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  • vor 8 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:30Musik
00:01:00Wenn Sie einmal nach Bredock kommen, einer kleinen Stadt an der Küste Nordkarolinas,
00:01:17dann wird Ihr Weg Sie eines Tages zum Hafen hinunterführen.
00:01:20Und dort werden Sie wahrscheinlich die seltsame Geschichte hören,
00:01:22die man sich über den Kapitän eines hier beheimateten Fischtampfers erzählt.
00:01:25Musik
00:01:26Dieser Kapitän ist eine Frau, eine eigenartige Frau, still und verschlossen.
00:01:32Sie scheint ganz in der Vergangenheit zu leben,
00:01:34als ob sie ihr tragisches Geschick, an dem sie selbst nicht ohne Schuld war,
00:01:38immer wieder durchleiden müsste.
00:01:40Es gab eine Zeit, da war Obi jung, schön und voll sprühenden Lebens.
00:01:44Alle Männer zog sie in ihren Bank.
00:01:46Und ich glaube, das war die Zeit, als Neid und Misskunst entstanden
00:01:49und die Bürger unserer Stadt sich empört von ihr abwandten.
00:01:52Obi stammte aus kleinen Verhältnissen.
00:01:54Das war in den Augen der Kleinbürger ihrer Heimatstadt ein Makel,
00:01:57den sie niemals abzuschütteln vermochte, so verzweifelt sie auch darum kämpfte.
00:02:01Man ließ sie nie vergessen, woher sie kam.
00:02:04Ich war damals schon über ein Jahr in Bredock und hatte immer noch nicht Fuß gefasst.
00:02:09Ich war der Fremde, ein Arzt, der nicht hierher gehörte.
00:02:12Dann kam Jim Gentry zu mir, der reichste Mann in Bredock.
00:02:15Seine Frau war schon jahrelang krank.
00:02:17Er hatte viele Ärzte konsultiert.
00:02:19Keiner konnte ihr helfen.
00:02:20Deshalb erschien er jetzt bei mir.
00:02:22Auf den ersten Blick wurden wir Freunde.
00:02:25Eines Tages nahm Jim mich in Judd Carys Jagdhütte mit,
00:02:28wo ich einige einflussreiche Männer kennenlernen sollte.
00:02:30Das war für einen jungen Arzt wie mich von großer Bedeutung.
00:02:33Aber daran dachte ich jetzt nicht.
00:02:35Ich dachte an etwas ganz anderes.
00:02:37Ist Judds Tochter heute Abend auch da?
00:02:40Ach, Sie kennen Ruby?
00:02:42Ich habe sie mal in der Stadt gesehen.
00:02:44Aha, seitdem schlafen Sie schlecht und träumen jede Nacht von hier.
00:02:47Ich träume sogar morgens, mittags und abends von ihr.
00:02:51Das kann ja ganz gemütlich werden auf unserer Jagdpartie,
00:02:54wenn Sie auch noch ein Auge auf Ruby geworfen haben.
00:02:56Gerade jetzt, wo Bob Teckmann wieder da ist.
00:03:00Ruby hat ihn ja früher mal sehr gern gehabt.
00:03:02Die haben sich wohl schon mächtig über Judds selbstgebrauten Schnaps hergemacht.
00:03:22Na nun, Sie machen ja ein Gesicht, als ob Sie lieber zu Hause geblieben wären.
00:03:36Oh nein, ich bin sehr glücklich, dass ich heute Abend hier bin.
00:03:48Ach, du bist es, Jim.
00:03:50Ja, ich bin es nur, Ruby.
00:03:52Du hast wohl jemand anderes erwartet.
00:03:55Warum bist du für ein Rot geworden?
00:03:57Hier, Mr. Ginter schickt dir dein Gewehr.
00:04:00Donnerwetter, diesmal hat er sich aber beeilt.
00:04:03Er lässt einen doch sonst immer so lange warten.
00:04:06Das Gewehr hat mir mal jemand geschenkt.
00:04:08Ginter hat einen neuen Schaft dran gemacht.
00:04:12Ach, Ruby, das ist Dr. Manfred.
00:04:14Aber ich glaube, es ist ihm lieber, du nennst ihn Saul.
00:04:17Guten Abend, Saul.
00:04:18Na, als er dich eben in der Tür stehen sah, fielen ihm fast die Augen aus dem Kopf.
00:04:22Da, jetzt guckt er schon wieder wie ein Schellfisch.
00:04:24Und wenn du erst wüsstest, was er gesagt hat.
00:04:28Was hat er denn gesagt?
00:04:29Ach, nichts Reiseis.
00:04:30Es war etwas sehr Nettes, Ruby.
00:04:31Er hat mir verraten, dass er jede Nacht von dir träumt.
00:04:33Übrigens, meine Frau hat mir das hier für dich mitgegeben.
00:04:37Oh, das ist aber reizend.
00:04:40Wie geht's, Edith?
00:04:41Ach, unverändert.
00:04:46Ah, wie schön.
00:04:48Jetzt darf ich auch eine Puderquaste.
00:04:51Meine Frau will unbedingt, dass Ruby eine Dame machen.
