- vor 6 Monaten
Privatdetektiv Peter Kuscera wird erschlagen im Golfclub aufgefunden. Bei ihren Ermittlungen müssen die Kommissare feststellen, dass die heile Fassade des noblen Golf-Vereins ganz schön bröckelt: In den letzten Wochen verschwanden immer wieder Wertgegenstände aus der Garderobe, und Kuscera sollte den Dieb im Auftrag des Club-Präsidenten zur Strecke bringen. Dabei entdeckte der Detektiv, dass der Club-Trainer Andy Teubner vorbestraft ist. Wurde ihm diese Erkenntnis zum Verhängnis? Die Indizien belasten Teubner schwer, aber er ist nicht der einzige Verdächtige. Das Club-Mitglied Marion Seibold, die schöne Frau des Klinikchefs
Dr. Werner Seibold, leidet unter Kleptomanie. Doch – macht sie das auch zur Mörderin? (Text: ZDF)
Dr. Werner Seibold, leidet unter Kleptomanie. Doch – macht sie das auch zur Mörderin? (Text: ZDF)
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TVTranskript
00:00...der offenen Tür war wieder mal ein voller Erfolg.
00:03Ich glaube, das kann man jetzt schon sagen.
00:12Ich soll Ihnen allen die besten Grüße von unserem Club-Präsidenten bestellen.
00:17Ich nehme an, du hast wieder großzügig gespendet.
00:20Es wird eben von uns erwartet.
00:25Jetzt geht's los.
00:28Bitte.
00:30Danke schön.
00:33Die Spannung steigt, hoffe ich.
00:35Die Nummer...
00:37...127.
00:40Das bin ja ich.
00:46Die Nummer 127 gewinnt...
00:50...ein Wochenende für zwei Personen in München.
00:52Herzlichen Glückwunsch.
00:53Herr Kutscherer, überdenken Sie Ihre Entscheidung noch mal.
01:02Ich bitte Sie inständig.
01:04Neulich haben Sie mich noch bedroht und jetzt bitten Sie mich plötzlich.
01:07Das mit der Drogen tut mir leid.
01:09Ich entschuldige mich.
01:10Haben wir jetzt auf einmal Angst oder was?
01:12Wie nimmst du mit?
01:13Die Freundin vielleicht?
01:14Nein, die Mama oder den Onkel Karpinian.
01:17Ich bin ganz locker durchschlagen.
01:18Ich bin ganz locker durchschlagen.
01:23Ich bin ganz locker durchschlagen.
01:39Na ja, also geht doch.
01:44Sehen Sie, wer Golf lernen will, muss zuallererst Demut lernen.
01:49Dem kann ich nur beipflichten.
01:51Was wollen Sie denn hier?
01:53Ich dachte, Sie wollen mit dem ganzen Golfwahnsinn nichts zu tun haben.
01:55Nein, ich habe mir schon überlegt.
01:57Außerdem pass ich auf den Winzwind auf.
01:59Die Marie hat sich kurzfristig anders überlegt.
02:02Sie meinen, Sie haben gerade noch rechtzeitig erfahren, dass es hier Freibier gibt, oder?
02:06Nein, Sie schätzen mich völlig falsch ein.
02:07Nur das Pilz vom Fass ist frei.
02:09Weißbier kostet leider.
02:10Ach, scheiße.
02:11So, nichts mehr.
02:12Haben Sie mich aber erschreckt.
02:26Das war auch beabsichtigt.
02:28Sie treiben sich oft in der Nähe der Garderobe herum, nicht?
02:31Wie meinen Sie das?
02:32Wer sind Sie überhaupt?
02:33Je reicher, desto dreister.
02:34Aber jetzt habe ich Sie erwischt.
02:36Warten Sie!
02:37Das muss ein Missverständnis sein.
02:39Das ist doch total lächerlich.
02:40Das ist überhaupt nicht lächerlich.
02:41Und das ist auch kein Missverständnis.
02:49Ja!
02:54Grüß dich, Ulrich.
02:56Servus, Leo.
02:57Darf ich dich bei uns im Golfclub willkommen heißen?
03:01Da muss ich erst mal einen anständigen Abschlag hinkriegen.
03:04Ich will euch ja nicht blamieren.
03:05Jetzt beruhige dich doch erst mal.
03:07Es gibt für alles eine Lösung.
03:08Geh schon mal vor, ich komme gleich hin.
03:11Servus.
03:12Herr Warnrieder.
03:14Herr Dr. Seibold.
03:15Ist das Ihr Feuerzeug?
03:19Ja, genau.
03:20Ich musste es vorhin aus Versehen eingesteckt haben.
03:22Kein Problem.
03:24Nicht, dass Sie denken, ich bin schon so weit, dass ich anfange, goldene Feuerzeuge zu stehlen.
03:27Ja, ja.
03:28Was?
03:29Na, na.
03:30Na, na, na, na, na, na, na, na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na na
04:00Mit dem Mann der Schlag war tödlich.
04:30Absolut.
04:31Und das ist vermutlich die Tatwaffe.
04:33Vermutlich.
04:34Haben Sie das schon auf Fingerabdrücke?
04:36Ja, bitte.
04:37Die Kollegen verstehen Ihr Handwerk.
04:39Wo ist denn der andere Schuh?
04:41Das weiß ich nicht.
04:43Der ist verschwunden.
04:44Die muss um Punkt 8 beim Leo sein.
04:46Was hat's denn da so Wichtiges zum tun?
04:49Der Leo will ein neues Restaurant aufmachen.
04:51Da hängt ein Haufen Arbeit dran.
04:53Nach der Schule gehst du dann mit zum Andreas.
04:55Da kriegst du dein Mittagessen.
04:57Das hab ich mit seiner Mama so besprochen.
04:59Herrschaft.
05:00Da ist er ja.
05:02Sag mal, spinnst du?
05:06Du machst jetzt erst die Hausaufgaben.
05:08Und gestern erzählst du mir, ihr hättet nichts auf.
05:11Also eins sag ich dir.
05:12Wenn das so weitergeht, schicke ich die in ein Internat.
05:14Nein.
05:15Ich will ja keinen Internat.
05:16Nein.
05:17Ich will ja keinen Internat.
05:18Im Golfclub?
05:19Da schau her.
05:20Wie heißt das Opfer?
05:21Kenne ich gar nicht.
05:23Vielleicht gehen wir von auswärts.
05:25Moment.
05:26Kannst du den Vincent schnell in der Schule abliefern?
05:29Damit er nicht schon wieder zu spät kommt.
05:31Danke.
05:32Ja, ja.
05:33Ja, ich bin praktisch unterwegs.
05:35Bis gleich.
05:36Ja, servus.
05:37Ja, servus.
05:38Geht dir überhaupt?
05:39Freilich geht dir.
05:40Heut schon.
05:41Heut mager.
05:42Das ist doch total peinlich, wenn wir mit dem alten Bauern-Ferrari daherzuckeln.
05:46Das ist ein Markenauto.
05:47Ich bitte dich.
05:48Das hab ich jetzt davon, dass die Mama keine Zeit mehr für mich hat.
