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00:00:00Morat!
00:01:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:30ZDF, 2020
00:02:00Jetzt suchst du ein neues Zuhause
00:02:02Der Herrli kann sich nimmer um dich kümmern
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00:04:11Ich hab übrigens schon ein WG-Zimmer in Aussicht.
00:04:15Ach so?
00:04:17Ja.
00:04:21Und was ist jetzt auch los, sorry.
00:04:23Ich hab Redaktionssitzung.
00:04:25Toll.
00:04:27Bis dann!
00:04:41Ist alles okay?
00:05:07Ja, danke.
00:05:09Wo wollen Sie denn hin?
00:05:11In die Dedex Heights, danke.
00:05:13Ach, dann kommen Sie doch mit.
00:05:19Bitte.
00:05:21Danke.
00:05:23Also, unser Baby soll in drei Wochen auf die Welt kommen.
00:05:29Und sein Papa, der Philipp, sollte eigentlich noch rechtzeitig entlassen werden.
00:05:35Zwei Wochen.
00:05:37Entlassen?
00:05:38Aus dem Knast.
00:05:40Der darf jetzt aber auf Bewährung raus.
00:05:42Und wofür sitzt er?
00:05:44Es war Drogenhandel.
00:05:46Die haben ihm dafür drei Jahre gegeben.
00:05:48Also, warum ich eigentlich hier bin, ist, als der Philipp gestern von seinem Freigang zurückkam, haben die was bei ihm gefunden.
00:05:58Oh, Dana.
00:06:00Was haben wir denn da?
00:06:04Das ist nicht meins.
00:06:06Naja, das wisst ihr auch.
00:06:08Was willst du nochmal sagen?
00:06:10Ihr Schweine.
00:06:12Und jetzt sagen Sie, dass der Philipp inzwischen alles so gegeben hat, dass er Drogen reinschmuggeln wollte und ein Wetter angegriffen haben soll.
00:06:20Kann man was anhängen?
00:06:22Ganz gut.
00:06:23Anfassen machst du, ne?
00:06:24Was passiert denn jetzt mit ihm?
00:06:34Ja, ihr Freund wird vermutlich ein neues Strafverfahren kriegen und die Reststrafe, wie lang ist die nur?
00:06:40Drei Monate.
00:06:42Ja, die wird jetzt nicht zur Bewährung ausgesetzt und wird zu einer zusätzlichen Haftstrafe verurteilt werden.
00:06:50Wie viel?
00:06:54Das hängt davon ab.
00:06:56Also, wie groß die Menge der Drogen war, die er reinschmuggeln wollte und wie drastisch die Wärter diesen Angriff schildern.
00:07:04Haben Sie die Möglichkeit gehabt, mit Ihrem Freund einmal persönlich zu reden?
00:07:08Die sagen, dass er mit keinem reden will, aber das ergibt alles gar keinen Sinn.
00:07:14Der Philly ist wirklich kein Idiot.
00:07:16So kurz vor seiner Entlassung würde er niemals irgendwas riskieren.
00:07:20Warum hat er dann alles zugegeben?
00:07:22Ich weiß es nicht, ich glaube, dass es ihm irgendjemand zugesteckt hat.
00:07:26Jemand?
00:07:28Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass da irgendwas nicht stimmt.
00:07:31Bitte, helfen Sie mir.
00:07:38Ich finde es natürlich schön, dass Sie mich in diesem Stück begleiten.
00:07:42So klingt es bei uns daheim in Bayern, so machen wir weiter.
00:07:45Bleiben Sie dran.
00:07:48Also, wir sind in zwei Stunden wieder da.
00:07:51Und du bist dabei brav bei der Oma, gell?
00:07:52Ja.
00:07:53Der Papa kommt auch gleich.
00:07:55Sehr gut.
00:07:56Danke, Mama.
00:07:57Bis später.
00:07:58Fertig.
00:07:59Fertig.
00:08:00Fertig.
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00:08:05Fertig.
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00:08:17Fertig.
00:08:18Fertig.
00:08:19Fertig.
00:08:20Fertig.
00:08:21Muss ich mir um irgendwas Sorgen machen?
00:08:23Überhaupt nicht, Frau Ober.
00:08:24Der Anna, der hat sich in sein Schicksal gefügt.
00:08:26Der hat die Schnauze.
00:08:27Das hab ich dem schon klar gemacht.
00:08:28Was soll dann der Anruf?
00:08:30Ich hab ihr nur erzählt von meiner Aufbauunfall.
00:08:31Und die Reparatur wird jetzt doch teurer als gedacht.
00:08:33Und da hab ich mich gefragt, ob sie mir unter die Arme greifen können.
00:08:36Finanziell.
00:08:37Keine Sorge, Kreitmeier.
00:08:38Ihnen wird schon geholfen.
00:08:44Fertig.
00:08:45Fertig.
00:08:55Ja, Oma, fertig.
00:08:57Fertig.
00:08:58Ach.
00:08:59Mei, Elias.
00:09:00Das hast du aber schön gemalt.
00:09:02Du, ähm, machst du mir noch ein paar Fuggerl rein?
00:09:05Ja.
00:09:06Ein Drogendealer, der geständig ist, zwar werter als Zeugen, das sind wir zwar die Fuschen.
00:09:23Frisch.
00:09:24Hm.
00:09:32Charlotte, als der Philipp Freigang hatte, da habt ihr euch doch bestimmt gesehen.
00:09:37Ja, in unserem Laden für Heimtextilien.
00:09:40Und was habt ihr da gemacht?
00:09:42Wir haben Babysachen ausgesucht online und ein bisschen gechillt und dann hat der Philly
00:09:50gesagt, dass er jetzt was erledigen muss und dann war es so eine Stunde weg.
00:09:54Und hat er gesagt was?
00:09:55Mhm.
00:09:56Aber ich habe gesehen, dass er nach so einem Fußballverein gesucht hat und mir war auch
00:09:59irgendwie so angespannt.
00:10:01Was war das für ein Verein?
00:10:03Das war einfach so ein Dorfverein.
00:10:04Mhm.
00:10:05Aber auf der Vereinsfahne war so ein braunes Viech drauf mit so einem gestreiften Schwanz.
00:10:14Alles okay?
00:10:18Oh Gott, es ist wie zu früh.
00:10:21Rufen Sie die 112.
00:10:22Charlotte?
00:10:23Achten.
00:10:24Achten.
00:10:25Achten.
00:10:54So.
00:10:55Dann schauen wir uns jetzt mal um.
00:11:06Und wonach schauen wir uns eigentlich so um?
00:11:09Sie hätten ja nicht mitkommen müssen, wenn der Fall Sie nicht interessiert.
00:11:13Der Fall interessiert mich schon, aber ich habe das Gefühl, dass Sie da eher was kompensieren
00:11:18wollen.
00:11:19Hm?
00:11:20Nachdem Sie Ihre Tochter neuerdings immer mehr Ihrer Fürsorge entzieht?
00:11:25Sie können auch gerne in der Detektei warten, ob das Telefon mal wieder klingt.
00:11:48Hallo?
00:11:49Hallo?
00:11:54Hallo?
00:11:55Hallo?
00:11:56Oh Gott, du schützt.
00:12:26Zankl, kommen Sie in die Scheune, hier ist ein Toter.
00:12:52Sollen wir die Rettung holfen?
00:12:54Es ist zu spät. Die Leichenstarre hat schon eingesetzt.
00:12:58Normalerweise passiert das zwei bis sechs Stunden nach dem Tod.
00:13:01Und bei den Temperaturen noch später.
00:13:03Okay.
00:13:06Du hast wieder aufgehängt, oder?
00:13:10Ja. Und vorher noch volllaufen lassen.
00:13:20Ist das abgerissen?
00:13:24Ja.
00:13:30Materialermüdung.
00:13:32Ja. Leider zu spät ermüdet.
00:13:34Ich glaube, der Herr hier heißt Alois Morat. Ich war bei dem in seinem Campingwagen. Dort hat er gelebt. Offensichtlich allein. Außer seinem Ziervogel.
00:13:47Ziervogel?
00:13:48Ja, irgend so einer mit gelben Federn, eine Kanarie oder so irgendwas. Aber den hat er vorher noch freilassen.
00:13:55Abschiedsbrief?
00:13:56Habe ich keinen gesehen.
00:14:00Finden Sie das nicht seltsam? Gestern war angeblich der Philipp Danner hier. Und heute stoßen wir auf einen Toten.
00:14:09Ja, da stellt sich schon die Frage, ob das Ganze irgendwie zusammenhängt.
00:14:15Eben.
00:14:16Ich war ja bis zu um 14 im Tor. So eine Maschine war immer mein absoluter Traum.
00:14:27Oh, danke!
00:14:29Mann!
00:14:30Entschuldigung.
00:14:35Was machen wir jetzt?
00:14:36Wir rufen die Polizei und melden den Leichenfund.
00:14:39Was soll man denen sagen, warum wir hier sind?
00:14:42Wir ermitteln in einem Fall und haben einen Toten gefunden.
00:14:46Feinskartenhaus.
00:14:48Und die?
00:14:50Sie warten auf die Polizei.
