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00:00.
00:00Richard Hutchison
00:06.
00:09Yeah, hallo, liebe Freunde, hallo Berlin!
00:16.
00:18Berlin, meine Damen und Herren, ist die geilste und schönste,
00:24die reichste Stadt der Welt.
00:26Berlin has so much money, so that they have to buy the elephants from the Berlin Zoo,
00:30so that they have that money in the Keller.
00:33Yeah, yeah.
00:34That's the truth, right?
00:35Yeah, why?
00:37Because I want that so.
00:38My will is going to happen.
00:40We are already at the testament.
00:41That's sensational.
00:42But that's the Zeitgeist.
00:43We're interested in the facts.
00:45That's over.
00:45Mark Zuckerberg has at his Meta-Concern
00:48the same thing with the Faktencheck-Redaktion in the USA
00:53just to put it in the depths of the Allmächtigen,
00:57also in Trump-Po-Po,
01:01a warm milliarden-Platz to be able to get there.
01:04He will there rein.
01:06He will there rein.
01:07Because, who's in it is, is fine out.
01:10Yes, the Fakten are no matter what is.
01:14My opinion, my opinion.
01:15On the way here, there was someone on the street calling me.
01:18Hey, I know you're the only a comic from the TV show.
01:21And I said, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah.
01:23You are the Michael Mittermeier.
01:25You are the Michael.
01:26And I said, no, no, no, no, no.
01:29Natürlich you're the Michael Mittermeier.
01:31I'm not a fool.
01:32You will see me, you want to make me a photo?
01:36You are the Michael Mittermeier.
01:38And I said, no, no, no, no, no.
01:41Hey, then I am the Michael Mittermeier.
01:44Then I am the Michael.
01:46The Michael.
01:47Servus.
01:54I'm a TV junkie, and I'm a TV junkie.
01:58So will it to Friedrich Merz again.
02:01Hey, I know you are Alice Weidel.
02:06Hey, you are Alice Weidel.
02:08You are Alice Weidel.
02:09You are from the AfD.
02:11You can't see it, because it's not that, it's that he's 20 kg Sonnenbräuner in his face,
02:18he's keeping a billy orange, yellowed Toupet in his face,
02:22he's got a Patronus inside his face and says,
02:24I am the Retter of the nation.
02:26But when the name is ruined, it's simple to adopt Trump.
02:31But wait for her of me,
02:41If, then, then, I think that's what I wish to Friedrich Merz.
02:46The great, great, amazing, amazing, so Iren-Wahl-Kampf.
02:51Not so Pille-Palle, so Winke-Winke, I love you.
02:54No, no, er, Friedrich Maximus Merz,
02:58landet with his private flight,
03:00himself on the markt of this land.
03:03He's in the highest, and the folk jubelt him to.
03:08Friedrich, Friedrich, not to be mad,
03:12Friedrich, der fordert,
03:13und zwar nicht nur das Schließen der deutschen Grenzen,
03:16nein, er reißt die Brandmauer ein
03:18und aus den Trümmern baute er eine Mauer um ganz Deutschland rum.
03:23Der Stadt des Panama-Kanats, holen wir uns den Brenner,
03:25der brennt uns, in Österreich dazu, passt doch.
03:28Wir brauchen kein Grönland, uns reichen die Gletscher in der Schweiz,
03:32alles mitnehmen.
03:33Und damit ein Friedrich Merz,
03:35dem verurteilten Sexualstraftäter im Weißen Haus,
03:38dem gefeierten Muschigrapscher, der Harzen,
03:40ja, auch im sexistischen Sinne, im Nichts nachsteht,
03:43stellt sich Friedrich Merz, Friedrich Merz, nackt, nackt,
03:47aufs Brandenburger Tor und ruft,
03:50ich bin ein geiler Sauerländer und habe einen Dauerständer,
03:54meine Lieben Freunde, so macht er das.
03:57Und dann holt er sich, ja, und dann holt er sich am 23. Februar
04:06die absolute Mehrheit für die CDU, 78%.
04:09Ja, alle anderen Parteien fallen unter die 5%-Hürde, ja.
04:14Und Friedrich Merz und seine CDU haben 100% der Sitze im Bundestag
04:19und können ohne lästige Koalition, ohne nervtötende Opposition
04:22endlich einfach mal durchregieren, jawohl.
04:25Ja, gäbe es da nicht diesen einen seltsamen Mann
04:28mit seiner wirklich eigenartigen Partei,
04:32ja, ich muss sagen, es ist wesentlich leichter,
04:34mit SPD und Grünen zusammenzuarbeiten,
04:36als mit Markus Söder und seiner CSU.
04:41Ja, also allein dieser Hass auf die Grünen,
04:43Söder, Söder hasst die Grünen mehr als die Berliner Brandenburg.
04:47Ich muss mal ganz klar sagen, wenn der, wenn der Arzt vom Söder
04:51ihm adressiert, Horchimol Magus, also wenn es hochkommt,
04:54hast du noch drei Tage zu leben, ja, dann tritt der Söder
04:57sofort aus der CSU aus und bei den Grünen ein.
05:00Ja, und wenn du dann fragst, warum, dann sagt der Söder,
05:02ja, lieber stirbt einer von denen als einer von uns.
05:05Ja, so ist der Niveau.
05:07So ist der Niveau.
05:08Ja, und wenn wir ehrlich sind, es gibt eigentlich nur für dieses Land
05:17eine einzige nicht dysfunktionale Parteienkonstellation,
05:21eine Koalition aus CSU und CSU.
05:26Weil mit sich selbst koalieren, das kriegt der Söder gerade noch so hin.
05:31Und selbst das ist schon eine Herausforderung, muss man ganz klar sagen.
05:34Denn Markus Söder, allein für sich genommen,
05:36hat so viele Meinungen, so viele, so viele Parteien kannst du gar nicht gründen.
05:41Es ist ganz klar, es wird nicht leicht für Friedrich Merz,
05:44man muss es ganz klar sagen, aber auch nicht für uns.
05:46Aber liebe Freunde, egal was Friedrich Merz,
05:49also, oder sagen wir mal Friedrich Weidel,
05:51was der noch so alles verzappt, wir lassen uns nicht erschrecken.
05:53Oder wie es Angela Merkel sagen würde, also, wir schaffen den.
05:58Selbst wenn der nackt auf dem Brandenburger Tor steht.
