Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Monaten

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:00:00Ich kenne alle eure kleinen Intrigen hier.
00:00:17Die ganzen schmutzigen Geheimnisse, der ganze Dreck, der hier unter den Teppich gekehrt wird.
00:00:21Aber ich weiß mehr, als ihr denkt.
00:00:24Also tut nicht so, als seien wir hier alle eine große Familie.
00:00:27Zur Hölle mit euch allen. Wirklich.
00:00:40Hallo?
00:00:40Tu?
00:00:41Tu?
00:00:42Tu?
00:00:43Tja.
00:01:02Laut Paula Roth nennen sie sich die Ewigen.
00:01:12Fünf auf diesem Foto sind bereits tot. Zwei von ihnen wurden vor kurzem ermordet. Alexander Roth, vergiftet mit Methanol.
00:01:20Und Heike Wersch, Roths Vorgängerin, die eine Woche zuvor erschlagen wurde.
00:01:26Beide haben für den Winterscheidt Verlag gearbeitet. Stellt sich die Frage, ob die Morde mit dem Verlag zu tun haben.
00:01:33Karl Winterscheidt, der neue Verleger, hat Heike Wersch entlassen. Daraufhin hat sie alles unternommen, um dem Verlag und ihm zu schaden.
00:01:40Er war auch dabei, als Paula Roth dem Krankenhaus gesagt hat, dass sie die Intrigen und die schmutzigen Geheimnisse der Ewigen kennt.
00:01:49Wir müssen herausbekommen, was sie damit gemeint hat.
00:02:07Hey.
00:02:10Hör zu.
00:02:16Ich hab das nur so gesagt.
00:02:21Alexander, Alex.
00:02:25Alexander hat mir keine Geheimnisse erzählt.
00:02:33Und wichtige Unterlagen, die würde der bestimmt nicht hier verstehen.
00:02:36Ich habe das nur so gesagt.
00:03:06Untertitelung. BR 2018
00:03:36Guten Morgen, Herr Winterscheid.
00:03:47Guten Morgen.
00:03:48Wie gesagt, ich bin durch mit dem Manuskript und wollte Sie fragen, ob Sie jetzt vielleicht Zeit haben.
00:03:52Äh, ich...
00:03:54Dann wissen Sie, was Sie haben recht. Ich habe Ihnen das Manuskript gegeben, dann soll ich mir auch die Zeit nehmen, Ihre Meinung anzuhören.
00:04:06Das Manuskript ist gut. Sogar sehr gut. Sehr schade, dass Ihre Mutter es nicht beendet hat.
00:04:21Wenn meine Mutter es auch geschrieben hat. Nicht beendet?
00:04:24Auf Seite 134 ist Schluss. Mitten in der Handlung.
00:04:28Und wovon handelt es?
00:04:29Nach dem, was Sie mir erzählt haben, scheint die ganze Geschichte autobiografische Züge zu tragen.
00:04:38Ein junger Verlegersohn fährt mit seiner Clique nach Noir-Mautier und ertrinkt.
00:04:44Nachdem er betrunken von einem Felsen gestürzt ist.
00:04:47Ha.
00:04:47Eine junge Studentin, die neu in dieser Clique ist, vermutet, dass mit dem Tod des Verlegersohns etwas nicht stimmt und dass die gesamte Clique die Wahrheit verschweigt, weil eine Mordermittlung ihrer Karriere schaden würde.
00:05:00Sie erfinden eine Lügengeschichte, die sie den Eltern des Verstorbenen erzählen.
00:05:08Wenn das autobiografisch...
00:05:10Mein Cousin Götz ist damals tatsächlich 1993 auf Noir-Mautier betrunken von einem Felsen gestürzt und ertrunken.
00:05:21Meine Mutter war auch da.
00:05:24Genauso mein Vater, Götz' Onkel, den sie dann kurz danach geheiratet hat.
00:05:37Sie hat sich das Leben genommen, da war ich gerade mal sechs Jahre alt.
00:05:40Kurz vor meinem ersten Schultag.
00:05:46Nach dem Tod meines Vaters ist sie depressiv geworden.
00:05:48Eines Abends ist sie einfach vom Balkon unserer Wohnung im fünften Stock gesprungen.
00:05:58Und war sofort tot.
00:06:01Hat nicht mal einen Abschiedsbrief hinterlassen.
00:06:03Das tut mir sehr leid.
00:06:12Ach, ist lange her.
00:06:17Wussten Sie, dass Ihre Mutter geschrieben hat?
00:06:19Nein.
00:06:21Ich muss vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben.
00:06:23Das war keine Mühe.
00:06:25Wie gesagt, das Buch ist sehr gut.
00:06:28Sie sollten es lesen.
00:06:29Ja, ja.
00:06:30Später.
00:06:32Vielleicht.
00:06:32Ich bin echt.
00:06:33Ich bin echt.
00:06:34Ich bin echt.
00:06:37Ich bin echt super.
00:06:37Das war's für heute.
00:07:07Oh mein Gott!
00:07:28Nikola, kann ich dich kurz sprechen?
00:07:30Ja.
00:07:33Du weißt ja, dass Cosima Leberkrebs hat.
00:07:35Ja, klar.
00:07:37Wie geht's dir denn?
00:07:38Nicht gut.
00:07:39Sie braucht dringend eine Leberspende.
00:07:41Und du hast jetzt rausgestellt, dass ich als passender Spender in Frage komme.
00:07:45Wir müssen natürlich noch warten.
00:07:47Hallo Sander, hier Kripo Hofheim.
00:07:49Ich bin auf der Suche nach Paula Roth. Können Sie mir weiterhelfen?
00:07:52Und nach der OP werde ich für eine Weile ausfallen.
00:07:54Aber ich habe mit Pia schon gesprochen, dass sie...
00:07:57Krögers Leute haben die geschredderten Papiere, die ihr in Alexander Roths Büro gefunden habt, wieder zusammengesetzt.
00:08:03Ich weiß, was du 1993 getan hast und du weißt es auch.
00:08:091993?
00:08:11Das ist wie das Gruppenfoto.
00:08:13Es gibt noch zwei Kopien von handbeschriebener Seiten, die sich wie Teile eines Tagebuchs lesen.
00:08:17Ich habe jemanden im Sender erreicht. Paula Roth sollte heute zu einer Redaktionssitzung kommen, ist nicht erschienen, ohne sich zu entschuldigen.
00:08:26Wir fahren zu ihr.
00:08:28Ja, mach das und über das andere reden wir noch.
00:08:32Ja.
00:08:33Ja.
00:08:35Ja.
00:08:36Ja.
00:08:37Ja.
00:08:38Ja.
00:08:39Ja.
00:08:40Ja.
00:08:41Wurmure muss das!
00:08:43Ja.
00:08:44Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
00:09:14Ich meine, bist du dir ganz sicher?
00:09:22Es ist Cosimas einzige Chance.
00:09:24Und was ist, wenn was schief geht?
00:09:27Dann verliert Sophia vielleicht beide Eltern.
00:09:32Tut mir leid.
00:09:33Gib mir nichts an.
00:09:36Ich finde es schön, wenn du dich um mich sorgst.
00:09:40Du bist halt meine einzig wahre Freundin.
00:09:44Ich will nichts an.
00:09:46Ich bin ganz sicher.
00:09:50Oh, oh, oh!
00:09:52Oh, oh!
00:09:53Oh, oh, oh!
00:09:55Oh, oh, oh.
00:10:25Oh, oh, oh.
00:10:55UNTERTITELUNG
00:11:16Polizei!
00:11:25UNTERTITELUNG
00:11:55UNTERTITELUNG
00:12:21MAN!
00:12:25UNTERTITELUNG
00:12:55UNTERTITELUNG
00:12:57UNTERTITELUNG
00:12:59UNTERTITELUNG
00:13:01UNTERTITELUNG
00:13:03Musik
00:13:33Hallo, Professor Kirchhoff. Tut mir leid, Sie zu stören, aber ich habe da eine Frage an Sie.
00:13:53Gibt es bei Selbstmord eigentlich auch eine gerichtliche Untersuchung?
00:13:57Ja, wenn es die zuständige Staatsanwaltschaft anordnet.
00:14:00Und das ist meist nur der Fall, wenn die Umstände zweifelhaft sind.
00:14:04Gibt es einen konkreten Grund für Ihre Frage?
00:14:07Ja, es geht um eine Sache, auf die ich zufällig gestoßen bin.
