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00:01I run down the floor, open the door to the station and put it in.
00:07A doctor comes to me.
00:10Someone tells me something, while a sister is wearing a chair.
00:14I go to our room.
00:17I turn it into a room.
00:21A team of 10-12 doctors, sisters and anesthetists
00:25are in the room and look at Sarah.
00:28Like in a quiet life, they are just there.
00:31In the dark with only one light.
00:33Sarah.
00:47Sarah.
00:49Sarah.
00:50Sarah.
00:51Sarah.
00:52Sarah.
00:53Sarah.
00:55Sarah.
01:11What do you think?
01:13What a nice year.
01:14I'm nervous.
01:16I'm nervous.
01:18I'm nervous.
01:19I'm nervous.
01:19I become nervous.
01:19Teresa, 37 years old, the mother of the Drillingsmädchen and the mother of my 12-year-old, Mateo.
01:25But it's cool, I spoke to the doctors and they are positive, you are in a safe house.
01:31I'm really looking forward to that.
01:33It's three women and we already know how they're going to be called, but we want to lift that up
01:38until we see them.
01:43Hey guys, how do you feel?
01:46I felt like it was crazy. The nurse was like, oh, there are two.
01:51He's like, what?
01:53And then just some seconds, he's like, no, there's one up there. I was like, what?
01:59My name is Enes Nyantin, but you call me Nana.
02:04I'm 36 years old, I'm from Ghana, and I'm the father of the Drillingsmädchen.
02:10I'm still nervous.
02:22You're nervous.
02:23You're nervous.
02:24You're nervous.
02:25You're nervous.
02:27You're nervous.
02:27You're nervous.
02:28You're nervous.
02:28I tried to keep in touch with this, but now the blood pressure starts to run.
02:46We're going to take your partner with us in a second, with the midwife, and then we'll
02:51do the spinal anesthesia.
02:53And then once the anesthesia is in, then you can join us.
03:05Das ganz Besondere daran ist, dass wir eine frühe Woche haben, nämlich die 27.
03:10Schwangerschaftswoche.
03:11Das bedeutet, dass wir extreme Frühgeborene haben.
03:14Mein Name ist Lars Hellmeier.
03:16Ich bin seit 13 Jahren hier im Haus Chefarzt für Gynäkologie und Geburtsmedizin.
03:21Mein Schwerpunkt ist die Geburtshilfe und ich werde gleich bei den Drillingen den Kaiserschnitt
03:26durchführen.
03:29Die Besonderheit an dieser Situation ist, ein Kind ist komplett getrennt und zwei Kinder
03:35sind eineinig.
03:37Das heißt, die teilen sich eine Plazenta und hier kam es zur Komplikation, denn ein Kind
03:42gibt über eine Gefäßverbindung auf der Plazenta dem anderen Kind ganz viel Blut.
03:47Das bedeutet, ein Kind ist ganz groß und hat ganz viel Fruchtwasser, während das andere
03:52ein sogenanntes Anhydramnion hat.
03:55Das heißt, er hat gar kein Fruchtwasser, er ist klein.
03:57Und diese Situation wird normalerweise gelasert.
04:01Das hat auch stattgefunden, aber das hat nicht voll funktioniert.
04:05Die Frau hat Wehen bekommen und darauf wieder dieses sogenannte fetofetale Transfusionssyndrom, dieses
04:12Zwillingstransfusionssyndrom.
04:14Und das bedeutet, dass wir jetzt wieder eine ganz vermehrte Fruchtwassermenge haben und
04:20die Gefahr der Frühgeburt und der Bauch so immens groß ist, dass die Mutter jetzt nicht
04:24mehr kann.
04:25Und jetzt müssen wir die Schwangerschaft beenden.
04:31Für jedes Kind benötigen wir ein Team von drei Leuten, das heißt, einen erfahrenen
04:35Neonatologen, noch einen zweiten Arzt dazu und auch eine erfahrene Pflegekraft.
04:41Das heißt, wir sind mindestens neun, wir sind im Augenblick sogar zehn, weil wir noch einen
04:47Arzt im Kreißsaal haben, der praktisch das Kind in der ersten Minute bei verzögertem
04:52Abnabeln versorgt und dann ist noch ein Arzt, der hier zwischen den Kindern hin und her
04:58laufen kann und auch die Erstversorgung notiert.
05:02Mein Name ist Sigrun Hofmann, ich bin Kinderärztin und seit einem Jahr Leiterin des Perinatalzentrums
05:08hier im Klinikum in Friedrichshain.
05:10Mein Hauptschwerpunkt ist die Neonatologie, ich bin aber auch Kinderintensivmedizinerin und
05:14Kinderkardiologin.
05:16Geht es so zu liegen, zur Not?