00:15:15Sie warten auf die Polizei und die Polizei.
00:15:16Sie warten auf die Polizei.
00:15:17Sie warten auf die Polizei, aber ich mache den.
00:15:18Die Polizei, aber ich mache die Polizei.
00:15:20Sie haben dann keine Autos gearbeitet und sich auf den Planeten.
00:15:21I, I, I, I, I, I, I, I and I.
00:15:22.
00:15:43Schauen Sie doch mal, ob uns die Trainer etwas Brauchbares
00:15:46über den Murat sagen können.
00:15:48Mofi.
00:15:50Sie haben den Toten genauso gefunden?
00:15:53Ja, ja.
00:15:54Nichts verändert?
00:15:55Nein, gar nichts.
00:15:59Also, die Dallfunktionen habe ich natürlich gecheckt.
00:16:02Und zu welchem Schluss sind Sie gekommen?
00:16:04Dass der schon ein paar Stunden tot sein muss.
00:16:06Einige Stunden?
00:16:07Wegen der Leichenstarre.
00:16:09Die tritt ja bekanntlich zwei bis sechs Stunden nach dem Todesereignis ein.
00:16:12Bei niedrigen Temperaturen noch später.
00:16:16Das kleine Einmaleins der Gerichtsmedizin, Frau Grill.
00:16:20Haben Sie den Toten gekannt?
00:16:23Na, Sie?
00:16:27Vor fünf Jahren, mein erster Fall in Passau.
00:16:30Ich bin gerade hierher versetzt worden.
00:16:32Der Murat war Hauptbelastungszeuge in einem Mordprozess.
00:16:35Murat?
00:16:36Der Täter war ein gewisser Eduard Eidinger.
00:16:39Ja, ich habe ihn.
00:16:41Koch, der seine Küchenhilfe erstochen hat.
00:16:43Eduard Eidinger, genannt Eddie.
00:16:46Aha.
00:16:47Ehemals Küchenchef im Gasthof zum Goldsteig.
00:16:49Bei dem Fußballplatz, da hing doch eine Werbung für den Laden, oder?
00:16:56Wow.
00:16:57Super Gedächtnis, Frau Bader.
00:16:58Äh, er hat lebenslänglich bekommen, mit der Möglichkeit nach 15 Jahren auf Bewährung entlassen zu werden.
00:17:05Mhm.
00:17:06Er sitzt in der JVA Passau.
00:17:08Ich muss jetzt.
00:17:09Und leitet dort die Knastküche.
00:17:10Sitzt ja nicht auch unser Philipp da, ne?
00:17:12Ja.
00:17:13Das ist, nein, es ist lieb, aber wirklich nicht nötig.
00:17:17Wenn Sie darauf bestehen, ja, Geschenkskorb und Blumen können Sie direkt einliefern lassen.
00:17:23Ja, sehr lieb. Danke, Servus, Papa.
00:17:25Danke.
00:17:29Zufriedene Klienten?
00:17:30Ja, wir schauen, dass wir es alle recht machen.
00:17:41Also, wenn du deine Freundin so anfasst wie den Salat, dann wird die welkt, das schwöre ich dir.
00:17:46Okay, du hast Besuch.
00:17:48Sag mal, was kannst du denn eigentlich?
00:17:54Ich hab's hier echt nur mit Vollpfosten zu tun.
00:17:56Ich brauch den Danner hier.
00:18:06Du musst jetzt in erster Linie an dein Kind denken.
00:18:11Und an dich selbst.
00:18:14Auf dem Philipp kannst du im Moment nicht zählen.
00:18:18Ich hoffe, du verstehst es, Charlotte.
00:18:19Mann, Mama, jetzt hör auf.
00:18:21Irgendwas zu reden, als würde der Philipp nie wieder rauskommen.
00:18:24Das wäre nicht das Schlechteste.
00:18:25Er, Sebastian.
00:18:27Ja, tut mir leid.
00:18:28Warum machst du dich?
00:18:29Der Philipp, der ist irgendwann auf die schiefe Bahn geraten.
00:18:36Wahrscheinlich ist Elternhaus.
00:18:37Daran liegt's ja meistens.
00:18:39Und es schaut nicht so aus, als wenn er in der Lage wäre, dass er sie wirklich ändert.
00:18:45Charlie, der Philipp, das ist ein schwacher Mann.
00:18:48Aber wenn er nicht so ausschaut.
00:18:50Wo sie recht hat, hat sie recht.
00:18:54Tut mir leid.
00:18:55Charlie, ich muss jetzt auch los, ja?
00:18:57Zurück in den Laden.
00:18:59Sehr stark, Charlie.
00:19:01Danke.
00:19:02Ciao, Bruder Herz.
00:19:03Ciao.
00:19:04Ciao.
00:19:06Tschüss, Mama.
00:19:06Ja.
00:19:06Ihr habt ja was mitgebracht.
00:19:17Ciao.
00:19:20Oh, Mama, ich bin keine Acht mehr.
00:19:23Na, aber früher, wenn's krank warst, dann wolltest immer, dass die Puppe bei dir ist.
00:19:30Danke.
00:19:30Kann ich sonst noch was für dich tun, Spatzel?
00:19:34Ach, du kannst mir was aus der Kantine holen, das wär so lieb.
00:19:37Ich hab so Lust auf einen Kuchen und Kakao.
00:19:39Freilich, das mach ich.
00:19:41Spatzel, bis gleich.
00:19:42Ja.
00:19:42Ja.
00:19:52Hallo, Charlotte.
00:19:56Hi.
00:19:56Und, haben Sie was rausgekriegt?
00:20:00Nee, leider nicht.
00:20:01Dafür ist es zu früh.
00:20:03Wie geht es dir?
00:20:04Besser.
00:20:04Die Ärztin hat vorher nur gesagt, ich soll mich nicht so aufregen, aber ich mache mir halt
00:20:09einfach so Sorgen um meinen Fingern.
00:20:12Sagt dir der Name Alois Morath was?
00:20:16Mhm.
00:20:16Wer ist das?
00:20:17Lass mich die Fragen stellen, ja?
00:20:19Und Edward Eidinger.
00:20:21Ja, der Herr Eidinger, das ist der Chef von der Knastküche.
00:20:24Bei dem hat er vielleicht seine Ausbildung gemacht.
00:20:26Mhm.
00:20:32Der Drogenschmuggel.
00:20:34Der Philipp.
00:20:37Und ich hatte so einen guten Eindruck von dem.
00:20:41Der denkt, du kennst jemanden und dann sowas.
00:20:43Du, wenn du irgendwas brauchst, dann sagst Bescheid.
00:20:49Ich bring's dir mit beim nächsten Mal.
00:20:51Du bringst alles, was du willst.
00:20:54Der Herr Eidinger hat gesagt, dass aus dem Fehlin mal ein richtig guter Koch wird.
00:20:59Der Herr Eidinger ist auch so lieb, weil er hat ihm einfach eine Stelle besorgt, damit
00:21:02der gleiche einen Job hat, wenn er aus dem Knast rauskommt.
00:21:05Das heißt einfach, dass wir eine Chance haben als mögliche.
00:21:08Und wo sollte er arbeiten?
00:21:10Also, falls er aus dieser Drogengeschichte heil rauskommt.
00:21:13Im Gasthof zum Goldsteig.
00:21:20Entschuldigung.
00:21:21Herr Marjolot, ich müsste wissen, was dein Philipp am Tag seines Freigangs gemacht hat.
00:21:25Also, wann er den Knast verlassen hat, welche Wege er genommen hat.
00:21:27Und alles, was du rausfindest, könnte für uns nützlich sein.
00:21:30Weil, wenn ihm wirklich jemand die Drogen untergeschoben hat, dann wäre es für uns wichtig
00:21:34zu wissen, wann diese Person Gelegenheit dazu gehabt hätte.
00:21:36Kannst du Philipp kontaktieren?
00:21:39Nee, die haben ihm jetzt auch noch eine Besuchssperre gegeben.
00:21:42Ach, scheiße.
00:21:44Aber der Herr Eidinger hat ein geheimes Telefon und mit dem durfte mich der Philipp immer
00:21:49mal wieder anrufen.
00:21:50Das ist gut, dann kannst du ihn ja darüber erreichen.
00:21:54Nee, weil die Nummer war immer unterdrückt.
00:21:56Aber der Feli hat mir erzählt, dass die Anwältin von dem Herrn Eidinger das Telefon reingeschmuggelt
00:22:01hat.
00:22:02Also, ich glaube, ich hatte sie die Nummer doch bestimmt.
00:22:06Interessant.
00:22:17Machst du eine Sache gut, Michael?
00:22:19Wichtig ist, dass der Donner weiterhin die Gorschen hält.
00:22:23Dafür habe ich schon gesorgt, Frau Huber.
00:22:24Ja, der hat deine ernste Lage verstanden.
00:22:27Der muckt nicht mehr.
00:22:29Gut.
00:22:32Jetzt wird es Zeit, dass du mal wieder Wochenende zu uns kommst.
00:22:35Kriegst du ein schönes Zimmer, Essen, Wellness, alles zumal sonst.
