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00:00The loss of your child is really very bad.
00:03But Lisa is not responsible for it.
00:06You can't know what happened before five years.
00:08Will you have a new job?
00:09Well, it doesn't hurt you, if I look at the report.
00:12You're looking for a production company for weeks.
00:15Sorry, I don't want to build a small child for my production.
00:19I don't want to.
00:21But I want to pay for my work.
00:23And that's time.
00:24And I tell you what, Ariane,
00:26with this situation you'll scheitern.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:57This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:13Tina hat immer noch keine Fabrikation für die Uniformen gefunden.
01:17Sie zögert die Sache hinaus.
01:19Sie, sie trödelt.
01:21Jeder ist sein eigener Herr, hm?
01:23Ja.
01:24Nur, dass man Tine gewaltig unter die Arme greifen muss.
01:27Aber wenn ich ihr dann helfe, dann ist sie beleidigt.
01:31Ich will doch nur unser Business voranbringen.
01:33Ha.
01:33Früher nannte man das Geschäft.
01:35Hm.
01:36Ich denke eben international.
01:37Auch wenn es Tine nicht passt.
01:39Was?
01:40Rückschläge?
01:41Rückschläge, stecke ich ein, lerne daraus und mache weiter.
01:44So kommt man voran.
01:47Was ist falsch, sich an den Größen der Modesszene zu orientieren?
01:51Ich muss zugeben, ich kann Frau Hedelund verstehen.
01:54Was kannst du verstehen?
01:56Du warst total übergriffig.
01:59Wenn sie nicht vorankommt?
02:00Dich überrollt deine eigene Tatkraft, Ariane.
02:03Du übertreibst.
02:04Ich bin engagiert.
02:06Ja.
02:07Das kann man so sehen oder auch so.
02:09Du bist noch jung in dem Geschäft.
02:11Tine Hedelund hat die Erfahrung.
02:15Erfahrung allein bringt einem noch lange keine neue Kollektion.
02:18Sie wird ihre Gründe haben, warum sie noch keinen Hersteller hat.
02:22Handle nicht ohne nachzudenken, ja?
02:24Du bist zu verbissen, Ariane.
02:26Du willst zu viel auf einmal.
02:28Von ihr kannst du noch viel lernen.
02:31Wenn du es zulässt.
02:36Frau Hedelund, schön, Sie zu sehen.
02:39Haben Sie eine kreative Pause?
02:42So ähnlich.
02:44Gestatten Sie mir eine kleine Frage.
02:48Haben Sie etwas von Merle gehört?
02:51Das letzte Mal aus Frankreich.
02:53Der Geländewagen musste in die Werkstatt.
02:56Hätte ich das gedacht?
02:58Ist aber schon länger her.
02:59Ja.
03:00Ich glaube, Sie sind jetzt in Marokko.
03:03Schön zu hören.
03:05Ja, dann will ich Sie nicht länger aufhalten.
03:06Einen schönen Tag noch.
03:08Betrachten Sie sich bitte als eingeladen.
03:09Oh, vielen Dank.
03:10Gerne.
03:15Hey.
03:16Hey, Ulla.
03:20Ähm, darf ich?
03:21Nein, du nicht.
03:27Verkriegst du dich hier?
03:28Nein.
03:29Nein, ich flüchte.
03:31Frau Malte.
03:32Ariana.
03:33Habt ihr euch gezauft?
03:34Ich brauchte Abstand.
03:36Und du?
03:38Ich treffe mich hier gleich mit jemandem von der Wilhelms-Uni.
03:40Die haben...
03:43Die haben die Zusammensetzung der Komponenten am Material von unserem Carbon-Leitrat nochmal getestet.
03:52Du hast überhaupt nicht auf meine SMS reagiert.
03:54Wir haben gesagt, wir gehen auf Abstand.
03:56Ja.
03:57Und prompt sitzen wir zusammen und trinken Kaffee.
04:00Ja.
04:01Aber ich muss zurück ins Atelier.
04:03Okay.
04:03Mal sehen, ob meine Schuhdesignerin schon Mailand, Paris oder New York erobert hat.
04:07Wer weiß.
04:08Wer weiß.
04:26Danke.
04:37Jetzt bin ich aber gespannt, Mama.
04:39Ja.
04:41Entschuldigung.
04:42Jörgchen, wo willst du denn hin?
04:43Ich hol schnell die Blumen ab, die Frau Rose vergessen hat.
04:46Ich weh, dass alles schön ist, wenn wir nachher zum Job essen.
04:48Ja, aber...
04:48Ja, Kinder.
04:50Das ist aber wirklich ein merkwürdiger Empfang.
04:52Mach mal meine Schuldige bitte, aber es war alles ein bisschen viel in den letzten 24 Stunden.
04:57Ich musste heute schon ins Rathaus.
04:59Meine Vertretung Stegmann hat rein gar nichts gemacht.
05:01Und dann habe ich auch noch den Anschlussflug in Frankfurt nicht verpasst.
05:06Aber er wurde gecancelt und ich musste den Zug nehmen.
05:08Und im ICE saß ein Typ neben mir, der ohne Worte...
05:13Oh, Junge.
05:14Also dann.
05:15Seid's für Sie.
05:16Ja.
05:18Nein, nein.
05:20Das gibt's ja gar nicht.
05:21Sie?
05:23Wir sind nebeneinander im Zug gesessen.
05:26Dann sind Sie?
05:28Ferdinand Hofleitner.
05:29Freut mich, freut mich.
05:31Ebenso, Thomas Janssen.
05:32Das also ist dein Bubli?
05:34Ja, das ist mein Bubli.
05:38Darf ich Ihnen was abnehmen?
05:39Ja, ja, natürlich, natürlich.
05:41Danke, Thomas.
05:41Also wenn ich das gewusst hätte, da hätte ich Sie im Zug auf eine Schale Gold eingeladen.
05:47Danke.
05:48Ein Café mit Sahneschlagobers.
05:53Aha.
05:54Ja.
05:55Ja.
05:55Also komm, ich zeig' dir.
05:58Weißt du, ich wohne oben im ersten...
05:59Aha.
06:00Ja, ja.
06:01Sehr schön, sehr schön.
06:03Bitte, bitte, obacht auf meinen Lederkoffer.
06:05Der hat mir so hervorragende Dienste im Orient Express auf der Fahrt nach Istanbul geleistet.
