ja.
11:45Grüß Sie, Frau Ortmann.
11:46Hallo, Frau Hufe.
11:47Ich suche den Herrn Achtziger.
11:49Die Frau Schockle ist auch nicht da.
11:50Und mein Bruder?
11:51Ihr Bruder ermittelt vermutlich gerade.
11:53Frau Stockel weiß ich nicht.
11:54Und der Herr Achtziger ist im Times Square zum Mittag.
11:56Ah, dann geh ich da schnell hin.
11:58Danke.
11:58Frau Hufe.
11:59Ja?
12:00Es könnte sein, dass Sie das stören.
12:01Er ist nicht alleine.
12:02Frau Krömer ist bei ihm.
12:05Ah.
12:07Die Frau Krömer.
12:10Ja, die beiden essen in letzter Zeit häufiger zum Mittag.
12:12Okay.
12:14Ähm, hat das mit der Musikakademie zum Dor?
12:17Gibt es Dor vielleicht Probleme?
12:18Ich denke, die Treffen haben eher eine andere Tonlage.
12:22Ach so?
12:23Mehr Du als Mol?
12:26Könnte man so sagen.
12:28Ja dann, wieder schauen.
12:31Wieder schauen.
12:32Und, danke.
12:34Ja, Frau Hofer, so erfreut uns zu, wie auf den Kaffee ins Büro.
12:37Na, leider.
12:38Ich muss gleich wieder gehen.
12:39Ich hätte aber die neuesten Neuigkeiten.
12:42Achtziger und Krömer.
12:43Weiß ich alles schon.
12:44Die Frau Ortmann hat mich bereits ins Bild gesetzt.
12:47Vierzehörner.
12:50So ein Ratschkattel.
13:03Frau von Schledern.
13:08Ja?
13:09Grüß Gott, Polizeiobermeister Murkripper Rosenheim.
13:12Frau von Schledern.
13:13Die Tür ist offen.
13:14Danke.
13:19Bitte, nehmen Sie doch Platz.
13:25Möchten Sie Tee?
13:26Nein.
13:27Danke.
13:34Ist das Ihr Sohn?
13:36Ja.
13:41Frau von Schledern, ich hätte eine Frage.
13:45Ihr Herr Sohn hatte der zu tun mit einem gewissen Kurt Lohmeier.
13:48Die beiden waren Freunde.
13:51Aber dürfte ich jetzt erfahren, weshalb Sie hier sind?
13:55Selbstverständlich.
13:56Es ist ja so.
13:57Dieser Kurt Lohmeier, der ist heute Morgen von einem Auto überfahren worden.
14:02Und zwar genau bei der Stelle, wo also Ihr Sohn auch verunglückt ist.
14:06Und jetzt müssten wir halt gern, ob es da einen Zusammenhang gebe.
14:10Und wie geht's Herrn Lohmeier?
14:12Und dem geht's gar nicht mehr, der ist tot.
14:18Frau von Schledern, was genau ist denn bei dem Matherl passiert damals?
14:23Ein Unfall.
14:25Ein Unfall.
14:26Kurt Lohmeier und Josef Hacke, auch er war ein Freund meines Sohnes, waren mit Sebastian auf
14:33dem Heimweg von einer Feier und dabei geriet der Wagen in Schleudern.
14:38Mein Sohn starb an der Unfallstelle und die beiden anderen überlebten.
14:43Ich verstehe.
14:44Und wer war damals am Steuer gesessen?
14:47Mein Sohn.
14:51Ja, jetzt müsste ich noch etwas wissen.
14:54Dieser Josef Hacke, haben Sie vielleicht eine Adresse von dem?
14:58Er ist vor einem Jahr gestorben an Krebs.
15:01Ach so, ja.
15:02Aber Ihr Tee wird kalt.
15:04Ja.
15:08Entschuldigen Sie bitte.
15:12Ja, Moor.
15:13Hallo Herr Moor, Hansen hier.
15:15Wo sind Sie jetzt?
15:16Ich bin gerade bei der Frau von Schledern.
15:18Das ist die Mutter von einem jungen Mann, der am Matherl draufhängt.
15:23Also, von dem Foto von dem jungen Mann, der am Matherl draufhängt.
15:26Von Sebastian, vom Sohn halt.
15:29Und?
15:29Der Herr von Schledern hat damals mit dem Kurt Lohmeier zusammen einen Autounfall gehabt.
15:35Und da war auch ein gewisser Josef Hacke dabei.
15:38Aber der Josef Hacke, der ist gestorben, weil er gestorben ist vor einem Jahr am Krebs.
15:41Ah ja.
15:42Wenn Sie mit der Mutter fertig sind, bringen Sie bitte einen gewissen Alois Mollberger aufs Präsidium.
15:47Ein Penner Molle.
15:48Genau, der.
15:49Der wohnt in der Mauchergasse 12.
15:52Das weiß ich schon, wo der wohnt.
