- vor 4 Monaten
Greg durchlebt eine berufliche Krise. Dharma versucht, ihm beizustehen: Sie macht ihm klar, wie wichtig es im Leben ist, dass man das tut, was einem wirklich Spaß macht. Daraufhin beschließt Greg, sein Leben von Grund auf zu ändern: Er will seine Arbeit bei der Justizbehörde aufgeben und sich ab sofort als Koch verdingen. Als seine Mutter Kitty von dieser Idee hört, ist sie natürlich schockiert.
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SpaßTranskript
00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Das ist ja irre. Ach, ist Gregg in seinem Büro?
00:32Ja, bestimmt. Der arbeitet wirklich gern, im Gegensatz zu mir.
00:35Also, ich finde es wichtiger zu feiern.
00:41Hallo!
00:42Oh, na komm rein.
00:44Wieso feierst du nicht mit?
00:46Ich kann das hier nicht mehr länger machen, Dame.
00:50Wir bringen die Verbrecher hinter Gitter, aber kurze Zeit später sind sie schon wieder auf der Straße.
00:53Warum mache ich das? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.
00:56Da wartet Kuchen auf dich.
00:57Mein Leben lang habe ich versucht, auf diesen Berg zu klettern.
01:01Und jetzt, wo ich endlich oben bin, wird mir klar, dass es die ganze Zeit lang der völlig falsche Berg war.
01:07Oh, Schatz, wie kann ein Berg falsch sein? Es ist doch nur ein Berg.
01:12Das heißt, es sei denn, er ist im Wasser, dann wäre es eine Insel, wo nur die Spitze rausguckt.
01:16Was meinst du?
01:19Keine Ahnung, ich will nur etwas Zeit gewinnen, bis ich weiß, was los ist.
01:23Es tut mir leid, ich sollte mich nicht beschweren. Das ist mein Job. Ich muss damit klarkommen.
01:27Oh, Greg, das ist doch keine Lösung. Du bist traurig und das musst du rauslassen. Fühl das Gefühl.
01:32Ich bin aber nicht gern traurig.
01:33Ja, das ist niemand gern. Deswegen gibt es Drogen, Alkohol, Kriege, Gerichte, Scheidungen, plastische Chirurgie und Pudding.
01:39Pudding?
01:42Ja, wenn man weint, kann man nämlich keinen Pudding essen, Greg.
01:46Ich weiß, dass wir Leute eigentlich zusammen essen wollten, aber ich habe so viel zu tun. Können wir das verschieben?
01:50Natürlich können wir das.
01:56Ach, weißt du, Greg, wenn es dir keinen Spaß mehr macht, wieso hörst du da nicht auf?
02:02Aufhören? Ich kann nicht aufhören.
02:03Wieso nicht?
02:04Weil ich...
02:09Doch, ich glaube, ich könnte es.
02:12Ich könnte einfach aufhören.
02:15Ich meine, deswegen wird die Menschheit nicht gleich aussterben.
02:18Hat dich das bisher davon abgehalten?
02:22Hey!
02:23Da kommt der Jan, los, Greg, in die Rede.
02:26Ihr wollt in die Rede hören?
02:27Sag was, du machst schon in Ordnung.
02:29Ich würde mich gern bei allen für ihre Mitarbeit an diesem Fall bedanken.
02:33Aber mir ist jetzt klar, dass dieser Job mich langsam, aber sicher völlig fertig macht.
02:37Tja, und ich halte es hier einfach nicht mehr aus.
02:39Also werde ich hier aufhören.
02:40Ich kündige.
02:41Lebt wohl und viel Glück.
02:46Was?
02:47Das darf doch nicht sein.
02:50Sie hat ihre Tasche vergessen.
02:51Ich will rock'n'roll all night.
03:13Ein part of every day.
03:16I wanna rock'n'roll all night.
03:20Ein part of every day.
03:22I wanna rock'n'roll.
03:24I wanna rock'n'roll all night.
03:26Und was?
03:26Und part of every day.
03:30Part of?
03:31Ja, heißt das nicht so?