05:52Und in unseren Internat abschieben möcht sie mich auch.
05:54Was?
05:55Davon weiß ich ja noch gar nichts.
05:56Setz dich rein.
06:00Wann hat sie das gesagt?
06:01Vorher gerade.
06:05So was.
06:08Heute muss ich reden mit dir.
06:18Ich hab immer noch einen riesen Hunger.
06:32Wir haben doch nicht einmal gescheit gefrühstückt.
06:34Dann kaufst du halt da eine Wurst zu mir.
06:36Und was ist mit Chips?
06:38Meinetwegen auch Chips.
06:39Ehrlich?
06:40Ehrlich.
06:41Was, was dir geht.
06:44Zur Belohnung nehm ich dich mit nach München.
06:46Ausgemacht?
06:47Ausgemacht.
07:03Jetzt wird's aber Zeit.
07:04Ja, ich weiß schon, der frühe Vogel fängt den Wurm.
07:06Wissen schon was Näheres über das Opfer?
07:08Nur, dass er Kutschere heißen aus München kommt.
07:10Alles Weitere ist noch unklar.
07:12Gibt's irgendwas, das klar ist?
07:13Klar.
07:14Das ist jetzt vermutlich die Tatwaffe.
07:16Vermutlich?
07:17Herr Taubner, einen Moment bitte.
07:19Ja.
07:20Sagen Sie, wissen Sie zufällig, wen der gehört?
07:32Das ist meins.
07:33Aha.
07:34Den haben wir am dritten Loch direkt neben der Leiche gefunden.
07:38Haben Sie eine Erklärung dafür?
07:40Nein, ich hab mein Schläger seit gestern oben auf der Terrasse abgestellt.
07:43Da war's noch vollständig.
07:44Was haben Sie danach gemacht?
07:46Ja, im Clubhaus.
07:47Feiern.
07:48Sagen Sie mal, haben Sie den Ermordeten gekannt?
07:51Nein, vom Sehen.
07:52Sie sind mir brisiert zu furchtbar.
07:53Darf ich weitergehen?
07:54Ja gut, dann gehen Sie fürs Erste.
07:55Wiederschauen.
07:56Und wir brauchen eine Liste sämtlicher Personen, die gestern nach dem Clubhaus waren.
08:05Ja, das waren viele.
08:07Das war der Tag der offenen Tür.
08:08Dann wird die Liste halt lang.
08:09Außerdem muss geklärt werden, wer den Kutschera gekannt hat und ob jemand einen Schreib mit
08:13ihm gehabt hat.
08:14Ja, das soll ich alles allein untersuchen.
08:16Ja, das schaffst du doch, oder?
08:18Ja, schon.
08:19Also.
08:20Wollen Sie zu uns?
08:21Scott, ich hab gehört, dass der Herr Kutschera letzte Nacht ermordet wurde.
08:24Ja, das stimmt.
08:25Kannten Sie ihn?
08:26Ich bin auch Clubmitglied.
08:28Lenz übrigens mein Name.
08:29Ich bin Rechtsanwältin und hab den Kutschera gelegentlich für, wie soll ich sagen,
08:33diffizile Ermittlungen engagiert.
08:35Ja, Hofer, mein Name ist mein Kollege Sattori.
08:38Das heißt, der Kutschera war hier im Club, weil er mit Ihnen geschäftlich verabredet
08:42war?
08:43Nein, der hat für den Clubpräsidenten gearbeitet, auf meine Vermittlung hin.
08:45Also.
08:46Der war ein ausgezeichneter Detektiv.
08:47Bitte, Frau Lenz, wissen Sie auch, in welcher Angelegenheit er ermittelt hat?
08:51Nein, das hat unser Präsident mir nicht erzählt, warum er einen Privatdetektiv braucht.
08:56Aber der Herr Kutschera war eh ein absolut diskreter Mann.
08:59Okay.
09:00Naja, ein bisschen was werden Sie doch wissen, oder?
09:03So ganz inoffiziell.
09:05Es könnte mit unserem Clubtrainer zusammenhängen, aber das ist eine bloße Vermutung.
09:12Eine Vermutung?
09:14Meine Freundin Marion hat mir erzählt, dass ihr Mann Zeuge einer heftigen Auseinandersetzung
09:20war zwischen dem Kutschera und unserem Clubtrainer.
09:22Aber bei der Marion muss man immer ein bisschen vorsichtig sein bei ihren Erzählungen.
09:27Hat Ihre Freundin Marion auch einen Nachnamen?
09:29Seibold.
09:30Der Herr Seibold steht übrigens gerade im Banker da hinten.
09:33Ah.
09:34Danke, Frau Lenz, Wiederschauen.
09:35Bitteschön.
09:36Danke.
09:37Wiedersehen.
09:38Bitteschön.
09:39Danke.
09:40Wiedersehen.
09:44Seibold.
09:45Kriminalpolizei.
09:46Kriminalpolizei.
09:47Wir haben ein paar Fragen an Sie.
09:48Wir haben gehört, dass Sie Zeugen eines Streits zwischen Herrn Kutschera und Ihrem Clubtrainer
09:52waren.
09:53Haben Sie das?
09:54Ja.
09:55Ich bin nicht bereit, jemanden unnötig zu belasten.
09:56Das müssen Sie uns überlassen, zu entscheiden, ob das nötig ist oder nicht.
10:01Gut, also ja, ja, ich habe vor ein paar Tagen drüben in den Umkleideräumen einen heftigen
10:05Streit gehört zwischen diesem ermordeten Gastspieler aus München und unserem Trainer.
10:10So, so.
10:11Ein Gastspieler.
10:12Wie heftig war der Streit?
10:14Ich weiß ja nicht, wie das bei Ihnen ist, aber für mein soziales Umfeld eher sehr heftig.
10:18Es ist eine Morddrohung gefallen.
10:19Von wem?
10:20Von unserem Trainer.
10:22Warum?
10:23Das entzieht sich leider meiner Kenntnis.
10:25Ach so.
10:26Ich kann es versuchen, wenn Sie da stehen bleiben, aber ich bin ein bisschen in Eile.
10:31Was kann er?
10:32Ich glaube, er hat es eilig.
10:34Ach so.
10:35Entschuldigung.
10:36Danke.
10:44Gut.
10:45Danke, Herr Präsident.
10:46Danke.
10:47War der Präsident vom Golfclub.
10:49Er hat mir erzählt, dass in letzter Zeit immer wieder Wertsachen im Club verschwunden sind.
10:53Deshalb hat er den Kutschera engagiert, den Dieb zu überführen.
10:55Wer hat alles davon gewusst?
10:56Nur der Vorstand.
10:57Ist gut.
10:58Er selber war als Gastspieler aus München geführt.
11:01Ja.
11:02Ja.
11:03Schon langsam bricht die Sache durch die Sicht, oder?
11:04Und welches?
11:05Das liegt doch auf der Hand.
11:06Der Kutschera hat den Trailer in den Unkelterräumen mit einem Clown erwischt.
11:09Das war auch der Streit, den der Seibold mitgekriegt hat.
