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00:06I'm not a liar.
00:09Here is Michael Mittermeier.
00:12Hello, thank you.
00:17Welcome to Feind Alaya Mittermeier.
00:22Today is my question.
00:24I'm going to ask you three people,
00:26who will tell me crazy stories from their private life.
00:34One is wrong, one is wrong.
00:37And then is my job.
00:39For me, the Profiler Michel.
00:42I have to recognize the border between the truth and the madness.
00:46And one thing is,
00:47that I don't know, who they are.
00:49A big applause for my guests.
00:53This guest would be a great pleasure.
00:57We all know her,
00:59because she is a bit of a quick-new,
01:01German film- and television story.
01:03We really appreciate it.
01:06Uschi Glas.
01:09Oh my God.
01:12Wow.
01:13Wow.
01:14Wow.
01:15Wow.
01:16Wow.
01:18Wow.
01:20Wow.
01:23Wow.
01:52The
01:54As Maxi Gstettenbauer.
02:03Maxi Gstettenbauer, Uschi Glas, André, der Nachname?
02:07André Ortheis.
02:08Okay.
02:09Ich bin echt geflasht.
02:10Was für eine tolle Runde.
02:12Und für mich ist es wirklich eine Überraschung.
02:14Es ist so, wir machen heute eine Reise zurück in die Pubertät,
02:18weil, das habe ich mir angelesen, eine Studie hat gesagt,
02:22alle Menschen lügen mehr und dreister in der Pubertät.
02:27Also wir werden heute alle ein bisschen den Teenager wieder rauskehren.
02:30Und jetzt stelle ich eine Frage.
02:32Ich habe mal Ende der 90er ein paar Jokes gemacht über dich.
02:35Da ging es um die Winnetou-Filme.
02:38Und die waren schon, die gingen schon ein bisschen an die Kante.
02:41Und irgendwann ruf mich das Management an.
02:43Du, Uschi Glas hat angerufen,
02:46die will gerne in deine Vorstellung in Zirkus Kronik kommen.
02:48Und ich war so, hat die meine Nummer vorher gesehen?
02:51Ja, die finde ich total lustig.
02:54Und jetzt habe ich abgefeiert, wenn jemand Humor nehmen kann.
02:57Also da bin ich, also, aber bin ich natürlich auch gespannt.
03:05Pass auf, meine Frage, geht es dir gut?
03:09Ja.
03:10Geht es dir gut?
03:11Ja, sowieso.
03:13Hier?
03:14Absolut.
03:14So, weil, pass auf, zweiter Teil der Studie war,
03:18die Frage, wo 60% aller Menschen Lügendes ist,
03:22wenn sie sagen, mir geht es gut.
03:24Also, so, also, das habt,
03:26ihr habt mich jetzt alle schon mal sauber 60%ig angelogen.
03:29Und jetzt kommt noch das Zweite,
03:31für die Zuschauer auch da draußen.
03:33Die drei können alles auffahren.
03:35Sie können Fake-Videos auffahren.
03:38Sie können, keine Ahnung, gefälschte Beweise,
03:43Augenzeugeberichte von Zeugen.
03:44Ich habe alles schon gehabt.
03:46Es ist alles schon passiert.
03:47Es gab auch schon einen Labdance,
03:49aber darüber will ich nicht sprechen.
03:52Okay, dann spreche ich die Idee mal.
03:54Okay.
03:55Ich habe es in deinen Augen gesehen heute,
03:57aber Mittermeier Labdance ist angesagt.
03:59Wer es schafft, mich anzulegen,
04:01bekommt diesen Holzmichel.
04:04Ich, ja.
04:05Ja.
04:09Also, er hat, er hat, er hat mittlerweile viele Namen.
04:16Der Lügenssepp, die Lügensau.
04:17Ja.
04:17Also, diese Figur möge euer Zimmer ziehen,
04:21wenn er es schafft, mich anzulegen.
04:23Und ich bin, bin saugspannt.
04:25Wer fängt an, weil ich bestimme nicht mal die Reihenfolge.
04:28Ich bin heute nur für die Technik.
04:29Also, ich fange an.
04:31Und ich erzähle jetzt.
04:34Okay.
04:38Meine erste Geschichte.
04:41Also, ich habe 1998 im Oktober
04:47das Bundesverdienstkreuz bekommen,
04:501. Klasse.
04:50Und ich natürlich aufgeregt, um Gottes Willen.
04:53Und dazu habe ich einen Brief natürlich vorher bekommen.
04:55Kommen Sie bitte zu dem Festakt.
04:58Und dann habe ich gedacht,
04:59da fliege ich lieber am Tag davor.
05:02Weil, wenn meine Maschine ausfällt,
05:05dann ist der Preis dahin.
05:06Oder diese Ehrung dahin, ja.
05:08Also bin ich am Tag davor.
05:09Zweiter Klasse.
05:09So können wir das bei der Bundesverdienstkreuzung.
05:11Ja, okay, das ist die zweite Klasse.
05:11Wenn es nicht kommt, runter damit.
05:13Also, auf jeden Fall bin ich dann da
05:15am Tag davor hochgeflogen, nach Berlin.
05:18Und habe gedacht, jetzt rufe ich meine alten Freunde an.
05:20Und frage, ob die was vorhaben.
05:22Ich rufe an die Christine und sage,
05:23du Christine, ich bin gerade in Berlin.
05:25Sag mal, wie schaut es aus?
05:26Geh mal eine Kleinigkeit essen,
05:27weil ich bin morgen da.
05:29Und da würde ich gerne mich jetzt
05:30ein bisschen ablenken, sage ich einmal.
05:33Und sage, mein Urschi, ganz blöd,
05:36wir haben einen Hausgast
05:37und wir sind zum Kino verabredet,
05:39um 18 Uhr.
05:40Aber weißt du was,
05:41komm du einfach um neun bei uns vorbei,
05:43weil mein Mann, der Willi,
05:44hat was vorbereitet.
05:45Dann essen wir miteinander.
05:46Es ist so viel gemacht, das reicht ja.
05:48Sag ich, okay, dann komme ich um neun.
05:49Ja, gut, okay.
05:50Dann komme ich da um neun hin
05:51und dieser Hausgast war ein bisschen
05:55hyperaktiv, fand ich schon gleich
05:57und überfreundlich und so überdreht und so.
05:59Auf jeden Fall, was gab es zu essen?
06:01Weil meine Freunde sind Vegetarier geworden.
06:03Es gab einen Kartoffelauflauf mit Sauerkraut
06:08und mit Käse überbacken.
06:10Oh mein Gott.
06:11Und es ist um neun.
06:12Ja, Wahnsinn.
06:13Okay.
06:13Aber dann haben wir angefangen zu essen.
06:14Es hat gut geschmeckt, tatsächlich.
06:16Guten Wein gab es
06:17und wir haben uns gut unterhalten.
06:19Und es ging dahin, dahin.
06:20Es wird immer später.
06:21Es ging, jetzt müsste ich bald gehen.