05:20Das Besondere ist auch, dass die Drillingsschwangerschaft spontan entstanden ist.
05:25Normalerweise haben wir immer künstliche Befruchtungen, da kommt das öfter vor, aber hier ist es wirklich
05:30eine spontan entstandene Schwangerschaft und da gibt es die sogenannte hellensche Regel,
05:35also die Wahrscheinlichkeit, dass Zwillinge auftreten ist 1 zu 85, dass Drillinge auftreten
05:401 zu 85 hoch 2, also ganz, ganz selten.
05:46Sehr schön, guck mal, bewegt sich die Füße, wir klemmen ab, wir nabeln ab, ja, guck mal,
05:58schreit.
06:00Ja, jetzt bereit machen für das nächste Kind, bitte, guck mal, die Kleine, super, bewegt
06:08sich.
06:08Die Finger, sehr gut, sehr gut.
06:11Das andere drückt und liegt quer, es muss raus.
06:14Ja, ist gut.
06:15Hören Sie es?
06:17Können Sie es hören?
06:19Ja, bewegt sich gut.
06:21Dann gibt es nur so.
06:25So.
06:31Das müsste der Akzeptor sein, guck mal, ist auch, schreit auch, bewegt sich.
06:40Alles gut hier bei uns, ja.
06:58Alles gut hier bei uns, ja.
06:59Ich bin sehr froh, sie zu sehen, für den ersten Mal zu sehen.
07:05Sie sind so klein.
07:08Es fühlt sich großartig.
07:09Ich bin stolz.
07:12Ich bin stolz.
07:14Oh mein Gott, ja.
07:15Und das ist so speziell.
07:17Ja.
07:18Ich fühle mich gut, ich fühle mich glücklich.
07:24Doch, es lief Gott sei Dank sehr gut.
07:25Ich hatte immer Angst, dass die Kinder sich verkeilen, ja, dass die sehr unten eingeschoben
07:31sind.
07:31Aber mit der Eröffnung der Fruchtblase von dem einen Kind, das so viel Fruchtwasser hatte,
07:37sind die Kinder alle nach oben so ein bisschen geschwommen.
07:40Und dann konnten wir warten, hatten Zeit und konnten die Kinder wirklich sehr gut entwickeln.
07:47Ja, es geht mir gut.
07:50Es bleibt gut jetzt.
07:52Ich freue mich auf die Mäuse.
08:09Sehr optimal.
08:11Die Kinder haben sich auch gut angepasst.
08:12Die haben noch an der Nabelschnur angefangen zu atmen.
08:15Wir haben sie eine Minute an der Nabelschnur gelassen, dann abgenabelt und nacheinander in
08:20die Erstversorgung gebracht.
08:21In der Erstversorgung sind sie weiter mit einer CPAP-Atemhilfe versorgt worden, haben
08:26also selber weitergeatmet und sind nur entsprechend unterstützt worden.
08:32Eins von den Kindern ist aufgrund dessen, dass es wenig oder kein Fruchtwasser mehr hatte,
08:38von der Lunge etwas schlechter.
08:40Die anderen sind recht stabil.
08:43Sie bekommen jetzt noch Suffekten, also den Stoff für die Lunge, damit die Atmung besser
08:47funktioniert.
08:49Und dann planen wir die Kinder auch zu bonden bei der Mutter auf der Modepost in der
08:54Erstversorgung.
09:09Das erste ist das Signal.
09:15Okay, okay.
09:22So, congratulations to you, yeah?
09:26They were really strong, yeah?
09:28The outcome, the first outcome was really good.
09:31Yeah?
09:31So, we are really happy about this.
09:36You know, we're really happy about this.
09:59But I'm not so happy about this.
10:00Just give it all, baby.
10:10Here we have Zoe and Sarah.
10:16Zoe is the only one.
10:18Zoe means life.
10:20And she was the most active in my body.
10:22That's why we said she was Zoe.
10:25Sarah is the princess and Sola is the wise.
10:35And she was the most calm and that's why we interpreted it.
10:38She had it all under control.
10:45She cries a bit.
10:47And I think she shakes a bit too.
10:51I feel like it's the heart that is beating.
10:55And she moves her fingers and tries to touch my heart.
11:02Bonding bedeutet, dass man direkt Hautkontakt hat.
11:05Früher waren ja Mutter und Kind immer direkt getrennt.
11:08Jetzt weiß man, dass dieser Hautkontakt besonders wichtig ist.
11:11Weil die Mutter hat eine Oxytocin-Ausschüttung,
11:14das ist das Glückshormon.
11:15Und dann parallel wird das Mikrobiom ausgetauscht.
11:18Und man weiß, dass die Entwicklung deutlich besser ist.
11:21Und da ist eine Art der Gleichberechtigung,
11:23dass das natürlich ganz wichtig ist,
11:25dass beide Partner dieses Bonding haben und das erleben.