00:22:39Und deine Freundin kannst du dir mitbringen, wenn du magst.
00:22:43Momentan, ne?
00:22:45Bin ich Single?
00:22:45Ja, da kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
00:22:47Ja, super.
00:23:05Deine Artikel vom Kurier helfen sehr.
00:23:08Danke, Mia.
00:23:08Was ist denn das für ein Typ?
00:23:13Äh, ich weiß noch viel zu wenig von der ganzen Geschichte.
00:23:17Sieht ja total fies aus mit dieser Schlinge um den Hals.
00:23:22Würdest du nicht irgendwas Sinnvolles machen?
00:23:24Also zum Beispiel abwaschen.
00:23:29Also er ist Morat.
00:23:30Und das Hauptbelastungszeuge im Mordprozess gegen den Koch hier.
00:23:33Das ist doch interessant.
00:23:36Wer ist der Typ?
00:23:41Jetzt erzählt mir ein bisschen.
00:23:43Ich erzähle das gern, wenn ich mir ein bisschen auskenn.
00:23:48Hast du einen Koffer?
00:23:50Ja, auf meinem Schrank, im Zimmer.
00:23:55Die neue WG sind übrigens super.
00:23:56Das tut richtig gut.
00:23:58Nur inventarmäßig sieht es ein bisschen mau aus.
00:24:00Wir starten praktisch von null.
00:24:03Kann ich den Föhn auch leihen?
00:24:06Ja, von mir aus.
00:24:09Ja, der funktioniert überhaupt nicht.
00:24:11Der funktioniert schon.
00:24:14Ah, der funktioniert auch.
00:24:16Soll ich den gelben oder den lilanen Koffer nehmen?
00:24:19Gerne den gelben.
00:24:28Danke.
00:24:29Ja, oder den lilanen Koffer nehmen.
00:24:31Ja, oder den lilanen Koffer nehmen.
00:24:33Tschüss.
00:24:35Tschüss.
00:24:37Tschüss.
00:24:39Tschüss.
00:24:40Tschüss.
00:24:49Musik.
00:24:51Musik.
00:24:52Musik.
00:25:05Musik.
00:25:05Musik.
00:25:05Musik.
00:25:05Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:35Danke.
00:25:36Ja, also folgendes.
00:25:38Ich kann Ihnen alles über den Prozess gegen diesen Koch erzählen.
00:25:41Eduard Eidinger.
00:25:43Ich habe alle Artikel gelesen.
00:25:44Ich war praktisch dabei.
00:25:45Okay.
00:25:46Ich bin gerade in dem Gasthof.
00:25:48Aha.
00:25:49Also diesem Eidinger ist der Ruf vorausgeeilt.
00:25:51Eine Koryphäe in der Küche, aber ein Tyrann zu seinen Mitarbeitern.
00:25:56Soll ich auf meinen Laptop vergessen?
00:25:58Ah.
00:25:59War das mit mir?
00:26:00Ja.
00:26:01Wie sieht übrigens aus?
00:26:02Bis dann.
00:26:03Wohin denn?
00:26:04Was?
00:26:05Wohin sieht sie denn?
00:26:06Also das weiß ich nicht.
00:26:07Das hat sie mir nicht gesagt.
00:26:08Jetzt habe ich ein bisschen den Faden verloren.
00:26:11Der Eidinger war ein Tyrann.
00:26:13Ja, ja.
00:26:14Der hat seine Mitarbeiter ganz schlimm schikaniert.
00:26:16Aber es gab eine Rebellin.
00:26:18Das Mordopfer.
00:26:19Das Mordopfer.
00:26:20Ja.
00:26:21Lissi Schönhaupt.
00:26:22Nomen est omen.
00:26:24Warten Sie, schick ein Foto.
00:26:26Die Lissi hat den Aufstand geprobt.
00:26:34Und zwar vor Zeugen.
00:26:36Mehrfach.
00:26:37Und das hat ihm nicht gefallen?
00:26:38Daraufhin hat sie die Küche putzen müssen.
00:26:41Ganz allein mitten in der Nacht.
00:26:44Am nächsten Morgen hat man sie tot gefunden, erstochen mit dem Schäfmesser.
00:26:47Der Eidinger ist sofort verhaftet worden unter Mordverdacht.
00:26:59Die Auswertung der Handydaten hat ergeben, dass er in der Nacht noch einmal zu seinem Restaurant zurückgekehrt ist.
00:27:05Darauf in ein halbes Jahr Urhoff und Prozess.
00:27:09Zuerst hat er geleugnet beim Prozess, aber dann, irgendwann, hat er plötzlich gestanden.
00:27:14Lebenslänglich.
00:27:15Alles andere hätte nämlich auch gar keinen Sinn gemacht.
00:27:18Der Hausmeister von dem Restaurant, der hat den Eidinger gesehen.
00:27:22In der Nacht, um zwei in der Früh, mit blutigen Klamotten und der Tatwaffe aus dem Restaurant kommend.
00:27:27Und dieser Hausmeister, das ist unser toter Alois Murat.
00:27:30Der inzwischen aus dem Leben geschiedene Platzwart der SV Donnerwelle.
00:27:35Ich muss Schluss machen.
00:27:47Was machen Sie hier?
00:27:49Ich suche die Toiletten.
00:27:52Sind Sie Gast? Haben Sie ein Zimmer bei uns?
00:27:55Nein, ich war im Wald spazieren.
00:27:59Toiletten? Haben wir keine.
00:28:01Nein, danke.
00:28:02Toni?
00:28:03Du hör auf, anderen Webern noch zum Steigen. Schwiegersohn.
00:28:04Da war gerade eine da, die hat Fotos gemacht. Ich will wissen, wer das ist.
00:28:06Auf geht's.
00:28:07Alles klar.
00:28:08Alles klar.
00:28:39Auf geht's.
00:28:40Auf geht's.
00:28:41Auf geht's.
00:28:42Auf geht's.
00:28:43Auf geht's.
00:28:44Auf geht's.
00:28:45Auf geht's.
00:28:46Auf geht's.
00:28:47Auf geht's.
00:28:48Auf geht's.
00:28:49Auf geht's.
00:28:50Auf geht's.
00:28:51Auf geht's.
00:28:52Auf geht's.
00:28:53Auf geht's.
00:28:54Auf geht's.
00:28:55Auf geht's.
00:28:56Auf geht's.
00:28:57Auf geht's.
00:28:58Auf geht's.
00:28:59Auf geht's.
00:29:00Auf geht's.
00:29:01Auf geht's.
00:29:02Auf geht's.
00:29:03Auf geht's.
00:29:04Auf geht's.
00:29:05Auf geht's.
00:29:06Auf geht's.
00:29:07Auf geht's.
00:29:08Auf geht's.
00:29:09Auf geht's.
00:29:10Auf geht's.
00:29:11Auf geht's.
00:29:12Auf geht's.
00:29:13Um drei musste er schon wieder los, weil er um vier in der JVA sein musste.
00:29:39Ja?
00:29:40Ja, servus.
00:29:41Du hast doch einen Cousin, der bei der Polizei ist.
00:29:44Ja, wieso?
00:29:45Ich habe hier ein Kennzeichen und ich muss wissen, wem der Wagen gehört.
00:29:51Passau, DX256.
00:29:56...wenn er um vier in der JVA sein musste.
00:30:00Ha!
00:30:01Würden Sie mir das bitte weiterleiten?
00:30:03Ha!
00:30:04Ha!
00:30:06Das klingt nicht sehr gut.
00:30:07Nee, Sie müssen das Kind auch holen, aber es geht beiden gut.
00:30:12Okay.
00:30:13Die Frage ist, was macht der Philipp Danner an seinem Freigang alleine auf einem Fußballplatz,
00:30:18an dem er offensichtlich vorher noch nie war?
00:30:20Er will vermutlich ihn hier treffen.
00:30:23Den Mann, der seinen Mentor hinter Gitter gebracht hat.
00:30:27Und der Morat begeht daraufhin Selbstmord.
00:30:29Kann es sein, dass der Morat ihm die Drogen vercheckt hat?
00:30:35Jedenfalls checkt der Philipp rund zwei Stunden später wieder in der JVA ein,
00:30:41wird dabei erwischt,
00:30:42wird Drogen reinschmuggeln,
00:30:44wie die ihm angeblich untergejubelt worden sind.
00:30:46Daraufhin legt er sich mit zwei Wärtern an
00:30:49und wird weggesperrt.
00:30:51An den kommen wir nicht dran.
00:30:55Aber an ihn.
00:30:57Den Koch Eidinger.
00:30:59Aha, und wie?
00:31:00Seine Anwältin hat ihm ein Handy in den Knast geschmuggelt,
00:31:03damit man ihn erreichen kann.
00:31:05Ach so.
00:31:06Das hat mir Charlotte erzählt.
00:31:08Steht hier irgendwo, wie diese Anwältin heißt?
00:31:10Ah, Moment, Moment.
00:31:14Ich hab's gleich.
00:31:15Ach, hallo.
00:31:21Ich bin Dr. Tamara Zeglinski, Rechtsanwältin.
00:31:25Und ihr zuverlässiger Partner,
00:31:27wenn es darum geht, ihr gutes Recht durchzusetzen.
