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00:00:16WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:00:53WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:01:26WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
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00:01:54WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:01:54WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:01:57Um es gerade heraus zu sagen, gar keine.
00:02:03Wenn ich Sie unter vier Augen sprechen könnte.
00:02:06Herr Fräulein Schreifogel, seien Sie doch so gut, schauen Sie mal auf unseren Mutlichtpatienten.
00:02:15Ich höre, kennen Sie einen Mann namens Dr. Robert Kranz?
00:02:19Den Anwalt? Und Mitglied des Bundestages?
00:02:22Ja.
00:02:22Natürlich kenne ich den. Er war ja bei mir in Behandlung.
00:02:24Können Sie ihn mir beschreiben?
00:02:28Erlauben Sie mal. Wer sind Sie und was wollen Sie?
00:02:32Hier, diese Rechnung führte mich zu Ihnen.
00:02:36Ich bin Journalist und arbeite im Auftrag der Südillusträder.
00:02:41Genügt es Ihnen, wenn ich Ihnen sage, dass Dr. Robert Kranz...
00:02:44Herr Fräulein ist vorsichtig.
00:02:47Eines unnatürlichen Todes starb.
00:02:50Bedauerlicherweise war ich es, der empfand.
00:02:51Hier, in München?
00:02:52In Spanien.
00:02:53In Spanien?
00:02:54Wie sah Dr. Kranz aus?
00:02:57Für...
00:02:59russerstattlicher Herr.
00:03:02Circa 1,75.
00:03:04Im Graubel geht es fahren.
00:03:06Brille?
00:03:06Ja.
00:03:07Hombol.
00:03:09Da steht überhaupt kein Zweifel für mich.
00:03:12Der Mann, den ich fand, war Dr. Robert Kranz.
00:03:14Sie haben mir sehr geholfen.
00:03:16Die Adresse kann ich wohl von Ihrer Sprechstundenhilfe erfahren.
00:03:19Wenn Sie mal kommen wollen.
00:03:28Die Zeitung von heute.
00:03:30Lesen Sie.
00:03:33Nach langer Krankheit verstarb vorgestern der bekannte Rechtsanwalt und Notar Dr. Hubert Kranz auf einer Reise durch Nordafrika.
00:03:45In meinen Spanien ist nicht Nordafrika.
00:03:49Und Mord ist eigentlich keine lange Krankheit.
00:03:52Darin stimmen wir absolut überein, Herr Dr. Blom.
00:04:14Sie wünschen?
00:04:15Ist Dr. Kranz zu sprechen?
00:04:16Dr. Kranz ist nicht da.
00:04:18Es ist überhaupt niemand da.
00:04:19Moment, Moment.
00:04:22Warum haben Sie es denn so eilig?
00:04:23Ich möchte doch nur eine Nachricht hinterlassen.
00:04:25Bitte gehen Sie.
00:04:25Es ist niemand da.
00:04:28Sie wünschen?
00:04:30Das sagte ich doch bereits.
00:04:31Herrn Dr. Kranz sprechen.
00:04:33In welcher Angelegenheit?
00:04:34Das möchte ich ihm lieber selber sagen.
00:04:37Bedauere, Dr. Kranz ist nicht zu sprechen.
00:04:40Lassen Sie ihn rein, Bolt.
00:04:43Tom Barfetta.
00:04:44Sie sind ja auch schon da.
00:04:47Gibt es jetzt den versprochenen Ärger?
00:04:49Wie haben Sie es geschafft,
00:04:51Nachname und Anschrift des Toten aus dem Fischerschuppen herauszubekommen?
00:04:54Des Ermordeten, wollten Sie sagen?
00:04:56Dr. Kranz ist verunglückt.
00:04:58Oder er beging Selbstmord.
00:05:00Da gegen ihn ein Ermittlungsverfahren schwebt,
00:05:02muss ich Sie darauf hinweisen,
00:05:03dass Sie zur Auskunft verpflichtet sind.
00:05:05Was für eine rührende Geschichte.
00:05:08Selbstmord.
00:05:09Ich glaube nicht,
00:05:10dass Sie mir diese bildschöne Version einreden können.
00:05:12Sie mir nicht und ich meinen Lesern nicht.
00:05:15Sie haben also die Absicht, darüber zu schreiben?
00:05:17Das ist doch mein Beruf.
00:05:18Genauso wie es Ihr Beruf ist,
00:05:20der Öffentlichkeit gewisse Dinge vorzuenthalten.
00:05:23Sie erlauben,
00:05:24dass ich Sie an Ihren Kollegen Felber erinnere, Herr Burger.
00:05:28Ist das eine Drohung?
00:05:31Sagen wir,
00:05:31ein freundschaftlicher Rat.
00:05:34Es ist mir neu,
00:05:34dass ich mit dem militärischen Abschirmdienst
00:05:36befreundet sein soll.
00:05:38Aber der liebenswürdige Hinweis
00:05:39auf meinen Kollegen Felber
00:05:41gibt mir die Gewissheit,
00:05:41dass ich es mit dem MAD zu tun habe.
00:05:44Bleibt also nur noch
00:05:45Ihr Dienstgrad und Name offen.
00:05:49Major Kreienbrink.
00:05:50Ich brauche mich wohl nicht erst vorzustellen.
00:05:52Sie glauben also,
00:05:53wir lassen Sie in aller Ruhe recherchieren,
00:05:55damit Sie Ihrer Leserschaft
00:05:56wilde Storys auftischen können.
00:05:58Skandalgeschichten,
00:05:59Sex, Mord, Totschlag.
00:06:00Wie wenig es sich um eine wilde Story handelt,
00:06:03beweist doch wohl Ihre Anwesenheit, Major.
00:06:05Kranz war keine vier Stunden tot,
00:06:07da kreuzten Sie bereits in Tosse auf.
00:06:09Ich will auch gar nicht
00:06:10die interessante Frage aufwerfen,
00:06:12ob Sie nicht schon hinter Kranz her waren,
00:06:13bevor er umgebracht wurde.
00:06:15Ich will auch gar nicht erörtern,
00:06:17ob Sie es waren,
00:06:18der mit den unfreiwilligen Aufenthalt
00:06:20auf dem Distrito der Guardia Zivil verschaffte
00:06:23und was Sie über das Verschwinden,
00:06:24Dr. Belloni...
00:06:25Reden Sie keinen Unsinn, Borger.
00:06:27Es besteht der begründete Verdacht,
00:06:28dass Sie wichtige Beweismittel
00:06:29beiseite gebracht haben.
00:06:31Zum Beispiel?
00:06:32Sie sind der Letzte,
00:06:33der mit Dr. Kranz gesprochen hat.
00:06:35Sie hatten die Möglichkeit,
00:06:36seine Taschen zu visitieren,
00:06:38geheime Aufzeichnungen
00:06:39an sich zu bringen.
00:06:42Vielleicht staatsgefährdende Aufzeichnungen?
00:06:46Es wird Mittel und Wege geben,
00:06:48Sie zum Reden zu bringen, Borger.
00:06:50Ich dachte gerade,
00:06:51das wollten Sie verhindern, Major.
00:06:56Sie können gehen.
00:07:01Da Sie schon die Güte hatten,
00:07:02mich an meinen Kollegen Felber zu erinnern,
00:07:05geht es diesmal auch um Waffengeschäfte?
00:07:08Bitte.
00:07:23Ich frage,
00:07:24weil Wellersdorf nur dann grünes Licht gibt,
00:07:26wenn der Fall sich wirklich lohnt, Fred.
