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  • vor 4 Stunden
Smartwatches, Smart-Ringe, Armbänder und mehr: Der Markt der sogenannten Wearables ist voll von kleinen Helfern, die unsere Gesundheit rund um die Uhr tracken.

Für GameStar Tech teste ich Woche für Woche all diese Geräte auf Herz und Nieren. Wie ich das genau mache und welche Aspekte ich dabei berücksichtige, zeige ich in diesem Video.

Die Kapitel in der Übersicht:

00:00 Intro
00:33 Auspacken
01:26 Aktivitäten
06:07 Schlaftracking & Wohlbefinden
09:00 Akkulaufzeit, Features, Datenschutz

Das Video ist durch meinen Test der Nikon ZR entstanden, mit der ich es hauptsächlich gefilmt habe. Wenn ihr mein Fazit zu dieser Kamera sehen möchtet, findet ihr es hier.

- Ich habe die für mich beste Videokamera getestet und will nie wieder zurück (Nikon ZR Review)

Ihr habt Fragen oder (konstruktive) Verbesserungsvorschläge? Schreibt sie gerne unten in die Kommentare!
Transkript
00:00Ich habe schon unzählige Smartwatches für GameStar Tech getestet.
00:03Ich nehme sie mit zum Laufen, Intervalltraining, Wandern, Schlafen und vieles mehr.
00:08Und genau darum soll es in diesem Video gehen, nämlich euch zeigen, wie ich diese Teile überhaupt teste und wie
00:14mein Testurteil überhaupt zustande kommt.
00:16Dabei ist die Herangehensweise im Vorfeld vom jeweiligen Modell grundverschieden.
00:20Während Smartwatches wie die Pixelwatch oder Galaxy Watch den Fokus auf smarte Features legen, setzen Hersteller wie Garmin, Suunto, Polar
00:30und Co. den Fokus auf eine Vielzahl von Sportfeatures.
00:33Ich würde sagen, wir überspringen den Teil, indem ich die Smartwatch aus der Verpackung nehme.
00:39Denn seien wir ehrlich, das Unboxing-Erlebnis hält sich 2026 ähnlich wie bei Smartphones in Grenzen.
00:46Dennoch müssen wir mit einem trockenen Einstieg starten, nämlich den Ersteindruck.
00:50Dabei schaue ich selbstverständlich, wie die Smartwatches gefertigt sind und bei Outdoor-Smartwatches, wie robust sie sich anfühlen.
00:57Sind die Ränder sauber abgeschlossen oder gibt es andere Auffälligkeiten?
01:01Viel entscheidender ist für mich allerdings das Armband, das im Lieferumfang breit liegt.
01:05Mittlerweile sind viele Smartwatches alles andere als klein und ein gutes Armband entscheidet darüber, wie lange ich sie am Handgelenk
01:13tragen möchte.
01:14Und eigentlich wollen wir sie ja 24-7 am Handgelenk tragen, zumindest die meisten.
01:18Nach der Ersteinrichtung in der App nehme ich die Smartwatch relativ schnell zu einem ersten Test auf meine Laufstrecke.
01:25Und da nehme ich euch jetzt auch mit.
01:44Hier fängt der Test an.
01:46Wir laufen circa 7 bis 10 Kilometer, ganz entspannt, ohne Druck, mit Smartwatch und Brustgurt.
01:53Das liegt eng am Körper an, also an der Brust.
01:56Es hat Elektroden.
02:00Das sieht man hier, die die elektrischen Signale des Herzens misst.
02:06Es gilt als der Goldstandard zum Messer in der Herzfrequenz im Consumer-Bereich.
02:10Aber warum ist das überhaupt wichtig?
02:12Naja, weil die Smartwatch anhand der hohen Herzfrequenz während des Trainings abließ, wie anstrengend das Training für uns war.
02:19Und diese Werte sind wiederum ausschlaggebend für weitere Indikatoren, wie Body Battery, die am nächsten Tag aussagt, wie fit ich
02:26für den nächsten Tag bin.
02:27Das alles will die Smartwatch ja auch auswerten.
02:30In der Regel können Smartwatches außerdem bei niedrigen Herzfrequenzen relativ genaue Werte wiedergeben.
02:36Aber eben bei hohen Herzfrequenzen, da trennt sich die Spreu von Weizen.
02:40Neben diesen Lauftrainings mache ich meistens noch einmal in der Woche ein High-Intensity-Intervall-Training.
02:45Bei diesem Training schießt die Herzfrequenz sehr schnell nach oben und ich möchte damit schauen, wie Smartwatches und auch Smartringe
02:51und andere Wearables damit klarkommen.
02:53Denn damit haben die Geräte noch immer Schwierigkeiten, im Gegensatz zum Laufen, in denen die Herzfrequenz immer Stück für Stück
03:00nach oben geht.
03:00Was ich hin und wieder immer noch bei Smartwatches mache, ist Schritte messen.