06:23Also weiter und noch.
06:24Dann Witz und noch ein Witz und noch ein Witz.
06:26War ziemlich albern alles miteinander
06:28und dann bin ich halt endlich ins Hotel gefahren.
06:30Also gut, schnell abgeschminkt,
06:31ins Bett hin, Licht ausgeschlafen.
06:34Ich fange ein zu schlafen
06:35und plötzlich krippelt es in meinem Gesicht
06:38und ich habe das Gefühl,
06:40ich habe Ameisen im Gesicht.
06:41Ich.
06:42Huh, Licht an.
06:44Nee, nix.
06:46Was war jetzt das?
06:48Na, auf jeden Fall.
06:49Wieder Licht aus.
06:50Jetzt schlaf, schlaf.
06:50Muss der Morgen ein bisschen schön sein.
06:52Bitte schlaf, schlaf, schlaf.
06:54Wieder plötzlich krippeln, krippeln.
06:56Plötzlich am Körper
06:57und ich sage zu mir Bettwanzen.
07:02Ja.
07:02Weil ich habe mal gelesen,
07:03es gibt auch in guten Hotels Bettwanzen.
07:06Jetzt bin ich natürlich aus diesem Bett gesprungen.
07:09Und plötzlich wird mir richtig schwindelig.
07:12Ja, richtig schwindelig.
07:13Ich habe mein Herzpumpen gemerkt richtig
07:16und war mir heiß und alles Mögliche.
07:18Und plötzlich sehe ich da ein Bild an der Wand,
07:21das es so oft gibt.
07:21Monet, ein Mädchen im Kornblumenfeld.
07:25Und plötzlich haben sich die Blumen so bewegt.
07:29Und ich, oh, Halluzinationen.
07:31Kannst du das vorstellen?
07:32Ja, ja, ich sehe es in deinen Augen.
07:34Ja, natürlich, es war wirklich so.
07:35Also.
07:35So.
07:36Und jetzt bin ich gesessen in meinem Bett
07:38und habe gedacht, du musst dich zusammenreißen.
07:39Du musst dich zusammenreißen.
07:40Ich bin gesessen.
07:41Also ich habe zu früh überhaupt nicht geschlafen.
07:43Und sie mellaut mein Telefon.
07:45Ist meine Christine am Apparat und sagt,
07:47du Uschi, wie geht's dir denn?
07:50Ich sage mir, mir geht's sau schlecht.
07:53Sagt sie, ja Uschi, es tut uns so leid.
07:55Uns geht's auch schlecht.
07:57Wir haben schon die Giftzentrale angerufen, ja.
08:00Und haben gesagt, uns geht's schlecht.
08:01Und dann haben die gesagt,
08:02mein Mann hat was gekocht.
08:03Das war ein Kartoffelauflauf.
08:04Und dann haben die gesagt,
08:06haben Sie da Muskatnuss verwendet eventuell dazu?
08:09Sagt der Willi, ja.
08:11Er hat natürlich auch Pulver gekauft und keine Nuss.
08:13Ja, meinen Muskat mache ich nur so reiben.
08:16Er hat den Dinger.
08:17Und da ist ihm die Hälfte von dem Beutel da reingefallen, ja.
08:20Und dann hat er gedacht,
08:21das kann ich jetzt ja nicht wegschmeißen,
08:22weil dann haben wir nichts zum Essen.
08:23Dann hat er ein bisschen Sahne drunter gemischt,
08:25hat das alles ein bisschen vermischt.
08:27Und dann den Käse drauf und schön ins Rohr rein.
08:29Und dann hat er aufgepackt und so.
08:31Im Nachhinein habe ich dann erfahren,
08:32wie giftig Muskatnuss ist.
08:35Ja, auf jeden Fall.
08:36Der Wurzeltam wird mir nicht abhängig.
08:38Das ist dann am nächsten Tag am Hauptbahnhof.
08:40Hey, hast du Muskatnuss?
08:42Ja.
08:42Kannst du mal drauf rein?
08:44Ja, klar.
08:46Ja, ja.
08:51Ich weiß gar nicht,
08:52wie nah ich oft am Junkietum war.
08:54Verstehst du?
08:55Ich bin geschockt.
08:56Jetzt saß ich da in meinem Zimmer
08:58und sag, was mach ich denn jetzt?
09:00Sagt sie, der bleib halt da und geh halt nicht hin.
09:02Sag, ich bieb.
09:04Also, geh halt nicht hin.
09:06Jetzt auch herrschluss.
09:08Sozusagen kannst du anders mal hingehen.
09:10Nix.
09:10Schauen wir mal.
09:11Und dann habe ich gesagt,
09:12na, Gottes Willen.
09:13Auf jeden Fall,
09:13da haben wir irgendwann ins Taxi geschleppt
09:15und dann bin ich da hingefahren
09:16und das ist eine kleine Veranstaltung.
09:18Das war halt so erlauchte Gesellschaft.
09:20Ich war in der ersten Reihe gesessen.
09:22Ich habe mir gedacht,
09:22lieber Gott,
09:23lass mich bitte gerade ausschauen.
09:25Lass mich die drei Stufen da hochgehen
09:28und lass mir bitte den Roman Herzog
09:30die Hand treffen.
09:31Nicht, dass ich da daneben lade.
09:33Aber es ist jetzt erstmal ein normales Rockengende in Berlin, oder?
09:36Ja.
09:40Aber, weißt du,
09:43wenn es denn dann zu sehr gezogen hätte,
09:45der Roman Herzog hätte sagen können,
09:46es muss ein Ruck durch Deutschland gehen.
09:50Ja, genau.
09:51Gut drauf.
09:52Sehr gut.
09:52Ja, ja.
09:54Ja, genau.
09:55Und ich bin dann auf jeden Fall,
09:57habe ich das Ding gekriegt
09:58und der,
09:59wenn ich das Bild heute noch anschaue,
10:02ich schaue wirklich aus wie ein Schweiberl,
10:03wenn es blitzt,
10:04habe dieses Ding da in der Hand
10:06und lache so in die Hand.
10:11Und Pupillen groß,
10:12alles Mögliche,
10:13also kann man es so sehen.
10:14Ja, man sieht es,
10:15also man sieht das Schweiberl.
10:17Weil so lache ich ja normal nie.
10:18Also so.
10:20Weil ich einfach nur froh war,
10:23dass das jetzt vorbei ist
10:24und dass ich es überstanden hatte.
10:26Und ich muss euch ehrlich sagen,
10:27ich habe diese Geschichte nie erzählt.
10:29Das weiß nur Christine,
10:31Willi und der verrückte Peter.
10:33Das war mir so peinlich,
10:35dass ich gedacht habe,
10:35peinlicher geht es nicht.
10:36Aber Gott sei Dank ist es gut gegangen.
10:38Aber gebe ich.
10:42Alter.
10:50Und jetzt kommt die zweite Geschichte.
10:52Oder wie geht denn das?
10:53Ach so.
10:53Ich muss sie auch.