00:07:28Ich fürchte,
00:07:29der gute Wellersdorf wird sehr bald
00:07:30einen Grund haben,
00:07:31auf rot zu schalten.
00:07:32So sehr lohnt es sich.
00:07:33Übrigens haben Sie feststellen können,
00:07:35wann die offizielle Trauerfeier stattfindet?
00:07:36Nein, aber Kroll kümmert sich drum.
00:07:39Wollen Sie hin?
00:07:40Natürlich.
00:07:43Und Sie kommen mit, Susi.
00:07:46Da gibt es eine Menge zu fotografieren.
00:07:49Wir werden alle Anwesenden
00:07:51unter die Lupe nehmen.
00:07:52Ich bin sicher,
00:07:53dass wir einen Haufen Prominenz
00:07:54aufs Celluloid bekommen.
00:07:55Da haben Sie eine Menge vor.
00:07:57Wir, Susi,
00:07:57wir haben einiges vor.
00:07:59Ach, das wissen Sie ja noch nicht.
00:08:01In diese üble Geschichte
00:08:02ist auch ein gewisser
00:08:03Marcel Laton verwickelt.
00:08:05Marcel Laton?
00:08:05Ja, ein Waffenfabrikant aus Genf.
00:08:08Ist das nicht eine Nummer
00:08:08zu groß für uns?
00:08:10Noch können Sie aussteigen.
00:08:12So war das nicht gemeint.
00:08:14Aber ich meine es so, Susi.
00:08:17Noch können Sie sich zurückhalten.
00:08:19Denn falls Wellersdorf
00:08:20die Notbremse zieht
00:08:22und uns feuert,
00:08:23verlieren Sie
00:08:23den besten Brötchengeber.
00:08:36Alles reichlich undurchsichtig.
00:08:38Das müssen Sie zugeben, Burga.
00:08:40Von den Zufällen
00:08:41gar nicht zu reden.
00:08:42Sie wollen sich mit einem Flüsser treffen
00:08:44wegen einer Reportage.
00:08:45Er verspätet sich rein zufällig.
00:08:47Sie finden zufällig
00:08:48diesen sterbenden Dienstag.
00:08:50Zufällig verschwindet ein Arzt.
00:08:51Zufällig stolpern Sie
00:08:52in einen Mord
00:08:53an einem anderen Arzt.
00:08:54Und schließlich
00:08:55leiden Sie ihn rein zufällig
00:08:56entwürfen und verbritten
00:08:56seinen Wagen,
00:08:57damit Sie rechtzeitig
00:08:58aus Spanien rauskommen.
00:08:58Für wahr, eine tolle Story.
00:09:00Erstens handelt es sich
00:09:01nicht um Herrn Dingsda,
00:09:02sondern um den Bundestagsabgeordneten
00:09:03und Mitglied
00:09:04im Verteidigungsausschuss
00:09:05Dr. Kranz.
00:09:06Zweitens hat sich die Polizei
00:09:07ausgesprochen
00:09:08Distanzierverhalten.
00:09:09Es fiel Ihnen nicht
00:09:10besseres ein,
00:09:10als mich abzuschieben.
00:09:12Drittens ist Ihnen
00:09:13die ganze Geschichte
00:09:13der Waffenhändler Laton
00:09:15aus Genf verwickelt.
00:09:17Ja, so sieht es aus.
00:09:20Möglich, aber auch nicht möglich.
00:09:23Ich stelle fest,
00:09:24seit dem Felberfall
00:09:26ziehen Sie ein saures Gesicht,
00:09:27wenn von krummen
00:09:27Waffengeschäften die Rede ist.
00:09:29Ach, reiten Sie doch
00:09:29nicht immer auf Felber herum.
00:09:30Der Bus hätte uns
00:09:31mit seiner Nasswurstentur
00:09:32um ein Haar
00:09:33ein Landesverratsverfahren
00:09:34eingerührt.
00:09:35Kurga, Telefon.
00:09:36Verwehr den verdammt nochmal.
00:09:37Voll.
00:09:45Die Einäscherung
00:09:46unseres Herrn Dingsda
00:09:47findet morgen
00:09:47um 15 Uhr statt.
00:09:49Ein bisschen schnell
00:09:50für meinen Geschmack.
00:09:51Für meinen auch.
00:09:52Also gut.
00:09:53Bis jetzt konnte ich mich
00:09:54immer auf Ihre Nase
00:09:55verlassen, Burger.
00:09:57Recherchieren Sie weiter.
00:09:58Aber Gnade Ihnen Gott.
00:09:59Ich weiß alles
00:10:00mit der Geboten.
00:10:00Vorsicht,
00:10:01Kurztreten und keinen Staubaufwand.
00:10:02Ich sehe, wir verstehen uns.
00:10:03Was Sie mit der
00:10:04spanischen Polizei zu tun hatten,
00:10:05geht mich nichts an.
00:10:06Aber legen Sie sich
00:10:07um Gottes Willen
00:10:07nicht mit der Hiesigen an.
00:10:28Am besten ist,
00:10:29Sie verschwinden hier, Susi.
00:10:31Suchen Sie sich
00:10:31einen passenden Platz
00:10:32hinter einer Hecke,
00:10:33von dem aus Sie
00:10:33bequem filmen können.
00:10:35Gut.
00:10:36Die Tasche
00:10:37lassen Sie mal hier.
00:11:04Die Tasche lassen Sie mal hier.
00:11:06Guten Tag.
00:11:13Es überrascht Sie,
00:11:14mich hier zu sehen.
00:11:16Offengestanden,
00:11:17ein wenig.
00:11:19Sie werden Verständnis
00:11:21dafür haben,
00:11:21dass es mich interessiert,
00:11:22ob Sie auch gut
00:11:23nach München gekommen sind.
00:11:26Ihr Interesse beginnt,
00:11:27mich langsam zu verwirren.
00:11:28Ich wiederhole deshalb
00:11:30meine Frage aus Tossa.
00:11:31Wer sind Sie?
00:11:34Nehmen Sie mich für einen Menschen,
00:11:35dem es eine Freude war,
00:11:37Ihnen zu helfen.
00:11:42So ganz uneigennützig?
00:11:45Wie kommen Sie hierher?
00:11:47Gerade heute?
00:11:47Und jetzt?
00:11:51Man sollte denken,
00:11:52dass Largo Lamentoso,
00:11:53das da aus der Kapelle dringt,
00:11:56gilt einer prominenten Leiche.
00:12:01Wenn ich Ihnen noch
00:12:02einen guten Rat geben darf,
00:12:03es wäre klug,
00:12:04in Deckung zu gehen.
00:12:06Schon wieder?
00:12:08Es wimmelt hier
00:12:08von MAD-Leuten,
00:12:09lieber Freund.
00:12:12Ach, die Zeitung.
00:12:14Sie können sie behalten.
00:12:17Wie wäre es,
00:12:18wenn Sie mir endlich
00:12:18sagten, wer Sie sind?
00:12:21Das sehe ich,
00:12:22Einer Burger.
00:12:23Ich heiße George Fuller.
00:12:24Meine Telefonnummer
00:12:25finden Sie auf Seite 8,
00:12:26rechts oben.
00:12:29Äh,
00:12:30falls Sie und, äh,
00:12:33Ihre charmante Mitarbeiterin,
00:12:34falls Sie schnell
00:12:35verschwinden müssen von hier.
00:12:36Am Ende von Block C
00:12:37ist ein Loch im Zahn.
00:12:39Gleich neben dem Grab
00:12:40eines Kommerzienrats Strassner.
00:12:42Viel Glück.
00:12:58Was Neues?
