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  • 1 year ago
Transcript
00:05Besserwisser mag keiner.
00:07Oder Scheithaferl wie mein Bayernsack.
00:09Ja, aber ich kann doch über so eine Disziplinlosigkeit unmöglich hinwechseln.
00:13Ja, ist okay, Dr. Freud. Ich weiß, ich sollte zum Psychologen.
00:15Du wirst die Bilder nicht von alleine los.
00:17Und du wirst sie auch nicht los, weil du den Ort wechselst.
00:19Henry, seine Probleme nimmt man mit. Die Bilder sind in deinem Kopf.
00:22Das werden wir dann sehen.
00:23Das war nicht alles schlecht.
00:26Oder?
00:31Ich wünsche dir, dass du glücklich wirst.
00:36Das wünsche ich dir auch.
00:39Unser Kind hat leider das Pech, in die falsche Familie geboren zu werden.
00:43Sie haben schlicht und einfach das Pech, in die falsche Familie geboren zu sein.
00:49Henry!
00:50Henry!
00:55Henry!
00:56Henry!
00:56Henry!
01:14Henry!
01:14Henry!
01:28Henry!
01:28Henry!
01:28Henry!
01:28Henry!
01:28Henry!
01:32Henry!
01:42Henry!
01:44Henry!
01:44Henry!
01:44Henry!
01:45Henry!
01:47Henry!
01:47Henry!
01:47Henry!
01:50Henry!
01:55Henry!
01:59Henry!
02:01Henry!
02:05Is it in Ordnung? Is it good?
02:06It's good, it's good.
02:08Can you stand?
02:10Is it okay?
02:14What is this?
02:15Ah, my foot.
02:21Come here.
02:25Is it good?
02:26Uh-huh.
02:29Zynger, warum bist du mitten auf die Straße geraten, plötzlich?
02:34Ich, ich hab...
02:36Wir haben uns ganz normal unterhalten und dann...
02:39dann bist du plötzlich...
02:42Okay.
02:43Kannst du auftreten?
02:45Nein.
02:46Es wird weh.
02:48Ich glaub, gebrauchen wir sie nicht, aber...
02:51wir bringen dich trotzdem besser ins Krankenhaus.
02:53Können Sie die beiden fahren? Natürlich.
02:55Danke.
03:17Hallo.
03:20Er will noch mal.
03:22Wer hat noch nicht?
03:25Fritz hat gerade ihm seinen Einstand gegeben und wir dachten, wir bringen dir was vorbei.
03:30Möchtest du?
03:32Mach Wins im Fitnessraum, finde den Fehler.
03:35Ja, aber was Süßes macht doch alles besser.
03:38Du weißt schon, dass ich Gesundheitsbeauftragte im Fürstenhof bin.
03:41Dann weißt du auch, dass das Gehirn Zucker braucht.
03:44Du solltest die Kollegen nicht zu diesem...
03:46süßen Zeug verführen.
03:48Besser wäre...
03:49zuckerfreie Müsli-Riegel oder Obst.
03:52Komm schon, Lale.
03:53An Hannos Geburtstag hast du auch Kuchen gegessen, ohne was zu sagen.
03:56Ja?
03:57Also, dann gucken wir...
03:59Eine Ausnahme kannst du doch machen.
04:00Nee, danke, wirklich nicht.
04:03Okay, dann schreibe ich mir auf.
04:05Kein Zucker für Lale.
04:07Fritz nutzt sich auch alles auf Kärtchen, so wie ich.
04:10Ah, ihr seid aber dicke.
04:12Wir haben viel gemeinsam, ja?
04:14Ja.
04:15Ich stehe eben auch auf Zucker.
04:19Tschüss.
04:21Tschüss, Lale.
04:22Das nächste Mal bringe ich dir Karotten mit.
04:24Gerne.
04:36Hallo, kannst du mir einen von den Muffins reservieren?
04:43Dann wünsche ich dir noch einen guten Arbeitstag. Ohne viele Notfälle.
04:46Das ist Liebe, aber ich habe keinen Dienst.
04:49Ich habe nur ein paar Akten abgeholt, die ich durcharbeiten will.
04:51Oh.
04:52Das ist mal lobenswert, muss ich sagen.
04:56Anja.
04:57Hi.
04:57Haben Sie sich inzwischen gut eingearbeitet?
04:59Ja, danke, alles Bestens.
05:02Dann weiter so.
05:07Ich weiß, das geht mich nichts an, aber habt ihr beide irgendwie Stress?
05:11Äh, nein.
05:14Nein.
05:15Also, ein wenig.
05:17Du meinst wegen dem Auszug, ja.
05:19Das ist kompliziert.
05:20Ich habe jetzt meine Wohnung wieder für mich allein.
05:22Ja, ich habe schon gehört, Frau Schwarzfach hat sich auch verabschiedet.
05:25Richtig.
05:26Suchst du einen neuen Mitbewohner?
05:27Nein, nicht wirklich, aber wenn sich was ergibt, dann...
05:30Gut, dann höre ich mich mal um.
05:36Ja.
05:37Was hältst du davon, wenn wir heute Abend zusammen bei mir zu Hause was essen?
05:40Und wir könnten durch die Abrechnung in der Praxis gehen?
05:43Ja, das ist super verlockend, aber...
05:45Ich bin mit Larissa verabredet.
05:47Oh, das...
05:49Das ist schön.
05:51Ja, ist bestimmt erstmal komisch, jetzt allein...
05:53Nein, nein.
05:54Ich bin gern allein.
05:57Gut, ich...
05:58Schönen Tag noch, ich muss noch mal ins Labor.
06:01Viel Erfolg.
06:01Michael, der Post da.
06:06Schönen Tag noch.
06:25Erik, ist das nicht ein tolles Kleid?
06:28Das glästert so schön.
06:29Ich glaube, das nehme ich für mich.
06:31Mach das.
06:32Dann kann ich das bei diesem Hotelkongress anziehen.
06:37Was mit dem Kongress, das können wir nur leider immer vergessen.
06:40Was, wieso das denn?
06:41Ja, weil dein Christoph den Südo nach Stuttgart schickt.
06:44Das gibt's doch gar nicht.
06:45Das hat er einfach so entschieden über meinen Kopf hinweg.
06:47Hat nicht einfach mit mir darüber gesprochen.
06:49Ist doch kein Problem, dann muss Werner das regeln.
06:51Dieser Werner hat mich abblitzen lassen.
06:53Was?
