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  • vor 4 Monaten
Dr. Wolf, der Inhaber einer mondänen Wellness-Farm, wird Opfer eines Mordanschlags. Schnell ist den Cops klar, dass der Urheber wohl in den Reihen des Personals zu suchen ist. Da ist zum einen die Gymnstiklehrerin Natalie Hochmayr, die junge Geliebte von Dr. Wolf, die an dessen Vermögen fast mehr interessiert zu sein scheint, als an seiner Person. Natalies Kollege Alfons Hofmann steht offenbar kurz vor der Kündigung, die ihn finanziell ruinieren würde. Und auch der Masseur Hans-Peter Dornberger erscheint den Kommissaren rätselhaft. Oder gibt es bei dem Anschlag eine Verbindung zu Wolfs Vergangenheit? Denn alles deutet darauf hin, dass der geschäftstüchtige Arzt einen Teil seines Wohlstands einem illegalen Schlankheitsmittel verdankt. (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Gabin, Jan!
00:03Erst letztes Jahr ist der Anzug beim Schneider gewesen,
00:05um ihn weitermachen zu lassen.
00:07Was musst du jetzt anziehen beim Geburtstag von Bachmeier?
00:10Nein, das dunkle Schakett.
00:13Und, keine Ahnung, die greuen Hosen vielleicht?
00:16Ach, Mann, wie schaut denn das aus?
00:18Du bist Ehrenmitglied im Schützenverein.
00:20Und beim 80. vom Alterspräsidenten musst du...
00:23Ich muss gar nichts.
00:23Doch, abnehmen.
00:25Wieso, Barack ist doch schön.
00:27Und überhaupt, wenn ich mir einen Triangel in die Hosen gerissen hätte,
00:29könnte ich den Anzug auch nicht anziehen.
00:30Du, du mit deiner hinterfotzigen Logik.
00:34Der Anzug passt einzig und allein deswegen nicht,
00:38weil du völlig haltlos alles in dich reinstopfst.
00:41Ist überhaupt nicht wahr.
00:43Außerdem ist der Geburtstag erst Ende der Woche.
00:45Bis dahin habe ich die paar Kilo leicht mit aufgenommen.
00:47Und wie, wenn man fragen darf?
00:49Erinnere dich einmal daran, was dir der Doktor letzten Monat gesagt hat.
00:52Dass du mit deiner Gesundheit spielst.
00:54Ja, ja.
00:55Jetzt pass einmal auf.
00:55Ich habe da was von der Frau Balthasar bekommen.
01:00Ein Präparat.
01:01Ich glaube, aus Amerika oder so.
01:03Das ist absolut bahnbrechend.
01:04Da kannst du essen, was du willst und nimmst trotzdem ab.
01:07Ach, Blödsinn.
01:08So was gibt es nicht.
01:09Gibt es eben schon.
01:10Schau dir doch die Frau Balthasar an.
01:11Sechs Kilo in einer Woche.
01:13Das ist garantiert gesundheitsschädlich.
01:14Ist es eben nicht.
01:16Das hat sie von einem Arzt bekommen.
01:17Schau, beim Pedicillin damals war es doch auch so.
01:20Da hat es geheißen, es ist gesundheitsschädlich.
01:21Heute nimmst du die ganze Welt.
01:23Der Fortschnitt lässt sich eben nicht aufhalten.
01:25Denn wir haben jahrelang geforscht.
01:27Und jetzt ist es soweit.
01:28Und ich bin dabei.
01:29Und da?
01:31Weit unter 200 Euro.
01:33Wie viel?
01:35196 Euro.
01:36Ich glaube, du spinnst.
01:38Ja, eigentlich 196, 80.
01:42Die Produktion ist noch nicht angelaufen auf dem deutschen Markt offiziell.
01:45Das wird später billiger.
01:47Und bis zum Ende der Woche passt an.
01:49Das darf mich wundern.
01:50Magst du wetten?
01:51Sofort.
01:53Wer verliert, muss zwei Wochen Stalldienst machen.
01:55Oder, Miss Märtl.
01:58Da seid ihr.
01:59Das Frühstück ist fertig.
02:00Ich habe am Morgen Hunger.
02:01Ich auch.
02:02Da seid ihr.
02:16Da seid ihr.
02:18Da seid ihr.
02:19Ich bin jetzt mal wieder.
02:25Ich bin jetzt mal wieder.
02:27Ich bin jetzt mal wieder.
02:29Hey!
02:49Diese ganzen Diäten sind doch alle für die Katze.
02:53Da brauchst du Monate um eine Backe abzunehmen und in zwei Wochen hast du alles wieder drauf.
02:58Das nennt man Jojo-Effekt.
02:59Genau.
03:00Ja, das stimmt.
03:01Das ist einmal in seinem Hefe gestanden, was in meinem Lebensmittelgeschäft ausliegt.
03:05Du Unkelkabinian, hast du das schon mal mit Tränkost probiert?
03:08Schweinsbrüllen ohne Knödel, das ist mir zu fett.
03:11Und Sauna?
03:12Sauna, da nimmst du fast nichts ab.
03:14Und wenn du Becher hast, haust du den gesamten Kreislauf zusammen, vor allem bei Föden.
03:19Einen wunderschönen Sonntagmorgen wünsche ich euch.
03:45Kein Wort mehr über dieses Thema, auf dem seine blöden Kommentare können verzichten.
03:49Hey Ulrich, ich war schon in der Kirche und hab Frühstück gemacht. Wo gehst du hin?
03:53Zur Tankstelle, rund ein paar Semmeln holen.
03:55Geschmarrn, ich hab dir so ein Abend frisches Brot gepacken. Setz dich.
03:58Da kann ich natürlich nicht Nein sagen.
04:00Wieso nicht?
04:01Dein Brot ist tausendmal besser als diese billigen Fabrik-Semmeln.
04:05Puh, Teufel, ich müsste schwein, wenn ich das in der Früh essen tät.
04:11Du Ulrich, hast du schon mal Abmerkungskur gemacht?
04:14Hab ich das nötig?
04:15Der Onkel Karbinel macht gerade eine Kur.
04:17Den wird so blöd daher, der will mich nur ärgern.
04:19Die geht nachher gerne in die Kelten-Ausstellung. Magst du nicht mit?
04:22Ich wollte eigentlich nach München, aber...
04:24Kultur ist nicht so ganz das, was der Herr Sartori mag.
04:26Haben Sie das Auto schon gewaschen?
04:28Was ist das für eine Kur?
04:29Das ist so eine Kur, da kann man so viel essen, wie man mag.
04:31Die macht er schon seit ich ihn kenne.
04:36Nur weil die Marie so gut kocht.
04:38Ach, ich weiß noch einen. Wir machen die Österreicher Marmelade.
04:59Krapfen ausdrücken.
05:01Oh, die ramm auf.
05:11Na, Sartori?
05:14Na, wo?
05:16Na komm gleich, danke.
05:19Mordanschlag auf einen Arzt.