03:32Nein, es heißt Party every day.
03:35Party?
03:36Jeden Tag?
03:37Ja.
03:37Den ganzen Tag?
03:38Und wie soll man dann am nächsten Abend weiterfeuern?
03:44Wusstest du, dass er eines Tages durchdrehen würde?
03:46Ich bin stolz auf ihn.
03:47Er hat das sehr gut gemacht.
03:48Wieso denn?
03:49Na hör mal, erfolgreich sind nur die fiesen Ratten.
03:52Und er ist keine Ratte.
03:54Und was hält dich in deinem Job?
03:56Mich?
03:57Ich bin eine Ratte.
03:58Wirklich gut, Greg.
04:01Du bist jetzt kein unterdrückender Aufstreber mehr.
04:04Ja!
04:04Kein gehirnamputierter Ja-Sager für eine uns knebelnde Bürokratie.
04:07Da hast du recht.
04:07Und auch kein Kissenpuffer, der sich alles vom Militärregime diktieren lässt.
04:11Du hast mich wohl nie besonders gemocht.
04:14Weißt du, das ist alles vergessen.
04:16Das ist vorbei.
04:17Ich bin frei.
04:17Ich bin ein wandernder Trubat.
04:18Du, und singe das Lied meiner Seele.
04:20Ganz genau.
04:21Aber, ähm, wandere nicht zu lang.
04:24Meine Tochter soll keinen arbeitslosen Mann haben.
04:28Einen, zwei, drei.
04:33Thomas, das ist ja alles so wunderbar.
04:36Es ist wie eine Wiedergeburt.
04:37Er braucht dringend einen neuen Namen.
04:39Ich weiß, ich hatte das schon gesagt, aber er hat auf all seinen Hemden seine Initialen.
04:43Weißt du, jetzt hat er endlich nicht mehr das negative Karma.
04:47Denk doch heute Nacht vielleicht mal an dein Baby.
04:50Ja, aber ich glaube, der kann heute nicht mehr stehen.
04:58Hey!
05:00Schön, dass ihr da seid.
05:02Darma, ich konnte dich wohl nicht richtig verstehen.
05:04Wieso feiern wir heute Gregorys Freiheit?
05:06Und was war mit der Arbeit?
05:07Er hat heute aufgehört.
05:08Und was macht er jetzt?
05:09Was?
05:09Das wissen wir nicht!
05:12Willst du einen Anzug?
05:13Ich brauche ihn nicht.
05:13Ach, und dazu gibt es eine Krawatte.
05:15Wer war das für einen Anzug?
05:16So glücklich war er noch nie im Leben.
05:18Da hast du allerdings recht.
05:20Und du bist schuld.
05:21Hallo, Schätzchen.
05:35Wir haben die ganze Nacht gefeiert, oder?
05:37Oh, nicht ganz.
05:39Schatz, ich hab die ganze Nacht gefeiert.
05:42Du hast dich kurz nach zehn ins Bett fallen lassen.
05:45Ach, wirklich?
05:47Weißt du das nicht mehr?
05:48Du hast all deine Anzüge verschenkt und dann bist du nach oben gegangen, um deine Schuhe zu holen und nie wieder gekehrt.
05:54Jetzt verstehe ich das, darum bin ich im Schrank aufgewacht.
06:00Sag mal, weißt du noch, ob deine Eltern hier waren?
06:04Nein.
06:05Waren sie hier?
06:06Nein.
06:09Was machst du denn da?
06:11Ich mach Frühstück.
06:12Eier mit Spinat, selbstgebackene Brötchen und frisch gepresster Gregfrutsaft.
06:16Seit wann kochst du denn?
06:18Ich liebe es zu kochen, aber leider hatte ich nie Zeit.
06:28Danke.
06:30Ich kann's nicht glauben.
06:31Jetzt kann ich all das tun, wofür ich früher keine Zeit hatte.
06:34Bücher lesen, joggen, mehr Zeit mit dir verbringen.
06:37Das ist sehr schön.
06:39Ja, das ist es.