11:29Natürlich kommt der Mann nicht in die Milchbildung.
11:31Das ist auf die Mama beschränkt.
11:33Und das ist der nächste Schritt, der ganz entscheidend ist,
11:36dass man Kolostrum den Kindern gibt.
11:38Und dass man mit natürlicher Muttermilch den Aufbau,
11:41die Gewichtszunahme in die Wege treibt.
11:59Und warum sind die so süß?
12:03Ja, ja.
12:25So, jeden Morgen mache ich mich auf den Weg zu dem Rezept.
12:28Und wir packen euch mal einen kleinen Rucksack,
12:32einen T-Shirt, meine Milch und die Wasser.
12:35Na, hallo.
12:37Die Leckchen, na, ma.
12:39Na, meine ganz schöne Leckchen.
12:42Ja.
12:46Genau.
12:48Ich hatte jetzt gerade das Vergnügen
12:50mit meiner kleinen Zoe.
12:53Da ist sie.
12:55Und Zoe macht heute den Anfang.
12:58Und ich werde heute noch alle drei Babys durchkuschen.
13:08Es ist schwer, in Worte zu fassen,
13:09was ich empfunden habe,
13:11als ich das erste Mal meine Drillinge im Arm halten durfte.
13:16Glück, Dankbarkeit.
13:18In diesem Moment war ich wirklich Drillingsmama.
13:21Ein Gefühl, das ich so nie wieder empfunden habe.
13:30Ich kann mittlerweile wieder aufstehen und beruhigen laufen.
13:35Die Schmerzen sind auch nicht mehr so toll.
13:41Zwei der Mädchen geht sehr gut.
13:43Die machen gute Fortschritte.
13:45Und die Sarah, das ist die kleinste im Bunde gewesen,
13:48die zweitgeborene, der geht leider nicht so gut.
13:51Und sie hat letzte Woche sehr schwer erkrankt.
13:57Es ging am Freitag los,
14:00dass ihre Entzündungswerte nach oben gegangen sind.
14:03Dann haben sie ihr schon mal
14:04prophylaktisch Antibiotika gegeben.
14:08Und das ging dann aber immer weiter bergab.
14:12Es wurden auch die Kinderschirurgen zukonsertiert.
14:16Und sie haben entschieden,
14:19dass sie nicht operieren werden,
14:22weil sie dafür gar nicht stabil genug wäre.
14:25Also sie hätte eine OP gar nicht überlebt.
14:32Tragischerweise nach vier guten Wochen für alle drei Kinder
14:36hat sich Sarah ziemlich akut,
14:39ziemlich stark von ihrem Allgemeinzustand verschlechtert.
14:44Mein Name ist Dr. Erik Schweigle.
14:46Ich bin Kinderarzt und Neonatologe
14:47und arbeite als Oberarzt hier auf der Station 91
14:51des Vivantes Klinikums im Friedrichsein.
14:5326 Schwangerschaftswochen sind ungefähr zwei Drittel
14:56von der ganzen Schwangerschaft.
14:57Das heißt, ein Drittel der eigentlich
14:59von der Natur geplanten Schwangerschaft fehlt.
15:02Also findet nicht mehr im Mutterleib statt.
15:04Also in der 26. Schwangerschaftswoche
15:07sind alle Organe angelegt und auch funktionsfähig,
15:11aber eben noch nicht für das Leben
15:13außerhalb des Mutterleibs angepasst.
15:16Wir sprechen von Unreif.
15:17Also das betrifft eigentlich alle Organe von Gehirn
15:21über Lunge, über Herz, über Nieren,
15:23über Magen-Darm-Trakt.
15:24Und aber insbesondere auch das Immunsystem.
15:27Das ist zu dem Zeitpunkt der Entbindung
15:29fast noch gar nicht ausgebildet.
15:31Und dann in der Nacht von Samstag zu Sonntag
15:33ist alles wieder rapider.
15:35Also die Entzündungswerte sind in die Hohle geschossen.
15:38Und die Ärzte vermuten, dass sie eine Septis hatte,
15:41also eine Blutvergiftung.
15:43Und infolgedessen einen septischen Schock,
15:46der auch dazu geführt hat,
15:48dass sie einen Herzstich dann hatte
15:49und zehn Minuten reanimiert werden musste.
15:54Und ja, also Sonntag und Montag
15:56wusste die Ärzte nicht, ob sie es schaffen würde.
16:03Sarah hat leider, bei der hat es sich deutlich verschlimmert,
16:08weil der Bauch wieder sehr angeschwollen ist,
16:11sodass dann die Chirurgen am Mittwoch entschieden hatten,
16:14okay, es muss jetzt doch mal aufgemacht werden
16:18und wir müssen mal reinschauen und gucken, was da los ist.