00:31:30Viele meiner prominenten Klienten werden es Ihnen bestätigen,
00:31:33wenn Sie eine Rechtsanwältin suchen,
00:31:35die wirklich für Sie kämpft,
00:31:37dann gibt es nur eine Empfehlung.
00:31:40Dr. Tamara Zeglinski.
00:31:42Rufen Sie mich an.
00:31:43Und Sie glauben also,
00:31:45dass Ihnen Dr. Tamara Zeglinski
00:31:47die geheime Nummer Ihres Mandanten
00:31:50einfach so rausrücken wird, ja?
00:31:52Mhm.
00:32:06Ah.
00:32:07Hey, Mia.
00:32:11Hallo.
00:32:11Ich hab gehört, du ziehst aus.
00:32:14Ja.
00:32:18Brauchst du mein Auto?
00:32:20Nein, ich hab alles.
00:32:21Danke.
00:32:21Nein, ich hab alles.
00:32:22Danke.
00:32:23Danke.
00:32:24Danke.
00:32:25Danke.
00:32:26Danke.
00:32:27Danke.
00:32:28Danke.
00:32:29Danke.
00:32:30Danke.
00:32:31Danke.
00:32:32Danke.
00:32:33Danke.
00:32:34Danke.
00:32:35Danke.
00:32:47Na, na, na, na, na, na, na, na
00:32:53Na, na?
00:32:54Mia? Redest du noch mit mir?
00:32:59Stimmt. Ich wollte noch die Dossiers meiner Mitbewohner geben, gell?
00:33:04Was brauchst du alles? Name, Ausweisnummer, Vorstreifung, Register?
00:33:08Mia, ich weiß, dass du genervt bist von mir. Aber bei deinem letzten Freund,
00:33:12da habe ich dich von einem riesen Fiasko bewahrt.
00:33:15Indem du Charles' Handy gehackt hast?
00:33:17Ja.
00:33:19Ich werde dir weder sagen, wo ich wohne, noch mit wem ich wohne.
00:33:26Es tut mir leid.
00:33:32Und bitte fahr mir nicht hinterher.
00:33:42Das heißt, Sie gehen von einem Suizid aus?
00:33:45Er hat seinen Vogel freigelassen, er hat sich Mut angetrunken, er hat sich das Seil um den Hals gelegt
00:33:51und er hat den Stuhl unter sich weggestoßen.
00:33:54Abschiedsbrief habe ich keinen gefunden.
00:33:57Der Morat hatte keine Angehörigen. Außerdem war er Legastheniker, der hat das nicht so mit dem Schreiben.
00:34:02Nur weil jemand ein Legastheniker ist, heißt das nicht, dass er freiwillig aus dem Leben scheidet.
00:34:06Nein, natürlich nicht. Er war aus Lebensübergruß.
00:34:09Der Trainer von dem Verein sagt, der Morat war einsam.
00:34:11Der hat mit keinem groß geredet. Außer mit seinem Piepmatz.
00:34:17Der Ziervogel als einziger sozialer Kontakt?
00:34:22Ja. So muss man sich das vorstellen.
00:34:25Das heißt, er lässt den Vogel frei und entleibt sich danach.
00:34:29Niemand stirbt gern allein, Frau Grill.
00:34:36Was sagt eigentlich Ihr Chef dazu, der Herr Mohn?
00:34:40Der ist im Urlaub. Mit seiner neuen Freundin.
00:34:43Ah, da schau her.
00:34:46Eins noch. Der Verlobte von meiner Klientin, der Philipp Danner. Was wollte denn der eigentlich beim Morat?
00:34:54Dazu hat er nichts gesagt.
00:34:56Aber er hat zugegeben, dass er Drogen ins Gefängnis schmuggeln wollte.
00:35:01Wussten Sie das?
00:35:02Ja, ja, freilich.
00:35:04Aber Sie glauben das immer noch nicht?
00:35:06Ich glaube schon, dass er das zugegeben hat, aber ob es deshalb die Wahrheit ist.
00:35:09Ich meine, Drogen kann man schnell jemandem unterjubeln.
00:35:13Im Freigang oder im Gefängnis selber.
00:35:17Jetzt kommen Sie mir doch nicht mit Ihren Verschwörungstheorien.
00:35:19Da muss ich Ihnen leider mitteilen. Zugeschoben hat ihm die keiner.
00:35:23Die waren in seiner Jacke eingenäht.
00:35:28Die waren in seiner Jacke eingenäht?
00:35:31Sind Sie sicher?
00:35:34Das gibt es ja nicht.
00:35:39Ah, Sie sind immer noch da.
00:35:47Na?
00:35:49Hat sich Herrchen aber viel Zeit genommen für seine Frau Kommissarin.
00:35:55Sie sind jetzt aber nicht eifersüchtig, oder?
00:35:58Hat Mia Ihnen gesagt, wo sie hinzieht?
00:36:00Na.
00:36:02Na?
00:36:04Nein, wirklich nicht.
00:36:06Sicher nicht.
00:36:07Ja, sicher nicht. Weil die Mia weiß, dass wenn ich weiß, wo sie wohnt, und Sie wissen, dass ich das weiß,
00:36:12dass Sie mir so lange Daumenschrauben ansetzen, dass ich sing wie ein Vögelchen.
00:36:19Bis morgen, Herr Zahnke.
00:36:21Ja. Bis morgen, Frau Bader.
00:36:23Bis morgen.
00:36:53Nein, nicht den Kollegen. Ich würde gerne mit Frau Dr. Ziklinski direkt sprechen.
00:37:14Und dann kann ich Sie nicht erreichen im Urlaub?
00:37:17Digital Detox.
00:37:20Ja, nee, dann komme ich nächste Woche vorbei.
00:37:23Wiederhören.
00:37:26Das darf ich schon, gell?
00:37:27Ja.
00:37:29Frau Bader?
00:37:30Ich glaube, ich zaubert eine kleine Torte für die Einweihungsfeier.
00:37:34Was für eine Einweihungsfeier?
00:37:36Wir zwei. Wir können uns doch freuen heute.
00:37:39Mei, Franzl und ihre Mia in einer WG.
00:37:43Wie der Franz ausgesungen ist, das war für mich auch nicht gerade leicht.
00:37:47Aber wenn wir unsere Kinder lieben, dann müssen wir es halt auch irgendwann loslassen.
00:37:53Die gehen schon ihren Weg.
00:38:05Der Philly hat das Gefängnis um 9 Uhr verlassen.
00:38:09Er hatte seine schwarze Winterjacke an und den blau-weißen Schal, den ich gestrickt habe.
00:38:15Er muss zur Haltestelle der Linie 1 in der Nachbespielgasse gegangen sein.
00:38:21Grüß Gott, Ferdinand Zankl ist mein Name.
00:38:26Ich habe Grund zur Annahme, dass sich dieser junge Herr hier vorgestern an der Bushaltestelle aufgehalten hat.
00:38:37Und zwar genau zur selben Zeit.
00:38:39Hat den jemand gesehen von Ihnen?
00:38:40Hat den vielleicht jemand gesehen?
00:38:51Dann würde mich interessieren, welche Farbe hat denn sein Schal gehabt?
00:38:56Blau-weiß.
00:38:57Das ist richtig.
00:38:59Super.
00:39:00Was ich jetzt noch von Ihnen wissen müsste, ist, bei welcher Bushaltestelle ist denn der dann wieder ausgestiegen?
00:39:06Das ist richtig.
00:39:36Ich bin gleich wieder da.
00:39:48Alles klar.
00:39:49Alles klar.
00:40:06Ich bin gleich wieder da.
00:40:07Alles klar.
00:40:19Untertitelung des ZDF, 2020
00:40:49ZDF, 2020
00:41:19ZDF, 2020
00:41:49ZDF, 2020
00:42:19Wir waren erst bei uns im Laden in der Marktgasse
00:42:25Bis uns meine Mutter und mein Bruder abgelöst haben
00:42:30Wir sind danach nebenan in unserer Wohnung und haben Pizza bestellt und danach gechillt
00:42:38Und um 15 Uhr musste er eh schon wieder zurück ins Gefängnis
00:42:44Servus
00:42:55Servus
00:42:58Wie kann ich Ihnen denn helfen?
00:43:00Ja, ich hab da so ein gutes Dutzend Polsterstühle, die würde ich ganz gern neu beziehen
00:43:06Lassen Sie hier genau richtig?
00:43:09Super, ja und so zwei, drei Stühle würden dann im Biedermeier-Stil noch dazukommen und eine Rekamier
00:43:15Sehr gern, an was für Stoffe dachten Sie denn?
00:43:19Ja, also Damast oder Velour
00:43:21Gern so ein bisschen was im floralen Design
00:43:25Mhm, da haben wir auf jeden Fall ein paar sehr schöne Stoffe da
00:43:28Ich würde einfach mal ein paar Beispiele holen
00:43:31Und dann tasten wir uns gemeinsam ran, ja?
00:43:33Tasten, gut
00:43:34Äh
00:43:36Äh
00:43:36Erohara, Ening.