05:21Mahlzeit.
05:26Die Gäste gehen bitte in den Nebenraum, sie werden dann später befragt.
05:29Personal bleibt hier.
05:32Wer hat den Dr. Wolf gefunden?
05:34Ich.
05:35Sie heißen?
05:36Hans-Peter Dornberger. Ich bin hier Masseur.
05:38Wer hat hier alles Zugang zur Sauna?
05:41Jeder vom Personal.
05:42Dr. Wolf natürlich.
05:44Ein Schlüssel liegt im Sekretariat.
05:46Den hat heute noch niemand genommen.
05:48Ah, und was ist mit den Gästen?
05:50Naja, die kommen ja nur zu bestimmten Zeiten hinein und immer nur in Begleitung von Herrn Hoffmann.
05:54Hat jemand den Dr. Wolf gesehen, bevor der in die Sauna gegangen ist?
06:00Also niemand.
06:05Wie viele Gäste befinden sich da momentan im Haus?
06:0734, glaube ich.
06:09Ja, das ist so.
06:10Das ist so.
06:15Vincent.
06:16Hi, Andi.
06:17Bist du allein?
06:18Ja klar, hab ich dir doch gesagt. Sturmfreie Bude.
06:20Mama ist in der Stadt und der Onkel in der Arbeit.
06:23Hast du es dabei?
06:24Ja klar.
06:25Wo?
06:27Hier.
06:28Der XF 9092.
06:30Das Neueste, was der CB zu bieten hat.
06:32Und das ist wirklich die stärkste Funkernadel.
06:35Das hat auf jeden Fall mein Onkel gesagt.
06:37Wo gibt's denn hier Strom?
06:39Du, ist es eigentlich erlaubt? Du weißt ja, mein Onkel ist bei der Polizei.
06:52Klar, CB dürfen wir alle machen. Hier, probier's gleich mal.
06:56Hallo? Hört uns jemand?
06:58Einstecken muss es natürlich schon noch.
07:01Hello, Testing. Hier Radio Rosenheim.
07:05Sie nehmen am besten gleich mal die Personalien der Gäste und der Angestellten auf, ja?
07:08Herr Hofer, ihre Witze waren auch schon mal besser.
07:11Das heißt, der Witze ist vielleicht zu viel verlangt?
07:13Allerdings.
07:14Einer muss es machen.
07:15Ja, dann muss der Maul seinen Mittagsschlaf unterbrechen.
07:17Der schläft nicht, der angelt am Sonntag.
07:19Ja, dann muss er halt drauf verzichten.
07:21Sie rufen ihn an.
07:22So, gehst du.
07:23Gut.
07:24Tja, hören Sie so freundlich mit mir zeigen, wo Sie Ihren Chef gefunden haben?
07:28Ja, Herr Mohr, Herr Satwuri. Na? Hat schon was angebissen?
07:32Herr Mohr, hören Sie mal zu. Wir brauchen Sie ja dringend.
07:36Ja, ich weiß. Ja, ich weiß, aber dann hätten Sie Fischer werden müssen. Ja.
07:40Ja, also. Hotel, Wellnesshotel Bayern. Und zwar Pronto. Sie? Also.
07:47Roger Trucker 02. Wir hören dich auch laut und deutlich. Wo bist du denn?
07:53Ah, 9. Kurz vor Würzburg.
07:55Boah, geil. Das Teil ist ja nicht bis nach Würzburg. Was gut ist Neues.
08:00WhatsApp.
08:05Also, erzählen Sie mal.
08:07Ich war auf meinem Zimmer und da hörte ich jemanden rufen.
08:10Ich bin also raus auf dem Flur und da kam ja der Fonsi.
08:13Der Fonsi?
08:14Ja, der Alpholins Hofmann. Der ist hier für die Bäderabteilung zuständig. Der kam ja entgegen.
08:19Von wo?
08:20Von oben, denke ich.
08:21Wir sind dann zusammen hier in die Sauna gelaufen und dann haben wir gesehen, dass die Tür mit einer Eisenstange verrammelt war.
08:27Mit der?
08:28Ja, genau. Wir haben dann die Tür aufgemacht und den Dr. Wolf rausgezogen, weil der war ja bereits ohnmächtig.
08:32Die Sekretärin hat dann den Rettungsdienst gerufen und die Polizei.
08:35Na ja, dann verdankt der Mann ihnen ja sein Leben. Weiß man schon wie es ihm geht?
08:40Er liegt auf der Intensivstation. Wenn wir die Ärzte denken, er kommt durch. Hoffentlich.
08:44So, das ist der Bademeister Herr Hoffmann und Frau Nathalie Hochmeier. Sie ist zuständig für die Körperertüchtigung der Gäste. Ist doch so.
08:54Bis auf den zweideutigen Unterton, ja.
08:56Hatte der Dr. Wolf Freunde? War der beliebt?
08:58Doch, schon.
08:59Wie erklären Sie sich dann das hier?
09:03Dann fangen wir doch mal andersrum. Hatte der Herr Dr. Wolf Feinde?
09:13Also nicht.
09:15Ich muss ins Bad, wenn da was passiert.
09:18Ist gut. Ich komme nach, ich habe noch ein paar Fragen an Sie.
09:22Frau Hochmeier, wissen Sie, wem der Lippenstift gehört, mit dem das geschrieben ist?
09:26Die Farbe von meinem ist ähnlich.
09:29Haben Sie ihn zufällig dabei?
09:31Nein, der ist oben im Büro. Soll ich ihn holen?
09:34Wenn Sie nicht so viele Umstände machen.
09:37Ach, ich komme mit.
09:44So.
09:49Vielleicht...
09:50...hier...
09:53...was...
09:54Ja, bin ich jetzt steppert, oder was?
10:11Der ist weg.
10:12Ja, mich brauchen Sie nicht anschauen. Ich habe ihn nicht weg.
10:14Der Wahnsinn.
10:16Meine Leid.
10:18Herr Kommissar, Sie müssen uns das gehen lassen.
10:20Ihr muss zur Gymnastik, die warten schon.
10:21Ich halte sie nicht auf, bitte.
10:27Was Bedienungen haben die dort? Ich sag's dir. Superkurven.
10:31Ich glaube, die kenne ich. Ist das nicht die Miriam?
10:33Du, Andi, die Stockler auf dem Kommissariat. Du hast auch Miriam.
10:38Vielleicht hat er einen Wochenend schon.
10:41Und kreisen, kreisen, jawohl, und schwingen.
10:48Schön, weiter kreisen, die Damen.
10:49Herr Hoffmann?
10:50Ja?
10:51War der Dr. Wolf jeden Morgen in der Sauna?
10:53Ja, das weiß ich nicht, aber ziemlich häufig jedenfalls.
10:55Wo waren Sie heute um neun?
10:57Wieso?
10:58Fragen stelle ich, Sie antworten.
11:00Ja, so wie gesagt.
11:01Also.
11:02Ich war in meiner Bude.