06:54Der holt dich mit ins Boot?
06:55Das kann er doch nicht machen.
06:57Doch, kann er.
06:59Klar.
07:00Du bist ja nur ein einfacher Angestellter.
07:04Bin ich nicht.
07:06Und gehörst du zur Familie?
07:08Ja.
07:09Erik, und was muss man dann tun?
07:15Kämpfen.
07:17Es ist 3 gegen 1, was soll ich machen?
07:19Regel Nummer 5.
07:22In den Ecken wischen?
07:23Dann Regel Nummer 6.
07:25Kopf hoch, Brust raus.
07:26Und nach vorne.
07:26Kopf hoch, Brust raus.
07:27Nach vorne.
07:29Danke, Yvonne.
07:33Und Yvonne, das Kleid, das wird zurückgelegt.
07:49Na, du lässt es dir ja gut gehen, ne?
07:53Dazu hab ich auch einen Grund.
07:55Bald ist dir alles wieder beim Alten.
07:57Ciao, ciao.
07:58Ja, ja.
08:02Na, was ist denn?
08:03Ähm.
08:05Du hast dich doch wegen der Anteile mit deiner Ex geeinigt.
08:08Die Beziehung zu deiner Tochter steht auch nicht mehr auf dem Spiel,
08:11weil du von der Erpressung abgesehen hast.
08:13Trotzdem.
08:14Man sollte sich nicht zu früh freuen.
08:16Ah.
08:16Hast du Angst, dass Markus Schwarz bei dir doch noch in die Quere kommen?
08:19Wer weiß, ob man ihm trauen kann.
08:21Was soll denn schon passieren?
08:22Der Deal ist unterschrieben, sowohl von ihm als auch von deiner Ex.
08:25Du grinst, Markus.
08:26Wenn er will, untergräbt er alles und jeden.
08:28Er ist frisch verliebt und froh, dass Alexander Schwarz noch zurückhalt.
08:31Der denkt doch jetzt nicht an sowas.
08:35Hoffen wir, dass du recht hast und wir es nicht eines Tages bereuen müssen.
08:38Ich habe recht.
08:39Du wirst sehen.
08:41Na ja.
09:08Kannst du mir jetzt mal erzählen, was da eigentlich passiert ist?
09:11Warum hast du denn plötzlich mitten auf die Straße geahnt?
09:15Das waren genau die Worte.
09:19Die Worte, die Georg benutzt hat.
09:22Als er mich gefangen gehalten hat.
09:26Dass ich einfach das Pech hatte, in die falsche Familie geboren worden zu sein.
09:35Nero hat das natürlich in einem ganz anderen Zusammenhang gemeint, aber...
09:40Ich habe plötzlich einfach wahnsinnig Angst bekommen.
09:45Das hat dich getriggert.
09:48Ich wollte nur noch weg.
09:52Das klingt nach einer Panikattacke.
09:55Du hast traumatisiert, deswegen noch die Albträume.
10:01Letztens habe ich geträumt, dass Vincent mich mit einem Stein erschlagen will.
10:07Nein.
10:10Nein.
10:10Mann, hast du mir gar nichts davon erzählt?
10:12Herr Silow, folgen Sie mir?
10:15Ja.
10:15Bitte.
10:25Oh, hallo Herr Sonnenbichter.
10:27Frau Rogalski.
10:28Mögen Sie auch einen Tee?
10:30Oh ja, gerne.
10:34Danke.
10:37Oh, das ist aber eine schöne Karte.
10:41Ja.
10:42Aus Goa.
10:44Indien, da müsste man jetzt sein.
10:47Das ist von einer guten Freundin von uns.
10:49Die hat im Fürstenhof als Hausdäume gearbeitet.
10:52Ach.
10:54Und dann hat sie gekündigt?
10:56Ja.
10:57Und ist ganz spontan in Richtung Afrika aufgebrochen.
11:00Danke.
11:03Ernsthaft?
11:04Einfach so?
11:05Und ganz allein?
11:07Nein, nicht allein.
11:08Mit einer guten Freundin, der Frau Schiffer.
11:12Und jetzt, jetzt fahren die beiden kreuz und quer durch die Welt.
11:16Sehr toll.
11:19Na ja, wenn man das nötige Kleingeld für sowas hat.
11:22Das haben die gar nicht.
11:24Die Frau Richter arbeitet zwischendurch immer in verschiedenen Hotels als Aushilfe.
11:29Und die Frau Schiffer hat so eine Online-Boutique, die sie von unterwegs managen kann.
11:37Wahnsinn.
11:40Wenn man jung ist, macht man sowas einfach.
11:42Ja, die beiden sind jung gebliebene Fünfziger.
11:48Und dann lassen die einfach alles hinter sich?
11:51Ich muss sagen, ich hab da auch allergrößten Respekt.
11:54Aber die Abenteuerlust war wohl größer als alle Bedenken.
12:00Ja, mich packt ja schon auch ab und zu das Reisefieber.
12:04Und dann?
12:08Dann setz ich mich auf mein Motorrad und müß durch die Gegend.
12:11Das kenn ich.
12:13Aber jetzt, wo es kalt ist, steht es ja eingemottet in der Garage.
12:18Das heißt jetzt aber hoffentlich nicht, dass Ihnen bei uns die Decke auf den Kopf fällt, oder?
12:22Ach nee.
12:23Ich fühl mich schon wohl bei Ihnen.
12:25Aber ich...
12:27Ich werd dann immer wieder so hibbelig.
12:32Wahrscheinlich fehlt mir irgendwie der Ausgleich.
12:33Ja, aber gesunder Ausgleich ist wichtig.
12:43Hallo Frau Sonnmichler.
12:45Hallo Bonnie.
12:45Ich hab hier Ihre Kräuter.
12:47Estragon und Thymian.
12:49Ach, die sehen ja schön frisch und gesund aus.
12:52Ja.
12:52Ich pflege meine Pflänzchen.
12:53Dankeschön.
12:55So.
12:56Ich hab gerade die Einladung zu Maxis und Henrys Hochzeit bekommen.
13:00Die haben wir auch gekriegt.
13:02Und wir freuen uns schon.
13:06Du nicht so?
13:09Schon, aber da stand auch Plus Eins auf der Karte.
13:14Ja, und?
13:15Naja, ich hab ja keinen Partner, mit dem ich da hingehen kann.
13:19Ja, dann gehst du eben alleine. Was ist denn da das Problem?
13:23Dann sitz ich da so alleine und guck den ganzen glücklichen Pärchen beim Tanzen zu.