11:12Und ich meine, wenn es rausgekommen wäre, hat der Teub mal seinen Job verloren.
11:17Ja.
11:18Dann hat der Teubler seine Mordierung wahrgemacht und hat sein Profi als professionell geschubelt.
11:24Eigentlich einen Job.
11:26Das glaube ich nicht.
11:27Na, zumindest wird uns der Herr Teubler noch über Fragen beantworten müssen.
11:30Und der Computer von Kutschera.
11:31Den habe ich im Clubhaus gefunden.
11:32Da müssen Sie erst den Club knacken.
11:35Wozu hat man seine alten Kollegen in München?
11:40Hallo Jacqueline.
11:41Ich bin's, der Ulrich.
11:42Was hab ich mir doch dem?
11:43Ich hab ein Computerproblem.
11:45Aha.
11:46So.
11:47Da schauen Sie her.
11:49Hamburg, Köln, Leipzig.
11:52Und jetzt hat der Serienkiller womöglich bei uns zugeschlagen.
11:55Ein Serienkiller bei uns in Rosenheim?
11:57Endlich.
11:58Äh, folgendes.
11:59Am Bahnhofsparkplatz steht ein Fahrzeug, an dessen Kofferraum Blutspuren sind.
12:04Na und?
12:05Na, vielleicht handelt es sich um den Serienkiller, der seine blutige Spur quer durch unsere Republik zieht.
12:10Sie hat die Spursicherung den Wagen schon angeschaut?
12:12Na ja, wie denn?
12:13Die Meldung muss doch gerade erst reinkommen.
12:16Herr Saturi, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber haben Sie vielleicht an meinen Kugelschreiber...
12:23Ach so.
12:24Moment.
12:25Äh.
12:26Wollen Sie lieber mal Ihren Schreibtisch auf?
12:28Da findet man nämlich auch nicht was.
12:29Frau Stockl, ich glaub, der ist im anderen Sack um.
12:32Ich bring ihn morgen mit, okay?
12:33Kein Problem, Herr Saturi.
12:34Ich weiß ja, dass Sie eine ehrliche Haut sind.
12:37Also ich find alles auf einen Schreibtisch.
12:39Ja, ja.
12:40Da.
12:41Da schauen Sie.
12:42Hier.
12:43Das war ein Schlag.
12:44Ganz locker, ganz ohne Kraft.
12:45Einfach durchgeschwungen.
12:46Scheiß Demut.
12:47Herr Zeugner.
12:48Kommen Sie mal her, bittchen.
12:49Mich würde Ihr Streit mit dem Herrn Kutscherer interessieren.
13:04Was denn für ein Streit?
13:05Der Streit in den Umkleideräumen, bei dem Sie ihm gedroht haben, ihn locker ins Jenseits zu befördern.
13:11Ich hab mich nicht gestritten mit dem Kutscherer.
13:12Es gibt einen Zeugen.
13:13Denken Sie halt noch mal nach.
13:15Vielleicht war das Ganze ja bloß Missverständnis.
13:17Es kann schon sein, dass da irgendjemand was falsch verstanden hat.
13:19Es gab auf jeden Fall keinen Streit.
13:21Na ja, schauen wir mal.
13:22Danke einstweilen.
13:23Bittchen.
13:24Wie kommen Sie auf Missverständnis?
13:27Vielleicht hat der Seibold sich ja getäuscht.
13:30Vielleicht hat er sogar gelogen.
13:32Warum sollt er lügen?
13:33Golfspieler, denen trauen Sie doch so einiges zu.
13:36Wie war jetzt das mit voreiligen Schlüssen?
13:38Hm.
13:51So wird das nie was.
13:56Hm.
14:01Der Leo wird das Restaurant vom Golfclub übernehmen.
14:04Schön.
14:06Und ich möchte dort Geschäftsführerin werden.
14:09Aha.
14:10Deshalb hat der Vincent Angst, dass er ins Internat abgeschoben wird.
14:13Na schmarrn, das war nur so dahingesagt.
14:15Ja, wie soll es denn anders gehen?
14:17Es war nur so dahingesagt.
14:19Es ist halt einfach alles ein bisschen viel im Moment.
14:22Aber ich bin ja auf dem Hof nicht allein.
14:26Also wenn du dabei an mich denkst, du weißt genau wie es ist.
14:29Mein Beamtenjob kann ich und will nicht aufgeben.
14:31Und für einen allein nebenbei ist, der arbeitet am Hof einfach zu viel.
14:34Und was soll überhaupt aus dem Vincent werden?
14:36Also den Vincent, den kannst du ruhig mir überlassen.
14:38Bei dem hast du mir bisher auch nicht gerade übermäßig geholfen.
14:40Das ist überhaupt nicht wahr.
14:41Wann immer ich kann, bin ich in die Schule.
14:43Und gestern war ich erst auf dem Golfplatz, weil meine Schwester jetzt keine Zeit gehabt hat.
14:46Also du spinnst doch, oder?
14:48Da bitte ich dich um einen Gefallen und so reibst du es mir dann hin.
14:51Weißt du was?
14:52Du hast ein Problem mit emanzipierten Frauen.
14:54Na was?
14:55Überhaft mit Frauen.
14:57So ein Schwarm.
14:58Du spinnst ganz schön.
14:59Selber Spinner.
15:01Weißt du was du bist?
15:02Du bist blond.
15:03Lieber blond?
15:04Wie blöd?
15:05Hast du mich damit?
15:06Servus, lieber.
15:07Grüß dich, Kabinian.
15:08Mit dir wollte ich sowieso reden.
15:09Ich mit dir auch.
15:10Und zwar über den Mord im Club.
15:11Wohlbekommen.
15:12Ich wollte euch eher was Privates mit dir besprechen, aber bitte.
15:14Ich war am Tag der offenen Tür kurz im Clubhaus und hab gehört, wie sich der Kutschera und die Frau Seibold angeschrien haben.
15:18Genauer gesagt, sie hat ihn angeschrien. Die war völlig außer sich und hat gemeint, dass sie es nicht zulassen wird, dass er ihr Leben zerstört.
15:29Na und weiter.
15:30Das war alles, was ich mitgekriegt hab. Vielleicht hilft es dir ja.
15:31Na, danke.
15:32Magst du ein Weißbier?
15:33Freilich. Ich sitz mit der Weimar hier, gell?
15:34Ich sitz mit der Weimar hier, gell?
15:35Na und weiter.
15:36Das war alles, was ich mitgekriegt hab. Vielleicht hilft es dir ja.
15:37Na, danke.
15:38Magst du ein Weißbier?
15:39Freilich. Ich sitz mit der Weimar hier, gell?
15:41Und wegen dem Zimmer wollte ich dich fragen.
15:42Also die Pläne der Marie, dass sie in den neuen Golfclub-Restaurant Geschäftsführer
15:43in der Weimar hier ist, dass sie in den neuen Golfclub-Restaurant-Geschäftsführer in der
15:44Weimar hier ist.
15:45Das war alles, was ich mitgekriegt hab.
15:46Das war alles, was ich mitgekriegt hab. Vielleicht hilft es dir ja.