11:03Das heißt, Apartment muss man da hinsagen.
11:05Am Sonntag geht es bei mir erst um 10 los.
11:07Und da habe ich meine Steuer gemacht, Zettel abgeheftet und sortiert.
11:10Von wann bis wann?
11:12Na ja, von 8 bis viertel nach neun.
11:14Hat sich da jemand gesehen?
11:15Na weh denn, ich bin ja Solo zur Zeit.
11:17Glauben Sie mir vielleicht nicht?
11:19Wie war das mit den Fragen?
11:21Also.
11:22Wie Sie den Herrn Dornberger getroffen haben, wo wollten Sie da hin?
11:25Ja, die Pumpe einschalten vom Schwimmbad.
11:28Hier, jetzt sind wir jetzt im ersten Stock.
11:29Ja.
11:30Wenn man die Pumpe einschalten will, dann muss man am Apartment von Herrn Dornberger vorbei.
11:34Ja.
11:35Und wenn man von der Sauna kommt, muss man auch am Apartment von Herrn Dornberger vorbei.
11:38Ja.
11:39Das Protokoll machen wir später, aber dann haben Sie Zeit.
11:45Heute am Sonntag?
11:46Ja, freilich heute noch.
11:48Ja, aber von 5 Uhr komme ich da nicht weg.
11:50Gut, dann um halbe 6 Uhr.
11:52Im Kommissariat in Rosenheim.
11:53Das können Sie.
11:54Ja.
11:57Ja, was ist meine Damen?
11:59Schwingen!
12:00Und schwingen!
12:01Und treten!
12:03Ja, treten!
12:05Jetzt passt mal auf.
12:06Das Ding sendet eure Flugfunk.
12:07Mensch, Andi!
12:08Man hat bloß keinen Schmarrn nicht.
12:09Sei kein Schisser!
12:10Veränderst du hier die Frequenz?
12:14Hallo?
12:15Hier, Rosenheim Tower.
12:16Bodenkontrolle.
12:17Bitte melden Sie uns Ihre Position.
12:20Flugleitung anfing.
12:21Hallo?
12:22Mensch, Andi!
12:23Hier auf!
12:24Ihr könnt doch nicht den Flugfunk stören.
12:26Ja, seid frisch.
12:27Ich hole kleine Polizei.
12:31Zu spät.
12:32Die wohnt hier schon.
12:34Und von hier aus haben Sie den Dr. Wolf um Hilfe rufen, Herr?
12:37Ja klar, die Tür war ja offen.
12:39Wissen Sie, hat er geraucht.
12:40Er hat Durchzug gemacht.
12:41Wir sollen eigentlich nicht rauchen.
12:43Der Dr. Wolf mag das nicht.
12:44Und dann kam der Herr Hoffmann.
12:45Richtig, ja.
12:46Sie haben vorhin gesagt, der kam von oben?
12:51Ja.
12:52Haben Sie das gesehen?
12:53Na, aber um die Uhrzeit.
12:54So, wievieler war's denn?
12:55Kurz vor halb zehn.
12:57Da ist Hirschblätter gerade angefangen.
12:59Das würde ich fast jeden Sonntag.
13:00Aha.
13:05Was machen wir denn da?
13:06Sagen Sie mal, wie kommt denn der Lippenstift hier her?
13:10Das weiß ich nicht.
13:11Den muss jemand da hingelegt haben.
13:13Freilich.
13:14Herr Thornberger muss die Leute vorläufig festnehmen.
13:16Kommen Sie bitte.
13:24Fünf Ränken.
13:25Servus Michi.
13:26Und, hast du was gefangen?
13:27So gut haben die noch nie Bissen wie heute.
13:28Dann ruft sie mich an.
13:29Na ja, die Kriminalität gehört an so einen Feiertagen verboten.
13:32Also abführen.
13:33Ich schaue noch nach dem Satz-Ori.
13:34Alles klar.
13:36So, kommen wir's her.
13:38Entschuldigung.
13:39Ja, warten Sie heute einen Moment.
13:41Und rechts.
13:42Und links.
13:43Und rechts.
13:44Und rechts.
13:45Und rechts.
13:46Und rechts.
13:47Und rechts.
13:48Und rechts.
13:49Und rechts.
13:50Und rechts.
13:51Und rechts.
13:52Und rechts.
13:53Und links.
13:54Und rechts.
13:55Links.
13:56Und rechts.
13:57Die Bärzahl 5 Euro und die Wanderkasse.
13:59Und links.
14:01Und links.
14:02Und links.
14:03Herr Hofer, mitmachen könnte auch nicht schaden.
14:05Und links.
14:06Und links.
14:07Und links.
14:08Was war mit dem Lippenstift?
14:09Das war komischerweise nicht aufzufinden.
14:12Da, da, lag man da bei Rennzimmern.
14:14Sauber.
14:16Der ist nicht schon bei Michi im Auto.
14:18Und, hast du da was?
14:20Der Bademeister muss ziemlich den Stress mit diesem, diesem Doktor Wolf gehabt haben.
14:25Wollte ihn so reingelassen.
14:26Sagt zumindest ist es sie.
14:27Und der Hoffmann ist geschieden und hat schwer in den Unterhaltszahlern über seine Ex-Frau zu kämpfen.
14:33Na, Geldgier tötet. Klingt schwer nach einem Racheärkt.
14:36Vielleicht kann uns ja dieser Dornberger, der Masseur, mehr darüber erzählen.
14:40Ja, wie gesagt, der wäre ja schon selten blöd, das in seinem eigenen Zimmer zu verstecken.
14:43Außerdem hat er den Arzt aus der Sauna befreit.
14:46Nein.
14:48Irgendwoher kenn ich den.
14:49Den Dornberger?
14:50Nein, nicht den Dornberger.
14:51Das ist ein Arzt, den Dr. Wolf.
14:53Ich weiß noch nicht woher.
14:54Das hilft uns ja ungemein.
14:58Magst du mitfahren, Corbinian?
15:01Ich hab's schon einem Kollegen versprochen, danke.
15:03Alles klar, bitte.
15:07Bitte.
15:08Das Auto passt zu Ihnen.
15:10Ja, Michi, was machst denn du da? Kann ich dir helfen?
15:19Ja, aufsperren kannst du.
15:20Wieso nicht?
15:21Weil ich führe hier oben keinen Schlüssel ab.
15:23Da hast du wieder recht.
15:27Dann muss ich daheim gewassen haben.
15:29Oder im Auto.
15:30Oder er liegt da drin auf dem Schreibtisch.
15:31Könnte auch sein.
15:32Na ja.
15:33Na gut, dass Sie mich haben.
15:42Das passt nicht, aber das muss der Richtige sein.
15:44Wo waren Sie denn heute Nacht?
15:46Könnte es sein, dass das gar nicht die Schlüssel ist?
15:48Witzpult.
15:49Was ist mit dem vierten Humor?
15:51Da war ich schon.
15:52Der ist auf Rundgang.
