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00:02Jungfernfahrt mit einem U-Boot.
00:04Ich fahre viel öffentlichen Nahverkehr, aber ein U-Boot war jetzt noch nie dabei.
00:10Und da kommt er schon. Er nimmt elegant die Luke. Links, rechts, links, à la Bonheur macht er das.
00:16Hier sind die Suiten. Alter.
00:18Ich freue mich sehr auf den wundervollen Fußball-Kommentator und Menschen Marcel Reif.
00:39Herr Reif!
00:42So, aye aye Kapitän, grüße und melde mich zum Dienst.
00:47Hat er schon mal gefault? Wann hat er sich nachts aus dem Schlafzimmer gestohlen?
00:53Und wer bemitleidet ihn?
00:56Ich war kürzlich auf der Queen Mary II, da war das irgendwie anders.
01:01Aye aye Kapitän, melde mich.
01:03Sie sehen genauso aus, wie ich Sie in Erinnerung habe.
01:06Nach der sechsten Luke sehe ich nicht so aus.
01:10Jetzt haben wir auch den schönen Sitz hier.
01:12Das ist fest.
01:13Der ist alles fest. Sehr fest.
01:15Sehr fest.
01:17Ich habe leider keinen engeren Ort gefunden.
01:19So, Sie dürfen, das ist Ihr Sitz hier.
01:21Aha.
01:22Da können Sie sich voll austoben.
01:25Wenn Sie die Sendung schon mal gesehen haben.
01:27Ich habe sie schon mal gesehen.
01:28Dann wissen Sie, dass die erste Frage ist, ob Sie gedient haben.
01:31Ich habe nicht gedient.
01:32Haben Sie nicht?
01:33Nein, ich habe nicht gedient, weil ich der einzige Sohn eines Holocaust-Überlebenden war und bin.
01:42Und hatte aber schon die Einberufung nach Landsberg am Lech.
01:45Und dann hat aber mein Vater erfahren, wenn das dein einziger Sohn ist.
01:49Muss er nicht.
01:49Musst du in Deutschland nicht gehen.
01:50Und Sie wollten dann aber auch nicht?
01:52Meine militaristischen Neigungen waren immer unterentwickelt.
01:56Sehr gut.
01:57Einige wollen ja unbedingt.
01:59Ja, das ist ja auch in Ordnung.
02:01Das brauchst du auch.
02:02Also hör auf, ich mache das nicht klein.
02:04Ich habe es nie zu Ende gedacht, möchte es aber auch nicht immer anfangen.
02:07Das ist eine schöne Kulisse, aber ich könnte mir nicht vorstellen, hier unter Wasser irgendwo hinzufahren.
02:12Und das wäre nicht.
02:14Wobei, so als sehr hoher Offizier schon.
02:17Weil die Uniform gut aussieht.
02:19Das habe ich.
02:19Landgang.
02:20So richtig.
02:21Sie schicken Sachen.
02:22Das hätten Sie auch gemacht.
02:24Ja, pass auf.
02:24Ernsthaft.
02:25Als es dann hieß, du musst, habe ich gesagt, aber dann zur Marine.
02:30Weil ich habe in Heidelberg gelebt.
02:33Wenn ich dann nach Hause komme mit dieser Klappe mit Blau und Weiß und Tralala.
02:37Wahrscheinlich ist das totaler Schwachsinn.
02:39Und dann dachten die, ja, könnten wir uns auch vorstellen.
02:43Auf der Ostsee schippern, weil ich ein bisschen polnisch noch kann.
02:46Polnischen Funk abhören.
02:48Damals war ein kalter Krieg.
02:51Aber drei Jahre verpflichten.
02:54So.
02:55Und da hat die Uniform schlagartig an Attraktivität verloren.
03:00Und dann einen ganz anderen Weg eingestellt.
03:02Wollten Sie denn Journalist werden?
03:04War das so eine Sache, die…
03:04Journalist wollte ich werden.
03:06Journalist schon, aber nicht Sportjournalist.
03:08Ich wollte politischer Journalist werden.
03:10Bin es dann auch geworden und war lange Jahre bei, auch im Studio London dann für das ZDF.
03:17Und bin erst 1984 dann zum Sport.
03:20War eine aufregende Zeit als Position des Stars, stelle ich mir vor, ne?
03:25Das war eine spannende Zeit.
03:27Also ich hatte in London, hatte ich den Bürgerkrieg in Nordirland auf diesem Höhepunkt.
03:34Ich hatte den Falklandkrieg.
03:37Mir hat das großen Spaß gemacht.
03:39Ich wollte im Sport überhaupt nichts machen, weil das war Hobby.
03:42Und das sollte es auch bleiben.
03:44Aber dann haben sich Dinge nicht so entwickelt, wie es mir gefällt.
03:47Und dann wurde ich zickig und beleidigt.
03:50Und dann haben Sie das einfach im Sportjournalismus weitergemacht als Kommentator.
03:53Zickig und beleidigt die ganze Zeit.
03:55Ich habe es ja gerne gehört.
03:56Mein Sohn hat mir das.
03:58Ich war ja eigentlich, wie gehören Sie Ihren Fans.
04:00Mein erwachsener Sohn, mein bester Freund und Kritiker,
04:04der schon damals immer, der hörte.
04:07Und bei Halbzeit gab es dann kurz einen Anruf, Rückruf.