00:14:14Eine Frau, die sich vor mehr als 20 Jahren das Leben genommen hat.
00:14:21Aber mir sind Zweifel überkommen, ob es wirklich Suizid war.
00:14:26Ja, und warum?
00:14:27Ja, das ist so ein Gefühl. Ich weiß nicht, vielleicht ist das total Quatsch.
00:14:33Nein, nein, das ist kein Quatsch. Oft haben Polizisten nur so ein Gefühl. Man könnte es auch Instinkt nennen.
00:14:39Wie lange müssen denn Ermittlungsunterlagen aufbewahrt werden?
00:14:42In der Regel werden Unterlagen in Leichensachen 30 Jahre bei der Staatsanwaltschaft aufgehoben.
00:14:47Wenn Sie mir den Namen der Person sagen, sehe ich mir das gern mal an.
00:14:49Ja, die Sache ist ein bisschen heikel. Es geht um die Mutter meines Chefs, Katharina Winterscheid.
00:14:59Herr Kirchhoff?
00:15:01Ich bin gleich da.
00:15:03Hören Sie, ich muss gerade weg. Aber ich könnte von unterwegs erst mal klären, ob wir die rechtsmedizinischen Unterlagen überhaupt noch in unserem Archiv haben.
00:15:11Das wäre ein erster Schritt, bevor ich bei der Staatsanwaltschaft nachhake.
00:15:13Ja, gerne.
00:15:16Kommen Sie doch einfach hier vorbei, wenn Sie Feierabend machen. Vielleicht habe ich dann schon was für Sie.
00:15:22Ja, wunderbar. Vielen Dank.
00:15:23Wir sind jetzt mit der Befragung fast durch, aber niemand aus dem näheren Umfeld des Verlags hat im Grunde ein belastbares Alibi für die Tatzeit.
00:15:50Wenn wir nur ein paar Minuten früher dran gewesen wären.
00:15:57Ja, wenn, wenn, wenn, wenn.
00:16:06Ich weiß, was du getan hast und du weißt es auch.
00:16:13Ich denke, wir können davon ausgehen, dass all unsere Morde mit dem zu tun haben, was damals passiert ist.
00:16:17Ich habe die Tagebuchseiten ja gelesen. Also der Text stammt von einer Frau, die neu in der Clique war und die mit jemandem zusammen war, der John hieß.
00:16:24Das kann eigentlich nur Katharina Winterscheidt gewesen sein. Die Mutter von Karl.
00:16:29Ja. Ich habe euch die interessantesten Stellen mal markiert, ja?
00:16:32Danke.
00:16:32Frankfurt, 12. August 1993.
00:16:40Gestern war Götz Beerdigung. Es war der blanke Horror. Ich wünschte, ich wäre nicht hingegangen.
00:16:44Natürlich hat keiner den trauenden Eltern verraten, dass Götz die ganze Clique am Abend vor seinem Tod rausgeworfen hat.
00:16:52Dass er ihnen gesagt hat, dass er nichts mehr mit ihnen zu tun haben will.
00:16:56Das weiß ich von Stefan, aber der hält auch feige den Mund. Ich hätte große Lust, den Eltern von Götz die Wahrheit über ihn und Stefan zu sagen, aber sie würden mir sowieso nicht glauben.
00:17:08Sie hassen mich, weil sie glauben, dass ich Götz das Herz gebrochen habe.
00:17:14Sie ahnen nicht, dass ich nur seine Tarnung war, damit nicht rauskommt, was zwischen ihm und Stefan gelaufen ist.
00:17:21Soll das die Lüge gewesen sein, auf die Alexander Roth seine Karriere aufgebaut hat?
00:17:29Hat er sich deswegen unwürdig gefühlt, weil er den alten Winterscheid verschwiegen hat, dass ihr Sohn Götz eine homosexuelle Beziehung hatte?
00:17:37Nee.
00:17:38Denke ich auch.
00:17:40Es muss irgendetwas sein, von dem sich der Täter existenziell bedroht fühlt.
00:17:47Schaut mal hier.
00:17:49Was ist das?
00:17:50Ah, das sind die Fotos der Sachen, die Krüger noch im Haus von Heike Wersch gefunden hat.
00:17:57Das sind das T-Shirt und die Brille, die Götz Winterscheid auf dem Gruppenfoto trägt.
00:18:02Und auf dem T-Shirt ist Blut.
00:18:05Doch, hat Heike Wersch da so lange aufgehoben?
00:18:11Als Beweis.
00:18:12Gehen wir davon aus, dass Götz Winterscheid nicht infolge eines Unfalls, sondern infolge einer Auseinandersetzung von der Klippe gestürzt ist.
00:18:24Und die anderen Ewigen haben's gewusst und bewusst verschwiegen.
00:18:30Dann hätten tatsächlich alle auf dem Foto ihr Leben auf einer Lüge aufgebaut.
00:18:34Ja.
00:18:35Und das ist ein Geheimnis, das man um jeden Preis hüten müsste, weil Mord nicht verjährt.
00:18:40Wir müssen die Akten der französischen Behörden anfordern.
00:18:43Unbedingt.
00:18:45Lass uns auch nochmal mit Stefan Fink und Maria Hauschel sprechen.
00:18:48Ja.
00:18:48Die Kollegen waren am Bankschließrach von Heike Wersch. Wisst ihr, was drin war?
00:18:54Neben jeder Menge Unterlagen auch ihr Testament.
00:18:58Und wem hat sie ihr gesamtes Vermögen vermacht?
00:19:01Waldemar Bär.
00:19:05Der hat gestern nicht gerade gut von dir gesprochen.
00:19:18Wir würden sehr gern mit Herrn Bär sprechen. Wissen Sie vielleicht, wo er ist?
00:19:46Tut mir leid, dass Sie extra dafür hier rausgekommen sind.
00:19:48Herr Bär ist noch für uns unterwegs. Vielleicht hätten Sie vorher anrufen sollen.
00:19:54Nach unseren Informationen waren Sie und Ihr Mann an dem Abend, als Heike Wersch ermordet wurde, mit Herrn Bär bei einer Lesung in Frankfurt.
00:20:01War Herr Bär die ganze Zeit mit Ihnen zusammen?
00:20:04Nein. Wenn er uns zu solchen Veranstaltungen fährt, wartet er entweder im Wagen oder es sucht sich was in der Nähe.
00:20:10Es gibt noch etwas, über das wir gern mit Ihnen sprechen wollen.
00:20:13Ja.
00:20:13Alexander Roth hat kurz vor seinem Tod etwas bekommen, das für uns aussieht wie ein Erpresser schreiben.
00:20:20Auf einem Blatt steht, ich weiß, was du 1993 getan hast und du weißt es auch.
00:20:25Dazu gehören zwei Seiten, die sich lesen, wie der Auszug aus einem Tagebuch.
00:20:28Darin wird angedeutet, dass ihr Sohn Götz damals ein Verhältnis mit Stefan Fink hatte.
00:20:33Das ist absolut lächerlich. Unser Sohn war nicht homosexuell. Wer soll das geschrieben haben?
00:20:40Offenbar stand der Text von Ihrer Schwägerin Katharina. Sie schreibt, dass sie davon wusste und die beiden gedeckt hat.
00:20:46Das ist gelogen. Stefan ist seit fast 30 Jahren mit unserer Tochter verheiratet. Sie haben Kinder.
00:20:53Was fällt Ihnen ein, so etwas zu behaupten?
00:20:56Und unser Sohn Götz war damals mit Katharina zusammen.
00:21:00Erst hat sie ihm völlig den Kopf verdreht, dann hat sie ihn einfach fallen lassen, hat sich meinen Schwager John geangelt.
00:21:06Der Arme Götz hat sich sinnlos betrunken. Als sie mit ihm Schluss gemacht hat, deshalb ist er auch gestürzt.
00:21:13Woher wissen Sie, dass alles so genau das Ganze ist doch auf Nurmouti passiert?
00:21:17Götz' Freunde haben es uns erzählt.
00:21:18Es gibt Hinweise, dass bei dem Tod Ihres Sohnes offenbar nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
00:21:36Das ist seine Brille.
00:21:43Und sein T-Shirt.
00:21:44Jetzt ist es sein Blut.
00:21:50Genau das wollen wir feststellen.
00:21:53Dafür müssen wir ein DNA-Abgleich machen.
00:21:56Haben Sie vielleicht irgendwas von Ihrem Sohn, was uns da helfen könnte?