15:49Na, danke.
15:50Magst du ein Weißbier?
15:51Freilich.
15:52Ich sitz mit der Weimar hier, gell?
15:53Und wegen dem Zimmer wollte ich dich fragen.
15:54Also die Pläne der Marie, dass sie in den neuen Golfclub-Restaurant-Geschäftsführer
16:10werden will.
16:11Ja?
16:12Das ist doch ein totaler Schmarrn.
16:15Die ganze Arbeit am Hof, der Vincent, jetzt eine Geschäftsführerin.
16:19Die übernimmt dich doch völlig.
16:20Du meinst wohl eher, du übernimmst dich.
16:37Anti-Aging, so ein Schmarrn.
16:39Was wird, das vergeht auch.
16:41Das ist der Lauf der Dinge.
16:42Da brauchen wir nicht dran rumdoktern.
16:43Ja, aber entscheidend ist doch, wie schnell es da hingeht.
16:45Die machen übrigens auch so Fettabsaugungen.
16:47Ja, das sind Biermuskeln.
16:49Ach so.
16:50Ja.
16:51Rosenheims Doktor Nummer eins.
16:53So ein aufgeblasener Angeber.
16:55Allerdings.
16:56Was ist denn das da?
16:58Alles gut.
16:59Tag.
17:00Tja, ich musste vor zwei Tagen auf der Landstraße einem LKW ausweichen und hab dabei leider
17:09einen von diesen Alleebäumen erwischt.
17:11Ja, das wird den Förster interessieren.
17:13Uns tangiert es eher peripher.
17:15Wir sind wegen etwas anderem da.
17:17Ja, natürlich.
17:18Wie dumm von mir.
17:19Sie sind ja von der Kripo.
17:20Richtig.
17:21Sagen Sie, sind Sie sich eigentlich ganz sicher, dass es der Klubtrainer war, der den
17:25Cochera bedroht hat?
17:26Oh ja, absolut.
17:27Der sagt nämlich, dass er keinen Streit hatte.
17:29Na, das macht doch Sinn, dass er das sagt, oder?
17:31Wie heißt das bei Ihnen?
17:33Aussage gegen Aussage.
17:34Ich weiß auf jeden Fall, was ich gehört hab.
17:36Schön.
17:37Es gibt...
17:38Waddes Efenberg.
17:39Sein Schmarrn.
17:40Ich muss Sie darauf aufmerksam machen, dass meine Frau unter dem Einfluss eines Beruhigungsmittels
17:45steht und daher nur sehr bedingt einer Befragung gewachsen ist.
17:48Ist sie auch mit Ihnen im Wagen gewesen, als Sie den beinahe Unfall mit dem LKW gehabt
17:53haben?
17:54Nein, sie leidet unter einem heftigen Trauma, das von Zeit zu Zeit anfallsartig in Erscheinung
17:58liegt.
18:03Bitte.
18:07Frau Seibold, wir...
18:09Marianne, die Herren sind von der Polizei und möchten dir ein oder zwei Fragen stellen.
18:15Was denn für Fragen?
18:16Frau Seibold, Sie haben am Tag der offenen Tür eine Auseinandersetzung mit dem Herrn Kutscherer
18:21gehabt im Clubhaus.
18:22Sie sollen ihn angeschrien haben, dass Sie es nicht zulassen werden, dass sie Ihr Leben
18:25zerstört.
18:26Was war da los?
18:27Wenn Sie erlauben, das kann ich Ihnen erklären.
18:29Meine Frau wusste nicht, dass dieser Kutscherer oder wie auch immer er hieß für den Club als
18:33Detektiv gearbeitet hat.
18:34Das war ein pures Missverständnis.
18:35Ja.
18:36Eher so war's.
18:37Ja, also ein bisschen mehr möchte ich da schon drüber erfahren. Und zwar von Ihnen, Frau
18:41Seibold.
18:42Ich möchte nicht darüber sprechen. Ich kann nicht und ich will auch nicht.
18:46Das musst du auch nicht. Beruhige dich. Bitte setz dich.
18:51Ich denke, Sie werden dafür Verständnis haben, wenn ich als Arzt eine weitere Befragung
18:54meiner Frau nicht verantworten kann.
18:55Ja, wenn Sie als Arzt das nicht verantworten können, dann haben wir selbstverständlich
19:00Verständnis dafür. Also, bis zum nächsten Mal. Wiedersehen.
19:06Ich komme noch mal, wenn es Ihrer Frau besser geht.
19:12Das war knapp.
19:25Ich fühle mich schrecklich. Minderwertig.
19:32Entschuldig.
19:33Das ist Blödsinn, Mario.
19:36Trotzdem müssen wir dein Problem irgendwie in den Griff bekommen.
19:40Ich werde eine Therapie machen.
19:43Gut.
19:45Dann besorge ich dir jetzt den Platz in der Schwarzer Klinik.
19:49Ich will aber nicht weg von dir.
19:52Ich kann nicht allein sein.
19:55Ich will die Therapie hier machen.
19:57Das tut mir leid, Marion, aber das Risiko kann ich nicht eingehen.
20:01Ich meine, wenn durchsickert, dass meine Frau wegen ihrer zwanghaften Impulse
20:04zu stehenden Behandlungen ist, wäre das für die Klinik eine Katastrophe.
20:09Was ist dir eigentlich wichtiger? Deine blöde Klinik oder ich?
20:12Marion, du natürlich. Aber du musst auch versuchen, mich zu verstehen.
20:15Nein! Das muss ich nicht.
20:18Warum muss eigentlich ich immer alles verstehen?
20:20Ich habe satt für die heile Fassade zu leben.
20:25Ja.
20:26Ja.
20:27Ja.
20:28Ja.
20:29Ja.
20:30Ja.
20:31Ja.
20:32Grüß dich.
20:33Grüß dich, Kabinian.
20:34Servus Ego.
20:35Wann kann ich denn wieder über mein Zimmer verfügen?
20:36Was für ein Zimmer?
20:37Dass der Kutscherer bei uns gemietet gehabt hat.
20:38Der hat bei euch ein Zimmer gemietet?
20:39Er hat gelegentlich bei uns übernachtet.
20:40Er hat gelegentlich bei uns übernachtet, wenn es einmal zu spät geworden ist, um nach München
20:41zurückzufahren.
20:42Oder wenn er Bier zu viel gehabt hat.
20:43Oder was weiß ich warum?
20:44Warum erfahre ich das erst jetzt?
20:45Ich wollte es dir ja gestern schon sagen, aber du hast mich ja nicht zu Wort kommen lassen,
20:46weil du sofort über die Marie reden wolltest.
20:47Stimmt.
20:48Ja, was ist jetzt mit meinem Zimmer?
20:49Ja, was wird es sein?
20:50Ist das gut?
20:51Ist das gut?
20:52Ist das ein guter Zimmer?
20:53Ist das ein guter Zimmer?
20:54Ist das ein guter Zimmer?
20:55Ist das ein guter Zimmer?
20:56Ich meine, ich hätte ihn gewischt.
20:57Mh.
20:58Mh.
20:59Mh.
21:00Mh.