06:40Es ist wunderbar.
06:43Da, ich mach mir Sorgen.
06:44Ich brauch einen Job.
06:45Beruhige dich, Greg.
06:48Warte doch erst mal ab, wie dein erster Tag ohne Arbeit wird.
06:52Du konntest sogar noch hingehen.
06:54Was soll ich denn nur tun?
06:56Ich bin heute früh aufgestanden, hab mich geduscht, rasiert, meine Arbeitsunterwäsche angezogen.
07:04Arbeitsunterwäsche?
07:05Ja.
07:06Ich hab Arbeitsunterwäsche, aber kein Grund, sie zu tragen.
07:09Ich brauche einen Job.
07:10Oh, was du brauchst, das sind Ferien.
07:14Ferien machen? Wie denn? Ich hab doch keine Arbeit. Arbeitslose, die Ferien machen, sind Rumtreiber.
07:19Komm.
07:21Ich verstehe dich, ja.
07:23Du sagst, deine Arbeit ist wichtig für dein Selbstwertgefühl.
07:27Also fangen wir damit an.
07:29Was würde dich glücklich machen?
07:31Ein Job.
07:32Das ist klar.
07:33Lass uns versuchen, das zu analysieren.
07:35Ich meine, gab es in deinem Leben jemals etwas, was dir sehr viel Freude gemacht hat?
07:40Nein.
07:41Na hör mal, Greg, als du noch kleiner warst, was wolltest du da werden?
07:44Harvard-Absolvent.
07:47Ich meine davor.
07:48Exeter-Absolvent.
07:50Nein, ehrlich, Greg.
07:51Ist da nicht irgendwas, was du werden wolltest, als du ein kleiner Junge warst?
07:55Vielleicht ein Cowboy?
07:56Dahmer, keiner wird ein Cowboy.
07:58Hey, wenn alle dieser Meinung wären, würde keiner mehr auf die Kühe aufpassen.
08:02Das Einzige, was ich kann, das ist ein Anwalt sein.
08:05Greg, das ist doch nicht wahr.
08:06Sieh doch mal, was du Wunderbares für uns gekocht hast.
08:08Hast du ja recht, ich koche ja auch gerne.
08:09Na ja, da hast du es.
08:11Dann koche.
08:12Wenn dir das wirklich Freude bereitet, dann solltest du es tun.
08:15Ist das nicht ein bisschen sehr naiv?
08:18Greg, stell dir das doch mal vor.
08:20Wie wär's, wenn du den ganzen Tag nur kochen könntest?
08:23Würde dich das glücklich machen?
08:24Wie soll ich denn damit Geld verdienen?
08:25Ich hab dich was anderes gefragt.
08:27Ich wollte wissen, ob dich das glücklich machen würde.
08:33Ja, wahrscheinlich.
08:35Dann geht's los.
08:36Die Unterwäsche hast du ja schon an.
08:38Hör mal, wie soll ich denn auf einmal Koch werden?
08:41Geh einfach zu deinem Lieblingsrestaurant,
08:43rät mit dem Geschäftsführer
08:44und sag ihm, dass du ein Anfänger bist,
08:46aber sehr gerne kochst.
08:47Es ist deine Berufung.
08:49Was ist das?
08:50Es ist meine Berufung.
08:54Das, was ich machen will.
08:55Das, was mich glücklich macht.
08:55Bitte, bitte.
08:56Ich verstehe das Wort Berufung.
08:59Ich verstehe nur nicht,
09:00wie so ein Justizveramter kochen will.
09:02Wie ich gerade gesagt habe,
09:03weil es mich glücklich macht.
09:04Ah, was wollen Sie?
09:06Versuchen Sie, mich zu überführen, ne?
09:08Wo ist die Kamera?
09:10Nein, hier steht nirgendwo eine Kamera.
09:12Mich wollen Sie nicht,
09:13sondern meinen Bruder.
09:13Der ist der Buchhalter.
09:14Ich will auch nicht Ihren Bruder.
09:18Hören Sie, ich möchte Ihnen gern etwas erklären.