03:04Ich habe hier einen Schrittzähler, der meine Schritte ziemlich akkurat trackt, weil er auf meine Schrittlänge kalibriert ist.
03:10Das mache ich aber immer seltener, weil es sich bei Smartwatches meistens nicht mehr lohnt.
03:15Diese Dinger tracken die Schritte inzwischen schon so akkurat, dass wir da von einer Differenz von 5 bis 10 Schritten
03:22sprechen.
03:23Allerdings gibt es auch noch Ausnahmen und dann mache ich das nur, wenn ich am Ende des Tages feststelle,
03:29dass die gemessenen Schritte dieser Smartwatch einfach nicht stimmen können.
03:33Wer schon einmal seine Schritte mit einer Smartwatch getrackt hat, weiß ganz genau, wie viele Schritte er pro Tag oder
03:38sie pro Tag läuft.
03:40Bei mir sind es, wenn ich mich nicht viel bewege, zwischen 2.000 und 3.000 selten mehr Schritte pro
03:45Tag.
03:46Wenn eine Smartwatch am Ende des Tages mir aber auf dem Zähler 4.500 oder sogar 5.500 und mehr
03:52Schritte anzeigt, ist etwas faul.
03:54Dann nehme ich diesen Schrittzähler und gehe nochmal in eine Strecke von 2.000 Schritten ab, die ich mittlerweile ganz
03:59gut kenne und schreibe mir die Differenz auf.
04:02Darauf aufbauen kann ich eigentlich schon feststellen, dass bei höheren Schritten, also 5.000, 10.000, 15.000, die Differenz
04:10immer weiter zunimmt
04:11und dann dieses Gerät zum Schritte zählen nicht die optimale Wahl ist.
04:15Smartringe haben übrigens immer noch die meisten Probleme, Schritte akkurat zu tracken.
04:20Speziell für Outdoor-Smartwatches teste ich natürlich auch noch GPS-Funktionalitäten wie die Routennavigation.
04:26Also wie akkurat erkennt die Smartwatch, ob ich gerade in einer Kreuzung bin und mir einen Abbiegehinweis auf die Uhr
04:32angibt.
04:32Darüber hinaus gibt es für Garmin, Suunto und MS-Fit Smartwatches viele weitere Funktionen, darunter etwa Roundtrip-Routing,
04:39das basierend auf meinem Standort mir Wanderrouten, basierend auf meinen Eingaben zu Kilometer-Strecken vorschlägt.
04:47Das sind natürlich super Features, die ich in meinen Artikeln immer gerne mit einfließen lasse oder auch daraus Kolumnen entstehen.
04:53Das war es soweit zu den Aktivitäten und Outdoor-Features, die ich in meinen Tests mit einfließen lasse.
05:11Daheim wieder angekommen, heißt es natürlich erst einmal ausruhen und danach dokumentieren.
05:16Ich schaue dazu in die App der Uhr und in die App des Brustgurtes.
05:20Wie hoch war meine Herzfrequenz im Schnitt und im Peak bei der Uhr, wie hoch beim Brustgurt?
05:26Zusätzlich schaue ich mir das Diagramm zur Herzfrequenz an.
05:30Gibt es irgendwelche Ausreißer oder liegen die Werte nah beieinander?
05:33Da sowohl es bei der Uhr als auch beim Brustgurt zu Fehlern kommen kann, wiederhole ich die Trainings möglichst mehrfach.
05:40Wie oft hängt natürlich davon ab, wie lange mir die Uhr zur Verfügung gestellt wird.
05:45Das variiert von Hersteller zu Hersteller, in der Regel sind es aber zwei bis sechs Wochen.
05:49Achso, und natürlich schaue ich auch explizit danach, ob die Distanz genau getrackt wird.
05:55Was heutzutage zumindest bei den Smartwatches dank moderner GPS-Technologie fast immer der Fall ist.
06:02Und das war es im Grunde auch zu dem ersten Testtag.
06:06Naja, nicht ganz.
06:13Das Schlaftracking spielt schließlich ebenfalls eine große Rolle.
06:17Dazu nehme ich meistens den Aura Ring 4, der für seine akkuraten Schlafdaten bekannt ist.
06:23In der Regel nehme ich außerdem ein weiteres Gadget, um einen größeren Vergleich machen zu können.
06:28Voraussetzung hierfür, das Gerät muss möglichst genau sein und im besten Fall klinisch validiert worden sein.
06:34Im Klartext heißt das, die Daten wurden gegen echte medizinische Geräte geprüft.
06:39Das heißt jedoch nicht im Umkehrschluss, dass diese Geräte 100% genau sind.
06:43Mit einem Schlaflabor können sie selbstverständlich nicht mithalten.
06:47Denn die Schlafphasen werden von Smartwatches und Co. noch immer anhand der Herzfrequenzvariabilität, der Herzfrequenz sowie der Bewegung und mehr
06:56im Schlaf geschätzt.
06:57Für einen Vergleich wäre also so ein Teil die eigentlich akkurate Wahl.
07:02Dieses Gerät misst nämlich die Hirnströme, die den ausschlaggebenden Faktor für unsere Schlafphasen darstellen.