21:01Mh.
21:02Mh.
21:03Ja, fein.
21:04Das ist wie die andere, gell?
21:05Ja.
21:06Ja.
21:07Was ist jetzt mit meinem Zimmer?
21:08Ja, was wird es sein?
21:09Ja, was wird es sein?
21:19Ist das gut?
21:20Hm?
21:21Ist das ein guter Zimmer?
21:22Mh.
21:23Mh.
21:24Mh.
21:25Mh.
21:26Mh.
21:27Mh.
21:28Ja, fein.
21:29Das ist wie die andere, gell?
21:31Okay.
21:34Grüß dich.
21:35Schönen Tag gehabt.
21:39Grüß mal.
21:40Herr Leo hat mir alles erzählt.
21:41Was denn?
21:42Dass du hinter meinem Rücken mit ihm über mich geredet hast.
21:45Wieso hättest du nicht erst einmal mit mir?
21:47Na, das hab ich doch probiert.
21:48Von wegen.
21:49Alles besser wissen wolltest.
21:51Doch ich weiß selber, was gut für mich ist und was nicht.
21:54Ich glaube eher weniger.
21:55Sonst wirst du merken, dass du dich total verzettelst.
21:57Was heißt, dass du verzettelst?
21:58Vielleicht will ich mich auch einmal selbst verwirklichen.
22:00Ich brauche eine Aufgabe.
22:02Da am Hof, da fällt mir die Decken auf den Kopf.
22:04Ich kann doch nicht aus dem Polizeitest ausschreiben,
22:06bloß weil du zum Spinnen anfängst.
22:08Ja, genau.
22:09Einen ganzen Tag Sherlock Holmes spielen, einen auch wichtig machen
22:12und dann daheim sich ins gemachte Nest sitzen,
22:14weil die liebe Schwester ja blöd genug ist, hinter dir herzumputzen.
22:18Arbeitsteilung, das ist doch praktisch.
22:20Du elender Macho.
22:22Damit ist jetzt aber Schluss.
22:24Such dir doch eine Bäuerin.
22:26Vielleicht findest du eine, die blöd genug ist.
22:28Ich lass mich von dir nimmer bevormunden.
22:30Ich zieh zum Leo und den Vincent nehme ich mit.
22:32Dann kannst du dir auf dem Hof die Hühner rumkommandieren.
22:34Dann kannst du dir auf dem Hof die Hühner rumkommandieren.
22:36Schauen Sie her, da hat doch jemand geblutet wie eine Sau.
22:52Na ja, vielleicht ist der Mann Metzger und wurde frisch geschlachten Sau transportiert.
22:56Ich finde, wir sollten den Halter dieses Fahrzeuges zur Fahndung ausschreiben.
23:00Geht's mal langsam vor.
23:02Soll ich jetzt erst noch mal die Spurensicherung anschauen,
23:04dann fahren Sie bei dem Mann vorbei und reden mit ihm.
23:06Ist ja wahrscheinlich alles ganz harmlos.
23:08Ich sag's euch, wir sind einem Serienkiller auf der Spur.
23:16Herr Saturi, haben Sie an meinen Kugelschreiber gedacht?
23:18Hä? Ach, äh, ich hab zu Hause nachgeschaut, ich hab ihn nicht gefunden.
23:24Sind Sie sicher, dass Sie ihn mir ausgeliehen haben?
23:26Herr Saturi, wie könnte ich denn das vergessen?
23:28Sie haben doch mit dieser Dame telefoniert, dann wollten Sie eine Nummer aufschreiben,
23:31dann hab ich Ihnen meinen Stift gegeben.
23:33Frau Stockl, Ihr Kugelschreiber hat zwar absolute Priorität,
23:36aber wir sollten trotzdem darin ein bisschen was arbeiten.
23:38Herr Hofer, das ist ein Familienerbstück.
23:41Aber was erzeugt einer das?
23:43Ja, ist gut.
23:44Herr Kollege, wir sollten als nächstes zu dem Hotelzimmer von dem Detektiv schauen.
23:48Vielleicht findet man da noch einen Hinweis.
23:50Was, der hatte hier ein Hotelzimmer?
23:52Wieso weiß ich denn davon nichts?
23:54Ja, ich weiß es auch jetzt seit gestern.
23:59Wie toll ist das hier?
24:02Servus, Marie.
24:04Hallo, Ulrich.
24:08Was ist denn los?
24:09Nix?
24:10Was soll denn los sein?
24:22Anklopfen?
24:23Anklopfen.
24:27Nach Ihnen?
24:28Wer sonst?
24:32Herr Holger!
24:33Zieh fix auf!
24:38Ah!
24:39Zieh fix auf!
24:56Erster.
24:58Na, so geht's natürlich auch.
24:59Also, gehen wir.
25:05Danach haben sie gesucht.
25:07Ein Bericht vom Kutschere im Auftrag des Klubpräsidenten.
25:10Er hat alle Angestellten des Klubs auf Vorstrafen wegen Eigentumsdelikten überprüft.
25:15Und scheinbar ist er bei ihnen da fündig geworden.
25:18Stehen hab ich noch nie was.
25:19Aber erschlagen hab ich schon mal jemanden.
25:21Eine Vorstrafe, eine Jugendstrafe wegen Totschlags.
25:23Das war kein Totschlag, sondern das war ein Unfall.
25:25Außerdem ist das lange her.
25:27Ich hab einmal hingehaut und der ist dann ganz unglücklich gefallen.
25:31Na, so kann's aber nicht gewesen sein, sonst wären sie nicht verurteilt worden im Totschlags.
25:34Wusste im Klub jemand von dieser Vorstrafe?
25:36Nein.
25:38Und wenn der Klubpräsident davon erfahren hätte?
25:40Dann hätte ich meinen Job verloren.
25:42Der hat sowieso schon lange nach einem Grund gesucht, wie er mich loswerden kann.
25:44Und deshalb haben Sie dem Kutscherer mit Mord gedroht.
25:47Das war so dahingesagt. Ich war stinksauer.
25:50Der Kutscherer ist mit Ihrem Golfschläger ermordet worden.
25:53Sie haben eine Morddrohung gegen ihn ausgestoßen.
25:55Sie sind in sein Hotelzimmer eingebrochen, um Spuren zu verwischen.
25:59Und Sie sind einschlägig vorbestraft.
26:01Herr Täubner, das schaut nicht gut aus.
26:04Was habt ihr denn eigentlich?
26:06Ich bring doch keinen um.
26:09Ich leb hier. Ich hab mir ein Haus gekauft.
26:12Ich bin ein ganz normaler Bürger.
26:14Genau das ist es ja.
26:15Es stand jede Menge auf dem Spiel für Sie, Herr Täubner.
26:18Ach so.
26:20Wenn ihr euch eh schon sicher seid, dass ich das war, dann sage ich jetzt gar nichts mehr ohne Anwalt.
26:24Herr Täubner, Sie sind vorläufig festgenommen.
26:44So, wissen Sie jetzt auch in allen Einzelheiten, dass ich ein unwüdiger Mensch bin, von dem man bloß davonlaufen kann, oder?