06:11Aha.
06:12Sie ist damals wohl noch Konstantinopel.
06:14Weißt du, Frau Rose hat für uns gekocht.
06:17Es gibt Rinsrouladen.
06:19Na, köstlich.
06:20Köstlich.
06:25Köstlich.
06:25Burli.
06:27So eine Spinne.
06:28Ausgeregnet der.
06:29Ist kein Alter, ja.
06:33Sie haben uns wirklich gerettet.
06:36Ich will mir gar nicht vorstellen, was ansonsten in der Gärtnerei alles schieflaufen würde.
06:48Ich würde am liebsten einfach abhauen.
06:53Flucht ist keine Lösung.
06:56Wenn ich eine andere hätte, dann würde ich sie greifen.
06:59Ich habe sogar schon darüber nachgedacht, Males Gärtnerei zu beleiden.
07:04So weit ist es schon.
07:05Sie sollten versuchen, ihre Misere aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
07:12Merle macht dann immer einen Kopfstand.
07:15Ja, das stimmt.
07:16Das hatte ich ganz vergessen.
07:18Ja.
07:23Aber ich meine etwas anderes.
07:27Also für Ratespiele bin ich grad nicht so in Stimmung.
07:31Kommen Sie ganz einfach mit mir mit.
07:35Vielen Dank.
07:36Da wird sich meine Oma freuen.
07:37Schön.
07:37Tschüss.
07:41Hey.
07:44Die sind für Oma.
07:48Ist sie denn aus dem Burgenland schon zurück?
07:50Ja.
07:51Zusammen mit ihrem Freund.
07:54Vielleicht lerne ich den ja noch kennen.
07:55Zwei Tage bin ich ja noch hier.
07:58Hast du denn schon alles vorbereitet für deine Abschiedspredigt?
08:01Eigentlich steht alles.
08:02Ich weiß nur noch nicht, welche Worte ich wählen soll.
08:07Vielleicht erzählst du ein bisschen mehr über deinen Neuanfang anstatt über deinen Abschied.
08:12Hab ich auch schon dran gedacht.
08:14Ich will Frau Rose nicht so lange warten lassen.
08:16Sie kocht das Willkommensessen.
08:19Ja, grüße alle lieb.
08:21Es gibt nichts zu verheimlichen.
08:23Herr Mertens und ich, wir sind ein Paar.
08:26Wir lieben uns.
08:54Sie erinnern, dass Sie mich dazwischen nehmen?
08:56Gerne.
08:57Was kann ich denn für Sie tun?
09:02Die Schwangerschaftsübelkeit hat doch eingesetzt.
09:04Oh, damit hatte ich auch zu kämpfen.
09:09Wie hat Ihr Partner denn auf die Neuigkeit reagiert?
09:13Ole weiß es immer noch nicht.
09:14Aber beim letzten Mal wirkten Sie relativ entschlossen.
09:17Ich hatte auch wirklich vor, es ihm zu sagen.
09:20Frau Fischer, es wird den richtigen Zeitpunkt nicht geben.
09:26Können Sie mir denn was Pflanzliches verschreiben?
09:29Die Übelkeit wird schwer zu verbergen sein.
09:32Ole wundert sich auch schon.
09:34Ich schreib Ihnen hier mal was auf, was Sie rezeptfrei in der Apotheke bekommen.
09:40Und ansonsten hilft auch ein Schluck Kondensmilch für unterwegs.
09:43Oder Ingwer.
09:44Oder wie in Ihrem Fall, eine Menge Sport.
09:47Das kuppelt den Kreislauf an.
09:48Das klingt gut.
09:50Ja.
09:52Hallo.
09:52Hallo.
09:53Das kann man aus dem Archiv besuchen.
09:54Ah, vielen Dank.
09:55Dankeschön.
09:59Also...
10:00Vielen Dank.
10:10Frau Fischer, alles in Ordnung?
10:12Wenn es ganz schlimm ist, raten Hebammen auch zur Akupunktur.
10:17Nein.
10:18Das geht schon wieder.
10:19Ja?
10:19Ja.
10:23Alles Gute.
10:25Okay.
10:37Frau Rose, Ihre Rouladen waren wieder mal ein Gedächt.
10:44Ich muss auch sagen, Kompliment.
10:46Und das aus dem Mund eines Feinschmeckers.
10:48Wir Österreicher haben nicht nur Geschmack beim Essen.
10:56Thomas, Sie...
10:58Entschuldige.
10:59Sie waren ja vor kurzem auf den Philippinen.
11:01Mhm.
11:03Ich erforsche den Einfluss künstlicher Lichtquellen auf das Verhalten der philippinischen Meeresschildkröten.
11:09Das erinnert mich an ein herrliches Maiblumenfest, das ich einmal auf den Philippinen erleben durfte.
11:14Das klingt aber hübsch.
11:16Maiblumenfest.
11:16Die Kirschblüten Hanami in Japan.
11:19Die ist noch viel, viel schöner.
11:21Hirohito hat mich in den 70ern einmal dazu eingeladen.
11:24Der japanische Kaiser?
11:26Mhm.
11:27Da sind Sie aber viel rumgekommen, was?
11:29Na ja, Ferdinand war doch Kulturattaché von Österreich.
11:33Nein.
11:33Hirohito war übrigens ein ausgewiesener Experte bei den Quallen.
11:37Und sein Sohn, Akihito, der jetzige Kaiser, hat die Süßwasserfische klassifiziert.
11:44Ja.
11:44Weiß ich.
11:45Weißt du, Ferdinand hat eine Tochter etwa in deinem Alter und die ist halb in darin.
11:50Was du nicht sagst.
11:51Mussten Sie nicht deshalb Ihren Hut nehmen?
11:54Thomas!
11:56Lass nur, er hat ja recht.
11:58Was ist denn passiert?
11:59Die Mutter meiner schönen Tochter Rati war die Tochter eines Maharajas und leider
12:05schon einem anderen versprochen.
12:07Die Geschichte hat sich folgendermaßen abgespielt.
12:10Die Dame wurde von Ihnen schwanger, die österreichische Regierung war nicht erfreut
12:13und sie wurden entlassen.
12:15Ja.
12:16So kurz kann man es auch erzählen.
12:18Wir hatten im Zug schon das Vergnügen.
12:20Kurz gesagt, Sie waren schon viermal verheiratet.
