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00:00:10Und hier, meine sehr verehrten Damen und Herren, begrüßen wir das Modell Whisky Time.
00:00:19Ein elegantes Abendkleid im aktuell grafischen Muster.
00:00:24Das Kleid in Grau-Weiß zeigt eine raffinierte Verarbeitung des Vorderteils und besitzt einen kleinen Stehbunklein.
00:00:36Das Modell wird durch schmale Träger aus Strassbändern gehalten.
00:00:47Modell Black Swan, ein Abendkleid in Schwarz.
00:00:51Die schlichte Linienführung lässt die Trägerin besonders schlank erscheinen.
00:00:56Ärmelabschluss und Hals mit Straußenfedern besetzt.
00:01:00Einziger, aber sehr dekorativer Schmuck dieses schlichten Kleids.
00:01:06Und hier das Modell Nathalie.
00:01:15Ich bin erzückt.
00:01:17Sehr geschmackvoll.
00:01:19Und sicher auch sehr teuer.
00:01:23Sie müssen doch der Kranz sehr dankbar sein.
00:01:29Sie spielen hoch, Anna.
00:01:33Und wer hoch spielt, kann tief fallen.
00:01:36Möglich.
00:01:37Aber nicht wahrscheinlich, Latour.
00:01:46Das sagte eine gewisse Juanita Alvarez auch.
00:01:50Ihr Sturz war tödlich.
00:02:01Und nicht ohne tragischen Beigeschmack.
00:02:05Ich nehme an, Sie wussten, was Sie taten, als Sie den Versuch machten,
00:02:08das naive, unschuldige Ding in Ihre zweifelhaften Geschäfte zu ziehen.
00:02:13Die Alvarez ist tot?
00:02:14Ermordet.
00:02:16Die Meldungen sprechen von einem Journalisten namens...
00:02:21...Burga als Mörder.
00:02:25Und wie kommen Sie an diese Fotos?
00:02:29Für Geld liefst du, Anna.
00:02:35Und was ist das?
00:02:36Quittung.
00:02:38Fotokopiert natürlich.
00:02:42Wir haben Sie auf dem Friedhof der Alvarez zugesteckt.
00:02:45Hm.
00:02:47Der Fotograf konnte natürlich nicht wissen,
00:02:48dass es sich um ein Tauschgeschäft handelte.
00:02:51Sonst hätte er das sicher auch fotografiert.
00:02:54Sie glaubten durch diese Quittung unserer Konkurrenz,
00:02:58die Intermittal in London zu beeindrucken.
00:03:00Pech, Anna. Pech für Sie.
00:03:04Fotokopien.
00:03:05Ich weiß.
00:03:06Sie besitzen die Originale.
00:03:09Das heißt, Dr. Kranz besitzt Sie.
00:03:12Und Sie nehmen an, ich weiß, wo er sie deponiert hat.
00:03:15Logisch gedacht.
00:03:18Aber nicht nur Quittungen und Bankbelege, Empfangsbestätigungen.
00:03:22Mehr.
00:03:23Sehr viel mehr, Laton.
00:03:27Ich glaube, der Inhalt des Safes würde ausreichen.
00:03:29Und, Ihrer Ragusas ist das große Geschäft über eine Milliarde Rüstungsmaterial doch noch zu versalzen.
00:03:37Ihre Forderung?
00:03:39500.000 Schweizer Franken.
00:03:42Ich bitte Sie, Anna.
00:03:45Bleiben Sie auf dem Boden der Realitäten.
00:03:49Ich werde Ihnen sagen, wie die Realitäten aussehen.
00:03:52Eine halbe Million für mich?
00:03:54Oder der Zuschlag dieses Riesenrüstungsauftrages aus Bonn geht an die Intermittal.
00:04:01Die Folgen für die Ragusas, wie's können Sie sich ausmalen.
00:04:04Anna.
00:04:10Was haben Sie davon?
00:04:12Eine halbe Million.
00:04:15Und einen winzigen Hauf von Genugtuung,
00:04:18dass Hubert Kranz nicht umsonst starb.
00:04:23Sie und ich, Laton.
00:04:24Wir wissen doch, warum er sterben musste.
00:04:44Ende der Vorstellung.
00:04:47Da ist Laton.
00:04:50Fahren Sie ihm nach. Wir treffen uns da näher.
00:04:53Chef, bei Ihnen hat man ein hartes Leben. Nicht mal in Ruhe Kaffee trinken kann man.
00:05:26Was kann ich für Sie tun, mein Herr?
00:05:28Ihre Chefin bitten, wenn ich Sie ein paar Minuten sprechen könnte.
00:05:31In welcher Angelegenheit?
00:05:32Sehr, sehr privat, mein Fräulein.
00:05:34Und wen darf ich melden?
00:05:35Burger. Ich bin evangelisch, 1,78 groß.
00:05:39Danke. Einen Augenblick, Herr Burger.
00:05:55Frau Rosier lässt bitten.
00:06:01Bitte nehmen Sie Platz.
00:06:03Dankeschön, es ist gut.
00:06:05Ich will Sie nicht lange aufhalten, Madame, nur ein paar Fragen, wenn Sie gestatten.
00:06:09Sie sind der Journalist Fred Burger aus München?
00:06:12Woher wissen Sie das?
00:06:13Dann finden Sie nicht, dass es an mir wäre, Ihnen Fragen zu stellen.
00:06:23Natürlich. Bitte fragen Sie.
00:06:26Sie können sich denken, dass es ein leichtes für mich wäre, die Polizei anzurufen.
00:06:29Und Sie festnehmen zu lassen.
00:06:32Ein Espresso?
00:06:33Gern.
00:06:41Ich bin sicher, Madame, Sie werden die Polizei aus dem Spiel lassen.
00:06:46Warum sollte ich das wohl?
00:06:49Weil Laton nicht daran interessiert sein kann, Sie in meinen Fall verwickelt zu sehen.
00:06:54Laton?
00:06:55Aber ich bin nicht gekommen, um über mich zu sprechen.
00:06:58Sondern?
00:07:01Um ein Versprechen einzulösen, dass ich Dr. Hubert Kranz in Tossa gab.
00:07:07Sie haben mit ihm gesprochen?
00:07:08Ja. Ich fand ihn.
00:07:11Sterbend in einem Fischerschuppen und brachte ihn zum Arzt.
00:07:13Aber ich nehme an, Sie wissen das alles.
00:07:16Nein.
00:07:20Bevor er das Bewusstsein verlor, gab er mir mühsam zu verstehen, Sie aufzusuchen, Madame.
00:07:27Denn Sie könnten mir Aufschluss geben über die Hintergründe seiner Ermordung.
00:07:31Wie?
00:07:33Er teilten sein Leben, seine Arbeit.
00:07:37Bei seiner Einäscherung in München trugen Sie zwar einen Schleier,
00:07:41aber sie wurden erkannt.
00:07:51Und hier übergibt Ihnen die Alvarez, die, wie Sie ja aus der Zeitung wissen,
00:07:56ich ermordet haben soll, einen Gegenstand.
