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Xpeng setzt in seinen Werken in Guangzhou auf Automatisierung, KI und maximale Effizienz – und produziert so den G9, X9 & Co. in beeindruckender Geschwindigkeit. In diesem Video werfen wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Hightech-Fertigung des chinesischen E-Auto-Herstellers.

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✅ Source: Xpeng
➡️ Mehr Infos: https://www.tuningblog.eu/tipps_tuev-dekra-u-co/xpeng-produktion-764122/

Willkommen in der Zukunft der Automobilproduktion: Xpeng kombiniert Robotik, smarte Systeme und massive Gussverfahren zu einer der modernsten Fertigungsstraßen der Branche. Alle 102 Sekunden rollt ein neues E-Auto vom Band – mit bis zu 800.000 Fahrzeugen pro Jahr. Im Fokus stehen der G9 SUV und das neue Luxus-MPV X9, beide mit leistungsstarkem 5C-Ladeakku und Cloud-basierter Softwarearchitektur. Außerdem: ein kurzer Ausblick auf die Produktion in Europa mit Partner Magna.

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Motor
Transkript
00:00Willkommen zum Video des Automagazins TuningBlog, in dem wir einen spannenden Blick hinter die
00:05Kulissen der hochmodernen Fertigung von Xpeng werfen, einem der aufstrebenden Elektroautohersteller
00:11aus China, der mit Innovation, Automatisierung und künstlicher Intelligenz die Fahrzeugproduktion
00:17revolutioniert. Wer Xpeng bislang nicht auf dem Radar hatte, wird überrascht sein, wie
00:23konsequent das Unternehmen auf technologische Exzellenz und globales Wachstum setzt. Gegründet
00:29wurde Xpeng in einem unscheinbaren Hinterhof einer Hochschule in Guangzhou, was Erinnerungen
00:35an die Gründungsmythen von Apple oder Google in kalifornischen Garagen weckt. Diese Parallele
00:41ist kein Zufall. Das Unternehmen selbst sieht sich nicht nur als Autobauer, sondern als
00:46Technologieunternehmen, das Elektromobilität mit digitalem Fortschritt kombiniert. Neben
00:53Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz, humanoiden Robotern und sogar persönlichem
00:58Luftverkehr steht aber die Fahrzeugproduktion weiterhin im Zentrum der Aktivitäten. Und
01:03genau diese nehmen wir heute unter die Lupe. Die erste Produktionsstätte von Xpeng wurde
01:09im Jahr 2017 in Cao Qing in Betrieb genommen. Bereits damals setzte man auf eine vollautomatisierte
01:15Fertigung mit 3H89 Robotern des schwedisch-schweizerischen Automatisierungsspezialisten ABB. In dieser National
01:24Green Factory mit modernstem Umweltzertifikat kann alle 90 Sekunden ein Fahrzeug vom Band laufen. 2019 wurden
01:32bereits 10.000 Fahrzeuge produziert. 2023 knackte man die 300.000er Marke. Ein deutliches Zeichen für die
01:40rasante Skalierung. Ein zentrales Element der Effizienz ist die Stanzlinie. Dort wird alle 5 Sekunden ein Bauteil
01:48produziert. Während ein Wechsel auf ein anderes Bauteil innerhalb von nur 160 Sekunden möglich ist.
01:55Diese Geschwindigkeit ist ein Resultat der präzise abgestimmten Automatisierungskette, die nahezu
02:01vollständig ohne menschliches Eingreifen auskommt. Im Jahr 2023 wurde ein zweites Werk in der Guangzhou
02:09Knowledge City eröffnet. Mit 126 Hektar Fläche ist es nicht nur größer, sondern auch noch intelligenter.