04:10Und dann sagte er, wenn dir das heute wieder so wenig Spaß macht und so wenig Freude,
04:15dann such dir doch irgendeinen anderen Job.
04:16Ehrlich, du bist unerträglich lamayant und beleidigt,
04:20weil das Spiel offensichtlich wieder nicht dein Ding ist.
04:22Das hat mir immer sehr geholfen, weil, und das habe ich mir dann irgendwann abgewöhnt.
04:28Ich sagte, pass auf, jetzt, es ist nicht jedes Mal Champions League Finale
04:31und wir jetzt ist mal eine normale Schleppe.
04:33Wann haben Sie sich das denn, ich kann mich an kein Spiel, was Sie erinnern,
04:37was Sie kommentiert haben, erinnern, wo Sie sich das abgewöhnt haben?
04:40Wann denn?
04:41Das letzte oder was?
04:43Das lamayante.
04:43Das lamayante.
04:44Also dieses wirklich, wo man, möglicherweise hat man so noch mehr reingehört und rausgehört,
04:49weil er mich zu gut kennt, dieses beleidigt sein.
04:52So, dass die Herrschaften genügen wieder mal nicht.
04:56Er wäre lieber in London, würde was anderes machen.
04:59Ja, meine hohen Ansprüche.
05:00Aber, ich meine, also Sportjournalist und dann zu kommentieren, das machen wir ja…
05:07Wollte ich nicht.
05:08Wollte ich nicht.
05:08Kommentieren wollte ich nicht.
05:09Ich bin schon Sportjournalist, dann schöne Filme machen.
05:13Brasilien, Jugendarbeit an der Copacabana, drei Wochen und so.
05:16Oh Gott, sind Sie denn rückblickend zufrieden mit Ihrem Leben dann?
05:19Aber sowas von.
05:20Sie haben das ja ganz schön lange gemacht.
05:22Aber sowas von.
05:24Würden Sie denn, wenn Sie heute auf Fußball gucken…
05:27Es hat sich ja schon viel verändert.
05:29Darf ich Ihnen das als älterer Mensch?
05:31Bitte.
05:31Es hat alles verändert.
05:32Ja.
05:33Also deswegen…
05:34Ja, ja.
05:34Es ist immer gefährlich, irgendwo den Anker geworfen zu haben und immer wieder dann
05:38dahin zu kommen und zu sagen, wieso sind die weitergefahren?
05:42Weil sie weitergefahren sind.
05:43Würden Sie gerne ewig leben?
05:47Ich lebe sehr, sehr gerne.
05:50Aber da ich weiß, dass ich nicht ewig leben werde, würde ich mir das jetzige,
05:56gute, freudvolle, lustvolle Leben vergellen, wenn ich ständig vor Augen hätte,
06:03ich würde jetzt gern ewig leben, aber das wird es wohl nicht werden.
06:06Also ich glaube nicht daran.
06:07Ich werde älter werden.
06:08Meine Frau ist Ärztin, die sagt, du ernährst dich anständig.
06:13Du hast das geholfen.
06:14Ja, das weiß ich trotzdem.
06:16Ja.
06:17Oder auch sowjetischen Stahl, was ich liebe.
06:18Vielleicht bringt das ja auch Glück.
06:20Nein.
06:20Ich achte ein bisschen auf die Dinge, aber auch nicht irgendwie hysterisch.
06:25Und nein, wenn es rum ist, ich versuche ihm jetzt zu leben und die Dinge, die mir jetzt gegeben
06:35sind, nicht sämtliche Luken zu durchkriechen wie jetzt, sondern zwei Luken inzwischen wegzulassen.
06:42Aber es geht immer noch und macht Spaß.
06:45Aber ich finde, dass im Jetzt-Leben ist, wenn wir jetzt mal so auf die politische Landschaft
06:49schauen und auf die fehlenden Antworten, die…
06:53Es gab doch jetzt Antworten.
06:56Ja, unbefriedigende Antworten.
06:58Schauen Sie sich das überhaupt an oder sagen Sie, ich kann sowieso nichts dran verändern,
07:03es ist sowieso egal, es ist wie es ist, nach diesen Zeiten kommen auch andere Zeiten.
07:07Wenn ich schon, nicht weil ich so toll bin, sondern als ehemaliger politischer Journalist
07:11sagen würde, ach wissen Sie, ich kann ja eh nichts ändern, dann Demokratie ist Herrschaft
07:17des Volkes.
07:17Also ich regiere ja mit, wenn ich wähle.
07:20Ich war mal drei Tage in Nordkorea.
07:22Oh.
07:24Auf Einladung der…
07:26Auf Einladung der…
07:27Nordkoreanischen, ich weiß nicht, weiß ich mehr jedenfalls, ich bin so eine Non-Government…
07:33Aber Sie waren tatsächlich eingeladen?
07:34Ja, ja, ja.
07:35Sind Sie nicht als Touristin gefangen?
07:36Nein, nein, nein.
07:37Ich sollte jungen Kommentatoren, Fernseher und Radio den Spagat zwischen Information und
07:45Emotion nahebringen.
07:47Sport?
07:48Sport.
07:48Da hat man Sie ausgesucht.
07:50Ja.
07:51Ich wusste immer, dass die fortschrittlich und mutig sind.
07:54Oder Satiriker.
07:55Ja, naja.
07:56Als ich das gefragt wurde von einem Kollegen, Deutschen.