00:08:00Wie ist das möglich?
00:08:01Das gleiche Foto hat Melaton vorgelegt.
00:08:05Das gleiche Foto?
00:08:08Von diesem Foto gibt es zwei Abzüge.
00:08:10Diesen hier und den ich der Alvarez überließ.
00:08:15Wer also anders als der Mörder der Alvarez kann ihn genommen haben?
00:08:23Sie beginnen eine sehr wichtige Zeugin für mich zu werden, Madame.
00:08:26Laton? Das kann ich nicht glauben.
00:08:28Was wollte er von Ihnen?
00:08:30Auskünfte.
00:08:33Ich kann mir vorstellen, dass Sie etwas gegen Laton in der Hand haben.
00:08:38Madame Rosier.
00:08:40Laton ist nicht der Mann, der sich erpressen lässt.
00:08:43Was ich mit Marcel Laton abzumachen habe, geht niemand etwas ab.
00:08:55Woher haben Sie dieses Feuerzeug?
00:09:00Erkennen Sie es wieder?
00:09:02Es ist Kranzens Feuerzeug.
00:09:04Bitte geben Sie es mir.
00:09:08Warum?
00:09:09Es hat persönliche Bedeutung für mich.
00:09:12Verstehen Sie denn das nicht? Ich bitte Sie, geben Sie es mir.
00:09:15Natürlich verstehe ich das.
00:09:17Nur dürfen Sie nicht vergessen, dass es auch für mich große Bedeutung haben kann.
00:09:23Sehr große sogar.
00:09:26Sollte vielleicht Kranz versucht haben, Ihnen eine Information zuzuspielen?
00:09:32Nein, ich bitte.
00:09:48Ich bitte.
00:09:49Ich bitte.
00:09:52Ich bitte.
00:10:08Fehl-Anzeige.
00:10:15Ich will offen zu Ihnen sein.
00:10:17In dieser Spezialhülse befand sich ein Schlüssel.
00:10:20Er gehörte zu einem Safe.
00:10:24Dann wäre es also möglich, dass der Mörder davon wusste,
00:10:28den Schlüssel herausnahm und das Feuerzeug in Kranzens Tasche zurücksteckte.
00:10:33Wissen Sie, wo Kranz den Safe unterhielt?
00:10:37Hubert hat es mir nie anvertraut.
00:10:51Noch eine Frage, bitte.
00:10:53Sie wissen, dass das für uns beide wichtig ist.
00:10:55Treffen Sie sich noch einmal mit Laton?
00:10:58Um 19 Uhr in der Waldschenke, in Hitzing.
00:11:01Wir essen zusammen.
00:11:02Ich werde in der Nähe sein.
00:11:04Herr Burger, Marcel Laton ist nicht Ihr Mann.
00:11:08Er ist nur der Generalbevollenmächtig, die Daragousers wissen.
00:11:12Besuchen Sie Schloss Oktogon in Liechtenstein.
00:11:15Sind Sie sicher, dass Laton abgeflogen ist?
00:11:18Ja.
00:11:20Ich bin ihm bis zum Abfertigungsschalter der Swiss Air nachgegangen.
00:11:26Sein Name wurde schon aufgerufen.
00:11:29Via Zürich.
00:11:32Da möchte ich nur wissen, warum er sich mit der Rosier hier verabredet hat, wenn es gar nicht seine Absicht
00:11:36war, Sie hier zu treffen.
00:11:39Mit anderen Worten, an der ganzen Sache ist was faul.
00:11:4319 Uhr 10.
00:11:46Wissen Sie was?
00:11:49Ich fürchte, das Ganze ist eine Falle.
00:11:51Gleich wird die Polizei anrollen.
00:11:55Na, ich weiß nicht recht, Susi.
00:11:57Welchen Grund sollte die Rosier haben, mich reinzulegen?
00:12:01Ihre Überraschung war echt, als ich das Feuerzeug als glatte Niete erwies.
00:12:06Den Zeev-Schlüssel kann nur Kranzens Mörder haben.
00:12:09Na, wieso?
00:12:11Kann die Rosier nicht ebenso gut annehmen, Sie hätten den Schlüssel?
00:12:14Dann kann sie ihn schon gar nicht in Ihre Hand bekommen, indem sie die Polizei auf mich hetzt.
00:12:18Nein, so blöd ist die Dame nicht.
00:12:23Da kommt was.
00:12:38Das war wohl nichts.
00:12:47Fuller.
00:12:53Das kann doch kein Zufall sein.
00:12:56Woher kennt der den Treffpunkt Rosier-Laton?
00:13:00Hupen Sie zweimal, wenn sich was Wichtiges tut.
00:13:02Ich bin gleich wieder da.
00:14:00Was ist passiert?
00:14:01Ich glaube, die haben die Rosier geschnappt.
00:14:07Lassen Sie sich Zeit, Susi. Ich weiß, wohin die Reise geht.
00:14:18Schloss Octagon.
00:14:19Sitz des großindustriellen Groschen ab.
00:14:21Sitz der Zentrale der Ragusa Suisse.
00:14:24Und hier meinen Sie liegen alle Geheimnisse, die wir suchen?
00:14:28So wird es sein, Susi.
00:14:42So, hier bleiben wir erst mal.
00:14:45Gut.
00:14:48Dann fehlt uns ja nur noch die Einladung aufs Schloss.
00:14:53Wenn möglich mit Abendanzug und Nelke im Knopfloch.
00:14:57Und Abendkleid nicht zu vergessen.
00:15:01Die Sache stinkt, Fred.
00:15:03Sie stinkt nach einem abgekarteten Spiel.
00:15:06Sie meinen,
00:15:07die Rosier hat uns hierher locken wollen?
00:15:10Wollen oder sollen.
00:15:12Spielt das eine Rolle?
00:15:14Zwei Kaffee, zweimal Eisschenken.
00:15:19Das Zimmer wird gleich gerichtet.
00:15:22Der Mann hält uns offenbar für ein Ehepaar.
00:15:24Das ist gar nicht so schlecht.
00:15:26Auf die Idee hätten wir auch schon kommen können.
00:15:28Wieso?
00:15:29Fred, Sie werden gesucht.
00:15:31Ihr Name kann leicht Verdacht erregen.
00:15:34Wenn es Ihnen recht ist,
00:15:36lassen Sie uns als Ehepaar auftreten.
00:15:38Unter anderem Namen.
00:15:38So können wir Zeit gewinnen.
00:15:40Sie haben recht, Susi.
00:15:42Wenn es Ihnen recht ist.
00:15:44Dann werden Sie mal nicht albern, Fred.
00:15:53Danke sehr.
00:15:55Wenn es sich machen ließe,
00:15:56hätten wir gerne ein Doppelzimmer.
00:15:58Mit Blick aufs Schloss,
00:16:00meint mein Mann.
00:16:01Mit Blick aufs Schloss.
00:16:04Zudiensten, die Herrschaften.
00:16:25Zudiensten, die Herrschaften.
00:16:51Zudiensten, die Herrschaften.