06:00In diesem Sinne, Dankeschön, bleibt, ja, tapfer bleiben.
06:05Dankeschön, macht's gut.
06:11Dankeschön.
06:13Vielen Dank.
06:17Dankeschön, vielen Dank.
06:19Kennt ihr das?
06:20Man hat einen Plan.
06:21Man hat einen ganz einfachen Plan
06:23und dann kommt irgend so eine Scheiße dazwischen,
06:27mit der man überhaupt nicht rechnen konnte.
06:29Ich hatte noch nicht den ganz einfachen Plan.
06:31Ich wollte einfach nur in die Küche gehen,
06:36dann die Küche aufräumen,
06:37dann einkaufen gehen
06:38und dann wollte ich für die ganze Familie
06:40was richtig Gesundes kochen.
06:42Dann bin ich in die Küche gegangen
06:44und ich habe sofort gemerkt,
06:47ich habe da überhaupt keinen Bock drauf.
06:51Ja, warum soll ich das machen, habe ich gedacht.
06:54Man kann sich doch was bringen lassen oder jemanden.
07:02Und dann habe ich meinen Plan geändert
07:03und dann hatte ich den Plan, mit den Kindern was essen zu gehen.
07:06Das war der neue Plan.
07:06Ich gehe mit den Kindern was essen.
07:08Dann hieß es aber, da haben die Kinder keinen Bock drauf.
07:10Die Kinder haben keinen Bock drauf, mit mir essen zu gehen,
07:12weil ich angeblich peinlich bin.
07:16Weil ich angeblich immer nur blöde Witze erzähle.
07:20Ja, sowas wie, was weiß ich,
07:23treffen sich zwei Parallelen.
07:42Ich meine, den haben die Kinder doch gar nicht verstanden.
07:49Und hier bin ich mir auch nicht bei allen sicher, aber...
07:55Naja, auf jeden Fall sind wir alle umgeben von Plänen.
07:58Wir haben unsere eigenen Pläne,
08:00die wir mit uns rumschleppen und die wir verfolgen.
08:02Aber natürlich sind wir immer wieder auch konfrontiert
08:04mit den Plänen der anderen, der Mitmenschen,
08:06die um uns rum sind.
08:07Die haben ja auch Pläne.
08:08Und wir versuchen immer,
08:09unsere eigenen Pläne durchzusetzen.
08:12Dabei kann es manchmal genauso wichtig sein,
08:17die Pläne der anderen zu verhindern.
08:21Ja, manchmal kann es sogar wichtiger sein,
08:24die Pläne der anderen zu verhindern,
08:25als die eigenen Pläne durchzusetzen.
08:27Ja klar, ich gebe mal ein Beispiel.
08:30Wir nehmen mal Alice Weidel.
08:31Alice Weidel hat den Plan,
08:33sie möchte in vier Jahren Reichskanzlerin werden
08:35und ich finde, wir sollten diesen Plan irgendwie verhindern.
08:49Ja, aber manchmal kann man die Pläne der anderen gar nicht verhindern.
08:53Manchmal kann man eigentlich nur von Weitem zugucken
08:54und sich wundern.
08:57Nehmen wir mal Olaf Scholz.
08:58Ja, Olaf Scholz, der hatte ja den Plan,
09:16ja, wenn man das wüsste, ja.
09:23Er wollte ein bisschen Temperament in die Politik bringen.
09:28Alter.
09:31Und dann nehmen wir mal Friedrich Merz.
09:32Friedrich Merz hat natürlich auch einen Plan.
09:34Klar hat Friedrich Merz einen Plan.
09:35Der Plan von Friedrich Merz,
09:36der liegt bei ihm im Büro in der Schublade.
09:39So, und jetzt kommt der Russe,
09:41bricht in das Büro von Friedrich Merz ein,
09:43durchwühlt die Schubladen
09:45und steckt sich was unter die Jacke.
09:48Friedrich Merz merkt,
09:49da ist was in seinem Büro.
09:51Er geht rein, er stellt den Russen,
09:53er guckt in seine Schubladen und sagt,
09:55äh, Russe,
10:00wo ist mein Plan von der Aufrüstung?
10:04Und Friedrich Merz, nee, und der Russe,
10:06und der Russe kapiert nichts und sagt,
10:10ich Stalingrad.
10:23Ja, pass auf,
10:24und geht ja noch weiter, ja.
10:26Und Friedrich Merz kapiert auch nichts
10:28und sagt, aha,
10:30ich Saarland.
10:40Ich hab den jetzt auch nicht verstanden,
10:41aber es ist so.
10:44Naja, Pläne können scheitern,
10:45das ist klar.
10:46Pläne können scheitern,
10:47wer wüsste das besser als ich?
10:48Ich hatte ja den großen Plan in meinem Leben,
10:49ich wollte Lehrer werden.
10:50Das war mein großer Plan.
10:52Sportlehrer für Biologie und Sachkunde,
10:54das, ähm,
10:55wollte ich werden.
10:56Warum ist der Plan nichts geworden?
10:57Ich hab studiert in Köln
10:59und hab in Köln in einer großen WG gewohnt
11:01und irgendwann war's so,
11:02neben mir lag einer.
11:03Ich bin morgens aufgewacht
11:04und neben mir lag einer.
11:05Neben mir in meinem Bett,
11:06in meinem WG-Zimmer lag einer.
11:07Lag ein Typ neben mir.
11:08I'm awake tomorrow, I'm awake.
11:12I'm awake.
11:13I said...
11:15And he said...
11:18And I said...
11:20And I asked him...
11:22What's happening here?
11:24And he said...
11:24We're going to be overlapped.
11:29But...
11:33But...
11:34But...
11:35But for a month.
11:37I asked him,
11:38what do you do?
11:39And he said,
11:41I live from writing.
11:42And I asked him,
11:44what do you do?
11:46And he said,
11:47I write every month,
11:49that I have money.
11:52And...
11:55And...
11:56And...
11:57And...
12:01Yeah...
12:02And...
12:04And...
12:04And...
12:04And...
12:05And...
12:06And...
12:06And...
12:12And...
12:18And...
12:19And...
12:29And...
12:30And...
12:33And...
12:34And...
12:36And...
12:38And...
12:40And...
12:48And...
12:53And...
12:54And...
12:55And...
12:55And...
12:55And...
12:55And...
12:55And...
12:55And...
12:58And...
13:00You know, fitness trackers, they are so great.