15:53Was glauben Sie oft, der den in sein Bett verfrachtet darf?
15:57Ende, Herr Hansen.
16:00Frau von Schledern, ich muss jetzt leider gehen.
16:03Danke vielmals für den Tee, fürs Gespräch heute.
16:08Auf Wiedersehen.
16:09Auf Wiedersehen.
16:15Ein Doppelzimmer zu zwei Nächte?
16:17Nein, da hat sich mir nichts aufgenommen.
16:19Wie war der Name?
16:20Haben Sie den Herr den Norden noch mal gesehen?
16:22Nein, hier ist er nicht mehr aufgetaucht.
16:24Aha.
16:25Der hat sich seine Ex-Frau wollen.
16:27Macht nun das verdächtig?
16:28Das noch nicht.
16:29Aber dass sie ihn heimlich wegschickt, mir dann schamlos ins Gesicht lügt und obendrein die Frau vom Lohmeier war,
16:34die ist dann schon.
16:38Herr Lohmeier wurde gestern in der Lobby von einem Mann angegriffen.
16:42Sagt wer?
16:42Sagt dem Portier.
16:44Der Mann hat ihn beschimpft und bedroht und dann hat er zugeschlagen.
16:47Die Security hat ihn dann kurze Hand vor die Tür gesetzt.
16:50Und das weiß wieder keiner, dass es war.
16:51Nicht so pessimistisch, Herr Rufa.
16:53Der Mann scheint ein stadtbekanntes Rosenheimer Original zu sein.
16:56Er soll sich um den Edelpenner...
16:59Der Molli, der Mollbeirat.
17:01Ja, sehen Sie, so heißt er.
17:02Was hat denn der mit dem Lohmeier zu tun?
17:05Ich geh den eigentlich nur als Penner.
17:07Dem hab ich als Kind schon meine Pfennig in den Hut geworfen.
17:09Sie waren mal großzügig?
17:11Das ist schon lange her.
17:26Achtziger.
17:27Ah, Herr Dr. Lauser König.
17:29Herein!
17:30Nein, nein, nicht Sie, um Gottes Willen.
17:32Was kann ich für Sie tun?
17:34Oh, das tut mir leid.
17:35Da kann ich Ihnen jetzt nicht weiterhelfen.
17:37Ja, vielleicht ein anderer Mal.
17:38Gut.
17:39Wiederhören und grüßen Sie Ihre Frau.
17:42Habt ihr eine gute Hoffnung?
17:43Ja.
17:44Wollen Sie da in den Urlaub fahren?
17:48Ich ruf Sie dann, wenn ich mit der Mappe durch bin.
17:51Ich darf da in den Urlaub fahren.
17:58Ah, die hab ich gesucht.
18:00Aha, ist wichtig?
18:02Schon, geht um meine Gesundheit.
18:04Echt?
18:04Mein Blutdruck ist total im Keller.
18:06Ich mach jetzt unbedingt meinen Koffeintropfen und weißt was?
18:09Tabletten hab ich auch mitgebracht.
18:11Was ist das?
18:12Was ganz was besonders.
18:14Limonenplatzl vom Gardasee.
18:15Die hab ich gestern bei Ratz hier beschlagnahmt.
18:18Ach, Zigaretten-Spruggelein.
18:19Die haben die Zigaretten unter die Packel mit dem Platzl versteckt gehabt.
18:22Das gehört in die Asservatenkammer.
18:24Das eine Packel, der Rest geht eh kaputt.
18:26Du bist ja schon schlimmer als die Ortmann.
18:29Hab ich da grad meinen Namen gehört?
18:31Nein, nein, nein.
18:31Es ist bloß grad, weil von gestern hab ich der Frau Stöckl erzählt.
18:35Da waren wir doch vor Ort Mann, haben wir da angefangen gemacht.
18:38Ort Mann, verstehen Sie.
18:39So, so.
18:40Und wo waren Sie vor Ort Mann?
18:43In Manching, Frau Ortmann.
18:45Ist das nicht bei Ingolstadt?
18:46Ja, kurz davor.
18:47Was suchen Sie da?
18:49Die Täter.
18:49Da war die Übergabe.
18:50Da haben wir zugeschlagen.
18:51Und da sind Sie mit der ganzen Mannschaft hingefahren.
18:54Ja.
18:55Da haben wir die ganze Schmuggelwande auf einen Schlag auf dem Autobahnparkplatz bei Manching hochgenommen.
19:01Wäre es nicht ökonomischer gewesen, die Kollegin Ingolstadt zu informieren?
19:05Ja, schon, aber...
19:06Sie wollten die Lorbein selbst einheimsen.
19:09Auf unsere Kosten.
19:10Bei Ihrem nächsten Einsatz vor Ort informieren Sie mich.
19:13Mann.
19:13Verstanden?
19:14Verstanden.
19:18So, weil der Ort Mann kriegt kein einziges vor den Platz.