13:27Ach so. Ja, das versteh ich natürlich.
13:30Komm doch einfach mit einer Freundin.
13:33Und außerdem bist du ja gar nicht alleine. Du kennst doch die ganzen Gäste.
13:36Und wir sind auch noch da.
13:39Ja, bestimmt.
13:41Ja, ich überleg's mir nochmal.
13:44Du, weißt ja, was ich glaube?
13:46Bei der nächsten Hochzeit kommst du mit deinem eigenen Plus Eins.
13:51Ich bin ganz sicher, du findest einen richtigen.
13:57Tschüss.
14:16Das hört sich super an. Dann würde ich sagen, haben wir einen Deal.
14:20Alles klar. Ich freu mich. Bis dann. Ciao.
14:25Hallo.
14:26Hi.
14:27Du glaubst nicht, wer das gerade war.
14:29Du wirst es mir gleich sagen?
14:31Der DJ.
14:32Er hat zugesagt?
14:33Ja.
14:34Ja.
14:37Dann ist alles für den großen Tag organisiert.
14:39Jetzt darf nur nichts mehr schief gehen.
14:42Der wird nicht schief gehen.
14:44Mach dir keine Sorgen.
14:55Ich kann's kaum abwarten, bis du endlich meine Frau bist.
15:00Bis ich dich...
15:02So ein Hochzeitsweizer.
15:05Danke.
15:21Störe ich?
15:26Kilian.
15:29Was machst denn du hier?
15:37Und er hat sich wirklich nur den Knöchel verstaucht?
15:39Ja, Gott sei Dank.
15:41Hat denn Henry gar nichts gesagt? Ich meine, warum er wie so ein Irrer auf die Straße gerannt ist?
15:47Ähm...
15:47Doch, ja.
15:52Ich...
15:52Ich glaube, das steht mir nicht zu.
15:54Schon okay. Sorry.
15:55Aber mich geht's ja auch nichts an.
15:57Bis dann.
15:57Ja, bis später.
16:01Henry wäre es bestimmt nicht recht, wenn ich mit anderen über seine Probleme rede.
16:06Zum Glück hat er sich darauf eingelassen, gleich mit einem Therapeuten zu sprechen.
16:11Ich dachte echt, es geht ihm besser.
16:14Weil er auch wieder gut schläft.
16:16Aber das lag wohl nur an den Tabletten, die er von Dr. Rotloff bekommen hat.
16:21Warum hat er mit mir nicht darüber gesprochen?
16:25Vertraut er mir nicht?
16:28Aber hier einfach so rein zu platzen?
16:31Woher soll ich denn wissen, was ihr da macht?
16:33Außerdem, wenn ihr nicht abschließt...
16:36Ach...
16:36Ich hätte mir trotzdem auch einen anderen Weg vorstellen können, wenn wir uns kennenlernen.
16:42Ach komm, so bleibt es euch auf jeden Fall besser im Gedächtnis.
16:45Das auf jeden Fall.
16:47Aber wolltest du nicht eigentlich erst kurz vor der Hochzeit hier auftauchen?
16:50Ich wollte meinen Vertrag auf Lanzarote nicht verlängern.
16:53Das war doch ein Zwei-Sterne-Restaurant.
16:55Ich brauche halt dringend mal wieder frischen Wind.
16:58Kilian hält es nirgends lange aus.
17:00Ja, ganz anders als diese Schlaftablette da.
17:02Das ist einfach reizen, echt.
17:05Jedenfalls dachte ich, ich mache ein paar Tage Urlaub, bevor ich mich weiter umschaue.
17:10Hier in Bichlheim?
17:11Ja, ist doch nett hier.
17:13Ja, das ist es aber auch schon beschaulich.
17:17Ich mag Lederhosen und Blasmusik.
17:19Ist klar.
17:22Jedenfalls ist das eine gute Gelegenheit, die bayerische Küche besser kennenzulernen.
17:26Aha.
17:42Ich hätte hier gern das Filet in Rotweinschü und dazu einen... einen... einen schönen Lagrein, bitte.
17:52Sehr gerne.
17:53Danke.
17:54Na, das hört sich ja nach einer richtig guten Bestellung an.
17:57Oder?
17:58Wie geht's dir?
18:00Gut.
18:01Ich freue mich wirklich, dass du deine Anteile an Werner und Christoph verkaufen willst.
18:05Ja, mir ist klar geworden, dass das die einzige Möglichkeit ist, um dieses ewige Gerangel um Macht hinter mir zu
18:11lassen.
18:13Und ich bin froh, wenn hier Frieden einkehrt.
18:16War aber sicher keine leichte Entscheidung, oder?
18:18Ach, du, ich hätte schon viel früher loslassen sollen.
18:19Wer weiß, vielleicht wäre es dann auch zwischen uns ganz anders gelaufen.
18:23Weißt du, so stand von Anfang an so viel zwischen uns.
18:27Ja.
18:28Wenigstens einer, der vernünftig ist.
18:32Danke, Katja.
18:33Das bedeutet mir viel, dass du das sagst.
18:37Machst du das eigentlich, um eine bestimmte Person zu schützen?
18:42Sprichst du von Alexandra?
18:44Mhm.
18:45Also, damit habe ich jetzt nicht gerechnet, dass ausgerechnet du mich das fragen würdest.
18:48Aber, aber ja, ja.
18:49Letztlich ist es so, ich tue es vor allem wegen Alexandra.
18:53Ich hätte es wirklich nicht gedacht, dass ihr beide nochmal zusammen findet.
18:57Oder, wie das Leben spielt.
18:59Aber wir empfinden beide das Gleiche, wir gehören zusammen.
19:03Und sobald ich alles hier erledigt habe, folge ich hier nach Tansania.
19:07Ich wünsche euch wirklich alles Glück der Welt.
19:10Danke, Katja.
19:12Und ich wünsche dir und Vincent auch alles, alles, alles Gute.
19:18Danke dir.
19:20Bis dann.
19:29Hallo, Frau Ceylan.
19:31Frau Walski.
19:32Wollten Sie trainieren?
19:34Ähm, ja, also wenn es in Ordnung ist...
19:36Tut mir leid, ich gebe jetzt Herrn Sonnenbüchlein für sein Training.
19:38Genau.
19:39Er bat mich, ähm, ihn bei Ihnen zu entschuldigen.
19:42Er ist leider verhindert und er würde das Training gerne an mich weitergeben.