00:22:02Ja, ich habe eine Kiste mit Babysachen aufgehoben.
00:22:07Und da ist auch eine kleine Locke.
00:22:14Ja?
00:22:25Was?
00:22:26Wieso das?
00:22:29Ja.
00:22:31Danke.
00:22:32Das war Kröger.
00:22:41Das Blut auf dem T-Shirt ist nicht von Götz Winterscheid.
00:22:44Woher will er das wissen?
00:22:46Wir bringen ihm doch gerade das Material für den DNA-Abgleich.
00:22:49Weil er die DNA bereits kennt.
00:22:51Das Blut stammt von Alexander Roth.
00:22:52Warum sollte Heike Wärschen T-Shirt von Götz Winterscheid aufheben, auf dem sich das Blut von Alexander Roth befindet?
00:23:03Um ihn zu erpressen?
00:23:05Oder fällt dir ein anderer Grund ein?
00:23:07Er, war die
00:23:13ein buenaOTischer judgmental?
00:23:15Er langs quiero.
00:23:17Vielleicht geht's in jederzeit.
00:23:20Ich rufe noch mal ein Achtziger.
00:23:42Danke.
00:23:44Das jetzt nicht.
00:23:46Und wie wird das Fotoshooting?
00:23:52Sehr gut.
00:23:54Hallo.
00:23:56Ist gut, komm weg.
00:23:58Danke, dass Sie mir das Manuskript hingelegt haben.
00:24:00Ich habe angefangen zu lesen.
00:24:04Dass meine Mutter Romane geschrieben hat, das habe ich nicht gewusst.
00:24:06Aber ich kann mich noch sehr gut an das Klackern der Schreibmaschine erinnern.
00:24:10Ich dachte nur, das gehört zu Ihrer Arbeit.
00:24:12Ich weiß noch genau, wie sich das angefühlt hat.
00:24:14Der ganze T-Shirt vibriert von dem Klack, Klack, Klack, Klack.
00:24:18Die Katze hat das auch sehr gemocht.
00:24:20Sie hatten eine Katze?
00:24:22Mhm.
00:24:23War sie zufällig schwarz mit weißen Pfoten und hieß Flair des Hell?
00:24:27Ja.
00:24:29Woher wissen Sie das?
00:24:31Die kommt im hinteren Teil des Manuskripts vor.
00:24:33Das ist irgendwie komisch.
00:24:37Mich erinnert es an etwas, aber ich komme einfach nicht drauf.
00:24:40Frau Bemora, kommen Sie mal bitte.
00:24:42Entschuldigen Sie.
00:24:43Ich bitte.
00:24:44Natürlich.
00:24:45Was denken Sie?
00:24:46Wunderbar.
00:24:47Ich finde es schon wirklich sehr gut.
00:24:48Ich würde nur gerne noch eine Variation ausprobieren und dann am besten.
00:24:53Frau Horschild, guten Tag.
00:24:54Guten Tag.
00:24:55Hallo.
00:24:56Ihr Kaffee ist gar nicht so schlecht.
00:24:57Freut mich.
00:24:58Wie war das eigentlich mit Götz Winterscheid und Stefan Fink?
00:25:00Ich hatte mir schon gedacht, dass Sie mich irgendwann mal dazu befragen werden.
00:25:02Dann wäre es gut gewesen, uns gleich zu reden.
00:25:03Dann wäre es gut gewesen, uns gleich zu reden.
00:25:05Oh nein.
00:25:06Pfie.
00:25:07Und da kann ich sie sich nach mir nehmen.
00:25:08Ich hoffe, dass ich mich halt nicht mehr tun.
00:25:09Ich habe einmal jeden Tag.
00:25:10Schönen Tag.
00:25:11Frau Horschild, guten Tag.
00:25:12Guten Tag.
00:25:13Ach, hallo.
00:25:14Ihr Kaffee ist gar nicht so schlecht.
00:25:16Freut mich.
00:25:17Wie war das eigentlich mit Götz Winterscheid und Stefan Fink?
00:25:25Ich hatte mir schon gedacht, dass Sie mich irgendwann mal dazu befragen werden.
00:25:28Dann wäre es gut gewesen, uns gleich davon zu erzählen.
00:25:31Auch einen?
00:25:32Auch einen?
00:25:33Nee, danke.
00:25:34Jemand hat Alexander Roth kurz vor seinem Tod einen anonymen Brief geschickt, in dem
00:25:39es darum ging.
00:25:40Haben Sie auch so was bekommen?
00:25:42Ja.
00:25:43In dem Brief stand, ich weiß, was du 1993 getan hast.
00:25:49Was haben Sie getan?
00:25:53Wir haben Götz' Eltern verschwiegen, warum er sich damals betrunken hat und wir haben
00:26:01Katharina, der Mutter von Karl Winterscheidt, die Schuld dafür gegeben.
00:26:05Ach kommen Sie, Roth bekommt einen Erpresserbrief und muss dann sterben.
00:26:10Ihr Leben könnte auch in Gefahr sein.
00:26:12Da ging es doch um mehr.
00:26:14Hat es was damit zu tun?
00:26:16Das haben wir im Haus von Heike Wersch gefunden.
00:26:20Wir wissen inzwischen, dass das Blut von Alexander Roth stammt.
00:26:24Warum hat Heike Wersch die Sachen aufgehoben?
00:26:26Hat sie damit Alexander Roth erpresst?
00:26:28Was ist wirklich mit Götz Winterscheidt passiert?
00:26:31Es war kein Unfall und es war auch kein Selbstmord.
00:26:37Götz hatte wieder die ganze Clique zu sich eingeladen, obwohl ihm dieses ständige Gerede
00:26:48über Literatur und die Wichtigtuerei von Heike und Alex nur mehr auf die Nerven ging.
00:26:53ihm war sehr bewusst, dass wir nur durch ihn und seine Familie diesen exklusiven Zugang
00:27:00zur Literaturszene in Frankfurt hatten und dass wir deshalb wie die Kletten an ihm klebten.
00:27:06Und das störte ihn mehr und mehr.
00:27:10Und an diesem Abend eskalierte das und kam zu einem schrecklichen Streit.
00:27:16Und Götz schrie uns an, er wolle nichts mehr mit uns zu tun haben, wir sollten verschwinden
00:27:21und wir sollten uns fern von ihm und seiner Familie halten.
00:27:25Er ist vollkommen ausgerastet, obwohl er einfach nur frustriert war, weil Stefan sich von ihm
00:27:33getrennt hatte kurz vorher.
00:27:35Und dann ist Götz einfach gegangen.
00:27:40Ich hatte eigentlich überlegt abzureisen, aber als er dann nicht kam, bin ich raus um ihn zu suchen
00:27:48und da sah ich, wie Heike und Alex schon unterwegs waren zu ihm.
00:27:51Er saß oben auf dem Felsen, seinem Lieblingsplatz, trank Wein, schaute ihn aus aufs Meer.
00:27:59Alex fing an, ihn zu beschimpfen und dann rangelten die beiden miteinander.
00:28:08Heike blieb etwas entfernt und erst als Alex auf die Brille von Götz getreten ist, hörten
00:28:18sie auf mit dem Gerangel und ich dachte schon, es wäre vorbei.
00:28:22Aber dann, wie aus dem Nichts, ist Alex auf ihn zu und gab ihm einen gezielten Stoß.
00:28:29Nein!
00:28:51Wussten Alexander Roth und Heike Wersch, dass sie das Ganze beobachtet haben?
00:28:57Nein.
00:28:58Warum haben Sie bei der polizeilichen Untersuchung nicht erzählt, was Sie gesehen haben?
00:29:03Das waren meine Freunde.
00:29:08Außerdem hätte es Götz nicht wieder lebendig gemacht.
00:29:13Sie müssen das verstehen.
00:29:14Wir waren jung, wir waren ehrgeizig und obwohl wir noch studierten, gingen wir auf Partys
00:29:20mit berühmten Schriftstellern.
00:29:21Wir waren Teil von etwas Großem und das hätte mir verloren, wenn es zu einer Mordermittlung
00:29:28gekommen wäre.
00:29:29Also gaben Sie Katharina die Schuld, die offiziell Götzgeliebte war und…
00:29:36Ich habe geschwiegen.
00:29:38Warum sollte ich für etwas leiden, was Heike und Alex getan haben?
00:29:44Bekomme ich deswegen jetzt Probleme?