15:53Jetzt sagen Sie nicht, dass das ganze Theater umsonst war.
15:55Vielleicht helfen ja die Kollegen aus dem Einbruchsdezernat.
15:58Na sehr lustig.
15:59Die Witze machen wir hier schon selber.
16:02Guten Tag, die Herren.
16:04Ja, da kommt ja die Hilfe.
16:05Auch am Sonntag aktiv, was?
16:06Freilich.
16:07Können wir hilflich sein?
16:08Logisch.
16:09Sie könnten uns die Tür absperren.
16:10Das wäre sehr freundlich.
16:17Vielleicht ein bisschen viel gefeiert gestern Abend, was?
16:19Die Tür war offen.
16:21Wiederschauen, die Herren.
16:22Sie können schön, aber abgeschlossen.
16:24Ein Sonntag voller Überraschungen.
16:34Wir stören doch hoffentlich nicht, oder?
16:38Ja.
16:39Obermeier.
16:40Was soll denn das?
16:41Gesauber, was war das?
16:43Sie setzt.
16:45Ich wollte eigentlich nur einen Brief schreiben.
16:47Nein, diktieren.
16:49Die Frau Stockl...
16:50Die Frau Stockl hat aber am Freitag noch ganz anders ausgeschaut.
16:53So darf man also diktieren.
16:56Herr Hofer, jetzt quälen Sie halt den Kollegen nicht so.
17:00Ich meine, der Tatbestand ist ja wohl ziemlich eindeutig, oder?
17:04Ja, wenn Sie das sagen...
17:05Was hat denn die Frau Stockl damit zu tun?
17:07Na ja, ich kenne die Miriam, also die Frau Stockl schon.
17:10Da war sie noch so klein und wo ich jetzt die Jessica kennengelernt habe, da...
17:14Da haben Sie die Frau Stockl um einen Zweitschlüssel gebeten, hm?
17:17Ich habe ja gesagt, ich müsste am Wochenende ein paar Briefe schreiben.
17:19Und dann hast du dich entschlossen zu diktieren?
17:22Ja, diktieren.
17:24Diktieren.
17:25Diktieren.
17:26Mensch, Gesauber!
17:31Deine Frau, hm?
17:33Was?
17:34Verheiratet sind wir auch?
17:35Sauber.
17:36Meinen Sie, ich wäre sonst hier?
17:38Auch wieder wahr.
17:39Ich bitte dich, Herr Hauptkommissar, verrate niemandem etwas.
17:46Na, ich weiß nicht.
17:48Diktieren am Wochenende?
17:50Fällt das nicht unter berufliche Fortbildungsmaßnahmen?
17:53Ja, ja, genau.
17:54Du sagst es.
17:55Fortbildung.
17:56Na ja, ich weiß nicht.
17:58Bitte.
17:59Aber dann suchen Sie sich in Zukunft ein anderes Schulzimmer, Herr Obermeier.
18:03Schulzimmer?
18:04Mhm.
18:05Für Ihre beruflichen Fortbildungsmaßnahmen.
18:09Schulzimmer?
18:10Brillant, hm?
18:11Jetzt aber.
18:14Obermeier.
18:22Wiederschauen.
18:23In der Lohnbuchhaltung, auch wenn Sie das ganze Wochenende nicht.
18:26Puh.
18:30Der Saffer.
18:31Euch geht es ja zu wie bei der Sitte.
18:33Ja, sehr witzig, Herr Dornberg.
18:34Ich komme gleich, Michi.
18:35Ja.
18:36Dass du dich jetzt ja auch nicht verplapperst, ja?
18:38Ich?
18:39Ja, du.
18:40Ein Ehe-Drama ist das Letzte, was wir jetzt bei der Polizei brauchen können.
18:44Alles klar.
18:45Ja?
18:46Ja?
18:47Ja.
18:52Ja, Grüß Gott.
18:53So, Hochmeier.
18:54Jetzt wird es aber Zeit.
18:56Oh, das tut mir aber leid.
18:57Ich habe mich einfach ein bisschen verspätet, gell?
18:59Aber jetzt bin ich ganz für Sie da.
19:01Ich glaube, das reicht völlig, wenn Sie Ihre Aussage machen.
19:03Tschüss.
19:04Gerne.
19:08Ja, Chef, was ist jetzt mit mir?
19:10Ich habe auch noch ein paar Fische im Auto.
19:11Ja, ist schon gut.
19:12Schönes Wochenende.
19:13Pfiat dich.
19:14Danke.
19:15Wir bringen dir ein paar Renken mit, gell?
19:16So, Sie wie es wollt.
19:20Sie behaupten also, dass Ihnen der Lippenstift ins Zimmer gelegt worden ist.
19:23Glauben Sie wirklich, ich wäre so blöd, den Lippenstift selbst unter mein Sofa zu legen?
19:27Na, nachdem ich mitbekommen habe, was Sie ja so für witzig halten,
19:30traue ich Ihnen so ziemlich alles zu.
19:33So gut, nehmen wir mal an, Sie waren es nicht.
19:35Wer war es dann?
19:36Keine Ahnung.
19:37Ich weiß es nicht.
19:38Was war zwischen Herrn Hoffmann und Dr. Wolf?
19:41Na ja, es ging ja vor allen Dingen um das Verhalten den Gästen gegenüber.
19:44Die Klientel der Wellnessfarm ist relativ betucht und dem Hoffmann ist das völlig egal.
19:49Der redet so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
19:51Wie war Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef?
19:53Wie so ein Angestellter zu seinem Vorgesetzten.
19:56Leicht distanziert, guten Tag und auf Wiedersehen.
19:59Wie das halt so ist?
20:00Keine Differenzen?
20:01Keine Witze?
20:02Nein.
20:03Ich tag meine Arbeit und er ließ mich in Ruhe.
20:05Gut, das wärs dann als Weilen.
20:07Wenn Sie sich zu unserer Verfügung halten...
20:08Ich komme jetzt mal wieder gern.
20:10Euch ist ja richtig was los.
20:11Da geht's raus.
20:12Hör mal, das muss Polizeifunk sein.
20:17Woher möchtest du das wissen?
20:18Das wegen der Frequenz.
20:20Das dürfen wir jetzt echt nicht.
20:22Hallo?
20:23Kann mich jemand hören?
20:24Hier spricht Polizeimeister Michael Mohr.
20:27Hallo?
20:28Herr Sacker, wir sehen dich da.
20:29Hey Andi, das ist der Kollege von meinem Onkel.
20:31Hier auf!
20:34Also, wie war Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef?
20:36Unser Verhältnis?
20:38Bestens?
20:39Wie darf ich das verstehen?
20:41Wie es wollen.
20:43Der Dr. Wolf ist doch verheiratet, oder?
20:45Ja, ja.
20:46Seine Frau lebt auf Mallorca.
20:48Die kommt so ein, zwei Mal im Jahr nach München.
20:50Sie wissen aber gut Bescheid.
20:51Sie haben was mit ihm, oder?