26:58Ach, die Marie würde doch viel lieber hier auf dem Hof bleiben, obwohl sie es beim Leo wahrscheinlich wesentlich einfacher hätte.
27:04Aha.
27:06Aber sie hat einfach gesagt, dass Sie es immer wie ein Pascha aufführen.
27:08Fragen Sie sich doch einfach mal, was Sie will.
27:10Sie brauche ich nicht fragen, die macht doch eh, was Sie will.
27:13Also, Sie sind ein steuerer Hund.
27:15Was bitte?
27:16Ach.
27:17Servus, die Zweier.
27:18Ja.
27:19Äh, 50 Euro geradeaus.
27:20Bitte schön.
27:21Hast du eine Fittung?
27:22Nein.
27:23Gut, danke.
27:24Servus, Marc.
27:25Servus.
27:26Servus.
27:27Servus.
27:28Servus.
27:29Hallo.
27:30Eine Bitte.
27:31Kommen Sie bitte mal kurz.
27:32Dürfte ich einmal kurz in Ihre Tasche schauen?
27:37Wieso?
27:38Oder ist es Ihnen lieber, wenn ich gleich die Polizei rufe?
27:42Ich habe vor, Alter.
27:44Schon kann mir was schon zu kaufen.
27:46Das ist nicht zum ersten Mal.
27:48Das ist nicht zum ersten Mal.
27:50Eine Champagnerflasche zu kaufen.
27:52Das ist nicht zum ersten Mal.
27:53Das macht doch überhaupt keinen Sinn.
27:55Ich wollte die Flasche kaufen.
27:57Sehe ich aus wie jemand, der klaut?
27:59Frau Seiwald.
28:00Servus.
28:01Servus.
28:02Gibt es ein Problem?
28:03Tja, Ladendiebstahl.
28:04Ein Glück, Herr Satori, dass Sie da sind.
28:06Man bezichtigt mich des Ladendiebstahls.
28:08Das ist absolutes Missverständnis.
28:10Ich wollte die Flasche bezahlen.
28:11Ich war in Gedanken.
28:13Na, wenn die Dame wenigstens hätte bezahlen können.
28:15Aber Geld hat es ja auch keins dabei.
28:17Ich kenne die Dame.
28:18Ich übernehme das.
28:19Alles in Ordnung, Frau Seiwald.
28:21Danke, Herr Satori.
28:23Mein Mann wird sich sicherlich erkenntlich zeigen.
28:25Die Dame ist ein ganz schönes Früchterl.
28:28Das ist nämlich nicht das erste Mal,
28:30dass die was in ihrer Tasche vergisst zu bezahlen.
28:33Warum haben Sie das nicht gleich erzählt?
28:35Das habe ich ja gesagt.
28:36Wie oft soll ich das noch sagen?
28:38Was schuldet Ihnen die Frau Seiwald?
28:4118,50 Euro.
28:42Und eine Quittung.
28:44Aber das Benzin zahlen schon noch.
28:53Da sind Sie auch so in Gedanken.
28:55Die Seiwald hat auch im Club lange Finger gemacht.
29:08Von wem Trauma.
29:10Ja.
29:11Der Kutschera hat sich beim Klauen erwischt.
29:13Deshalb haben die Kraken mit ihm gehabt.
29:14Mhm.
29:15Aber es kommt noch besser.
29:16Alles klar.
29:17Die Seiwald ist bereits wegen Diebstahl vorbestraft.
29:21Und zwar mehrfach.
29:22Das heißt, wenn man sie noch mal erwischt hätte,
29:25wäre sie wahrscheinlich verknackt worden.
29:27Ja.
29:28Und das wiederum heißt,
29:29der Kutschera ist nicht nur dem Taubner unbequem geworden.
29:32Ja, ich würde sagen,
29:34wir schauen dann noch mal bei die Seiwalds vorbei.
29:35Mhm.
29:36Aber vorher reden wir noch mal mit dieser Lenz.
29:38Die scheint die Seiwalds ja besser zu kennen.
29:39Ja.
29:42Übrigens, wussten Sie eigentlich,
29:44dass da Vincent raucht?
29:45Schon wieder.
29:46Ich meine, ich habe das früher auch getan,
29:48aber das fängt schon verdammt früh an.
29:50Dann wäre die Hammelbeine langsinn.
29:52Apropos Hammelbeine.
29:53Michi!
29:54Ja?
29:55Sag einmal, hast du deinen Serienkiller schon gefasst?
29:58Hast du mich gar nicht zu der Plecken.
30:00Das hätte dir genau so passieren können.
30:01Was?
30:02Das Labor hat die Spuren untersucht
30:05und das war das Blut von einem Reh.
30:10Scheiße.
30:12Das schaut so aus,
30:13als müssten Sie noch eine Menge Demut lernen, Herr Kollege.
30:15Nicht reden machen.
30:16Bitte.
30:17Bald.
30:26Also, geht doch.
30:28Einfänger Glück.
30:29Von wegen.
30:30Bitte.
30:37Ja.
30:38Wer auße ein mit der Sehnsin Grasmäht,
30:40der kann ja gut spielen.
30:41Der ist den Bauern an die größten Kartoffeln.
30:44Was?
30:45Vincent, hör mir mal zu.
30:47Vincent.
30:48Mir ist es so angekommen,
30:49dass du mit deinen Freunden geraucht hast.
30:50Das ist versorgfährlich.
30:51Wir haben ja keine Lungenzücke gemacht.
30:52Das ist ja völlig wurscht.
30:53Ich pack's nicht.
30:54Deine Lehrerin hat mir ja neulich schon drauf angesprochen.
30:55Und du hast mir fest versprochen,
30:56dass das nicht wieder vorkommen wird.
30:57Ja, ja, jetzt hab dich mal nicht so.
30:58Ja, wie riss denn du, Birscherl?
30:59Aber diesmal hat es Konsequenzen.
31:00Deine Münchenreise ist gestrichen und zwar komplett.
31:01Die hab ich gewonnen.
31:02Keine Diskussion.
31:03Basta.
31:04Jetzt sag du einmal was.
31:05Du hast mich schließlich verpetzt.
31:06Toll, jetzt hältst du die Haut noch zu ihr.
31:07Jetzt habt sich wohl alle gegen mich verschworen.
31:08Na, wenn ihr euch ja schon einig seid,
31:09könnt ihr mir einen kleinen Zitternat abschieben.
31:10Super.
31:11Ja.
31:12Du hast mir fest versprochen, dass das nicht wieder vorkommen wird.
31:13Du hast mir fest versprochen, dass das nicht wieder vorkommen wird.
31:15Ja, ja, jetzt hab dich mal nicht so.
31:16Ja, wie riss denn du, Birscherl?
31:17Aber diesmal hat es Konsequenzen.
31:18Deine Münchenreise ist gestrichen und zwar komplett.
31:19Die hab ich gewonnen.
31:20Keine Diskussion.
31:21Basta.
31:22Jetzt sag du einmal was.
31:23Du hast mich schließlich verpetzt.
31:24Toll, jetzt hältst du auch noch zu ihr.