00:29:45In Deutschland hätten Sie sich wegen Strafvereitelung nach § 258 strafbar gemacht, aber das wäre
00:30:02längst verjährt.
00:30:03In Frankreich ist es sicher auch so.
00:30:06Haben Sie eine Idee, wer Ihnen und Alexandro diese Briefe geschickt haben könnte?
00:30:11Nein, leider nicht.
00:30:12Und wer die alten Tagebücher von Katharina Winterscheidt hat?
00:30:17Wir brauchen in jedem Fall die Tagebuchseiten, die Sie bekommen haben.
00:30:22Ja.
00:30:42Herr Fink, wir wissen inzwischen, dass Alexander Roth Götz Winterscheid getötet hat.
00:30:52Heike Wersch war dabei und Maria Hauschild hat die Tat beobachtet.
00:30:56Warum tut das denn her?
00:31:02Nee, das ist Quatsch.
00:31:05Alexander Roth und Maria Hauschild haben anonyme Schreiben bekommen. Sie auch?
00:31:18Nee.
00:31:21Ich weiß, was du 1993 getan hast und du weißt das auch?
00:31:26Ja, habe ich auch bekommen, habe ich verbrannt.
00:31:30Da waren sicher auch Kopien aus Katharina Winterscheids Tagebuch dabei.
00:31:34Was stand da drin?
00:31:37Auch so belangloses Zeug über unsere Clique damals.
00:31:44Stand da nicht eher die Wahrheit über Sie und Götz Winterscheid drin?
00:31:48Wenn das wissen, warum fragen Sie mich denn dann?
00:31:51Weil wir mitten in einer Mordermittlung stecken und inzwischen sicher sind,
00:31:54dass alles, was passiert ist, mit den damaligen Ereignissen zu tun hat.
00:31:59Nehmen wir mal an, Sie sind vor kurzem in den Besitz der Tagebücher gekommen.
00:32:04Dann wäre es doch nur verständlich, wenn das zwischen Ihnen und Ihren alten Freunden zu Streit geführt hätte.
00:32:09So was läuft schnell mal aus dem Ruder.
00:32:12Haben Sie die Briefe verschickt?
00:32:14Haben Sie deshalb selber keinen, den Sie vorweisen können?
00:32:18Götz hat sich umgebracht. Götz und ich, wir waren damals, die hatten, wir hatten eine Affäre.
00:32:33Für mich war das mehr so eine Art Ausprobieren, aber für Götz war das mehr.
00:32:38Er wollte, dass wir uns outen. Wollte sich von seinen Eltern lossagen.
00:32:43Die hätten das nie akzeptiert, dass Ihr Sohn...
00:32:48Und das wollten Sie nicht?
00:32:56Nein, das wollte ich nicht.
00:32:59Ich hatte mich ja damals auch gerade in Doro verliebt.
00:33:11An dem Abend, als Götz gestorben ist, da habe ich mit ihm Schluss gemacht.
00:33:17Und dann habe ich den großen Fehler gemacht und...
00:33:20Bin ins Dorf gefahren, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
00:33:23Sein Wein.
00:33:27Sonst hätte ich es vielleicht verhindern können, dass er betrunken, wie er war, raus ist auf die Klippe.
00:33:36Sind Sie nie auf die Idee gekommen, dass an der ganzen Sache etwas nicht gestimmt haben könnte?
00:33:43Götz hat sich wegen mir das Leben genommen.
00:33:46Alexander und Heike, ja, die sind dann auf die Idee gekommen, es Katharina in die Schuhe zu schieben.
00:33:55Dass Götz sich wegen ihr besoffen hat, weil sie mit ihm Schluss gemacht hat wegen John.
00:34:03Die war sauer.
00:34:05Und darauf haben Sie sich eingelassen?
00:34:07Meine Familie war damals vom Winterscheid Verlag abhängig.
00:34:11Und Katharina? Die Winterscheids konnten die nicht leiden.
00:34:15Aber jemand muss diese Briefe verschickt haben.
00:34:18Jemand, der Katharinas Tagebücher hat.
00:34:20Eine Idee, wie das sein könnte.
00:34:24Nee.
00:34:26Wie ist sie eigentlich zu Tode gekommen?
00:34:28Katharina?
00:34:29Mhm.
00:34:30Ja, die hat sich auch umgebracht.
00:34:33Ein paar Monate nachdem John an einem Herzinfarkt gestorben ist.
00:34:36Wer hat denn ihre Sachen an sich genommen?
00:34:39Das weiß ich nicht.
00:34:43Könnte Ihre Frau das wissen?
00:34:45Ja.
00:34:46Vielleicht.
00:34:47Ja.
00:34:48Vielleicht.
00:34:49Ja.
00:34:50Vielleicht.
00:34:51Ja.
00:34:52Ja.
00:34:53Ja.
00:34:54Ja.
00:34:55Ja.
00:34:56Ja.
00:34:57Ja.
00:34:58Ja.
00:34:59Ja.
00:35:00Ja.
00:35:01Ja.
00:35:02Ja.
00:35:03Kopf hoch, ihr werdet das von hinten kriegen.
00:35:25Dorothea?
00:35:27Tschüss Mutter.
00:35:33Hattest du was mit meinem Bruder?
00:35:43Hast du ihn einfach gegen mich ausgetauscht?
00:35:50Das, das ist kompliziert, das ist...
00:35:58Was ist denn daran kompliziert?
00:35:59Bist du schwul?
00:36:00Hattest du ein Verhältnis mit Götz?
00:36:12Götz hat das damals gewollt, aber für mich war das anders, für mich war das ein Spiel.
00:36:21Götz war an mich verliebt.
00:36:22Das habe ich überhaupt nicht gefragt.
00:36:25Ich will wissen, warum du mich geheiratet hast.
00:36:28Vielleicht können Sie ja später besprechen, wir haben noch Fragen an Sie.
00:36:31Nein!
00:36:32Wer hat all die Jahre gewusst, dass du mit meinem Bruder gefügelt hast?
00:36:39Hättest du mit mir Schluss gemacht, wenn er nicht gestorben wäre?
00:36:42Ich habe an dem Abend mit ihm Schluss gemacht, weil ich mich für dich entschieden hatte.
00:36:58Aua.
00:36:59Doro.
00:37:00Fass mich nicht an!
00:37:01So, jetzt können Sie Ihre Fragen stellen.
00:37:28Können Sie uns sagen, wo Ihr Mann in der Nacht von Freitag auf Samstag war?
00:37:39Ja, hier, bei mir.
00:37:42Kann er das Haus verlassen haben, ohne dass Sie es gemerkt haben?
00:37:46Nein.
00:37:47Wir schlafen im selben Bett.
00:37:48Nach dem Tod von Katharina Winterscheidt, wer hat da Ihre Wohnung aufgelöst?
00:38:00Meine Mutter.
00:38:03Sie hat sofort alles an sich gerissen, wie sie das immer macht.
00:38:09Hat den kleinen Karl mit zu uns in die Villa gebracht.
00:38:12Der war ja noch total verstört.
00:38:18Das muss man sich mal vorstellen.
00:38:21Liegt im Nebenzimmer und schläft, während seine Mutter sich umbringt.
00:38:26Scheiße.
00:38:31Ihre Mutter hat also die Wohnung Ihrer Schwägerin aufgelöst?
00:38:36Ja.
00:38:36Ja, natürlich nicht Sie persönlich. Das hat Waldemar Bär gemacht.
00:38:49Was war das gerade?
00:38:52Der Subizid von Katharina Winterscheid.
00:38:55Das ist der kleine Junge, in seinem Bett lag, während es sich passierte.
00:38:59Ich habe mich plötzlich daran erinnert.
00:39:01Das war an meiner ersten Fälle bei der Kripo in Frankfurt damals.
00:39:06Das war natürlich nicht mein Fall.
00:39:07Ich habe da nur die Laufarbeit gemacht und so.
00:39:11Aber an eins erinnere ich mich genau, wie schockiert wir alle waren.
00:39:14Dass die Frau sich vom Balkon gestürzt hat, während ihr sechsjähriger Sohn friedlich in seinem Bett geschlafen hat.
00:39:21Das war Karl Winterscheid.
00:39:22Das ist der Obduktionsbefund von Katharina Winterscheid. Ich gratuliere. Ihr Instinkt hat sie nicht getäuscht.
00:39:36Die Verletzungen sind typisch für einen Sturz aus großer Höhe.