09:20Ich bin im Restaurantgewerbe.
09:22Geht es um Alkohol oder Tischdecken?
09:25Manchmal muss ich eben etwas handgreiflich werden.
09:30Ich will Sie doch nicht verhaften.
09:31Ich will doch nur kochen.
09:34Hier wird nicht gekocht.
09:35Das hier ist Sushi.
09:39Das ist roh.
09:41Ja, das weiß ich ja.
09:43Ich möchte lernen,
09:44wie mein Essen zubereitet,
09:46dass Leute glücklich macht.
09:47Sie waren in Harvard?
09:49Und in Stanford auch?
09:50Und jetzt träumen Sie von Sushi?
09:51Sind Sie wahnsinnig?
09:55Mich wundert,
09:56dass Greg bei der Justizbehörde aufgehört hat.
09:58Ist er auch in Verhandlungen
10:00mit anderen Kanzleien?
10:01Na, hör mal, Gottlieb.
10:02Er hat gerade diesen riesigen Fall gewonnen.
10:04Er verhandelt natürlich mit allen.
10:06Du solltest ein Angebot
10:06interessanter gestalten, Stanley.
10:09Kitty, ich war in unserer Firma
10:10zwölf Jahre, bevor ich Partner wurde.
10:12Das mag ja alles sein, Stanley,
10:13aber Gregory ist besser als du.
10:17Sie hat recht.
10:20Hallo.
10:21Ach, da sind Sie ja.
10:23Greg, es ist so schön,
10:24dich wiederzusehen.
10:25Hallo, Stan.
10:26Dame, das hier ist unser Anwalt,
10:28Stanley Gottlieb.
10:29Ach ja, richtig.
10:31Ihre Kanzlei hat uns doch
10:32die Ehe-Annulierungsformulare geschenkt.
10:33Oh, das selbe.
10:34Das war ein bedauernswerter Fehler
10:36und ich bin sicher,
10:37dass du der Sekretärin gekündigt hast,
10:38die dafür verantwortlich war.
10:39Ich hab sie sofort gefeuert.
10:43Schon gut, wir haben verstanden.
10:44Ich bin sicher,
10:45Darma versteht das auch.
10:46Edward wechselt das Thema.
10:49Na, Gregory,
10:51wie hat dir denn heute
10:51ein freier Tag gefallen?
10:53Oh nein, er hatte keinen freien Tag,
10:55er hatte viele Vorstellungsgespräche.
10:56Darma, lass mich das erzählen.
10:57Du hast dir etwas anderes angenommen, oder?
10:59Kitty, ich dachte,
11:00wir wären hier im Gespräch.
11:01Ich hab dich gewarnt,
11:01und du musst ihm mehr bieten, Stanley.
11:03Jetzt ist es passiert.
11:04Hey, mein Angebot war sechsstellig,
11:06eine Partnerschaft in zwei Jahren,
11:07Benutzung des Flugzeugs.
11:08Was erwartet ihr noch?
11:10Ihr habt einen Job für mich organisiert
11:11und verhandelt auch schon für mich.
11:13Hört sich an,
11:13als hätten sie das
11:14gar nicht so schlecht gemacht.
11:17Gregory, wir haben hier nur
11:18in deinem Interesse gehandelt.
11:20Also, für mich ist nur was von Interesse,
11:21was mir Spaß macht,
11:22denn ich will Freude haben am Leben.
11:24Und ich habe etwas gefunden.
11:26Oh mein Gott,
11:27er wird Anwalt für eine Filmproduktion?
11:31Nein, ich werde lieber kochen.
11:34Wie bitte?
11:37Naja, zuerst werde ich es noch richtig lernen.
11:39Es wird dauern.
11:39Ich werde klein anfangen mit Hamburgern.
11:42Und irgendwann werde ich auch
11:44richtige Sachen kochen können,
11:45wie zum Beispiel
11:46Quisch und Pasta
11:48und
11:48Suppen.
11:53Du bist schuld.
12:06Zwei ist fertig.
12:09Na, alles in Ordnung?