16:24Und ja, dann haben sie uns gesagt,
16:28dass der gesamte Darm abgestorben ist.
16:36Also hätte sie keine Schmerzmittel
16:39und hätte sie nicht dieses Sedierungsmittel,
16:43würde sie solche Schmerzen haben.
16:45Und da will ich nicht, dass meine Tochter da durchgeht.
16:50Und ja, ich habe ja schon jetzt auch noch mal
16:54meine zehn Minuten mit ihr gehabt
16:56und ihr gesagt, dass ich sie nie vergessen werde
16:59und sie loslassen soll, ja.
17:06Sie ist in meinem Arm gestorben.
17:16Der Arzt sieht mich.
17:18Sein Blick verrät bereits alles.
17:20Und doch ist es nicht wahr,
17:22solange er es nicht ausspricht.
17:24Und da sind die Worte.
17:25Sarah wird sterben.
17:27Mehr braucht es nicht.
17:29Mehr brauche ich nicht.
17:33Ich breche zusammen.
17:34Ich gehe zum Boden.
17:35Mein Herz steht still.
17:37Mein Auto blut.
17:38Wenn ich habe jetzt...
17:51Danke.
17:57Dann sind wir es ja.
18:01I'm so happy.
18:04Can you see that?
18:06I'm so happy.
18:13I'm so happy.
18:19Everything is mixed with feelings.
18:22You've become home now.
18:26I have to find out here that it's really going home.
18:32We spent like three months here.
18:3691 days.
18:37I mean, initially it was very, very hard.
18:43Then I also had to work.
18:46I had to close from work in the evening and come here.
18:49Sometimes I have to go home.
18:51Running back and forth was tough.
18:55Can you press it and I make the zipper?
18:57Oh, simple pain.
19:00Where have you gone?
19:02I'm getting tired and I need someone to relax.
19:07The two have a very good way.
19:10They are in a very good mood.
19:14They are in a very good mood.
19:18They have no bigger organs.
19:21They have no bigger organs.
19:22They are full ernährt.
19:23They can't breathe.
19:24They have no severe complications
19:28such as a blood pressure.
19:33They are in a very good mood.
19:35And we are all very happy.
19:41There are two ways to calculate.
19:43Their actual age is about three months.
19:46They came from December to the world.
19:48They are still still still in the world.
19:53They are still still still in the world.
19:56Genau.
19:56Wir rechnen immer noch in Schwangerschaftswochen.
19:58Aber Impfpläne richten sich zum Beispiel
20:01nach dem tatsächlichen Alter.
20:21Jetzt ist es so weit.
20:22Now it's time.
20:24To your home.
20:25It's time to your home.
20:27And I personally, I just want to say
20:28a very, very big thank you for all of these things.
20:33It's time came when, you know, we even thought
20:36we could just, we couldn't do it.
20:38But you gave us hope.
20:40We appreciated that.
20:42It's very great.
20:43And I learned a bit of German too, so.
20:47So it's fine, yeah.
20:48Here are your Kinder-Untersuchungshefte.
20:51It's a very important German word.
20:53Yeah.
20:54Okay.
20:55I'll get the meeting later.
21:02Just like oil on my hands.
21:06Oh, little love.
21:12Also ihr wart wirklich toll, ne?
21:15Mhm.
21:15Aber das Krankenhaus werde ich nicht vermissen.
21:17Aber Euler.
21:18Mein Name ist Monique, ich bin Kinderkrankenschwester
21:21hier auf der Neonatologie und habe die letzten Wochen
21:23die Mädels betreut.
21:25Tatsächlich sehr emotional.
21:26Man hat ja irgendwie viele Hürden
21:29und auch manchmal sehr tiefe Tiefen miteinander durchgemacht.
21:33Das geht natürlich auch an uns nicht spurlos vorbei.
21:35Man sieht, wie gesagt, Menschen kommen sogar extra aus dem Frei.
21:38Weil es ihnen auch sehr wichtig ist, quasi Tschüss zu sagen.
21:41Das nächste.
21:42Tschüss.
21:43Auf geht's in die Freiheit.
21:45Tschüss.
21:46Tschüss.
21:48Tschüss.
21:48Tschüss.
21:49Maybe I don't wanna know the way home taking on a journey.
21:54I got places to go.
21:56Wanna trip a miracle.
21:58It's possible.
22:00You just gotta own.
22:01First time car.
22:02Car drive.
22:04Ui, ui, ui, ui.
22:07Okay.
22:09Only God knows what's going through their minds.
22:11Oh.
22:12Yes.
22:13Probably, probably.
22:14Milk?
22:16Oh, oh.
22:17And we forgot the milk.
22:18Oh, shit.
22:19And we don't.