13:03These are devices that measure the breath, the pulse, the frequency, the steps.
13:08The data are collected and distributed.
13:10And that is especially from the people who are bought and bought and bought,
13:13who were before against people's sales and data-claw on the street.
13:26My friend gave me a book called Yoga While You Wait.
13:30Also Yoga, while you wait.
13:32You should use yoga every minute.
13:35At the supermarket, at the Kasse, at the ampel.
13:38I find it super.
13:39You just make an eye on the ampel.
13:42You don't have to worry about it, but you don't have to worry about it.
13:47That can happen.
13:51Who would like it, who would like it.
13:57But, absolute注意 I have for the sport.
14:00For example, Ski-Spring.
14:01Ski-Spring I really like it.
14:03Because the band, especially the women's fans,
14:07are so good.
14:09Instead of the 4-Schancen-Tourney,
14:114-Schancen,
14:12then the women just 2-Schancen runterspringen.
14:15Nice.
14:16And also,
14:17with the money,
14:18the band,
14:18thought the band was great for the women.
14:21Look,
14:22if the men win at the qualification,
14:24they get as a price of 3.000 Schweizer Franken.
14:27If the women win,
14:29it's much better.
14:30They get not just stumpf Geld.
14:33They get Dusch-Gel, Shampoo
14:35and a 4-teal-Schancen-Set.
14:38Is that not awesome?
14:41Yes.
14:42I really like it.
14:43It's just great,
14:44a woman to be a woman.
14:46It is just a woman.
14:50A woman.
14:50It's just a person who would like it.
14:54I don't understand this set, that's four pieces of textiles.
14:59For women it's the holy Vierfaltigkeit.
15:02That's the fictional Frottee.
15:04In best case in Dia, Hö, Ocker.
15:08So what do you buy?
15:09People who take the Nase-Spray off the cup and say,
15:13I don't feel anything.
15:16But suddenly, people are like,
15:18that's an ungleichs of men and women.
15:20So, now we have the Salat.
15:22Now they want the Ski-Springer to give things.
15:26Even the Fußball-Männer,
15:27they want now, instead of millions,
15:29something practical.
15:32Haarwuchstonicum,
15:33Nasenhaartrimmer
15:33and a four-teiling Wurst-Set.
15:37That can be used.
15:38Grillwurst, Brühwurst, Weißwurst
15:41and an OP-Gutschein,
15:42um the own a little bit to grow.
15:44That's the Ferrari.
15:46But no matter what,
15:46love Ski-Springer,
15:48now it comes,
15:49Yeah.
15:51Liebe Skispringer,
15:52ich meine,
15:523000 Schweizer Franken,
15:53das sind fast 3200 Euro.
15:56Für rechts außen,
15:57das sind 14400 Reichsmark.
16:02Das sind circa 230 Kilomet.
16:05Das sind zwei Thermomixel,
16:06inklusive Rühraufsatz Schmetterling,
16:08zuzüglich einen vom kleinen,
16:10hochbegabten Vorwerkssohn Malte Odysseus,
16:13aus Fimo,
16:13nachgebauter,
16:14heiliger Gral,
16:15voller Dubai-Müsli,
16:16handgeschreddert vom Seitenbacher Mann.
16:19Das ist doch viel.
16:25Das ist doch viel.
16:30Der Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes,
16:33der Horst Hüttl,
16:34der hat jetzt Stellung bezogen.
16:36Der hat gesagt,
16:37definitiv müssen wir uns da Gedanken machen.
16:40Handtuch und Duschgel,
16:41ist ein bisschen unglücklich gewählt.
16:44Da ist es gescheiter,
16:46man gibt gar nichts.
16:48Das ist ein Originalzitat.
16:50Ich muss sagen,
16:50ich bin bei dem Thema
16:51als Frau emotional recht nah am Mittelfinger gebaut.
16:56Ich frage mich,
16:57wann ändert sich denn da mal was?
16:59Wann ist es denn mal soweit,
17:00bis da endlich für die Frauen beim Shampoo
17:02auch ein Conditioner dabei ist?
17:06Also,
17:09ne.
17:13Was die Gleichberechtigung angeht,
17:15mittlerweile wird da natürlich
17:16durchaus einiges für die Frauen getan.
17:18Das muss man schon sagen.
17:19Aber,
17:19Männer und Frauen sind gesellschaftlich
17:21und oft auch privat
17:22immer noch nicht so ganz auf dem gleichen Stand.
17:25Mein Freund und ich,
17:26wir leben das jetzt vor.
17:28Die Verhütung zum Beispiel,
17:29die übernimmt für uns ab jetzt komplett mein Freund.
17:31Und es hat lange gedauert,
17:34bis die Spirale bei ihm passte.
17:36Dankeschön.
17:40Hallo.
17:51Dankeschön.
17:53Ja, schön, dass ich da bin.
17:55Schön, dass es Berlin gibt,
17:58weil Bayern es möglich macht.
18:00Also bitte,
18:01das wisst ihr ja selber.
18:03Das wisst ihr ja selber.
18:07Ohne Länderfinanzausgleich bestünde Berlin nur aus der Spree und einem Späti,
18:13in dem sich zwei Schwaben um die letzte Flasche Augustiner prügeln.
18:18Aber es ist ja nicht nur Berlin.
18:21Sondern in ganz Deutschland kann man dankbar sein für die vielen großen Leistungen bayerischer
18:27Minister in der Bundesregierung.
18:29Ich möchte erinnern an große bayerische Minister.
18:33Ich erinnere an Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg, meine Damen und Herren.
18:38Da lachen schon die Ersten ohne Pointe.
18:41Ist schon der erste Lacher da.
18:42Ja, der sich bei Fotos immer geschickt so hingestellt hat, dass man die Dellen auf dem
18:48maroden Leopard 2-Panzer nicht sieht.
18:51Und als immer die Körperteile ausgegangen sind, da hat er dann die Wehrpflicht abgeschafft
18:56und dafür dauerhaften Frieden gesorgt in der Deutschen Bahn.
19:02Ja, in der Deutschen Bahn.
19:07Denken Sie mal zurück, wie war denn das damals früher an den freien Tagen?
19:12Alle Züge randvoll mit randvollen Bundeswehrsoldaten.
19:18Ja, hormonell voll im Saft, sexuell quasi ausgejungert, unterwegs zur Braut.
19:24Und jetzt stellt er das heute mal vor.