07:59Warum erzähle ich das?
08:01Weil ich auf Ihre Frage davor zurückkomme.
08:04Da habe ich gelernt, was Demokratie, Freiheit… Das sind immer so fast esoterische Begriffe,
08:12Freiheit.
08:12Sie steigen nachher hier aus, da können wir hingehen, wo wir wollen.
08:17Als ich nach drei Tagen wieder ins Flugzeug gestiegen bin und wir sind hoch im Steigflugdorf,
08:23wusste ich, was Freiheit und, vor allem Freiheit und persönliches Glück heißt.
08:28Weil ich da gesehen habe, wie Menschen zu Ameisen werden und so gehalten werden.
08:34Und auch das Schlimmste war mit so jüngeren, wir hatten so zwei Aufpasser, zwei junge Menschen,
08:41eine junge Frau und ein junger Mann.
08:42Und dann habe ich auch welche getroffen, die Deutsch sprachen, weil sie in Leipzig damals,
08:46Leipzig oder Dresden studiert hat.
08:48Und du dachtest immer so wie früher mit DDR-Kollegen.
08:51Da konntest du immer reden und dann kam aber der Moment, wo wir uns zugezwinkert haben und
08:56die gesagt haben, hör auf, frag nicht weiter, was soll ich dir erzählen?
08:58Du weißt doch, lass es gut sein.
09:00Man wusste, aber da war wenigstens ein bisschen Ironie drin.
09:04Gar nichts.
09:05Tödlicher Ernst.
09:07Junge Menschen, die dich angucken und sagen, die dich bemitleiden und sagen,
09:11dass du nicht das Glück hast in dieser Volksrepublik.
09:15Meinen die das so?
09:16Ja.
09:17Also tatsächlich.
09:18Das bin ich überzeugt von.
09:19Das ist Gehirn gewaschen bis zum Gehirn.
09:21Das ist, das meinte ich, das ist nicht mehr lustig.
09:24Das gab nicht einen Moment, wo jemand gesagt hat, ach, hört niemand zu.
09:32Ich könnte dir jetzt was sagen, aber ich sag's nicht.
09:35Oder hör, lass uns aufhören an der Stelle.
09:37Wir kommen nicht weiter.
09:38Ich bleib hier, du gehst tot ernst.
09:41Und das war das mit Erschütterndste, diese junge Generation.
09:47Und deswegen glaube ich, dass das Regime gar nicht Angst hat.
09:50Krieg mit den USA und so was.
09:52Das wird's hoffentlich nicht geben.
09:53Hoffentlich.
09:54Es verliert da nicht jemand den Verstand.
09:56Sondern, dass sie Angst haben vor VHS-Kassetten.
10:00Und vor...
10:00Dass die was sehen.
10:01Dass die Dinge sehen und sagen, sag mal...
10:04Was ist denn da?
10:04Das ist ja doch nicht so.
10:06Es gibt ja noch was anderes.
10:08Könnte ich...
10:09Also wirklich, das ist...
10:11Lassen Sie das nicht stundenlang weitermachen, nur ernsthaft.
10:13Es ist...
10:14Dort habe ich gelernt, dass ich nie auf die Idee kommen würde, hier in diesem Lande als
10:21normaler Mensch zu sagen, ich kann ja doch nichts ändern, ist doch eh egal.
10:25Das habe ich immer noch den Optimismus.
10:28Ich kann, wenn ich mich hier kümmere und engagiere mit...
10:31Nicht jeden Tag, sonst wäre ich ja in die Politik gegangen.
10:33Aber nach meinen Möglichkeiten und zumindest bei Wahlen und zumindest, wenn ich gefragt werde...
10:41Aber es ist schon schwierig.
10:42Also ich meine, wenn wir uns...
10:44Demokratie ist sau schwierig.
10:46Demokratie ist sau schwierig.
10:47Meine Frau war mal acht Monate Ministerin in Bayern.
10:51Und die ist kuriert und das System hat sie auch ausgespuckt.
10:57Sie möchte nicht mehr?
10:58Nein, die ist dann wieder auf ihre, wie sie sagte immer, Planstelle in der Klinik gegangen
11:03und ist Ärztin und ist begeistert.
11:06Aber die wollte, die wollte, als sie gefragt wurde, aber dann will ich auch was bewegen.
11:12Und das hat mich am meisten enttäuscht.
11:15Diese Beharrungskräfte in so einem System, die dann...
11:18Moment, junge Frau, nicht in dem Tempo.
11:21Erst müssen wir die Fraktion fragen und dann müssen wir das.
11:24Und dann plötzlich verflusert das so ganz.
11:28Und das ist...
11:29Vielleicht muss Politik auch klar sein.
11:31Klarer und entkrampfter.
11:35Ich weiß es nicht.
11:36Aber jedenfalls bin ich noch nicht so verzweifelt, dass ich sage, egal.
11:39Was hatten Sie für eine Kindheit?
11:41Eine sehr, sehr schöne, entspannte, glückliche Kindheit.
11:44Mit viel Abenteuer.
11:47Polen, Israel, Kaiserslautern, Heidelberg, Mainz.
11:53Also ich bin...
11:54Und Eltern, die sich gekümmert haben.
11:57Und mein Vater war ein toller Typ.
11:59Und diese ganzen Sprachen?
12:02Das war nicht so schön.
12:03Das ist der einzige Fleck in meinem Leben, der wirklich auch...