12:26Weißt du, sein köstlicher Wein kommt nachher am Flugplatz an.
12:30Könntest du uns beim Verladen helfen?
12:32Ja, aber natürlich, Mama.
12:34Du, ich muss jetzt noch ins Rathaus, sonst schaffe ich überhaupt nichts mehr.
12:37Die Rinderrouladen waren wirklich hervorragend.
12:39Danke sehr.
12:41Habe die Ehre.
12:41Ja, schau.
12:44Der hatte ja richtig Humor, dein Burrli.
13:13Ja, und Bergers Bomberbälle sind unhaltbar für...
13:17Märtyrer Mertens.
13:19Weißt du überhaupt, was ein Märtyrer ist?
13:20Ne, weil das Wortspiel gefiel mir so gut.
13:23Also ich leide nicht für meinen Glauben.
13:25Ne, aber für dieses Spiel.
13:28Wobei ich sagen muss, du hast echt was dazugelernt.
13:31Am Anfang hast du gar keine Chance gegen mich gehabt.
13:33Ah, alles Ansichtssache.
13:35Und Glück.
13:39Es ist ja nicht klar, dass wir heute wahrscheinlich zum letzten Mal zusammen spielen werden.
13:43Hey, ihr könnt mich doch in Brasilien besuchen kommen.
13:45Dann kriegst du auch eine Revanche.
13:47Ja, von wegen Revanche.
13:49Oh Mann.
13:50Ich werde dich echt vermissen.
13:52Ja, ich glaube, das wird echt schwierig, so einen guten Kumpel wie dich da unten zu finden.
13:57Übrigens, wir schaffen es nicht, zum Abschiedsgottesdienst zu kommen.
14:01Lilli hat Fieber bekommen und brittert gerade richtig viel Stress.
14:04Na ja, ihr wart ja schon bei meiner Einführung, also seid ihr entschuldigt.
14:07Tja.
14:09Hast du deine Predigtschu fertig?
14:11Ja, ich denke mal, ich werde es mit Salomon Kapitel 16 Vers 9 versuchen.
14:14Ja, sehr gute Stelle.
14:15Ist klar.
14:18Und kommt Jude auch?
14:19Eigentlich wollte sie da aufkreuzen, ja.
14:23Stell mir die Tat vor, die Frau seines Herzens zurückzulassen.
14:27Ja, auch wenn ich Jude noch immer liebe.
14:30Es ist einfach an der Zeit, dass wir jeder an seinen eigenen Weg gehen.
14:33Ich in Brasilien und sie hier bei euch.
14:36Es wird einfach Zeit, dass endlich mal ein richtiger Schlussstrich gezogen wird.
14:42Das Spiel geht weiter.
14:57Wahnsinn.
15:01Das war ein fantastischer Perspektivwechsel.
15:04Vielen Dank.
15:05Ich hoffe, ich konnte helfen.
15:07Ja, schlauer bin ich noch nicht.
15:10Aber es ist halt gut, mal über meinen Finanzfiasko zu sprechen.
15:14Also mit Abstand.
15:17Jedem unterläuft mal ein Fehler.
15:20Ja, aber nicht jeder Fehler zieht so einen Rattenschwanz nach sich.
15:24Mein Rosenkrieg mit meiner Ex-Frau Antje war unsinnig und aufreibend.
15:32Ich habe eine halbe Million verloren.
15:35Und meine Firma.
15:38Aber ich habe mich mit meiner Ex-Frau ausgesprochen.
15:41Und jetzt können wir wieder normal miteinander umgehen.
15:44Da komme ich ja vergleichsweise günstig weg.
15:47Sie haben eine Menge Freunde, die Ihnen helfen wollen.
15:50Sie müssen die Hilfe nur zulassen.
15:52Ja, das sagen Sie so leicht.
15:54Als die Not am höchsten ist, ist die Rettung dabei.
15:59Also, meine Schwester spricht holländisch.
16:01Bei mir müssen Sie ein bisschen deutlicher sein.
16:03Wenn die Not am größten ist, ist die Rettung sehr nahe.
16:13Nein, nein, Tine wird froh sein, wenn sie endlich eine Schneiderei gefunden hat.
16:17Ja, sie macht eben keine halben Sachen.
16:21Ich sorge natürlich dafür, dass die seltenen Erden nicht mit den Uniformen ins Hotel wandern.
16:25Sag mal, Petroff, wofür hältst du mich eigentlich?
16:28Das klappt.
16:30Detail später, ich muss auflegen. Ciao.
16:33Hey.
16:34Oh, hey.
16:35Schon Feierabend?
16:36Ich brauche Abstand von Ariane.
16:40Habt ihr Ärger?
16:42Wie würdest du das finden, wenn man dir vorschreibt, für welche Fluggesellschaft du fliegen sollst?
16:47Ariane hat, ohne mich zu fragen, einen Vorvertrag mit einer Textilfabrik in Detong gemacht.
16:52Detong?
16:53Was?
16:54Aber das ist doch super.
16:55Das ist überhaupt nicht super.
16:57Was passt dir denn nicht an der Fabrik?
16:59Malte, es geht mir doch nicht um die Fabrik.
17:01Es geht mir darum, dass Ariane sich eingemischt hat, eine Entscheidung getroffen hat, ohne mich zu fragen.
17:06Aber das hat sie doch nicht böse gemeint.
17:08Schließlich hast du doch keinen Fabrikanten.
17:09Ja, weil das nicht so einfach ist.
17:11Aber sie drängelt, weil sie das Geld für einen Stand in Monte Carlo braucht.
17:16Diese Fabrik erfüllt alle deine Kriterien.
17:20Angemessene Löhne, sichere Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit.
17:23Okay, ich gebe zu, da gibt es noch keinen Betriebsrat, aber...
17:26Ansonsten ist die Fabrik ideal für euch.
17:29Mag ja sein, aber...
17:31Pass auf, du fängst an in China zu produzieren, knüpfst Kontakte und wer weiß.
17:36Der asiatische Modemarkt ist riesig.
17:38Vielleicht vertreibst du deine Sachen irgendwann da.
17:41Hm.
17:41Du kennst dich aus, was?
17:43Na hör mal.
17:44Ich bin mit einer berühmten Designerin zusammen.
17:47Da werde ich mich doch informieren.
17:49Glaub mir.
17:50Für modische Berufsbekleidung haben die Chinesen was übrig.
17:53Ob China oder sonst wo.