00:39:39Knochenbrüche, Schädelfraktur, Zerreißungen von Lunge, Milz, Leber, Darm und Herz.
00:39:44Aber es wurden auch Prellungen und Schürfwunden an der Hüfte und der linken unteren Rückenseite festgestellt,
00:39:51die meines Erachtens nicht ins Verletzungsmuster des Sturzes passen.
00:39:55Die Kollegen haben sie damals den Folgen des Sturzes zugeordnet, ohne andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
00:40:01Und darüber wundere ich mich.
00:40:04Erkennen Sie das?
00:40:08Das ist ein Oberarm?
00:40:10Greifen Sie mal nach meinem.
00:40:12Nur zu.
00:40:19Fester.
00:40:24Sie haben nicht so fest zugedrückt wie derjenige, der Katharina Winterscheid gepackt hatte.
00:40:29Das da ist gleich wieder verschwunden.
00:40:31Würde ich aber innerhalb der nächsten Minute sterben, würden sich diese Flecken nicht mehr zurückbilden.
00:40:36Mir ist offen gestanden nicht klar, wie die Kollegen das damals übersehen konnten.
00:40:39Ebenso die Schürfwunden und Prellungen.
00:40:44Ein deutliches Indiz dafür, dass sie über die Balkonbrüstung gezerrt wurde und keineswegs freiwillig gesprungen ist.
00:40:50Die Polizei ist wahrscheinlich damals automatisch von einem Selbstmord ausgegangen, weil die Frau nach dem Tod ihres Mannes wegen Depressionen und Behandlung war.
00:41:01Das kann ich nicht beurteilen.
00:41:02Ich habe hier nur das Ergebnis der Leichenöffnung. Alles andere liegt bei der Staatsanwaltschaft.
00:41:09Ein Angehöriger könnte mit Hilfe eines Anwalts Akteneinsicht beantragen.
00:41:13Und das sollte Herr Winterscheid meiner Meinung nach dringend tun.
00:41:16Die Polizei ist ein Angehöriger.
00:41:46Herr Winterscheid meiner Meinung nach dringend.
00:41:48Herr Winterscheid?
00:41:50Die Polizei war da.
00:41:55Wir haben nach Ihnen gefragt.
00:41:58Ich werde Sie anrufen und fragen, was Sie wollten.
00:42:09Wir haben nach Ihrem Alibi gefragt.
00:42:11Ich denke, das tun Sie bei allen.
00:42:23Na dann.
00:42:24Ich denke, es hat ein Angehöriger.
00:42:33Wir haben nach Ihnen verstanden.
00:42:33Das war's für heute.
00:43:03Das war's für heute.
00:43:33Das war's für heute.
00:44:03Das war's für heute.
00:44:33Das war's für heute.
00:45:03Das war's für heute.
00:45:33Das war's für heute.
00:46:03Das war's für heute.
00:46:33Das war's für heute.
00:47:03Das war's für heute.
00:47:33Das war's für heute.
00:48:03Ich werde eurer Mutter einen Teil meiner Leber spenden.
00:48:06Das war's für heute.
00:48:36Danke, Papa.
00:48:37Danke, dass du das machst.
00:48:49Morgen.
00:48:49Hat inzwischen jemand, war's für heute, war's für heute, war's für heute.
00:48:52Nein, aber Bär, war's für heute, war's für heute, war's für heute, war's für heute.
00:48:56Das war's für heute, war's für heute, war's für heute.
00:49:00Ich hab' mit dem, war's für heute, war's für heute, war's für heute, war's für heute.
00:49:04Ich hab' mit Sophia gesprochen.
00:49:09Und was sagt sie?
00:49:12Ich finde es super.
00:49:15Tolles Mädchen.
00:49:18Sie hat mich gefragt, ob bei der Operation es schief gehen kann.
00:49:24Scheiße.
00:49:26Ja.
00:49:28Gibt's sonst was Neues?
00:49:33Ich hab' mit dem Notar telefoniert, der das Testament von Heike Wersch aufgesetzt hat.
00:49:39Er hat mir gesagt, dass sie bereits einen Termin ausgemacht hatte, um das Testament zu ändern.
00:49:43Aber sie ist zu dem Termin nicht erschienen.
00:49:47Das ist ja ein ganz neuer Aspekt.
00:49:49Damit hätte Waldemar Bär ein Motiv gehabt, Heike Wersch zu töten, bevor sie ihr Testament ändert.
00:49:56Danke.
00:49:57Nur, wie passt das mit den aktuellen Morden zusammen? Mit den Briefen und dem Mord an Götz Winterscheid?
00:50:02Vielleicht wünschen wir uns das nur, dass das alles zusammenhängt.
00:50:06Die Wirklichkeit ist manchmal schrecklich banal.
00:50:08Schaut ihr mal bitte.
00:50:10Das ist der Schraubenzieher, mit dem die Seitentür von Paula Roth aufgebrochen wurde.
00:50:24Kröger sagt, dass der Täter beim Einbruch Handschuhe getragen hat.
00:50:28Dabei hat er aber wohl vergessen, dass er den Schraubenzieher schon früher angefasst hat.
00:50:32Kannst du mal bitte auf den Punkt kommen?
00:50:34Ja, wir haben einen brauchbaren Fingerabdruck.
00:50:37Leicht verwischt zwar, aber eindeutig bald einmal Bär zuzuordnen.
00:50:42Komm mal...
00:50:44Guten Morgen!
00:50:58Guten Morgen.
00:51:10Guten Morgen. Ich habe es tatsächlich gelesen, aber ich habe leider gerade wirklich überhaupt keine Zeit.
00:51:15Ja.
00:51:16Ich habe gar keine Zeit.
00:51:18Warten Sie. Die Widmung hat mich auf die Idee gebracht.
00:51:21Wie immer für immer für Karl einen größten Schatz.
00:51:24Das bedeutet doch, dass sie diese Widmung schon öfter verwendet haben muss.
00:51:26Es könnte also sehr gut sein, dass Ihre Mutter noch sehr viel mehr geschrieben hat.
00:51:30Ja, das kann sein.
00:51:31Eine Mutter, die so etwas schreibt, begeht nicht einfach Selbstmord, ohne etwas für Ihr Kind zu hinterlassen.
00:51:35Also habe ich Professor Kirchhoff gebeten, sich die Akte Ihrer Mutter anzusehen.
00:51:39Sie haben was gemacht?
00:51:41Und er ist sich sicher, dass da etwas nicht stimmt.
00:51:44Ihre Mutter hat sich nicht umgebracht. Sie wurde vom Balkon gestoßen.
00:51:56Wir teilen uns zwei Gruppen auf. Auf geht's.
00:52:04Guten Morgen.
00:52:04Morgen.
00:52:05Das ist der Durchsuchungsbeschluss.
00:52:07Wissen Sie, woher wer sich aufhalten könnte?
00:52:09Und wenn er nicht hier ist, dann in der Villa von meinem Onkel. Warum?
00:52:12Wir haben ein paar Fragen an ihn.
00:52:13Frau Sander?
00:52:15Ihre Kollegen beim Kommissariat haben mir gesagt, dass ich Sie hier finde.
00:52:17Ich habe den Brief für Sie.
00:52:19Vielen Dank. Wir sprechen gleich noch miteinander. Können Sie den Kollegen die Räume bitte zeigen?
00:52:27Ja.
00:52:29Kannst du kurz zu mir kommen? Ich muss dir was zeigen.
00:52:37Was ist hier los?
00:52:39Wir haben einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung von Herrn Bär.
00:52:44Haben Sie einen Schlüssel?
00:52:45Nein, natürlich nicht.
00:52:49Hier lang, oder?
00:52:49Ja.
00:52:50Hier lang!
00:52:51Hier lang!
00:53:19Hier lang!
00:53:32Ambers!
00:53:33Hier!
00:53:36Ambers!
00:53:36Ambers!
00:53:37Rüger?
00:53:57Danke.
00:54:01Danke.
00:54:31Ja.
00:54:43Ja. Wie ich gesagt habe. Wir haben alle auf die eine oder andere Art gelogen.
00:54:52Hier. Hi. Entschuldigung. Kommst du mal kurz?
00:54:56Ja.
00:55:02Wir haben Methanol in der Werkstatt von Weidelberg gefunden. Und der Schraubenzieher, mit dem bei Polarot eingebrochen wurde, passt zu den Werkzeugen, die wir hier gefunden haben.