12:07Das würde ich schon mit traumatisiert...
12:09Tatsächlich?
12:11Warum?
12:12Warum?
12:13Weil ich...
12:14Bei mir in der Familie wurde gesprochen, eine Mischung aus Jiddisch, Schlesisch und Deutsch
12:18und Polnisch.
12:20Hundertmal habe ich schon gesagt, damit konntest du dich familienintern super verständigen,
12:24aber kein Brot kaufen.
12:25Und dann ging es von Polen, da konnte ich, wie gesagt, ein bisschen Polnisch und so,
12:30nach Israel.
12:31Dort spricht man Hebräisch.
12:32Ich war sechs Jahre alt.
12:33Ich musste in eine Schule.
12:34Und damals wurde da noch nicht so furchtbar viel integriert und eine Sonderklasse gebildet
12:38für mich, sondern nach drei Wochen hatten die genug gehört und gesehen oder nicht
12:43gehört.
12:45Und dann meine Eltern dann den Freunden jedenfalls geben, dass das keinen Sinn macht.
12:49Das ist eine Quälerei für das Kind.
12:50Der kann kein Hebräisch und wir machen den Unterricht so kurz.
12:53Das war wirklich.
12:54Daraufhin beschlossen meine Eltern, er musste ja Schulpflicht in ein Internat und sie
12:58haben mich in ein Internat belgischer Mönche in Jaffa, vor Ort von Tel Aviv.
13:04Und jedes Mal, wenn ich nach Tel Aviv komme, gehe ich da hin und gucke auf dieses Gebäude
13:08und sehe ein schwarzes Loch.
13:10Ich drehe mich um und sehe diesen Platz, da weiß ich, hat mich mein Vater Freitag abends
13:13dann immer abgeholt.
13:15Aber auf dieses Gebäude weiß ich nur nichts.
13:18Belgische Mönche sprechen was?
13:20Flämisch.
13:20Flämisch und Französisch.
13:21Oder Französisch.
13:22Ja.
13:22Beides hatte ich, so viel ich weiß, nicht im Spektrum.
13:26Und dann kam ich nach Kaiserslautern mit acht und konnte kein vernünftiges Deutsch.
13:34Und musste in die erste Klasse als Achtjähriger.
13:37Nicht gut.
13:38Nicht gut.
13:39Trauma.
13:39Ja.
13:40Und habe dann so Gas gegeben.
13:41Und da habe ich meine Mutter zum Fußball geschickt in Kaiserslautern.
13:44Und das…
13:45Verbindet?
13:46Ja, nee.
13:46Da konnte ich mit den Füßen sprechen, konnte ganz gut kicken und kriegte Selbstbewusstsein
13:51und Dinge.
13:51Also deswegen ja, ich habe daraus eine Sprachbegabung entwickelt und die ist okay.
13:55Und dann ganz schön viele Sprachen gelernt.
13:57Ja.
13:58Zumindest reicht es, um sich wichtig zu machen, um zu beeindrucken.
14:02Als ich meine Frau kennenlernte, wir gehen wir zum Italiener und es kommt ein etwas dunkelhäutiger.
14:11Da dachte ich, gut Süditaliener.
14:12Und sie kannte den Laden.
14:13Und der kommt und ich bestelle auf fließend Italienisch.
14:18Aber wirklich, ich spreche Italienisch wirklich gut.
14:20Und mach mich da…
14:21Mach ein solches Pfauenrad.
14:24Und der guckt mich so an und reagiert gar nicht so euphorisch auf mein Italienisch.
14:29Und meine Frau sagt, super.
14:31Du bist…
14:32Ich liebe dich.
14:33Toll.
14:33Nur der ist Marokkaner, der ist kein Italienisch.
14:37Wir kriegen nichts zu fressen.
14:39Aber du bist…
14:40Du bist toll.
14:40Du hast sie toll gemacht.
14:41Toll.
14:43So, zum Wohl.
14:47Wann ist ein Mann gut gekleidet?
14:49Wenn er der Umgebung und dem Anlass halbwegs vernünftig gerecht wird.
14:55Und wenn er noch ein bisschen was draufsetzt, dann ist er gut gekleidet.
14:58Was ist das gar mit seiner guten Ehe?
15:01Augenhöhe.
15:01Hätten Sie Ihre Tochter gehabt?
15:03Ich habe nach dem dritten Sohn aufgehört.
15:05Weil ich…
15:06Da habe ich aufgegeben.
15:08Ihr Laster?
15:10Eitelkeit.
15:10Aber ich empfinde es gar nicht so als Laster, sondern als Antrieb.
15:14Auf welche Frage…
15:15Hat ihn jetzt nicht…
15:15Doch, hat mir…
15:16Hat mir…
15:17Hat mir…
15:17Hat mir sehr gut gefallen.
15:18Doch, doch, doch.
15:19Mir gefallen alle Antworten, die sich hier geben.
15:20Sehr gut.
15:20Ich habe Sie eingeladen deswegen, weil ich ja…
15:23Wieso pflegt man Eitel?
15:24Also, so weiß ich ja.
15:26Ich habe ihn jahrelang, jahrelang gelauscht.
15:29Auch ein Stücker hin.
15:31Auf welche Frage an einen Fußballer sind Sie bis heute noch stolz?
15:35Ich habe mal wirklich einen Trainer und danach gab es einen Zirkus.