00:17:07Hatten Sie eine gute Reise, Frau Rostje?
00:17:10Was möchten Sie denn gerne hören,
00:17:11Herr Groschenath?
00:17:13Wünschen Sie Kaffee unter Klee, Madame.
00:17:15Ein Kaffee, bitte.
00:17:16Und eine Tablette gegen Kopfschmerzen.
00:17:23Ich will hoffen,
00:17:25dass Max sich korrekt verhalten hat.
00:17:27Oh ja.
00:17:33Er scheint so etwas wie
00:17:34ein ferngesteuerter Automat zu sein.
00:17:37Die war er eigentlich programmiert,
00:17:39falls ich Schwierigkeiten gemacht hätte.
00:17:42Etwa so, wie er mit der armen Juanita Alvarez umgesprungen ist.
00:17:46Es ist gut, Felix.
00:17:52Wir wollen doch zur Sache kommen.
00:17:55Ich bin dieser ziemlich ungewöhnlichen Einladung gefolgt,
00:17:59weil mir keine andere Wahl blieb.
00:18:02Aber folgern Sie daraus bitte nicht,
00:18:03dass ich mich auch noch dem Ablauf Ihres Programms unterwerfe.
00:18:07Ich bin müde und abgespannt
00:18:08von den Nachwirkungen eines Schlafmittels.
00:18:11Ich habe Ihnen ein Gästezimmer herrichten lassen.
00:18:15Fühlen Sie sich also wie zu Hause.
00:18:18Ruhen Sie sich gründlich aus.
00:18:22Wir haben Zeit.
00:18:23Sie vielleicht.
00:18:25Von mir kann ich das nicht behaupten.
00:18:27Meine Angestellten sind nicht informiert.
00:18:28Seien Sie unbesorgt, Anna.
00:18:30Es ist alles geregelt.
00:18:31Eine plötzliche Geschäftsreise nach Zürich.
00:18:35Wie aufmerksam.
00:18:37Wir sind selbstverständlich dazu bereit,
00:18:39eventuell auftretende geschäftliche Nachteile
00:18:41großzügig zu ersetzen.
00:18:44Und wie lange gedenken Sie mich hier in Zürich festzuhalten?
00:18:49Jetzt missverstehen wir uns, Madame.
00:18:52Niemand hält Sie hier fest.
00:18:54Scheußliche Vorstellung.
00:18:56Sie sind unser Gast.
00:18:57Wir wollen versuchen, sagen wir,
00:19:00gewisse Misshelligkeiten aus der Welt zu schaffen.
00:19:02Zu unserem beiderseitigen...
00:19:04Entschuldigung.
00:19:06Dreiseitigen.
00:19:07Pardon, ja.
00:19:09Ich vergaß zu erwähnen,
00:19:11dass sich Dr. Büssing angesagt hat,
00:19:14um sich in unseren Dialog einzuschalten.
00:19:18Felix,
00:19:19Frau Rossier möchte auf Ihr Zimmer gehen.
00:19:36Ich weiß nicht, Lotton.
00:19:38Sie arbeiten mir ein bisschen zu verwegen.
00:19:43Sie wissen,
00:19:44ich schätze solche hemdsärmliche Methoden nicht.
00:19:48Ach, die Bossier ist doch viel zu schlau,
00:19:50um Anzeige zu erstatten.
00:19:52Wer soll es schon Glauben schenken?
00:19:54Einen otorischen Erpresserin.
00:19:57Eine halbe Million liegt nicht auf der Straße, Herr.
00:20:00Ich denke nicht daran.
00:20:03Diese rexzenterischen Dame,
00:20:05eine solche Summe zu zahlen.
00:20:08Um am Ende vom Regen in die Traufe zu kommen,
00:20:10nur weil Sie anscheinend unfähig waren,
00:20:12diese Person auf vernünftige Weise hierher zu bringen.
00:20:16Herr Groschenbach,
00:20:18glauben Sie mir,
00:20:19ich hatte alles versucht.
00:20:22Aber seien Sie versichert.
00:20:23Ab jetzt läuft alles reibungslos.
00:20:29Dieser Journalist,
00:20:30Borgab,
00:20:30frühstückt unten im Massen hier hoch.
00:20:35Bitte, Frau Dr. Felser.
00:20:42Ausgerechnet den Namen mussten Sie wählen.
00:20:44Ist das nicht angemessen?
00:20:45Hoffen, ist der Ausgang der Geschichte ein anderer.
00:20:50Nicht zuletzt wegen seiner wertvollen Waffensammlung
00:20:52ist Schloss Oktogon über die Grenzen des Landes bekannt
00:20:55und als Touristenattraktion wohl zu empfehlen.
00:20:58Dank der großzügigen Hilfe
00:21:00des derzeitigen Schlossherrn Henry Groschenbach
00:21:02wurde sie neuerdings der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
00:21:05Eintritt 2,50 Franken.
00:21:08Henry Groschenbach als Kunstmützehen,
00:21:11als Hüter einer Waffensammlung,
00:21:13also wenn das nicht bekannt ist.
00:21:15Aber was nun weiter?
00:21:18Wir werden die Burg schon stürmen.
00:21:22Wir sollten den Wagen nicht so offen herumstehen lassen,
00:21:25wie auf dem Präsentierteller.
00:21:26Es könnte doch sein,
00:21:27dass Kommissar Huber ihn schon sucht.
00:21:30Ja.
00:21:31Fahren wir den Wagen in einer Garage.
00:21:34Gegen ein Aufgeld von 4 Fränkli pro Tag,
00:21:36wie ich hier gerade lese.
00:21:40Oh.
00:22:04Geben Sie mir bitte ein Bier.
00:22:13Trinken Sie eins mit?
00:22:14Warum nicht?
00:22:28Warum nicht?
00:22:30Kennen Sie den Herrn hier?
00:22:33Ein nobler Herr, der Herr Doktor.
00:22:35War der Herr öfter hier?
00:22:37Sehr häufig.
00:22:39Immer wenn der kommt,
00:22:41geht er höchstpersönlich in die Küche,
00:22:43begrüßt meine Frau
00:22:44und bespricht mit ihr das Menü.
00:22:46Von der Suppe bis zum Entrecot.
00:22:49Das isst er nämlich immer.
00:22:51Herr Doktor Kranz ist tot.
00:22:56Tod?
00:23:00Vor 14 Tagen war er doch noch hier
00:23:03und saß an dem Tisch.
00:23:05Und aß ein Arm verkut.
00:23:06Er wurde ermordet.
00:23:10Bei Gott.
00:23:19Darum vielleicht der Rummel
00:23:21die letzten beiden Tage.
00:23:23Die vielen Mercedes-Limousinen
00:23:25zum Schloss rauf,
00:23:27vom Schloss runter
00:23:29und alle mit Bonner Kennzeichen.
00:23:36Und er wurde wirklich ermordet?
00:23:40Verkehrte er regelmäßig
00:23:42auf Schloss Oktogon?
00:23:43Seit Jahrhundtag.
00:23:45Wo übernachtete er?
00:23:47Auf dem Schloss oder bei ihm?
