00:00Willkommen zu unserem neuesten Video vom Automagazin Tuning Blog, in dem wir den
00:10brandneuen Suzuki Swift Hybrid unter die Lupe nehmen. Der Suzuki Swift Hybrid tritt in einem
00:15äuĂerst kompetitiven Kleinwagen-Segment an und muss sich gegen etablierte Modelle wie den VW Polo,
00:21Opel Corsa, Peugeot 208, Renault Clio oder Mitsubishi Colt behaupten. Mit seinem effizienten
00:29Dreizylinder-Hybridantrieb und einem attraktiven Einstiegspreis versucht der Swift, sich von der
00:34Masse abzuheben. Besonders in urbanen Umgebungen, wo Effizienz und Wendigkeit gefragt sind, kĂśnnte
00:40der kompakte Japaner richtig punkten. Der neue Suzuki Swift hat ein umfassendes Facelift erhalten
00:47und setzt dabei auf bewährte Stärken, kompakte Abmessungen, sparsamen Antrieb und ein ausgezeichnetes
00:54Preis-Leistungsverhältnis. Der ßberarbeitete 1,2 Liter Dreizylinder-Benzinmotor mit Mild-Hybrid-
01:00UnterstĂźtzung ist darauf ausgelegt, niedrige Verbrauchswerte zu erzielen. In diesem Artikel
01:06mĂśchten wir herausfinden, ob der Ăźberarbeitete Swift seinen Platz in der Kleinwagenklasse behaupten
01:12kann und wie er sich im Alltag schlägt. Optisch bleibt der Swift seinem charakteristischen Design
01:18treu, präsentiert sich jedoch mit einigen markanten Ănderungen. Die Motorhaube liegt
01:23nun auf den KotflĂźgeln auf, was dem Fahrzeug eine etwas dynamischere Optik verleiht. Neue
01:29Leuchten vorne und hinten sowie konventionelle TĂźrgriffe fĂźr die VortĂźren runden das Update
01:35ab. Die AuĂenabmessungen blieben mit einer Länge von 3,5 Metern, einer Breite von 1,5 Metern
01:42und einer HÜhe von 1,5 Metern nahezu unverändert, was den Swift weiterhin zu einem wendigen Stadtauto
01:48macht. Der Radstand von 2,5 Metern wurde ebenfalls beibehalten. Die erweiterte Farbpalette bietet
01:56nun auch auffälligere TÜne wie ein Orange-Metallic, das ohne Aufpreis erhältlich ist. Insgesamt wirkt
02:02der Swift frischer und moderner, ohne seinen charakteristischen Look zu verlieren. Im Innenraum
02:08gibt es nur wenige, aber dennoch spßrbare Veränderungen. Die Sitzposition des Fahrers
02:14wurde um etwa 5 cm abgesenkt, was fĂźr ein sportlicheres FahrgefĂźhl sorgen soll. Dies
02:20geht allerdings zu Lasten der Beinfreiheit im Fond, die etwas knapper ausfällt als beim
02:25Vorgängermodell. Die Materialqualität ist dem Segment entsprechend einfach gehalten, wirkt
02:31aber solide verarbeitet. In der hĂśchsten Ausstattungsvariante Comfort Plus bietet der Swift jedoch eine fĂźr
02:37einen Kleinwagen ordentliche Ausstattung, inklusive eines 9 Zoll Touchscreens mit Navigation und
02:43Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay und Android Auto. Das Kofferraumvolumen blieb mit 265 Litern
02:50unverändert und liegt damit im Mittelfeld der Klasse. Durch Umklappen der Rßcksitzlehne lässt
02:56sich das Volumen auf bis zu 980 Liter erweitern. Die Ladekante ist relativ hoch, was das Be- und
03:03Entladen etwas erschweren kann. Vorne finden Fahrer und Beifahrer ausreichend Platz, auch
03:09grĂśĂere Personen kĂśnnen bequem sitzen. Im Fond wird es fĂźr Erwachsene auf längeren Strecken etwas
03:15eng, fĂźr Kinder ist der Platz jedoch vĂśllig ausreichend. Insgesamt bietet der Swift ein fĂźr
03:21seine GrĂśĂe vernĂźnftiges Raumkonzept mit einer in dieser Klasse guten RaumĂśkonomie, auch wenn die
03:27Variabilität etwas eingeschränkt ist. Der neu entwickelte 1,2 Liter Dreizylinder-Saugbenziner
03:33leistet 61 Kilowatt, was 82 PS entspricht und ein maximales Drehmoment von 112 Newtonmetern bei
03:414.500 Umdrehungen pro Minute. UnterstĂźtzt wird der Benziner von einem 12 Volt ISG-Mild-Hybrid-System.