12:12Oh, unbeschreiblich.
12:13Ich kann nicht aufhören zu essen.
12:14Es ist wie eine Droge.
12:17Alles ist wirklich köstlich, Greg.
12:19Womit hast du die Kartoffeln gewürzt?
12:21Estragon?
12:21Und etwas Paprika.
12:23Psst.
12:25Okay, mach die Augen auf.
12:27Heiliger Papierhut, Batman.
12:30Pete?
12:30Jane, kommt her, setzt euch.
12:32Was wollt ihr denn haben?
12:34Ich nehme zwei Rühreier,
12:35drei Hamburger
12:36und einen Käsetoast mit Tomaten.
12:38Kommt sofort.
12:39Ist das nicht etwas viel?
12:41Nein, ich will alles testen.
12:43Pete?
12:43Greg?
12:44Du heißt doch noch Greg, oder?
12:46Ja.
12:46Mach, ich bin beschäftigt.
12:47Was willst du?
12:48Ich nehme meinen Teller Chili
12:49mit Käse
12:50und außerdem meine Portion.
12:51Was machst du denn hier eigentlich?
12:54Es geht mir gut.
12:55Das macht mir Spaß.
12:56Sag mal,
12:56was bezahlen die dir hier?
12:57Es geht mir hier nicht ums Geld, Pete.
12:59Es geht um meine Berufung.
13:01Das ist gut,
13:02weil du hier sicher sehr viel weniger verdienst.
13:07Gregory!
13:09Hey, Dad!
13:10Was hättest du denn gern?
13:12Naja, die 200.000 Dollar,
13:13die mich deine Schulzeit gekostet hat.
13:17Wenn ich eines Tages
13:18mein eigenes Restaurant aufmache,
13:19zahle ich dir jeden Penny zurück.
13:23Dankeschön.
13:23Gregory.
13:27Wieso machst du das hier?
13:30Dad,
13:31ich will mich nicht eines Tages mit 60
13:33fragen,
13:34was ich mit meinem Leben gemacht habe.
13:36Glaubst du denn,
13:36dass ich das mache?
13:37Nein.
13:39Ich weiß es nicht.
13:41Bist du zufrieden?
13:43Die Frage verstehe ich überhaupt nicht.
13:47Wenn du dir keine Sorgen machen müsstest
13:49wegen Geld oder Verantwortung
13:50oder Prestige,
13:51was würdest du dann tun?
13:53Mann,
13:53das ist schon wieder so schwer zu beantworten.
13:58Nun mach schon,
13:59Dad,
13:59ich will eine Antwort.
14:00Also gut.
14:01Als ich bei der Armee war,
14:02da entdeckte ich ein Talent in mir,
14:04aber...
14:05Ach,
14:06vergiss es.
14:07Nein,
14:08was war's?
14:09Es ist unwichtig,
14:10was es war.
14:11Ich hab es verdrängt,
14:12weil ich Verantwortung hatte.
14:13Und die hast du auch.
14:15Also gut.
14:16Wie du willst.
14:17Ich kann Leute frisieren
14:19und ich bin verdammt gut.
14:21Was?
14:22Ich kann die Leute eben beraten
14:24und Haare schneiden.
14:27Wieso hast du das...
14:28Was?
14:30Es geht um einen Kopf.
14:33Die Frisur muss zum Kopf passen.
14:35Es geht einfach darum,
14:36was einer Person am besten steht.
14:38Ach, Abby,
14:39entschuldigen Sie bitte.
14:40Das wollte ich schon machen,
14:41seit ich Sie kennengelernt habe.
14:44Lassen Sie Ihr Haar einfach runterfallen.
14:46Es schmeichelt Ihnen.
14:50Sehr gut.
14:54Wahnsinn,
14:54das sieht gut aus.
14:56Es ist ein Talent.
15:04Wer kann das sein?
15:05Vielleicht Tante Jane?
15:06Oder ist es der Briefträger,
15:07der immer was zu knabbern
15:08in der Tasche hat?
15:09Es kommt mit.