10:54Ich muss Fragen stellen um mich.
10:56Ach so, ja.
10:56Ich bin ja zum ersten Mal.
10:59Ich bin ja der Profiler.
11:00Michl jetzt.
11:02Und man hat unter uns gefragt,
11:04hatte der irgendwie Rausch
11:07oder das Drogige in dem Moment
11:09auch was Schönes?
11:09Oder war es nur,
11:10dass du dauernd gesagt hast,
11:11Am Anfang waren wir wahnsinnig albern.
11:14Ich habe auch nicht gewusst,
11:14warum er über jeden Witz lacht.
11:16Aber ich habe gedacht,
11:16das liegt an dem Peter,
11:17weil der so Sparwitze gebracht hat.
11:19Also wir merken uns ans Publikum
11:21Muskatnuss verteilen in Masse.
11:23Ohne Scheiß.
11:24Nein, wir sitzen so beim Treffen
11:26bei den anonymen Muskatnussikern.
11:30Und ich bin Michael.
11:32Ich habe wieder mal einen Auflauf gegessen.
11:35Aber pass auf.
11:37Jetzt möchte ich die zweite Geschichte haben.
11:39Weil das Ding ist, klar,
11:40also ich glaube definitiv
11:42an Bundesverdienstkreuz.
11:43Das hast du auch definitiv verdient.
11:46Zweite Geschichte.
11:48Zweite Geschichte.
11:49Also, ich musste in zwei Wochen
11:52Französisch lernen.
11:53Das ist meine zweite Geschichte.
11:55Ich habe in den 70er Jahren
11:57habe ich schon in Italien gedreht,
12:00in Spanien, in England.
12:02Aber ich hatte noch nie
12:03in Frankreich gedreht.
12:04Also es kam ein tolles Angebot.
12:07Hauptdarsteller Jean Gabin.
12:09Und ich darf da mitspielen.
12:12Und dann musste ich also irgendwie
12:13zwei Wochen vor Drehbeginn
12:16nach Paris fliegen
12:17um Kostümprobe, Maskenprobe,
12:19Kämmer, alles so und so.
12:20Und dann schleicht sich plötzlich
12:22der Produktionsleiter an und sagt,
12:24Frau Glas, ich müsste mit Ihnen sprechen.
12:26Ich weiß, es ist sehr peinlich,
12:28aber ich muss Ihnen trotzdem sagen,
12:30Monsieur Gabin hat keine Lust mehr,
12:32Englisch zu sprechen.
12:34Und er möchte gerne
12:35in seiner Muttersprache sprechen.
12:36Können Sie das auch in Französisch sprechen?
12:39Ich sage, Leute, nein.
12:41Weil ich habe jetzt das Buch
12:42auf Englisch gelernt.
12:43Wieso ich das?
12:43Also mein Französisch ist so schlecht,
12:45das kann ich nicht.
12:45Aber ich würde es probieren.
12:47Wenn Sie mir einen Coach besorgen,
12:50die mit mir das übt,
12:52die das ganze Buch übersetzt,
12:54also nicht nur meinen Text,
12:55sondern auch das,
12:56was die Buben und die anderen sagen.
12:58Weil ich muss ja auch hören,
12:59was sagen wir die.
12:59Ich muss ja reagieren, ist ja klar.
13:00Weil ich muss ja reagieren.
13:01Ich kann nicht sagen,
13:0221, ah, jetzt ist er fertig,
13:03dann bin ich.
13:04Nein, das geht ja nicht.
13:04Auch inhaltlich,
13:05wenn der Jean Gabin sagt,
13:06ich werde dich töten.
13:08Töten, ja.
13:09Und werde dich in Einzelteilen irgendwo.
13:11Werde dich mit Muskatnus quälen.
13:13Mit Muskatnus einreiben
13:15und dann wirst du sterben.
13:17Genau, eben.
13:18Ja, grüß Gott.
13:21Der englische Garten ist auch ganz schön so.
13:25Aber, ja.
13:30Aber zurück zum französischen Garten.
13:32Aber dann habe ich,
13:33also gefühlt auch Tag und Nacht gebüffelt
13:36und dann hatte ich das drin.
13:38Also erster Drehtag.
13:39Und dann kam der Produktionsleiter,
13:41also wir wollten anfangen zu drehen
13:44und er sagte,
13:44ich habe jetzt nochmal bitte eine Mitteilung für euch.
13:47Monsieur Gabin möchte nicht mehr
13:48auf Englisch palieren,
13:49das haben wir schon gesagt.
13:50Er möchte auch nicht angesprochen werden.
13:52Er möchte auch keine Fotos machen,
13:54weil er hat gesagt,
13:55wenn mich jetzt noch keiner kennt,
13:56in meinem hohen Alter,
13:58der braucht mich heute auch nicht mehr kennenlernen.
14:00Also no Fotos, no Palare,
14:01nix, nix, nix.
14:02Und ich komme vom Set weg
14:04und dann sagt er plötzlich
14:05in seinem französischen Englisch,
14:07why don't you talk to me?
14:10Und ich sage,
14:11weil man uns gesagt hat,
14:12wir dürfen nicht mit ihm sprechen.
14:15Who said that?
14:16So, also.
14:17Also lange Rede, kurzer Sinn,
14:18es hat natürlich überhaupt nicht gestimmt.
14:20Und dann haben wir angefangen zu sprechen
14:22und hat mir erzählt von seiner Tochter,
14:23dass er gerade ein Gestüt gekauft hat,
14:25weil sie so eine narrische Reiterin ist
14:27und was weiß ich, was alles.
14:28Und irgendwann hat er mir dann gestanden,
14:30und das fand ich total toll,
14:32dass er in großer Liebe war
14:33mit Marlene Dietrich.
14:36Und das war so eine unglückliche Liebe
14:38und er hat sich so geliebt
14:39und er hat sich so verehrt
14:40und was weiß ich.
14:40Und dann hat er angefangen,
14:41mit mir ein bisschen Deutsch zu sprechen.
14:43Und das fand ich so ein tolles Kompliment.
14:45Das fand ich total süß von ihm.
14:47Und dann hat er mir gesagt,
14:49ob ich mit ihm vielleicht in die Gassen gehen würde,
14:52so ein bisschen in die Unterwelt vom Ding.
14:54Weil bei uns in der Produktion hat man gesagt,
14:56wir sollen bitte das Hotel nicht verlassen.
14:58Marseille ist gefährlich.
14:59Und dann hat er gesagt,
15:01ich nehme dich mit.
15:02Magst du mitgehen?
15:03So, ja, natürlich.
15:04Und da war es wirklich so,
15:05da hast du eine so eine Rollstür angekloppt,
15:07dann ist da so ein Fenster aufgegangen,
15:08da schaut einer mit dem Auge raus.
15:11Ja, ja, ja, ja.
15:13Und dann waren das so Spelunken,
15:15die eigentlich ausgeschaut haben,
15:16wie aus einem schlechten Film,
15:17wo du gesagt hast,
15:18na, also komm,
15:18die Dekoration ist übertrieben,
15:20so schaut das nicht aus.