00:12:59Ich denke schon.
00:13:00Es geht anscheinend los.
00:13:02Susi, es kann sein,
00:13:03dass wir von hier
00:13:04getrennt verschwinden müssen.
00:13:05Am Ende von Block C
00:13:06ist ein Loch im Zaun,
00:13:07unmittelbar an der
00:13:08Grabstelle Strassner.
00:13:09Wo treffen wir uns?
00:13:10Bei Ihnen,
00:13:11aber geben Sie Acht,
00:13:11dass Ihnen niemand folgt.
00:13:12Es wimmelt hier
00:13:13von MAD-Leuten.
00:13:22Musik
00:13:48Militärischer Abschirmdienst.
00:13:54Dürfen wir mal Ihren Presseausweis sehen?
00:13:57Aber Sie kennen mich doch, Herr...
00:13:59Bolt war doch wohl der Name, nicht?
00:14:01Bitte?
00:14:03Für welche Zeitung arbeiten Sie?
00:14:06Fragen Sie doch Ihren Chef Kreinbrink.
00:14:08Der hat das schon in Spanien gewusst.
00:14:15Ich fürchte, die Hinterbliebenen des Toten werden kaum daran interessiert sein,
00:14:19sich auf der Titelseite irgendeines dubiosen Blattes wiederzufinden.
00:14:23Wie kommen Sie darauf?
00:14:25Ich soll von dieser noblen Gesellschaft Bilder geschossen haben?
00:14:29So, und was ist das hier?
00:14:30Nehmen Sie die Finger weg.
00:14:34Wehrt sich noch nicht einmal. Immer dasselbe mit diesem Presse-Heinis.
00:14:38Das wird Ihnen noch leid tun.
00:14:41Leer. Das Schwein hat uns reingelegt.
00:14:43Sie müssen noch viel lernen, meine Herren.
00:14:45Lass das.
00:14:51Wir bitten um Entschuldigung, Herr Borger.
00:15:30Ich brauch mir die Finger hoch.
00:16:00Eins ist doch klar, Kreienbrink hat mich im Griff, dann weiß er, dass ich hier bin und dann weiß er
00:16:06natürlich auch, wer auf dem Friedhof gearbeitet hat.
00:16:10Wissen Sie eigentlich, Fred, dass in der Redaktion sich jeder Zweite für verrückt hält?
00:16:16Warum?
00:16:17Warum?
00:16:20Jemand, der seinen Urlaub flöten gehen lässt, sagen wir aus Barmherzigkeit.
00:16:23Jemand, der Prügel einsteckt, sich mit der Polizei einlässt, schlaflose Nächte riskiert und...
00:16:30Ja, sprechen Sie sich ruhig aus.
00:16:32Sich mit Tabletten auf den Beinen hält, um ausgerechnet Waffenschiebung aufzudecken.
00:16:35Aber der muss doch verrückt sein.
00:16:38Susi, soll ich Ihnen mal sagen, woran Sie in Wahrheit denken?
00:16:42Sie denken an Felber.
00:16:45Ja, ich denke an Felber.
00:16:53Noch präziser.
00:16:57Ich denke daran, wie es einem Reporter ergehen kann, wenn er sich mit Waffenhändlern anlegt.
00:17:03Fred, die werden Sie fertig machen, genauso wie Sie Felber fertig gemacht haben.
00:17:07Das ist Berufsrisiko.
00:17:08So ein Quatsch.
00:17:11Wie kann man nur sowas glauben, Berufsrisiko?
00:17:14Sie wollen sich beweisen, dass Sie zustande bringen, was Felber nicht zustande gebracht hat.
00:17:18Also Susi, nun hören Sie mir mal zu.
00:17:20Was ich auch anstelle, ich hänge in dieser Sache drin.
00:17:22Aussteigen geht nicht mehr.
00:17:25Nicht ich bin hinter dem Mörder von Dr. Kranz her, sondern Sie hinter mir.
00:17:30Und ich weiß noch nicht einmal, warum.
00:17:32Sowas kann man sich auch einbilden.
00:17:34So?
00:17:36Na, dann schauen Sie mal rein aus.
00:17:54Tatsächlich.
00:17:55Nichts mehr.
00:18:15Mr. Fuller?
00:18:16Ja, hier ist Burger.
00:18:19Ja, Sie haben mich neugierig gemacht.
00:18:21Aber das lag sicherlich auch in Ihrer Absicht.
00:18:24Bitte, wann und wo können wir uns treffen?
00:18:29Für wen arbeiten Sie eigentlich, Fuller?
00:18:33Ist das so wichtig?
00:18:34Für mich schon.
00:18:36Wenn ich Ihnen sage, dass ich auf eigener Rechnung arbeite,
00:18:39dann glauben Sie mir es ja doch nicht.
00:18:42Für einen Einzelgänger sind Sie mir zu gut informiert.
00:18:47Der Tipp mit dem Loch im Zaun war also gut?
00:18:49Absolut.
00:18:51Die Aufnahmen, die Sie gemacht haben, waren die auch gut?
00:18:56Woher wissen Sie das?
00:18:58Ich denke nur logisch.
00:19:00Wer wie Sie so eng in einen Mordfall verwickelt ist
00:19:05und auch noch Ihren Beruf hat,
00:19:07der muss logischerweise ein Interesse daran haben, den Mörder zu finden.
00:19:12Nun war der Tote nicht irgendwer,
00:19:15sondern ein sehr prominenter Anwalt,
00:19:17mit blendenden Beziehungen nach ganz oben.
00:19:21Und wenn man an die Geschäftigkeit des MAD denkt,
00:19:25sicherlich auch mit guten Kontakten zur militärischen Führung Ihres Landes.
00:19:28Nimm das bisher.
00:19:33Weiter.
00:19:36Berücksichtigt man nur noch die Umstände, unter denen die Leiche zurückgeschafft wurde,
00:19:41liegt es da nicht nahe, dass man sich mit dem Kreis der trauernden Hinterbliebenen etwas genauer befasst.
00:19:47Also, nimmt man sich die Damen und Herren der Reihe nach vor.
00:19:51Flüssig gibt es ja Archive, hm?
00:19:55Wollen Sie mir jetzt den gut gemeinten Rat geben, meine Recherchen ein für allemal einzustellen?
00:20:00Weil mir andernfalls etwas zustoßen könnte?
00:20:03Fred, ich finde Mr. Fullers Geschichte gar nicht so uninteressant.
00:20:07Mr. Fuller, was wäre, wenn?
00:20:10Das hängt von gewissen Details ab.
00:20:14Zum Wohl.
00:20:20Beispielsweise, wenn Ihr Freund dem Toten in Tossa wichtige Aufzeichnungen oder ähnliches abgenommen hat.
00:20:28Sie haben ihn noch durchsucht, oder?
00:20:32Das hätten Sie an meiner Stelle getan?
00:20:36Ich hätte.
00:20:38Also, was haben Sie gefunden?
00:20:43Nichts.
00:20:48Das kauft Ihnen doch niemand ab.
00:20:51Vielleicht habe ich auch gar nichts zu verkaufen.
00:20:55Das müsste ich in Ihrem Interesse sehr bedauern.
00:20:58Dann wären Sie nämlich in kürzester Frist erledigt.
00:21:09Jeder hält sie für den Mann mit den absolut sicheren Knüller.
00:21:14Alles jagt hinter Ihnen her.
00:21:15Alles hängt sich an Ihre Recherchen.
00:21:19Nur an eins denkt offenbar keiner.
00:21:22Sie einfach umzulegen.
00:21:25Warten wir es doch ab.
