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Notlandung im Weltraum (Alternativtitel: Robinson Crusoe auf dem Mars und Daniel Defoe – Robinson Crusoe auf dem Mars, englischer Originaltitel: Robinson Crusoe on Mars) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Byron Haskin aus dem Jahr 1964 mit Paul Mantee, Victor Lundin und Adam West in den Hauptrollen. Der Film basiert auf Motiven des Romans Robinson Crusoe von Daniel Defoe.
Handlung
Das den Planeten Mars überfliegende Raumschiff der Astronauten Draper und McReady kollidiert mit einem Meteoritenschwarm. Die beiden und der als Versuchsaffe mitgeführte Klammerschwanzaffe Mona verlassen das Schiff und landen getrennt voneinander auf dem Mars, dessen Luft bedingt atembar ist. Draper gelingt es, mit einem Wasser- und Sauerstoffvorrat und einigen technischen Geräten in einer Höhle Unterschlupf zu finden. Er baut sich dort ein provisorisches Lager und schafft es, Feuer zu machen, bevor er zu erfrieren droht. Da auf dem Mars zu geringe Mengen Sauerstoff in der Atmosphäre enthalten sind, muss Draper regelmäßig Sauerstoff inhalieren, um nicht zu ersticken. Er baut sich außerdem ein Alarmsystem, damit er nicht im Schlaf erstickt.
Am nächsten Tag macht er sich auf die Suche nach McReady, den er auch findet. McReady hat die Landung nicht überlebt, allerdings ist der Affe Mona noch am Leben und begleitet Draper von nun an. Frustriert kehrt Draper in sein Lager zurück. Kurz bevor ihm der Sauerstoff endgültig ausgeht, entdeckt er, dass in einem porösen Gestein, das er in großer Menge gefunden hat, Sauerstoff enthalten ist, den er für sich nutzbar machen kann. Bei seinen täglichen Erkundungstouren entdeckt er ein Skelett eines offenbar ermordeten Menschen. Er versucht außerdem das Raumschiff, das sich immer noch in der Umlaufbahn befindet, per Fernsteuerung zur Landung zu bringen, um an die Vorräte an Bord zu gelangen. Da der Treibstoff allerdings aufgebraucht ist, scheitern alle Versuche. Bei einem Einsturz finden Mona und Draper eine unterirdische Wasserquelle und essbare Wurzeln, die ihm und Mona das Überleben sichern. Sein größtes Problem ist nun die Einsamkeit, die ihn langsam verrückt werden lässt; er glaubt sogar, den toten McReady in seiner Höhle zu sehen.
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