15:21Aber so hat es genau ausgeschaut.
15:23Und das war meine Geschichte eigentlich.
15:25Und da hat man wieder gesehen,
15:26dass man oft eben so Sachen erfährt
15:28und dann plötzlich sagt er,
15:30warum redest du nicht mit mir?
15:31Und dann ist es eine Freundschaft geworden.
15:33Und die Hitlein wäre dankbar.
15:35Erstmal.
15:36Also.
15:41Die Hitlein wäre dann,
15:43wie ich mal zwei in zwei Wochen Französisch gelernt habe,
15:46aber es war halt für den Arsch.
15:48Nein, nein, nein, nein.
15:50Ich habe den Film auf Französisch gedreht
15:51und ich habe ihn sogar französisch synchronisiert,
15:54weil wir natürlich auch an Straßen gedreht haben.
15:56Wie hieß der Film?
15:57Und nach Le Tueur hieß er im Französisch.
16:00Auf Deutsch die Tür.
16:02Was?
16:03Genau, Hote Couture.
16:04Wie heißt der Kommissar,
16:05der Mörder und der Kommissar.
16:08Ich meine,
16:10beide Geschichten ist natürlich echt hohes,
16:12hohes Level.
16:14Weil ich meine,
16:15Bundesverdienstkreuz oder du drehst mit einer Ikone wie Jean Gabin.
16:18Also so ein Schauspiel,
16:20das ist jetzt erst schon mal beides mal.
16:23Mega glaubwürdig beides, ne?
16:25Das ist echt schwer.
16:27Ich glaube, das stimmt mit dem Bundesverdienstkreuz.
16:30Und das Blöde ist,
16:31ich glaube, beide Geschichten,
16:33aber ich muss mich für einen entscheiden.
16:35Aber ich glaube,
16:35das Bundesverdienstkreuz nur mal um eine Klasse mehr
16:38und der Jean Gabin,
16:41sorry,
16:41fährt dann zweiter Klasse.
16:44Heißt,
16:45der Jean Gabin,
16:46dein Französisch,
16:48tete, tete,
16:49cheneurie de la croissant,
16:52ist gelogen.
16:54Ich weiß nicht,
16:55was Lüge auf Französisch heißt.
16:59Heißt.
16:59Heißt.
17:00Heißt, ja.
17:02Ist Französisch.
17:03Heißt.
17:04Heißt.
17:04Also,
17:06Jean Gabin ist gelogen.
17:07Bundesverdienstkreuz auf Muskat-Drogen ist wahr.
17:12Und jetzt mach mal einen Trommelwirbel
17:13und dann löst du auf.
17:14Spannend.
17:24Muskatnuss.
17:26Gelogen.
17:28Bravo.
17:31Ich bin frei.
17:32Ja, scheiße.
17:36Das war echt geil gelogen.
17:36Boah.
17:39Hast du geil bist du?
17:41Ja.
17:42War gut.
17:44Muschi.
17:45Ich weiß,
17:48nach dem Preis kann nix mehr kommen.
17:51Das ist der Holzmichel erster Klasse.
17:54Keine Ahnung,
17:55ich fühl mich gerade so.
17:56Der allererste.
17:57Robinette Bundesverdienstmichel.
18:00Ohne Schwank.
18:01Das war echt geil gelogen.
18:02Tatsächlich, ja.
18:06Wer ist der Nächste?
18:07Ich hab keine Ahnung.
18:09Dann lüfte ich mal mein Geheimnis.
18:11Lüfte.
18:12Ich hab ja auch einen Grund,
18:14warum ich hier sitz.
18:15Und zwar bin ich der Halter
18:17der meisten Guinness-Weltrekorde
18:19in ganz Deutschland.
18:21Und stand heute...
18:28Der Halter, also du hast sie gewonnen
18:31oder nur du hältst, keine Ahnung.
18:34Es gibt ein Buch, wo die drin sind.
18:35Das Buch halte ich.
18:37Nein, Spaß.
18:37Also 106 halte ich Stand heute.
18:41106.
18:42Guinness-Weltrekorde.
18:43Ja.
18:44Und verschiedene Disziplinen.
18:46Also verschiedene...
18:47Da ist alles dabei.
18:48Essen, Laufen, Fangen.
18:50Also da gibt es tatsächlich keine Kategorie,
18:52wo ich nicht aktiv wäre.
18:54Es gibt sehr viel.
18:55Hast du auch einen Rekord in Haushaltsplanung?
18:57Die Bundesregierung könnte da Hilfe gebrauchen
18:59bei dem Thema.
19:00Da hast du es.
19:08Ich bin ein sehr guter Esser.
19:11Ich habe Kartoffelbrei.
19:12Ich habe einen Rekord für Kartoffelbrei essen
19:14in einer Minute.
19:15Ich habe Zündhölzchen mit der Zunge gelöscht.
19:18Ich habe Wackelpudding mit Stäbchen gegessen.
19:19Was hast du mit der Zunge gelöscht?
19:21Zündhölzer.
19:22Zündhölzer.
19:23Was man so macht?
19:24Es gibt tatsächlich Situationen,
19:25ich habe auch einen Rekord Bananen auseinanderreißen,
19:27die meisten in einer Minute.
19:29Das waren 119.
19:29Und da habe ich mir 30 Kilo Bananen gekauft.
19:34119 Bananen.
19:35Ich will dir nie wieder die Hand geben, Alter.
19:37Was ist mit dir los?
19:39119 Bananen.
19:40Die hat Hausverbot beim Aldi.
19:42Ja, das ist...
19:43Also definitiv...
19:48Ich bin der beste Kunde in meinem Supermarkt.
19:50Geil.
19:51Bist du das Berufliche?
19:52Ich meine, nur 106 Rekorde.
19:54Du musst ja dann in Disziplinen viel Zeit verbringen.
19:57Hast du einen Beruf?
19:57Tatsächlich.
19:58Ich habe einen ganz normalen Beruf.
19:59Ja, möchte ich mal sagen, ja.
20:01Magst du irgendwas?
20:02Ja, was ist mit deinem Beruf?
20:03Aber es sind die 126 Rekorde.
20:05Ne, ich habe tatsächlich einen ganz normalen Beruf.
20:07Also ich bin dann aber von einer Recyclingfirma.
20:10Und ja, Rekorde sind dann tendenziell eher am Wochenende.
20:14Aber ja, ist schon sehr zeitaufwendig, doch.
20:18Was ist der Rekord, auf den du sagst, das ist der Heftigste oder wo du am stolzesten bist?
20:23Also, da gibt es viele, wo ich sehr lange trainieren musste.
20:27Also ich glaube mal, einer, wo aus der Reihe fällt, ist die längste Zeit eine brennende Fackel mit den Zehen
20:31zu halten.
20:32Aber ich habe mit allem gerechnet.
20:35Ich habe mit allem gerechnet.
20:37Aber du damit.