00:21:27Als Leiche sind Sie doch ein Muster ohne Wert, lieber Freund.
00:21:30Aber als Informationsvölle?
00:21:32Zahlt man Ihnen unter Umständen eine Menge Geld?
00:21:41Es scheint mir nun, als ging es Ihnen bei Ihrem bewundernswerten Talent,
00:21:46merkwürdigerweise immer zur rechten Zeit zur Stelle zu sein,
00:21:49weniger um die Sorge um meine Person,
00:21:52als vielmehr um eine fündige Informationsquelle, die nicht versiegen darf.
00:21:56Von Teufel, Bürger, nun fangen Sie endlich an auszubacken.
00:21:59Wenn Sie schon bei dem sterbenden Dr. Kranz nichts fanden,
00:22:01weil wahrscheinlich die Täter schon alles an sich genommen hatten,
00:22:05gesprochen haben Sie doch mit ihm.
00:22:08Es tut mir leid.
00:22:10Ich habe dem armen Kerl in die Hand versprechen müssen, zu schweigen.
00:22:36Sie wissen offenbar nicht, wer Dr. Kranz in Wahrheit war.
00:22:41Ein skrupelloser Anwalt,
00:22:45der seine politische Stellung dazu benutzte, Millionen in die eigene Tasche fließen zu lassen.
00:22:51Schmiergelder von mehreren großen Waffenlieferanten,
00:22:54die er gegeneinander ausspielte.
00:22:56Bis er sich dabei den Hals brach.
00:22:58Sehen Sie, und das gerade will ich beweisen.
00:23:01Auf sich allein gestellt?
00:23:02Ich habe nichts dagegen, wenn Sie mir helfen, Fröller.
00:23:05Nur fürchte ich, dass Sie weiter zu sehr Ihre eigenen Interessen verfolgen.
00:23:16Mein lieber Burger,
00:23:19jetzt geht der Vorhang zu einer bedeutenden Vorstellung hoch.
00:23:22Psylaton gibt sich die Ehre.
00:23:29Ein Teil der Leidtragenden trifft sich zum Leichenschmaus.
00:23:34Wer ist die blonde Dame?
00:23:36Seine Nichte.
00:23:38Heißt es sehr reich.
00:23:40Hat sie auch einen Namen?
00:23:43Evelyn Groschnapp.
00:23:45Evelyn Groschnapp?
00:23:47Was haben Sie denn, Fred?
00:23:48So aufregend finde ich ihn aber nicht.
00:23:50Ich schon.
00:23:52Sie ist die Frau, die in Tossa, im Hotel Villa Rosa,
00:23:54das Zimmer für Dr. Kranz bestellt hat.
00:23:57Sie wussten natürlich, dass die Herrschaften hierher kommen würden.
00:24:02Glauben Sie, ich würde mir freiwillig diesen sündhaft teuren Laden hier lassen?
00:24:06Und Sie auch noch einladen?
00:24:08Nein, Burger.
00:24:10Ich versuche nur, Sie näher an des Rätsels Lösungen heranzubringen.
00:24:14Übrigens finde ich, Sie nehmen die Dame etwas zu wichtig.
00:24:18Viel interessanter sind die beiden Herren mit ihr.
00:24:21Der etwas füllige Bursche rechts neben mir ist ein gewisser Dr. Büsing.
00:24:26Der Kompagnon von Dr. Kranz.
00:24:28Genau der.
00:24:33Das Geschäft geht also weiter.
00:24:36Vielleicht kommen Sie jetzt erst so richtig in Schwung.
00:24:40Jetzt, wo Dr. Kranz für viele Leute keine Gefahr mehr ist.
00:24:55Halt! Einen Augenblick stehen lassen.
00:24:57Ja, mit den Ehrenwerten Dr. Bingel, von so dem Barcelona, der angeblich von nichts wusste,
00:25:02ausgenommen, wie er mich so schnell es ging abschieben konnte.
00:25:05Wenn Sie das nicht bemerkenswert, wäre das doch?
00:25:07Dr. Bingel fliegt eigens von Barcelona nach München,
00:25:10um einem Mann bestatten zu helfen, den er gar nicht gekannt haben will.
00:25:13Na ja, nur keine vereiligen Schlüsse.
00:25:17Ja, bitte weiter.
00:25:31Den kennen wir doch, Susan.
00:25:33Zu den drei Raden. Der saß Laton gegenüber.
00:25:36Nun machen Sie mal nicht die Pfähdescheuburger.
00:25:39Das ist Ministerialdirigent Schmahl vom Beschaffungsamt.
00:25:42Ein absolut integer Mann.
00:25:48Na bitte mal anhalten.
00:25:52Das ist der Waffenhändler Laton. Daneben seine angebliche Nichte.
00:25:56Haben wir im Archiv Material über Laton? Ich meine Familiengeschichte und so weiter?
00:26:00Kröll!
00:26:01Ja, Chef?
00:26:02Zuckeln Sie los ins Archiv. Alles über Laton.
00:26:04Ich zucke, Chef.
00:26:13Wer ist das?
00:26:15Die Ordnung, Süder.
00:26:16MAD-Leute.
00:26:18Voran Major Kreinbrink.
00:26:20Sie hatten doch hoffentlich keine Querelle mit dem Beamtenburger.
00:26:24Himmelswillen, nein.
00:26:29Moment mal.
00:26:31Bitte noch mal zurück.
00:26:43Wer ist die Dame?
00:26:45Juanita Alvarez.
00:26:47Angeblich Journalistin beim Choreo Catalan.
00:26:50In Wahrheit erledigt sie Haararbeiten für Kreinbrink.
00:26:52Jedenfalls tat sie das in Tossa.
00:26:54Fred, was macht ihr mit der Hand?
00:26:59Bitte noch mal die Stille.
00:27:07Stopp!
00:27:17Etwas wechselt auf jeden Fall den Besitzer.
00:27:20Die Besitzerin, wollten Sie sagen.
00:27:21Abzüge machen und vergrößern.
00:27:25Fragt sich, was die Dame hier will.
00:27:30Und wer ist die verschleierte Dame?
00:27:32Dann.
00:27:35Vielen Dank.
00:27:36Sehr gut gemacht!
00:27:38Ach!
00:27:40Kommst du doch mal mit, Burger!
00:27:47Ach, natürlich wollen Sie mich aufs Kreuz drehen.
00:27:51Selbstverständlich haben Sie Schwierigkeiten mit dem MAD.
00:27:53Für welchen Rat haben Sie das erfahren?
00:27:57Burger, ich will, dass die Geschichte gemacht wird.
00:28:00Mit einem Fußangeln.
00:28:01Mit einem Fußangeln und einem Sprengsätzen, die in der Story stecken.
00:28:12Nur eines will ich nicht, dass uns der MAD oder der Verfassungsschutz auf die Bude rückt.
00:28:18Und woher kam der Warnschuss?
00:28:20Oppermann hat ihn heute früh angeläutet.
00:28:22Es sei da etwas im Gange, meinte er.
00:28:25Etwas vom Zuschnitt der Felber-Affäre.
00:28:29Natürlich sei er nicht bereit, eine unabhängige und überparteilige Zeitung
00:28:32in den Dienst von Geheimnisverrat zu stellen.
00:28:36Als Herausgeber, Besitzer der Aktien...
00:28:38Du darfst mir meinen Quals, Fred.
00:28:41Viel wichtiger ist, dass Sie wissen, in welche Richtung sich das Karussell diesmal dreht.
00:28:48Oppermann hat ein Schreiben von Dr. Büsing erhalten.