07:08Am nächsten Morgen heißt es dann wieder dokumentieren, also welches Gerät hat welche Daten in puncto Gesamtschlaf, Leichtschlaf, Remschlaf, Tiefschlaf
07:17und den Wachphasen gemessen.
07:19In erster Linie geht es mir also darum zu schauen, welches Gerät potenzielle Ausreißer aufweist.
07:26Zusätzlich zu der objektiven Einordnung folgt natürlich auch eine subjektive Einschätzung.
07:32Jeder von uns oder die meisten wissen, wann sie zu Bett gehen und wann der Wecker klingelt.
07:38Wenn mich der Wecker morgens um 7 Uhr raushaut, die Uhr aber erst verstanden haben möchte, dass ich um 7
07:43.15 Uhr aufgewacht bin, dann stimmt das natürlich nicht.
07:46Zudem kämpfen viele Wearables mit der Erkennung von Wachphasen.
07:50Viele wollen gar keine erkannt haben, obwohl dies offensichtlich in der Nacht der Fall war.
07:55Was wir momentan außerdem überall sehen, ist der Trend hin zur Tagesform, Body Battery, Aktivitätsscore und wie sie nicht alle
08:02heißen.
08:03Das Wearable möchte mir also am nächsten Tag sagen, wie meine Tagesform ist.
08:08Hier schaue ich ganz genau, was mir das Gerät sagen möchte.
08:11Habe ich gestern super geschlafen und auch keinen Workout-Tag gehabt und es redet mir zum Sport?
08:16Oder habe ich sehr mies geschlafen, gestern war ein anstrengender Sporttag und es sagt mir, ich fühle mich super?
08:22Was dann natürlich Quatsch wäre.
08:24Kurzum, ich schaue, ob das, was die Uhr mir sagt, auch wirklich zu meinem Körpergefühl passt.
08:29Natürlich kann man darüber streiten, wie sinnvoll so ein Wert ist und das sollte in meinen Augen auch individuell betrachtet
08:35werden.
08:35Für mich persönlich ist es ein zusätzlicher Diskussionspunkt, um zu schauen, ob heute wirklich der perfekte Tag ist, um das
08:42Training noch einmal zu steigern, obwohl ich gestern schon einiges gegeben habe.
08:47Praktisch kann so ein Wert außerdem sein, wenn sich eine Krankheit anbahnt.
08:50Es gibt Fälle, in denen mein Ring eine Grippe erkannt hat, bevor ich überhaupt etwas gemerkt habe.
08:55Hierzu zählen Daten wie die Körpertemperatur, Herzfrequenzvariabilität und die Schlafdaten.
09:00So, das zum aufwendigsten Teil der Tests.
09:03Vieles andere läuft nebenbei mit, etwa die Akkulaufzeit.
09:06Ich notiere mir in meinem schlauen Notizbuch, wann ich die Smartwatch vom Strom nehme und wann ich sie etwa wieder
09:12bei 20% anstecke.
09:14Zudem notiere ich, welche Aktivitäten ich während dieser Zeit gemacht habe.
09:18Schlaf wird ohnehin immer getrackt.
09:20Zusätzlich schaue ich mir noch an, wie der Funktionsumfang insgesamt ausfällt.
09:25Gibt es Zahlungsmöglichkeiten? Wenn ja, wie sehen die aus?
09:28Gibt es noch andere Features, die erwähnenswert sind oder sogar besonders viele Zielgrubbel sind, wie das Roundtrip-Routing bei Garmin
09:34und iMesfit?
09:36Gibt es vielleicht eine LED-Taschenlampe, die auch noch interessant sein könnte?
09:39Wie ist die Konkurrenz in dem Bereich aufgestellt?
09:41Gibt es ein Abonnement? Wenn ja, welche Funktionen sind drin? Was kostet es und welche Funktionen sind nicht drin?
09:47Außerdem, wie lange bekommt die Uhr überhaupt Updates?
09:50Am Ende des Tests folgt außerdem noch ein stellenweise mühseliger Teil, der Datenschutz.
09:56Einige Hersteller wissen diese Info recht gut zu verstecken.
10:00Hier schaue ich insbesondere auf folgende Informationen.
10:03Wo landen eure Daten? Verlassen sie den Kontinent?
10:06Wie genau werden diese Daten genutzt?
10:08Folgt eine Weitergabe an Dritte oder Partner?
10:11Werden die persönlichen Daten auch für KI-Trainingszwecken verwendet?
10:14Ja, 2026 gibt es auch das.
10:17Und wie sind überhaupt die Aufbewahrungsfristen eurer Daten?
10:20Zum Schluss folgt in jedem unserer Testberichte, auch abseits von Variables,
10:24für wen sich der Kauf überhaupt lohnt und welche Alternativen der Markt außerdem noch ergibt.
10:29Und im Groben war es das auch schon.
10:31Dabei habe ich bestimmt noch irgendetwas vergessen.
10:33Das soll es jetzt zu diesem Einblick gewesen sein.
10:36Ich danke euch vielmals fürs Zuschauen.
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