00:55:11Irgendeinen Hinweis darauf, wo sich Bea zurzeit auffällt?
00:55:14Achso. Nee.
00:55:15Okay. Möglich, dass er nach Katharinas Tod ihre Tagebücher an sich genommen hat. Vielleicht hat er sie ja hier irgendwo versteckt.
00:55:24Okay. Ich guck mal.
00:55:26Danke.
00:55:28Ich komm gleich.
00:55:41Bohnstein. Guck mal. Sieht aus wie Tagebücher aus unterschiedlichen Jahren.
00:55:56Ich bin total verliebt, verliebt in diese Zauber auf der Insel.
00:56:1524. Juli 93. Götz ist tot.
00:56:22Hat meine Mutter geschrieben?
00:56:44Ja, Tagebuch, aber keine Gedichte oder Romane, falls du das meinst.
00:56:51Weil jemand hat mir ein Manuskript geschickt, das von ihr stammt. Einen Roman.
00:56:56Ja. Einen sehr guten.
00:56:59Hm. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der von Katharina ist, aber ich schau ihn mir gern mal an.
00:57:05Danke.
00:57:07Vielleicht sollten wir es zuerst der Polizei übergeben.
00:57:10Was hat denn die Polizei damit zu tun?
00:57:12Sie scheinen zu glauben, dass der Tod von Frau Winterscheid kein Selbstmord war.
00:57:16Vielleicht hat es damit was zu tun.
00:57:21Herr Winterscheid?
00:57:22Ja.
00:57:23Ich wollte nur Bescheid geben. Wir sind jetzt fertig.
00:57:26Danke.
00:57:27Könnten wir Sie einen Moment sprechen, bitte?
00:57:29Äh, ja.
00:57:37Ich verlange zu wissen, was diese Durchsuchung soll.
00:57:41Wir haben den dringenden Verdacht, dass Waldemar Bär Heike Wersch Alexander Roth und seine Frau Paula umgebracht hat.
00:57:55Wie kommen Sie auf diese abstruse Idee?
00:57:58Wir haben in seiner Werkstatt Dinge gefunden, die auf ihn als Täter hinweisen.
00:58:03Außerdem haben wir in seiner Wohnung Tagebücher ihrer verstorbenen Schwägerin Katharina gefunden.
00:58:09Offenbar hat er Auszüge daraus an die Opfer verschickt und sie damit erpresst.
00:58:16Bodenstein, wir sind hier fertig.
00:58:22Können Sie mir vielleicht sagen, wer auf dem Foto neben Herrn Bär steht?
00:58:25Das ist Sigulen.
00:58:27Die war Katharinas Au-pair.
00:58:29Ich war damals an den Ermittlungen zu ihrem Suizid beteiligt.
00:58:33Wenn es da ein Au-pair gegeben hätte, würde ich mich daran erinnern.
00:58:35Ja, ja, das war schon seltsam.
00:58:38Sigulen war von einem Tag auf den anderen verschwunden.
00:58:41Wir haben uns damals gedacht, dass sie vielleicht aus irgendwelchen Gründen nichts mit der Polizei zu tun haben will.
00:58:46Guten Appetit.
00:59:01Seid mir bitte nicht böse, aber wie schon gesagt, ich glaube nicht, dass das von Katharina ist.
00:59:05Das hätte deine Mutter mir erzählt. Und außerdem schreibt sich so einen Roman nicht von selbst.
00:59:10Die Widmung hat mich auf die Idee gebracht, dass mit dem angeblichen Selbstmord vielleicht etwas nicht stimmt.
00:59:14Also habe ich mich an Professor Kirchhoff gewarnt.
00:59:17Und er hat festgestellt, dass bei der Obduktion Hinweise übersehen worden sind, die beweisen, dass Frau Winterscheid nicht gesprungen ist, sondern vom Balkon geworfen wurde.
00:59:26Und das hat der Kirchhoff Ihnen gesagt?
00:59:28Ja, also da muss ich Ihnen einen Schutz nehmen. Er hat mir gesagt, dass ich mich direkt an Sie wenden soll.
00:59:35Aha.
00:59:37Herr Winterscheid, erinnern Sie sich an ein Au-pair, welches sich um Sie gekümmert hat?
00:59:42Das ist Leni.
00:59:46Das ist Leni.
00:59:49Cégolaine. Ich könnte den französischen Namen noch nie aussprechen.
00:59:53Cégolaine. Cégolaine Bonner.
00:59:57Katharina hatte sie aus Normautier mitgebracht. Ihre Eltern, die Bonners, haben dort das Sommerhaus der Familie betreut.
01:00:03Wissen Sie, wohin sie nach Katharina Winterscheids Tod verschwunden ist?
01:00:07Keine Ahnung.
01:00:09Und Sie?
01:00:11Ich, nein. Frankreich.
01:00:14Gut. Ich werde die Fallakte und den Obduktionsbericht anfordern und sehe mir auch das Manuskript an.
01:00:22Danke.
01:00:26Wiedersehen.
01:00:30Danke.
01:00:32Du erinnerst dich noch an Cégolaine?
01:00:38Nettes Mädchen.
01:00:40Wir haben uns immer bei Waldemar lustig gemacht, dass er ständig unter irgendeinem Vorwand bei euch aufgetaucht ist, weil er in die Kleine verliebt war.
01:00:49Ich würde gerne mal wissen, wo Waldemar ist.
01:00:51Vielleicht ist er ja in Frankreich.
01:00:53Wie kommen Sie denn darauf?
01:00:55Er kam letztens mit einer Papiertüte in den Verlag. Darauf stand, Le dernier espace de liberté sur la terre de la mer.
01:01:05Er meinte, er hat aber eine alte Freundin in Frankreich besucht, die sehr krank ist. Ob das wohl diese Cégolaine war?
01:01:10Na ja, wohl kaum. Das ist ja ewig her. Oh mein Gott. Ich habe vor lauter Aufregung vergessen, dass ich einen Termin habe. Äh, es tut mir leid. Entschuldigt bitte. Ich muss los.
01:01:22Karl. Du kommst ohne mich raus hier.
01:01:30Tausend Dank, ja.
01:01:44Haben Sie die nächsten Tage irgendwas vor?
01:01:52Die nächste Stunde sind dann zurückge 1920, bis zur Verlust des Staates.
01:02:00Das Haft namn.
01:02:02Ja, nochmal ministre微 Leder混 infectiert wird.
01:02:06Die ganze Zeit sind entisonieren die David Post39.
01:02:12Sie verratenst táchger Michael Kroatt nach demost Просто Prozent.
01:02:17Writing sekt einfach dabei um dieFFFF-
01:02:19Das haben Krögers Leute in Bärs Wohnung gefunden.
01:02:31Wie es aussieht, hat Waldemar Bär von allen Briefen und Texten, die er verschickt hat,
01:02:34Kopien gemacht.
01:02:35Danke.
01:02:36Habt ihr schon eine Spur von Waldemar Bär?
01:02:44Nein, bisher nicht.
01:02:45Und die Tagebücher?
01:02:46Das dauert.
01:02:48Vielleicht könnte ja Severin Felden euch helfen.
01:02:52Sein Agent hat doch gesagt, er hat ein fotografisches Gedächtnis.
01:02:55Der ist immer noch hier?
01:02:57Selle inspiriert ihn angeblich, schreibt er einen Verrückter.
01:03:01Ich gebe ihm mal das Manuskript, das Bia mitgebracht hat.
01:03:09Die haben damals tatsächlich Fehler gemacht.
01:03:12Alle von der Familie Winterscheid haben ausgesagt, dass Katharina depressiv ist und Medikamente nimmt.
01:03:17Deshalb sind die ermittelnden Beamten sofort von Suizid ausgegangen.
01:03:21Was mit dieser Ségolène?
01:03:24Kein Wort.
01:03:26Vielleicht war sie am Abend von Katharinas Ermordung in der Wohnung und war dabei, als der Mord passiert ist.
01:03:31Weshalb sie geflohen ist?
01:03:33Wenn sie was damit zu tun hat, ja.
01:03:37Oder sie weiß etwas, was sie nicht wissen durfte.
01:03:40Wir müssen sie finden.
01:03:42Wir müssen sich anschauen.
01:03:43Bis zum nächsten Mal.
01:03:44Wir müssen nachdem!
01:03:45Wir müssen nachdem hier den Boden almohadern.
01:03:50Musik
01:04:19Was machen wir eigentlich, wenn wir Ségolène nicht finden?