00:04:53Ja, sie glaubt, dass man ein hässliches Entlein in einen Schwan verwandeln kann.
00:04:58Wie kannst du nur so etwas sagen?
00:05:00Du willst ja nur, dass ich dir ein Kompliment mache, aber den Gefallen tue ich dir nicht.
00:05:05Guten Abend, Mr. Gentry.
00:05:06Na, Jan.
00:05:06Freut mich, Sie mal wieder hier zu sehen.
00:05:08Das ist Dr. Manfred, Jan.
00:05:09Guten Abend, Doktor.
00:05:10Guten Abend.
00:05:10Herzlich willkommen.
00:05:11Lasst eure Sachen ruhig hier, ich kümmere mich schon darum.
00:05:14Kommen Sie, kommen Sie herein.
00:05:15Aber er hat den Scheck prompt eingelöst.
00:05:17Können wir seine Überraschungen...
00:05:17Johnny!
00:05:20Ja, Vater?
00:05:21Hol die Sachen von der Veranda.
00:05:22Nehmen Sie wieder das Eckzimmer, Mr. Gentry.
00:05:24Ja.
00:05:24Na, Johnny.
00:05:25Für Sie habe ich nur noch ein kleineres Zimmer, aber dafür sparen Sie fünf Dollar.
00:05:28Na, Mami Corrie, wie geht es der besten Köchin von ganz Carolina?
00:05:31Das ist keine Übertreibung.
00:05:33Guten Abend, Mrs. Corrie.
00:05:35Bring Gläser und Eis für die Herren.
00:05:36Sagt Johnny, dass wir noch Schnaps brauchen.
00:05:37Meine Herren, das ist Dr. Manfred.
00:05:40Doktor, dieses Riesenbaby ist gleich brett.
00:05:43Guten Abend.
00:05:43Und das ist dieses Vollgrill.
00:05:44Guten Abend.
00:05:44Und Colin McAuliffe, wenn Sie Ihr Geld loswerden wollen, legen Sie es auf seine Bank.
00:05:49Jim singt Ihr Loblied in allen Tonarten, Doktor.
00:05:52So, das ist aber nett.
00:05:52Ruby hat sich einen neuen Schaft für Ihr Jagdgewehr machen lassen.
00:05:56Großartig, was?
00:05:56Ah, Nussbaum, sogar eine besonders gute Qualität.
00:05:59Ja, es ist ein Stück von einem Turpfosten der alten Teckmann-Plantage.
00:06:03Ich habe es mir gleich als Finderlohn mitgenommen.
00:06:05So, die Turpfosten sind wohl das Einzige, was noch nicht unter Wasser schläft ist.
00:06:08Wozu so ein Turpfosten manchmal gut ist.
00:06:12Manche mal wieder alles versammelt zu sein.
00:06:17Geh schon vor, Vater, das Übrige bringe ich rein.
00:06:19Gut, mein Junge.
00:06:19Wo schlägst du?
00:06:42Hallo, du siehst noch genauso aus wie früher.
00:06:55Aber du hast dich bestimmt verändert.
00:06:58Ich kann es leider nicht feststellen.
00:07:02Ich kann es mir nur denken.
00:07:05Aber ich bin neugierig.
00:07:07Los, gib mir die Lampe her.
00:07:10Bleib stehen.
00:07:11Du scheinst gewachsen zu sein.
00:07:15Du bist bestimmt sehr hübsch geworden.
00:07:18Rühre mich nicht an.
00:07:20Rühre mich nicht an.
00:07:21Lass mich los.
00:07:29Du schlägst, du bist.
00:07:33So hat es Spuk mir jedenfalls erzählt.
00:07:35Er muss es ja wissen.
00:07:36Er war ja lange genug dort.
00:07:37Na, interessant ist es auf alle Fälle.
00:07:39Ich muss mal mit ihm darüber sprechen.
00:07:40Ja, tun Sie das.
00:07:43Ah, seh mal an.
00:07:44Da kommt ja auch unser Ehrengast.
00:07:45Oh, guten Abend einerseits.
00:07:47Freut mich, dich wiederzusehen, mein Junge.
00:07:48Dein Vater hat uns ja tolle Geschichten von dir erzählt, Spuk.
00:07:52Siehst fabelhaft aus.
00:07:52Gib Bok etwas und trinken.
00:07:53Ja, sofort.
00:07:54Zeig mal den Patronen.
00:07:54Dr. Manfred.
00:07:56Das ist Bok Teigmann.
00:07:57Ich freue mich.
00:07:57Guten Abend, Doktor.
00:07:58Ist das nur ein kurzer Besuch oder bleibst du länger?
00:08:00Nein, diesmal bleibe ich für immer zu Hause.
00:08:01Und ich will es genauso weit bringen wie du.
00:08:03Oh, hast du schon was Bestimmtes im Auge?
00:08:04Ach, der hat ne ganz schwach, die Idee.
00:08:06Er will unsere alte Plantage trockenlegen.
00:08:09Warum denn nicht?
00:08:10Weil der Boden durch das Salzwasser wertlos geworden ist.