02:16Drei Plattformen und verschiedenste Fahrzeugmodelle, darunter Limousinen, SUVs und MPVs, können hier
02:23parallel gefertigt werden. Gemeinsam ermöglichen beide Werke eine Produktionsleistung, die Anfang 2025
02:30bereits 600.000 Fahrzeuge erreichte. Nur sechs Monate später waren es 800.000. Im November 2025 konnte
02:39Xpeng dann das einmillionste Fahrzeug feiern. Ein Meilenstein, den kaum ein anderer junger Hersteller
02:45so schnell erreicht hat. Besonders eindrucksvoll war der Moment, als das neue Flaggschiff der
02:51luxuriöse Siebensitzer Xpeng X9 vom Band rollte. Das Automagazin AMS konnte den Entstehungsprozess
02:58live vor Ort begleiten. Ein faszinierendes Erlebnis in einer nahezu menschenleeren Produktionshalle,
03:04die zu 100% automatisiert ist. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Smart Brain, das smarte
03:11Gehirn des Werks, das intern bei Xpeng entwickelt wurde. Es überwacht und steuert jeden Aspekt
03:18der Fertigungslinie, von der Stanzung bis zur Endmontage. Im Bereich der Schweißwerkstatt,
03:24die sich über etwa 38.000 Quadratmeter erstreckt, sind 396 Roboter im Einsatz. Besonders herausragend
03:31ist der Einsatz einer 60.000 Tonnen Druckgussmaschine, die als erste ihrer Art in einem Serienfahrzeug
03:38verwendet wird. Dabei werden 167 Bauteile vom vorderen Motorraum bis zum hinteren Unterboden
03:44in nur zwei großen Sektionen gegossen. Diese werden mit einer Präzision von nur 0,05 Millimetern
03:51zusammengesetzt. Ein Wert, der in der Automobilindustrie seinesgleichen sucht. Zum Verbinden der Komponenten
03:58kommen selbstbohrende Schrauben, Fließbohrschrauben und 2.801 Schweißpunkte zum Einsatz. Das alles
04:05geschieht nahezu geräuschlos und ohne das übliche Feuerwerk aus Funken, wie man es sonst aus
04:11Fertigungshallen kennt. Selbst die Geräuschkulisse der Werkshalle ist futuristisch still, was das
04:17hohe Maß an Präzision und Rolle unterstreicht. Ein weiteres Highlight ist der Einbau der neuen
04:235C Ultra-Schnellladebatterie. Diese wird mit einem Schwerlast AGV, Automated Guided Vehicle,
04:29millimetergenau an ihre Position gebracht. Die Befestigung übernehmen danach die Mitarbeitenden
04:35der Montagelinie. Alle dabei erfassten Daten, von Drehmomenten der Schrauben bis zur Seriennummer,
04:42werden automatisiert mit der Fahrzeugkennung verknüpft und in Xpengs zentralem System
04:46gespeichert. Diese lückenlose Rückverfolgbarkeit über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs hinweg
04:52ist ein zukunftsweisendes Qualitätsmerkmal. Zwar blieb uns der Zugang zur Lackiererei verwehrt,
05:00doch bereits im nächsten Bereich der Hauptmontagelinie zeigte sich erneut die enorme Effizienz.
05:05Hier arbeiten rund 400 Stationen, die zu 80% durch AGVs mit Teilen versorgt werden. Im Gegensatz
05:13zur vollautomatisierten Karosseriefertigung übernehmen hier jedoch Menschen die Montage,
05:18unterstützt durch die Logistikplanung des SmartBrain. Ein wesentlicher Produktionsschritt
05:24ist die Installation der Fahrzeugintelligenz. Am Beispiel des Xpeng G9 SUV lässt sich das verdeutlichen.
05:3134 Steuergeräte ECUs werden entlang der Linie verbaut, jeweils direkt nach der Installation mit
05:38aktuellen Softwarepaketen aus der Cloud versorgt. So entsteht ein vernetztes Fahrzeug, dessen Systeme
05:44bereits während der Produktion auf dem neuesten Stand sind. An jeder Karosserie werden alle vier Türen
05:50zunächst demontiert, um Spiegel, Elektronik und Innenverkleidungen effizient einbauen zu können.
