00:00Das Bürgergeld hat ausgedient. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass künftig die Grundsicherung
00:10an seine Stelle tritt. Für rund 5,5 Millionen Empfängerinnen und Empfänger bedeutet das,
00:16es wird strenger. Wer seinen Pflichten nicht nachkommt, muss mit deutlich härteren Sanktionen
00:22rechnen. Bei Verstößen wie fehlenden Bewerbungen oder abgebrochenen Weiterbildungen kann die
00:28monatliche Zahlung um 30 Prozent gekürzt werden. Bisher waren es nur 10 Prozent. Wer Wiederholtermine
00:35beim Jobcenter ignoriert, dem droht sogar der komplette Entzug der Leistungen, inklusive der
00:40Mietübernahme. Allerdings gibt es Ausnahmen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Auch beim
00:48Vermögen wird es strikter. Die bisherige Schonfrist für Ersparnisse entfällt. Künftig richtet sich das
00:55geschützte Vermögen nach dem Lebensalter und eigenes Einkommen muss zuerst aufgebraucht
00:59werden. Die Wohnkosten werden nur noch eingeschränkt übernommen. Die Jobcenter sollen sich stärker
01:05auf die Vermittlung in Arbeit konzentrieren. Individuelle Kooperationspläne sollen dabei
01:09helfen. Trotz der Reform erwartet die Regierung keine großen Einsparungen und Experten rechnen
01:15nicht mit deutlich mehr Sanktionen. Gedanken zum Thema? Ab in die Kommentare.
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