22:20Oh, my God.
22:21Ich kann's nicht erwarten, jetzt nach Hause zu kommen.
22:23Ich bin so gespannt, wie die sich machen werden.
22:35Anja.
22:36Hier ist am leid aus dem Weg, die am Leben langen.
22:38Okay.
22:46Oh, man.
22:50No, man.
22:53Okay.
22:54Oh, man.
22:54Let's go.
22:56Ta-da.
22:57Oh, man.
23:02Welcome home, Baby. Welcome.
23:06Hello. Oh, Gott, du hängst da drin wie so ein kleiner Schluck.
23:11Hi. Oh, mein Gott.
23:15Das hat der Opa für euch gebaut.
23:18Oh, Gutschen.
23:22Eigentlich sollte das für drei passen.
23:24Ja, und weil wir hier in einem sehr kleinen Apartment sind,
23:29es sind ja nur zwei Zimmer, müssen wir das hier alles optimal ausnutzen.
23:33Deswegen hat mein Papa es so gebaut, dass es wirklich exakt durch diese Tür passt
23:37und bis rüber ins Zimmer, dass, wenn wir hier abends sitzen,
23:41die drüben in Ruhe schlafen können.
23:43Und wenn wir dann ins Bett gehen, holen wir sie rüber.
23:50Hallo. Hallo.
23:51Ah, guck mal hier ist.
23:54Die Schwester.
23:57Hi. Willkommen.
23:59Willkommen zu Hause.
24:02Die Kleine ist Zoe?
24:03Das ist Sola.
24:04Sola, ach so.
24:05Die sind beide gleich aus.
24:08Ich bin so aufgeregt.
24:10Ja? Ja.
24:12Na komm, zieh dich erst mal aus.
24:14Er kommt jetzt aus der Schule.
24:17Ich bin Matteo, ich bin zwölf Jahre alt und ich bin der Bruder von Zoe, Sola und Sarah.
24:24Hello.
24:25How are you?
24:26I'm good. And you?
24:27I'm good.
24:28Willkommen.
24:32Wie fühlt sich das an, Matteo?
24:35Entspannt.
24:36Wie fühlst du dich?
24:39Ich bin überglücklich.
24:41Überglücklich.
24:42Also ich war sehr aufgeregt heute Morgen und auch die letzten paar Tage,
24:47endlich zu erwarten, dass die Mädchen hier sind.
24:51Der Gedanke daran war schon toll und jetzt das Real ist noch toller.
24:59Also eigentlich ist es eher so, dass man zwischen zwei Welten jetzt lebt.
25:06Auf der einen Seite hat man dieses Wunder, das Glück und sieht diese beiden anderen und erfreut sich natürlich daran.
25:16Das macht froh, aber der Schmerz ist trotzdem die ganze Zeit da.
25:22Denn auf der anderen Seite habe ich ein Kind verloren, mit der ich und um die ich so viel gekämpft
25:30habe.
25:33Na, die erste Windel zu Hause.
25:36So.
25:38Hier.
25:40Sieht so aus, als ob sie oben so eine Glatze ist.
25:43Halbglatze, ja.
25:44Das ist noch ein kleiner alter Mann ist das.
25:50Ich frage mich, ob die jetzt so merkt.
25:52Ach, die Tante ist meine Mama.
25:54Weil die hat ja die ganze Zeit im Krankenhaus so viele Menschen um sie herum gehabt.
25:59Wie die Tante?
26:00Ja.
26:01Wenn ich übrig bleibe, würde sie vielleicht verstehen, dass das die Mama ist.
26:04Das kann ich machen.
26:07Das machst du doch gut.
26:09Im Moment bin ich im Funktionsmodus angekommen.
26:13Also ich merke auch selber, ich habe bis jetzt noch nicht wirklich Zeit gehabt zu trauern.
26:18Und das auch noch nicht so richtig herangelassen.
26:21Ich weiß, dass sie nicht mehr da ist.
26:26Davon habe ich mich mehrfach überzeugt.
26:33Aber, ja, so richtig fühlen tue ich die Trauer noch nicht.
26:39Die Beerdigung wird vielleicht auch helfen.
26:53Ich trage heute ein Tuch als Kopfschmuck, was auch die Farben Rot-Schwarz drinnen hat.
27:00Was traditionell in Ghana zur Beerdigung getragen wird.
27:14Meine Sarah, was für ein wunderschöner Name.
27:18So schön, dass dein Papa und ich uns sofort einig waren.
27:21Ich wünschte, ich könnte dich bei diesem Namen rufen, wenn das Essen auf dem Tisch steht.
27:28Ich wünschte, ich könnte dir eine gute Nacht, kleine Sarah, am Abend liebevoll in dein Ohr flüstern.