15:38Ich bin bereit, Ihnen zum Weiterkommen zu gratulieren, wenn Sie den Zuschauern
15:44ihr Mitgefühl fürs Zustandekommen ausdrücken.
15:48Das hat mich in Dortmund fast mein Leben gekostet, weil die mich gehasst haben dafür.
15:52Und Ottmar Hitzfeld mit ihm, wirklich ein sehr gutes Verhältnis, dann hat er…
15:56Ja, gleich alt…
15:57Der hat mich angeguckt und hat dann geantwortet.
15:59Sag mal, hast du sie noch alle?
16:01Oder was laberst du denn da?
16:03Also, die war gar nicht so schlimm, die Frage.
16:05Ich weiß nicht.
16:06Ich…
16:06Ich habe manchmal vernünftiges Zeug gefragt, aber ich habe…
16:10Der große Interviewer war ich nie.
16:13Sondern ich habe gelabert und dann haben wir andere Interview.
16:16Haben Sie gefoult?
16:17Ich musste nie Großellbogen benutzen.
16:20Ich glaube nicht, dass es…
16:22Ich hoffe, dass ich das noch klar genug sehe.
16:25Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich einen irgendwo faul auf…
16:31zu meinem Nutzen gespielt habe, beruflich, um etwas zu erreichen.
16:36So.
16:36Das Talent.
16:37Ne, Talent reicht nicht.
16:38Sondern ich habe das als Beruf empfunden.
16:40Also, jetzt mal wirklich ernsthaft.
16:42Wie komplex ist das Spiel, wenn Sie als Kommentator dort stehen, sich dieses Feld angucken, blitzschnell
16:50Dinge erkennen müssen, die wir ja alle natürlich zu Hause schon erkannt haben, aber nicht gesagt haben.
16:54Also, ne?
16:55Das stimmt ja letztendlich nicht.
16:57Ich kann ja nicht Fußball kommentieren.
16:58Es geht darum, einen Mehrwert zu schaffen, sonst braucht es mich, den Kommentator nicht.
17:03Also, ich merke das selber.
17:05Ja, hören Sie Ihre Kollegen heute so…
17:08Ne, wenn ich gucke einen Fußballspiel an, das erklärt sich mir selber.
17:11Und wenn ich eine Frage habe, oh, dann hätte ich gern, dass der mir sagt…
17:16Und jetzt sage ich dir, der hat letztes Jahr noch bei Benfica Lissabon gespielt, der ist aufgewachsen da oder…
17:21Genau.
17:22Dinge, die mir weiterhelfen.
17:23Ja.
17:23Das Spiel zu verstehen, Spaß daran zu haben auch.
17:26So.
17:27Es ist nicht mehr…
17:28Allerdings auch nicht weniger.
17:30Ne, ohne geht's nicht.
17:31Mhm.
17:31Wo machen Sie gern Urlaub?
17:33Italien.
17:35Wann ist Pathos gerechtfertigt?
17:39Wenn es gerechtfertigt ist.
17:41Pathos…
17:41Für mich hat Pathos immer so eine Nummer zu viel.
17:44Mhm.
17:45Geht's nicht auch mit etwas kleinerer Münze.
17:47Aber manchmal kommt der Moment, wo man selber spürt, ach, lass mal laufen.
17:53Das ist…
17:54Da musst du jetzt nicht kleinreden.
17:55Mach das mal nicht kleiner, als es ist.
17:57Haben Sie einen grünen Daumen?
18:01Ne, ich weiß, wie es gehen müsste und ich weiß, wie es auszusehen hat am Ende.
18:06Aber den Weg dahin ist mir nicht gegeben.
18:09In welcher Sprache träumen Sie?
18:12Komischerweise wirklich, wenn ich in England bin oder in Schottland, wo wir öfter gerne
18:16auch hinfahren, da glaube ich, bin ich so sehr schnell, weil ich, wie gesagt, Sprachen
18:23adaptiere.
18:24In der Sprache dann das hier.
18:25Ja, und will dann auch…
18:27Ich kann mich ja ausdrücken.
18:28Das mag ich.
18:28Das passiert mir nie wieder.
18:29Das passiert mir nie wieder.
18:30Und da glaube ich, kann ich Englisch freuen.
18:32Welchen Traum würden Sie gerne noch verwirklichen?
18:35Haben Sie etwas, wo Sie sagen, dass das irgendwie bei all dem, was ich in meinem Leben gemacht
18:39habe, das hätte ich gerne nochmal gemacht?
18:41Wir haben, komischerweise, vor zwei Wochen haben wir uns mal so eine kleine Liste gemacht,
18:45was wir noch gucken wollen, was für sein muss.
18:47Ach krass, so eine Bucketlist?
18:49Ja, Bucketlist Reisen.
18:50Erzählen Sie mal.
18:51Sie waren doch schon überall.
18:53Na, auf St. George's Island in der Antarktis, nein.
18:57Da würde ich gerne hin.
18:59Ah.
19:00Ruanda, die Gorillas würde ich sehr gerne.
19:03Kann ich beides empfehlen.
19:04Wir waren mal, meine Frau hat mir geschenkt vor drei Jahren, glaube ich, eine Safari in
19:08Südafrika.
19:09Und ich bin da sehr, ich erst bin hier nah am Wasser und zweitens, habe ich ja schon gesagt,
19:15diese Tiere, diese, ich habe das als unfassbare Wucht empfunden.