19:45Oh, das war eigentlich eine Stunde im Rahmen des betrieblichen Sportmanagements.
19:50Ähm, Herr Sonnenbüchler meinte, ich als Krankenschwester arbeite ja für die Allgemeinheit, also im weitesten Sinne auch für den Fürstenhof.
19:58Ja, da hat er irgendwie recht.
20:01Gut, ich gebe Ihnen die Stunde.
20:03Echt? Ja.
20:05Ähm, was würden Sie denn gerne trainieren? Haben Sie irgendwelche Baustellen? Bauch, Beine, Rücken?
20:11Ähm, ich glaube, bei mir kommt es eher so von innen.
20:15Von innen?
20:17Ja, also ich bin irgendwie schlapp.
20:20Mhm.
20:21Und gleichzeitig ist da so eine Unruhe, so eine ständige Anspannung.
20:26Ich verstehe.
20:28Ich kenne das schon von mir, das kommt immer mal wieder.
20:31Im Sommer setze ich mich dann einfach auf mein Motorrad und huiit.
20:35Aber im Winter...
20:36Das kriegen wir hin, auch ohne Bike.
20:38Wir machen ein Zirkeltraining, pauern sie so richtig aus und wenn sie nicht mehr können, dann lässt auch der Stress
20:43nach.
20:44Klingt anstrengend.
20:45Das wird's auch.
20:47Wir machen eine kleine Aufwärmübung.
20:51Ich schaue Ihnen zu.
20:52Okay.
20:54Viel Spaß.
20:55Danke.
21:00Sehr schön.
21:01Oh, ich werde das bereuen, ich sehe das schon.
21:14Hey, Fanny.
21:15Hey.
21:17Du, das Blumenarrangement in der Sissy Suite, das sieht super aus.
21:20Ah, das hast du gesehen?
21:22Ja, klar.
21:24Hast du eigentlich eine Ausbildung zur Floristin auch gemacht?
21:28Lustig, dass du fragst.
21:29Ich wollte eigentlich an die Ausbildung zur Gärtnerin noch eine dranhängen, aber...
21:33dann kam Moritz dazwischen.
21:38Moritz?
21:39Ja.
21:39Kaffee?
21:40Mhm.
21:41Eine unglückliche Liebe.
21:43Oh, okay.
21:45Es tut mir leid.
21:47Ich hoffe, du bist drüber hinweg.
21:48Ja.
21:49Über ihn schon.
21:51Ich weiß auch nicht.
21:52Irgendwie finde ich nicht den richtigen.
21:56Das wird schon.
21:57Ja.
22:00Äh...
22:02Immerhin...
22:02Immerhin warst du schon mal verliebt.
22:07Du nicht?
22:11Hä?
22:12Noch nie?
22:16Ich...
22:16Ich glaube, ich habe einfach zu hohe Ansprüche.
22:19Ja, aber also...
22:20Wenn man sich verknallt in dem Moment, denkt man doch überhaupt nicht an Ansprüche oder sowas.
22:26Ich war schon immer ein bisschen sehr kritisch.
22:29Mit mir...
22:30und halt mit den anderen auch.
22:33Na, da sind wir ja zwei Pechvögel.
22:38Aber wir dürfen uns davon nicht runterziehen lassen.
22:40Mhm.
22:40Irgendwann kommt schon noch der oder...
22:42die Richtige.
22:44Ja.
22:45Stimmt.
22:46Und bis dahin gehe ich einfach alleine auf Hochzeiten oder so ähnliches.
22:49Ohne dieses, äh, Plus Eins.
22:51Wer heiratet denn?
22:52Meine Freunde Henry und Maxi.
22:54Naja.
22:56Aber...
22:57als Plus Eins kannst du doch auch...
22:59eine Freundin oder...
23:01einen Freund mitnehmen.
23:02Ja, das hat Frau Sonnmichler auch gesagt.
23:09Also...
23:10Ich will mich ja nicht aufdrängen, aber...
23:14wenn du Lust hast, dann...
23:19Ja?
23:20Ja?
23:20Also du würdest mich begleiten.
23:23Ja klar, das wird bestimmt nett.
23:26Ja, total gerne.
23:28Cool.
23:31Auf?
23:32Mhm.
23:33Ein Plus Eins.
23:36Die sind wirklich der Wahnsinn.
23:40Kannst du mir mal bitte den Zucker geben?
23:42Du weißt, dass der schlecht für dich ist?
23:43Jetzt lass ihn doch.
23:44Verbeterin.
23:46Zucker.
23:48Ich liebe einfach Süßes.
23:51Mhm.
23:51Das verstehe ich nur zu gut.
23:52Geht mir ähnlich.
23:53Nur, ich hab leider Diabetes deswegen.
23:56Oh.
23:57Das...
23:58tut mir leid.
23:59Sehr vernünftig.
24:01Ja, es kann sich ja nicht jeder so quälen wie du.
24:04Ja, kein Zucker, kein Alkohol, nix.
24:06So schlimm bin ich schon lange nicht mehr.
24:09Wusstest du, dass er früher abends nur mageres Huhn und Salat gegessen hat?
24:14Und vielleicht gab's dazu noch ein Wasser.
24:16Das hat er früher tatsächlich gemacht, aber das war eine Phase und die ist lange vorbei, was du wüsstest, wenn
24:20wir uns häufiger sehen würden.
24:22Mhm.
24:23Töpfert er eigentlich immer noch?
24:25Wir töpfern sogar leidenschaftlich gerne zusammen.
24:27Tassen.
24:28Oh.
24:29Mhm.
24:29Schön.
24:30Du hast einfach keine Ahnung von Kunst und Kultur.
24:33Ich?
24:34Hallo?
24:35Ich bin Koch.
24:36Also, mehr Kultur als Essen gibt es nicht.
24:39Na ja, geht ihr das mal schön selbst sein.
24:41Das kann ja noch lustig werden mit euch beiden.
24:43Wieso?
24:44Na, unterschiedlicher könntet ihr ja nicht sein.
24:47Ja, Yannick mag es halt eher ruhig.
24:49Er braucht seinen Alltagstrott.
24:51Ja, ja, dafür braucht Kilian immer Trubel.
24:53Die Welt kann gar nicht bunt genug sein in seinen Augen.
24:55Und Yannick kann einen ganz gut auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
24:59Womit wir beim Thema wären?
25:00Hast du ein Hotel reserviert?
25:02Nee.
25:02Viel zu teuer.