17:55Ich lasse mir nicht vorschreiben, mit welcher Firma ich in Produktion gehe.
17:59Du willst doch jetzt nicht nach einer anderen Fabrik suchen, bloß weil Ariane dir zuvor gekommen ist.
18:03Mal sehen.
18:06Ich muss in die Werkstatt.
18:07Mein Auto braucht ein neues Rücklicht.
18:20Das freut mich, Herr Markgraf.
18:21Ich melde mich dann bei Ihnen zurück.
18:24Wiederhören.
18:26Papa, wolltest du zu mir?
18:27Ja, ich wollte Oma und diesen Burgenland-Winzer abholen.
18:31Oh, hier wurde wohl länger getagt.
18:32Ja.
18:33Oma zeigt Ferdi noch ein bisschen in die Stadt.
18:35Ihr trefft euch dann später am Flugplatz.
18:37Komisch, dass er Lüneburg nicht kennt, dieser weltgewandte Lackl.
18:42Was hast du denn gegen ihn?
18:43Er ist doch kein Haratschwindler.
18:46Bist du eifersüchtig?
18:48Eifersüchtig?
18:48Auf den Herrn Kulturattaché ade, ich doch nicht.
18:52Wir sind deine Blicke nicht entgangen.
18:55Mir die von euch Damen auch nicht.
18:57Ihr hinkt ja förmlich an seinen Lippen.
18:59Aber bevor ich mich noch mehr ärgere, erzähl mir lieber, was dich so aufheitert.
19:03Das war Markgraf am Telefon.
19:05Aha.
19:06Ich habe ihm eine Langzeit-Reportage über Religionsgemeinschaften in den USA angeboten.
19:10Ach, anknüpfend an dein Malakum-Buch?
19:13Ja.
19:14Und er hat zugesagt.
19:16Ich gehe in die USA.
19:17In die USA?
19:18Aber was ist mit deinem Job als Pressesprecherin?
19:20Papa, das ist meine Chance als Journalistin wieder durchzustarten.
19:24Ist es jetzt nicht eine Übersprungshandlung, weil Sönke nach Brasilien geht?
19:28Kannst du dich nicht einfach mal für mich freuen?
19:30Und ja, Nauman weiß Bescheid.
19:32Und er ist einverstanden mit meinem Vorschlag für meine Nachfolgerin.
19:36Hm.
19:39Muss es denn ausgerechnet die USA sein?
19:42Papa, ich bin als Pressesprecherin einfach nicht glücklich.
19:45Ich möchte recherchieren und Fakten aufdecken und nicht wiedergeben.
19:49Hm.
19:51Trotzdem.
19:57Hallo.
20:00Hallo.
20:02Oh, bist du durch die theoretische Führerscheinprüfung gefallen?
20:05Nee, die habe ich bestanden, aber meine erste Fahrstunde war der reinste Hörer.
20:09Langsames Geradeauswand in einer 30er-Zone.
20:12So ungefähr.
20:13Gar nicht zu vergleichen mit unseren Schulen.
20:15Mein Fahrlehrer ist die reinste Schlaftablette.
20:17Und dieses Auto?
20:18Kein Muster.
20:19Nee.
20:21Kannst du nicht wieder mit mir üben? Das hat mir viel mehr Spaß gemacht.
20:24Es ist im Moment etwas schlecht.
20:27Ich richte mich da ganz nach dir.
20:29Wir könnten auch abends fahren. Also, dann hätte ich auch meine erste Nachtfahrt.
20:32Um ehrlich zu sein, ich habe etwas Stress mit deiner Mutter.
20:35Und wenn die dahinter kommt, dass ich dir heimlich Autofahren beibringe...
20:38Das braucht ihr doch gar nicht mitzubekommen.
20:41Nein, ich möchte nicht noch mehr Stress mit ihr.
20:45Wenn man vom Teufel spricht.
20:46Hallo, Tine.
20:47Was gibt's denn?
20:48Hallo, Ariane. Ich hänge in der Autowerkstad fest.
20:51Könntest du bitte eine Stofflieferung im Atelier für mich annehmen?
20:54Um ehrlich zu sein, muss ich selber noch was erledigen.
20:56Es ist wirklich wichtig.
20:59Ja.
20:59Klar, mache ich gerne. Ich kriege das irgendwie hin.
21:02Danke.
21:03Okay, tschüss.
21:06So.
21:07Jetzt muss ich ins Atelier.
21:08Und wenn ich da hingehe, dann schaffe ich es nicht mehr rechtzeitig zur Post.
21:10Das kann ich doch für dich machen.
21:13Super.
21:14Ja.
21:15Sehr gut.
21:17Monte Carlo?
21:17Ja.
21:18Da haben wir die Skizzen für die Etre à la Monde.
21:21Das ist die Luxusmesse.
21:23Das muss per Einschreiben raus.
21:25Mhm.
21:25Und so hast du auch noch heute.
21:27Schon erledigt.
21:29Dankeschön.
21:30Tschüss.
21:40Rabea?
21:43Ach, du meinst wegen der Projektwoche?
21:46Was?
21:47Das ist ja cool.
21:47Wo hast du das denn gefunden?
21:49Ja, klar.
21:50Ich komme sofort.
21:51Bis gleich.
22:08Na, endlich.
22:10Doch, doch.
22:11Das macht mich einigermaßen glücklich.
22:13Ja, genau.
22:14Okay, vielen Dank.
22:16Bis dahin.
22:16Tschüss.
22:18Die neue Zusammensetzung des Materials hält bisher allen Belastung stand.
22:22Nur noch diese eine Testreihe und dann können wir endlich mit unserem Baby in Produktion
22:26gehen.
22:26Jetzt müssen wir nur noch den Interessenten...
22:29Du hörst dir überhaupt nicht zu.
22:31Frau Dr. Berger hatte die Obduktionsakte von Paula Reinhardt auf ihrem Tisch liegen.
22:35Du warst beim Arzt?
22:37Ja, harmlose Kontrolluntersuchung.
22:41Vielleicht hat Frau Reinhardt Frau Dr. Berger im Rahmen der Projektwoche der Schule das Ganze
22:45erzählt.
22:46Was weiß ich.
22:47Und warum spricht nicht dann Frau Dr. Berger darum nicht an?
22:51Keine Ahnung.
22:52Aber ich muss jetzt sowieso noch mal in die Schule wegen der Projektwoche.