20:38Maxi, Sintus, in der Zunge, Fackel, also ganz ehrlich, das ist ein Fall für Olympia.
20:46Ja, absolut.
20:46Also ganz ohne Spaß.
20:47Fackel mit dem Mund über den Kontinent drauf.
20:50Wenn wir das nächste Mal Olympische Spiele machen, möchte ich, liebe Leute da draußen,
20:54dass dieser Mann für vier Wochen die Spiele ist, die Fackeln seine Mord hat.
20:59Ja.
21:00Und.
21:00Bin ich gut.
21:01Das wäre was Neues.
21:02Ich bin dabei.
21:03Das wäre was Neues.
21:04Ja, sofort.
21:05Aber.
21:06Also ich bin jetzt definitiv bereit für die nächste Geschichte.
21:10Weil ich meine, wenn da jetzt noch Luft nach oben ist, erzähl.
21:13Wird die besser, meinst du?
21:14Also das, krasser kann es ja nicht sein.
21:18Ha, weiß ich nicht.
21:19Würde ich nicht behaupten.
21:21Okay.
21:22Also ich habe 2012 die wahrscheinlich größte Hausparty in der gesamten Stadt, ich würde
21:30sogar wahrscheinlich des gesamten Bundeslandes veranstaltet.
21:34Hausparty?
21:35Hausparty, ja.
21:36Also 2012, da habe ich gerade so mein Abi gehabt und wurde auch 18 und ja, da wollte
21:43ich feiern.
21:44Also mein Abitur und 18.
21:46Zugleich.
21:47Und dann dachte ich mir, das wäre doch eine gute Idee, weil meine Eltern waren im Urlaub.
21:51Die sind recht regelmäßig im Urlaub.
21:52Das war so die Zeit, da durfte ich dann auch zum ersten Mal so ein bisschen, ja, konnte man
21:57mir das Haus mal so ein bisschen anvertrauen.
21:58Und ja, dumme Idee, das wissen die jetzt im Nachhinein auch, aber damals konnte man Partys
22:10ja noch auf Facebook veranstalten.
22:12Also man konnte die Einladungen versenden und da gab es einen Clou, wenn man die Einladung
22:18nicht auf Privat gestellt hatte, dann war die automatisch öffentlich und konnte von
22:24jedermann geteilt werden und konnte auch von jedermann, konnte jeder hinzugefügt werden
22:29in diese Gruppe.
22:30Ursprünglich hatte ich mal mit 20, 30 Leuten eigentlich mal geplant.
22:35Naja, dann hatte man statt 30 Leute waren es, also die Polizei hat im Nachhinein gesagt,
22:41über 1000.
22:42So hat die Bild-Zeitung zumindest berichtet.
22:45Über 1000?
22:46Über 1000, ja.
22:47Also ich habe sie nicht gezählt, aber das wäre ja noch ein Weltrekord gewesen.
22:54Tatsächlich, ja.
22:55Definitiv.
22:56Über 1000.
22:58Ja.
22:59Aber waren die alle auf einmal da?
23:01Ich meine, was ist das für ein Haus?
23:04Ich habe so eine Geschichte mal gehört.
23:06Also ich weiß nicht, ob es deine war, aber ich habe das mal gehört, dass sie so ausgeufert
23:11ist, dass wirklich die Polizei kommen musste, weil es waren so viele Menschen da plötzlich
23:15im Garten gestanden und in den Straßen.
23:18Ich meine, die 1000 Leute, da werden ja auch viele immer sauer gewesen sein, weil die kommen
23:21zum Feiern, wo ist der Alkohol?
23:23Ich meine, zum Essen gab es genügend, weil bei dir lagen ja, ich glaube, eine Tonne Bananen
23:27rum und 1000 Liter Kartoffelbrei, also das dürfte ja ausgereicht haben zu versorgen.
23:33Aber Alpohol.
23:33Ja, die haben sich von den Bananen dann noch bedient und dann sind sie gefreut.
23:36Die haben auch alles das Haus gefunden, weil der Weg mit Fackeln ausgeleuchtet wurde.
23:40Und Bananen.
23:46Jungen Frauen am Boden liegen.
23:47Das waren alles Schüler von ihm, die alle die Fackeln mit dem Mund so gehalten haben.
23:52Nein, aber was ist passiert, wurde das Haus, ich meine, das sah anders aus danach, oder?
23:56Weil ich meine, ich kann mich erinnern an Hauspartys, also wir haben auch nur vielleicht
24:0110, 12 Leute gebraucht, um mein Wohnzimmer so zu verändern, dass es bei schöner Wohnen
24:07nimmer eingestellt wurde.
24:09Also, es war eine Vollkatastrophe, also es reicht ja schon bei Kleinpartys, dass irgendwann
24:15ein Spiegel kaputt geht, aber es war eigentlich alles demoliert.
24:18Also der Sachschaden war bei über 20.000 Euro, ja es war, da war alles kaputt.
24:24Der Fernseher war eingeschlagen, die Waschbecken waren ausgehoben.
24:29Also Scheiben, Spiegel, Fernseher, das Hofer fällig versaut, also es war richtig teuer.
24:35Es haben auch Sachen gefehlt, einfach, also war für meinen Vater das ein oder andere.
24:39Sag mal, mit wie viel Alkohol bist du in die Party eingestiegen, wie viel hast du denn
24:42bereitgestellt?
24:43Einfach mal, dass wir mal ein Bild haben.
24:44Es war gar nicht mal so viel Alkohol.
24:46Also es sollte ja ursprünglich mal für so 30 Personen eigentlich reichen, aber das hat
24:51keinen interessiert.
24:52Die haben ihr eigenes Zeug mitgenommen und irgendwann konnte man es nicht kontrollieren.
24:55Also irgendeiner, den man nicht kennt, der ist ja immer da, aber man hat dann schon
25:00gemerkt, irgendwie wurde es langsam.
25:01Ja, in dem Fall waren es nicht nur einer, den man nicht kennt, sondern 900, die man nicht
25:05kennt, sind immer da.
25:06Also es ging so stetig und man hat schon gemerkt, oh, irgendwie so, ne.
25:10Aber das ist ja wahrscheinlich so, die sind vorne bei der Haustür rein, ich habe es hinten
25:13einfach aufgelassen, du da hinten draußen das Klo, da sind wieder 100 raus, dann konnten
25:17wieder 100, das ist ja krass.
25:20Das war krass, ja, also auch so im Nachhinein, also es war einfach alles zerdeppert und die ganze
25:25Straße war gefüllt, also ich wohne so ein bisschen Ortsteil von Augsburg, also da ist
25:29noch, ja, Stadtrand, sag ich mal, einigermaßen ländlich.
25:32Augsburg auch noch, Regierungsbezirk, Schwaben.
25:35Richtig, ja.
25:38Sehr gut.
25:38Ich muss investigativ fragen, ich mache jetzt diese Handbewegung, haben, als seine Eltern
25:43wieder kamen, haben sie was bemerkt?