19:23Nicht einmal ein Brösel, da bleiben wir ökonomisch.
19:26Wie ist der 80er da?
19:28Ja, der sitzt in seinem Büro und schaut sich Bilder vom Cut der guten Hoffnung an.
19:32Wieso?
19:33Das weiß ich nicht.
19:35Ich habe gerade mit Moor telefoniert.
19:37Mollberger ist nicht zu Hause.
19:39Ihr sucht seinen Molli?
19:41Ja.
19:41Ja, wieso?
19:42Der sitzt bei mir im Büro.
19:43Wieso?
19:45Der Streifer hat den vor einer Stunde festgenommen.
19:47Der ist ins Lager vom Treml-Supermarkt einbrach.
19:49So ein Tipp.
19:50Ich gehe zum 80er.
19:51Übernehmen Sie bitte in den Mollberger.
19:53Wollen Sie ihn nicht vernehmen?
19:55Nein, der geht nicht so gut.
19:56Sie sind ihm noch fremd.
19:58Ich weiß, er hat das Respekt.
20:00Ja, bitte.
20:02Der 80er, ich würde Sie über den neuen Fall informieren.
20:05Haben Sie kurz Zeit?
20:06Ja, bitte.
20:10Der Tote heißt Kurt Lohmeier.
20:13Lohmeier?
20:14Sie kennen ihn?
20:16Nicht persönlich.
20:18Woher dann?
20:20Der 80er?
20:22Der Name fiel in einem Gespräch.
20:25In einem Gespräch mit wem?
20:27In einem Gespräch mit Frau Krömer.
20:30Und wo?
20:32In Times Square.
20:34Bei welcher Gelegenheit fiel der Name?
20:35Also, Herr Hofer, jetzt wird es wirklich sehr persönlich.
20:38Also gut.
20:39Als ich heute ins Times Square kam, ich war mit Frau Krömer verabredet.
20:44Da fand ich Sie in einem Gespräch mit Herrn Norgen.
20:46Das ist wieder interessant.
20:50Könnte ich jetzt bitte erst mal über den Stand der Ermittlungen informiert werden?
20:54Wie geht's lang?
20:56Herr Hans?
20:57Ja?
20:58Da haben Sie die weh.
20:59Wie Sie sehen.
21:00Wie Sie sehen.
21:01Wie Sie sehen.
21:02Schlechte Sachen hat man für die.
21:04Alles Gerüchte.
21:05Wie haben Sie denn denn nicht so schnell gefunden?
21:07Ich habe nur meinen Job gemacht.
21:10Und ich vielleicht nicht.
21:12Also, wenn ich Sie jetzt richtig verstanden habe,
21:13dann hat Ihnen die Frau Krömer gesagt,
21:15dass sie mit dem Herrn Lohmeier in Verhandlungen stehen wird.
21:18Ja.
21:19Das heißt, diese Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen gewesen.
21:21So habe ich Sie verstanden.
21:23Ja, und in der Unterhaltung mit Harry Norden hat sie nur betrüftet.
21:27So hat es mir zumindest der Herr Kasper erzählt, ja.
21:30Sagen Sie mal, verdächtigen Sie jetzt Frau Krömer?
21:34Na, ich muss jeden verdächtigen, der keine Alibie hat.
21:36Ach so. Wann genau wurde Herr Lohmeier getötet?
21:40Um 8.30 Uhr.
21:41Wissen Sie da zufällig, wo die Frau Krömer da war?
21:44Nein, das weiß ich zufällig nicht.
21:46Aber wie schaut es denn eigentlich mit Ihrem Alibie aus?
21:49Denn was ich weiß, ist, dass Sie um 8.30 Uhr nicht zum Dienst erschienen sind.
21:53Aber entschuldigt.
21:56Ja, dann frage ich Sie nochmal.
21:58Wieso haben Sie gestern Herrn Lohmeier im Hotel Rosenheim angegriffen?
22:03Hm?
22:08Ich kann warten.
22:17Der eine übt Segelknoten und der andere sagt nichts. Das ist ein Verhör.
22:21Mei, der kocht den halt auf seine Art und Weise weich.
22:25Nee, nee.
22:26Nee, nee.
22:28Wo hat er denn den Molde auf einmal her?
22:30Der Hatl hat den verhört.
22:32Der Hatl?
22:33Ja.
22:35Ein Molde?
22:36Ja.
22:38Sorry.
22:40Wir haben Durst.
22:46Ja?
22:48Herr Molde, er möchte etwas zu trinken.
22:50Ach so.
22:51Kaffee, Wasser, Tee.
22:53Haben Sie ein Bier?
22:55Nein, haben wir nicht.
22:57Was Ähnliches?
22:58Wir müssen kapatzen.
23:00Bitte was?
23:01Kneipe.
23:05Hallo.
23:06Hallo.
23:08Das Opfer ist eindeutig an den Folgen des Aufpralls gestorben. Es gibt keine andere Gewalteinwirkung.