01:04:23Wenn sie gar nicht auf die Insel zurückgekehrt ist?
01:04:26Ich weiß nicht.
01:04:30Bei unserer Besprechung mit der Polizei wollten sie noch was sagen, oder?
01:04:35Ja, sie haben recht.
01:04:38Diese Katze aus dem Manuskript ihrer Mutter?
01:04:41Fleur de Selle.
01:04:43Ich wusste, dass mir das irgendwie bekannt vorkommt.
01:04:46Und letzte Nacht ist es mir wieder eingefallen.
01:04:48Sie kommt in einem Roman von Anita K. vor.
01:04:51Und der spielte nur Mathieu.
01:04:54Wie kann das denn sein?
01:04:55Vielleicht haben die beiden sich gekannt.
01:04:57Ich meine, das wäre irgendwie überraschend,
01:05:00weil Anita K. hat völlig zurückgezogen gelebt.
01:05:04Sie hat keine Lesung veranstaltet,
01:05:06ist nie öffentlich aufgetreten.
01:05:09Es gibt noch nicht mal Fotos von ihrem Netz.
01:05:11Es gibt noch Fotos.
01:05:14Ja.
01:05:15Ja.
01:05:15Ja.
01:05:15Das war's.
01:05:45Das war's.
01:06:15Darf ich?
01:06:45Das war's.
01:06:46Entschuldigung.
01:06:47Ist gerade schlecht.
01:06:49Das Manuskript, das ich lesen sollte, entstammt der Feder der Bestseller-Autorin Anita K.
01:06:55Anita K?
01:06:58Dafür lege ich meine Hand ans Feuer, das ist eindeutig ihr Stil.
01:07:01War ab Mitte der 90er einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands.
01:07:05Ihre Bücher wurden in 24 Sprachen übersetzt.
01:07:08Außerdem waren sie in Amerika und in England ein Erfolg.
01:07:11Ihre Bücher wurden verfüllt.
01:07:13Die Frau hat Millionen verdient.
01:07:15Das war doch die Autorin, die nie öffentlich aufgetreten ist, eine Art Banksy der Literatur.
01:07:20Genau die.
01:07:21Mein Gott, ist das frech.
01:07:27Anita K. steht für Katharina.
01:07:30Ein Anagramm.
01:07:32Wisst ihr, wer diese mysteriöse Autorin vertreten hat?
01:07:36Die Agentur Hauschild.
01:07:41Maria Hauschild ist Anita K.
01:07:45Besorge in den Haftbefehl, ihr Fahrt hin und bringt sie her.
01:07:49Ja.
01:08:07Das mit den gestohlenen Manuskripten ist klar.
01:08:10Aber warum hat sie Heike Bersch, Alexander Roth und seine Frauen gebracht?
01:08:13Vielleicht hat das Gleichgewicht des Schreckens nicht mehr funktioniert.
01:08:16Was meinst du damit?
01:08:18Maria Hauschild hat beobachtet, wie Alexander Roth und Heike Bersch Götz Winterscheid umgebracht haben.
01:08:23Damit hatte sie ihre Freunde in der Hand.
01:08:26Und Roth und Bersch konnten somit nichts sagen, als sie mitbekamen,
01:08:29dass Maria die Manuskripte von Katharina gestohlen und sich daran bereichert hätte.
01:08:34Ja, uns ist alles so lange gut gegangen, bis die anonymen Briefe kamen.
01:08:37Heike Bersch gekündigt wurde und sie nichts mehr zu verlieren hatte.
01:08:40Sie muss Roth damit gedroht haben, zu verraten, dass er es war, der Götz umgebracht hat.
01:08:45Und damit hätte Maria Hauschild ihr Druckmittel gegen ihn verloren.
01:08:49Und ihn hätte nichts mehr daran gehindert, zu verraten, dass sie sich an etwas bereichert, was sie gar nicht gehört.
01:08:55Also hat sie Heike Bersch umgebracht.
01:08:57Und Alexander, als klar war, dass wir gegen ihn ermitteln und das Risiko zu groß war, dass er alles ausplaudert.
01:09:04Und seine Frau hat den Fehler begangen zu behaupten, sie kenne die Geheimnisse der Gruppe.
01:09:09Das war ihr Todesurteil.
01:09:11Und Waldemar Bär hat vielleicht nichts anderes getan, als die Tagebuchseiten zu verschicken.
01:09:18Meinst du, Maria Hauschild hat auf Katharina Winterscheid umgebracht?
01:09:22Es ist grupellos genug, Werse.
01:09:36Das Apartment von Frau Hauschild ist hier.
01:09:42Moment.
01:09:51Was ist das?
01:10:01Was ist das?
01:10:05Polizia!
01:10:09Frau Hauschild!
01:10:13Frau Hauschild!
01:10:21Oh, Scheiße.
01:10:29Ja, Scheiße.
01:10:36Solche spontanen Aktionen sind eigentlich ziemlich ungewöhnlich für mich.
01:10:44Mein Leben war immer sehr kontrolliert.
01:10:49Aber ich hörte mal rot.
01:10:51Auf meine Mutter, weil sie mich hereingelassen hat.
01:10:55Jetzt stellt sich heraus, dass das nicht stimmt.
01:10:57Und jetzt...
01:10:58...hab ich gar nichts mehr.
01:11:06Die Menschen begegnen einem immer irgendwie mit Mitleid, wenn sie erfahren, dass man seine Eltern verloren hat.
01:11:11Als ob es eine Schwäche wäre.
01:11:17Aber das Gegenteil ist der Fall. Es macht einen stark.
01:11:19Das Leben geht weiter.
01:11:26Das Leben geht weiter.
01:11:36Was trinken?
01:11:36Okay.
01:11:51Okay.
01:11:52Die Fahndung nach Maria Hauschild ist raus. Wir gehen davon aus, dass sie sich nach Frankreich abgesetzt hat.
01:12:12Die Kollegen haben den Festnetzanschluss von Waldemar Bär ausgewertet.
01:12:15Er hat in den letzten Wochen regelmäßig einen anderen Festnetzanschluss in Frankreich angerufen.
01:12:20Er gehört einem Bauunternehmer, François Bonner.
01:12:23Da bei dieser Bonner und auch seine Frau schon eine ganze Weile tot sind, können wir beinahe davon ausgehen, dass Waldemar Bär mit Cigulain gesprochen hat.
01:12:33Scheiße. Maria Hauschild weiß aus dem Tagebuchauszug, dass Katharina ihre Manuskripte bei Cigulain versteckte.
01:12:42Wenn sie jetzt auch noch weiß, dass Cigulain noch lebt...
01:12:44Ja, dann wird sie denken, dass sie immer noch im Besitz der Tagebücher ist.
01:12:47Wir können die französischen Kollegen um Amtshilfe bitten, aber ich weiß nicht, wie engagiert die da vorgehen werden.
01:12:54Und es gibt leider keine freien Flüge vom Morgen Nachmittag.
01:12:58Dann fahren wir. Wir können sie abwechseln.
01:13:03Ich lasse euch dann wissen, wo die Kollegen aus Frankreich euch treffen. Und bitte, seid vorsichtig, die Frau ist gefährlich.
01:13:09Ich lasse euch dann.
01:13:39Ich lasse euch dann.
01:13:41Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:11Oh, come on.
01:14:14Come on.
01:14:41Bonjour.
01:15:02Bonjour.
01:15:02Vous conduisez devant ?
01:15:04Oui.
01:15:04D'accord.
01:15:11Café, croissants ?
01:15:18Bien.
01:15:35Bonjour, monsieur.
01:15:36Merci.
01:15:37Bonne journée.
01:15:40Salut.
01:15:41Deux cafés et deux croissants.
01:15:44D'accord.
01:15:44Tout de suite.
01:15:50Et voilà.
01:15:52Deux croissants.
01:15:56Merci.
01:15:58Je vais chercher nos cafés.
01:16:00C'est encore quelque chose ?
01:16:01D'accord.
01:16:04Et voilà, un café.
01:16:10Au revoir.
01:16:11Et bonne journée, madame.
01:16:12Merci.
01:16:12Au revoir.
01:16:12Frau Primocher.
01:16:15Wir sind auf der Suche nach
01:16:20Viterina Winterscheid's ehemaligen Au-Pair-Mädchen.
01:16:24Sigoulent.
01:16:25Wir.
01:16:26Was heißt wir ?
01:16:27Mit wem sind Sie da ?