15:14Es ist groß, Mutter.
15:19Ist dir klar,
15:20was du getan hast?
15:21Zerstörst du eigentlich absichtlich?
15:23Meine Familie?
15:23Weißt du,
15:24dass du mein Leben
15:24absolut und mit Sicherheit
15:25zerstörst?
15:27Hast du mir das schon mal erzählt
15:28oder ist das was Neues?
15:31Ihr seht sich plattst.
15:34Sehen Sie,
15:35so ist es moderner,
15:36aber trotzdem ist es ganz klassisch.
15:40Das gefällt mir.
15:41Na,
15:42siehst du,
15:43was du angestellt hast?
15:44Das...
15:44Wahnsinn, Abby.
15:47Sieht das nicht fantastisch aus?
15:49Jetzt sieht sie aus
15:50wie Michelle Pfeiffer.
15:52Erst du hast das gemacht?
15:54Er ist talentiert?
15:55Ich bin talentiert.
15:56Hier hat gar keiner Talent.
15:58Hört jetzt endlich auf.
15:59Entschuldigen Sie bitte,
16:00Michelle Pfeiffer,
16:01die hat Talent.
16:03Was hat denn...
16:05Ach, vergib.
16:06Wenn mich jetzt bitte
16:07alle entschuldigen würden,
16:08ich muss einen Moment
16:09mit Dahmer sprechen.
16:10Ach, weißt du, Kitty,
16:11mit einem Pony
16:12würdest du nicht zu streng aus...
16:13Los, raus!
16:19Also gut,
16:19erkennst du das Problem?
16:20Ja.
16:21Und was wollen wir unternehmen?
16:22Ich hab keine Ahnung,
16:23ich seh kein Problem, Kitty.
16:26Mein Mann schneidet jetzt Haare
16:27und mein Sohn serviert Hamburger.
16:29Das ist das Problem.
16:30Wieso,
16:31wenn die zwei das gerne machen?
16:32Dame,
16:33hast du eigentlich eine Vorstellung,
16:34was es bedeutet,
16:35wenn man Mrs. Montgomery ist?
16:36Ja, ich glaub,
16:37ein Pony wär besser.
16:39Hör auf zu reden
16:40und setz dich hin!
16:41Platz!
16:44Diese Familie
16:45hat eine lange
16:47und stolze Tradition.
16:48Wir gründen Gemeinden,
16:50wir leiten die Politik,
16:51wir unterstützen die Kunst,
16:52wir beschäftigen
16:53Tausende von Menschen.
16:55Und es ist unsere Aufgabe,
16:57als Montgomery-Frauen
16:58dafür zu sorgen,
16:59dass das ewig so weitergeht.
17:01Nein.
17:03Es ist meine Aufgabe,
17:04meinem Mann zu helfen,
17:06glücklich zu werden.
17:06Nein.
17:10Es ist deine Aufgabe,
17:12deinem Mann dabei zu helfen,
17:13auf ganz lange Sicht
17:14glücklich zu werden.
17:16Dahmer,
17:16wenn ich zulassen würde,
17:18dass Edward nur das tut,
17:19wozu er Lust hat,
17:20dann würde er wahrscheinlich
17:21in einem Frisiersalon arbeiten
17:22und sich von Kartoffelchips ernähren.
17:25Okay, die.
17:26Was wolltest du werden,
17:27als du klein warst?
17:27Versuch jetzt nicht,
17:28das Thema zu wechseln.
17:30Ich glaub,
17:30ich kann's mir denken,
17:31sicherlich Tänzerin.
17:33Ich war eine...
17:34Lassen wir das.
17:36Hier geht es nicht um mich.
17:37Hey, D.
17:38Wieso ist das so furchtbar,
17:39wenn Edward Haare schneiden will,
17:41wenn das für ihn das Schönste ist?
17:42Du verstehst einfach nicht,
17:43wovon ich rede.
17:44Versuch dich doch,
17:45um sein Lade zu versetzen.
17:47Es gibt sehr viele Leute,
17:48die schneiden sehr gerne Haare
17:50oder kochen
17:50oder mähen den Rasen.