23:12Ja, das ist doch schon mal was. Danke Ihnen, Frau Doktor.
23:15Bitte.
23:16Frau Doktor Kern, haben Sie zufällig noch den Kasten Bier vom letzten Grillfest bei Ihnen in der Pathologie stehen?
23:22Ja, klar.
23:23Ja, klar. Wieso?
23:24Aber Frau Stockel.
23:25Wir sind in Bayern. Ich komme gleich.
23:29Sie haben es ja gehört. Also wenn Sie kooperativ sind, bin ich es auch.
23:34Zwei Flaschen.
23:35Ohne.
23:36Das muss genügen.
23:38Ja?
23:41Ich und der Lohmeier, wir waren damals Freund gewesen. Damals, vor über 40 Jahren.
23:46Ich war Student. Mathe. In jeder freien Minute habe ich an einem Personalcomputer gebastelt.
23:53Damals?
23:54Ich habe die Idee dafür schon gehabt, bevor der Bill Gates überhaupt an eine Garage für seine neue Firma gedacht
24:00hat.
24:01Ich habe das Geld von meiner Mutter gekriegt. Für das Projekt.
24:06Der Lohmeier hat mir mein Geld geklaut und hat sich damit nach Afrika abgesetzt.
24:10Ah. Dann hat den Lohmeier mit dem Geld auch ihren Lebenstraum gestohlen.
24:15Wenn der Lohmeier mich damals nicht bestohlen hätte.
24:20Ich war heute der Bill Gates von Rosenheim.
24:23Also haben Sie versucht, ihn zu verprügeln.
24:25Hat aber nicht geklappt. Also haben Sie ihn mit dem Wagen überfahren.
24:29Schmarrn.
24:30Wie soll das gehen? Ohne Auto. Ich kann mir nicht einmal einen Tretroller leisten.
24:36Wo waren Sie heute Morgen zwischen 8 und 9 Uhr?
24:39Bei mir zu Hause.
24:42Das war kein gutes Alibi.
24:44Besser wird es nicht.
24:49Sie müssen unbedingt öfters mit den Kabinen wetten.
24:51Und da haben wir nämlich auch was davon, wenn er verliert.
24:54Frau Hofer, was ist Ihr Leibgericht?
24:57Unter anderem saures Lüngerl mit Semmeln.
25:00Okay.
25:00Wieso?
25:01Damit ich das bei der nächsten Wette angeben kann. Dann hätten Sie noch mehr davon.
25:04Oh mein.
25:05Geben Sie heute Rucks rein.
25:06Das ist aber nicht.
25:06So.
25:08So.
25:13Und was meinen Sie? Kannst der Molli grüßen sein?
25:17Das glaube ich nicht. Ich glaube, der ist nicht zu sowas fähig.
25:20Und wie soll er an dem Wagen gekommen sein?
25:23Haben Sie schon heute gefragt und Autos geklaut worden sind?
25:25Nein.
25:27Das würde ich mal machen.
25:28Und Sie trauen das dem Mollberger zu?
25:30Der Molli kommt zwar recht harmlos daher, kann aber gescheit jetzt auch nicht werden.
25:33Ja, vor allem, wenn er mal getankt hat.
25:35Weißt das nur, wie ein Gremmelmeier sein Hofort zünden wollte?
25:38Da hat er an der Tankstelle einen Tanklaster geklaut.
25:41Dann ist damit voll in den Gremmelmeier seine Scheune rein gebrettert.
25:45Dann wollte er den Laster da drüben mit einem selbstgebastelten Molotow-Cocktail anzünden.
25:49Ach was? Und?
25:50Dann hat der Arme ja vergessen, dass er den Cocktail die Nacht vorher selber ausgesuffert hat.
25:54Wirklich?
25:55Schmarrn. Sein Feuerzeug ist nicht gegangen. Alles andere ist ein Gerücht.
26:00Aber schön.
26:01Ja. Also ich finde, wir sollten uns auf den Harry Norden konzentrieren.
26:06Ich habe ihn vor morgen mal ins Präsidium gestellt.
26:08Der ist völlig durch den Wind wegen der Cordula, sagt der Achtziger.
26:11Einen guten Appetit.
26:13Guten.
26:14Der Achtziger, woher weiß der das?
26:17Von der Frau Krömer.
26:19Mhm. Diese Reiseleiterin, mit der er öfter zu Mittag ist.
26:23Öfter? Woher warst du das schon wieder?
26:25Von der Ortmann. Da ist was im Busch.
26:27Da schau her. Jetzt kapiere ich.
26:28Was kapieren Sie?
26:30Der Achtziger hat so seltsam reagiert, als ich nach der Frau Krömer nachgefragt habe.
26:37Exquisit. Schmeckt wie zu Hause.
26:41Siehst du das? Ab jetzt kochst du.
26:44Ah ja, also auf der Kalbsbrust möchte ich nicht verzichten.