20:53Sie sind aber neugierig.
20:54Nein.
20:55Berufskrankheit.
20:56Also?
20:57Ich habe Ihnen doch gesagt, wir verstehen uns bestens.
21:04Ähm, Frau Hochmeier, äh, kommt Ihnen der irgendwie bekannt vor?
21:08Sieht aus wie der meine.
21:10Vielleicht die gleiche Marke kann schon sein.
21:13Wie verstehen Sie sich denn mit Ihrem lustigen Kollegen, dem Herrn Dornberger?
21:17Och.
21:18Wir kennen uns nur oberflächlich.
21:20Warum fragen Sie denn?
21:22Wollen Sie mit ihm auch ein Verhältnis andichten?
21:26Ich frage mich nur, wie Ihr Lippenstift in sein Zimmer kommt.
21:29Hm.
21:30Ich habe nicht die geringste Ahnung, lieber Herr Satori.
21:33So.
21:34Herr Hoffmann, warum haben Sie uns heute Morgen verschwiegen, dass Sie Streit mit dem Chef gehabt haben?
21:42Wieso?
21:43Wer sagt das?
21:44Die Nathalie?
21:45Die soll bloß still sein.
21:46Die hat's grad nötig.
21:47Die hat ja selber mit Ihrem Streit gehabt.
21:49Müssen schon ein bisschen konkreter werden.
21:50Also, bitte, ich höre.
21:51Das täten Sie ja sowieso erfahren.
21:52Die Hochmeier, der hat was mit ihm.
21:53Aber das weiß ich, der ganze Land.
21:54Nett und weiter?
21:55Ja.
21:56Angebrüllt hat's ihn.
21:57Dass er nichts unternehmen täte wegen seiner Scheidung.
21:58Und dass da in Zukunft tote Hose ist.
22:00Sexuell hat's das gemeint.
22:01Wenn da nicht bald was passiert.
22:02Ja.
22:03Genau so hat's das gesagt.
22:04So, so.
22:05Iden soll der Herr Dr. Wolf aber mit Entlassung gedroht haben.
22:06Ja, mei.
22:07Da hat's schon Meinungsverschiedenheiten gegeben.
22:08Aber wenn ihn deswegen nicht umbringen wollen, dann hätte ihn doch nicht nachher...
22:37mit den Dornberger wieder aus der Sahne rauszogen, oder?
22:40Ja, das reicht, Herr Hoffmann.
22:41Sie können ihm gehen.
22:42Vorerst.
22:43Dankeschön.
22:44Wiedersehen.
22:45Entschuldigung.
22:46Wiederschein.
22:47Der Lippenstift ist bei der Spurensicherung im Briefkasten.
22:54Was machen Sie da?
22:56Die Stocker hat am Freitag so Kekse gehabt.
22:59Die müssen irgendwo sein.
23:00Denkst du, Sie sind auf Diät?
23:02Das ist keine Diät, sondern eine Kur.
23:05Außerdem brauche ich jetzt eine Nervennahrung.
23:07Was haben Sie da?
23:09Wollen Sie auch welche?
23:10Das ist voll Mundraub, ja.
23:12Schmarrn, bis die Stocker das merkt, hat die längst eine neue Schachtel.
23:15Außerdem können wir sie auf den Obermeier schieben.
23:17Da haben Sie auch wieder recht.
23:19Was ist mit Ihrer speziellen Freundin, der Frau Hochmeier?
23:24Meine spezielle Freundin, die Frau Hochmeier, ist ein ganz schönes Luder.
23:28Aber ein toter Dr. Wolf würde ja gar nichts bringen.
23:30Weiß man es?
23:31So eine Affäre kann ganz schön kompliziert werden.
23:34Ja, wenn Sie das sagen.
23:36Du darfst mich doch nicht so erschrecken.
23:45Was stand auf dieser Saunatür?
23:49Geldgier tötet.
23:51Das ist es.
23:52Geldgieriges Ungeheuer.
23:56Geldgieriges Ungeheuer.
23:58Sie haben die Eltern von einem Mädchen aus München den Dr. Wolf genannt.
24:01Sie haben ihn für den Tod ihrer Tochter verantwortlich gemacht.
24:04Geht's ein bisschen.
24:06Was?
24:07Geht's wieder?
24:08Geht's ein bisschen genauer.
24:10Den Rest habe ich vergessen.
24:12Aber vielleicht weiß die Rosi mehr.
24:14Was ist die Tote?
24:15Das ist eine Bekannte von mir aus München.
24:17Das Mädchen war eine Arbeitskollegin von ihr.
24:20Hoffentlich hat sie ein besseres Gedächtnis als sie.
24:23Sie und ihre Freundinnen haben so ein paar komische Abmagerungskuren ausprobiert.
24:31Dann hat die Rosiadame in kürzester Zeit fast zehn Kilo abgenommen.
24:34Die sah echt super aus.
24:36Die hatten schlank, durchtrainierter Körper.
24:38So ein Busen.
24:40Aber irgendwie, die haben wir nicht zusammengepasst.
24:46Den Coconut Kiss vom Ritschi, den müssen Sie unbedingt probieren.
24:49Der Beste in der ganzen Stadt.
24:51Das kriegen Sie in Rosenheim nicht, gell Ritschi?
24:53Auf jeden Fall.
24:54Meinen Sie, dass mir sowas schmeckt?
24:55Logisch.
24:56Das ist mal was anderes als nur Weißbier.
24:58Bitte sehr, die Herren.
25:00Wohl bekommt's.
25:01Danke.
25:02Zum Wohl.
25:08Und?
25:09Na, da haben Sie recht.
25:10Sowas gibt's in Rosenheim nicht.
25:12Erstens hätte man in Rosenheim Maracuja-Saft statt Orangensaft genommen.
25:16Zweitens gehört da eine spitze Drenatin rein.
25:19Drittens muss das eine Amarina-Pirsche sein, keine Cocktail-Pirsche.
25:22Viertens sind es die falschen Gläser.
25:24Damit sonst geschmückt.
25:25Das ist ganz gut.
25:26Ich glaub, das ist die Rosi.
25:39Die Gärtner-Spanke.
25:41Servus, Rosi.
25:42Grüß Sie.
25:43Grüß Sie Ulfich.
25:45Na?
25:48Was treibt denn dich in Taubstadt?
25:50Ach, du natürlich.
25:51Wenn du auf unsere letzte Verabredung anspielst.
25:54Der Tag könnte stimmen, nur das Ja ist falsch.
25:56Gut schaust du aus.
25:57Bisschen kräftiger als früher, aber steht dir gut.
25:59Deine windigen Komplimente kannst du ersparen.
26:02Ich weiß, dass ich zugelegt hab.
26:03Dich haben sie heute mal in irgendein Kaff versetzt.
26:06Kaff.
26:07Rosenheim, Rosenheim ist die Kreisstadt.
26:09Das ist übrigens mein Kollege, der Herr Hofer.
26:11Grüß Gott.