00:23:49In Scharn.
00:23:50Scharn.
00:23:52In Scharn?
00:23:54Im Hotel zur Menze.
00:23:55Gleich neben der Nationalbank.
00:23:58Neben der Nationalbank?
00:24:09Welche Überraschung?
00:24:12Sie deuten mein Eindringen
00:24:14hier sicher falsch.
00:24:17Wie sagten Sie doch
00:24:18in München auf dem Friedhof
00:24:19so schön,
00:24:21nehmen Sie mich als einem Menschen,
00:24:22dem es eine Freude war,
00:24:23Ihnen zu helfen.
00:24:25Nun, Helfer?
00:24:28Ich finde,
00:24:29Ihre Hilfe geht hier etwas zu weit.
00:24:33Was suchten Sie denn
00:24:34so selbstlos in meinem Gepäck?
00:24:36Das gehört zu meiner Arbeit.
00:24:42Und für wen arbeiten Sie, Fuller?
00:24:46Ich schlage vor,
00:24:47wir vergessen diesen kleinen Zwischenfall.
00:24:50Nein, Fuller.
00:24:51Sie glauben doch nicht im Ernst,
00:24:53dass Sie hier so einfach davonkommen.
00:24:55Sie übersehen mein Eindringen
00:24:57und ich übersehe,
00:24:58dass Sie
00:25:00mehr hineingesuchter Mörder
00:25:02hier sind.
00:25:05Ich denke,
00:25:06das ist ein fairer Handel.
00:25:11Sie kommen hier nicht,
00:25:12Eros,
00:25:14bis Sie mir eine Frage
00:25:14beantwortet haben.
00:25:17Sie überschätzen sich, Bürger.
00:25:21So, und jetzt
00:25:22lassen Sie mich vorbei.
00:25:31Das war sehr vernünftig,
00:25:32Herr Burger.
00:25:34Jeder hätte mir abgenommen,
00:25:35dass ich in Ihrem Falle
00:25:36aus Notwehr geschossen hätte.
00:25:39Ich wünsche Ihnen
00:25:39weiterhin viel Erfolg.
00:25:48Keine Bewegung mehr.
00:25:50Dann los.
00:25:50Unser Freund Fuller
00:25:51war gerade dabei,
00:25:52unser Gepäck zu durchschlagen.
00:25:53stöbern.
00:25:54Los,
00:25:55aufs Bett setzen.
00:26:01So, Fuller.
00:26:03Nun wollen wir uns mal unterhalten.
00:26:06Was suchten Sie hier?
00:26:08Ich hätte warten sollen,
00:26:10bis Latons Kidder
00:26:11Sie umgelegt hat.
00:26:12Taten Sie aber nicht.
00:26:13Und das aus gutem Grund.
00:26:16Also raus mit der Sprache.
00:26:17Was glaubten Sie bei mir zu finden?
00:26:20Etwa einen Safe-Schlüssel?
00:26:22Fragen Sie doch nicht so dumm.
00:26:24Sie wissen es doch.
00:26:28Stellt sich also demnach die Frage,
00:26:30woher wussten Sie,
00:26:32dass Dr. Kranz
00:26:32ein Safe unterhielt
00:26:34und was sich in diesem Safe befindet?
00:26:37Vielleicht hat es Ihnen
00:26:38Anna Rosier erzählt.
00:26:41So viel Spesen
00:26:42stehen mir ja nicht zur Verfügung.
00:26:44Die Dame würde ja
00:26:45ihr eigenes Geburtsdatum
00:26:46zu Geld machen.
00:26:47Gut,
00:26:48ich wiederhole meine Frage.
00:26:49Für wen arbeiten Sie?
00:26:51Das werden Sie doch früh genug erfahren.
00:26:52Oh ja, das werden wir.
00:26:53Während Sie Ihre Taschen aus
00:26:54und alles schön aufs Bett legen.
00:27:13So, Sie geben Sie mir doch mal
00:27:14die Brieftasche herrüber.
00:27:35Fuller, George Stanley.
00:27:38Wohnen in Manchester.
00:27:39Aha,
00:27:40eine amtliche Lizenz
00:27:41als Privatrediktiv.
00:27:43Visitenkarten.
00:27:45Zweisprachig Englisch-Deutsch.
00:27:52Oh, ein Empfehlungsschreiben
00:27:54der Intermetall.
00:27:55London, Orléans.
00:27:57Sieh mal an.
00:27:58Die Konkurrenz
00:27:59der Ragusa Swiss lässt grüßen.
00:28:01Habe ich Ihnen nicht gesagt?
00:28:02Wir werden schon herausbekommen,
00:28:04wer Ihnen Ihre Brötchen bezahlt.
00:28:11Was meinen Sie, Fuller,
00:28:13was Ihre Auftraggeber
00:28:14in London sagen,
00:28:15wenn Sie Ihren starischer Schwer
00:28:16hier so rumhocken sehen?
00:28:19Als ertappten,
00:28:20miesen Einbrecher
00:28:22und Dieb.
00:28:23Lassen Sie es sein.
00:28:25Ich gebe zu,
00:28:25ich habe Sie unterschätzt, Burger.
00:28:30Arbeiten wir doch zusammen.
00:28:31Damit ich für Sie aufs Schloss gehe
00:28:33und die Kastanien nahe nahe,
00:28:34nein, mein Bester.
00:28:36Zwischen uns liegt eine Menge,
00:28:37eine ganze Menge.
00:28:39Ich bin, ohne dass ich mich
00:28:40danach gedrängt habe,
00:28:42in gleich drei dreckige Morde
00:28:44verwickelt worden.
00:28:45muss schon mal
00:28:46einen ganzen Grips zusammennehmen,
00:28:47um aus dieser Schweinerei herauszukommen.
00:28:50Ziehen Sie Ihr Jackett aus.
00:28:57Lassen Sie es auf den Tisch.
00:29:17Siebenundzwanzigster September, Barcelona.
00:29:20Sechzehn Uhr zehn,
00:29:22Cristobal Colón,
00:29:23zwanzig Uhr,
00:29:23Hotel Principe,
00:29:26Anruf London.
00:29:29Offensichtlich holen Sie sich neue Anweisungen
00:29:31von Ihrem Auftraggeber, weiß.
00:29:3428. September,
00:29:36Alfonso,
00:29:38Juanita Alvarez
00:29:39und Ihre volle Adresse.
00:29:42Sehen Sie das nicht seltsam, Fuller?
00:29:44Überall, wo man Leichen fand,
00:29:46da taucht noch Sie auf.
00:29:48Wollen Sie damit sagen,
00:29:49Sie hielten mich für den Mörder?
00:29:50Wannhin wird die Polizei
00:29:51Ihre Schlüsse daraus ziehen.
00:29:52Oder meinen Sie nicht?
00:29:54Sie sind ein gottverdammter Windhundburger.
00:30:00Ich mache Ihnen ein faires Angebot.
00:30:03Das wäre?
00:30:06Ich liefere Ihnen den Mörder der Alvarez.
00:30:10Sozusagen auf dem Präsentierteller.