00:44:06Und das hier ist ja ein Familienbetrieb, gell?
00:44:26Ja, absolut.
00:44:27Inhaber geführt seit zwei Generationen.
00:44:31Meine Mutter hat gerade von der Oma übernommen
00:44:33und meine Schwester und ich, wir arbeiten auch hier.
00:44:35Ja, schau her.
00:44:37Wenn ich fragen darf, die Puppel da sind ja recht lieb.
00:44:40Sind die auch selbst gemacht?
00:44:41Ja, jedes Stück ein Unikat.
00:44:43Biobaumwolle, robust und waschbar bei 30 Grad.
00:44:46Toll.
00:44:47Ja, ich brauche nämlich ein Geschenk für meine Schwester.
00:44:50Ich bin Onkel geworden letzte Woche.
00:44:52Ah, Glückwunsch.
00:44:53Ja, das ist ja wirklich das perfekte Geschenk.
00:44:55Ja, obwohl es schwer ist, sie zu entscheiden.
00:44:57Pipmaz oder Giraffe.
00:44:59Aber vielleicht eine Giraffe.
00:45:02Ja, ich bin auch frischgebackener Onkel.
00:45:06Ah, gratuliere.
00:45:08Also jetzt von Onkel zu Onkel.
00:45:11Ja, meine Schwester, die brauchte ja ein bisschen eine Aufheiterung,
00:45:14weil das freudige Ereignis leider überschattet wurde.
00:45:17Warum das denn?
00:45:18Eine längere Geschichte, aber mein Schwager, also der Kindsvater,
00:45:22hat sich nicht einmal zwei Wochen vor der Geburt verlassen.
00:45:25Wow.
00:45:27Tut mir leid, das zu hören.
00:45:29Ja, meine Schwester, die liegt auch noch im Krankenhaus
00:45:32und muss jetzt alles alleine stemmen, also ohne den Vater.
00:45:35Wirklich?
00:45:36Mhm.
00:45:37Aber sie hat ja uns.
00:45:39Na ja.
00:45:41Ja.
00:45:42Sehr Dank.
00:45:43Ja.
00:45:44Melden Sie sich bitte bei mir.
00:45:4801525459913131313.
00:46:02Hm?
00:46:03Wohl lange diese IT-Techniker einmal im Büro zu lange sind,
00:46:14hat sich das von Frau Zicklins.
00:46:16Bitte sorgen Sie dafür, dass ich in den nächsten drei, vier Stunden
00:46:18nicht gestört werde.
00:46:19Bitte stellen Sie keine Anrufe durch.
00:46:21Danke für den Kaffee.
00:46:33Kanzlei Zicklinski und Weber, hier, Doktor Weber.
00:46:43Frau Zicklinski ist im Urlaub.
00:46:46Mittens Montag ist sie wieder in Ihrem Büro,
00:46:47da können Sie das alles detailliert mit ihr besprechen.
00:46:49Ja.
00:46:50Gut.
00:46:51Einen schönen Tag.
00:47:03Na mein Scheiß, ich bin's.
00:47:05Bist du gut gelandet?
00:47:07Ich habe gerade erst ein Foto gemacht von dem Kleinen hier.
00:47:10Mein Gott.
00:47:11Das ist ja wirklich noch ein Winzling.
00:47:13Ja.
00:47:14Der Kleine kam drei Wochen zu früh.
00:47:16Ja.
00:47:17Da kann man wahrscheinlich noch gar nicht richtig sagen,
00:47:19nach wem er kommt wahrscheinlich.
00:47:20Das stimmt.
00:47:21Aber wir hoffen natürlich nach meiner Schwester.
00:47:23Ach so, warum?
00:47:24Der Vater.
00:47:26Ja, also, gut.
00:47:30Ich will nichts sagen, aber ich traue mich zu wetten,
00:47:32dass es nicht so schlimm sein kann wie bei meinem Schwager,
00:47:34weil der hat noch bevor er abkommt,
00:47:36ist das ganze Sparkonto leergeräumt.
00:47:38Spielsucht.
00:47:39Wow.
00:47:40Aber ich glaube, ich kann's toppen.
00:47:42Mein Schwager in Spee, der sitzt nämlich im Knast.
00:47:45Drogen.
00:47:46Nein.
00:47:47Doch, doch.
00:47:48Und nicht, weil er einfach mal ein bisschen Gras geraucht hat.
00:47:51Nein.
00:47:52Der Typ ist richtiger Dealer.
00:47:53Ja.
00:47:54Ich weiß auch gar nicht, was meine Schwester mit ihm hat, ja?
00:47:56Ich meine, die ist ein Engel.
00:47:57Und er, er sorgt dafür, dass der ganze Ruf hier flöten geht, ja?
00:48:00Das ist einfach für den Betrieb auch.
00:48:02Genau.
00:48:03Ja.
00:48:04Gut.
00:48:05Ähm, hier haben wir jedenfalls die Samtstoffe.
00:48:09Ja.
00:48:10Das ist Mohair-Samt.
00:48:11Das ist Mohair.
00:48:12Ist nicht ganz günstig, kommt aber sehr gut.
00:48:14Oh.
00:48:15Die günstigere Version wäre Baumwoll-Velour.
00:48:18Baumwoll-Velour.
00:48:19Mhm.
00:48:20Ja.
00:48:21Ja, wobei auch da muss ich sagen, auch diese Stoffe.
00:48:24Also das ist diese...
00:48:25Ja.
00:48:26Die ganze...
00:48:27Das ist schon die Auswahl.
00:48:29Ich muss sagen, da bin ich jetzt fast ein bisschen überfragt.
00:48:32Ja, das verstehe ich gut.
00:48:34Wissen Sie was?
00:48:35Ich kann Ihnen ja einfach so ein paar Proben mitgeben
00:48:38und Sie besprechen das Ganze in Ruhe mit Ihrer Frau zu Hause.
00:48:40Das wäre möglich.
00:48:41Ja, klar.
00:48:42Ja?
00:48:43Ja.
00:48:44Alles klar.
00:48:45Einen Moment.
00:48:53Na, also diese Beratung...
00:48:55Danke.
00:48:56Hier.
00:48:57Meine Gartin wird genauso überfordert sein wie ich.
00:49:01Na, super.
00:49:02Vielen herzlichen Dank.
00:49:03Gerne.
00:49:04Wiederschauen.
00:49:05Dann...
00:49:06Ach, und die Puppe?
00:49:07Ah.
00:49:08Weil...
00:49:09Na, das Schweinl ist schon auch wirklich lieb und der Hose.
00:49:13Also da...
00:49:14Muss ich wahrscheinlich auch mit meiner Frau drüber reden.
00:49:17Natürlich auch.
00:49:18Okay.
00:49:19Gut.
00:49:20Wiederschauen.
00:49:22Wiederschauen.
00:49:23Ja, nimm dir alle Zeit, die du brauchst.
00:49:36Dein Vater geht vor.
00:49:37Klar.
00:49:41Bis dann.
00:49:42Ich find's Baby.
00:49:43Ja.
00:49:44Du, ich wollte nur sagen, es war sehr schön gestern Nacht.
00:49:57Ja.
00:49:58Es ist so schön, dass dir auch gefallen hat.
00:49:59Na, schau, Oskar.
00:50:00Welche würden dir da gefallen, hm?
00:50:06Zankl, rufen Sie mich auf keinen Fall an.
00:50:14Ja.
00:50:15Jetzt lasst sie einrichten.
00:50:16Na ja.
00:50:17Aber ich brauche Ihre Hilfe.
00:50:22Ich stecke fest.
00:50:24Friederike baut an.
00:50:25Das wäre nicht das erste Mal.
00:50:27Du, meine Frau ist heute zu ihren Eltern geflogen.
00:50:30Ja, ihrem Papa geht's nicht so gut.
00:50:33Multifunktionales Organversorgung.
00:50:35Die Ärzte sind ratlos.
00:50:36Heißt, meine Frau wird noch für ein paar Tage fortbleiben.
00:50:39Ich dachte, wir könnten vielleicht einen kleinen Kurztrip irgendwo hin machen,
00:50:44wo es schön einsam ist.
00:50:45Ich hab einen Klienten, der hat eine Hütte im Bayerischen Wein.
00:50:48Ganz, äh, lauschig.
00:50:50Hä?
00:50:51Du, Bay?
00:50:53Dubai.
00:50:54Ja, und wie soll ich meiner Frau sagen, dass ich jetzt plötzlich nach Dubai muss?
00:50:59Baby, wie wär's denn dann mit Ihnen?
00:51:02Du, es kann sehr gut sein, dass ich jetzt ganz schnell dann auch wieder zurück muss,
00:51:06weil der Vater von meiner Frau, sie sagt, es kann ganz schnell gehen jetzt.
00:51:10Ja, äh, du bist ja auch schon über 70.
00:51:13Ja.
00:51:14Ja, gut.
00:51:15Ich such dann mal nach Flügel.
00:51:16Ja.
00:51:17Ein schönes, romantisches Hotel.
00:51:19Mit Blick auf Persischen Golf.
00:51:20Sahar Außenfront Resort & Spahn.
00:51:21Ja, du kennst dich ja aus.