26:12Grüß Gott.
26:13Na, auch nicht grad magersüchtig.
26:14Ja, ich kann essen, was ich will.
26:16Ich nehm einfach nicht ab.
26:17Geht mir genauso.
26:18Sag mir, Rosi, du hast doch damals in wahnsinnig kurzer Zeit so viel abgenommen.
26:22Ach, hör mir bloß auf.
26:24Ich war ja anfangs auch ganz begeistert.
26:26Bis da meine Kollegin gestorben ist, Verena Maurer, von der hatte ich die Tabletten zum Abnehmen.
26:30Nie mehr im Leben werde ich irgendein Mittel nehmen, das mir andere besorgen oder empfehlen.
26:34Wie konnte ich nur so blöd sein?
26:35Und diese Tabletten, die habt ihr von diesem Dr. Wolf, gell?
26:39Verena hat mir das jedenfalls erzählt.
26:41Aber bei der Verhandlung, da hat der Arzt alles abgestritten.
26:44Er hat gesagt, Verena hat sich das Mittel selbst besorgt.
26:47Und der Richter hat ihn dann natürlich auch freigesprochen.
26:50Eine große Sauerei war das.
26:52Wissen Sie, was die für Symptome gehabt hat?
26:54Ja, ganz genau kann ich Ihnen die beschreiben, weil die habe ich auch gehabt.
26:57Den ganzen Tag über Schwindelgefühl, Schweißausbrüche.
27:01Dann, wenn ich was zum Essen gesehen habe, ist mir direkt schlecht geworden.
27:05Und, nein, das erzähle ich lieber nicht, das ist ein bisschen eklig.
27:09Danke. Entschuldigen Sie mich mal kurz.
27:16Und deine Freundin, die Verena, hat ja allein gewohnt.
27:19Ja, das heißt, sie hat einen Freund gehabt, der war vielleicht ab und zu bei ihr.
27:24Weiß ich nicht.
27:25Kanntest du ihn?
27:27Nee.
27:28Das heißt, ich glaube, er hieß Peter.
27:31Und Nachname?
27:33Na, mit Vornamen. Nachnamen weiß ich nicht.
27:35Er war bei Verenas Beerdigung. Er hat sehr geweint. Er musste sehr geliebt haben.
27:38Was kriegt die scheiße Blöden draus?
27:44Mein Gott, bin ich blöd.
27:49Herrschaft.
27:50Na, die Baltersau.
28:03Verenas Vater ist dann vor sechs, sieben Monaten an Krebs gestorben.
28:07Ihr Mutter hat mir Karte geschickt. Sie wohnt in Marburg. Fand ich echt nett, dass sie sich an mich erinnert hat, oder?
28:12Ja, Frau Waltersau. Hofer hier, grüß Gott. Passen Sie mir genau auf. Die Tabletten, die Sie mir gegeben haben, setzen Sie die sofort ab. Nehmen Sie keine einzige mehr davon.
28:25Du glaubst aber auch, dass die Verena an diesen Pillen gestorben ist, oder?
28:30Die Rosi hat mir gerade erzählt, dass ihre Freundin die Verena über 200 Euro im Monat hinlegen musste für dieses Zeug. Unglaublich, oder?
28:37Ich ja auch.
28:38Der Wahnsinn.
28:39Schauen Sie aus. Haben Sie gebadet.
28:41Ritchi, hättest du mal ein Glas Wasser für mich, bitte?
28:45Na, der Wasserhahn war kaputt.
28:48Aber diese Pillen, die habt ihr von diesem Dr. Wolf, oder?
28:51Diese Sau, diese geldgierige Sau.
28:54Wenn der Schuld an Verenas Tod ist, dann bin ich ganz froh, dass ihr ihn einer um die Ecke bringen wollt.
28:58Bitte schön.
28:59Danke.
29:00Wie finde ich denn den Freund von dieser Verena?
29:02Gar nicht.
29:03Der ist weg aus Deutschland. Ich glaube nach Italien.
29:07Was macht er denn da?
29:08Der ist Stoffdesigner in Florenz.
29:15Magst du auch was trinken?
29:17Also eigentlich hab ich noch gar nicht gefrühstückt.
29:19So, bitte.
29:20Für mich nicht, danke.
29:21Was ist denn mit Ihnen los?
29:22Bitte nicht gut.
29:23Na schmarrn, ich mag jetzt noch eins.
29:24Ich trink's ich, Prost.
29:25Bitte.
29:26Woher kennen Sie sich denn mit Cocktails so gut aus?
29:28Die Marie, die hat ja mein Freund gehabt, der war Barkeeper. Der hat einen guten Kokonat-Kies gemacht. Blöd gelaufen, was?
29:45Allerdings, bei mir, schön planiert.
29:50Marie, warte ich helfe dir.
29:52Danke.
29:53Regulasch, magst du doch, oder?
29:54Logisch.
29:55Regulasch ist das Lieblingsessen vom Onkel Kapinion. Und meins auch?
29:58Meins auch.
29:59Und meins erst.
30:00Aber noch, wenn es von dir ist.
30:01Danke.
30:02Ich sag einmal, wir haben ja noch einen Joghurt im Haus.
30:06Einen Kühlschrank. Und mein Gulasch?
30:09Ja. Wir haben doch eine Wette laufen, oder?
30:12Aber ich hab gedacht, du darfst alles essen.
30:13Herr Hofer, jetzt übertreiben Sie es nicht mit dem Abnehmen. Denken Sie nur an das arme Mädchen.
30:17Welches Mädchen?
30:19Ich glaub, das können wir ruhig erzählen. Das stand ja sogar in der Presse.
30:22Wir waren halt in München wegen einer jungen Frau, die an Schlankheitspillen gestorben ist.
30:28Korbinian.
30:29Angebliches Wundermittel aus Amerika.
30:31Nimmst du das auch?
30:33Ich meine, wie kommen Sie ins Tordorf?
30:36Korbinian?
30:37Ja.
30:38Ich bin ein bisschen so freundlich und bringe mir die Tabletten mal ins Labor.
30:48Na, merci.
30:49Korbinian.
30:50Ja, Herrschaftszeiten. Das ist jetzt schon das zweite Mal. Das gibt's doch überhaupt gar nicht.
31:05Frau Stocker.
31:06Ich brauche dringend die Akte...
31:07Ich sag Ihnen eins. Diese neue Putzfrau. Das ist so eine Sauerei.
31:08Frau Sinoglu ist äußerst gewissenhaft. Bei mir ist alles picobello.
31:09Um das geht's überhaupt nicht. Ich frisst mir ständig meine Kekse zusammen. Bis auf einen Anstandsrest.
31:12Anbisschen.
31:13Und das fuchst mir am allermeisten.
31:14Frau Sinoglu hat am Samstag sauber gemacht. Gestern waren die Herrn Hofer und Satori da. Vielleicht sollten Sie ja da mal nachfragen.
31:25Der Hofer. Das schaut ihm wieder mal ähnlich. Da war er sich zu geizt...