00:30:14Ach, können Sie das?
00:30:18Sie sagen mir, wo ich den Safe-Schlüssel finde.
00:30:20Oder besser,
00:30:22wo Sie das Ding versteckt haben.
00:30:24Sie müssen mich ja für einen ziemlichen Idioten halten,
00:30:26mein Freund und Helfer.
00:30:28Stehe ich unter Mordverdacht oder Sie?
00:30:33Ich liefere Ihnen nicht nur den Mörder,
00:30:36sondern auch den Tatvorgang.
00:30:41Ist das ein Geschäft oder nicht?
00:30:43Damit Sie mit dem Safe-Inhalt
00:30:45des ehrenwerten Doktor Kranz
00:30:46nach London abdampfen
00:30:47und das blutige Geschäft
00:30:49mit den Steuergroschen
00:30:49des kleinen Mannes weitergeht.
00:30:51Mir ist scheißegal,
00:30:51was dieser Kranz war
00:30:52oder was er trieb.
00:30:53Mir ist auch scheißegal,
00:30:54was die Intermetall
00:30:55mit dem Material anfangen möchte.
00:30:57Verstehen Sie, Burger?
00:30:59Ich will nichts,
00:31:00als wir einen Auftrag erledigen.
00:31:01Was hatten Sie für einen Auftrag?
00:31:03Herr Gott,
00:31:04sind Sie ja ein sehr rund.
00:31:07Ja, so schön.
00:31:09Ich kriege dir irgendeine Namensliste
00:31:11in die Hand gedrückt.
00:31:11Was für eine Namensliste?
00:31:12Irgendeine mit ca. 15 bis 16 Namen
00:31:14von hochgestellten Leuten
00:31:15im Verteidigungsamt
00:31:16aus den Parteien,
00:31:17was weiß ich.
00:31:18Die Liste,
00:31:18die mir die Alvarez angekündigt hat.
00:31:20Jedenfalls alles Leute,
00:31:22die am Rüstungsgeschäft
00:31:23sich die Taschen füllten
00:31:24oder heute noch füllen.
00:31:26Sie kennen das ja.
00:31:27Und die Beweise
00:31:28sollten Sie beschaffen?
00:31:30Ja.
00:31:31So ist es.
00:31:34Und nun stecken Sie endlich
00:31:35Ihr Schließeisen ein.
00:31:36Moment, Moment, Fuller.
00:31:37Wir sind noch nicht fertig.
00:31:39Was wollten denn Ihre Auftraggeber
00:31:41mit diesen Beweisen anfangen?
00:31:44Ist wahrscheinlich
00:31:45der Ragusa-Swiss
00:31:46dem Bombenauftrag
00:31:47von rund einer Milliarde Mark
00:31:48über die Lieferung
00:31:49von elektronischen Geräten
00:31:50an die Luftwaffe abjagen.
00:31:51Was interessiert mich das?
00:31:53Also.
00:31:57Machen wir das Geschäft?
00:32:00Burger.
00:32:03In Deutschland wird kein Mensch
00:32:04Ihre Enthüllung,
00:32:06auf die Sie so großen Wert legen,
00:32:07drucken.
00:32:07Das wissen Sie doch selbst ganz genau.
00:32:10Ich bin überzeugt,
00:32:11die Intermetall hat die Möglichkeit
00:32:14und wird es tun.
00:32:20Soll ich Ihnen sagen,
00:32:20was die Intermetall tun würde?
00:32:22Die Papiere in Ihren
00:32:24sichersten Safe verschließen.
00:32:26Dann hätte Sie endlich
00:32:27das Druckmittel in der Hand,
00:32:28um das Geschäft selbst zu machen.
00:32:30Nichts würden Sie veröffentlichen.
00:32:33Wir werden ein Geschäft machen, Fuller.
00:32:36Aber ein anderes.
00:32:40Was soll denn der Unsinn?
00:32:50Finden Sie das originell?
00:32:55Ich verstehe nicht.
00:33:01Sie werden gleich verstehen.
00:33:04Mir ist scheißegal,
00:33:05was dieser Kranz war
00:33:06oder was er trieb.
00:33:07Mir ist auch scheißegal,
00:33:08was die Intermetall
00:33:09mit dem Material anfangen möchte.
00:33:10Verstehen Sie, Burger.
00:33:11Was wollten denn Ihre Auftraggeber
00:33:13mit diesen Beweisen anfangen?
00:33:16Wahrscheinlich der Ragusa
00:33:17ist wüsste im Bombenauftrag
00:33:18von rund einer Milliarde Mark
00:33:19über die Lieferung von elektronischen Geräten
00:33:21an die Luftwaffe abjagen.
00:33:23Was interessiert mich das?
00:33:23Also, machen wir das Geschäft?
00:33:28So, Fuller, und nun zum Geschäft.
00:33:31Sie geben uns das Band,
00:33:32das Sie bei der Ermordung
00:33:33der Alvarez aufgenommen haben
00:33:34oder dieser Mitschnitt
00:33:35geht an die Intermetall in London
00:33:38als Befähigungsnachweis
00:33:39des Privatdetektivs,
00:33:41George Stanley Fuller.
00:33:48In meiner Reisetasche,
00:33:49unten in Bergen.
00:34:03Sie glauben,
00:34:04Sie haben mich erledigt, Burger.
00:34:07Aber solange Sie
00:34:10oder wer weiß noch wer
00:34:13den Safe nicht aufgeflossen haben,
00:34:16habe ich noch eine Chance.
00:34:24Sie sind am Zugburger.
00:34:27Fragt sich nur, wie lange.
00:34:46Glaublich.
00:35:04Sie sind am Zugriff.
00:35:21Oh nein, nein, nein. Ich denke nicht daran.
00:35:24Herr Büsing, was kassieren Sie denn für dieses noble Geschäft?
00:35:27Mit Ihrem Freund Kranz kann ich nicht dem Entferntesten konkurrieren, meine Damen.
00:35:31Nein, Sie ernten, was er säte. Sie, der ewige Zweite.
00:35:36Kommi Voyageur in zweitrangigen Geschäften.
00:35:39Was muss es Ihnen für eine Genugtuung sein, dass Kranz Ihnen den Platz freimachen musste?
00:35:46Aber Sie irren sich. Sie können mir nicht drohen.
00:35:50Und glauben Sie nicht, es hätte Sinn, mich zu beseitigen.
00:35:54Ich habe Vorsorge getroffen. Es würde Ihnen nichts nützen.
00:36:00Ich weiß, warum Kranz sterben musste und wer seinen Tod veranlasste.
00:36:06Es bleibt dabei. Eine halbe Million.
00:36:10Oder ich sage in Bonn aus und wende mich an die Presse.
00:36:13Das Resultat kennen Sie? Ein Riesenskandal.
00:36:17Und der Konkurs der Ragusa-Suisse.
00:36:20Sprechen können Sie, verehrte Sie.
00:36:23In Bonn, freilich, wird Sie niemand empfangen.
00:36:26Mit Ausnahme einiger Polizeibeamter.