19:21Das ist unglaublich.
19:22Ich stand da wie so eine, wirklich so eine Weiterentwicklung, schlechte Weiterentwicklung
19:28von Kaulquappen und da standen und man hatte so das Gefühl, die…
19:33Das ist alles so bedeutungslos.
19:35Ja, was mache ich hier?
19:35Was bin ich hier im Vergleich zu dem?
19:36Wenn der Ranger nicht dieses große Gewehr vorne im Auto gehabt hätte, wären wir überhaupt
19:42nicht hier.
19:43Ohne das, wir erkämpfen uns da diese oder erzwingen uns hier dieses, da standen ein paar Zebras
19:50und zwei Giraffen so an der Seite und du stehst davor und ihr habt echt geheult.
19:57Mich hat das völlig…
19:59Ich glaube nicht, ich weiß nicht genau, was sie meinen.
20:01Ich dachte, boah wie großartig und was für eine Wurst sind wir eigentlich.
20:06Sundowner gab es ja.
20:07Ja, ja.
20:08Ein Krampf.
20:09Da stehst du da und trinkst so ein Gin Tonic, das war so jämmerlich und da stehen diese
20:14Tiere, gucken so runter und ich dachte, ich kann nicht sagen, was sie denken.
20:18Was machen sie da?
20:20Gebt denen noch 10 Minuten, dann wird es dunkel, dann wird es ihnen kalter, dann gehen sie
20:23wieder in den Hotel.
20:25Ja, ja.
20:25In den Bungalow.
20:26Ja, ja, ja.
20:27Lass uns krachen und dann haben wir hier wieder unsere Ruhe.
20:30Werden sie mittlerweile mehr auf ihre Rede im Bundestag angesprochen als auf ihre grandiose
20:37Karriere als Sportkommentator?
20:40Was ich ohne jegliche Ironie meine, ich muss ja nur lachen.
20:43Aber selbst Ironie bin ich ganz zufrieden damit.
20:47Können Sie auch.
20:48Hat sich auch entsprechend, hat die Dinge in die richtige Richtung gebracht, die Karriere.
20:54In diesem Jahr, ehrlicherweise, hält sich mindestens die Waage, wenn nicht mehr auf die Rede.
21:01Das hat mich immer noch, erstaunt mich immer noch.
21:04Reden Sie darüber?
21:05Wenn man mich anspricht, rede ich darüber.
21:07Wie schreibt man so eine Rede?
21:10Indem man irgendwann mal sich aufhört zu wehren, sie überhaupt zu halten.
21:14Weil man sagt, das bin ich nicht, ich werde hier nicht für meinen Vater sprechen.
21:19Das können Sie vergessen.
21:20Ja, das sollen Sie doch gar nicht.
21:21Und als ich endlich überzeugt war, dass das doch Sinn macht, kriegt man erstmal Schiss.
21:27Ich kann mich doch nicht in den Bundestag gehen und hat eine Rede.
21:30Jetzt mal, darauf läuft es doch wohl hinaus jetzt.
21:32Das wollen die ernsthaft.
21:34Und dann irgendwann sagt man, okay, dann muss es halt wohl sein.
21:38Und dann setzt man sich, in einer Nacht kann man nicht gut schlafen, weil man immer mehr Schiss kriegt.
21:43Oder sagt, du pass auf, der Januar kommt.
21:46Und irgendwann im November bin ich dann nachts aus dem Schlafzimmer geschlichen, mich ans Schreibstück gesetzt und am Stück.
21:51Am Stück?
21:52Mhm.
21:53Wirklich.
21:53Wirklich.
21:54Nicht jetzt kokett und nichts, sondern am Stück.
21:57Ich habe es dann meiner Frau gezeigt, die sagte, an der Stelle willst du nicht die Geschichte erzählen vom Ding
22:01noch?
22:02Und ich habe gesagt, ja, du hast recht.
22:03Ich sage, aber mehr nicht.
22:05Und dann habe ich sie am Morgen in Berlin im Hotel, vor der Abfahrt zum Bundestag, habe ich meiner Frau
22:13zwei Stellen.
22:14Habe ich gesagt, setz dich hin, hör zu, ich muss dir zwei Stellen vorlesen.
22:17Ja, ich kenne ja die Rede.
22:18Sag ich, nein, bitte setz dich mal hin, weil ich wollte üben.
22:22Ich wollte zwei Stellen üben, damit ich nicht heule.
22:24Also das, weil es ging nicht um meine Emotionen und meine Befindlichkeit, sondern es ging um
22:30was anderes in der Rede.
22:31Aber ich wusste, dass da zwei Stellen drin sind, die, wie, ich bin zwar nicht auf dem Wasser,
22:37aber sehr nah am Wasser.
22:38Und das wusste ich, die will ich vermeiden, das will ich vermeiden.
22:41Und das hat wieder funktionieren.
22:43Aber es ist normal, es ist, die ganzen Meriten nehme ich gar nicht.
22:46Wenn Leute fragen, sind sie nicht stolz auf diese Rede?
22:49Ich habe doch nur weitergegeben, ich habe nur was weitererzählt und nichts anderes.
22:55Und auch das wieder ohne jede Koketterie.
22:57Also da habe ich, weiß ich nicht, in der eigenen Wahrnehmung,
23:02brillantere Sachen im Leben fabriziert wieder mal.