05:56Diese Vorgehensweise ermöglicht eine besonders ergonomische Innenraummontage inklusive
06:01Instrumententafel, Verkabelung und Sitzen. Anschließend folgen der Einbau der Radaufhängungen,
06:08Leuchten und Räder, bevor schließlich das Antriebssystem hinzukommt. Besonders stolz ist
06:14Xpeng auf den letzten Montageschritt, die Installation des Panoramadachs. Zwei ABB-Roboter
06:20übernehmen diesen Vorgang. Der erste nutzt Lasertechnologie, um das Dach mit einer Genauigkeit
06:26von 0,1 mm zu positionieren, während der zweite Roboter den Klebstoff aufträgt und das Glasdach
06:32final einsetzt. Bei einer maximalen Toleranz von unter 0,5 mm. Am Ende der Fertigung steht eine
06:39dreistufige Qualitätskontrolle. In der ersten Phase werden 587 Prüfpunkte an Exterieur, Interieur
06:47und Karosserie-Maßen kontrolliert. Danach folgt der Härtetest. Eine Hochdruck-Regendusche,
06:53die etwa der hundertfachen Intensität eines normalen Gewitters entspricht. Zum Abschluss
06:57wird jeder Wagen nochmals in 572 statischen Prüfpunkten unter die Lupe genommen. Doch
07:03damit nicht genug. Bevor ein Fahrzeug das Werk endgültig verlässt, durchläuft es ein
07:09Testgelände mit 2,7 km Länge, auf dem 19 verschiedene Straßentypen simuliert werden. Darunter
07:16Kopfsteinpflaster, Buckelpisten und Hochgeschwindigkeitsabschnitte. So stellt Xpeng sicher,
07:22dass jedes Fahrzeug den höchsten Standards entspricht. Alle 102 Sekunden rollt ein neues
07:28Fahrzeug vom Band. Ein Beweis dafür, wie effizient und durchdacht die Prozesse inzwischen ablaufen.
07:34Wer durch die Werkshallen geht, hat weniger das Gefühl, sich in einer klassischen Autofabrik
07:39zu befinden. Vielmehr wirkt es, als sei man in einem Tech-Campus der Zukunft. Ein Eindruck,
07:44den Xpeng ganz bewusst kultiviert. Ein wesentlicher Teil der Zukunftsstrategie ist dabei die
07:51internationale Expansion im Rahmen des sogenannten Go Global 2.0-Programms. Während in China weiterhin
07:58die Hauptproduktion stattfindet, ist Xpeng nun auch in Europa aktiv. In Kooperation mit Magna
08:04produziert das Unternehmen seine Modelle G6 und G9 im österreichischen Graz. Ein cleverer Schachzug,
08:11um mögliche Importzölle der EU auf chinesische Fahrzeuge zu umgehen und gleichzeitig von der
08:16Produktionskompetenz von Magna zu profitieren. Seit dem dritten Quartal 2025 läuft die Produktion
08:24dort zunächst noch mit moderater Stückzahl. Für das Jahr 2026 peilt man fünfstellige
08:31Produktionszahlen an. Zunächst nur für die Modelle G6 und G9. Doch weitere Modelle sind
08:36bereits in Planung. Xpeng ist sogar bereit, die Lieferkettenstruktur vor Ort auszubauen und
08:42langfristig stärker zu investieren. So könnten in den kommenden Jahren zusätzliche Fahrzeugtypen
08:48in Österreich vom Band laufen und eine lokale Wertschöpfungskette geschaffen werden. Xpeng
08:54beweist eindrucksvoll, wie man mit konsequenter Digitalisierung, durchdachter Automatisierung und
09:00einem klaren Blick auf internationale Märkte als junger Hersteller in kürzester Zeit zum
09:05globalen Player aufsteigen kann. Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte,
09:11der findet den Link in der Videobeschreibung.
09:30Redaktion und die
09:34behaviour mit dem Graf in dem Internet.
09:36Bei Paar is in der Videobeschreibung.
09:39Der ist ja Bord.
09:40Und bei mir auch in der Videobeschreibung.
09:41In der Videobeschreibung ist bei der Videobeschreibung.
09:43Wer er unerlei Erwerf abgestattet,
09:45bei der Ideobeschreibung ist die Bord,
09:47bei der Videobeschreibung ...
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