26:53So, Krömer, bitte.
26:55Hallo, meine Damen und Herren.
26:56Hallo.
26:57Frau Krömer, setzen Sie sich bitte dorthin über.
26:59Was ist denn das hier?
27:00Und keine Unterhaltungen, bitte.
27:07Cordula, was machst du hier?
27:09Herr Norden, werden Sie da herbstehen?
27:11Frau Stockl hat mit mir zitiert.
27:12Herr Norden, setzen Sie sich bitte hierher und keine Unterhaltungen mit Ihrer Frau.
27:16Also mit Ihrer, mit der Frau Norden.
27:19Ja, ich möchte jetzt erst mal wissen, warum ich überhaupt hier bin.
27:21Da sind Sie nicht der Einzige.
27:25Hinsetzen. Alles zu seiner Zeit.
27:28Herr Norden, kommen Sie bitte.
27:33Security-Mann vom Hotel Rosenheim will eine Aussage machen.
27:36Schön.
27:37Das schon, aber er kann nicht kommen, weil er Dienstzeit.
27:39Würden Sie bitte ins Hotel gehen und ihn mit befragen?
27:41Ja.
27:42Danke.
27:43Und ich möchte jetzt auf der Stelle wissen, was hier los ist.
27:45Ja.
27:46Kurt ist tot.
27:49Frau Krömer, hat man Sie vorgeladen?
27:53Der fällt uns gut.
27:54Ja, ich habe gerade erfahren, dass Herr Lohmeyer tot ist.
27:56Ja, er wurde überfahren.
27:59Na, jetzt schicken wir uns, bevor das aussucht wird da.
28:01Ja.
28:02In Ordnung.
28:03Frau Krömer, kommen Sie bitte mit.
28:05Kommen Sie mit, schicken.
28:13Herr Hofer, geht's schon bevor.
28:15Komm gleich nach.
28:16Was ist?
28:17Besser, bis Sie hier.
28:18Wenn man so Verdächtige ist.
28:19Ja, aber aufgrund welcher Indizien?
28:20Kann ich erst das Verheer führen?
28:22Selbstverständlich.
28:22Dann werden Sie aber sicherlich nichts dagegen haben, wenn ich mit das Wort her.
28:25Das wäre der Galsi.
28:30Wo waren Sie gestern Morgen zwischen 8 und 9 Uhr?
28:33Bitte.
28:34Danke.
28:35Da war ich in meinem Laden.
28:37Da habe ich Weinflaschen ausgepreist.
28:40Allein?
28:42Allein.
28:43Ja.
28:43Und dann war ich bei Herrn Kasper, habe ihm Preislisten vorbeigebracht.
28:47Da habe ich übrigens Frau Krömer getroffen.
28:50Und Ihr Herr 80er, der hat mich auch gesehen.
28:52Ja, ich weiß.
28:54Und dann?
28:56Dann bin ich auf dem schnellsten Wege zurück in meinen Laden.
29:00Wie lange waren Sie da?
29:02Den ganzen Tag.
29:04Den ganzen Tag.
29:05Dann sage ich Ihnen jetzt mal was, was Sie scheinbar nicht wissen.
29:08Um 12.30 Uhr waren Sie im Hotel Rosenheim.
29:10Bei Ihrer Ex-Frau.
29:13Ein gewichtiger Zeuge hat Sie da gesehen.
29:15Mein Kollege Herr Hofer.
29:16Was wollten Sie bei Ihrer Ex-Frau?
29:19Ich wollte mit ihr nochmal reden.
29:22Nochmal auf Sie einwirken.
29:23Wollt versuchen, Sie umzustimmen.
29:27Umstimmen?
29:28Sie hat Herrn Lohmeier geheiratet.
29:30Was gibt es da, umzustimmen?
29:31Sie kennen Cordula schlecht.
29:33Die ist imstande, an einem Tag zu heiraten
29:35und sich am nächsten Tag scheiden zu lassen.
29:39Nehmen wir mal an, es stimmt, was Sie sagen.
29:41Warum sind Sie dann einfach wieder gegangen?
29:44Weil Sie mir sagte, Sie sei nicht allein.
29:46Sie hätte Besuch.
29:49Wussten Sie da schon, dass Herr Lohmeier tot ist?
29:54Nein.
29:55Das wusste ich nicht.
29:57Frau Krömer, Sie haben in 80 erzählt,
30:00dass Sie mit Herrn Lohmeier in Verhandlungen stehen würden
30:03wegen seiner Villa am Kap der guten Hoffnung.
30:04Ist das richtig?
30:05Ja, das ist richtig.
30:06Weil Sie einen Teil der Villa als Ressort für die Urhebsgäste anmieten wollten.
30:11Wie ist da der Stand der Verhandlungen?
30:13Wie ist der Stand der Verhandlungen?
30:16Herr Lohmeier ist tot.
30:19Gut, ich präzisiere meine Frage.