31:28Jetzt verschonen Sie mich bitte mit Ihren Keksgeschichten. Ich brauche dringend die Akte Kellermann.
31:31Wer hat die bearbeitet?
31:32Der Hofer.
31:33Da kann ich Ihnen leider nicht garantieren, ob ich die finde.
31:36Und die Keks habe ich geschenkt gekriegt.
31:38Fahrst du schon gleich weiter zur Klinik?
31:39Dr. Wolff ist von Ihnen ums Fähig.
31:40Vielleicht hat er ja gesehen, wer ihn eingesperrt hat.
31:41Alles klar, Chef.
31:42Und pass auf, gell. Der hat ABS.
31:43Ja.
31:44Und ISP.
31:45Fahrzeug.
31:46Und GBS.
31:47MFG.
31:48MFG.
31:49MFG.
31:50MFG.
31:51Da kann man nicht mehr.
31:52Ich muss noch nicht garantieren, ob ich die finde.
31:53Und die Keks habe ich geschenkt gekriegt.
31:54Fahrst du schon gleich weiter zur Klinik?
31:56Dr. Wolff ist von Ihnen ums Fähig.
31:57Vielleicht hat er ja gesehen, wer ihn eingesperrt hat.
31:59Alles klar, Chef.
32:00Und pass auf, gell. Der hat ABS.
32:01Ja.
32:02Und ISP.
32:03Fahrzeug.
32:04Und GBS.
32:05MSG.
32:07MFG.
32:08Und Jeep ist.
32:10MSG.
32:29Warum haben Sie nicht auf mich gewartet?
32:31Scheißfrau, ey.
32:32Ich hab gedacht, Sie wollten noch ins Labor.
32:34Ach so, stimmt ja.
32:36Ein später.
32:36Ich könnte mir vorstellen, dass die einiges über die Tabletten weiß.
32:39Aha.
32:41Morgen.
32:42Guten Morgen, Herr Sartori.
32:44Sie fangen aber früh an.
32:45Tja, haben Sie im Moment Zeit für mich?
32:48Jetzt?
32:48Aha.
32:49Ich muss im Ort noch was erledigen.
32:51Ja, kein Problem.
32:52Fahr Sie, einsteigen.
32:54Super, ein Z8.
32:58Das ist meine.
33:03Na ja.
33:06Anschneiden.
33:09Ist die Brille nicht doch ein bisschen zu gewagt?
33:23Na, überhaupt nicht.
33:26Ich möchte hier draußen keine Kulturrevolution auslösen.
33:28Sie sind ein bisschen spießig, oder?
33:33Eigentlich nicht.
33:34Wieso?
33:36Weil es so komisch reagiert haben, dass ich was mit am Anfang der 20er älter ist.
33:40Aber ich wäre doch bescheuert, wenn ich das nicht mit mir not hätte.
33:44Der Roman ist schließlich total narrisch auf mir.
33:46Zweimal Gehaltserhöhung in 15 Monaten.
33:48Letztes Jahr war man auf Mauritius.
33:50Er fragt sich ja schon, welcher Spießsäger ist.
33:54Wissen Sie, wie viel Kohle der macht?
33:56Mit seinen Schlankheitspillen.
33:57Zum Beispiel.
33:58Was machen Sie denn da, Herr Hofer?
34:17Na, schauen Sie.
34:18Genau die gleiche Stange wie die von der Saunertür.
34:22Schöne Brille haben Sie da.
34:22Gell?
34:24Hat Ihnen da die Frau Hochmeier beim Aussuchen geholfen?
34:26So ein Schmarrn.
34:27Super, ist die stark, finde ich.
34:29Die war reduziert.
34:30Also schaut's aus.
34:31Da bezahlen Sie in München mindestens 50 mehr.
34:33Ich?
34:34Sie bestimmt nicht.
34:36Und übrigens, die Frau Hochmeier hat mir quasi bestätigt, dass der Herr Dr. Wolf mit Tabletten handelt.
34:42Gell?
34:42Das ist schön.
34:44Schauen Sie, was ich gerade gefunden habe.
34:45Noch einer.
34:47Das ist der Lippenstift, mit dem auch die Saunertür geschrieben wurde.
34:50Der andere wurde dem Dornberger untergejubelt, um uns zu täuschen.
34:55Gell, Frau Hochmeier?
34:57Laut Spurensicherung wurde der Lippenstift, den wir beim Dornberger gefunden haben, an einem Stein abgewetzt.
35:03Mit dem hat keiner für eine Glasplatte geschrieben.
35:06Aha.
35:06Ja.
35:09Ja.
35:11Ich habe dem Dornberger den Lippenstift aufs Zimmer gelegt.
35:14Und warum?
35:15Ja, weil ich Schiss gehabt habe.
35:17War ja schließlich mein Lippenstift auf der Saunatür.
35:20Und weil ich den Dornberger nicht ausstehen kann.
35:23Aber ich habe den Roman da nicht reingespielt.
35:25Das müssen Sie mir schon glauben.
35:27Frau Hochmeier, Sie sind vorläufig festgenommen.
35:28So, da haben Sie es.
35:33Hier ist das Geld.
35:35Danke.
35:35Aber 500 kann ich Ihnen heute nicht ausgeben.
35:38Dann folgen Sie es.
35:38Das verrechnen wir nächstes Mal.
35:40Gut.
35:40Du musst doch Gymnastik wieder schauen.
35:44So, wir machen Geschäfte.
35:46Wieso?
35:47Das frage ich Sie.
35:49Na, die hat sich bloß was ausklingen von mir.
35:51Freilich.
35:52Weil Sie so reich und Ihre Gäste so arm sind.
35:54Alles klar, ich habe die Adresse.
35:58Und das hier.
36:00Du Mistkerl, bringst du dieses Dreckszeugs unter die Leute,
36:02obwohl du genau weißt, dass daran jemand gestreut ist.
36:04Herr Hofmann!
36:05Hör auf!
36:07Du und die Hochmeier.
36:08Ihr habt diese Scheißpillen für diesen Dr. Wolf verkauft.
36:11Na, ich nicht.
36:12Na, freilich.
36:13Und dann seid ihr zu gierig geworden.
36:15Hat euch nicht genügend abgegeben, oder wie?
36:17Dann habt ihr versucht, ihn aus dem Weg zu räumen.
36:18Und dabei ist euch der Dornberger in die Quere gekommen.
36:21Und deshalb haben Sie ja versucht,
36:22in die Lippenstift unter zu jubeln.
36:24Und so schaut es aus.
36:24Ich habe nämlich nichts zu tun, ja?
36:25Ja, freilich.
36:27Herr Hofmann, Sie sind vorläufig festgenommen.
36:28Wegen Marktversuchs.
36:30Geh mal.
36:33Herr Hofmann, lande, steh!
36:36Hey, hey!
36:39Hofmann!
36:42Scheiße.
36:49Herr Hofmann, lande, steh!
36:51Herr Hofmann!