00:51:22Ach, du warst schon mal da.
00:51:23Mit wem denn?
00:51:24Herr Dr. Weber.
00:51:25Ich hab doch gesagt, keine Störung.
00:51:26Der Gasversorger ist es dringend.
00:51:27Ja, Herr Gott, dann stellen Sie ihn durch.
00:51:29Hast du gehört?
00:51:30Ja.
00:51:31Die Gaswerke.
00:51:32Weiß der Teufel, was die jetzt wollen.
00:51:34Du, ich muss da kurz ran.
00:51:35Ja, Herr Gott, dann stellen Sie ihn durch.
00:51:37Hast du gehört?
00:51:38Ja, die Gaswerke.
00:51:39Weiß der Teufel, was die jetzt wollen.
00:51:41Du, ich muss da kurz ran.
00:51:42Ja, Herr Gott, dann stellen Sie ihn durch.
00:51:44Hast du gehört?
00:51:45Ja, die Gaswerke.
00:51:46Weiß der Teufel, was die jetzt wollen.
00:51:47Du, ich muss da kurz ran.
00:51:51Schick doch schon mal den Link.
00:51:57Weber.
00:51:58Ja, grieße Gott, Herr Weber.
00:52:00Körre, Sie spricht da von die städtischen Gaswerke, rufe ich an.
00:52:04Wir haben dringende Verdacht, dass Gasleck gibt in Ihre Zuhause.
00:52:08Deswegen müssten Sie uns Zutritt verschaffen zu die Kellerreimlichkeiten, bitte.
00:52:13Das geht nicht.
00:52:14Ich sitze in einem sehr dringenden Termin.
00:52:16Ich verstehe natürlich.
00:52:17Tut mir auch sehr leid.
00:52:18Aber wir haben hier Gefahr in Verzug.
00:52:20Und deswegen, wenn Sie unabkämmlich sind, muss Feuerwehr die Keller aufbrechen.
00:52:25Und wie es danach ausschaut, das wissen Sie, glaube ich, Herr Weber.
00:52:29Ja, ja, ja, ja, ich bin unterwegs.
00:52:31Bin unterwegs.
00:52:32Bist du?
00:52:33Bist du?
00:52:34Busch.
00:52:35Bist du?
00:52:36Tuck, tuck, tuck, tuck.
00:53:06Also wenn man illegal in eine Anwaltskanzlei eindringt, um dort doch eventuell Dinge zu entwenden etc., hat man da nicht normalerweise so eine Art Exit-Strategie?
00:53:21Ich bin ein großer Freund von Improvisation.
00:53:24Achso. Ah, Improvisation, das heißt also, dass ich sie dann rausboxe, oder?
00:53:36Was ist das?
00:53:38Ah, das ist ein Stoffbezugsmuster für unsere Rekamier.
00:53:42Wir haben keine Rekamier.
00:53:44Ja, aber ich trage mich mit dem Gedanken, eine zu erwerben.
00:53:51Was hat die Rekonstruktion von Philipp Danners Tagesablauf ergeben?
00:53:54Ja, eigentlich nichts Besonderes. Aber ich habe jetzt einen Verdacht, wer ihn loswerden wollte.
00:54:01Nämlich?
00:54:02Die Charlotte hat ja einen Bruder, der in dem Stoffgeschäft arbeitet.
00:54:06Und der ist auf den Philipp Danner sehr, sehr schlecht zu sprechen, um es vorsichtig zu formulieren.
00:54:11Und der hatte auch die Möglichkeit, in diesem Laden ihm etwas in die Jacke einzunähen.
00:54:15Der Täter aus der eigenen Familie.
00:54:23Ja, unschön.
00:54:24Was bitte, klären Sie mir auf, wer ist denn da der Mann auf diesem Polizeifoto?
00:54:47Ähm, das ist der Schwiegersohn von der Frau Huber, das ist die Chefin vom Gasthof.
00:54:52Und er ist vor einem halben Jahr festgenommen worden wegen sexueller Belästigung an einer Kellnerin
00:54:57und wegen Körperverletzung und unserer Anwältin.
00:55:03Dr. Tamara Zyginski.
00:55:06Sie hat ihn verteidigt.
00:55:10Und?
00:55:14Ein süßer Gruß an meine fleißige Lieblingsnichte von deiner Tante Mathilde.
00:55:22Äh, okay.
00:55:26Und?
00:55:28Der Alois Morath war 20 Jahre lang der Hausmeister bei der Frau Huber.
00:55:33Echt?
00:55:34Aha.
00:55:35Woher wissen Sie das?
00:55:37Das war wenig in einem Zeitungsartikel gewesen.
00:55:39Und der Eidinger, der war übrigens der Chefkoch im Gasthaus von der Huber.
00:55:45Also, der Hausmeister, der Chefkoch, der Schwiegersohn, die Anwältin, egal mit wem wir es zu tun haben.
00:55:58In der Mitte sitzt die Huberin.
00:56:04Wie eine spielne im Netz.
00:56:09Das heißt, die Frage, die jetzt noch bleibt, ist, was hat der Philipp Danner?
00:56:14Ja.
00:56:15Was hat der mit all dem zu tun?
00:56:27Naja, also, er kennt auf jeden Fall den Eidinger aus dem Knast.
00:56:33Ja.
00:56:33Sein Chef.
00:56:34Haben Sie diese geheime Handynummer da vom Eidinger rausgekriegt?
00:56:41Ja, ich habe ihm eine SMS geschickt.
00:56:46Aber er hat noch nicht geantwortet.
00:56:52Ah, das wird die Pizza sein.
00:56:55Vorher eine bestellt.
00:56:57Hätten Sie vielleicht 15 Euro?
00:56:59Ich bin ja zum Abheben gekommen.
00:57:04Okay.
00:57:08Hallo.
00:57:09Servus.
00:57:10Servus.
00:57:11Dankeschön, das passt so.
00:57:13Danke.
00:57:14Ferti.
00:57:22Ich hoffe, Sie mögen Sardellen.
00:57:29Also, die sexuelle Belästigung, die scheint bei dem Schwiegersohn chronisch zu sein.
00:57:49Hier gibt es mehrere Anzeigen.
00:57:52Und als ich im Gasthof war, da hat er sich auch schon wieder an so eine Kellnerin rangemacht.
00:57:56Und jedes Mal holt ihn diese Anwältin raus.
00:58:00Jetzt nur mal eine Hypothese.
00:58:02Was ist, wenn der Schwiegersohn auch die Lissi Schönhaupt angrauben hat?
00:58:09Der Schwiegersohn erfährt, dass die Lissi nachts alleine die Küche putzen muss.
00:58:13Er besucht sie ihm.
00:58:14Er wird zudringlich.
00:58:16Sie wehrt ab.
00:58:17Und die Sache eskaliert.
00:58:18Ja, möglich.
00:58:20Aber wenn er der Täter ist, wieso ist dann der Eidinger im Gefängnis?
00:58:23Also, über den Eidinger wissen wir, dass er ein cholerischer Küchenchef war.
00:58:29Und dass die Handydaten beweisen, dass er in der Tatnacht im Gasthof war.
00:58:35Aber vielleicht war er auch einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort.
00:58:39Auf jeden Fall gerät er ins Visier der Ermittler.
00:58:41Okay.
00:58:44Die Frau Huber nutzt es aus.
00:58:46Sie ruft ihre Nichte, die Anwältin, auf den Plan.
00:58:49Und die bringen den Eidinger aufgrund der erdrückenden Beweislast dazu,
00:58:56dass der schlussendlich ein Geständnis ablegt.
00:58:58Was sie natürlich auch strafmildernd auswirkt.
00:59:01Ja, und der Eidinger gesteht.
00:59:02Weil er wird zum Bauernopfer.
00:59:04Und der Schwiegersohn, der zieht seinen Kopf aus der Schlinge.
00:59:12Jackpot für den Huber-Clan.
00:59:16Ja, aber das hieße ja dann, dass der Morat bei seiner Zeugenaussage gelogen hat.
00:59:22Ich rede noch mal mit der Frau Grill.
00:59:28Die hat damals ermittelt in dem Fall.
00:59:32Dann fahre ich ins Krankenhaus zu Charlotte.
00:59:34Und frage sie wegen des Bruders.
00:59:36Oskar!
00:59:39Der Schwiegersohn von der Frau Huber?
00:59:42Ja, haben Sie den damals nie am Schirm gehabt?
00:59:46Nicht wirklich.
00:59:47Der Morat hat ausgesagt, dass er den Eidinger in der Tatnacht aus dem Restaurant hat kommen sehen.
00:59:53Blut verschmiert und mit der Tatwaffe.
00:59:55Ja, ich weiß schon.
00:59:57Aber der Morat, der hat doch jahrelang für diese Familie Huber gearbeitet.
01:00:02Der hat praktisch zu dem Familienclan dazugehört.
01:00:06Glaubst du nicht, dass er seine Aussage zugunsten der Huber-Familie etwas modifiziert haben könnte?
01:00:13Also, die Staatsanwaltschaft weiß ich sicher, dass sie einen gerichtsfesten Fall hat.