25:50Ich kann mich, ich kann mich so, ich erinnere mich, meine Eltern kamen zurück, wir haben
25:56alle, mein Gott, die Couch, mein Gott, ich war so, und dann war so, was ist mit der Couch?
26:01Was, nix, da hat ja einer draufgekotzt, na, das war die Katze.
26:06Das war Mama wieder.
26:07Wir haben keine Katze gehabt, das war ein schwieriges Unterfangen.
26:10Das war der Nachbar.
26:11Uschi, was glaubst du denn?
26:13Nein, es liegt auf der Hand, dass es die Party war, finde ich, aber weil es eben so auf
26:18der Hand liegt, ist vielleicht doch das andere.
26:22Es liegt schon auf der Hand.
26:22Weil die Geschichte ist vielleicht, ich habe das gelesen damals, ich hoffe, wenn du das
26:26warst, dann warst natürlich du die Sache, ja.
26:28Schau mich mal an.
26:31Nein, pass auf, pass auf, hier passiert gerade ein Schauspiel, die macht gerade hier den
26:37absoluten Fake-Ding, die will mich auf eine falsche Spur leiten, was sie eigentlich saugut
26:42macht, aber ich glaube ihr jetzt einfach nicht.
26:44Ich glaube, obwohl es eigentlich völlig abstrus ist, ich meine auch bei Werten, das haben Menschen
26:49Dinge getan, wo du denkst, ja, schön, dass du noch ein Restleben hast, 106 Rekorde, 106
26:54ist viel, wie dick ist denn das Buch?
26:57Ich denk mir halt, wenn ich einen Sohn hätte, der Weltrekorde mit Fackeln aufstellt, lass
27:03ich den allein zu Hause.
27:06Das ist zum Beispiel eine sehr gute Frage.
27:10Aber, ja, es gibt ja nur einige, ja, ja, ich weiß.
27:14Deswegen, die zwei Parallelen gehen ja nicht zusammen.
27:17Der Vater, der weiß, die Fackel, der lebt nicht in dem Universum von, aha, ich habe ihn
27:22allein gelassen.
27:23Stimmt, die Marvel-Multiversum-Theorie, habe ich nicht bedacht.
27:26André allein zu Hause, das ist das Naheliegende.
27:29Boah, du bringst mich jetzt schon wieder, jetzt bringst du mich wieder auf die andere
27:32Spur.
27:33Ich darf nicht lange rumfackeln.
27:37Ähm, pass auf, fackelt schon wieder rum, ne?
27:42Nein, ich lege mich fest, doch, also es liegt, nein, 106, es geht nicht ins Buch, das bringt
27:47mich jetzt zureinander, weil wenn es 106 im Null, das ist gelogen, Guinness-Buch ist gelogen
27:53und jetzt gibt es einen Trommelwirbel und dann schaust du mir in die Augen, kleiner, großer
27:58Und dann schaust du mir in die Augen.
27:59Und dann schaust du mir in die Augen.
28:04Du liegst leider falsch.
28:06Ich habe...
28:07Ohhhh!
28:12100 Sek!
28:15Respekt!
28:16Respekt!
28:18Geil!
28:20Ja, ich gratuliere zum Beugnen in Holz.
28:25Danke schön.
28:26Hey!
28:27Ohhhh!
28:28Der ist schlimm.
28:28Der ist auch alt.
28:29Ahja, weißt du was?
28:31Da, guck!
28:32Bitteschön, nicht das...
28:34The most minutes with a fackel in the mouth.
28:37The most jelly eaten with chopsticks in one minute, 716 grams.
28:42The most jelly in the stiff!
28:44Ich hätte einen Vorschlag, wie wäre es, wenn ihr meinen Rekord vielleicht jetzt hier
28:49und jetzt live testet.
28:56Das heißt, wir sollen testen, wie man mit Stäbchen...
28:59Genau, ich würde es dir zeigen.
29:03Zeig's mir!
29:08Ich meine, nach der Muskatnuss kann sie ja nichts mehr umhauen.
29:11Das ist ja ein Stück, das ist ja...
29:13Ich dachte, das ist einfach nur eine Masse.
29:15Das sind ja...
29:16Nö, also man kann sich das so portionieren, wie man möchte.
29:18Ich denke, das dürften jetzt so 500 Gramm sein.
29:21Ich habe vielleicht ein bisschen mehr.
29:22Und im Endeffekt, äh...
29:24Ich habe das schon so ein bisschen proportioniert.
29:26Auf die Plätze fertig, oder wie?
29:28So...
29:28Alle bereit?
29:29Und los!
29:34Ich habe das...
29:35Ich nehme gar nichts rein!
29:39Ja!
29:47Ich nehme gar nichts rein!
30:00I feel like I was being used in RTL.
30:04I feel like I was being used in RTL.
30:05Oh, that's crazy.
30:06I've managed to eat more than you.
30:09I had one pound.
30:12I have only one pound.
30:15Bravo.
30:17Frau Klaas.
30:21Nach dem Wackel ...
30:22Oh, is this greislich.
30:24Oh, oh ...
30:26Oh ...
30:29Oh ...
30:30Das ist ja eklig.
30:32Ich liebe diese Sendung, weil bei mir oft in ein paar Sekunden ...
30:37Ja, nein, doch ...
30:39Und dann anders.
30:40Egal, ich hab noch eine Chance.
30:43Maxi, was ist die Headline deiner ersten wahren Geschichte?
30:48Ich hab keine Geschichte.
30:49Ich bin nur wegen Frau Klaas hier.
30:50Okay.
30:52Ja, schön, dass ...
30:53Ich wollt mal Frau Uschi Klaas kennenlernen.
30:57Und was hier so gutes Essen gibt.
30:59Boah, ich muss den Pudding verarbeiten, ehrlich.
31:02Ähm ...
31:03Es ist eine Story, die erzähle ich nicht gern, weil es echt peinlich ist.
31:10Und ...
31:11Ich musste es auch abklären, zu Hause, ob ich die erzählen darf.
31:15Ja, weil es echt nicht cool ist.
31:17Aber ich hab mal einen Hochzeitsantrag gecrasht.
31:20Ist jetzt schon gut.
31:22Ja.
31:22Und es war nicht mein eigener, es war von jemand anderem.
31:26Und zwar war das 2014 so.
31:29Ja, und das war auch so die Zeit, wo ich so gerade angefangen hab, mit Comedy so ein bisschen Geld
31:33zu verdienen.
31:34So, dass ich mir so vier Tage Mallorca in der Nebensaison leisten konnte.
31:41Also hab ich gedacht, komm, ich mach jetzt Mallorca-Urlaub hier mit meiner Freundin.
31:46Ganz toll.
31:47Und waren wir in Alcudia.
31:49Und dann gehen wir da so an der Promenade am Meer und so.
31:52Und da seh ich so ein Schild, wo draufsteht, ich übersetze es mal auf Deutsch, stand auf Englisch da.
32:01Rundfahrt mit Luxusjacht.
32:04150 Euro.
32:05Dachte ich mir, Max, was kostet die Welt?