25:04Aber vielleicht kennt ihr ja eine nette kleine Pension.
25:08Gibt schon das eine oder andere im Dorf.
25:10Naja.
25:13Aber vielleicht hätte ich eine bessere Idee.
25:15Ich könnte Michael fragen.
25:18Dr. Niederbühl.
25:19Seine WG hat sich gerade zerschlagen.
25:21Ich glaube, der wird sich sogar über Gesellschaft freuen.
25:24Naja, aber ich weiß jetzt nicht, ob er sein Zimmer an völlig Fremden, also nichts gegen dich, aber an völlig
25:29Fremden geben will.
25:30Naja, Fragen kostet nichts.
25:35So, jetzt auf jeder Seite noch ein letztes Mal.
25:41Sehr gut.
25:45Geschafft.
25:47Was macht die innere Unruhe?
25:49Welche innere Unruhe?
25:51Dann habe ich sie genau da, wo ich sie haben wollte.
25:54Platt wie eine Flunde und vollkommen fertig.
25:58Oh.
25:59Oh, ich freue mich schon auf den Muskelkater.
26:02Der geht schnell vorbei.
26:04Oh, ja.
26:05Oh, danke fürs Training.
26:08Wir sind ja noch nicht fertig.
26:10Was, wieso?
26:11Zum Abschluss machen wir noch eine Übung zur inneren Balance.
26:14Ich habe aber eigentlich schon genug.
26:16Wollen Sie kneifen?
26:19Okay, was soll ich machen?
26:21Handstand.
26:22Sehr effektiv.
26:23Sorry.
26:24Nee, da bin ich raus.
26:25Warum?
26:27Weil ich mir als Kind mal das Handgelenk verletzt habe.
26:31Sechs Wochen Schiene und die Sommersaison im Freibad war für mich gelaufen.
26:34Dann wird es jetzt halt ihr Trauma zu überwinden.
26:38Ich habe es seitdem nicht mehr gemacht. Ich pack das nicht.
26:40Aber jetzt sind Sie doch wieder fit.
26:42Also, warum denken Sie, dass Sie das nicht packen?
26:45Weil...
26:46Ja?
26:50Ich habe Angst.
26:52Sie werden ihn ja nicht freistehend machen.
26:54Ich bin da und ich pass auf, dass hier nichts passiert.
26:59Na, ich weiß nicht.
27:00Sie werden danach richtig stolz auf sich sein. Das kann ich Ihnen versprechen.
27:07Okay, na gut. Dann probiere ich's.
27:10Super.
27:11Also, ich bin hier. Ich pass auf. Sie atmen tief ein und tief aus.
27:17Körperspannung. Die Hände auf den Boden und die Beine mit Schwung nach oben.
27:23Boah, nee, nee, nee, nicht.
27:25Sie schaffen das. Ich bin da, okay?
27:27Okay.
27:34Wer sagt's denn? Ich bin da. Alles gut?
27:37Ja.
27:38Fünf, vier, drei, zwei, eins.
27:46Und jetzt die Beine kontrolliert hintereinander auf den Boden.
27:51Das war super.
27:52Wahnsinn, ich hab's geschafft. Wie fühlt sich das an?
27:55Boah. Ziemlich gut.
27:57Was habe ich Ihnen gesagt?
27:58Scheiße.
28:01Vielen Dank.
28:02Das freut mich.
28:13Das freut mich.
28:22Ist ja klar, dass Ihnen das noch belastet.
28:25Ja.
28:27Na, als erst die Albträume und jetzt noch diese Panikattacke.
28:31Ja, tut mir echt so leid.
28:33Der Mann, dem er sein ganzes Leben lang vertraut hat, hat ihn entführt.
28:37Ja, das wird er auch noch eine Zeit lang brauchen, um drüber hinwegzukommen.
28:40Und ich dachte schon, es geht ihm besser und er erholt sich langsam.
28:44Du, mich wundert das ehrlich gesagt nicht.
28:46Vor allen Dingen, wenn er nicht drüber redet.
28:48Ich hätte es spülen müssen.
28:52Maxi.
28:54Henry hat alles dafür getan, dass du nichts merkst.
28:57Und aus dem stehst du ja selber noch total unter Schock.
29:00Ich weiß nicht.
29:03Und auch die ganze Sache, dass Christoph Saalfeld Frau Schwarzbach erpresst hat,
29:08das geht dir ja auch noch nahe.
29:09Vielleicht vertraut du mir einfach nicht genug und deshalb hat er mir nichts erzählt.
29:12Wieso soll er dir denn nicht genug vertrauen?
29:15Maxi, er will dich heiraten.
29:19Ich glaube eher, dass er dich mit seinen Problemen einfach nicht belasten will.
29:23Ja, vielleicht, aber das geht so trotzdem nicht weiter.
29:28Sprich mit ihm.
29:29Ich finde es total wichtig, dass wir uns alles erzählen können,
29:33ohne die Angst den anderen damit irgendwie zu belasten.
29:36Genau.
29:38Wenn man sich liebt, dann muss man auch durch die dunklen Zeiten zusammen gehen.
29:43Sonst macht das alles keinen Sinn.
29:46Ja.
29:51Und Herr Südow, jetzt komme ich schon zu meinem letzten Punkt.
29:54Ein Mann mit meinem Lebenslauf und mit meiner Expertise hier am Fürstenhof ist ja...
29:59Herr Südow.
30:00Tag, Herr Klee. Lassen Sie sie mich stören.
30:03Nee, nee.
30:05Humpeln Sie?
30:06Ach, äh, ich hatte einen kleinen Unfall. Es ist nichts Ernstes passiert.
30:11Aber ich bin ein paar Tage krankgeschrieben.
30:14Ja, aber bitte, was machen Sie dann hier? Wen wurden Sie denn da vertreten?
30:17Wir sind der Fürstenhof, nicht der Gnadenhof.
30:19Bis Stuttgart bin ich schon wieder fit.
30:22Ich hole mir einfach nur ein paar Akten, damit mir zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt.
30:26Einer muss sich um die Bilanzen kümmern.
30:28Ja, das...
30:31Also in Stuttgart ist im Winter ja ganz furchtbares Wetter.
30:35Ja, das stimmt.
30:36Weil es in so einem Kessel liegt, da kann es wirklich den ganzen Tag neblig sein.
30:40Ja.
30:41Ach, und dann diese langweiligen Vorträge.
30:45Ich sage immer, die Redner in Stuttgart, die hören sich am allerliebsten selbst reden.