22:55Dann frag ich Frau Reinhardt.
22:57Okay?
23:01Ähm, mit deinem Magen alles wieder in Ordnung?
23:05Ja, ja.
23:10Soll ich zur Stelle?
23:11Ja, klar.
23:15Ich kann dir gar nicht oft genug sagen, wie bemerkenswert ich finde, dass du den Pilotenschein
23:21in deiner Tasche hast.
23:22Danke.
23:24Schade, schade, dass du nicht mehr fliegst.
23:26Ja.
23:27Weiß Gott, aber weißt du, was soll ich machen?
23:31Thomas, er war so erleichtert.
23:32Was soll ich machen?
23:34Mein liebes Harnal, du, als Freigeist kannst du dich doch von solchen Ängsten nicht abhalten
23:39lassen.
23:40Was du sagst das?
23:41Setzen Sie bei meiner Mutter bloß keinen neuen Flausen in den Kopf.
23:44Ach, ich habe ihrer Mama gegenüber immer den größten Respekt.
23:49Sie werden lachen, den habe ich auch.
23:51Und ich gehe jetzt ins Café und gucke, ob jemand da ist von den Leuten, die ich kenne, ja?
23:58Ja, gut, gut, gut.
23:59Entschuldige mich.
24:00Ja, ja.
24:01Und, äh, Sie studieren also Schildkröten?
24:08Ich studiere Meeresbiologie und schreibe gerade an meiner Abschlussarbeit zum Thema, wie
24:13sich die zunehmende Lichtverschmutzung auf das Leben der philippinischen Meeresschildkröten
24:17auswirkt.
24:18Ja.
24:19Ja, das ist, das ist wirklich dramatisch.
24:23Waren Sie schon einmal in Los Angeles?
24:26Nein.
24:281964, ähm, hat mich Walt Disney einmal zu einer Voraufführung von Mary Poppins eingeladen,
24:35privat im kleinen Kreis?
24:36Natürlich.
24:37Das war damals schon die größte Luftverschmutzung über der Stadt.
24:41Wegen der Autos.
24:43Das können Sie sich gar nicht vorstellen.
24:44Der reinste Smog.
24:46Ich rede aber nicht von Luft, sondern von Lichtverschmutzung.
24:50Ah, ach so, ja.
24:52Ähm, wo leben Sie eigentlich, wenn Sie nicht mit Schildkröten schwimmen?
24:56In der Innenstadt in einer WG.
25:00Oh, in Ihrem Alter?
25:02Gratuliere.
25:04Das hält wohl jung, weißt?
25:06Ja.
25:06Na ja.
25:08Ferdinand.
25:08Ja?
25:09Ich möchte dir unbedingt mein Flug, während Sie mir Mitzel vorstellen.
25:13Kommst du?
25:14Kommst du?
25:15Ja, gerne.
25:15Aber die Weinkisten.
25:18Der Bulli macht das schon.
25:20Danke, Thomas.
25:21Vielen Dank.
25:22Danke, danke.
25:25Ja, ja, mach.
25:33Wollt ist eh.
25:35Mh.
25:37Mh.
25:38Mh.
25:40Na, ist so lecker.
25:43Das freut mich, dass es dir schmeckt.
25:45Mh.
25:45Mh.
25:46Bringst du sowas ab jetzt bitte immer mit, wenn wir den Umbau des Salters besprechen?
25:48Ja.
25:49Dann bin ich bei den Verhandlungen im Vorteil.
25:51Mh.
25:52Du könntest auch noch was, ähm, von diesen vegetarischen Frühlingsrollen mitbringen.
25:55Die waren auch hervorragend.
25:56Aha.
25:58Mh.
26:01Mh.
26:02Mh.
26:02Ich hab mich noch gar nicht bei euch bedankt.
26:03Für das Essen?
26:05Mh.
26:06Mh.
26:08Mh.
26:09Mh.
26:10Mh.
26:10Mh.
26:11Mh.
26:11Mh.
26:13Mh.
26:19Mh.
26:22Mh.
26:22Mh.
26:23Mh.
26:24Mh.
26:26Mh.
26:29Mh.
26:31Mh.
26:33Mh.
26:36Mh.
26:38Mh.
26:38Mh.
26:39Mh.
26:39Mh.
26:40Mh.
26:40Mh.
26:41Mh.
26:41Mh.
26:42Mh.
26:49Mh.
26:50Soll ich dir auch sagen, warum?
26:52Weil ich dich und meine Familie und Freunde habe, die hinter mir stehen.
26:58Zu 1000 Prozent.
27:02Das heißt aber nicht, dass ich kampflos aufgeben werde.
27:04Warum wundert mich das jetzt nicht?
27:08Ich werde die 17.000 gewinnbringend investieren.
27:11Was dir mit ein bisschen Werbung noch deutlich leichter fallen würde.
27:14Hier, Eduard Philips singt Lobeshymnen auf Rieke Friedrichs und unsere Weinbank.
27:22Wie? So passt vier?
27:26Rieke Friedrichs gelingt es, verborgene Diamanten unter dem Wein zu finden.
27:35Wenn die Not am größten ist, ist die Rettung sehr nah.
27:40Das steht aber nicht, oder?
27:45Okay, 10 Tage, 250.000. Wir sollten golfen gehen.
27:49Äh, spekulierst du auf Preisgelder?
27:52Wo findet mein Wein-Magazin-Leser?
28:07Hallo!
28:08Hallo!
28:10Und?
28:12Wie läuft das Referat zum Thema Doping?
28:14Ganz gut.
28:16Meine Mitschülerin Rabea hat gerade im Internet Protokolle über positive Doping-Tests von Gewichthebern gefunden.
28:22Sommerspiele 92.
28:24Sowas wird veröffentlicht?
28:25Eigentlich nicht.
28:26Und deswegen wollten wir gleich mit unserer Lehrerin darüber sprechen.
28:28Aber die war ein bisschen komisch heute.
28:31Frau Reinhardt nimmt das Thema sehr mit.
28:34Offensichtlich.
28:35Darf ich Sie mal was fragen?
28:37Klar.
28:38Was wissen Sie über die Radsportkarriere von Lisa Fischer?
28:41Lisa war erst Fahrerin und dann Trainerin im MTB-Team Nordheilum.
28:45Da haben sich mein Vater und Lisa auch kennengelernt.