00:36:29Seit heute Morgen ist für Sie ein Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik.
00:36:33Nun ja, und was die Presse angeht, da werden Sie wohl mit handfesten Beweisen aufwarten müssen.
00:36:37Die habe ich.
00:36:39Nichts haben Sie, Anna.
00:36:41Vielleicht ein paar abgepausene Bankbelege.
00:36:45Gewisse Skandalbette werden danach schnappen, zugegeben.
00:36:48Und Ihnen ein Anerkennungsholera anweisen.
00:36:51Aber das ist doch kein Weg.
00:36:54Wir bieten Ihnen 50.000 Mark.
00:36:57Und Sie nennen uns endlich den Namen der Bank, bei der Dr. Kranz sein Safe einrichtete.
00:37:01Sie wollen mich mit einem Butterbrot abspeisen, Laton, dass ich nicht lache.
00:37:07Im Safe liegt Ihr Todesurteil, Laton.
00:37:10Ihres und das der Ragusa-Suisse.
00:37:12Und hier, meine Damen und Herren, sehen wir einen Teil der Waffensammlung,
00:37:16die der Fürst großherzig und in dankenswerter Weise der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat.
00:37:21Hier diese Gruppe von Waffen ist ausschließlich dem Jagdwesen gewidmet,
00:37:25das bekanntlich in unserer Alpenregion eine große Rolle spielte.
00:37:29Hier eines der schönsten Exponate der Fürstlichen Sammlung,
00:37:32eine Faustrohrpistole aus dem 17. Jahrhundert mit einer musketenähnlichen Schäftung.
00:37:37Beachten Sie bitte die ausgewogene Gravierung am sehr kurzen Schatz des Faustrohrs
00:37:42mit einem Kunsteisen eingeschlagene Palmetten.
00:37:57Herr Burger, Herr Groschenab gibt sich die Ehre, wenn Sie mir folgen möchten.
00:38:18Herr Burger, Herr Groschenab gibt sich die Ehre, wenn Sie mir folgen möchten.
00:38:44Sie sind also dieser unaufhaltsame Herr Burger.
00:38:53Ich freue mich, dass Sie gekommen sind.
00:38:57Aber kommen wir gleich zur Sache.
00:39:00Unter vier Augen.
00:39:01Die besten Geschäfte schließt man unter vier Augen ab.
00:39:05Hätten Sie Lust für mich zu arbeiten, Herr Burger?
00:39:10Ich bin Journalist und kein Waffenexperte.
00:39:13Eben drum.
00:39:17Ich trage mich mit dem Gedanken, mein Unternehmen auszuweiten.
00:39:23Gewisse Erfahrungen haben mich gelehrt, dass man in unserer Zeit als Industrieller
00:39:28sowas wie, sagen wir, Paprik Relation betreiben muss.
00:39:32Sie verstehen, was ich meine.
00:39:33Auch Waffen sind ein Konsumartikel.
00:39:36Ich kann ganz folgen, Herr Groschenab.
00:39:39Ich soll Ihnen helfen, Ihre dreckigen Geschäfte in Waffen aller Art kosmetisch aufzumöbeln.
00:39:45Der Kriegsgott Mars als Biet schreiender Hingen.
00:39:50Fabelow.
00:39:54Ich frage mich bloß, wieso Sie da gerade auf mich verfallen sind.
00:39:58Ganz einfach.
00:39:59Sie haben erstens das Stehvermögen, um diesen Aufgaben gewachsen zu sein.
00:40:04Und zweitens, kennen Sie inzwischen unausbleibliche Begleiterscheinungen, wie Sie in unserem Geschäft gang und gäbe sind.
00:40:12Kurz.
00:40:13Ich brauche einen kritischen Mann als Leiter für meine Public Relation Abteilung.
00:40:20Keinen enthusiasmierten Schwärmer, keinen Idealisten.
00:40:24Gesetz den Fall, ich sagte ja.
00:40:26So schnell sagen Sie nicht ja, Herr Burk.
00:40:29Aber ich will offen sein.
00:40:32Als Morgengabe erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir alles sagen,
00:40:37was Ihnen mein auf so bedauerliche Weise verunglückter Freund Hubert Kranz
00:40:41in seiner Sterbestunde anvertraute.
00:40:46Sie nennen Kranz Ihren Freund?
00:40:48Gewiss.
00:40:50Wenn auch einen Ungetreuer.
00:40:53Er wurde von mir mit Summen überhäuft, mit Notationen und Präsenten.
00:40:57Und als Dank verschaffte sich ein Duplikat meiner Geschäftspilanz.
00:41:01Unterschrieben und gegengezeichnet.
00:41:04Aber nicht genug damit.
00:41:06Er stand im Begriff, einen bereits zwischen uns paraffierten Vertrag aufzuheben.
00:41:11und ihn der Konkurrenz zuzuspielen.
00:41:15Und deshalb möchten Sie unbedingt von mir erfahren,
00:41:18wo Kranz seinen Dynamit versteckt hält?
00:41:21Als Morgengabe.
00:41:22Sozusagen.
00:41:26Und im Weckungsfalle?
00:41:31Und ich fürchte, dass wir nicht mehr unter vier Augen sprechen.
00:41:44Sie haben recht.
00:41:47Meine Tochter.
00:41:48Störe ich?
00:41:51Mich nicht.
00:41:52Sie sind sicher, Herr Burwe.
00:41:54Ich sehe, meine Ankunft hat sich herumgesprochen.
00:41:56Darf ich Sie zu einer Tasse Tee einladen?
00:41:57Warum nicht?
00:41:58So bleibe ich doch wenigstens im Hause Groschenab und auf sich.
00:42:03Überlegen Sie sich alles noch einmal, Herr Burwe.
00:42:18Ich kann immer noch nicht glauben, dass er tot ist.
00:42:21Ich will gar nicht von den Umständen reden.
00:42:25Waren Sie wirklich der Letzte, der Hubert lebend gesehen hat?
00:42:28Nein, der behandelnde Arzt.
00:42:31Aber der ist auch tot.
00:42:34Ich kann Ihnen nicht verhehren, dass ich voll Hass bin.
00:42:37Hass und Verachtung für meinen Stiefvater.
00:42:41Stiefvater?
00:42:44Oh ja.
00:42:45Er möchte gern, dass alle Welt glaubt, ich sei seine Tochter.
00:42:48Ich freue mich, dass Sie gekommen sind, Herr Burger.
00:42:52Das müssen Sie mir erklären.
00:42:58Es ist Ihnen doch auch klar, dass mit dem Tode von Hubert Kranz etwas nicht stimmt.
00:43:02Nun, vom Standpunkt Ihres Herrn Stiefvaters und vom Standpunkt des Herrn Laton aus
00:43:06hat sicherlich alles seine Ordnung.
00:43:09Oder finden Sie nicht?
00:43:10Was hat Ihnen mein Stiefvater erzählt?
00:43:13Nicht sonderlich viel, dass er meine Fähigkeiten schätzt und dass ich ihm behilflich sein soll,
00:43:17gewisses Erpressungsmaterial zu verschaffen.