32:09Frag mal deine Freundin, ob sie auch Geld hat.
32:14Und dann haben wir uns gesagt, wir machen das jetzt mal.
32:16Ja, das ist geil und wollen wir uns einfach mal gönnen.
32:19Und da hast du so eine Rundfahrt gemacht, bist ja aus dem Hafen von Alcudia raus zu so einer Bucht.
32:24Da warst du dann eine Stunde und dann bist du wieder zurück.
32:26So, das war was Besonderes, weil das war das erste Mal als Paar, dass wir zusammen auf einem Boot waren.
32:33Und es war das erste Mal, dass ich gemerkt habe, dass ich sehr schnell seekrank werde.
32:39Wirklich, ich komme aus diesem Hafen Alcudia.
32:43Ich bin auf dieser Luxusjacht.
32:46Riesenschiff, Riesenteil, bin auf dieser Luxusjacht.
32:49Ich fahre aus dem Hafen Alcudia raus.
32:51Wir drehen gerade so Richtung Meer und ich merke schon so, das ist nicht gut.
32:57Und das Schlimme ist, wer das kennt, sie krank.
33:01Es fängt ja so leicht an und wird ja dann immer schlimmer und steigert sich.
33:05Es ist ätzend.
33:07Ja, das Einzige, habe ich mal in einem YouTube-Video gehört, das Einzige, was da hilft, ist Apfelkuchen.
33:11Schmeckt runter, genau gleich wie raus.
33:14Ach so, okay, ja.
33:18Und da waren wir halt bei dieser Bucht und mir wurde wirklich immer schlechter.
33:22Und meine Frau ist halt auch so, sie ist so ein empathischer Mensch, ihr wird aus Empathie auch schlechtern.
33:28Ja, weil sie sieht dich dann leiden und sagt dann so, oh Gott, oh mir ist auch schlechtern.
33:32Da war ich aber noch deine Freundin, oder?
33:34Damals Freundin.
33:35Damals, danach haben wir tatsächlich geheiratet, ja.
33:37Das hat sie dann überzeugt.
33:39Das hat sie dann überzeugt.
33:40So, dann fahren wir zurück und dann sagt er, du pass auf, die Rückfahrt wird es noch ungefähr eine Stunde
33:46dauern.
33:46Und ich so, oh Gott, das will ich niemals überleben.
33:48Und dann, kurz vorm Hafen in Alkudia, habe ich gesagt, jetzt kann ich nicht mehr.
33:53Jetzt ist es vorbei.
33:54Du merkst das ja, es kommt ja so schubweise und irgendwann sagt das System, mein Lieber, jetzt ist raus.
34:01Kein Pudding mehr, es reicht.
34:03Kein Wackelpudding, Rekord mehr, alles.
34:05Und dann, genau, keine Rekorde mehr für heute.
34:07Und dann ist es wirklich so, dass ich gesagt habe, ich muss jetzt über die Reling kotzen, keine Chance.
34:11So, das heißt, ich stehe auf, weiße Hose, alles, ja.
34:14Stehe auf, beug mich über die Reling und lass alles aus mir raus, was ich auch, glaube ich, seit Jahren
34:23in mir behauptet habe.
34:24Oh Gott.
34:25Jetzt ist aber hier das Ding.
34:27Das war eine zweistöckige Yacht.
34:30Oh.
34:33Und man merkt ja, wenn man das mal so gemacht hat, es geht ja einem da kurz besser.
34:38Ja.
34:38Aber parallel mit meinem Besserwerden höre ich auf einmal, ah, iiiiih, dann habe ich wirklich ein Pärchen erwischt.
34:48Nein.
34:48Den Typen, wie er wirklich original so dastand und gerade einen Antrag gemacht hat und die Kotze ist ihm so
34:58auf den Arm tatsächlich.
35:00Ja.
35:02Und das aller schlimmste, beide, beide haben was abbekommen.
35:11So war das dann in dem Moment.
35:13Ja, so habe ich ein Heiratsantrag gecrashed.
35:16Aber, aber, weißt du, ob die beiden dann doch irgendwann noch geheiratet haben, oder?
35:26Das weiß ich nicht.
35:28Komisch, die wollten keinen Kontakt irgendwie mit mir halten.
35:31Die Frau, also die, ne, die zukünftige, die war wirklich auch so sauer, weil sie hat sich halt wirklich auch
35:37gefreut.
35:38Das hast du halt dann auch wirklich gemerkt so.
35:40Also ich glaube, die waren einfach stinksauer und auch angeekelt.
35:44Also es war crazy.
35:46Ähm, boah, du schaust mich pokerface-mäßig an.
35:50Ich glaube jetzt mal und jetzt höre ich mir die zweite an.
35:53Und dann entscheide ich mich.
35:54Okay.
35:55Weil ich muss ja immer schauen, ich will den nicht verlieren.
35:58Ja, also die zweite, die ist, ähm, die ist recht crazy.
36:02Und zwar, weil, äh, da geht es um einen Menschen, der, also eine Ikone ist.
36:11Und zwar wäre ich um ein Haar der Schwiegersohn von Robin Williams geworden.
36:15Äh, der Comedian.
36:16Der Comedian und hier ist er mehr als Schauspieler auch bekannt, Robin Williams.
36:20Es gibt auch ein Foto davon, weil ich war ja mal auf dem Comedy Day in San Francisco.
36:23Da sieht man auch, wie ich damals aussah.
36:25Oh, so niedlich.
36:28Wer bist du denn von dem?
36:29Nein.
36:31Ähm.
36:33Und das, das war halt echt ein krasser Moment tatsächlich damals.
36:36Einfach mal so ein Icon irgendwie kennenzulernen.
36:39Und das war der Comedy Day.
36:40Das ist einfach so ein Benefits in San Francisco.
36:43Und, ähm, dann war ich da hundsnervös die ganze Zeit.
36:49Weil ich musste ja auch Englisch spielen und so.
36:51Man merkt, Deutsch kann ich auch nicht so gut.
36:53Und, ähm, dann war ich da Backstage.
36:58Haben da ein Buffet aufgebaut für alle Comedians.
37:00Und dann war, neben mir spricht mich so ein, so eine junge Frau an, ja.
37:04War ein bisschen, weiß ich nicht, ungefähr so alt wie ich damals.
37:07Und sagt so, ja, ich kann so die Mini-Burger empfehlen.
37:09So, die sind ganz geil.
37:10Die hatten so geile Mini-Burger und so.
37:12Und dann kommen wir so ins Quatschen.
37:13Dann hat sie mich gefragt, was ich so mach.
37:15Und ich so, ja, ich, äh, tret auf.
37:17Ja, Comedy.
37:18Und dann sagt sie, ja, ja, ich kenn auch Comedians und so.
37:20So, ihr seid immer so im Kopfkino und so.
37:23Und, äh, dann musste ich auf die Bühne.
37:26Ja.
37:26Dann bin ich auf die Bühne hoch.
37:285.000 Leute.