19:26Diese Situation stellt er dir heute mal vor.
19:28Und dann die Durchsage.
19:30Verehrte Fahrgäste, aufgrund einer Weichenstörung fährt der I.T.I.T.O.D.O.R.
19:36nicht über Rosenheim, sondern über Budapest, Flensburg und Osso nach München.
19:43Wir danken für Ihr Verständnis.
19:52Das hätte einen Bürgerkrieg gegeben.
19:56Und natürlich auch Gesundheitsminister Horst Seehofer.
20:00Erinnern Sie sich?
20:01Horst Seehofer, der quasi die Fallhöhe geschaffen hat für Karl Lauterbach.
20:07Horst Seehofer, der ganz ohne Abitur eine vernünftige Gesundheitspolitik gemacht hat,
20:13nur damit sich Jahrzehnte später die Sozis auf dem gleichen Posten blamieren können.
20:18Und dann natürlich die Paradedisziplin bayerischer CSU-Minister.
20:23Sie wissen, was ich meine?
20:24Und alle Verkehrsministerium.
20:29Wunderbar.
20:30Da ist man sich weltweit einig, meine Damen und Herren.
20:33Ohne die ruhmreichen Versäumnisse von CSU-Verkehrsministern
20:39hätte man heute praktisch keine Argumente für Sondervermögen.
20:43Oder?
20:44Ist schon so.
20:52Es ging ja schon los mit Peter Ramsauer.
20:56Sie erinnern sich?
20:57Der hat ja quasi mit dem Berliner Flughafen und Stuttgart 55 den Grundstein gelegt für das
21:07Sondervermögen für Infrastruktur.
21:09Der hat quasi ganzheitlich gedacht.
21:12Keine Fortbewegung zu Lande und in der Luft.
21:16Wenn der noch länger dran geblieben wäre, dann hätte der Frachtkanäle umfunktioniert
21:21zu Fußgängerzonen.
21:23Und natürlich an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Vergeltgott an Andi Scheuer.
21:31Wir wollen jetzt hier den Mautskandal nicht nochmal extra aufdröseln.
21:35Da gibt es inzwischen Kinderlieder in den Grundschulen.
21:38Auf der Maut, in der Maut schaut einer sehr bescheuert.
21:41Wir kennen es alle.
21:44Und vom Scheuer haben wir viele gelernt.
21:46Auch der Wissing, sein Nachfolger, hat gelernt.
21:48Der hat ja ganz geschickt Verkehrsschilder versteckt, nur um uns alle zu bewahren.
21:54Vor einem Tempolimit 130 auf der Autobahn.
21:57Diese Idee ist so raffiniert.
21:59Wie könnte aus Bayern sein, Freunde?
22:02Wir wissen alle, wir sollten es nie vergessen.
22:06Bayerische Minister haben Wesentliches geleistet, um in ganz Deutschland eine Infrastruktur
22:12zu schaffen, die sich vom Sauerland kaum unterscheidet.
22:16Nur damit sich der Friedrich Merz überall gut zurechtfindet.
22:31Und wir werden auch in der Zukunft Maßstäbe setzen, wir Bayern.
22:36Der Markus Söder, der verzichtet jetzt erst einmal noch auf ein Amt im Bund natürlich.
22:42Aber er wird als Berater tätig sein für staatliche Einsparungen an der Seite vom Merz.
22:48Angeblich bastelt er nebenbei schon an Elektroautos.
22:51Und dann ...
22:53Ein Raumfahrtprogramm hat er ja schon.
22:56Und dann wird er Bundespräsident.
22:58Markus Söder.
22:59Markus Söder wird Bundespräsident.
23:01Weil ich sag, wer es schafft, sich vom Atomkraftgegner und Bäume umarmer zu entwickeln zum grünen Hasser,
23:08der schafft auch die Mutation vom Franz Josef Strauß-Fan hin zum Frank-Walter Steinmauer.
23:14Und er weiß ganz genau, der Bundespräsident schlägt den Kanzler vor.
23:19Und wenn er da vorschlagen wird, da reicht ihm ein Blick in den Spiegel.
23:24Dankeschön.
23:28Dankeschön.
23:31Vielen Dank.
23:32Dankeschön.
23:32Danke, Dieter.
23:36Ich hab mich noch nie so klein gefühlt.
23:38Aber schön, hier zu sein.
23:40Es gibt gute Nachrichten hier.
23:41Da steht's.
23:42Die Grippewelle ist vorbei.
23:44Endlich beginnt wieder die Heuschnupfensaison.
23:47Jawoll.
23:48Schön, oder?
23:49Ich muss sagen, ich schnief mich im Grunde durchs ganze Jahr einfach so durch.
23:53Immerhin aus unterschiedlichen Gründen.
23:54Das ist doch mal was.
23:55Das ist schön.
23:56Freue ich mich.
23:57Und man hört ja diesen Satz jetzt.
23:58Das ist der Satz der Stunde.
23:59Man hört immer, ne?
23:59Bleiben Sie gesund.
24:01Die ganze Zeit.
24:01Überall.
24:01In jedem Geschäft.
24:02In der Bahn als Durchsage.
24:04Bleiben Sie gesund.
24:05Dieser Druck.
24:07Und dann kriegt man eine Woche später doch einen Schnupfen und denkt so, verdammt, ich hab
24:10versagt.
24:11Ich sollte doch gesund bleiben.
24:13Aber kein Wunder, dass man sich ständig krank fühlt, weil wir ja die ganze Zeit zum Arzt
24:17rennen.
24:17Man rennt ja für jedes Körperteil zu einem eigenen Arzt.
24:20Wer hat sich das eigentlich überlegt, dieses System?
24:22Ich bin zwei Meter groß.
24:23Ich renne einmal im Jahr für dieses Stück.
24:25Das sind vier Zentimeter.
24:26Renne ich zu einem eigenen Arzt.
24:28Da geht ein ganzer Nachmittag bei drauf.
24:30Dabei könnten die das ja komplett.
24:31Die Ärzte, die lernen das ja alles im Medizinstudium zu Beginn.
24:34Und erst dann legen die sich fest auf einen Körperteil, den man besonders gut abrechnet,
24:39den besonders am Herzen liegt.
24:53Aber ich gehe gerne zum Arzt.
24:54Letztens war ich beim Augenarzt.
24:55Ich hatte auch was, muss ich sagen.