27:34Und die Liste meiner Wünsche ist lang.
27:36Und doch wird keiner von diesen jemals in Erfüllung gehen.
27:41Ich bin so dankbar für die Zeit, die du uns gegeben hast.
27:45Du hättest die Welt verändert, da bin ich mir sicher.
27:48Meine hast du auf jeden Fall auf den Kopf gestellt.
27:57Es tut mir leid, dass ich dich nicht beschützen konnte, mein Liebling.
28:02Ich liebe dich von ganzem Herzen für immer.
28:07Gute Reise, mein Engel. Adieu, deine Mama.
28:54Gute Reise, mein Engel.
28:57Und, geht's gut?
29:00Wir meistern die Tage.
29:03We're going to be more than that a new All-Tag is going to happen.
29:10We're getting more All-Tag in.
29:12The rhythm is difficult, but it's always better.
29:23We're invited to lunch with my father.
29:25We're invited to lunch.
29:29I'm Stefan.
29:31I'm the father of Teresa.
29:34I'm the father of Teresa.
29:34I'm the father of Drillingen and of Matteo.
29:38My father is one of the most important parts of my life.
29:44He also showed in this situation,
29:47how I can be on my father.
29:52What I can do is give me the children to change the child.
29:57We need to hold on to the child,
30:00I've been working at the point of reading the child.
30:01And the one can I take to the child for a few hours.
30:10They are very different from the character.
30:13Soda is so often,
30:15She is open, she laughs at each other, she is there and wach.
30:21Zoe is very skeptical at the beginning.
30:25You don't have a laugh at the beginning.
30:31As I realized, with what for a euphoria Teresa had expected
30:39and she was absolutely convinced,
30:45that she was able to do it,
30:47and that she was happy about it,
30:50she took my confidence over hand.
30:56At the beginning was the optimism there was still there.
31:01And then later,
31:05it was really about the feeling of being made.
31:10That took me very well.
31:15I care about the Cushion Club.
31:21I can also see that they can recognize me.
31:25When I am young,
31:26then they are not out of force,
31:29but they are definitely ruhiger.
31:33I can play with them.
31:36They have a lot of power,
31:37which I don't have yet.
31:42We are now more than the week
31:45in the social pediatry center.
31:47Here,
31:48we get the women in the physiotherapy
31:50or the osteopathic.
31:51Come here, come here.
31:53Hi.
31:55My name is Janine Koch.
31:57I'm a physiotherapist and osteopathic.
31:59I'm in the SBZ Friedrichshain.
32:01I specialize on Kinder and Säuglinge.
32:04Turn her to the side and you can roll her on the belly.
32:08Because then you are able to take this away.
32:11First,
32:12first,
32:12they are a half year old.
32:14But for me,
32:15three months.
32:17The children have a problem
32:21from the brain
32:22from the brain
32:23that they have a problem
32:24from the brain
32:26six months old.
32:27But the body is only three months old.
32:30And this discrepant,
32:31this experience,
32:32that's just there.
32:33And then,
32:35it's also,
32:35that you're looking for
32:36on the fist,
32:37that you're looking for
32:38and you're looking for
32:40the world.
32:40But the body gets
32:42not sorted.
32:43That's good.
32:44That's good.
32:46That's good.
32:47That's good.
32:47That's good.
32:48That's good.
32:49That's good.
32:50Let me go here and see you.
32:50And now,
32:52when we activate that zone
32:53will the head to the side.
32:56And that's important.
32:58If that doesn't know
32:59you can have a massive asymmetry.
33:03And that's what we
33:04in early intervention
33:05and that's really important
33:07is to harmonize
33:09that the child
33:10have a great start
33:11in life.
33:13Hey, look at that.
33:33It's just a few days, but for us it feels like it's like
33:38it's just a few days.
33:58I'm Silke, I'm the mother of Teresa and the mother of Matteo and the Trillingen.
34:08Das ist für mich als Mutter unerträglich, was mein Kind durchleben musste.
34:15Aber es geht ja weiter, es hört ja nie auf.
34:19Ich weiß es, weil meine Mutter auch ein Kind verloren hat.
34:22Und ich bin das Kind einer Mutter, die ein Kind verloren hat.
34:25Und ich weiß, was das mit einer Mutter macht. Ich bin damit aufgewachsen.
34:31Und weil das ein Schmerz ist, den man dem eigenen Kind nicht abnehmen kann.
34:41Also es gibt keinen Moment, wo Sarah nicht dabei ist.
34:45Also bin ich auf der Decke und dann habe ich meine zwei Mädels vor mir,
34:48dann liegt für mich Sarah daneben.
34:50Gehe ich die Treppen hoch oder runter und bin voll bepackt,
34:54dann stelle ich mir vor, wo würde Sarah sein?