00:28:53Büsing droht mit rechtlichen Folgen.
00:28:56Falls er zulässt, dass wir uns weiter so intensiv mit der Geschichte befassen.
00:29:01Zivilklage.
00:29:02Dr. Büsing möchte das Ansehen seines toten Kompagnons vor Verunglöpfung schützen.
00:29:06Und damit den Namen der Firma sauber halten.
00:29:09Das ist doch nur die Nebelwand.
00:29:10Da hinten vollzieht sich der Aufmarsch der schweren Waffen.
00:29:14Gut, dass Sie das auch so sehen.
00:29:16Ich sehe aber auch noch zwei Morde.
00:29:18Und im ersten Umrissen eine Korruptionsaffäre.
00:29:22Größten Zuschnittswellersdorf.
00:29:24Mag sein, dass der smarte Oppermann dahin so etwas wie einen Geheimnisverrat sieht?
00:29:29Das sind redensarm.
00:29:30Solange wir keine Beweise haben.
00:29:32Ich bin dabei, Sie zu sammeln.
00:29:35Solange Sie mir keine Knüppel zwischen die Beine werfen.
00:29:37Das tue ich nicht.
00:29:38Solange Sie mit aller gebotenen Rücksicht recherchieren.
00:29:40Keine Staub auffirbeln, Kurztreten.
00:29:43Ich weiß.
00:29:43Dann sind wir uns ja einig.
00:29:45Peter.
00:29:46Herr Schöp, hier die verlangte Familiengeschichte.
00:29:49Herr Schöp, hier die Waffen.
00:29:55Herr Schöp, hier die Waffen.
00:30:27Sie rufen Burger an.
00:30:28Noch heute Nacht.
00:30:30Hier finden Sie seine Telefonnummer.
00:30:33Sagen Sie ihm, Sie hätten ihm etwas Wichtiges zu übergeben.
00:30:39Was ist das?
00:30:41Dynamit.
00:30:43Keine Sorge, Dynamit braucht einen Zünder, um hochzugehen.
00:30:46Und den haben Sie nicht in der Hand.
00:30:50Aber Burger vielleicht.
00:30:53Sie sollen keine Fragen stellen, meine Liebe, sondern einen Brief übergeben.
00:31:00Warum übergeben Sie ihn nicht selber?
00:31:04Sicher habe ich meine Gründe.
00:31:09Ich möchte damit nichts zu tun haben.
00:31:13Nun hör mal zu, Darling.
00:31:14Ich bin nicht Ihr Darling, Mr. Fuller, damit wir uns richtig verstehen.
00:31:17Wie empfindlich.
00:31:20Wer auf so vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzt wie Sie,
00:31:24den sollte doch das Wort Darling nicht umschmeißen.
00:31:27Aber für Ihre Hochzeit habe ich kein Interesse.
00:31:31Steigen Sie aus.
00:31:31Doch haben Sie, Fräulein Schröder.
00:31:35Unter diesem Namen verkehren Sie doch mit Major Kreienbrink, nicht wahr?
00:31:38Ich heiße Alvarez, Mr. Fuller.
00:31:41Stimmt auch.
00:31:43Unter jenem Namen haben Sie bei einem ganz anderen Unternehmen
00:31:47einmal 1000 Mark und einmal 1200 Mark quittiert.
00:31:54Woher haben Sie das?
00:31:55Spielt das eine Rolle.
00:31:56Ich habe es.
00:31:59Und jetzt tanzen Sie auf meiner Hochzeit.
00:32:03Oder soll ich das Zeug hier Ihrem Freund und Gönner
00:32:06Kreienbrink übergeben?
00:32:17Was soll ich Burger sagen?
00:32:19Sagen Sie ihm, er könne das, was da drin steht,
00:32:21nach Gutdünken verwenden.
00:32:24Auf eigenes Risiko, versteht sich.
00:32:25Aber wenn er nicht kommt?
00:32:29Lassen Sie den Namen Kranz fällen.
00:32:31Dann kommt er.
00:32:57Und dann kommt er.
00:33:34Dann kommt er.
00:34:03Guten Abend, Herr Burger.
00:34:11Wer sind Sie?
00:34:12Ich habe mit Ihnen zu reden.
00:34:17Unterdringen Sie nachts bei mir ein?
00:34:20Ja, ich kann nicht zu lange unten stehen.
00:34:25Also gut, ich höre.
00:34:30Aber beeilen Sie sich, ich bin nämlich hundemüde.
00:34:33Na, schon besser.
00:34:35Also, meine Auftraggeber bei dem Geschäft,
00:34:37für das Sie sich so interessieren
00:34:39und die im Hintergrund bleiben möchten,
00:34:42wünschen, dass Sie Ihre Nase aus der Sache rausnehmen.
00:34:45So, wünschen Sie das?
00:34:47Ich habe Ihnen mitzuteilen,
00:34:49im Falle Ihres Einverständnisses
00:34:50wartet ein Scheck auf Sie.
00:34:52Ein Scheck,
00:34:54dessen Höhe Sie bestimmen können.
00:34:56Und im Weigerungsfalle?
00:34:58Blüht mir ein Lebensende
00:35:00à la Dr. Alfonso.
00:35:02Meine Auftraggeber meinen,
00:35:03Sie könnten sich keinen Weigerungsfall vorstellen,
00:35:07nach unserem Gespräch
00:35:08und Angebot.
00:35:11Man hält Sie für zu klug.
00:35:13Burga.
00:35:18Heben Sie schon ab.
00:35:21Kann doch sein,
00:35:22dass die Dame mit dem Fotoapparat
00:35:23Neuigkeiten für Sie hat.
00:35:29Burga?
00:35:30Hier spricht Juanita Alvarez.
00:35:32Sie erinnern sich?
00:35:33Ja, natürlich.
00:35:34Ich muss Sie dringend sprechen.
00:35:36Könnten Sie sofort zu mir kommen?
00:35:37Hören Sie mal,
00:35:38es ist Mitternacht.
00:35:39Ich habe Neuigkeiten im Falle Kranz.
00:35:43In Ordnung.
00:35:45Ja, ja,
00:35:45ich habe verstanden.
00:35:46Abgemacht.
00:35:50Ist noch was?
00:35:52Nehmen Sie das Geschäft an?
00:35:56Lassen Sie doch diese faulen Tricks.
00:35:59Sie wollen mir doch nicht erzählen,
00:36:02Sie wollen mir doch nicht erzählen,
00:36:03Ihre verehrten Auftraggeber
00:36:05werfen ein Sonderhonorar von,
00:36:06sagen wir 30.000 aus,
00:36:09nur damit ich aufhöre zu recherchieren.
00:36:13Da wäre doch die Tour
00:36:14a la Kranz
00:36:16oder Dr. Alvarez
00:36:17so billiger
00:36:18und radikaler.
00:36:20Aber was macht Ihr?
00:36:22Ihr schont mich
00:36:23wie eine wertvolle Antiquität.
00:36:26Warum?
00:36:27Ich wusste ja,
00:36:28dass Sie ein cleverer Hund sind,
00:36:29Burger.
00:36:31Sie akzeptieren demnach
00:36:33für 30.000.
00:36:34Meine Auftraggeber
00:36:36hätten dann nur noch
00:36:36den Wunsch zu hören,
00:36:39was Sie mit Dr. Kranz
00:36:40in Tossa noch gesprochen haben.
00:36:42Schäden Sie sich zum Teufel
00:36:44und sagen Sie Ihren Auftraggebern,
00:36:46dass ich nicht daran denke,
00:36:47auszupacken.