24:56Es war nicht nur Kontrolle.
24:57Ich hatte so eine Entzündung am Auge, hab ich gesagt.
24:59Können Sie mal gucken.
25:00Ich hab da eine Entzündung direkt unterm Auge.
25:02Darauf sagte der, wie Sie schon sagen, es ist unterm Auge.
25:07Da endet mein Fachbereich.
25:10Rest kenne ich gar nicht.
25:11Das ist terra incognita im Grunde.
25:13Aber ich schreibe Ihnen gerne eine Überweisung.
25:15Das bieten die einem ja dann an, damit die Odyssee weitergeht.
25:18Passierschein A38.
25:20Zum Hautarzt.
25:21Habe ich dann bekommen, bin los.
25:22Und dann kann man da ja einen Termin machen und geht dann da hin.
25:24Also zwölf Wochen später, wenn man Glück hat.
25:28Bis dahin ist das ja längst abgeheilt.
25:29Ist auch ärgerlich.
25:31Aber ich gehe dann trotzdem hin, weil man ja so schlecht an die Termine kommt.
25:37Ja, lieber nix haben und einen Termin als andersrum.
25:40Meistens ist es ja andersrum.
25:42Und dann sagt man da, können Sie mal gucken, ich hab eine Entzündung.
25:44Also im Grunde, ich hatte da mal.
25:46Da ist nichts mehr.
25:47Eine Entzündung.
25:48Wenn Sie genau hingucken, sieht man es noch.
25:49Darauf sagt der natürlich.
25:50Also das ist verdächtig nah am Auge.
26:03Da trau ich mich nicht ran.
26:05Aber ich schreib Ihnen gerne eine Überweisung zum Augenarzt.
26:08Und so ist man das ganze Jahr beschäftigt.
26:09Jeder Arzt, jede Ärztin, ein Körperteil.
26:12Wobei wir wollen fair bleiben.
26:13Es gibt eine Gruppe.
26:14Die sind fleißig.
26:15Das waren im Studium sicherlich schon die Streber.
26:17Die machen nicht ein Körperteil.
26:18Die machen drei.
26:20Hals, Nasen, Ohren.
26:21Genau.
26:21Viele haben es erraten.
26:22Hals, Nasen, Ohren.
26:23H-N-O.
26:24Und die machen alle immer drei.
26:26Finde ich auch interessant.
26:26Dass da keiner dabei ist, der sagt, also Nasen finde ich persönlich eklig.
26:32Ich mache nur HO.
26:33Das reicht mir vollkommen.
26:36Ich muss sagen, ich hätte Verständnis.
26:37Ich finde Nasen auch eklig.
26:39Und es würde ja nicht mal auffallen, wenn man da anruft in der Praxis.
26:42Und die gehen ran und sagen, herzlich willkommen in der Hals-Ohren-Arzt-Praxis.
26:46Da würde ja keiner sagen, also ich glaube, da fehlt eine Nase.
26:50So was überhört man.
26:51Vor allem beim Ohrenarzt.
27:04H-N-O.
27:05Machen die alle.
27:05Alles drei.
27:06Immer.
27:06H-N-O.
27:07Keiner macht vier.
27:07Dass da nicht einer dabei ist, der sagt, Knie mache ich auch.
27:13Knie geht immer.
27:14Und wenn es nicht mehr geht, kann man es noch besser abrechnen.
27:16Also Knie, H-N-O-K.
27:18Warum denn nicht?
27:22Manche Witze brauchen ein bisschen länger, aber ist in Ordnung.
27:25Ja, ist in Ordnung.
27:27Aber ich liebe diese Abrechnung beim Arzt.
27:28Man kriegt ja leider keine Abrechnung, wenn man Kassenpatient ist.
27:31Ich kriege leider keine.
27:32Aber beim Zahnarzt kriegt man welche.
27:33Die sind lustig.
27:33Habe ich einmal eine bekommen.
27:34Mir war so eine Ecke abgebrochen am Zahn.
27:36Hier vorne am Frontzahn.
27:38Musste ich reparieren lassen.
27:39Da habe ich die Abrechnung bekommen.
27:39Ich habe sehr gelacht.
27:40Da stand, was die gemacht haben.
27:42Dann stand da der Preis.
27:43Und daneben stand der Faktor.
27:44Also der Schlüssel.
27:45Da stand dann sechsfacher Faktor.
27:46Begründung.
27:48Schwer zugänglicher Frontzahn.
27:52Der ist hier.
27:52Hier vorne ist der.
27:54Der könnte gar nicht besser zugänglich sein, wenn er es versuchen würde.
27:57Also wenn der auf der Nase wäre, würde man sagen, da könnte die Brille stören.
28:02Sechsfacher Satz.
28:04Es wird nie langweilig mit Ärztinnen und Ärzten.
28:05Letztens hatte ich einen HNO-Arzt im Publikum sitzen.
28:08Erste Reihe.
28:09Und der meldete sich freiwillig.
28:10Er sagte hier, ich bin HNO.
28:12Ich bin Fünf-Löcher-Arzt.
28:14Hatte ich auch noch nie gehört.
28:16Und es war ein schöner Moment, weil 400 Zuschauer im Saal anfingen nachzuzählen.
28:19Eins, zwei, drei, vier.
28:22Es sind fünf.
28:23Es sind fünf.
28:23Bei den meisten sind es fünf.
28:26Fünf-Löcher-Arzt hatte ich noch nie gehört.
28:27Schreiben die aber auch nicht draußen an die Praxis dran.
28:29Fünf-Löcher-Arzt, ja.
28:30Weil die genau wissen, dann kommen ganz andere Leute.
28:32Also das will man auch nicht.
28:34Vielen Dank.
28:35Bleiben Sie gesund.
28:36Tschüss.
28:42Applaus
28:50Verzeigen Sie bitte, dass ich jetzt so oft nicht da war.
28:53Die Wahrheit ist, ich durfte nicht.
28:55Ich wurde gesperrt, gecancelt von der ARD, weil die von mir keine GEZ-Gebühren kriegen.
29:02Na hören Sie mal, ich zahl doch keinen Rundfunkbeitrag.
29:05Ich bin der Rundfunkbeitrag.
29:08Also.
29:16Ich bezahl mich doch nicht selbst.
29:19Was ist das Nächste?
29:20Leg ich mir ein Zehner auf den Nachttisch nach dem Masturbieren?