03:49Das System greift dem Verbrennungsmotor vor allem beim Anfahren und Beschleunigen unter die
03:53Arme, was besonders im Stadtverkehr zu spĂźren ist. Die Rekuperation beim Bremsen und im Schubbetrieb
03:59trägt zusätzlich zur Effizienz bei. Mit einem Leergewicht von nur 955 Kilogramm zeigt sich der
04:06Swift im Stadtverkehr recht agil. Die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer dauert 11,7 Sekunden.
04:14Die HĂśchstgeschwindigkeit liegt bei 165 Stundenkilometern. Auf LandstraĂen und bei Steigungen macht sich jedoch
04:21der fehlende Turbolader bemerkbar. Hier wĂźnscht man sich gelegentlich etwas mehr Durchzugskraft.
04:27Die Sparsamkeit ist eine der groĂen Stärken des Swift. Im Test wurde der WLTP-Normverbrauch von 4,4
04:34Litern pro 100 Stundenkilometer erreicht. Selbst bei forcierter Fahrweise genehmigt sich der
04:40Kleinwagen kaum mehr als 6 Liter pro 100 Stundenkilometer. Unser kombinierter Testverbrauch
04:45betrug 5,5 Liter. Mit einer TankfĂźllung sind bei extrem sparsamer Fahrweise Reichweiten von bis zu
04:53840 Kilometern mÜglich, was fßr einen Kleinwagen beachtlich ist. Das Aggregat ist gut gedämmt und
05:00klingt beim Hochdrehen fast sportlich. Die Kraftßbertragung erfolgt ßber ein präzise
05:05schaltbares Fßnfganggetriebe. Entgegen anfänglicher Erwartungen zeigt sich der Motor im Stadtverkehr bis
05:11zu Geschwindigkeiten von etwa 90 Stundenkilometern als durchaus lebendig. Die Beschleunigung erfolgt
05:18zßgig und wird von einem angenehmen, dezenten Motorengeräusch begleitet. Bei hÜheren Geschwindigkeiten
05:24offenbart sich jedoch der konventionelle Charakter des Aggregats. Um die volle Leistung abzurufen,
05:31sind häufigere Schaltvorgänge erforderlich, insbesondere wenn es darum geht, die maximale Leistung im
05:36oberen Drehzahlbereich zu nutzen. StandardmäĂig ist der Swift mit einem manuellen Schaltgetriebe
05:42ausgestattet. FĂźr Fahrer, die eine automatisierte LĂśsung bevorzugen, bietet Suzuki optional eine
05:49CVT-Automatik an. Diese ist zu einem Aufpreis von 160 Euro erhältlich. Eine Besonderheit im Segment
05:57der Kleinwagen stellt die verfĂźgbare Allradoption dar. FĂźr einen Aufpreis von 1800 Euro kann der Swift mit
06:05einem Allradantrieb ausgestattet werden, der Ăźber eine Visco-Kupplung realisiert wird. Diese Option
06:11ist allerdings nur in Kombination mit dem manuellen Schaltgetriebe erhältlich. Das Fahrwerk ist straff
06:17abgestimmt und bietet gerade so noch einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Handling. Das Fahrwerk
06:24ist nicht schluckfreudig. Das straffe Abrollverhalten, besonders auf schlecht asphaltierten StraĂen, lässt
06:30harte und kurze StĂśĂe deutlich spĂźrbar in den Innenraum Ăźbertragen. In schnell gefahrenen Kurven
06:36neigt sich die Karosserie, merklich bleibt aber gut beherrschbar. Die direkte Lenkung bereitet FahrspaĂ
06:43und Go-Kart-Feeling, kĂśnnte aber dennoch etwas mehr RĂźckmeldung von der StraĂe gewähren. Im Stadtverkehr
06:50punktet der Swift mit seiner Wendigkeit und dem kleinen Wendekreis von 10,5 Metern. Die Geräuschdämmung
06:57ist fĂźr einen Kleinwagen vorbildlich gelĂśst. Erst bei hĂśheren Tempi dringen Wind- und
07:03Reifengeräusche deutlich vernehmbar in den Innenraum. Das manuelle 5-Gang-Schaltgetriebe
07:08lässt sich präzise bedienen. Der Einstiegspreis fßr den Suzuki Swift 1,2 Hybrid MT liegt bei
07:141900 Euro. In der getesteten Top-Ausstattung Comfort Plus ab 21.700 Euro sind zahlreiche
07:22Assistenzsysteme wie Notbrems-, Totwinkel-, Querverkehrs- und Spurhalteassistent sowie ein
07:27adaptiver Tempomat serienmäĂig an Bord. Auch LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik und ein
07:34Infotainmentsystem mit 9 Zoll Touchscreen gehĂśren zum Lieferumfang. Optional ist eine stufenlose
07:40CVT-Automatik fßr 1160 Euro erhältlich, allerdings nur in Verbindung mit der mittleren
07:46Ausstattungsvariante. Die Farbpalette umfasst verschiedene Metallic-Lacke, wobei ein auffälliges
07:52Orange-Metallic ohne Aufpreis erhältlich ist. Die Ausstattungslinie Comfort Plus bietet unter
07:58anderem Keyless Go, Multimedia- und Navigationssystem, 9 Zoll Touchscreen, Smartphone-Anbindung sowohl
08:05kabellos als auch kabelgebunden, Klimaautomatik, elektrisch klappbare AuĂenspiegel, Sitzheizung vorne,
08:1116 Zoll Leichtmetallfelgen. Ein Allradantrieb, der bei Suzuki als Allgrip bezeichnet wird,
08:17ist fßr den Swift 1,2 Hybrid nur in Kombination mit Handschalter ab 21.300 Euro erhältlich.