00:43:20Weil er ansonsten einer drohenden Pleite entgegensehe.
00:43:25Und Sie haben natürlich zugesagt.
00:43:28Sollte ich das?
00:43:43Hören Sie zu, Bumsch.
00:43:45Es stimmt tatsächlich, er steht schon mit einem Bein im Registergericht.
00:43:49Und nicht ganz ohne mein Zutun.
00:43:54Ich habe Kranz die Unterlagen verschafft, die Kruschen ab jetzt zurückhaben will.
00:44:00Als Rechtsberater der Ragusa-Swiss wäre es ihm doch ein leichtes Gewissen, selbst an diese Unterlagen heranzukommen.
00:44:04Die Bilanzen, die Empfangsbescheinigungen mit den Unterschriften einiger Bonner Beamter.
00:44:09Dem mein Stiefvater ungeheure Summen zuschof.
00:44:13Genau die.
00:44:17Jetzt ist Kranz tot und die Unterlagen befinden sich in irgendeinem Tresor, von dem niemand zu wissen scheint, wo er
00:44:22sich befindet.
00:44:24Vielleicht außer mir.
00:44:28Sie wissen noch nicht alles, Burgan.
00:44:32In wenigen Tagen tritt in Bonn der Verteidigungsausschuss zusammen, um endgültig über den Milliardenauftrag zu entscheiden.
00:44:39Gibt es da noch einen Zweifel?
00:44:42Die Ragusa-Swiss wird den Auftrag bekommen.
00:44:45Es sei denn, Sie kommen in den Besitz der Papiere.
00:44:52Verehrte, dann müsste ich erst einmal den Safe-Schlüssel haben.
00:44:58Ich werde Ihnen zu dem Schlüssel verhelfen.
00:45:02Ich weiß, wo der Schlüssel vor Ort liegt.
00:45:05Haben Sie eine Waffe?
00:45:07Nein, wozu?
00:45:18Da, nehmen Sie.
00:45:22Ich will den Schlüssel und keine Pistole von einem Broschen ab.
00:45:27Max würde nicht zögern, wenn er Sie erwischt.
00:45:34Kommen Sie.
00:45:50Hier ist es.
00:45:53Das Bild neben dem Schreibtisch verbirgt den Sieg.
00:45:56Das Kombinationsschloss hat die Zahlen 3, 4, 9, 0.
00:46:03Warum tun Sie das?
00:46:06Es ist ganz primitiv, Herr Burger.
00:46:09Aus Hass.
00:46:19Mich hat ein Unfall hässlich gemacht.
00:46:21Mich hätte man nur des Geldes wegen geheiratet.
00:46:26Der Einzige, dem ich geglaubt habe,
00:46:29vertraut,
00:46:31war Kranz.
00:46:35Die haben ihn getötet.
00:46:38Ich will nur nach Rache.
00:46:51Das Kinderschlag ist, der er ist gut.
00:46:51Wo war es?
00:46:54Das war es, was ich ganzά.
00:46:55Ich will nur das.
00:46:56Jetzt geht es mal.
00:46:56Das war es das.
00:46:56Das war es.
00:46:56Der ist die Hand.
00:46:57Das war es.
00:46:58Dann ist es die Hand.
00:46:58Ich will nur nach Rache.
00:46:58Ich will nur nach Rache.
00:47:01und die Hand.
00:47:08Und dann ist das ja,
00:47:23Mein Herr, was machen Sie denn da?
00:47:26Kommen Sie rein.
00:47:27Falten Sie sich ganz ruhig.
00:47:30Setzen Sie sich da hin.
00:47:50Masse, Herr Hof.
00:47:51Dr. Felber, ich muss dringend meine Frau sprechen.
00:47:53Moment.
00:47:54Frau Dr. Felber, Ihr Mann.
00:48:01Ja, Fred?
00:48:02Susi, werfen Sie alles Gepäck in den Wagen und kommen Sie so schnell Sie können vor das Schlosstor.
00:48:06Was ist?
00:48:07Ich habe den Schlüssel.
00:48:09Nein.
00:48:10Killen Sie sich, ich muss hier schnellstens weg.
00:48:12Ich komme.
00:48:15Verhalten Sie sich ganz ruhig.
00:48:17Dann geschieht Ihnen noch nichts.
00:48:31Hilfe! Hilfe! Hilfe!
00:48:41Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe!
00:48:50Na, Felix?
00:48:52Alles in Ordnung, Borgarten und Schlüssel.
00:48:54Gut gemacht, Felix.
00:49:27Hey, hey, what?
00:50:05Borgarten und Schlüssel.
00:50:46Was machen Sie denn da?
00:50:49Was machen Sie denn da?
00:50:55Ich will den Zehschlüssel.
00:50:57Was für ein Schlüssel?
00:50:58Ich verstehe nicht.
00:50:59Schlüssel aus Kanzens Feuerzeug.
00:51:03Borgarten!
00:51:04Halten Sie mich für bildet!
00:51:09Was ist das für ein Schlüssel?
00:51:11Lassen Sie mich los, ihr Schwein!
00:51:24Felix!
00:51:27Prennecke!
00:51:30Felix!
00:51:32Prennecke!
00:51:34Felix!
00:51:35Prennecke!
00:51:37Felix!
00:51:38Prennecke!
00:51:39Hinterher!
00:51:40Dieser verdammte Engländer hat mich absurrot!
00:51:42Prennecke!
00:51:44Prennecke!
00:51:45Prennecke!
00:51:56Prennecke!
00:51:57Prennecke!
00:51:59Prennecke!
00:52:00Meine Herrschaften!
00:52:01Meine Herrschaften!
00:52:02Bitte treten Sie beiseite!
00:52:03Ein Unlösfall!
00:52:04Treten Sie doch zurück!
00:52:32Prennecke!
00:52:48Prennecke!
00:52:50Prennecke!
00:52:51Prennecke!
00:52:51Prennecke!
00:52:52Prennecke!
00:52:52Prennecke!
00:52:53Prennecke!
00:52:54Prennecke!
00:52:55Prennecke!
00:53:06Die Anliegen, mein Herr.
00:53:08Ich unterhalte ein Safe-Baggen.
00:53:17Jetzt, wie bist du aber hier?
00:53:26Susi, du bist ein Ass.
00:53:32Hier ist der Schlüssel.
00:53:34Nummer 97.
00:53:36Ein Moment Geduld, bitte.
00:53:47Sitzt doch endlich still.
00:53:54Es ist in Ordnung.
00:53:59Darf ich um das Kennwort bitten?
00:54:03Kommst du sofort her, Anna!
00:54:06Anna, Siehmann einzig.
00:54:09Das Kennwort ist Anna.
00:54:12Bitte folgen Sie mir.
00:54:23Bitte warten Sie hier.
00:54:32Bitte.
00:55:02Ich warte, bis Sie fertig sind.
00:55:1650.000 an Herrn Dirks.
00:55:18Beleg mit Unterschrift.
00:55:1930.000 an Dr. Markebrunne.