29:23Puh, das ging ja echt ins Geld.
29:26Ja.
29:26Ja, ich erklär, na, mein Mann ist derzeit viel daheim und Sex haben wir keinen.
29:32Den kann er sich nicht mehr leisten.
29:34Was Trump mit der Welt macht, mach ich jetzt mit meinem Mann.
29:37Ich erhebe Zölle auf alles, was er einführen will.
29:50Da wird knallhart abgerechnet.
29:52Nicht per Akt, sondern per Stoß.
29:55Verzollt wird übrigens auch alles andere, was er da und so mit heimbringt und mir damit
29:58die Bude vollmüllt.
29:59Essen, Weiber, dieses Kind.
30:03Er sagt, das sei unfair, sei schließlich unser Kind, aber so viel wie er fremd geht,
30:07bin ich mir nicht mehr sicher, ob es wirklich meins ist.
30:10Schlafen tue ich derzeit nur mehr mit meinem Finanzberater.
30:13Zugegeben, das ist auch nur mein Mann in einem Anzug und so ein kleines Rollenspiel.
30:17Was sagen Sie, Herr Finanzberater?
30:19Nein, finanziell läuft es bei mir prächtig, nur reicht es vorn und hinten nicht.
30:24Und dann geht's zur Sache.
30:25Aktiendepot-Eröffnung.
30:26Ich habe den Standardwunsch geäußert, nichts mit Rüstung, nichts mit Kinderarbeit.
30:30Da hat er gesagt, das wird schwierig.
30:31Waffen sind das einzige, was nicht von Kindern hergestellt wird.
30:35Weil Kinder in den Arbeitspausen immer mit den Waffen spielen und die Belegschaft dezimieren.
30:40Friedrich Merz investiert jetzt schamlos in Rüstung.
30:43In Rüstung und Infrastruktur.
30:45Was ich widersprüchlich finde, wenn die wirklich an einen Krieg glauben,
30:49wozu das Land noch auf Vordermann bringen?
30:51Das ist Putzen, bevor die Trümmerfrau kommt.
30:54Wer?
31:04So eitel kann man ja nicht sein, oder?
31:06Wer wird sich denn am Sterbebett noch die Zähne bleichen lassen?
31:09Bringen wir das Land lieber in einen Zustand, dass Putin in Tschechien sagen würde,
31:12Stopp, ab hier riecht es nach Entwicklungshilfe.
31:15Hm?
31:16Lassen wir alles so, wie es ist.
31:17Die trauen sich mit ihren Panzern niemals über unsere Brücken.
31:22Nein, die müssten auf unsere Verkehrsmittel umsteigen und dann heißt der Russe kommt.
31:34Ja, aber mit dem ICE.
31:37Wenn die wirklich an einen Krieg glauben, braucht es auch keinen Cent mehr für die Bildung.
31:42Wehrpflicht statt Schulpflicht.
31:44Wozu sich die Köpfe mit Wissen vollschlagen.
31:46Ist doch für alle angenehmer, man bläst die Hohle rübe weg.
31:50Macht auch nicht so viel Sauerei.
31:52So ein Akademiker hier, dann liegt sie da, die Buchstabensuppe.
31:57Vorher noch das große Gejammer, ich will nicht kämpfen, ich will lieber Goethe lesen.
32:01Goethe, ja, haben wir hier.
32:02Sein neuestes Werk.
32:03Der Panzerfaust.
32:05Der Tragödie letzter Teil.
32:08Auch unsere Verteidigung müsste nicht Milliarden kosten.
32:11Was tun, wenn der russische Bär angreift?
32:13Dasselbe wie bei jeden Bären.
32:14Hinlegen, Totstellen.
32:16Wir sagen, es grassiert ein tödliches Virus.
32:18Ein missglücktes Laborexperiment von zwei pensionierten Physikern aus der Uckermark.
32:23Wir könnten also...
32:26Brauchen Sie noch Zeit?
32:28Oder geht's?
32:29Na?
32:29Okay, okay.
32:31Wir könnten also dieses Sondervermögen einfach auf die Bevölkerung aufteilen.
32:35Jeder kriegt genau gleich viel, außer Parteimitglieder der Linken.
32:39Die kriegen doppelt so viel wie die anderen und dann schauen wir, ob sie sich abschaffen wollen.
32:43Die sind ja gegen Milliardäre.
32:45Und als Millionärin bin ich das auch.
32:48Aber nicht gut finde ich, wenn Sie jammern, nur 10% der Milliardäre sind Frauen.
32:540% der Milliardäre sind Frauen.
32:57Ab einem gewissen Kontostand, ich spreche aus Erfahrung, wächst Ihnen als Frau automatisch ein Penis.
33:04Er funktioniert nicht sonderlich, was egal ist, wenn man reich ist.
33:08Die Oberschicht braucht kein Geschlecht.
33:10Sie ist ein Geschlecht.
33:12Sie ist ein Geschlecht.
33:12Elon Musk hat 14 Kinder, 10 davon nicht selbst gezeugt und ausgetragen von Leihmüttern und einem 3D-Drucker.
33:29Ganz grob gesagt, die Oberschicht hat Geld, die Unterschicht hat Sex, die Mittelschicht hat Gender.
33:35Doch nur so lang bis sie zu Geld kommt, dann reicht als Regenbogenflagge ein Portemonnaie voll bunter Scheine.
33:41Die Unterschicht, die braucht kein Gender.
33:44Wenn da wer den Eindruck hat, dass er im falschen Körper steckt, zieht er ihn ganz einfach raus und steckt
33:48ihn woanders rein.
33:48Ich spreche aus Erfahrung, denn ich war nicht immer reich.
33:53Früher hatte ich kein Geld, um es mit anderen zu teilen.
33:56Und weil mir stets wichtig war, dass mich mein Reichtum nicht verändert, teile ich auch heute nicht.
34:11Aber bei den anderen würde ich gerne umverteilen.
34:13Das habe ich schon als Kind gemacht, im Rahmen meiner Möglichkeiten.
34:17Ich habe Weinbergschnecken enteignet und ihre Häuser auf Nacktschnecken gesteckt.
34:24Alle sind gestorben. Interessanterweise die Nacktschnecken zuerst.
34:29Da habe ich gelernt, Besitz belastet.
34:35Danke, danke, vielen Dank. Dankeschön, sehr lieb. Dankeschön.