28:47Und ansonsten glaube ich, dass sie eine ziemlich gute Fahrerin war.
28:50Denn verlieren liegt ihr nicht so.
28:54Danke.
28:54Gerne.
28:58Ihr Runterlagen.
28:59Oh Gott, was man nicht im Koffer hat.
29:01Dankeschön.
29:02Gerne.
29:03Ah, das hier ist aber nicht meins.
29:06Es geht nach Monte Carlo.
29:09Wie lange hat die Post noch auf?
29:12Oh, fünf Minuten haben Sie noch.
29:15Mist.
29:44Wo habe ich die Entwürfe bloß gelassen?
29:49Kurze Frage zwischendurch, Tina.
29:50Ich engagiere mich in Lottes Schule für diese Anti-Doping-Projektwoche.
29:55Findest du das gut?
29:56Ja, davon habe ich schon gehört.
29:57Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
30:00Was soll das heißen?
30:02Weil ich mich immer um die schulischen Aktivitäten gekümmert habe.
30:06Es lag vielleicht daran, dass Lotte in Hamburg zur Schule gegangen ist.
30:10Das stimmt.
30:11Ich finde dein Engagement toll.
30:14Danke.
30:16Entschuldige.
30:20Ah, die Werkstatt.
30:22Ich dachte, die kriegen das nie hin.
30:24Ja, die sollten nur eine Glühbirne auswechseln.
30:26Sag mal, Ole.
30:28Könntest du mich da kurz vorbeifahren?
30:30Ja, kann ich machen.
30:31Vielleicht liegen deine Entwürfe bei dir zu Hause.
30:33Ja, das kann gut sein.
30:35Dann fahren wir danach hin.
30:36Ja, machen wir.
30:37Okay.
30:39Zieh dich an.
30:40Ja.
30:45Ich muss sagen, Julchen, es ließ sich sehr viel versprechen.
30:50Ja, also, dass sie sich das getraut haben, heimlich in diese Sekte einzuschleichen.
30:55Also wirklich alle Achtung.
30:57Ja, danke.
30:58Mitunter war es auch wirklich gefährlich.
31:00Das erinnert mich an ein Zitat, das mir einmal der Dalai Lama mit auf den Weg gegeben hat.
31:07Ah.
31:07Jede Situation, die du jetzt meisterst, bleibt dir in Zukunft erspart.
31:13Schön.
31:14Aber das ist leider nicht für alle Situationen gültig.
31:18Am Abend vorher habe ich mit meinem Prinz Hauninan von Hunza entsetzlich viel getrunken,
31:24obwohl er Moslem ist, wohlgemerkt, und das hat sich leider später öfter wiederholt.
31:28Oh, also wirklich.
31:32Sag mal, Julchen, wann soll denn dein Buch erscheinen?
31:36Das steht noch nicht fest.
31:37Es wird noch einen Vorabdruck im Visier geben.
31:39Aber das erste Exemplar ist dir gesichert, Oma.
31:42Sogar mit Widmung.
31:42Danke.
31:44Ach, Julchen, ein schwacher Trost, wo du so weit weg gehst.
31:52Wir könnten ja in die USA reisen, Hanal, und deine Enkelin dort besuchen.
31:56Durch meinen alten Freund, Lord Weidenfeld, habe ich ganz gute Verbindungen nach Washington.
32:02Also, wenn sie einmal Hilfe brauchen, ein Anruf genügt.
32:06Ich komme sehr gern drauf zurück.
32:08Sag, was sagt denn Sönke zu deiner USA-Reportage?
32:12Er weiß es noch nicht.
32:15Hast du es ihm nicht erzählt?
32:17Der freut sich doch bestimmt.
32:20Oma, falls du es vergessen hast, Sönke ist dabei, nach Brasilien zu gehen.
32:23Es dürfte ihn herzlich wenig interessieren, dass ich für ein paar Monate in die USA gehe.
32:28Okay.
32:28Du liebst ihn doch.
32:31Ja, aber das ist jetzt egal. Sönke möchte keine gemeinsame Zukunft.
32:35Also, ihr macht euch beide etwas vor.
32:39Für die Liebe lohnt es sich immer zu kämpfen.
32:42Ja.
32:44Und für die Liebe ist es nie zu spät.
32:49Ja.
32:50Richtig.
32:52Also.
32:54Dank Ihnen herrscht endlich wieder Ruhe zwischen den Gemeindevorständen.
32:58Naja, einer muss der Vorreiter sein.
33:00Dann ziehen die anderen früher oder später nach.
33:01Kaum verzichtet ein Mitglied der Magdalenen-Gemeinde auf seinen Posten,
33:05ist auch die Gegenseite kompromissbereit.
33:07Und ich kann ganz beruhigt nach Manaus reisen.
33:10So liebe ich das.
33:13Hier, die Einladung zu meinem Abschiedsgottesdienst.
33:15Danke.
33:17Oh.
33:19Ich muss schon sagen, Sie gehen so unkonventionell, wie Sie gekommen sind.
33:23Alle Achtung, ein Abschiedsgottesdienst im Flugzeughangar.
33:26Ja, man muss immer offen für Neues sein, ne?
33:28Mhm, ich erinnere mich zu gut an diese Woche ohne Kirchenbänke.
33:33Ja, die Gemeinde hat noch nie so frei mitgesungen wie in dieser Woche.
33:37Die Fußstapfen für Ihren Nachfolger sind ziemlich groß.
33:42Aber die Lobeshymne ist noch nicht zu Ende.
33:45Wir sehen uns dann am Gottesdienst.
33:48Alles klar, tschüss.
33:49Oh, Herr Jansen.
33:50Ah, Herr Lichter.
33:51Thomas, was verschafft mir die Erde?
33:54Ich wollte dir das hier nicht erst am Flugplatz geben.
33:58Wow, vielen Dank.
34:00Im Namen des Rathauses möchte ich dir ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit.
34:06Danke.
34:08Ah.
34:09Ja, ich denke, das ist genau das Richtige, wenn ich in das Land des fünfmaligen Weltmeisters reise.
34:15Und ich danke dir in vielerlei Hinsicht.
34:18Natürlich hätte ich's lieber gesehen, wenn du hierbleiben würdest.
34:22Glaub mir, Thomas, es ist besser so.
34:26Ich glaube, du machst einen Riesenfehler. Jule und du, ihr seid...