31:25Jetzt habt sich wohl alle gegen mich verschworen.
31:27Na, wenn ihr euch ja schon einig seid,
31:28könnt ihr mir einen kleinen Zitternat abschieben.
31:29Super.
31:30Ja, schau mich bloß nicht so vorwurfsvoll an.
31:31Man könnt meinen, ich allein bin hier für alles verantwortlich.
31:32Herr Satori.
31:33Morgen, Frau Lenz.
31:34Morgen.
31:35Morgen.
31:36Ich hätte noch eine Frage wegen der Frau Seibold.
31:39Marion.
31:40Ja.
31:41Ja, schau mich bloß nicht so vorwurfsvoll an.
31:42Man könnte meinen, ich allein bin hier für alles verantwortlich.
31:57Herr Satori.
32:00Morgen, Frau Lenz.
32:01Morgen.
32:02Ich hätte noch eine Frage wegen der Frau Seibold.
32:04Marion.
32:05Die war gestern Abend völlig panisch auf meinem Anrufbeantworter.
32:08Ach, dann hat sie sie auch angerufen.
32:10Wissen Sie, was los ist?
32:11Es gab da gestern ein kleines Missverständnis an einer Tankstelle.
32:15Ich denke, sie hat einfach vergessen zu bezahlen.
32:17Sie war ganz schön durch den Wind.
32:19Ja, der Marion.
32:20Da geht es wieder richtig schlecht.
32:22Inwiefern?
32:23Weites Feld.
32:24Wissen Sie, die Marion, die hat als Kind zu wenig Zuwendung bekommen.
32:28An Geld hat es nicht gefehlt in der Familie, aber an Liebe.
32:32Manche Menschen kommen mit einem solchen Defizit ein Leben lang nicht klar.
32:36Ich verstehe.
32:39Wissen Sie, ob sie deswegen in Behandlung ist?
32:42Ihr Mann, der arbeitet dran.
32:44Aber ich bin bei ihr mit meinem Latein am Ende.
32:47Oh, Sie entschuldigen.
32:49Komisch.
32:50Dann sind wir alle eilig.
32:51Sie haben uns ja einen sauberen Bären aufgebunden.
33:05Der Detektiv Gutscher hat ihre Frau beim Klauen erwischt.
33:08Können Sie das beweisen?
33:10Reicht Ihnen das?
33:16Ich kann nur hoffen, dass Sie diese Angelegenheit mit der notwendigen Diskretion behandeln.
33:20Schauen wir mal.
33:21Wissen Sie, meine Frau ist keine gewöhnliche Kriminelle.
33:24Na, wenn der Herr Gutscherer zur Polizei gegangen wäre, hätte es zumindest eine Anzeige gegeben.
33:29Wenn nicht sogar eine Gerichtsverhandlung.
33:31Aber Sie versuchen jetzt nicht, ein Mordmotiv für meine Frau zu konstruieren.
33:34Denn dann sind Sie auf dem Holzweg.
33:36Meine Frau war gewissermaßen erleichtert, als sie, wie soll ich sagen, von diesem Detektiv erwischt worden ist.
33:43Sie will sich endlich einer Therapie unterziehen. Stimmt doch, Schatz, oder?
33:47Ja, ich wünsche mir, dass es aufhört.
33:50Wo waren Sie an dem Abend, an dem der Herr Gutscherer ermordet wurde?
33:54Waren Sie da auch im Club?
33:55Nein, nein, meine Frau war einigermaßen verwirrt nach der Begegnung mit diesem Detektiv.
33:59Wir sind noch am Nachmittag nach Hause gefahren.
34:01Ich habe ihr ein Beruhigungsmittel verabreicht.
34:03Und dann sind wir den ganzen Abend zu Hause gewesen, zusammen.
34:05Aha.
34:07Ja, ich habe zwar Ihre Frau gefragt, aber trotzdem.
34:10Danke. Wiedersehen.
34:19Vielleicht hat der Seibert seiner Frau ja ein falsches Alibi verschafft.
34:22Oder umgekehrt.
34:24Habe ich auch schon drüber nachgedacht, aber...
34:29Meine Herren!
34:31Der Golfplatzmord ist ein Fall für die Akten.
34:34Danke.
34:35Der Staatsanwalt, der verhandelt bereits mit dem Anwalt von diesem Teubner.
34:38Er wird ihm in Aussicht stellen, nur auf Totschlag zu plädieren, wenn sein Madame sich kooperativ verhält.
34:43Jetzt wird der Teubner ein Geständnis ablegen, aber...
34:46100 pro!
34:47Mhm.
34:48Na ja, ob der Deal funktioniert, bleibt abzuwarten.
34:51Allerdings.
34:54So, die Rita Braun hat Geburtstag, wenn Sie vielleicht auch unterschreiben wollen.
34:58Ja, von mir aus.
35:01Ja, da ist er ja.
35:02Wer?
35:03Ja, mein Kugelschreiber.
35:05Sie haben den!
35:07Und ich habe die ganze Zeit den Herrn Saturi verdächtigt.
35:13Sie haben also mit voller Absicht auf der Straße ein Re zusammengefahren, um es sich dann widerrechtlich anzueignen.
35:20Nein, nein, nein, nein, ich habe das nicht zusammengefahren.
35:23Der Wagen vor mir hat es angefahren und ist dann einfach abgehauen.
35:26Der große Unbekannte weiß man wieder.
35:28Ich habe mir sogar das Kennzeichen gemerkt.
35:30RODR1.
35:32Moment bitte, was war das für ein Kennzeichen?
35:35Rosenheim DR1.
35:37Und wann war das?
35:39Samstagnacht.
35:41Okay.
35:43Jetzt ist sicher, die Seiwolds haben uns angelogen.
35:47Sie waren nicht den ganzen Abend zu Hause.
35:49Ja, sauber.
35:50Auf geht's.
35:51Da wollen wir jetzt eine härtere Ganghaut einlegen.
35:54Na hallo.
35:55Und los geht's.
36:12Das wird Frau Seibold.
36:15Also Frau Seibold, die Alibi ist geplatzt.
36:19Was soll das heißen?
36:20Das soll heißen, dass wir wissen, dass einer von Ihnen beiden Samstagnacht nicht zu Hause,
36:23sondern mit dem Auto unterwegs war.
36:25Wo waren Sie?
36:26Ja, ich war hier.
36:28Ich habe geschlafen.
36:30Mein Mann hatte mir ein Beruhigungsmittel verabreicht.
36:32Seibold, wenn Sie wirklich geschlafen hätten, dann hätte ihm doch Ihr Mann kein falsches Alibi geben müssen, oder?
36:35Sie glauben doch nicht etwa, dass ich diesen Detektiv umgebracht habe.
36:38Warum nicht?
36:39Marion, ich halte es für angemessen, wenn du dich zu den dir gestellten Fragen nicht mehr äußerst.
36:45Ich habe nichts zu verbergen.
36:46Bitte, Marion, es ist in deinem Interesse. Ich werde Ihnen den besten Anwalt und einen entsprechenden Gutachter besorgen.