34:42Ja, es ist eine verrückte Zeit, oder? Es ist eine verrückte Zeit.
34:50Wirklich, es ist kompliziert geworden. Wirklich, es ist kompliziert geworden.
34:53Alles scheint nicht mehr so wie es mal war.
34:55Ich weiß nicht mehr, wer sind die Guten, wer sind die Bösen, ja?
34:59Aber eine Sache können wir uns festhalten, wir im Westen sind doch die Guten, oder?
35:03Oder, wir sind doch die Guten, ja?
35:04Mit Amerika, starken Verbündeten, ja, die Guten, mit Trump.
35:10Okay, Trump ist ein bisschen schwierig, ja, Trump ist ein bisschen schwierig.
35:13Aber seinen Vorgänger, Biden, der war, der war auch da.
35:18Und wenn er sich daran erinnert, ich bin nicht sicher, ja, der war...
35:21Aber, hey, Obama, Obama war klasse, oder? Obama war klasse, wirklich.
35:26Obama war super, ja?
35:29Obama war der beste Präsident, den Amerika je hatte.
35:31Und er war auch der Präsident mit den meisten zivilen Drohnenopfern.
35:36200 bis 1000 Menschen, ja.
35:38Also, die Zahlen variieren stark, wie man liest.
35:42Man muss immer, wenn man fragt.
35:43Das ist immer wichtig, wenn man fragt, ja.
35:45Aber er hat ordentlich dafür Ärger bekommen.
35:47Da dreht sich auf den Deckel, da hat er die, was hat er bekommen?
35:49Ah, Friedensnobelpreis, das habe ich ganz vergessen, so.
35:52Aber da habe ich die Stimmung gekillt, tut mir leid, tut mir leid.
35:54Wir sind immer noch die Guten.
35:55Wir sind immer noch die Guten, Leute.
35:56Wir sind immer noch die Guten, ja.
35:58Wir sind vor allem die Cleveren.
35:59Trump war gleich viel cleverer.
36:00Der hat die Zahlen von den Drohnenopfern einfach nicht mehr veröffentlicht.
36:05Wir sind nicht nur die Guten, wir sind auch die Cleveren.
36:08Ja, Leute, ich bin selber irritiert, ja.
36:10Es ist wirklich kompliziert geworden.
36:12Weil ich will ja auch gut sein.
36:13Für die Umwelt, für alles, ja.
36:15Aber ich bin nur verunsichert.
36:17Soll ich mir einen Tesla holen?
36:18Oder bin ich schon ein Rechtsradikal?
36:20Ich bin...
36:22Schwierig.
36:22Nein, ich bin verunsichert.
36:24Wirklich.
36:27Das ist auch schwer.
36:29Ja, ich finde es auch gut.
36:30Ukraine unterstützen finde ich super.
36:32Ist wichtig, Leute.
36:32Ist wirklich wichtig, ja.
36:33Aber was kommt als nächstes?
36:35Waffenlieferung nach Grönland?
36:38Wir sind die Guten.
36:39Wir sind die Cleveren.
36:40Aber uns geht es gut, oder?
36:42Uns geht es richtig gut.
36:43Guck mal.
36:43In anderen Ländern, da sterben Menschen an Hunger.
36:46Das machen wir am besten nicht mehr.
36:48Wir sterben vielleicht an Diabetes.
36:50Ja, uns geht es so gut, wir werden ja vollgestopft mit Zucker.
36:53Die Industrie, die stofft uns ja voll mit Zucker, damit uns das richtig schön gut geht.
36:56Du findest ja heute kein verarbeitetes Lebensmittel mehr, wo kein Zucker drin ist.
37:01Das ist alles voll.
37:01Ich habe es einem Kumpel erzählt, der hat es nicht geglaubt.
37:04Das glaube ich dir nicht.
37:05Okay, weißt du was?
37:05Hier sind 20 Euro.
37:06Ich wette, du kannst mir nichts bringen, wo kein Zucker drin ist.
37:09Der geht in den Supermarkt, ja.
37:10Zwei Stunden später kommt er zurück.
37:12Wisst ihr, was er mitgebracht hat?
37:13Salz.
37:15Wirklich.
37:16Ein zugestopft mit Zucker.
37:18Unglaublich.
37:23Nein, uns geht es sehr gut.
37:24Ich merke das immer abends, wenn ich mal so einen Fernseher einschalte und dann läuft
37:27irgendwie so Teleshopping oder so.
37:28Das gibt es noch, ja.
37:30Dann weißt du, wenn du Teleshopping hast, dann geht es dir viel zu gut.
37:33Dann habe ich gesehen, da hat einen Typ angepriesen, einen automatischen Gartenschlauchaufroller.
37:42Du drückst einen Knopf und dann wird der automatisch aufgerollt.
37:46Und der preist das an, als hätte er gerade ein Mittel gegen Krebs erfunden.
37:52Dann geht er auf die Straße und interviewt so Leute und zeigt so ein Bild vom verhätteten
37:58Gartenschlauch und sagt so, kennen Sie dieses Problem?
38:01Und die Leute so, ja, ich kenne dieses Problem.
38:04Wenn das ein Problem in deinem Leben ist, dann hast du gar keine Probleme.
38:08Dann ist das null.
38:14Und er will dich dann so überzeugen, er will dich locken und sagt so, rufen Sie jetzt an.
38:19Dann bekommen Sie grad dieses Badetuch dazu.
38:22Ich will nicht mal diesen Schlauch.
38:25Rufen Sie jetzt an, wir brauchen nur Ihre Kreditkarte.
38:28Wir brauchen nur Ihre Kreditkarte.
38:29Ich denke mir so, also wenn du es nicht schaffst, einen Gartenschlauch alleine aufzurollen,
38:36dann darfst du auch keine Kreditkarte haben.
38:39Nein, ich finde, das müsste das Kriterium sein für eine Kreditkarte, weißt du?
38:47Du gehst so zur Bank und sagst so, ja, guten Tag, ich würde gerne eine Kreditkarte beantragen.
38:53Und der Typ ist so, ähm, können Sie einen Gartenschlauch alleine aufrollen?
39:03Und der Typ ist so, nein, nein, das kann ich nicht.
39:06Ja, dann keine Kreditkarte für Sie.
39:09Ja, aber was kriege ich dann?
39:10Ja, hier ein Badetuch.
39:13Also Leute, ich glaube, wir sind auch nicht mehr die Cleveren.