00:36:49So, und jetzt raus.
00:36:51Sie können sich unser Angebot
00:36:53bis morgen Mittag überlegen.
00:36:58Schade um Ihre Zeit.
00:37:01Ich glaube,
00:37:02Sie machen einen Fehler,
00:37:03Burger.
00:38:01Was darf ich Ihnen anbieten?
00:38:03Vielleicht einen Spanischkognak?
00:38:05Kommt jetzt ein zärtliches
00:38:06Plauderstündchen
00:38:07über die Schönheiten
00:38:08der Costa Brava?
00:38:09Oder wollen Sie mir
00:38:10eine neue Version
00:38:11Ihrer journalistischen
00:38:12Laufbahn andrehen?
00:38:15Beim Choreo Catalano
00:38:16haben Sie doch sicherlich
00:38:17schon gekündigt.
00:38:19Vielleicht versuchen Sie es mal
00:38:20bei der Südirustrierten.
00:38:22Der gekränkte Held,
00:38:23wie Ihnen das steht, Burger.
00:38:25Nun packen Sie schon aus.
00:38:26Ich bin nämlich müde
00:38:27und möchte meine
00:38:28acht Stunden schlafen.
00:38:29Aber doch nicht so,
00:38:30Hals über Kopf.
00:38:32Ich gebe ja zu,
00:38:33dass ich in Tossa
00:38:33nicht gerade nett
00:38:34zu Ihnen gewesen bin.
00:38:35Ich möchte es wieder gut machen.
00:38:38Ich bin ganz gerührt.
00:38:45Morgen früh
00:38:46wird auf dem Hauptbahnhof
00:38:48ein Brief für mich liegen.
00:38:50Postlagernd.
00:38:52Ich glaube,
00:38:53er wird für Ihre Nachforschung
00:38:54im Falle Kranz
00:38:55sehr wichtig sein.
00:38:57Was für ein Brief?
00:38:59Er enthält eine Liste
00:39:00mit Namen hochgestellter
00:39:02Persönlichkeiten.
00:39:03Und hinter jedem Namen
00:39:05wird ein Geldbetrag
00:39:06vermerkt sein.
00:39:08Woher haben Sie diese Liste?
00:39:10Ich habe sie ja noch gar nicht.
00:39:12Aber ich bin sicher,
00:39:14sie wird in dem Kuvert sein.
00:39:18Und nun können Sie ruhig
00:39:19ein bisschen netter
00:39:19zu mir sein, Fred.
00:39:29Und wem erweisen Sie sich
00:39:30hier gefährlich?
00:39:39Was ist das?
00:39:40Ein Foto.
00:39:42Geschossen, als Sie das
00:39:44Krematorium auf dem
00:39:44Nordfriedhof verließen.
00:39:45Ich?
00:39:49Dasselbe total.
00:39:51Sie und eine
00:39:52verschleierte Dame,
00:39:54deren Namen
00:39:54nicht gern erfahren hätte.
00:39:57Woher haben Sie das Foto?
00:39:59Wenn Sie mir
00:40:00zwei Fragen beantworten,
00:40:03dann können Sie
00:40:03diese beiden Fotos behalten.
00:40:05Erstens, wer ist
00:40:06die verschleierte Dame?
00:40:07Und zweitens,
00:40:08was übergeben Sie ihr?
00:40:09Ich weiß nicht,
00:40:10wovon Sie reden, Burger.
00:40:17Ich könnte dieselbe Frage
00:40:18auch Ihrem Freund
00:40:19Kreinbrink
00:40:19vom militärischen
00:40:21Abschirmdienst stellen.
00:40:30Also gut.
00:40:33Früher oder später
00:40:34hätten Sie es doch
00:40:34herausgefunden.
00:40:36Ich habe Dr. Kranz
00:40:37in Barcelona
00:40:38ankommen sehen.
00:40:39Er wurde von
00:40:39Evelyn Groschenab
00:40:40erwartet.
00:40:41Der Nichte von Latam.
00:40:43Nichte?
00:40:43Wieso Nichte?
00:40:45Sie ist die reiche
00:40:46und verwöhnte Tochter
00:40:47des industriellen Groschenab.
00:40:48Wer sollte
00:40:48sie sonst sein?
00:40:51Natürlich,
00:40:52wer sollte sie
00:40:53sonst sein
00:40:54als die Tochter
00:40:55von Henry Groschenab,
00:40:57den berühmten
00:40:58Waffenfabrikanten.
00:41:01Ich vermute also richtig,
00:41:03Sie halten sich
00:41:04für den einzigen
00:41:06Zeugen dieser Begegnung
00:41:07zwischen Dr. Kranz
00:41:08und Evelyn Groschenab.
00:41:09Und ein Foto.
00:41:21Welch ein Zufall
00:41:22möchte man ausrufen?
00:41:23Ja, ein Zufall.
00:41:25Ein professioneller Fotograf
00:41:27hat es gemacht.
00:41:29Wahrscheinlich
00:41:29als Werbefoto
00:41:30für das Luxusschiff
00:41:31Christobal Koller.
00:41:34Und Sie verhökern
00:41:35also negativ
00:41:36und Abzüge
00:41:37dieses Fotos
00:41:39an jene
00:41:40verschleierte Dame,
00:41:42die demnach
00:41:43ein großes Interesse
00:41:44an Dr. Kranz
00:41:45haben muss.
00:41:51Hören Sie, Fred.
00:41:53Lassen Sie Ihre Finger
00:41:54da heraus.
00:41:55Sie mischen sich
00:41:55in ein Millionengeschäft.
00:42:00denken Sie an Dr. Alfonso.
00:42:04Was wissen Sie davon?
00:42:08Ich rate Ihnen nur,
00:42:09halten Sie sich da raus.
00:42:12Sie wissen genauso gut wie ich,
00:42:13dass das nicht mehr geht.
00:42:15Juanita,
00:42:16was wissen Sie über den Tod
00:42:17von Dr. Alfonso?
00:42:19Glauben Sie,
00:42:20ich riskiere Kopf und Kragen,
00:42:21damit Sie Ihre Story bekommen.
00:42:24Sie kennen also den Mörder?
00:42:25Wir treffen uns morgen um 10
00:42:26am Hauptbahnhof.
00:42:28Einverstanden?
00:42:31Abgemacht.
00:42:37Aber wollen Sie mir
00:42:39nicht wenigstens noch verraten,
00:42:40wer die verschleierte Dame
00:42:41auf dem Foto ist?
00:42:44Es ist die langjährige Sekretärin
00:42:46von Dr. Kranz
00:42:47und sie heißt
00:42:48Anne Rossier.
00:42:50Anne?
00:42:55Anne Rossier.
00:43:18Das war's.
00:43:29Das war's.
00:44:00Das war's.
00:44:42Das war's.
00:44:58Das war's.
00:45:02Das war's.
00:45:04Das war's.
00:45:11Das war's.
00:45:20Das war's.
00:45:25Das war's.
00:45:37Das war's.
00:45:54Das war's.
00:45:57Das war's.
00:46:02Das war's.
00:46:06Das war's.
00:46:08Das war's.
00:46:10Das war's.
00:46:22Das war's.
00:46:51Das war's.
00:46:53Das war's.
00:47:07Das war's.
00:47:09Das war's.
00:47:13Das war's.
00:47:18Das war's.
00:47:21Das war's.
00:48:18Das war's.
00:48:21Das war's.
00:48:23Das war's.
00:48:25Das war's.
00:48:40Das war's.
00:48:42Das war's.
00:48:44Das war's.
00:48:45Das war's.
00:48:59Das war's.