01:00:16Und der Eidinger, der war dann ja auch geständig.
01:00:18Und somit ist der Fall Geschichte.
01:00:20Ja, aber ich befürchte, dass da noch sehr viel kommen wird.
01:00:24Und es täte mir irgendwie leid, wenn Sie da zum Kollateral schaden würden, Frau Grill.
01:00:38Frau Grill?
01:00:39Philipp Danner war gegen 12 Uhr auf dem Platz.
01:00:42Ja, ungefähr.
01:00:42Genau acht Stunden später, um 20.10 Uhr, ruft der Morat bei seiner Ex-Chefin an.
01:00:52Mathilde Huber.
01:00:55Aha.
01:00:57Wie lange hat das Gespräch dauert?
01:00:59Zwei Minuten.
01:01:01Echt?
01:01:02Der Morat hat die Huber angerufen.
01:01:04Was hat denn die wohl zum Reden gehabt?
01:01:07Was hat denn die wohl zum Reden gehabt?
01:01:07Was hat denn die wohl zum Reden gehabt?
01:01:34Mein Name ist Friedrich Bahner.
01:01:43Ich bin private Ermittlerin.
01:01:45Philipps Freundin bat mich um Hilfe.
01:01:47Wenn Sie mir helfen wollen, melden Sie sich bitte.
01:01:50Es wird Ihnen vielleicht schwerfallen, mir das zu glauben, Herr Daner, aber ich will Ihnen helfen.
01:02:04Was wollten Sie von Alois Morat?
01:02:13Der Morat war Hauptbelastungszeuge in dem Mordprozess gegen den Eidinger, dessen Protégé Sie sind.
01:02:17Hat Herr Eidinger mal mit Ihnen über seine Tat gesprochen oder über den Prozess?
01:02:29Wer hat Sie eigentlich so zugerichtet?
01:02:47Wenn Sie uns mal kurz alleine lassen, würden?
01:03:09Philipp.
01:03:11Ich verspreche Ihnen, dass ich Ihnen helfen werde.
01:03:14Ihre Frau braucht Sie jetzt.
01:03:42Hallo, Charlotte.
01:03:44Wir kennen uns noch nicht.
01:03:52Ich bin die Mathilde Huber.
01:03:54Der Name sagt dir vielleicht was.
01:03:56Sie wollten auf Philly den Job geben in ihrem Restaurant, richtig?
01:04:00Und wie geht's dir?
01:04:03Behandeln sie dich hier anständig.
01:04:05Hast du alles, was du brauchst?
01:04:08Schau mal, das ist für dich ein kleiner Trost.
01:04:12Danke.
01:04:13Danke.
01:04:14Für was denn ein Trost?
01:04:17Und wie geht's deinem Baby?
01:04:18Oh, ihm geht's gut.
01:04:20Danke.
01:04:20Er ist so süß.
01:04:21Ich war gerade eben bei ihm.
01:04:22Und er hat einfach eins, eins, dieselben Augen wie sein Papa.
01:04:26Also der Philly.
01:04:26Da siehst du, der liebe Gott lässt doch so eine reine Seele wie dich nicht im Stich.
01:04:33Ich habe auch eine Tochter.
01:04:38Und dein Enkelkind.
01:04:39Schau mal.
01:04:40Der Elias.
01:04:43Er ist jetzt sieben.
01:04:44Und meine Emilia.
01:04:48Ah, süß.
01:04:52Dein Philipp hat mir von dir erzählt, dass er sich bei uns beworben hat.
01:04:56Ich bin Ihnen so dankbar, dass Sie ihm die Chance gegeben haben.
01:04:59Danke.
01:05:00Ja.
01:05:01Und jetzt?
01:05:04Diese hässliche Drogengeschichte.
01:05:08Charlotte, ich hätte da eine sehr gute Anwältin.
01:05:17Und ich könnte Sie fragen, ob sie nicht Philipps Fall übernehmen möchte.
01:05:20Ähm, danke.
01:05:22Aber er ist unschuldig.
01:05:27Ja, das mag ja sein.
01:05:30Nur wird man ihm glauben.
01:05:32Bei dir Vorgeschichte.
01:05:33Ich weiß aber auch nicht, wie ich sie bezahlen soll.
01:05:37Um die Bezahlung, da mach dir mal keine Sorgen.
01:05:42Aber es wäre wirklich wichtig, dass Philipp sich ab jetzt ruhig verhält.
01:05:48Wenn du ihn das nächste Mal siehst, machst du ihm das klar.
01:05:53Ich verstehe sie nicht.
01:05:56Aber Philipp wird das verstehen.
01:06:00Sag ihm einfach, was ich gesagt habe.
01:06:03Und grüße ihn ganz herzlich von mir.
01:06:24Was hast du der Polizistin erzählt?
01:06:29Was hast du ihm erzählt?
01:06:33Nichts.
01:06:34Ah!
01:06:34Ah!
01:07:04Ah!
01:07:34Untertitelung des ZDF, 2020
01:08:04Untertitelung des ZDF, 2020
01:08:34Untertitelung des ZDF, 2020
01:09:04Untertitelung des ZDF, 2020
01:09:34Untertitelung des ZDF, 2020
01:10:04Untertitelung des ZDF, 2020
01:10:35Ich habe ja auch eine Tochter und als Mutter, da fühlt man sich für sein Kind verantwortlich
01:10:40Aber irgendwann werden die Kinder erwachsen und dann muss man sie ziehen lassen
01:10:44Und ich habe immer noch nicht aufgehört, mich in ihr Leben einzumischen
01:10:55Und ich habe mir ein paar ziemliche Entgleisungen erlaubt
01:11:01Und was wollen Sie mir jetzt damit sagen?
01:11:04Vielleicht denkt deine Mutter, dass der Philipp kein guter Vater ist
01:11:12Was soll denn das alles?
01:11:13Dass er euch ins Unglück stützen wird
01:11:15Was seien denn sie überhaupt?
01:11:18Die Drogen, die wurden dem Philipp nicht einfach nur untergeschoben, die hat jemand im Laden in seine Jacke genäht
01:11:23Jemand hat den Saum seiner Jacke aufgetrennt, die Drogen reingetan und wieder zugenäht
01:11:28Während ihr oben in der Wohnung wart
01:11:29So ein paar flotte, professionelle Stiche
01:11:34Das fällt doch voll in ihr Fach
01:11:36Das ist doch alles Unsinn
01:11:38Charlie
01:11:39Das glaubst du doch nicht, oder?
01:11:41Die Frage ist nur, woher die Drogen kann
01:11:46Hat dein Bruder die besorgt?
01:11:51Stimmt das, Mama?
01:11:55Ich schwöre dir, wenn du jetzt wächst, packe ich meinen Sohn und du siehst uns nie wieder
01:12:00Unbekannte Anrufe
01:12:17Geh ran
01:12:18Hallo
01:12:20Sie ist hier bei mir
01:12:23Herr Eidinger
01:12:26Ich rate Ihnen zu einer Selbstanzeige
01:12:30Das wirkt sich strafmildernd aus
01:12:32Warum sollte ich Ihnen trauen?
01:12:47Wie wär's damit?
01:12:49Ich hab gerade rausgefunden, wer dem Philipp die Drogen untergeschoben hat
01:12:51Und zwar?
01:12:54Die Mutter seiner Verlobten
01:12:55Sie haben gesagt, Sie können dem Philipp helfen
01:13:00Ja
01:13:01Und vielleicht sogar Ihnen
01:13:03Was wollte der Philipp bei dem Murat?
01:13:09Ich bin kein Mörder
01:13:10Und ich wollte, dass der Philipp das weiß
01:13:14Der Murat
01:13:17Hat zugegeben, dass er vor Gericht gelogen hat
01:13:20Ernsthaft?
01:13:22Und das hat er Ihrem Schützling verraten?
01:13:24Ja
01:13:25Hat der Murat auch verraten, warum er gelogen hat?
01:13:28Und für wen?
01:13:29Na dann nein
01:13:30Wer weiß noch davon?
01:13:32Ich hab niemandem hier drin auch nur irgendwas von der Sache erzählt
01:13:34Ich bin kein Mörder
01:13:44gleich
01:13:45was mein's
01:13:47shut
01:13:49Wir wissen jetzt, wer ihm die Drogen untergeschoben hat.
01:14:19Okay.
01:14:20Und, war's der Bruder?
01:14:21Fast.
01:14:22Die Mutter.
01:14:23Also zusammen mit dem Bruder.
01:14:25Sie hat eben gestanden.
01:14:26Und was machen wir jetzt mit dem Morat?
01:14:30Der Fall wirft noch ein paar Fragen auf.
01:14:37Ich weiß nicht, ich hab das Gefühl, wir sollten diese Suizid-These noch einmal überprüfen.
01:14:42Gut.
01:14:43Treffen wir uns beim Fußballplatz?
01:14:45Passt.
01:14:46Komm.
01:14:49Jetzt bin ich gespannt.
01:14:56Der Eidinger hat erzählt, dass der Philipp sich bei ihm revanchieren wollte, weil er ihm eine
01:15:13Stelle besorgt hat.