39:19Das war's von mir.
39:19Vielen Dank, dass Sie zugehört haben.
39:20Dankeschön.
39:27Dankeschön.
39:28Dankeschön.
39:32Vielen Dank.
39:37Ja, am Bruch der Ampelkoalition hat man ja eigentlich mal wieder ganz hervorragend
39:42beobachten können, wie irrational Menschen sich verhalten, wenn sie im Begriff sind, sich zu trennen.
39:48Trennungen, egal ob im politischen oder privaten Bereich, bringen ja so das Irrationalste in uns zum Vorschein.
39:54Einer meiner Ex-Freunde, als ich mich von ihm getrennt hab, hat er mir gesagt, ich darf mich jetzt aber
39:58nicht von ihm trennen,
39:59weil er hat keinen Nudelsieb.
40:03Ich hab gefragt, was er damit meint.
40:05Er hat gemeint, naja, er hätte ja immer, als er mit mir zusammen gelebt hat, meine Küchenutensilien verwendet und hat
40:11deswegen nie selber welche besessen.
40:13Aber wenn ich mich jetzt von ihm trenne, dann muss er sich das alles kaufen.
40:18Ja.
40:22Ich hatte ja keine Ahnung, dass ich offenbar mit einer Mitgift in diese Beziehung gegangen war.
40:27Ich hab ihm dann eins meiner Nudelsiebe geschenkt, weil ich hatte zwei.
40:31Das Ding ist halt, wenn du selber noch in der Situation bist, du bist auch nicht ganz Herr in deiner
40:35Sinne.
40:35Du bist auch irrational und du fragst dich, hat der Recht?
40:40Ja, und Jahre später merkst du, nein.
40:43Aber dafür brauchtest du erst den nötigen Abstand.
40:46Und als kleine Serviceleistung mach ich das mittlerweile so, damit nicht alle anderen auch da durch müssen,
40:51dass ich mein auf diese sehr schwere Art und Weise erworbenes Wissen auch gerne ungefragt mit der Welt teile.
40:57Also nur, falls das hier irgendjemand hören muss.
41:00Es ist okay, sich von einem Partner zu trennen, auch wenn er kein Waffeleisen besitzt.
41:13Ja, es ist doch faszinierend.
41:14Oder wir Menschen, wir sind so irrational.
41:16Und zwar nicht nur in dem Bereich, auch in vielen anderen.
41:18Ich find's zum Beispiel auch ganz faszinierend, wie wir uns immer wieder an Mythen festhalten,
41:23die längst widerlegt sind.
41:25Bestes Beispiel, das Hummelparadoxon.
41:27Kennen viele von euch?
41:28Das Hummelparadoxon besagt, die Hummel kann eigentlich physikalisch gar nicht fliegen.
41:35Aber das weiß sie nicht.
41:39Also fliegt sie einfach.
41:42Schwachsinn.
41:43Natürlich kann die Hummel fliegen.
41:44Sieht man ja.
41:45Das war ein Rechenfehler von einem Physiker in den 30er Jahren.
41:49Das hat sich mittlerweile, tausendmal wurde das widerlegt.
41:51Aber wir erzählen es uns immer noch weiter, als wär's die Wahrheit.
41:54Das einzig Paradoxe am Hummelparadoxon ist, dass wir uns denken, es will uns sagen, glaub an dich.
41:59Aber eigentlich will es uns sagen, glaub vielleicht ein bisschen weniger an dich.
42:03Du hast dich wahrscheinlich verrechnet.
42:13Das ist doch das Gleiche mit den 10%.
42:15Der 10%-Mythos.
42:17Kennt ihr auch?
42:17Wir benutzen nur 10% unseres Gehirns.
42:20Stimmt auch nicht.
42:23Sehr widerlegt auch.
42:24Wir können das sehr vereinfacht ausdrücken.
42:27Kann man sagen, wir benutzen ungefähr nur 10% gleichzeitig.
42:31Ja, aber das ist ja bei der Speiseröhre nicht anders.
42:34Benutzt man auch immer nur 10% gleichzeitig.
42:36Während sich so ein Speisebröckchen langsam nach unten schiebt, sind immer nur 10% der Speiseröhre gerade aktiv.
42:42Aber da sagt niemand, wow!
42:50Was ist los mit uns?
42:51Ich verstehe ja, dass wir uns gegenseitig gerne Geschichten erzählen.
42:54Das ist ja auch schön.
42:55Das macht ja auch Sinn.
42:57Aber können das nicht mal bessere oder wahrere Geschichten sein?
43:00Ich brauche alternative Mythen.
43:03Dafür plädiere ich alternative Mythen.
43:04Wir brauchen bessere Dinge.
43:05Die Hummel zum Beispiel.
43:06Ich habe mich mal informiert.
43:08Hummeln fliegen ja zum Beispiel auch im Himalaya.
43:10Da ist es sehr kalt.
43:12Aber mit Hilfe ihrer fantastischen kleinen Flügelchen können die ihren Körper auf über 30 Grad erhitzen.
43:19Und daher kommt auch das typische Brummgeräusch.
43:21So, das ist doch mal ne nette Geschichte.
43:23Kann man sich die nicht mal gegenseitig erzählen?
43:25Die Moral, Bewegung tut gut, denn du frierst nicht mehr und brummst ganz süß.
43:36Oder auch der Kuchenstück-Mythos.
43:40Ja, der Kuchenstück-Mythos.
43:41Auch sehr bekannt.
43:42Je nachdem wo du herkommst, wird dir was anderes erzählt, was angeblich Furchtbares passiert,
43:46wenn dein Kuchenstück beim Servieren auf die Seite fällt.
43:48Ich komme aus Westfalen.
43:49Bei uns wurde immer gesagt, wenn dein Kuchenstück beim Servieren auf die Seite fällt, dann wirst du nie heiraten.
43:56Ich habe siebenjährige Mädchen erlebt, die von ihren Eltern vom Kindergeburtstag abgeholt werden mussten.
44:02Weil sie nicht mehr aufhören konnten zu weinen.
44:05Das ist nicht gesund.
44:07Ich schlage folgende Alternative vor.
44:09Wenn dein Kuchenstück beim Servieren auf die Seite fällt, dann wirst du eine selbstbewusste und erfolgreiche Frau,
44:14die niemals einem Mann ein Nudelsieb schenken muss.
44:17Danke schön.
44:18Danke schön.
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