30:48Ja, das stimmt.
30:51Schade, dass es in Stuttgart überhaupt keine Innovationen mehr gibt.
30:53Mhm.
30:55Aber wissen Sie was, Herr Südo?
30:58Wenn Sie sich mal wieder in aller Ruhe erholen wollen,
31:01vielleicht übernehme ich das für Sie, oder?
31:05Wirklich?
31:05Wir-wirklich?
31:07Wir-wirklich.
31:08Also, ich, äh, sag da nicht nein.
31:11Ich habe mit den Hochzeitsvorbereitungen mehr als genug zu tun.
31:14Ach, na komm, dann opfer ich mich.
31:17Das ist sehr nett von Ihnen.
31:18Vielen Dank.
31:19Äh, nur mit den Vorgesetzten müssten Sie reden, weil ich, äh...
31:21Klar, mache ich.
31:22Kein Problem.
31:23Ich sage Bescheid.
31:23Alles klar.
31:24Gut, dann, äh, schönen Tag noch.
31:26Und Herr Südo hier, äh, gute Besuchung.
31:29Dankeschön.
31:30Gerne.
31:40Das glaubt mir Evonemie.
31:49Ah, hallo.
31:50Hallo.
31:51Kilian.
31:52Hallo.
31:52Kilian.
31:52Kilian Gutloff, ja.
31:54Guck rein.
31:54Bitte, darf ich dir das abnehmen?
32:24Oh, danke.
32:25Mhm.
32:26Ähm, aber wirklich, danke nochmal.
32:29Also, ich mein, du kennst mich ja gar nicht.
32:31Du bist der Bruder von Yannick.
32:33Yannick ist, äh, man weiß das, freundlich zuverlässig.
32:37Ich nehme an, es gibt Ähnlichkeiten.
32:39Ja, darauf würde ich nicht wetten.
32:40Haha, hast du gewiss.
32:42Übrigens, ich würde gerne später deine Küche in Beschlag nehmen.
32:46Ja, ich hab schon gehört, du bist Koch, hm?
32:49Aber, willst du jetzt nicht erstmal in Ruhe ankommen, hm?
32:51Ja, ich dachte so, zum Einstand koche ich eine Kleinigkeit.
32:54Ja, so als Dankeschön.
32:55Oh.
32:56Ist aber sehr nett von dir, Dankeschön.
32:59Leider muss ich gleich in die Praxis.
33:01Dann essen wir einfach heute Abend.
33:03Ich muss eh einkaufen.
33:04Großartige Idee.
33:05Sehr gut, dann zeig ich dir jetzt schnell alles, okay?
33:07Gut.
33:08Also.
33:10Hier ist das Bad.
33:12So, bitte sehr, Ihren Schlüssel fürs Magnolienzimmer.
33:15Einen wunderschönen Aufenthalt wünsche ich Ihnen.
33:17Der Peter kümmert sich um Ihr Geburt.
33:19Alles klar, vielen Dank.
33:20Dankeschön.
33:23So, mein Schatz.
33:25Oh, Hildegard, perfektes Timing.
33:28Ja, und die Kekse kommen frisch aus dem Ofen.
33:31Aha, da bin ich aber jetzt gespannt.
33:35Oh.
33:37Oh.
33:37Oh.
33:37Die sehen ja lecker aus.
33:39Nehmen Sie auch.
33:40Nehmen Sie sich doch ein.
33:41Ja.
33:42Danke.
33:45Hm.
33:46Sag ich doch.
33:47Lecker.
33:49Herr Sonnbichler, das war wirklich schade, dass Sie nicht beim Personal Training waren.
33:53Ja.
33:53Ja, wirklich sehr schade.
33:56Aber, aber ich hatte einfach viel zu viel zu tun.
33:59Okay.
33:59Aber nett von Ihnen, dass Sie die Stunde an Frau Rogalski weitergegeben haben.
34:02Und bitte verraten Sie nicht weiter, dass ich einer Betriebsfremden ein Personal Training gegeben habe.
34:06Nein, natürlich nicht.
34:08Es bleibt unser kleines Geheimnis.
34:11Gut.
34:11Äh, wir können ja ein Ersatztraining machen.
34:14Ja, gerne, machen wir.
34:17Äh, aber es ist so, dass ich das alles noch gar nicht so richtig einschätzen kann.
34:22Ich habe so wahnsinnig viel zu tun und es sind ja auch...
34:27Ach, wir finden schon was.
34:29Ähm...
34:29Ja.
34:30Wir haben so viele private Termine.
34:32Also Einladung, Geburtstagsfeiern und dann wollen wir eine Wanderung machen mit den Freunden.
34:36Genau.
34:37Okay, schade.
34:38Dann mähen Sie sich doch, wenn Sie Luft haben.
34:40Tschüss.
34:41So machen wir es.
34:42Servus.
34:45Wie war ich?
34:48Warum hast du denn geschwänzt?
34:50Ich hatte einfach überhaupt keine Lust.
34:54Ja, das kenne ich.
34:55Aber das dürfen wir nicht so oft machen.
34:57Warum?
34:58Weil es dann die Leile merkt.
34:59Nee, weil es nicht gesund ist für uns.
35:02Ach so, ja.
35:03Ja, das natürlich auch.
35:05Ja.
35:05Aber mit den Terminen, wie du gleich eingestiegen bist...
35:09Sollte ich denn machen?
35:10Kann ich doch nicht hängen lassen.
35:13Aber ich merke es immer wieder.
35:14Du hast das Faustdick hinter den Ohren.
35:17Von wem habe ich denn das?
35:22Äh, ähm...
35:27Ja.
35:31Ja.
35:36Ja.
35:39Ja.
35:57Ja.
35:58Ja.
36:00Ja.
36:02Ist doch ganz gut.
36:03Hab nur viel zu tun.
36:05Und dir?
36:06Genießt du die sturmfreie Bude?
36:08Ja.
36:11Also ehrlich gesagt, war es mir schon fast zu ruhig.
36:15Deswegen habe ich schon wieder einen neuen Mitbewohner.
36:17Allerdings nur für ein paar Tage.
36:19Das ging ja schnell.
36:20Ja.
36:21Kilian Rudlauf, der Bruder von Yannick.
36:23Er ist wegen der Hochzeit hier.
36:24Kennst du ihn?
36:25Nein.
36:27Ein netter Typ.
36:28Er ist Koch.
36:30Na dann ist für deine Perplegung ja gesorgt.
36:32Ja.