36:52Jetzt hör doch endlich auf, Werner! Merkst du nicht, in was für eine Situation du mich bringst?
36:58Ich weiß, dass du in der Nacht nochmal weg warst. Meinst du, ich habe das nicht bemerkt?
37:03Herr Seibold, Ihre Frau hat nicht mitkriegen sollen, dass Sie nochmal weg sind, gell?
37:06Ich glaube, Sie brauchen dringend ein Alibi.
37:09Meine Frau ist etwas verwirrt. Das hat sie alles etwas durcheinander gebracht.
37:13Ich habe dich am nächsten Morgen nochmal darauf angesprochen und da wolltest du mir einreden, dass ich mir das alles bloß eingebildet habe.
37:19Frau Seibold, Sie sind in dieser Nacht nochmal zurück zum Club gefahren. So war es doch, oder?
37:23Habe ich recht?
37:27Oh mein Gott, Werner.
37:29Als ich dir gesagt habe, dass ich diese Therapie machen will, da hast du zu mir gesagt, dass du das Problem anders lösen willst. Was hast du damit gemeint?
37:43Wie, wie, wie habe ich das gemeint? Es hätte einen vernichtenden Skandal gegeben.
37:48Ich hätte den schon durchgestanden.
37:49Du, du, es geht nicht immer nur um dich. Mir hätte dieser Skandal den Kopf gekostet, verstehst du? Die Klinik läuft sowieso schon beschissen.
37:56Ich habe ein sensibles Klientel. Oder glaubst du, dass die Frau vom Justizminister noch zu mir kommt, wenn in der Zeitung steht, dass meine Frau eine Kleptomanin ist?
38:04Also, Herr Seibold, dass Ihnen als Mittel gegen sinkende Einnahmen einzig und allein Mord eingefallen ist, finde ich äußerst niveaulos, ja gerade zu enttäuschen.
38:10Mir ist mehr eingefallen.
38:12Ach.
38:15Ich habe diesem Schnüffler einen Haufen Geld angeboten.
38:17Na toll.
38:19Er hat es abgelehnt. Er wollte sich auf keinen Deal einlassen und ich hatte einen Golfschläger in der Hand. Verstehen Sie?
38:24Fragen Sie mich mal, ob ich es normal tun würde. Ja, sicher. Es war ganz einfach.
38:27Es fragt Sie aber keiner, Herr Seibold. Sie sind vorläufig festgenommen. Kommen Sie.
38:31Das ist alles meine Schuld.
38:43Frau Seibold.
38:44Frau Seibold.
38:45Ich glaub, das Schaftel, die haben noch roh, das brauche ich gerade.
38:50Servus, Marie.
38:51Du, ich mein, wir sollten mal reden miteinander.
38:52So sehe ich das auch.
38:53Weißt du, weil du halt meinen Argumenten so gar nicht zugänglich bist?
38:56Wenn das alles ist, was du mir zu sagen hast, brauchen wir überhaupt nicht reden.
39:00Außerdem, wenn mir im Moment andere Sorgen, der Vincent ist überfällig.
39:02Marie Hofer hier, grüß dich, Lisa.
39:03Du, äh, ist der Vincent bei euch?
39:04Was?
39:05Vor fünf Stunden ist der schon weggefahren.
39:06Nein, nein, nein, ist er nicht, eben nicht.
39:07meinen Argumenten sogar nicht zugänglich bist.
39:10Wenn das alles ist, was du mir
39:11zum Sagen hast, brauchen wir überhaupt nicht reden.
39:13Außerdem haben wir im Moment andere Sorgen.
39:15Der Vincent ist überfällig.
39:22Marie Hofer hier.
39:23Grüß dich, Lisa. Du, äh,
39:25ist der Vincent bei euch?
39:28Was?
39:30Vor fünf Stunden ist der
39:31schon weggefahren.
39:33Nein, nein, ist er nicht.
39:35Eben nicht. Okay, dank dir.
39:37Tschüss.
39:39Du stellst dir vor, der ist vor fünf Stunden schon weggefahren.
39:42Du musst sofort was unternehmen,
39:43alle Krankenhäuser anrufen, die Polizei, die...
39:45Die Polizei bin ich selber.
39:47Der taucht schon wieder auf.
39:48Wie ihr kleiner Buben bin ich auch oft, was ich kann.
39:50Und deshalb wohl unsere Mutter den ganzen Tag
39:53zu Hause war. Ja, genau.
39:55Weiß auch nicht, was du mir damit sagen willst.
39:57Apropos, wo ist eigentlich meine Hartwurst?
39:58Mittags war die nur im Kühlschrank.
40:00Ich hab deine blöde Hartwurst nicht gegessen.
40:02Das hab ich ja nicht behauptet.
40:03Und dass du bloß deine Hartwurst im Kopf hast.
40:06Das ist wieder typisch.
40:19Vincent.
40:21Habt du doch Angst um mich gehabt, hm?
40:24Mensch, wie sollst du denn du stundenlang
40:26hier oben rum, hm?
40:28Nachdem ich euch ja sowieso wurscht bin
40:31und ihr mich ins Internat abschieben wollt,
40:33hab ich mir gedacht, ich hacke mich mal Zeit darauf.
40:35Vielleicht gehe ich euch ja ab.
40:37Mein Bub,
40:38die Vincent, niemand will dich abschieben.
40:41Das mit dem Internat,
40:42das war doch bloß so dahingesagt.
40:44Ja.
40:45Und ich glaube,
40:47über unsere Mündenreise
40:48können wir auch noch mehr reden, oder?
40:49Ja.
40:50Ich glaube,
41:01ich werde meine Geschäftsführerpläne
41:03im Golfclub-Restaurant
41:04doch noch so lange auf Eis legen,
41:06bis der Vincent ein oder zwei Jahre älter
41:08und vor allem selbstständiger geworden ist.
41:11Na ja,
41:12vielleicht gibt es dir auch noch eine andere Lösung.
41:15Das sind ja ganz neue Töne.
41:16Ich habe da was in der Zeitung gelesen
41:18über eine Initiative
41:20alleine ziehender Mütter
41:21zur Errichtung einer Ganztagsschule.
41:24Da soll ich er.
41:26Mein Bruder will auf seinen alten Tag
41:28noch emanzipiert.
41:29Ja, emanzipiert war ich immer schon.
41:32Ja, und wie oft treffen die sich so?
41:34Wieso?
41:35Weil dir ist hoffentlich klar,
41:37dass der Stalldienst
41:38in der Zeit an dir hängen bleibt.
41:40Stimmt.
41:42Na ja,
41:43das werde ich dann auch noch überleben.
41:46Ja, super.
41:56Wenn Sie so weitermähen,
41:57wird Ihr Golfabschlag garantiert weltmeisterlich.
42:01Und Sie und Ihre Ratschläge, Herr Hofer,
42:03haben, glaube ich, Hoffnungsschloss verloren.
42:05Endlich sehen Sie es ein.
42:08Die Wiese hinterm Haus,
42:09die müssten wir dann auch noch mähen, gell?
42:11Die Wiese hinterm Haus,
42:13Untertitelung des ZDF, 2020