30:21Wie war der Stand der Verhandlungen vor Herrn Lohmeiers Ableben?
30:25Er wollte sich die Sache durch den Kopf gehen lassen
30:26und mir schien, er war nicht abgeneigt.
30:29So, so.
30:31Das ist eine E-Mail aus Lohmeiers Laptop.
30:34Sie wurde vorgestern Abend abgeschickt.
30:36Und zwar an Sie.
30:38Darin schreibt er, dass er die Villa doch nicht vermieten möchte.
30:40Herr Lohmeier, Sie haben nichts davon gewusst.
30:46Ich habe meine E-Mails noch nicht durchgeschaut.
30:48Frau Kohlema, Sie als Geschäftsfrau müssen doch in ständigem Kontakt
30:52mit Ihrem Potenzial unten stehen.
30:55Soll ich Ihnen glauben, dass Sie zwei Tage lang nicht in den Postfach schauen?
30:58Das sollen Sie.
31:00Ist mir auch schon mal passiert.
31:04Ist das in Angstedt?
31:06Ja, bei Saalbeck Explosivreisen.
31:08Wo hat die Firma in Sitz?
31:09In Hamburg.
31:10Schön.
31:11Dann hätte ich jetzt bitte gerne
31:13die Telefonnummer mit der Firma von Indien.
31:16Ich gebe Ihnen eine Karte.
31:19Bitte schön.
31:20Dankeschön.
31:22Wozu?
31:23Reine Routine.
31:27Ich sage Ihnen jetzt mal, was ich denke.
31:30Herr Lohmeier war vermögend.
31:33Sie aber haben, seit Sie aus Namibia weg sind,
31:35kein Bein mehr auf den Boden bekommen.
31:37Herr Lohmeier hat schon immer auf Ihre Ex-Frau gestanden.
31:40Also hat sie ihn nach Rosenheim gelockt
31:41und ihm so den Kopf verdreht,
31:43dass er Sie vom Fleck weg geheiratet hat.
31:47Und dann haben Sie dafür gesorgt,
31:48dass er sein Leben verliert.
31:50Ja.
31:50Und jetzt können Sie beide als vermögende Leute
31:52wieder nach Afrika zurückkehren.
31:54Es ist doch nicht Ihr Ernst, was Sie da erzählen.
31:57Beim Mord mache ich keine Scherze.
31:59Frau Lohmeier?
32:02Haben Sie in letzter Zeit mit Frau Krömer gesprochen?
32:05Ja.
32:06Ging es dabei auch um die Vermietung der Villa?
32:09Ja.
32:10Barbara, also Frau Krömer wollte...
32:12Einen Teil der Villa für Ihre Gäste anmieten.
32:15Genau.
32:15Was haben Sie von der Sache gelten?
32:17Ja, ich fand das eine hervorragende Idee.
32:20Die Villa war riesengroß, das Grundstück auch.
32:22Viel zu groß für Kurt und mich allein.
32:24Ich hätte mich dort sicher bald einsam gefühlt.
32:28Ja, und seit damals, seit Harry und der Lutsch,
32:32bin ich ja Gäste gewohnt.
32:33Das heißt, jetzt als Erb in der Villa
32:34sind Sie immer noch für die Idee zu haben?
32:38Ja.
32:39Gut, danke.
32:44Und Sie sind sich ganz sicher?
32:46Absolut nicht.
32:47Sie auch.
32:48Ich nehme es bei Wort.
32:54Also gut.
32:56Dann will ich Ihnen mal erzählen, wie es wirklich war.
32:59Entschuldigung.
33:09Ich höre, ich hatte Cordula aufgesucht,
33:14weil ich erfahren hatte, dass Lohmeier überfahren worden war.
33:18Und als sie mir dann sagte, die Polizei sei da,
33:21da wollte ich mich nicht unnötig verdächtig machen.
33:24Von wem haben Sie es erfahren?
33:26Von Alois Mollberger.
33:30Mollberger?
33:32Herr Erziger, ich habe nichts damit zu tun.
33:34Das müssen Sie mir glauben.
33:35Ja.
33:37Die Frau Stockl hat mit ihrem Chef, dem Herrn Salbeck, gesprochen.
33:41Er hat Ihnen aufgrund Ihres Kurs,
33:43die Anmütung verloren als Villa,
33:45das gesamte Afrika-Resort übertragen.
33:47Sie sind quasi befördert worden.
33:49Außerdem sind Sie auf Provisionsbasis
33:51an jedem Besucher der Villa beteiligt.
33:53Ein enormer Aufstieg.
33:54Ja, und?
33:54Na, wer höher steigt, kann tiefer fallen.
34:00Augenblick.
34:05Hä?
34:07Als Sie die E-Mail mit der Absage gelesen haben,
34:10war Ihnen klar,
34:11dass Sie sich zu früh aus dem Fenster geliehen haben.