36:33Er möchte mir wirklich etwas kochen.
36:36Mhm.
36:36Später.
36:37Bin ich gespannt, ob er mit Greta mithalten kann.
36:40Ich werde dir berichten.
36:42Freut mich jedenfalls, dass du wieder Gesellschaft hast,
36:45nachdem Anja und die anderen ausgezogen sind.
36:47Ja.
36:49Das mit Anja, das war...
36:53Ich freue mich über meinen neuen Mitbewohner.
36:56Hoffentlich unkompliziert.
36:57Ja.
36:58Unkompliziert ist gut.
36:59Gefühle sind immer schwierig.
37:01Ja.
37:03Ja, ich habe nämlich nochmal mit meinem Singledasein gehadert.
37:07Ach, verstehe.
37:08Aber dann habe ich nochmal festgestellt,
37:09dass man sich auch ohne Partner aufgehoben fühlen kann.
37:12Ja.
37:13Ein guter Freund tut es auch.
37:14Da bin ich ganz bei dir.
37:17Ich habe nämlich jemanden kennengelernt,
37:18der ein sehr guter Freund werden könnte.
37:21Und...
37:22Wir verstehen uns super.
37:24Ganz ohne Gefühle.
37:25Ach.
37:25Na gratuliere ich dir.
37:27Und ich nehme das als gutes Beispiel.
37:29Ich werde mich jetzt noch besser meiner Freunde kümmern.
37:34Also, bis dann.
37:35Bis dann.
37:53Ja, ja.
37:55Da geht's dahin.
37:57Willst du's verkaufen?
37:59Na ja.
38:00Für einfach mal so ist es zu teuer.
38:03Schade.
38:05Ich habe uns zwei als Kraftpaar schon die Nieren gesehen.
38:09Im Hotel Kongress.
38:10Stell dir mal vor.
38:14Aber was, wenn dieses Märchen am Ende dann doch noch wahr wird?
38:19Wieso?
38:20Weil du vollkommen recht hast.
38:22Das ist meine Arbeit, nicht meine Beziehung.
38:25Und die können nicht mit mir machen, was sie wollen.
38:26Ich muss mal anfangen, mich zu wehren.
38:28Hast du doch was gesagt.
38:30Dem Südo, dem habe ich eine glasklare Ansage erteilt.
38:33Was hast du genau gesagt?
38:35Bin einfach bei den Fakten geblieben.
38:36Hab ihm gesagt, dass ich die Nummer eins bin.
38:38Okay, der war nicht begeistert.
38:39Was hat er gesagt?
38:40Hat er direkt eingesehen.
38:41Aber er kam natürlich da mit irgendwelchen kruden Argumenten,
38:43warum jetzt doch er nach Stuttgart muss und...
38:45Welche Argumente genau?
38:46Naja, er ist auch Geschäftsführer vom Fürstenhof
38:49und er würde sich so wahnsinnig gerne in dieser Szene einarbeiten.
38:52Aber er bewundert meine Expertise.
38:54Dann habe ich gesagt, der Südo, ab ins Körbchen.
38:57Der ist sofort in die zweite Reihe.
38:59In die zweite Reihe.
39:00Aber dann war er sauer, ne?
39:03So groß mit Hut.
39:04Du, der wirkte fast erleichtert.
39:07Ich glaube, ich habe ihm den Druck genommen.
39:12Und Yvonne jetzt mal ganz ehrlich.
39:17Das ist doch wirklich dein schönstes Kleid, oder?
39:20Erik.
39:24Ja, Sie haben richtig gehört.
39:25Ich möchte die Hotelanteile der Schwarzbars zurückkaufen
39:28und brauche eine Finanzierung dafür.
39:31Natürlich kann ich Sicherheiten bieten.
39:33Meine spanischen Hotels sollten ja wohl reichen.
39:37Äh, ja?
39:39Ich lasse Ihnen die Zahlen umgehend zukommen.
39:42Danke für das Gespräch.
39:44Bis dann.
39:46Was war los?
39:47Ach, unwichtig.
39:48Wie war dein Termin beim Anwalt?
39:50Ach, der Prozess gegen die Wagner wird demnächst über die Bühne gehen.
39:54Und wir werden geladen?
39:56Ja, als Zeugen, um die Aussagen zu wiederholen, die wir ja bei der Polizei schon gemacht haben.
40:00Das werden wir ja wohl hinkriegen, ne?
40:01Ja, sobald der Prozess gelaufen ist, wird die Schenkung der Anteile rückgängig gemacht.
40:06Wir haben wieder die Mehrheit und im Hotel auch wieder das Sagen.
40:09Ich kann's kaum erwarten.
40:16Ah, verdammt.
40:18Gibt's Probleme?
40:20Ich hab grad die Übersicht der Umsätze meiner spanischen Hotels bekommen.
40:24Ja und?
40:25Der ist in massiv gesunken.
40:27Ah, hat die Wagner dermaßen missgewirtschaftet?
40:31So wird das natürlich nichts mit dem Kauf der Anteile.
40:35Moment.
40:37Wie war das eben?
40:40Du willst die Anteile der Schwarzmaß alleine kaufen?
40:43Und mich willst du ausboten?
40:45Herr Schmelzer, ich bin schon wieder, ja.
40:47Wir müssen noch mal reden.
40:49Einen Moment, bitte.
40:55Wie konnte ich so naiv sein?
41:00Hallo Frau Klee.
41:02Hallo Frau Goh.
41:05Goh.
41:05Anja.
41:07Yvonne.
41:09Könnte ich bitte ein Wasser bekommen?
41:11Na klar.
41:11Danke.
41:17Danke.
41:18Ups.
41:21Wow.
41:25Machen Sie mir gerne noch eins fertig.
41:26Sie haben ja einen Durst.
41:28Ja.
41:29Frau Cheerlein hat mich gedrillt.
41:30Ja.
41:31Lale kann erbarmungslos sein.
41:33Ja.
41:34Aber sie kann einen auch zu seinem Glück zwingen.
41:36Ich hab immerhin noch einen Handstand am Ende geschafft.
41:38Wow.
41:39Das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut.
41:40Dir.
41:43Das hatte ich auch seit Jahren nicht gemacht.
41:44Das war mal eine Horrorübung.
41:46Aber wenn man erst mal seinen inneren Schweinehund überwunden hat, dann ist es eigentlich ganz
41:50leicht.
41:51Glückwunsch.
41:51Danke.
41:53Mh.