01:16:28Mit Karl.
01:16:34Gut.
01:16:35Sehr gut.
01:16:35Die Polizei ist auf der Suche nach Ihnen.
01:16:36Die Polizei ist auf der Suche nach Ihnen.
01:16:39Ich weiß.
01:16:40Komm, Sie mit.
01:16:43Ich erkläre es Ihnen.
01:16:44Ihnen und Karten.
01:16:46Die Polizei ist auf der Suche nach.
01:16:54Die Polizei ist auf der Suche nach.
01:16:55Ah, darf ich Ihnen was abnehmen?
01:17:19Ah, danke schön.
01:17:25Da müsste mal wieder richtige Ordnung schafften.
01:17:28Ja.
01:17:34Sigolaine ist sehr krank, deshalb ist sie zurückgekommen mit dem Herr Etternhausen.
01:17:40Sie wollte es sich wieder wundig machen und dabei ist sie auf die Tasche gestoßen, die
01:17:47sie damals aus Frankfurt mitgenommen hat.
01:17:49Katharina, Ihre Mutter, Herr Winterscheid, hatte sie gebeten, darauf zu achten, für
01:17:54den Fall, dass er etwas zustößt.
01:17:56Und was war in der Tasche?
01:17:57Ihre Tagebücher?
01:17:58Ja.
01:17:59Auch das Manuskript, das ich Ihnen geschickt habe.
01:18:02Sigolaine wollte Sie ihn wiederbringen, aber sie wusste nicht, wie.
01:18:06Sie hat mir einen Brief geschrieben.
01:18:09Ich habe nicht gezwungen, weil ich bin sofort hierher gefahren.
01:18:16Und dann habe ich die Tasche aufgemacht und habe die Tagebücher gelesen.
01:18:33Das war das Skript.
01:18:35Ich weiß, das hätte ich nicht tun dürfen.
01:18:39Aber ich wusste ja, dass alle von Göns Tod profitiert hatten.
01:18:43Also kam mir die Idee, Ihnen allen eine Lektion zu erteilen.
01:18:46Quatsch!
01:18:47Ihnen Angst zu machen, indem ich Ihnen die Seiten aus den Tagebüchern schicke.
01:18:54Ich war nur nicht klar, was ich damit anrichte.
01:19:05Aber bei unserem Wiedersehen hat sie mir gesagt, zumindest weiß ich jetzt endlich, warum Sigolaine
01:19:12damals einfach verschwunden ist.
01:19:14Ohne ein Wort.
01:19:20Ihr Onkel Henry Winterscheid hat Sigolaine vergewaltigt.
01:19:27Die Weisenhäuser.
01:19:29Er hat sie vergewaltigt und geschlagen und gewürgt,
01:19:34während sie nebenan im Kinderzimmer geschlafen haben.
01:19:39Ihre Mutter ist früher nach Hause gekommen, was sie erwartet hat.
01:19:43Sie hat ihn von Sigolaine weggezerrt und wollte die Polizei rufen.
01:19:50Und dann hat er sie gepackt.
01:19:58Und vor Marco geworfen.
01:20:00Dann hat er Sigolaine gedroht, dass er Sie jemals irgendjemandem davon erzählen würde,
01:20:15er ihre Familie zu sterben.
01:20:16Dann hat er Sigolaine gedroht, dass er Sie jemals irgendjemandem davon erzählen würde,
01:20:17er ihre Familie zu sterben.
01:20:18Dann hat er Sigolaine gedroht, dass er Sie jemals irgendjemandem davon erzählen würde,
01:20:19er ihre Familie zu sterben.
01:20:20Dann hat er Sigolaine gedroht, dass er Sie jemals irgendjemandem davon erzählen würde,
01:20:27er ihre Familie zu sterben.
01:20:29Ich war klug von dir eine Waffe zu besorgen, aber weniger klug sie hier liegen zu lassen.
01:20:33Karl.
01:20:34Ich war klug von dir eine Waffe zu besorgen, aber weniger klug sie hier liegen zu lassen.
01:20:40Karl.
01:20:41Ich hatte schon damit gerechnet, dass du hier auftauchst, aber ich dachte nicht, dass du so schnell bist.
01:20:43Ich war klug von dir eine Waffe zu besorgen, aber weniger klug sie hier liegen zu lassen.
01:20:58Karl.
01:20:59Ich hatte schon damit gerechnet, dass du hier auftauchst, aber ich dachte nicht, dass du so schnell bist.
01:21:08Wir sind zu spät.
01:21:15Baldemar.
01:21:20Ihr hattet offensichtlich nicht nur die Tagebücher, sondern auch einen angefangenen Roman von Katharina
01:21:37den ich noch nicht kannte.
01:21:39Ich will wissen, ob es da noch mehr gibt und ich will die Original-Tagebücher.
01:21:44Sofort.
01:21:46Die haben wir nicht.
01:21:48Du solltest mich jetzt besser nicht anlügen.
01:21:55Ich zähle jetzt bis 10 und wenn ich bis dahin die Papiere nicht habe, hat deine Freundin ein Loch im Kopf.
01:22:13Eins.
01:22:14Die Kollegen dürfen aus einer Geiselnahme nicht eingreifen, aber sie haben schon einen Spezialkommando angefordert.
01:22:19Dann ist es vielleicht zu spät.
01:22:21Wir haben hier keine Handlungsbefugnis.
01:22:23Vier.
01:22:24Fünf.
01:22:25Hör auf.
01:22:26Sechs.
01:22:27Sieben.
01:22:28Ich...
01:22:29Ich habe sie in meiner Wohnung gelassen.
01:22:32Sieh doch kein Quatsch.
01:22:33Pia!
01:22:34Acht.
01:22:35Wer sagt die Wahrheit, Maria?
01:22:36Halt dich da raus!
01:22:37Neun.
01:22:38Waffe runter!
01:22:39Legen Sie die Waffe runter, Frau Hauschild.
01:22:41Es ist vorbei.
01:22:42Die Tagebücher sind bei der Polizei.
01:22:43Darunter ist auch eine Liste der Titel, die Sie nach Ihrem Tod aus Katharinas Wohnung gestohlen haben.
01:22:57Wir wissen auch, dass Sie die Bücher unter dem Pseudonym Anita haben.
01:23:02Sie haben die Tate.
01:23:03Sie haben die Tate.
01:23:04Sie haben die Tate.
01:23:05Sie haben die Tate.
01:23:06Sie haben die Tate.
01:23:07Sie haben die Tate.
01:23:08Sie haben die Tate.
01:23:09Sie haben die Tate.
01:23:10Sie haben die Tate.
01:23:11Sie haben den Pseudonym Anita K. veröffentlicht und alle Einnahmen daraus kassiert haben.
01:23:16In der Totenkammer nichts stehlen.
01:23:19Katharina hat ihre eigene Arbeit nicht gewürdigt.
01:23:22Sie hat sie versteckt.
01:23:24Erst durch mich sind ihre Romane einem Millionenpublikum bekannt geworden.
01:23:27Ihr solltet mir dankbar sein.
01:23:29Sie haben Alexander Roth, Heike Wersch und Paula Roth ermordet.
01:23:34Es gibt hier nichts mehr für Sie zu gewinnen.
01:23:37Legen Sie die Waffe weg.
01:23:40Julia, kommen Sie mal bitte zu mir.
01:23:43Nein.
01:23:44Kommen Sie jetzt mal bitte schnell zu mir.
01:23:49Julia.
01:23:50Julia.
01:23:51Julia.
01:23:52Julia.
01:23:53Julia.
01:23:54Julia.
01:23:55Julia.
01:23:56Julia.
01:23:57Julia.
01:24:05Jetzt lassen Sie uns gehen.
01:24:06Julia.
01:24:07Julia.
01:24:08Julia.
01:24:09Julia.
01:24:10Julia.
01:24:11Julia.
01:24:12Julia.
01:24:13Julia.
01:24:15Julia.
01:24:16Frau.
01:24:17St. Golfe, ich bin tot, Entschuldigung.
01:24:21Ich versuche das alles, ich versuche das alles.
01:24:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:25:17Untertitelung des ZDF, 2020
01:25:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:26:17Untertitelung des ZDF, 2020
01:26:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:27:17Bereit?
01:27:20Auf jeden Fall.
01:27:23Na dann.
01:27:26Mach's gut.
01:27:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:28:17Untertitelung des ZDF, 2020

Empfohlen