34:13Keine Villa, kein Afrika,
34:14keine Provisionen, keine Beförderung
34:16und ein Gesichtsverlust, der sich gewaschen hat.
34:19Na, und dann haben Sie sich erinnert,
34:20dass die Cordula Norden die Idee immer klasse fand.
34:23Und das Loma als Frau und eben der Villa
34:25musste nur noch mehr für Ihre frühzeitige Verwittlung gesorgt werden.
34:29Das ist doch Wahnsinn.
34:31Aber in Folge richtiger Wahnsinn.
34:33Herr Hofer, bitte auf mein Wort.
34:36Augenblick.
34:40Herr Hofer, merken Sie denn das nicht?
34:42Sie sind auf dem Holzweg.
34:43Diese Frau doch nicht.
34:45Herr 80, es tut mir leid,
34:46dass einer das so gerade auch sagen muss.
34:47Aber ich glaube, Sie sind befangen.
34:50Das ist ja wohl lächerlich.
34:51Nur soll ich mit deiner Frau einmal zum Essen gehen?
34:53Ja, deswegen ist doch mein Urteilsvermögen nicht getrübt.
34:57So nicht.
35:05Gut, ich sage es Ihnen noch mal in aller Klarheit.
35:07Diese Frau ist zu so etwas nicht fähig.
35:09Gut, Sie können ja mit der Verstockung winken.
35:11I.G. haben wir auch nicht.
35:12Also manchmal können.
35:15Aua.
35:17Haben Sie nichts zu tun?
35:24Dicke Luft.
35:26Wegen der.
35:35Der Mollberger soll im Laden von Harry Norden gewesen sein
35:38und ihn über Lohmeiers Tod informiert haben.
35:40Und woher hat der Mollberger davon gewusst?
35:43Das werde ich Ihnen fragen.
35:44Ich habe ihn holen lassen.
35:45Gute Idee.
35:46Und warum hebt Sie nicht abwändig, Urf?
35:49Macht das nicht zum Spaß?
35:52Ich war in einer Vernehmung.
35:53Was schreist denn so rum?
35:54Und was ist überhaupt?
35:55Vorher ist der Security-Mann vom Hotel Rosenheim,
35:59der den Molli vorgestern vor die Türe gesetzt hat,
36:01und sein Kollege der Hotelportier,
36:03die haben beide gesehen,
36:04dass der Molli mit einer dunkelgrünen Limousine weggefahren ist.
36:08Mollberger hat einen Wagen?
36:09Nein, hat er nicht.
36:10Und noch etwas anderes.
36:11Diese dunkelgrüne Limousine hat ein Hamburger Kennzeichen.
36:15Hamburger Kennzeichen!
36:16Ich habe immer gleich wieder gedacht, Mittwagen.
36:18Und tatsächlich, vor drei Tagen ist bei der Autovermietung Kreiner
36:22eine dunkelgrüne Limousine ausgebeugt worden.
36:24Von Mollberger?
36:25Nein, von Freya von Schlegern.
36:29Na, da ist ja her.
36:33Ja, das stimmt.
36:35Ich habe den Wagen angemietet.
36:37Das mache ich immer, wenn ich meinen Bruder besuche.
36:39Er wohnt in Lindau, in der Seniorenresidenz St. Josef.
36:45Äh, Entschuldigung.
36:46Nicht hier.
36:47Rechen Sie doch das Laub bei dem Baum zusammen.
36:53Entschuldigung.
36:54Sagen Sie, Frau von Schledern, wie ist denn der Herr Mollberger an den Wagen gekommen?
36:58Er hat ihn mir gestohlen.
37:01Aha.
37:07Hallo, Herr Hofer, hier Hansen.
37:09Na, Augenblick.
37:11Du sollst den Wagen gestohlen haben.
37:13Stohlen?
37:15Aha.
37:16Ja, wenn Sie meint.
37:18Ja, was jetzt?
37:19Hast du ihn gestohlen oder nicht?
37:21Gestohlen, ja.
37:23An dem Wagen sind aber keine Aufbruchsspuren.
37:26Wie hast du das gemacht?
37:28Fachmännischheit.
37:30Ah ja.
37:31Wo ist der Wagen gestanden?
37:33Auf dem Weg.
37:34Wo genau?
37:35Direkt vor der Heingangstür.
37:39Herr Hansen?
37:40Ja.
37:41Wo genau hat denn der Wagen gestanden?
37:44Hinter dem Haus.
37:46Vor der Garage.
37:47Hinter dem Haus vor der Garage hat er gestanden.
37:50Wie weit ist das vom Hausentgang entfernt?
37:53Circa 80 Meter.
37:55Oh, ganz schön weit.
37:57Ja gut, ich ruf Sie gleich wieder an, gell?
37:59Servus.
38:00Gut.
38:02Ja, dann danke ich Ihnen erstmal, Frau von Schledern.
38:04Bitte.
38:05Molly, du lügst.
38:06Ja, wenn du wurscht.