23:06Aber das hier war auch nicht auf Effekt getrimmt.
23:11Ich wollte nicht, dass Frau Baerbock weint.
23:14Niemand muss weinen.
23:15Ich wollte nur etwas erzählen, von dem man mich überzeugt hatte, dass es erzählenswert ist.
23:21Und das hat lange gedauert.
23:22Warum?
23:23Nochmal, weil ich nichts auf der Naht habe.
23:25Was ich nicht wollte war, mein Vater hat den Holocaust überlebt.
23:29Haben Sie auch so etwas zu bieten?
23:32Ich bin ein ganz toller Hecht.
23:34Wie ist es dort zu stehen, zu sprechen und dann zu wissen, dass ...
23:39Also, das glaube ich.
23:40Und dann sind da aber noch diese eine Gruppierungen von Leuten dort, die ...
23:45Ja, mit allem ein Problem hat, was sie sind, was ich bin, was dort gesagt wird, mit allem.
23:49Und dann muss man das sagen und man weiß auch nicht so genau ...
23:52Die sind ja unberechnet.
23:52Man weiß nicht, was passiert.
23:53Also, die können ja einem mit Kleinigkeiten ...
23:56Machen Sie einen Punkt.
23:57Am Tag vor der Rede waren wir schon in Berlin und da hat die Bundestagspräsidentin Frau Baerbock gesagt,
24:02kommen Sie doch zum Mittagessen.
24:04Dann haben wir da gesessen.
24:05Meine Frau.
24:07Und so kurz vor dem Dessert sage ich, Frau Baerbock, was ist, wenn ...
24:13Und dann sagt sie, ruhig, ruhig.
24:15Machen Sie sich keine Sorgen.
24:16Die wissen, die sind viel zu schlau.
24:19Ich hatte nicht mal ... Sie haben jetzt ...
24:21Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen.
24:22Ja, ja.
24:23Und ich wusste nach zwei Worten, worauf ich hinaus will.
24:26Machen Sie sich keine Sorgen.
24:27Sie werden sehen, die klatschen an der richtigen Stelle.
24:29Die ziehen sich anständig an.
24:31Die stehen auch auf.
24:31Es ist Präsenzpflicht bei dieser Holocaust-Gedenkveranstaltung.
24:37Und so war es auch.
24:38Denn das hat mir Sorgen gemacht.
24:40Natürlich, weil ich gesagt habe, pass auf, alles andere mache ich jetzt so, wie ich will,
24:46weil das einen Sinn macht.
24:48Aber ... und da bin ich auch auf alles vorbereitet.
24:50Aber da weiß ich nicht, was ist denn, wenn ...
24:54Und da wollte ich vorbereitet sein.
24:56Also, wenn irgendwas kommt, wollte ich nicht ... äh ... rumschlammeln,
25:01sondern da wollte ich parat sein.
25:03In Uniform.
25:05Und ... nichts.
25:07Ich habe dann aus dem Augenwinkel geguckt.
25:09Die erste Reihe stand auch auf.
25:11Die zweiten, dritten waren schon zurückhaltender im Beifall.
25:15Aber da das im Fernsehen übertragen wird, sagt die Frau Baas ...
25:18Müssen die sich benehmen.
25:19Machen Sie sich keine Sorgen.
25:20Glauben Sie mir, die sind schlau.
25:22Gute Frau Baas, dass Sie das ...
25:23Sehr gut war das.
25:24Und da war ich beruhigt.
25:25Ich dachte, es ist viel komplizierter, ein Fußballspiel zu kommentieren,
25:28wo kein Fußballspiel passiert, weil ein Tor umgefallen ist.
25:30Und dass man dann nicht weiß, was man da senden soll,
25:32die ganze Zeit überhaupt.
25:33Eine Stunde da irgendwie reden muss.
25:34Das ist Anarchie.
25:35Und keiner weiß.
25:36Hier wusstest du aber, was es ist.
25:37Nein, du wusstest es eben nicht.
25:38Du wusstest nur ...
25:40Boah.
25:40Und dann kommst du da rein und ...
25:44Nach der Rede stehst du da noch einen Moment ...
25:47Und erst umarmt dich.
25:48Frau Baas, die eher nicht neigt zu italienischer Körpersprache oder latinisch.
25:56Und umarmt dich.
25:57Und dann stehst du noch einen Moment da bei stehender Ovationen des Bundestages.
26:01Und dann denkst du, warte, warte, warte, warte, warte.
26:03Wo bin ich?
26:04Was ist das jetzt?
26:05Aber man kommt so eine kleine Hand von der Seite und macht so ...
26:09Ich wollte Ihnen nur ...
26:10Danke und gratuliere.
26:12Der Bundeskanzler.
26:13So.
26:15Und dann stehst du da und ...
26:17So.
26:18Ja.
26:19Offensichtlich nicht furchtbar viel falsch gemacht.
26:23Ich hab ein Spiel zum Abschluss für Sie.
26:25Mhm.
26:26Es geht um Mode.
26:28Sie sind immer hervorragend gekleidet.
26:30Das waren Sie auch als Sportkommentator.
26:32Saßen Sie dort auch immer.
26:33Man hat sie auch mal ...
26:33Irgendwann wurde man ja eingeblendet.
26:35Eine Zeit lang ja nicht.
26:37Irgendwann dachte man, ach, sieh mal einer an.
26:39Das ist ja der.
26:41Der sieht immer gut aus.
