00:00Schnell ermittelt. Statt wie früher zur Abgleichung biometrischer Daten mit Verdächtigten auf den Polizeiposten fahren zu müssen, können Beamte in
00:10Zukunft ihr Diensthandy verwenden, um Fingerabdrücke schnell und berührungslos zu erfassen.
00:16Mag vielleicht etwas pathetisch klingen, aber es ist in der Tat so eine kleine Sensation, weil es für unsere Kolleginnen
00:23und Kollegen enorme Zeitersparnis am Ende des Tages auch bringt und hier deutlich schneller, intensiver und effizienter nach Kriminellen auch
00:33gefahndet werden kann.
00:35Nach dem Scan werden die Daten verschlüsselt an die Zentrale geschickt und mit Polizeidatenbanken abgeglichen. Im Normalfall erfolgt die Rückmeldung,
00:46ob über die angehaltene Person etwas vorliegt, binnen eineinhalb Minuten.
00:51Wir haben gespeichert hier ca. 700.000 Personen aus dem Bereich der Sicherheitspolizeigesetz, das sind Straftäter, Verdächtige, verurteilte Personen und
01:02wir haben noch zusätzlich gespeichert und verfügbar in Übereinstimmung mit unseren Rechtsgrundlagen derzeit ca. 400.000 Personen aus dem Bereich
01:10Illegale Fremde, die wir jetzt Vorspeicherungen haben, Asylwerber in Österreich.
01:15Sobald wir auf die EU-Datenbanken aufschließen und in Vollbetrieb sein, das wird so bis zum Jahr 2029 mit der
01:22Integration aller Systeme der Europäischen Union sein, werden wir hier einen Datenpool von ca. 400 Millionen Datensätzen noch zusätzlich zur
01:29Verfügung haben.
01:30Das sind vorwiegende Erfassungen aus dem Bereich Erfassung von Drittstaatsangehörigen, aber auch Verhandlungen, Schengen-Verhandlungen, Einreise- und Ausreisekontrollsysteme, Visa
01:41-Erteilungen und so weiter.
01:43Die Verarbeitung soll datenschutzkonform erfolgen.
01:47Die 2019 mit dem Austrian Institute of Technology entwickelte Technologie ist bereits auf 600 Diensthandys österreichweit im Probebetrieb.
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