08:24Somit kostet die Comfort Plus Ausstattung dann 32.500 Euro. Laut Nutzern im Netz erwähnte
08:31Erfahrungen zeigen, dass der Suzuki Swift Hybrid besonders fĂźr den Stadtverkehr eine hervorragende
08:36Figur macht. Die Wendigkeit und der geringe Wendekreis ermĂśglichen es, enge ParklĂźcken
08:42problemlos zu meistern. Viele Nutzer loben zudem die sparsamen Verbrauchswerte, die vor allem im
08:48täglichen Pendelverkehr fßr niedrige Betriebskosten sorgen. Auch die umfangreiche Ausstattung der
08:54Comfort Plus Variante findet positive Resonanz, da sie viele moderne Technologien und Komfortmerkmale
09:00bietet, die im Segment der Kleinwagen oft fehlen. Einige Nutzer bemängeln jedoch die eingeschränkte
09:07Beinfreiheit im Fond, was auf längeren Fahrten mit mehreren Erwachsenen spßrbar wird. Zudem gibt
09:13es Hinweise darauf, dass der Verzicht auf einen Turbolader zu einer etwas trägeren Beschleunigung
09:19auf LandstraĂen fĂźhrt, was in bestimmten Situationen als Nachteil empfunden wird. Trotz dieser kleineren
09:25Kritikpunkte wird der Suzuki Swift Hybrid insgesamt als solides und zuverlässiges Fahrzeug im
09:31Kleinwagen-Segment eingeschätzt, das durch seine Effizienz und sein ansprechendes Design ßberzeugt.
09:38Die Verarbeitung und die Materialqualität im Innenraum werden ebenfalls oft positiv hervorgehoben.
09:45Obwohl die Materialien schlicht gehalten sind, wirkt das Interieur gut verarbeitet und robust. Der
09:51Sitzkomfort wird allgemein als gut empfunden. Insbesondere die vorderen Sitze bieten eine
09:57bequeme Unterstßtzung auch auf längeren Fahrten. Die Bedienung der technischen Ausstattung wie das
10:03Infotainment-System und die Klimaanlage wird als intuitiv und benutzerfreundlich beschrieben. Ein
10:08weiterer Vorteil, der von Nutzern häufig genannt wird, ist die Zuverlässigkeit des Hybridantriebs.
10:15Der Mild-Hybrid-Modus trägt nicht nur zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei,
10:19sondern sorgt auch fĂźr eine sanfte und leise Fahrweise im Stadtverkehr. Die Rekuperation beim
10:26Bremsen wird als effizient erlebt und hilft, die Energie zurĂźckzugewinnen, was die Gesamteffizienz
10:32des Fahrzeugs weiter steigert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Suzuki Swift Hybrid eine
10:38attraktive Option im Kleinwagen-Segment darstellt, insbesondere fĂźr diejenigen, die in der Stadt
10:43unterwegs sind und ein sparsames, wendiges Fahrzeug suchen. Die Kombination aus einem
10:49effizienten Hybridantrieb, einem ansprechenden Design und einer guten Ausstattung macht den
10:55Swift zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten gegenĂźber etablierten Modellen wie dem VW Polo
11:00oder dem Opel Corsa. Trotz einiger kleinerer Schwächen bietet der Swift ein insgesamt positives
11:07Gesamtpaket, das sowohl in puncto Effizienz als auch im Fahrverhalten Ăźberzeugt. Wenn die Fakten
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11:24Fahrzeugberichte. Vielen Dank fßrs Lesen und bis zum nächsten Mal bei Automagazin TuningBlog.
11:37Untertitelung des ZDF, 2020