00:49:01Das war's.
00:49:02Das war's.
00:49:04Das war's.
00:49:06Das war's.
00:49:06Das war's.
00:49:07Das war's.
00:49:08Das war's.
00:49:08Die müssen wir schon denken.
00:49:10Büsing rief sofort nach meinem Weggang Oppermann an.
00:49:13Oppermann rief Sie zum Rapport.
00:49:15Mit welchem Ergebnis?
00:49:17Ich kann Sie nicht länger decken.
00:49:22Sie werden noch mal an Ihren Halbheiten,
00:49:25Ihren Zugeständnissen und Ihrer erbärmlichen Leise Tritterei zugrunde gehen, Wellersdorf.
00:49:31Aber vielleicht kann man wirklich nur auf diese Art eine Zeitung machen.
00:49:34Herr Buramin...
00:49:34Seien Sie doch wenigstens fair, Wellersdorf.
00:49:37Wenn Sie schon drauf und dran waren, meine Arbeit im Archiv zu erschweren,
00:49:40indem Sie sämtliches Material beiseite schaffen ließen,
00:49:44geben Sie wenigstens zu und seien Sie ehrlich.
00:49:46Von Anfang an haben Sie doch getan, was Sie konnten, um zu bremsen.
00:49:52Nachdem Sie das ganze Ausmaß des Falles Kranz zu kapieren beginnen,
00:49:56brechen Sie lieber die Beziehung zu mir ab.
00:50:02So ist es doch, oder?
00:50:11Was nennen Sie das ganze Ausmaß des Falles Kranz?
00:50:17Kranz saß im Verteidigungsausschuss.
00:50:20Kranz fungierte als Rechtsberater der Firma Ragusa Suisse, einer renommierten Waffenfirma.
00:50:26Kranz unterhielt intime Beziehungen zur Tochter eines dubiosen Waffenhändlers namens Groschenab.
00:50:32Und Kranz ging im Amt für Beschaffung ein und aus.
00:50:36Und dann wurde dieser vielseitige Herr Kranz ermordet.
00:50:40Warum, Bellasdorf? Warum?
00:50:43Seit heute Nacht, glaube ich, zu wissen, warum.
00:50:46Da bin ich aber gespannt.
00:50:48Kranz besaß eine Namensliste, deren Veröffentlichung einen Riesenskandal ausgelöst hätte.
00:50:53Was für eine Namensliste?
00:50:55Können Sie sich das nicht denken?
00:50:59An diese Liste wollen Sie sich heute Nacht beschäftigen?
00:51:02Ich bekomme sie. Noch heute Vormittag.
00:51:06Und es sollte mich wundern, wenn die Namen auf der Liste nicht identisch wären mit den Tersonen,
00:51:11die ihrem Freund und Gönner Kranz in so tiefe Erschütterung das letzte Geleit gegeben haben.
00:51:18Nur eine kleine Frage, Chef.
00:51:20Wer soll sich denn nun um den Mord in der Karnow-Straße kümmern?
00:51:22Die sind ja menschenscheinend.
00:51:23Was ist denn, wer im Mord in der Karnow-Straße ist?
00:51:25In Nummer 15 ist eine Frau erschossen aufgefunden worden.
00:51:27Soll noch eine Sechssache aussehen.
00:51:29Wie heißt die Frau?
00:51:31Alba Ries.
00:51:46Sagen Sie dafür, dass die Leute von der Fresse draußen bleiben.
00:51:49Jawohl, Chef.
00:51:57Erzählen Sie mal, was die Hausbewohner zu melden haben.
00:52:00Also den Schuss will niemand gehört haben.
00:52:02Ach.
00:52:03Das ist ja fantastisch.
00:52:05Na, Neubau schießt einen in die Pistole ab und keiner hört's.
00:52:09Schalt einfach.
00:52:11Na ja, das wird sich rausstellen, wenn wir die Pistole haben.
00:52:17Also, die Dame schräg über dieser Wohnung will gegen Mitternacht von überlauter Musik aufgewacht sein.
00:52:23Musik, die sie mit Bestimmtheit aus dieser Wohnung gehört hat.
00:52:27Ja, und dann berichtet der Busfahrer von Leben an, er sei gerade von der Schicht gekommen,
00:52:33da sei ein Mann aus dem Haus gestürzt, so weit von 40, und sei in einem VW 1500 davon gefahren.
00:52:39Ach, haben Sie den Namen von dem Mann?
00:52:41Na, Chef, ich weiß sogar das Kennzeichen des Wagens.
00:52:45MCV.
00:52:46Na, lassen Sie sich Zeit.
00:52:48Moment, Moment.
00:52:50MCD 751.
00:52:51Den Mann möchte ich sprechen.
00:52:53Und stellen Sie sofort fest, wenn der Wagen gehört.
00:53:06Irgendjemand war schneller.
00:53:07Der Brief ist schon abgeholt.
00:53:12Ob man Sie beobachtet haben kann?
00:53:14Nein, ich hab nichts bemerkt.
00:53:17Haben Sie irgendetwas angefasst bei ihr?
00:53:19Ich meine Gegenstände in Ihrem Zimmer.
00:53:21Ja, natürlich, ist Cognac-Glas und so weiter.
00:53:25Sie auch?
00:53:27Sehr witzig.
00:53:29Ich nehme mir einen neuen Mietwagen und wir treffen uns dann in Salzburg auf dem Bahnhof.
00:53:34Warum denn ausgerechnet auf dem Bahnhof?
00:53:36Weil wir diesen Wagen vor meinem Haus stehen lassen werden.
00:53:38Haben Sie noch mehr solche Ideen?
00:53:39Passen Sie auf, Susi.
00:53:40Fahren Sie in meine Wohnung und packen Sie alles Nötige zusammen, was man so für ein paar Tage braucht.
00:53:45Und wohin soll es gehen?
00:53:47Darf man es vielleicht auch erfahren?
00:53:48Nach Wien.
00:53:49Eine Dame besuchen, die in die Modebranche umgestiegen ist.
00:53:53Sie ist die ehemalige Sekretärin von Dr. Kranz.
00:53:58Sie müssen natürlich nicht mit.
00:54:01Wenn das so ist, dann muss ich wohl.
00:54:05Passen Sie auf, Susi.
00:54:06Bringen Sie meine Pistole mit.
00:54:07Sie liegt im Kleiderschrank unten links.
00:54:09Muss das sein?
00:54:10Ich denke an Dr. Kranz, an Dr. Alfonso und die Alvarez.
00:54:15Chef!
00:54:16Folgende Informationen liegen vor.
00:54:19Der Wagen mit dem Kennzeichen MCD 751 gehört einer Leihwagenfirma.
00:54:24Gemietet von einem gewissen Red Burger, Journalist von Beruf.
00:54:28Der Mann besitzt einen Waffenschein für eine 7,65.
00:54:31Was müssen wir denn Mann finden?
00:54:33Und die Waffe.
00:54:34Ne?
00:54:35Ich wollte doch nach diesen Zeugen sprechen, dem Busfahrer.
00:54:38Ne, Anzeige.
00:54:39Da öffnet niemand.
00:54:40Und er muss schon wieder weg sein.
00:54:42Ich kümmere mich da weiter drum.
00:54:43Dann kümmere ich mich um den Burger.
00:54:46Wo wohnt der denn?
00:55:32Ich kümmere mich um den Burger, Journalist von Beruf, Journalist von Beruf.
00:55:34Herr Burger ist verreist.
00:55:36Ich möchte trotzdem rein.
00:55:43Sind Sie Frau Burger?