34:30Der Abschied von Jule fällt mir unendlich schwer.
34:35Jule wird immer einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben bleiben.
34:39Aber jetzt müssen wir neue Wege gehen.
34:42Jeder für sich.
34:43Ich...
34:45Ich hätte euch von Herzen ein Happy End gewünscht.
34:49Tja.
34:50Kann da nicht immer eins geben.
34:54Wir sehen uns dann am Flugplatz.
34:57Ja.
34:58Tschüss.
35:22Jetzt bin ich endlich wieder schwanger und dann vom Falschen.
35:25Ach, Sweetie. Und was willst du jetzt machen?
35:28Wenn ich das bloß wüsste.
35:30Und wenn du ihm nicht sagst, dass es das Kind von diesem Malte ist?
35:33Ich kann Ole doch kein Kuckuckskind unterjubeln.
35:36Ich hatte wirklich vor, es ihm zu sagen.
35:39Doch dann stand plötzlich diese...
35:41Mutter von Paula in unserem Laden und beschuldigt mich, ich sei schuld am Tod ihrer Tochter.
35:45Das ist wirklich unglaublich.
35:48Diese Lehrerin hat vermutlich nie verkraftet, dass ihr Kind so früh verstorben ist.
35:53Das sagt Ole auch.
35:54Er hat mit ihr geredet. Mit Frau Reinhardt.
35:57Ich hoffe nur, dass sie bald Ruhe gibt.
36:02Sally, warte mal kurz, ja?
36:05Lisa Fischer?
36:07Guten Abend, Frau Fischer. Britta Berger hier.
36:09Ich hoffe, ich störe nicht.
36:11Frau Dr. Berger, nein, überhaupt nicht.
36:13Ich wollte Sie fragen, ob Sie morgen vielleicht Zeit haben.
36:16Ich würde mich wahnsinnig gerne mit Ihnen über Ihre Teamkollegen Paula Reinhardt unterhalten.
36:23Also, der Tod des Mädchens beschäftigt mich.
36:26Vielleicht kommen Sie morgen Vormittag in der Klinik vorbei?
36:29Ähm, ja.
36:31Wenn ich helfen kann...
36:32Dann danke ich Ihnen. Haben Sie noch einen schönen Abend. Bis morgen.
36:36Wieder ran.
36:42Sally?
36:44Das war Frau Dr. Berger, meine Ärztin.
36:46Weißt du schon, was mit der Weinbank passieren soll?
36:49So leid es mir tut, aber das Risiko ist mir zu groß.
36:52Ja, wir werden die Weinbank schließen müssen.
36:54Uh, da werden sich Torben, Mick und Rieke ja sehr freuen.
36:58Herr Rhein.
37:03Äh, ich wollte sowieso gerade los.
37:06Wir sehen uns dann beim Gottesdienst?
37:08Ja, am Flugplatz. Tschüss.
37:15Du sahst auch schon mal besser aus?
37:17Es tut gut, einen richtigen Freund zu haben.
37:19Stress im Rathaus, Herr Umweltdezernent?
37:21Gegen den Freund meiner Mutter sind die Aktberge auf meinem Schreibtisch eine wahre Wellnesskur.
37:26Ihr habt euch also schon richtig gut angefreundet.
37:28Er ist der überhebliche und mitteilungsbedürftige Mensch, der im Zug neben mir saß.
37:33Ja, dann weißt du doch schon alles über ihn.
37:36Weißt du, wie er mich nennt?
37:40Burli.
37:41Und weißt du, wen der alles kennt?
37:44Albert Einstein, die Queen John F. Kennedy, Charlie Chaplin, Walt Disney, den Maharaja von Indien.
37:52Habe die Ehre, bitte schön.
37:55Küsst die Hand.
37:56Servus, Baba.
37:58Ich übertreibe nicht.
37:59Ja, weiß er denn nicht, dass du Steuerberater, Stadtrat und zurzeit Umweltdezernent bist
38:03und nebenher noch dein Studium in Meeresbiologie abschließt?
38:07Dir hört sich lieber selber reden, als mir zuzuhören.
38:13Warum echauffierst du dich so über ihn?
38:21Tine, ganz ehrlich?
38:22Mhm.
38:26Die sind wahnsinnig gut.
38:29Ehrlich?
38:30Ja.
38:32Besonders das mit den Plügeln, das will ich.
38:34Mhm.
38:35Auch die Schuhe machen richtig was her.
38:38Dann ist es gut, dass ich Ariane damit beauftragt habe.
38:40Mhm.
38:41Mhm.
38:52Neulich, in Merles Ferienhaus.
38:55Es hat mir gut getan, dass wir über uns gesprochen haben.
38:59Mhm.
39:00Mir auch.
39:03Auch wenn's mal wieder einen großen Streit gebraucht hat.
39:12Naja, wir sollten unsere neue Eintracht nicht durch ein Gefühlschaos zerstören.
39:17Unsere neue Eintracht.
39:19Klingt wie ein Fußballverein.
39:21Aber mir gefällt sie auch.
39:23Unsere neue Eintracht.
39:35Scheiße!
39:44Das darf doch nicht wahr sein.
39:47Was zum...
39:50Wie...
39:52Wieso fährst du mit meinem Wagen?
39:54Ich wollte nur zur Post.
39:55In deinem Einschreiben.
39:57Es tut mir leid.
40:02Ariane, was machen wir denn jetzt?
40:04So kann ich meinen Führerschein vergessen.
40:08Ich regle das, ja?
40:11Hey, was passiert?
40:12Ähm, Frauen und Autofahren...
40:15Es tut mir wirklich sehr leid.
40:19Ich hab zu viel Gas gegeben und...
40:22Könnten wir das vielleicht ohne Polizei regeln?
40:29Das sind ja alle Freunde. Guten Abend.
40:33Hallo, Frau Jansen.
40:34Aber...
40:36Darf ich bekannt machen?
40:38Mein Freund Ferdinand Hofleitner,
40:40Herrn und Frau Lichtenhagen
40:42und Gunter Flickenschein,
40:44der beste Freund von meinem Thomas.
40:47Sehr freundlich.
40:49Sönke möchte anfangen.
40:51Ja.
40:55Liebe Gemeinde, schön, dass ihr hier alle zusammengekommen seid.
41:01Gerade neulich fragte mich einer meiner Konfirmanden,
41:05Pastor Mertens, machen Sie jetzt einen Abflug?