34:58Also Trauer hat viele Gesichter, würde ich sagen.
35:02Und meine Trauer sieht halt so aus, dass ich sie nicht in einem ausleben kann,
35:06sondern dass ich immer wieder hin und her springe,
35:09zwischen glücklich sein und traurig sein.
35:14Das Glück empfindet man nicht als so glücklich und die Trauer empfindet man nicht als so traurig.
35:40Was ist denn meine kleine Maus?
35:43Es ist okay, es ist okay.
35:44Got'cha, okay.
35:47Hier.
35:51Hallo.
35:52Hier.
35:54Hier.
35:54Hier.
35:54Hier.
35:54Hier.
35:54Was ist mein Gott?
35:56Zara und Zola, sie haben die gleiche placentas,
35:59sie haben die gleiche Face.
36:01So, wenn ich mich so, zählen,
36:03sie sehen, wie sie sehen,
36:04wie sie sehen,
36:05wie sie sehen.
36:06Sie sind sehr, sehr, sehr.
36:10Ja, wie Sie?
36:11Ja, wie Sie?
36:13Wie Sie?
36:14Wie Sie?
36:15Wie Sie?
36:16Wie Sie?
36:16Das ist Ihr Oma.
36:18Das ist Oma und das ist Ihr Kantech.
36:21Ja, ja.
36:22Ja, ja.
36:23Wie Sie wissen,
36:24wie Sie wissen?
36:26Wir machen Video-Kurs,
36:27meine Mutter und meine Big-Sister.
36:30Meine Little-Sister ist in Kanada.
36:31Wir sprechen über das.
36:32Und wie gesagt,
36:34meine Familie,
36:34alle ist spreader.
36:37Some in den USA,
36:38some in den UK,
36:38France und Kanada.
36:40Und ich bin hier.
36:44alle wissen,
36:45die Situation.
36:46Also, ja,
36:48sie versuchen auch,
36:49ihre Besten für mich.
36:50Konsole mich.
36:52Und, ja,
36:53sie sprechen mit mir in
36:55eine Weise,
36:55die mir helfen kann,
36:58wie die Sorge oder
37:01in einem schlechten Mood zu bringen.
37:03Aus.
37:08Ich habe das damals sehr romantisiert,
37:12als ich erfahren habe,
37:13dass es Drillinge sind.
37:18Ich dachte,
37:19ja,
37:20ich bin eine Powerfrau,
37:21ich schaff das.
37:22Wenn das jemand hinbekommt,
37:24dann ich.
37:27So gut ist die ja sonst nicht,
37:29hm?
37:30Ich weiß ja leider auch nicht,
37:32wie das Leben mit Drillingen ist,
37:34aber ich kann auf jeden Fall sagen,
37:36dass ich schon oft dachte,
37:40puh,
37:40und da wäre jetzt noch eine dritte.
37:48Leider ist die Wohnungssuche nicht so,
37:50wie ich mir das wünsche.
37:52Es ist sehr eng und man hat vor allem
37:54nicht sehr viele Rückzugsorte.
37:57Ich habe jetzt schon einen
37:59Wohnberechtigungsschein,
38:00aber musste feststellen,
38:02dass es auf diesem Markt
38:03gar keine Vierraumwohnungen gibt,
38:05beziehungsweise nicht hier in der Nähe.
38:08Also das ist wirklich sehr, sehr schwierig.
38:15Ja, man muss immer auf jeden Fall
38:18alles auf dem Schirm haben.
38:19Man darf auch nichts vergessen,
38:21weil wir auch im vierten Stock wohnen.
38:23Das heißt,
38:23wenn man was vergessen hat,
38:24muss man natürlich auch mit beiden Babys
38:26wieder hoch in den vierten Stock,
38:28um wieder runter zu gehen.
38:32Nana geht arbeiten,
38:34hat jetzt aber auch nicht
38:35den bestfinanzierten Job.
38:37Bislang haben wir von meinen Ersparten gelebt.
38:40Die sind jetzt langsam aufgebraucht.
38:42Es ist mau.
38:54Ich bin heute bei meiner Therapeutin
38:57und heute werden wir uns
39:01ein bisschen der Trauerarbeit widmen.
39:03Schön, dass Sie da sind.
39:04Danke.
39:06Mein Name ist Ulrike Schneider-Schmid.
39:08Ich bin psychologische Psychotherapeutin
39:10und ich begleite die Mutter jetzt
39:12auf ihrem Weg der Trauerbewältigung.
39:14Sie hatten ja die Hausaufgabe von mir bekommen,
39:17ihre Geburtsgeschichte aufzuschreiben.
39:20Dann würde ich Sie bitten,
39:21diese Geschichte einmal durchzulesen bis zum Ende.
39:24Und dann machen wir das wieder und wieder und wieder.