00:55:44Nein.
00:55:46Herr Burger und ich sind befreundet.
00:55:48Und was machen Sie hier?
00:55:49Das sehen Sie doch.
00:55:51Auf dem rechten Sehen.
00:55:52Schraubwischen, Hüften.
00:55:55Sie sagten, Herr Burger ist verreist?
00:55:57Ja, das sagt sie.
00:55:58Sie erlauben bitte.
00:56:00Wohin?
00:56:01Und wann?
00:56:03Ja, wissen Sie, ich bin selbst erst von auswärts zurück.
00:56:07Da fand ich Brief und Schlüssel vor.
00:56:09Fred bat mich hier ab und zu mal.
00:56:11Ja, ja, das wissen wir jetzt.
00:56:13Wie erklären Sie sich, dass der Burger verreist ist,
00:56:15seinen Mietwagen aber unten an der Tür steht?
00:56:18Da bin ich überfragt.
00:56:23Vielleicht macht er eine Wanderung.
00:56:31Ihr Freund Burger besitzt doch eine Schusswaffe, nicht?
00:56:34Eine Schusswaffe?
00:56:35Nicht, dass ich wüsste.
00:56:38Wenn wir Sie hier nicht trinken, sieht es böse aus für Herrn Burger.
00:56:42Er steht unter Mordverdacht.
00:56:47Wen soll er denn umgebracht haben?
00:56:49Eine Dame namens Juanita Alvarez.
00:56:52Das ist doch Unsinn.
00:56:55Na ja, nehmen Sie ab.
00:57:07Herr Burger, bitte.
00:57:09Geben Sie mir bitte Kommissar Huber.
00:57:12Für Sie.
00:57:14Huber, was gibt's denn?
00:57:16Herr Kommissar,
00:57:16das Projektil ist soeben entfernt und untersucht worden.
00:57:19Es stammt aus einer Mauer 765.
00:57:22Es könnte also durchaus Burgers Waffe gewesen sein,
00:57:24aus der der tödliche Schuss abgegeben wurde.
00:57:26Danke.
00:57:27Sonst noch was?
00:57:28Es liegt ein Fahndungsversuchen vor aus Barcelona.
00:57:30Burger wird von der spanischen Polizei gesucht.
00:57:32Weg Mordverdacht an einem Arzt, Doktor Alfonso.
00:57:35Leiten Sie die Fahndung ein.
00:57:42Nichts, Herr Kommissar.
00:57:43Versuchen Sie, ein brauchbares Foto von dem Herrn zu finden.
00:57:48Na dann, auf Wiedersehen.
00:58:23Um Gottes Willen,
00:58:24Und wo ist denn Fred?
00:58:24Die Polizei stellt die ganze Redaktion auf den Kopf.
00:58:27Ich bin schnell mal ausgerückt.
00:58:29Unten am Fahrstuhl.
00:58:31Habe ich auch welche gesehen.
00:58:32Wo ist denn Fred?
00:58:33Keine Ahnung, er wird schon wieder auftauchen.
00:58:35Natürlich wissen Sie, wo Fred ist.
00:58:37Wir müssen ihn warnen.
00:58:39Er hängt da in einer üblen Mordgeschichte drin.
00:58:42Die hatten einen anonymen Anruf in der Redaktion.
00:58:45Ob die Südillustrierte einen Mörderdecke.
00:58:47Anschließend kam die Polizei.
00:58:50Herr Wellersdorf hat ihn fallen lassen.
00:58:52Er hat sofort mit Oppermann telefoniert.
00:58:54Die Kündigung ist unterwegs.
00:58:57Buchnecker, kommen Sie doch mal her.
00:59:02Wofür halten Sie das?
00:59:04Das ist ein Magnet.
00:59:06Mit ein bisschen Fantasie würde ich sagen, da war ein Mikro angebracht.
00:59:10Das ist möglich.
00:59:10Holen Sie doch mal den Skuren sicheren noch her.
00:59:12Herr New York-Reinbring vom Abschirmdienst.
00:59:20Guten Tag.
00:59:20Huber, was verschafft mir die Erde?
00:59:22Die Ermittlungen im Fall Frau Anita Alvarez, Herr Kommissar.
00:59:26In diesem Fall werden Belange des militärischen Sektors berührt,
00:59:30die unsere Einschaltung unumgänglich machen.
00:59:34Diese Mitteilung bitte ich, als vertraulich zu betrachten.
00:59:38Im Klartext heißt das, der Fall ist dann der MAD abzugeben.
00:59:41Aber Herr Huber, wir wollen uns doch nicht über Kompetenzen streiten.
00:59:44Ganz abgesehen davon, dass Entscheidungen dieser Art
00:59:47auf weit höherer Ebene getroffen werden.
00:59:49Sie meinen, getroffen sind?
00:59:52Ich möchte Sie lediglich pflichtgemäß bitten,
00:59:54mir einige Fragen zu beantworten.
00:59:56Haben Sie den Haftbefehl gegen Fred Burger schon beantragt?
00:59:59Die Mordwaffe gehörte höchstwahrscheinlich diesem Fred Burger.
01:00:03Waffenschein liegt vor.
01:00:05Burger fährt einen Mietwagen.
01:00:06Ein solcher Wagen mit der erkannten Nummer
01:00:08parkte zur Tatzeit vor dem Haus.
01:00:11Burger ist verschwunden.
01:00:13Alles sehr schön.
01:00:15Aber was sollte Burger für ein Motiv gehabt haben,
01:00:18die Alvarez umzubringen?
01:00:19Vielleicht dasselbe, warum er in Spanien
01:00:22einen Doktor Alfonso umgebracht haben soll.
01:00:24Da ist nämlich eine Fahndung eingegangen.
01:00:27Die Alvarez war Agentin eines fremden Nachrichtendienstes.
01:00:30Ah.
01:00:31Darum führte die Dame also einen zweiten Namen, Ruth Schröder.
01:00:35Wir haben hinreichenden Grund zu der Annahme,
01:00:37dass Fred Burger ebenfalls
01:00:38nachrichtendienstliche Beziehungen unterhielt.
01:00:40Na, da haben Sie ja Ihr Motiv.
01:00:43Übrigens,
01:00:44hatten Ihre Leute deswegen
01:00:46zu einer Wohnung in Schwabinger
01:00:47einen Besuch abgestattet?
01:00:48Herr Huber,
01:00:49ich möchte Sie vorerst kollegial bitten,
01:00:52von einer steckbrieflichen Verfolgung Burgers abzusehen.
01:00:55Sollte sich als notwendig erweisen,
01:00:57wird meine Dienststelle
01:00:57einen diesbezüglichen Beschluss
01:00:59der entsprechenden Instanzen herbeiführen.
01:01:02Tun Sie das.
01:01:13Nun, Chef,
01:01:15der Haftbefehl ist draus,
01:01:16die Fahndung läuft.
01:01:20Das stimmt, das.
01:01:29Zum Orient Express D5.
01:01:32München-Rieb,
01:01:34planmäßig Abfahrtszeit 12.34 Uhr,
01:01:38über Salzburg,
01:01:39links,
01:01:40bitte einsteigen und die Türen schließen.
01:01:43Vorsicht am Zuge.
01:01:52Einsteigen bitte und die Türen schließen.
01:01:55Vorsicht an der Wandsteigkante.
01:02:12Untertitelung im Auftrag des ZDF,
01:02:21Untertitelung im Auftrag des ZDF,
01:02:53Bis zum nächsten Mal.
01:03:19Bis zum nächsten Mal.
01:03:42Bis zum nächsten Mal.
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