00:55:20In Raten natürlich.
00:55:22Der halbe Verteidigungsausschuss.
00:55:24Das muss die Bilanz sein.
00:55:25Lauter rote Zahlen.
00:55:27Die Ragusa Suisse muss wirklich am Ende sein.
00:55:30Doch der Eveline hat offenbar die Wahrheit gesagt.
00:55:35Was ist denn das?
00:55:36Ein Gutachten?
00:55:37Nein, nein.
00:55:38Ein Anna bieten, den deutschen Ermittlungsbehörden behilflich zu sein,
00:55:41die sauberen Geschäftsmethoden der Ragusa Suisse zu decken.
00:55:43Ich höre schon den Knall und das Beben in Bonn.
00:55:50Was wird mit dir?
00:55:52Ich stelle mich in München der Polizei.
00:55:55Dank Fuller und seinem Tonbandgerät ist ja meine Unschuld nachzuweisen.
00:56:11Und was wird mit dem?
00:56:16Der Sefer hat nicht mehr gebraucht.
00:56:21Sie sehen, die Zeit arbeitet gegen Sie, meine Liebe.
00:56:27Inzwischen war Herr Burger so liebenswürdig, meine Leute zur Filiale der Nationalbank in Schaden zu führen.
00:56:38Ohne einen blanken, heller Honorar.
00:56:41Sie sehen, es gibt noch Ehrenmänner.
00:56:42Das Wort Ehrenmänner aus Ihrem Mund erheitert mich.
00:56:47Wollen Sie die Bank sprengen, um an Ihren Schmutz heranzukommen?
00:56:51Groschen ab.
00:56:54Herr Kassierer wird meinen Leuten sehr höflich den Weg weisen.
00:56:58Doktor Kranzens safe öffnen und Ihnen den Inhalt aussendigen.
00:57:03Ohne das vereinbarte Codewort?
00:57:07Mit wem vereinbar?
00:57:11Mit mir.
00:57:17Wir stehen vor einer veränderten Situation.
00:57:22Sie vielleicht.
00:57:23Für mich ist sie die gleiche wie vorhin.
00:57:26Wie gestern.
00:57:28Wie vorgestern.
00:57:30500.000 Schweizer Franken.
00:57:50Oberger hat einen Unterland.
00:57:52Der Kassierer hat Ihnen das Ding geöffnet.
00:57:55Herr Kassierer hat Ihnen den Sieb geöffnet.
00:57:55Der hat mal ein Codewort gekannt.
00:57:57Es hieß Anna.
00:58:09Na Tom, bitte.
00:58:11Bitten Sie Dr. Büssing zu mir.
00:58:13Ich vermute, Sie werden sofort mit ihm nach Bonn fliegen müssen.
00:58:25Die Pässe, bitte.
00:58:29Danke.
00:58:33Einen Moment, bitte.
00:58:41Tja, ich glaube, ich brauche gar nicht bis München zu warten.
00:58:52Herr Burger, gegen Sie liegt ein Haftbefehl vor.
00:58:55Ihr Wagen ist beschlagnahmt. Bitte steigen Sie aus.
00:59:05Nehmen Sie Platz, Herr Burger.
00:59:07Buchenegger, wenn dieser Major kommt, bitten Sie ihn einen Augenblick um Geduld.
00:59:11Ja, Herr Burger, ich habe Ihnen die erfreuliche Mitteilung zu machen, dass der Haftrichter Ihre Freilassung angeordnet hat.
00:59:16Sie sind also ein freier Mann.
00:59:18Danke.
00:59:18Dass Sie uns bei der Aufklärung des Verbrechens an der Alvarez sehr geholfen haben, habe ich Ihnen ja gestern schon
00:59:24gesagt.
00:59:24Ich danke Ihnen nochmals dafür.
00:59:25Bitte, bitte, Herr Kommissar.
00:59:27Ist denn dieser Max auch gefasst?
00:59:28Ja.
00:59:30Herr und sein Komplize, beides seit langem gesuchte Gewaltverbrecher, sind meine Kollegen von der französischen Polizei ins Netz gegangen.
00:59:37Nur ein Komplize?
00:59:39Ich verstehe nicht.
00:59:43Sie glauben doch nicht, dass die Morde an Dr. Alfonso, der Alvarez und Dr. Kranz dem Hirn dieser beiden benutzten
00:59:49Werkzeuge entsprungen sind.
00:59:51Was für ein Motiv sollten die beiden gehabt haben, Herr Kommissar?
00:59:56Mich geht nur der Mord an der Alvarez etwas an.
00:59:59Max Lindvig hat gestanden, der Idealfall für jeden Kriminalisten.
01:00:04Ach ja.
01:00:06So einfach ist das.
01:00:09Ich glaube, Herr Kommissar, dieser Fall ist noch nicht ausgestanden.
01:00:13Weder für Sie noch für mich.
01:00:16Herr Bürger.
01:00:17Herr Kommissar.
01:00:18Ich weiß nicht, in was wir Drechse gewühlt haben, geht mich auch nichts an.
01:00:21Ja, Herr Huber, das geht uns alle verdammt viel an, ob wir mit unseren Steuergroschen, Kindergärten oder zweifelhafte Waffengeschäfte finanzieren.
01:00:28Wiedersehen, Herr Kommissar.
01:00:36Hier Ihre Sachen, Herr Bürger.
01:00:39Wenn alles stimmt, unterschreiben Sie bitte.
01:00:44Darf ich in meine Aktentasche bitten?
01:00:46Wieso?
01:00:47Ach so.
01:00:49Hier.
01:00:50Bei uns geht nichts verloren.
01:00:52Der Inhalt Ihrer Tasche ist beschlagnahmt.
01:00:54Laut Paragraph 93 und 100 des Strafgesetzbuches.
01:00:58Herr Kreinbrink.
01:00:58Das sind Landesverratsparagrafen, Herr Bürger.
01:01:01Ich protestiere, Herr Kreinbrink.
01:01:03Es steht Ihnen der Weg der Beschwerde innerhalb von acht Tagen offen.
01:01:06Aber ich würde Ihnen dringend davon abraten.
01:01:12Ich unterschreibe unter Vorbehalt.
01:01:15Seien Sie vernünftig, Herr Bohnert.
01:01:17Vernunft, Buchnecker.
01:01:20Ist doch hier völlig viel an Platze.
01:01:27Weißt du, Fred, woran du mich erinnerst?
01:01:29Hm?
01:01:30An einen berühmten alten Mann aus einem berühmten Buch.
01:01:35Ach, hör mal.
01:01:36An einen alten Fischer, der auszog, einen großen Fisch zu fangen.
01:01:39Na und?
01:01:42Fing er ihn?
01:01:44Natürlich.
01:01:47Aber als er ihn endlich an Land ziehen wollte, war nur noch das Skelett übrig.
01:01:52Ja.
01:01:54Und alles, was von Wert war, hatten die Haie erbeutet.
01:02:15So, was war du nicht?
01:02:26So, was du wibter, wo war.
01:02:40Danke.
01:02:53Untertitelung. BR 2018
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