37:00Hier!
37:02Es ist alles okay.
37:04Gehen Sie zur Seite.
37:09Es war jetzt nötig, oder?
37:10Ja, ich hoffe, ich habe jetzt eine Torin.
37:17Also packen wir es.
37:22Herr Kommissar, ich war das nicht.
37:23Das müssen Sie mir glauben.
37:24Wir brauchen eine Liste sämtliche Personen,
37:26die Ihnen Sie dieses Präparat verkauft haben,
37:28bevor es noch mehr Tote gibt.
37:29Wovon reden wir denn jetzt überhaupt?
37:31Herr Dornberger, Sie mischen sich nicht ein.
37:33Sie sind später dran verstanden?
37:36Herr Kommissar, ich habe Schulden.
37:38Wegen meiner Scheidung.
37:40Und wie der Herr Dr. Wolf mir das angetragen hat.
37:41Ihr Herr Dr. Wolf ist ein skrupelloser Verbrecher.
37:45Ja, wer mir das angetragen hat,
37:46ich meine, die Nathalie hat mich gefragt,
37:48ob ich da mit tun will mit den Tabletten.
37:50Das stimmt nicht, der lügt.
37:52Also, wie viel haben Sie denn dafür bekommen?
37:54Ja, 20 Prozent.
37:56Tja, blöd ist er auch noch.
37:5820 Prozent bei dem Risiko,
38:00wenn es hier einen anzeigt.
38:01Da hat es keiner nicht mehr gesagt.
38:03Die haben das alle wollen.
38:05Und Sie?
38:07Ich sage ohne Anwalt nichts mehr.
38:09Auch recht.
38:10Also, warum haben Sie versucht,
38:12Ihren Chef umzubringen?
38:13Ich weiß das nicht.
38:14Hat Ihnen die Frau Hoffenheit dabei geholfen?
38:16Ich habe damit nichts zu tun.
38:17Herr Hofer, der Alphans...
38:18Sag Sie mal, Herr Dr. Berger,
38:19sind Sie sein Rechtsbeistand?
38:20Herr Hofer, kommen Sie doch mal.
38:22Muss das jetzt sein?
38:23Ja, das muss sein.
38:23Ich muss Ihnen was zeigen.
38:29So, Fynn.
38:33Ich kann gar nicht da hin.
38:37Das war ein gewissen Alessandro,
38:38ehemaliger Arbeitskollege von unserem Dr. Berger.
38:42Lieber Hans-Peter,
38:43ich wünsche dir alles Gute in deinem neuen Beruf als...
38:46Masseur.
38:48Klingelt's?
38:50Hans-Peter.
38:51Peter hat Ihre Rose gesagt.
38:54Der Freund von der Verena Maurer,
38:55der stofft ist einer, der in Italien gegangen ist.
38:58Er.
38:58Genau.
39:00Herr Dornberger.
39:01Na, setze endlich, bis ich euch endlich...
39:03Moment, Herr Wummer.
39:04Wir sind noch nicht fertig.
39:05Herr Dornberger,
39:07seit wann arbeiten Sie hier?
39:08Seit drei Monaten.
39:09Und davor?
39:12War ich in Italien.
39:14Als Masseur?
39:16Nein.
39:16Verena Maurer war Ihre Freundin.
39:24Was ist denn jetzt los?
39:25Sie halten den Mund.
39:28Abführen.
39:29Alles klar.
39:29Da bitte keine Handschellen.
39:33Herr Dornberger, Sie sind vorläufig festgenommen wegen Mordversuchs an Dr. Wolf.
39:37Immerhin haben Sie den Dr. Wolf selber aus der Sauna befreit.
39:41Das würde man Ihnen anrechnen.
39:42Dann haben Sie die Ausbildung zum Masseur also nur gemacht, um an diesen Dr. Wolf ranzukommen.
39:47Ja.
39:48Sie waren ja wirklich zu allem entschlossen.
39:51Und dann haben Sie sich noch mal anders überlegt.
39:53Als ich ihn in unserem Leben habe kämpfen sehen, da empfand ich einfach nur noch Verachtung.
39:58Der ganze Hass war weg.
40:00Seinen Tod hätte Verena auch nicht mehr lebendig gemacht, oder?
40:03Abführen.
40:04Ja.
40:05Geh mal.
40:09Das schaut super aus.
40:11Für die Anastasia.
40:12Für die Zahntochter.
40:13Für die Zahntochter, bitte.
40:14Ihr Eis.
40:15Danke.
40:15Die sehen wir.
40:17Also, wer sollen das alles essen?
40:19Ja, Sie natürlich.
40:21Das ist aber lieb von euch.
40:22So gut waren die Kekse allein wieder nicht.
40:24Doch.
40:25Herr Mohr sagte mir, wo ich Sie finde.
40:29Bravo, die Herren.
40:31Übers Wochenende ein Fall zum Abschluss bringen.
40:33Das nenne ich effektiv.
40:35Sozusagen außerhalb der Arbeitszeit.
40:37Wie heißt mit einer Woche Sonderurlaub?
40:39Oder wenigstens die Überstunden.
40:42Hier.
40:44Da habe ich was für Sie.
40:45Das sind die Tabletten meiner Frau.
40:47Als Beweismittel im Prozess gegen Dr. Wolf.
40:50Für mein Weib brechen jetzt magere Zeiten an.
40:53Diesmal wird der Mistkerl verurteilt werden.
40:56So.
40:57Für Sie.
40:58Für meine Frau.
40:59Sie stankt sich.
40:59Hey.
41:00Sie können es schön lassen.
41:01Grüß Gott beinahmt.
41:06Servus Marie.
41:07Hallo.
41:09Herr Marie, was machst denn du da?
41:10Ich will den Ulrich abholen.
41:14Wir gehen in die Keltenausstellung.
41:16Hast du mal 10 Euro für mich?
41:18Ich glaube, ich habe nicht genug Geld dabei.
41:19Marie, ich mache das schon.
41:20Wieso?
41:21Der kann sich das doch leisten.
41:23Das Geld für die Tabletten hast du ja jetzt gespart.
41:25Ja, von wegen.
41:27Schau mal da.
41:33Der ist ja ganz neu.
41:36Ja.
41:38So geht es natürlich auch.
41:40Ich habe doch gesagt, bis Ende der Woche passt der Anzug.
41:43Der Anzug vielleicht.
41:45Mach dir nichts draus, Schatz.
41:46Zwei Wochen Stalldienst nimmst du schon ab.
41:4810 Euro bitte.
41:49Der Satore lebt dich zu heim.
41:53So.
41:55Prost.
41:55Prost.
41:56Prost.
41:57Auf den edlen Spender.
41:58Spenderin.
42:02Ah, super.
42:02Wir wissen.
42:03Ciao, ciao.
42:04Bios.
42:05Dankeschön.
42:06Der Marie.
42:08Herr Hofer.
42:11Und Gürden.
42:12Danke.
42:14So.
42:16Zum Gürden.

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