37:29Golden Gate Park.
37:31Alter.
37:31Der Auftritt ging halt komplett in die Hose.
37:33War wirklich 5.000 Leute.
37:36Schweigend.
37:36Ja.
37:38Ich bin dann so klein mit Hut von der Bühne gegangen.
37:40Und, äh, ich hab halt auch Witze über Computerspiele gemacht, ja.
37:45Das war so mein erster Humor.
37:47Und sie sagt so, hey, ich zock auch.
37:49Äh, was spielst du denn so?
37:50Wir haben nur über Videospiele geredet.
37:52Michi, ich dachte nicht, dass das möglich ist, dass es eine Frau gibt,
37:57die wirklich mit über, nur über Videospiele, Animes, Mangas,
38:01der ganze Scheiß, den ich geil finde.
38:03Ich seh's in deinen Augen.
38:04Ja, es war so geil.
38:06Die Fackel brennt.
38:07Ja.
38:08Ja, ja.
38:08Es war der Hammer.
38:09Und mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich gar nicht nach den Namen gefragt hab.
38:13Und dann frag ich so, äh, wie heißt du denn?
38:15Wie ist denn dein Name?
38:16Und dann sagt sie, ich heiß Zelda.
38:18Und ich so, oh mein Gott, Legend of Zelda.
38:21Ist ein Computerspiel.
38:22Und sie so, ja, das hör ich öfter, dass ich genauso heiß.
38:25Ja.
38:25Mein Papa hat mich so genannt.
38:27Und ich so, was für ein geiler Papa muss das sein?
38:30Also ich, ich, ich, ich würde meine Tochter nie Iron Man nennen oder irgendwie sowas, ne?
38:34Aber.
38:34Aber es wär saulust.
38:35Es wär so geil.
38:36Es wär saulust.
38:37Es wär mega gut.
38:38Ja.
38:39Tor, komm mal her.
38:41Tor, komm mal her.
38:41Weißt du?
38:43Wolverine hat schon wieder was in der Reisen.
38:44So auf Bayerisch auch noch.
38:45Ja, ja.
38:47Und dann bin ich halt dann mit Zelda, bin ich noch, also der Golden Gate Park, der ist
38:51so direkt nicht weit weg von der Bay Area.
38:54Weißt du, wo du auch die Golden Gate Bridge siehst?
38:57Wunderschön.
38:58So, dann gehen wir da so entlang.
38:59Und dann haben wir so einen Kaffee gefunden.
39:01Dann haben wir uns da hingesetzt.
39:02Dann hab ich während diesem Date einen Anruf bekommen.
39:07Hey, wir könnten noch in Mill Valley im Frogmorton Theater.
39:11Da treten alle Comedians nochmal auf.
39:14Willst du mitmachen?
39:14Sag ich, alles klar.
39:15Mach ich nochmal ein Set.
39:16Dann sagt Zelda, weißt du was, ich komm mit.
39:19Und ich so, hm, okay.
39:20Dann war sie da.
39:21Und sie auch.
39:23Ich mach mal einen Auftritt.
39:24Bisschen besser gelaufen.
39:26Abend geht dem Ende zu.
39:28Auf einmal, als letzter Überraschungsgast wird angekündigt, Robin Williams.
39:34Und Robin Williams, ich mach das jetzt hier auf der Bühne.
39:37Robin Williams kommt so auf die Bühne in Unterhosen mit so einem Bollen an Klamotten,
39:47schmeißt den mitten auf die Bühne und sagt, ich mach jetzt einen Reverse Strip-Dee.
39:54Einen umgekehrten Strip-Dee.
39:57Und dann hat er sich zu Joe Cocker, leave your head on, angezogen.
40:04Es war, Leute sind ausgerastet.
40:08Neben mir eine Frau aus dem Stuhl gehabt.
40:11Ah, ha, ha, ha, ha, ha.
40:13Ich habe Menschen noch nie so lachen sehen.
40:16Robin Williams zieht sich an.
40:18Und die Schlusspointe war, er hat sich einen 100-Dollar-Schein aus der Hose gezogen
40:23und einem alten Mann in der ersten Reihe zurückgegeben.
40:27Der ganze Saal explodiert.
40:30Zelda lehnt sich zu mir rüber und sagt, by the way, that's my dad.
40:50Und ich so, oh mein Gott, ich sitze neben der Tochter von Robin Williams und sie mag mich.
40:58Es hat mich total überfordert.
41:02Pass auf, ich glaube, dass deine Strategie ist, dass du glaubst, dass ich nie erwarten würde,
41:11dass du über eine Ikone wie Robin Williams, dass du mir da einen Scheiß erzählst.
41:16Ich glaube, damit spielst du.
41:20Ja.
41:20Ich glaube, auch wenn ich weiß, du warst bei dem Auftritt, deswegen ist es für mich jetzt,
41:26du führst mich aufs glatte Eis.
41:29Ich glaube, deine Robin Williams-Geschichte mit Anhang seiner Tochter ist gelogen.
41:37Und das andere ist wahr.
41:39Also wir, ich glaube jetzt einfach mal, die Hochzeit wurde oder der Antrag wurde etwas je unterbrochen.
41:46Und ich lege mich fest, genau, Trommelwirbel jetzt auf einer weißen Unterhose, auf dem Hintern eines weißen Mannes.
42:00Und jetzt möchte ich, ich ...
42:04Du hast recht.
42:06Ah!
42:07Oh!
42:08Ja!
42:09So!
42:11Aber es ist so knapp.
42:13Ja, wagt ab.
42:13Wagt ab.
42:15Ja, ja.
42:16Wagt ab.
42:17Wagt ab.
42:18Wagt ab.
42:19Wagt ab.
42:21Wagt ab.
42:22Weil das Ding ist so, weil ich weiß, wie du mit, über Eva, wie du ...
42:27Ja, aber wir haben auch noch einen Beweis.
42:30Ja, weil meine Frau wollte unbedingt auch noch was dazu sagen.
42:33Wir hatten uns erst Käse und Wein reingezogen.
42:35Und als das Meer dann welliger wurde, dann wurde es immer schlimmer.
42:38Man macht es komplett grün und weiß auf der Reling.
42:41Ähm, ja.
42:42Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf.
42:44Weil es dann der Wein und der Käse wieder raus mussten.
42:46Und dieses Fader da drunter stand.
42:48Oh!
42:48Das hat mich noch nie so geschämt.
42:52Oh mein Gott!
42:55Also, aber ...
43:00Es waren so tolle Geschichten.
43:03Ich bedanke mich wirklich, dass ihr da wart.
43:05Ich ...
43:05Ich liebe es.
43:08Und ja.
43:09Also, Maxi Zettmauer, André und Stieg Klaas.
43:13Und ja, ich hoffe, wir sehen uns wieder in einer nächsten Folge.
43:16Find the liar.
43:18Find the liar.
43:18Denn bei mir lügen sie richtig.
43:20Ja.
43:26Und bitte.steig
43:32und verseros. Ich wünsche
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