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Langer Samstag ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1992 und wurde von Hanns Christian Müller für Olga-Film, München und das ZDF gedreht. Der Film wurde am 29. Oktober 1992 erstmals im Kino gezeigt.
Handlung
Susi Herzog (Gisela Schneeberger) ist Pächterin einer Tankstelle mit Kiosk auf dem Gelände eines Einkaufszentrums. Mitten in der Hektik eines Langen Samstags, dem 23. Dezember, erhält sie unerwartet die Kündigung des Pachtvertrages. Ständig telefonisch von ihrer Mutter verfolgt, die sich in ihre verpfuschte Ehe einmischt, verärgert über ihr unmotiviertes Personal und die nervige Kundschaft, reagiert die hyperaktive Susi spontan und läuft direkt ins Kaufhaus gegenüber, um sich dort beim Geschäftsführer zu beschweren. Um in sein Büro zu gelangen, muss sie jedoch zunächst durch das Kaufhaus laufen. Dabei läuft ihr der grellblonde Punk Anton (Campino), der einen Feueralarm auslöst und einen Walkman stiehlt, über den Weg, der ihr gegen die „Kapitalistenschweine“ zur Hilfe eilt und sie dazu anstiftet, ihre Personalakte im Vorstandsbüro zu entwenden. In diesem Zusammenhang bietet ihr Anton an, für 100 Mark ihren Chef zu verprügeln. Was folgt, ist eine mit Klamauk und Slapstick angereicherte Satire mit diversen Verwechslungen, in der Susi und Anton zufällig einen von der Kaufhausleitung Horst Schmude (Dieter Pfaff) und seiner Geliebten Iris Meier (Antje Späth) inszenierten Raubüberfall aufdecken.
Es führt zu einer nächtlichen Verfolgungsjagd durch das Kaufhaus, in das einige Personen, zum Teil unfreiwillig, eingeschlossen wurden. Schließlich geht jedoch alles gut aus, und der Film endet mit einer romantischen Szene im Kiosk.