41:09Nun ja, wenn man sich hier so umschaut,
41:12könnte man meinen, er hat recht.
41:16Aber ich suche mein Heil nicht in der Flucht.
41:19Und noch wichtiger, ich entscheide mich nicht gegen euch.
41:24Ich wünsche mir einfach einen Neuanfang für mein Leben.
41:30Aber ich verlasse St. Magdalene,
41:33reich an Erfahrung,
41:34an wunderbaren Freunden,
41:38unerschrockenen Mitstreitern
41:40und reich an Liebe.
41:46Aber gerade das macht meinen Abschied nicht leichter.
42:01Kann ich dich denn wirklich die zwei Tage allein lassen?
42:04Kannst du, unbesorgt.
42:06Wächst dir auch das alles nicht über den Kopf?
42:08Nein, Tantchen.
42:09Bei dem ganzen Chaos in meinem Leben,
42:10da schaffe ich doch die Gärtnerei mit links.
42:14Und Münster ist nicht weit weg.
42:16Das heißt, du kannst dich zwei Tage schön entspannen.
42:19Und in der Zeit kommt kein Pflänzchen um.
42:20Ja, ja.
42:21Nicht wieder die Dünger verwechseln.
42:23Oh, das ist ja.
42:23Ach, du bist unmöglich.
42:24Los, ab jetzt.
42:25Genieß die Zeit.
42:26Und wenn was ist, rufst du an.
42:27Richtig.
42:30So.
42:35Guten Abend.
42:38Ja, Sie kommen wohl gar nicht mehr ohne mich aus.
42:42Glückwunsch zu dem Artikel.
42:44Sie haben ihn gelesen?
42:46Das Magazin lag im Drei Könige aus.
42:48Kein Wunder, wenn man sich mit solche Lorbeere schmücken kann.
42:52Ja.
42:57Mir wurde ein großes Weindepot im Genfer Zollfreilagerangebote.
43:06Also, da müssen Sie sich an Herrn Eckert wenden.
43:08Ich bin ja gar nicht im Dienst.
43:09Muss ich deutlicher werden?
43:12Mein Freund Nikolas von Streuwen ist gestorben.
43:16Und seine Familie ist auf die ganze Welt verstreut
43:20und hat keine Lust auf eine Versteigerung der hinterlassenen Sammlung.
43:27Aha.
43:29340.000 Euro Festpreis.
43:33Wow.
43:35Das müssen wahre Schätze sein.
43:38Soll ich für Sie prüfen, ob die Weine das wert sind?
43:41Ich hab's nicht so mit Weinen.
43:44Aber ich kann ein lukratives Geschäft riechen, sobald es sich bietet.
43:49Ja, ich würde Ihnen gern die ein oder andere Kiste abkaufen,
43:52aber Sie wissen ja, wie es gerade bei mir aussieht.
43:56Sie sollten aber zuschlagen.
43:59Nach einem Weiterverkauf können Sie einen satten Gewinn erzielen.
44:03Wenn das so ist, dann habe ich Ihnen ein Angebot zu machen.
44:08Danke, dass wir es ohne Polizei und ohne Versicherung regeln können.
44:11Sonst würden die mich hochstufen und das wäre ja nur unnötig teuer.
44:14Ja, ja, das kann ich verstehen.
44:16So.
44:18Das sind meine Daten hier.
44:19Danke.
44:20Ja?
44:20Gut. Und wenn Sie wissen, wie hoch die Reparaturkosten sind, dann überweisen Sie Ihnen das Geld.
44:24Ja, ja. Ist schon okay.
44:25Gut.
44:25Danke.
44:27Kann doch je mal passieren.
44:28Schönen Abend noch.
44:32Danke, Ariane.
44:33Ich weiß wirklich nicht, was ich gemacht hätte, wenn du nicht gekommen wärst.
44:35Ich kann dir sagen, was du gemacht hättest.
44:37Deinen Führerschein hättest du vergessen können.
44:39Oh Gott, ich will gar nicht dran denken, was ich mir deine Mutter erzählt hatte.
44:43Die Reparaturkosten übernehme natürlich ich.
44:45Du nimmst dir nie wieder ungefragt meinen Wagen.
44:48Ist das klar?
44:50Versprochen.
44:50Natürlich.
44:52Sag mal, Leute, spinnst du?
44:54Warum lässt du meine Tochter mit deinem Auto fahren?
45:00Das Menschenherz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.
45:08Salomon, Vers 16, Kapitel 9.
45:11Ihr alle habt mich hier in Lüneburg so wunderbar herzlich aufgenommen.
45:15Und ihr alle habt Verständnis dafür, dass es mich nur nach Brasilien zieht.
45:23Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich hier in Lüneburg die Zeit meines Lebens hatte.
45:31Aber auch die schwersten Stunden.
45:39Ich bin so unendlich stolz, Teil dieser so lebendigen Gemeinde hier in Lüneburg gewesen zu sein.
45:47Man hat mir versichert, dass mir in Manaus eine Wohnung mit Gästezimmer zur Verfügung steht.
45:52Sie sind also alle herzlich eingeladen, mich in Brasilien zu besuchen.
46:02Der Herr sei vor euch, um euch den rechten Weg zu zeigen.
46:08Er sei neben euch, um euch in die Arme zu schließen und euch zu schützen.
46:12Stopp!
46:16Moment.
46:26Ich liebe dich.
46:53Ich liebe dich.
46:56Ja, ich habe eine Generalfreie gebracht.
46:58Wie viel brauchen wir?
47:02340.000.
47:03Ich wüsste gern, wieso Sie sich die Obduktionsakte meiner Tochter haben kommen lassen.
47:08Aber wissen Sie das?
47:08Tut ja nicht zur Sache. Ich möchte einfach gern den Grund dafür erfahren.
47:12Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich dachte, dass Sie vielleicht an der lückenlosen Aufklärung von Paulas Tod
47:17interessiert sind.
47:18Man muss nicht unbedingt groß an Wuchs sein, um Biss zu haben.
47:22Sie sollten das am besten wissen.
47:25Er zerstört einem schon ein bisschen die Freunde.
47:28von wie Prof, wenn dann auch ein Glückmals zu sein?
47:29Ja super, wenn ich percentバbread zu sein bin.
47:29Birgene Dream Será, wie du auf jeden Fall alles schon umsonst ent objetos?
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