26:43Der hat seine Haare immer ordentlich gemacht.
26:45Die Brille ist immer passend zu all dem.
26:46Wer weiß genau, was er macht.
26:47So.
26:47Deswegen ermitteln wir jetzt den bestangezogenen Spieler aller Zeiten.
26:51Ich hab zwei Bilder dabei.
26:53Ich zeig sie hoch.
26:53Und Sie sagen, welcher ist modisch besser gekleidet.
26:57Und dann tritt er gegen den Nächsten an.
27:02Also.
27:04Lionel oder Mason?
27:07Manchester oder das göttliche Wesen?
27:11Ich bin gespannt, was Sie sagen.
27:13Ein bisschen unfair.
27:13Ich sag mal.
27:15Der ist smokingmäßig.
27:17Mir ist das zu durchgestylt.
27:19Ja.
27:20Fehlt mir der Bruch.
27:21Ja.
27:21Ja.
27:23Das spielt einer Golf.
27:24Ja.
27:25Macht so dieses Karo.
27:26Gefällt mir besser.
27:27Finde ich auch.
27:28Ich finde das ganz schlimm.
27:29Ja.
27:31Das kostet einen Haufen Geld.
27:32Das kostet einen Haufen Mut.
27:34Das ist ein Traum finde ich.
27:35Aber wenn Sie Messi sind braunlich.
27:36Kann man das.
27:37Aber eine Einschätzung hat ihm gut getan.
27:39Irgendetwas.
27:39Keine Ahnung was.
27:40Irgendein Bruch.
27:42So.
27:42Aber vielleicht dachte er, er ist der Bruch an sich.
27:44Aber ich finde, er gehört mit zu den wirklich am schlecht gekleidetsten Fußball.
27:49Am schlecht gekleidetsten.
27:50Nicht, dass es wichtig wäre.
27:50Nicht, dass es wichtig wäre.
27:51Das macht überhaupt nichts.
27:52Ich hab Deutsch als Fremdsprache gelernt.
27:53Ich auch.
27:54Sie haben jetzt noch ein bisschen Schleswig dabei gehabt.
27:57So.
27:58Machen wir gespannt.
27:59Mr. Gnabry?
28:00Ja, aber Sie haben da Dinge.
28:02Gnabry ist in der Regel gut unterwegs.
28:05Gehen wir mal auf Gnabry.
28:06Besser als er hier?
28:07Okay, dann fahren wir.
28:07Gehen wir mal auf Gnabry.
28:09So.
28:09Jetzt kommen wir mehr so in Ihre Liga.
28:14Ja, dann lassen Sie uns bitte bei Gnabry bleiben.
28:16Finden Sie.
28:17Lassen Sie uns nicht.
28:18Hoeneß ist glaube ich nicht angezogen.
28:20Der ist glaube ich dann...
28:21Nehmen wir Effenberg.
28:22Bei der in der Arbeitsklasse.
28:23Ja.
28:24Nehmen wir Effenberg.
28:24Effenberg ist ja der Angezogene hier.
28:26Ja, aber das ist mir zu viel wildes Tier.
28:29Aber wenn Sie mal in das Jahrzehnt zurückgehen, in der Zeit...
28:32Also Sie möchten, dass ich Effenberg...
28:33Nein, nein, das möchte ich überhaupt nicht.
28:34Nein, das möchte ich nicht.
28:35Das müssen Sie entscheiden.
28:36Das entscheiden Sie ganz alleine.
28:37Ich find's nur ziemlich fesch.
28:39Er hat da ein bisschen nachgelassen zu lernen.
28:42Ja, hat er, hat er.
28:42Also wir nehmen Effenberg.
28:43Wir nehmen Effe.
28:45Lass mich doch nicht dreimal bitten.
28:47Das wird jetzt schwierig.
28:49Das wird jetzt...
28:50Mr. Rushford.
28:51Ja.
28:52Oder ein Effenberg.
28:53Ich find beides zu Ihrer Zeit.
28:56Ja.
28:57Äh...
28:57Das ist ein bisschen sehr das...
29:01Äh...
29:03Ja?
29:04Ja.
29:05Ja, hier das...
29:05Da haben Sie zwischendurch noch mal nachgedacht tatsächlich.
29:08Effenberg wollen Sie erst noch reich haben.
29:09Ja, ich wollte das...
29:10Das hier ist mir zu...
29:12Da wurde das Bübchen in einen Anzug gesteckt.
29:15Das ist mir zu wenig.
29:16Das ist fesch.
29:17Aber das ist sehr fesch.
29:20Lassen Sie mal das.
29:24Das ist...
29:25Das ist uns Uwe.
29:26Mhm.
29:27Gut erkannt.
29:28Ja, schon aus...
29:29Aus...
29:30Aus Liebe.
29:31Aus Liebe.
29:31Weil ich den Mann so gemocht habe.
29:33Ja.
29:33Das war ein toller Mensch.
29:34Wirklich.
29:35Doch.
29:36Egal wo er war, er war im Mann.
29:37Ich möchte...
29:37Es endet dann bei Uwe?
29:38Ja.
29:39Bei Uwe.
29:39Find ich auch.
29:41Mein...
29:41So möchte ich es haben.
29:43Sie sind uns Uwe.
29:44Ja.
29:45Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben.
29:47Ja.
29:47Wirklich.
29:48Wollen wir ein Fest.
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