39:27Und wir schauen, wie sich die Emotionalität im Laufe verändert.
39:32Mhm.
39:33Okay.
39:36Ich renne den Flur entlang, öffne die Tür zur Station, stürze rein.
39:41Eine Ärztin kommt mir entgegen.
39:43Ich frage sie, ist Sarah tot?
39:46Sie sagt nur nein.
39:48Ich gehe zu unserem Raum.
39:50Die Tür ist zu.
39:50Ziel ist es, diese Geschichte, die Frau Lassarow erlebt hat,
39:56für sich persönlich einzuordnen.
39:58Kittel, Maske, Haarschutz.
40:00Die Tür geht auf.
40:02Ich trete ein.
40:03Ein Trauma, das ist wie in den Schrank gestopfte Wäsche.
40:08Also einfach nur alles rein und zu.
40:10Und viele halten dann einfach diese Schranktüren zu,
40:13damit das Jahr nicht irgendwie aufspringt und alles einem entgegenkommt.
40:17Das wäre so eine Traumareaktion, die viele Leute zeigen.
40:21Was man in der Traumatherapie macht, ist,
40:23man öffnet die Türen langsam
40:25und man schaut sich dann die ganzen einzelnen Kleidungsstücke an,
40:30schaut sie sich an, was löst sie mehr aus?
40:32Dann faltet man sie zusammen und sortiert alles wieder ordentlich ein.
40:36Und da sind die Worte.
40:38Sarah wird sterben.
40:39Mehr braucht es nicht.
40:41Mehr brauche ich nicht.
40:42Ich breche zusammen.
40:44Ich gehe zu Boden.
40:45Mein Herz steht still.
40:47Mein Auto peliert und übernimmt ab jetzt.
40:49Sarah wird sterben.
40:51Mehr braucht es nicht.
40:52Mehr brauche ich nicht.
40:53Ich breche zusammen.
40:54Ich gehe zu Boden.
40:55Mein Herz steht still.
40:56Sarah wird sterben.
40:58Ich geh zum Boden.
40:59My heart is still in the autopilot when I'm in the tapestry.
41:11That I come to my emotions so close,
41:13as I came to the conversation today,
41:15that's actually not very often.
41:18And that's also a change of emotion.
41:23Also, that at the end,
41:25the way I read the story,
41:27the way I read the pictures,
41:29the way I go away,
41:31and I only see the words before me.
41:35That's kind of a sense.
41:37And I have the feeling,
41:38the way I get this trauma,
41:43that I can still be more greased
41:46and also more control.
41:50So,
41:51what can I do now?
41:55What can I do now?
41:59Thank you for that.
42:02She tries to find a new identity
42:05and a new role for herself.
42:07Also,
42:08vorher die Drillings-Mama
42:10und was ist das jetzt?
42:12Was ist denn jetzt die richtige Bezeichnung
42:14auch noch für sich selber?
42:15Also,
42:15wer bin ich nach diesem Erlebnis?
42:27Damit Sarah sozusagen symbolisch den ganzen Tag bei uns dabei ist.
42:31Hoch soll sie leben,
42:34hoch soll sie leben,
42:38dreimal hoch, hoch, hoch.
42:45Für die nächste Zukunft wünschen wir uns natürlich,
42:47dass wir jetzt endlich eine größere Wohnung finden,
42:50dass wir endlich ankommen können.
42:51Dann im Frühjahr werde ich wieder anfangen zu arbeiten
42:53und Nana wird übernehmen.
42:55Ja, ich freue mich drauf.
42:56Und wir hoffen einfach,
42:59dass nichts mehr Schlimmes passiert,
43:00dass einfach nichts mehr dazwischen kommt.
43:02Wir haben genug für ein Leben.
43:07I walked across an empty land.
43:13I knew the pathway like the back of my heart.
43:17Hi, Shiloh.
43:20Oh, guck mal,
43:21jetzt wird sie angestreit von der Sonne.
43:29Sola und Sarah waren die Eineigenzwillinge.
43:31Also, das mag ich mir ins Einbilden,
43:34aber ich habe schon das Gefühl,
43:35dass sie das mitbekommt,
43:36dass sie merkt, dass da was fehlt.
43:39Das ist, ja,
43:41ein Teil von ihr, ne?
43:42Oh, simple things,
43:46where have we gone?
43:49I'm getting old and I need someone to rely on.
43:56So tell me when, when,
43:58you're gonna let me in.
44:01I'm getting tired and I need somewhere to begin.
44:07And if you have a minute,
44:11why don't we go?
44:14Talk about it somewhere only we know.
44:19Cause this could be the end of everything.
44:23So why don't we go somewhere only we know.
44:31you wanna go somewhere else.
44:32You're gonna love actually.
44:32I'm gonna miss you.
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