38:08Wiener gibt es erst, wenn du mit der Veritas rausrückst.
38:12Michi?
38:13Ja?
38:15Der Herr Moldberger möchte sein neues Portier beziehen.
38:18Und wenn er was zum Trinken will, nur Wasser, gell?
38:20Molly, geh mal.
38:22Nein.
38:24Also gut.
38:26Ich war damals auch in der Klicke vom Lohmeier.
38:28Ich, der Bast, also der Sebastian von Schledern und der Hacke.
38:32Er meint den Josef Hacke, der wohl an Krebs gestorben ist?
38:35Ja.
38:35Bevor der Hacke seine Augen zudruckt hat, wollte er noch sein Gewissen erleichtern und hat mir
38:39die Wahrheit über den Unfall damals erzählt.
38:41Er meint den Unfall, der wohl jetzt das Matterl steht?
38:44Fast, der ist mir gehebt.
38:45Er hat mir erzählt, dass damals nicht der Bast, sondern der Lohmeier der Unfallfahrer
38:52war.
38:52Um keine Probleme mit der Polizei und der Versicherung zu kriegen, hat der Lohmeier
38:57den Bast aus dem Wagen geschleift und einfach hinter das Steuer gesetzt.
39:02War der Sebastian von Schledern schon tot?
39:05Das weiß nur, der Lohmeier.
39:07Als der dann hier auftaucht ist und im Hotel Rosenheim den Feiner Maxi gemacht hat, ist
39:13mir der ganze Hass wieder hochgekommen, wie der mich um meine Zukunft gebracht hat.
39:18Und dann bist du zur Frau von Schledern gegangen und hast dir Prü-Wagen vor dem Unfall-Helwang
39:22erzählt.
39:23Genau.
39:24Sie hat mir Geld in die Hand gedruckt und wollte, dass ich den Lohmeier mit dem Wagen umfahre.
39:29Also doch, du.
39:30Nein, nicht.
39:32Ich habe mich angesoffen, bin ins Hotel Rosenheim und bin den Lohmeier angegangen.
39:36Dann bin ich zur Schledern gefahren und habe gesagt, dass ich das nicht fertig bringe.
39:41Sie hat mich kurzerhand aus dem Wagen geworfen und ich habe ein bisschen zu Fuß zurück nach
39:45Rosenheim.
39:48Tagsdraff bin ich im Straßengraben aufgewacht.
39:50Du gehst wieder zurück?
39:52Ja.
39:53Namibia?
39:54Nein.
39:55Südafrika?
39:57Aber nicht zufällig zum Vereinigungspunkt von Atlantik und Pazifik.
40:01Na ja, in die Nähe.
40:03Ihr seid wieder zusammen?
40:04Na ja, noch nicht ganz, aber was nicht ist, kann er noch werden.
40:07Dann meinst du nicht, dass du da was vormachst.
40:09Ich habe doch nichts zu verlieren.
40:12Harry, Harry.
40:16Ich habe keine Sekunde an Ihrer Unschuld gezweifelt.
40:20Hättest du morgen ein bisschen Zeit?
40:22Zum Mittagessen.
40:23Ach, ich dachte eigentlich eher an eine Personal Travel Tour durchs Kiengau.
40:35Tut mir leid.
40:40Tja, laut KTU stammen die Lackspuren an der Leiche von Ihrem Mietwagen.
40:45Frau von Schledern, wo waren Sie gestern?
40:48Zwischen 8 Uhr und 9 Uhr.
40:51Unterwegs.
40:56Ich habe Lohmeier zu dem Ort bestellt, wo mein Sohn gestorben ist.
41:03Und habe ihn dort überfahren.
41:05Er hat Sebastian auf dem Gewissen.
41:08Auge im Auge, Zahn um Zahn, Herr Kommissar.
41:11Sie können auch gar nicht wissen, ob er Sebastian auf dem Gewissen hat.
41:14Er ist gefahren.
41:16Und er war betrunken.
41:18Und anstatt Hilfe zu holen, hat er wertvolle Zeit damit verplempert, seine Schuld zu vertuschen.
41:23Mein Sohn könnte heute noch leben.
41:26Vielleicht, ja.
41:27Lohmeier ist schuldig für immer.
41:31Und sie hat die Pflicht, Herr Kommissar.
41:34Das tangiert mich nicht mehr.
41:36Ich bin schon vor 40 Jahren mit Sebastian gestorben.
41:40Michi, warte deines Amtes.
41:42Frau von Schledern, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:53Eine eisenharte Frau.
41:56Das Leben hat Sie dazu gemacht.
41:58Meine Herren, gratulieren.
42:00Tja, Herr Hofer, jetzt haben Sie ja die wahre Täterin doch noch gekriegt.
42:04Ja, allerdings.
42:05Und Ihnen fällt ein Stein vom Herzen los.
42:09Vangeρεί.
42:09Vangehen.
42:09Vangehen.
42:09Vangehen.
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