17:53Sieh dir deinen Gärtner an.
17:54Er lächelt
17:55und sieht unheimlich glücklich aus.
17:57Ach, ich bitte dich.
17:58Er ist mit seiner Familie
17:59in einer Obstkiste hierher gerudert.
18:01Er ist froh,
18:01weil er noch lebt.
18:02Aber er ist froh.
18:03Also bitte darum geht es doch hier.
18:05Wieso ist es wichtig,
18:06dass man froh ist?
18:06Ganz einfach.
18:08Ich will eine neue Tradition
18:09einführen in dieser Familie.
18:10Ich will,
18:11dass mein Mann das tut,
18:12wozu er sich berufen fühlt.
18:13Und wenn es ihn froh
18:14und zufrieden macht,
18:15Hamburger zu braten,
18:16dann soll er das von mir aus
18:17so lange tun,
18:18wie es ihm gefällt.
18:19Oh Gott.
18:31Was habe ich gemacht?
18:38Du hast aufgehört?
18:40Wieso?
18:40Warum hast du aufgehört?
18:41Darma,
18:42das Ganze war eine Fehlentscheidung.
18:44Du hast das getan,
18:44wozu du dich berufen fühlst.
18:45Weißt du,
18:46du hättest mir das ausreden sollen.
18:47Was ist,
18:48wenn ich wieder sowas mache?
18:49Was ist,
18:49wenn ich als Ballerina
18:50verkleidet in eine Rockerbar gehen will?
18:52Wieso solltest du das tun?
18:53Wieso sollte ich Hamburger braten?
18:55Weil es dich glücklich gemacht hat.
18:56Ich war wahnsinnig.
18:58Das ist ja genau das Problem
18:59mit dem Wahnsinn.
19:00Manchmal sieht man glücklich dabei aus.
19:04Hoffentlich kann ich
19:05meine Arbeit wieder kriegen.
19:06Ich dachte,
19:06die Arbeit macht dich unzufrieden.
19:08Naja,
19:08es gibt Sachen,
19:09die ich nicht besonders mag.
19:10Die Vorbereitungen für einen Fall,
19:12Gerichtsverhandlungen.
19:13Naja,
19:13und wenn man einen Fall verliert
19:14und gelegentlich,
19:15wenn man gewinnt,
19:16fühlt man sich irgendwie ausgepumpt.
19:18Greg,
19:19das ist eigentlich alles.
19:21Ich weiß.
19:22Und es fehlt mir.
19:25Hm.
19:27Hm, was?
19:27Ach, gar nichts.
19:28Es ist nur,
19:29die meisten Leute
19:29halten mich für die Wahnsinnige.
19:34Ich danke dir
19:35für dein Verständnis.
19:37Ey,
19:38sag mal,
19:39die hatten wohl nicht zufällig
19:40ein noch größeres Glas
19:41Mayonnaise?
19:43Das war mein Gehalt.
19:46Hey, Greg, Greg.
19:47Ja?
19:48Können wir vielleicht
19:48deiner Mutter gegenüber
19:49noch etwas länger so tun,
19:51als ob du Koch seist?
19:52Das war meine Absicht.
19:54Ooh,
19:55Baby.
19:56Baby.
19:56Na, warte,
19:58ich komme
19:58und das bringe ich mit.
20:05Oh,
20:06du hast recht,
20:06Edward,
20:07du bist wirklich talentiert.
20:09Ich weiß.
20:11Also vergiss nicht,
20:12du wirst jetzt
20:13den Kamm,
20:13die Schere
20:13und den Frisierumhang
20:14wieder zu deinen Armeesachen
20:15legen und dann werden wir
20:16nicht mehr darüber reden.
20:17Ja.
20:19Edward,
20:20wie würde mir
20:20rotes Haar stehen?
20:21Darauf hatte ich gewartet.
20:23Ich hole die Farbkarte.
20:24Aber für auch!
20:43Ja.
20:45Ja.
20:48Ja.
20:49It's four to six foot.
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