00:00Sozialabgaben. Ein Thema, das viele von uns betrifft, aber oft im Hintergrund bleibt. Doch
00:092026 steht ein echter Beitragshammer bevor. Die Beitragsbemessungsgrenzen für Renten-,
00:15Kranken- und Pflegeversicherung werden deutlich angehoben. Was bedeutet das konkret? Wer monatlich
00:20mehr verdient, muss künftig auch mehr in die Sozialkassen einzahlen. Für Gutverdiener wird
00:25es besonders spürbar. In der gesetzlichen Rentenversicherung steigt die Grenze auf rund
00:308.000 Euro im Monat. Das heißt, rund 74 Euro mehr Beitrag. Zur Hälfte vom Arbeitgeber und
00:38Arbeitnehmer getragen. Unterm Strich bleiben etwa 37 Euro weniger netto pro Monat, also 444 Euro im
00:45Jahr. Auch bei Kranken- und Pflegeversicherung gibt es Anpassungen. Die Grenze steigt auf knapp 6.000
00:52Euro. Hier zahlen Arbeitnehmer etwa 48 Euro mehr, was 24 Euro weniger netto pro Monat bedeutet.
01:00Insgesamt summiert sich das auf 288 Euro im Jahr. Die Versicherungspflichtgrenze wird ebenfalls
01:06angehoben. Erst ab knapp 6.500 Euro Monatsverdienst ist der Wechsel in die private Krankenversicherung
01:12möglich. Experten kritisieren die lohnbezogene Finanzierung und sehen darin ein Problem. Für viele
01:19bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denn Routine hin oder her, spürbar ist die Belastung vor allem für
01:25Gutverdiener.
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