01:15:14Der Philipp fährt hierher zu Morat, will ihn mit seinen Lügen vor Gericht konfrontieren
01:15:21und er möchte, dass er seine Aussage widerruft.
01:15:23Kurz danach ruft der Morat die Huber an.
01:15:27Sagt wer?
01:15:28Hauptkommissarin Grill.
01:15:29Die Huber checkt.
01:15:30Okay, mein Zeuge ist ein Wackelkandidat, der könnte wieder rufen, Alarmstufe Rot.
01:15:37Und dann fährt die Huber hierher.
01:15:39Sagt wer?
01:15:40Das hat mir ein Vögelchen gezwitschert.
01:15:42Habe ich auf ihrem Auto gefunden.
01:15:47Die Huber war im Krankenhaus und hat Charlotte gedroht.
01:15:49Okay, These.
01:15:50Der Morat, der kommt da rein, er holt sie nicht mehr aus.
01:16:06Er fühlt sich schuldig.
01:16:07Setzt sie her, sauft sie an, schlaft irgendwann ein.
01:16:21Hängt da, wehrlos wie ein Baby.
01:16:27Luba kommt, findet ein Seil, wirft es über den Balken, macht eine Schlinge und legt sie
01:16:38ihm um.
01:16:39Aha, stimmt.
01:16:51Legt ihm die Schlinge um.
01:16:57Und zieht.
01:17:09Nee, nee.
01:17:10Die Huber wird das unmöglich geschafft haben.
01:17:12Der Typ war 90 Kilo schwer.
01:17:22Küchenschuss!
01:17:24Heidinger!
01:17:25Hey!
01:17:26Komm, was ist los?
01:17:27Hey!
01:17:28Komm, was ist los?
01:17:33Hey!
01:17:34Du Fickscher, Mann!
01:17:35Du Fickscher, Kaltmaja!
01:17:51Du kleiner Fickscher!
01:17:55Ach, Wichser, Kaltmeier!
01:17:57Kleiner Wichser!
01:18:09Kettenschmierer hier, Kettenschmierer da.
01:18:18Okay, pass auf.
01:18:24Ah!
01:18:54Ah!
01:19:01Der perfekte Mord.
01:19:03Und irgendwann ist das Teil gerissen.
01:19:06Und wenn jetzt noch die Handydaten beweisen, dass Frau Huber zum Tatzeitpunkt hier war,
01:19:11dann reicht das für einen schönen Indizienprozess.
01:19:14Das hat mir mein Papa geschenkt, als ich 14 war.
01:19:29Ja.
01:19:31Was hört der Morat, wenn er da sitzt?
01:19:34Melancholisch, angesoffen.
01:19:41Wer die Liste Schönhaupt umgebracht hat, das hat er mit in sein Grab genommen.
01:19:44Können Sie fixen auf meine Puppe?
01:19:48Jetzt geht's.
01:19:49Mein Name ist Morat.
01:19:51Hallo ist Morat.
01:19:53Ich hab ein bisschen was drüben.
01:19:55Aber ich weiß schon noch, was ich sag.
01:19:57Ich hab kein Wetter drauf aber telefoniert.
01:19:59Ich hab kein Wetter drauf aber telefoniert.
01:20:03Mein Lager, die auch getobt.
01:20:06Wie ein Furie.
01:20:08Ich nimm das jetzt auf, weil der ein Traum ist.
01:20:11Sogar das, wen schwingt, der mich umbringt.
01:20:16Hast du den Philipp gesteckt?
01:20:18Dass ihm und seiner Familie was passiert, wenn er seinen Auge nicht hält?
01:20:21Von wem kam das Kaltmeier?
01:20:25Von wem?
01:20:26Von der Huber.
01:20:27Die Huber hat's mir aufgefallen.
01:20:31Ich hab seinerzeit vor Gericht gelogen.
01:20:36Der Jedi, der ist kein Mörder.
01:20:40Die Wahrheit.
01:20:45Die Kassette.
01:20:48Frau Huber, seid's nicht so deppert.
01:20:52Der wird's bald.
01:21:02Die andere auch.
01:21:14Der los.
01:21:17Und jetzt auf den Tisch.
01:21:21Zurück.
01:21:26Zurück.
01:21:28Bis zur Wand.
01:21:51Das ist mein Arbeitsplatz.
01:21:52Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:21:54Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:21:55Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:21:56Äh, Frau Grill kennst du schon?
01:21:57Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:21:58Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:21:59Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:00Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:01Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:02Ja.
01:22:03Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:04Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:05Ja.
01:22:06Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:07Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:09Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:11Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:14Ja.
01:22:15Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:16Ja.
01:22:17Ja, das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:18Ja, ja.
01:22:19Das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:20Das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:21Das ist mein Arbeitsplatz.
01:22:22Ja.
01:22:23Herr Sanktl, Ferdinand.
01:22:24Fälle aller Art.
01:22:25Überall in Urlaub.
01:22:26Schön.
01:22:27Ich würde jetzt gerne meine Mandantin sprechen.
01:22:34Okay, ja, ich zeig dir das Verhörzimmer. Komm.
01:22:43Schön.
01:22:45Ach, Tamara.
01:22:47Ich wäre jetzt gerne mit meiner Klientin allein.
01:22:51Das ist jetzt natürlich ein bisschen eine unglückliche Konstellation mit Frau Dr. Ziklinski und mir.
01:22:56Aber wo die Liebe hinfällt.
01:23:02Mathilde, lass gut sein.
01:23:12Ich habe alles vorbereitet.
01:23:14Von wann?
01:23:22Der Edi, der ist kein Mörder.
01:23:26Die Wahrheit ist, dass die Lisse und der Obertoni was miteinander gehabt haben.
01:23:33Und das muss seine Frau, also die Emilia, herausgehört haben.
01:23:37Weil in der Nacht, da habe ich aus dem Restaurant eine Geschrohe gehört.
01:23:42Und das waren die Emilia und die Lisse.
01:23:44Und ich habe ihn auch gesehen, wie die Emilia aus der Küche rausgekommen ist,
01:23:48Blut überströmt mit einem Messer in der Hand.
01:23:56Ich habe natürlich sofort nach der Lisse geschaut.
01:23:59Aber die, die war maustod.
01:24:05Da hat es überhaupt gar keinen Zweifel nicht gegeben.
01:24:08Auf einmal steht die Frau Ober neben mir.
01:24:11Und sagt, dass ich mir ihrem Enkel nicht die Mutter wegnehmen darf.
01:24:16Und ihre nette Tochter, die Oberin, die war allerweil gut zu mir.
01:24:24Aber die kann einem schon auch richtig Angst machen.
01:24:28Und darum habe ich bei der Polizei gesagt, dass ich ihn eh nicht gesehen habe.
01:24:31Dass ich gesehen habe, wie er aus der Küche gekommen ist, mit einem Messer in der Hand.
01:24:34Herr im Himmel, sei meiner armen Seele gnädig.
01:24:38Ich hätte mich niemals auf dich einlassen sollen.
01:24:40Das sagst du ausgerechnet, du.
01:24:43Wäre dir doch alles gefallen, was doch dein Rand nie vollgekriegt von meinem ganzen Geld.
01:25:08Hallo Mia.
01:25:28Sehr gut.
01:25:29Weiter so.
01:25:31Ich weiß, ich habe Scheiße gebaut.
01:25:33Vielleicht nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
01:25:35Also so, liebe Mia, es ist schon eine Weile her, dass ich dir geschrieben habe.
01:25:44Und jetzt bist du aus meinem Leben fast völlig verschwunden und daran bin ich nicht ganz unschuldig.
01:25:54Also klar, du bist erwachsen, das ist sowieso.
01:25:57Und du musst dir deinen Weg gehen.
01:25:59Aber die ganzen letzten Jahre sind wir jeden Schritt zusammengegangen.
01:26:02Wir sind gemeinsam durch die Hölle gegangen.
01:26:06Wir sind gemeinsam nach Passau gegangen.
01:26:07Okay, nach Passau gegangen.
01:26:11Und jetzt?
01:26:12Go with the flow.
01:26:14Frau Bader, und ehrlich sein.
01:26:15Ich weiß, Mütter tun manchmal Sachen, die sie besser nicht tun sollten.
01:26:25Und ich weiß, dass ich manchmal deine Grenzen verletzt habe.
01:26:29Aber bei allem, was ich getan habe, ging es mir immer darum, dich zu beschützen.
01:26:36Dabei habe ich es leider manchmal übertrieben.
01:26:45Und dafür will ich mich bei dir aus tiefstem Herzen entschuldigen.
01:26:52Es tut mir leid.
01:26:53Ich habe das Gefühl, dich langsam zu verlieren.
01:27:00Und das will ich nicht.
01:27:02Aber ich möchte das ändern und ich arbeite an mir.
01:27:06Das verspreche ich dir hiermit schriftlich.
01:27:10Weil ich will, dass zwischen uns alles wieder so wird wie früher.
01:27:15Nein, anders.
01:27:18Besser.
01:27:18Ich bin recht stolz auf Sie, Frau Bader.
01:27:48Ich bin recht stolz auf Sie, Frau Bader.
01:28:18Ich bin recht stolz auf Sie, Frau Bader.