41:55Das ist ja seltsam, so eine Karte an die Sonnenbichlers auch bekommen.
41:58Ach wirklich?
41:59Mhm.
41:59Von einer Freundin.
42:00Ja, von Helene Richter.
42:02Genau.
42:03So hieß sie.
42:03Ja.
42:04Wir sind auch mit ihr befreundet.
42:05Sie ist die Mutter von Eriks bestem Freund.
42:08Und der wiederum ist mit der Cousine von Frau Celan verheiratet und die wohnt in der
42:12Türkei.
42:13Die Welt ist ein Dorf.
42:15Ja.
42:17Ich find es ja toll, dass diese Helene Richter.
42:21Genau.
42:23Dass die sich mit ihrer Freundin auf so ein Abenteuer eingelassen hat.
42:26Ja.
42:27Toll find ich das auch.
42:28Aber ich würd mich das nicht trauen.
42:32Ja, ich mich eigentlich auch nicht.
42:34Hab ich jetzt eigentlich gehört?
42:37Ja, vielleicht sollte ich ruhig mal mehr riskieren.
43:03Hallo, Yannick.
43:04Hey, Fanny.
43:06Ich hab gehört, dein Bruder ist da.
43:07Mhm.
43:08Wir haben ihn erst ein paar Tage erwartet, aber plötzlich stand er vor der Tür.
43:11Jetzt wohnt er bei Michael.
43:13Ja, das hab ich auch schon gehört.
43:14Michaels Küche hat er auch schon okkupiert und mich gerade mit einer seiner Köstlichkeiten
43:18überrascht.
43:18Na dann, lass es dir schmecken.
43:21Fanny?
43:22Ja?
43:24Ich hätte da ne Frage.
43:26Okay.
43:29Ich bin ziemlich ernst.
43:31Kilian drückt sich ganz gerne vor Sachen.
43:33Deswegen waren wir nicht sicher, ob er wirklich zur Hochzeit kommt immer jetzt.
43:37Ja, ist er da.
43:38Ist doch toll.
43:42Eigentlich bist du ja meine Trauzeugin.
43:45Ah, ja.
43:46Und jetzt möchtest du, dass er übernimmt.
43:49Wäre das ok für dich?
43:58Ja, na klar.
43:59Ich versteh das.
44:00Du bist mir wirklich nicht böse.
44:01Nein, ich freu mich für dich.
44:04Danke.
44:04Das ist wirklich super großzügig.
44:08Wie wär's, wenn ich als kleine Wiedergutmachung dieses Dessert mit dir teile?
44:12Ist eine Köstlichkeit von Kilian.
44:13Mhm.
44:14Mal sehen, was er kann.
44:16Okay.
44:20Da.
44:22Wow.
44:25Ich wusste gar nicht, dass Köche auch so schöne Tätchen machen können.
44:28Er hat noch eine Konditorenausbildung draufgelegt.
44:31Ah, weiß ich.
44:32Ja, was die Präsentation angeht, kann er locker mit Greta mithalten, oder?
44:35Ja, absolut.
44:36Und wann lerne ich ihn kennen?
44:38Kannst du gerne gleich haben.
44:39Er ist gerade am Telefonieren.
44:41Ah.
44:42Sieht doch viel zu schön aus.
44:43Ach komm schon.
44:45So.
44:48Hier.
44:53Mh.
44:55Das schmeckt genauso gut, wie es aussieht.
44:58Ich sag's doch.
44:59Kilian ist ein neister.
45:00Mhm.
45:08Hey.
45:09Hey.
45:11Na?
45:13Wie geht's dann?
45:14Mit deinem Knöchel?
45:15Ich hab jetzt mal ein Coldpack drum gemacht, damit er nicht noch dicker wird.
45:18Sehr gut, Edi.
45:19Mhm.
45:21Und gut, dass du dir deine Krankheiten geholt hast.
45:23Jetzt kannst du ein paar Tage daheim bleiben.
45:25Mal schauen, wie lange ich die brauche.
45:32Hä?
45:32Anni.
45:35Ja.
45:35Tu mir bitte ein Gefallen.
45:38Ich...
45:39Ich möchte, dass du in Zukunft mit mir über solche Dinge redest.
45:43Ohne Angst zu haben, dass du mich damit belasten könntest.
45:46I'm sorry that I didn't say anything, but you've done so much in the last time
45:50because of me and I didn't want to give you anything more.
45:55I think it's really important that we can tell you something.
45:59If you had talked with me, then maybe you'd have been able to do that.
46:03And then you'd have been able to get to this case.
46:07I thought I'd come alone, right?
46:11That would have worked well.
46:12Yeah.
46:15But if that didn't happen, I made a couple of times with a psychologist.
46:23I'm proud of you.
46:24Yeah.
46:25If that's what brings me.
46:28Aua.
46:30I'm sure.
46:32And if not, then talk with me.
46:38Hey.
46:39I'm sure?
46:40Sure, yeah?
46:41Sure?
46:42Yeah, I'm sure.
46:44I want to tell you everything.
46:45The good things and the less good things.
46:52The good things and the bad things.
46:54Okay.
46:55Okay.
46:59Then...
47:01...
47:01...
47:01...
47:01...
47:02...
47:02...
47:02...
47:02...
47:03...
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47:31the better.
47:35Hey, the last part is for me.
47:38You have to do something good.
47:40Meineswego.
47:42Hopefully, he brings us more than these things.
47:46Göttlich.
47:47Göttlich?
47:48My Törtchen or I?
47:50Can I imagine?
47:51My little brother.
47:52Kilian Rodloff.
47:53Who are you?
48:12Was hältst du davon, wenn wir es noch mal so richtig krachen lassen, bevor wir weggehen?
48:17Was meinst du?
48:19Wenn wir hier heiraten.
48:20Willst du nicht nach Hause?
48:21Nee, auf gar keinen Fall.
48:24Hast du Stress mit den Sonnenmüchlers?
48:25Nee, die haben damit nichts zu tun.
48:29Das hat mich auch sehr gewundert.
48:32Ich habe mich verliebt.
48:33Wenn ich sie so höre, dann kann ich mir nur dazu gratulieren, von ihr wegzugehen.
48:37Dieses ewige Geschacher, das wird nie aufhören.
48:40Verkaufen Sie an mich, ja oder nein?
48:42So, Entschuldigung.
48:47Wieder abgelehnt.
48:48Oh Gott, das verstehe ich nicht.
48:53Kann ich sein Konto gesperrt?