00:08:13Das Salz ist kein Problem.
00:08:14Ich finde 300 Morgen Land sind für den Anfang nicht schlecht.
00:08:17Du hattest nicht so viel.
00:08:18Nein, ich hab nichts weiter gehabt als meine beiden Hände.
00:08:20Was willst du anbauen?
00:08:21Etwas, das schnell wächst und schnell Geld bringt.
00:08:24Was sich gut verkaufen lässt.
00:08:25Die Plantage soll nur der Anfang sein.
00:08:27Sobald ich etwas Geld in der Hand habe, geht es erst richtig los.
00:08:31Aber Bok, ein junger Mann wie du darf doch nicht immer von Geschäften reden.
00:08:34Ja, wir wollen lieber was von netten Mädchen hören.
00:08:38Ja, erzähl uns doch mal.
00:08:39Haben dich die glutäugigen Senorita sehr aus der Fassung gebracht?
00:08:42Ja, ich habe gehört, sie sollen sehr entgegenkommend sein.
00:08:45Ja, ich kann nicht klagen.
00:08:48Sie waren alle reizend zu mir.
00:08:51Das Essen ist fertig.
00:08:54Aber ich habe keine gefunden, die gut kochen konnte.
00:08:56Deshalb bin ich wieder hier.
00:08:58Das mit der Plantage wird nie was.
00:08:59Das sage ich auch.
00:09:00Jedenfalls ist es eine schwierige Sache.
00:09:02Ich habe es in Südamerika oft genug gesehen.
00:09:04Das Land wird trockengelegt und dann mit Chemikalien behandelt.
00:09:06Zu einem guten Essen gehört ein kräftiger Schluck Whisky.
00:09:09Da hast du recht.
00:09:09Sei Peter.
00:09:10Ich habe gerade eine Ladung nach Panama unterwegs.
00:09:13Vielleicht kann ich auch eine Ladung von dir beziehen.
00:09:16Aber du musst mir einen Teil auf Kredit geben.
00:09:18Darüber werden wir uns schon einigen.
00:09:20Bei Jim fängt es damit an, dass er einem großzügig Kredit gibt
00:09:23und eines schönen Tages erwacht man als sein Angestellter.
00:09:26Ja, wie das duftet.
00:09:28Hier kommen sie immer auf ihre Kosten.
00:09:30Daran zweit mich nicht.
00:09:31Geben Sie mir doch mal die Platte rüber.
00:09:32Es schmeckt heute mal wieder ausgezeichnet.
00:09:34Ja.
00:09:36Ich sehe zum ersten Mal, dass du dich hausfraulich betätigst.
00:09:40Vielleicht auch zum letzten Mal.
00:09:41Darum sie mich nur genau an.
00:09:43Hm, das tue ich sowieso immer.
00:09:45Eine Frau will, dass sie sich mehr um den Haushalt kümmert.
00:09:47Oh, dann kannst du mir ja dein Gewehr verkaufen.
00:09:49Du brauchst es ja doch nicht mehr.
00:09:51Beierst würde ich aber sehr.
00:09:53Ich brauche es vielleicht schon morgen.
00:09:56Vater glaubt nicht, dass die Plantage zu retten ist.
00:09:59Ich kann ihn nicht überzeugen.
00:10:01Ruby ist aufgewachsen wie ein Junge.
00:10:03Trotzdem ist sie ein Mädchen geworden.
00:10:05Schau sie dir an.
00:10:06Nur schade, dass sie immer in Hosen herumläuft.
00:10:08Hast du das gehört?
00:10:09Mr. Pratt will dich ins Handt und Seidesee.
00:10:12Soll er die Plantage trockenlegen.
00:10:14Damit hat er erst einmal Grund und Boden gewonnen.
00:10:17Aber dazu braucht er selbstverständlich Kapital.
00:10:19Er hat schon mit Kallen wegen eines Stalings gesprochen.
00:10:22Na und?
00:10:23Was hat Kallen gesagt?
00:10:24Ist er bereit dazu?
00:10:25Anscheinend ja.
00:10:26Er hat gesagt, ich kann jederzeit bei ihm vorbeikommen,
00:10:28um die Sache einmal näher mit ihm zu besprechen.
00:10:30Ah!
00:10:30Du kleine Katze.
00:10:33Ja, sie hat scharfe Krallen.
00:10:35Bei Ruby muss man auf alles gefasst sein.
00:10:37Ruby!
00:10:38Ich bin ganz auf deiner Seite, Ruby.
00:10:40Ruby, was war da eben los?
00:10:41Ja?
00:10:42Ach, gar nichts, Vater.
00:10:44Wäre ja nett, wenn der Junge den Kredit bekäme.
00:10:46Na, ich weiß nicht, ob das so nett wäre.
00:10:49Bist du wieder hinter Burg Taekman her?
00:10:51Und gibst deine Seele der Verdammnispreis?
00:10:54Halt den Mund.
00:10:55Er wird dich sitzen lassen.
00:10:57Genau wie damals.
00:10:58Ich bin nicht mehr so dumm wie vor fünf Jahren.
00:11:00Glaubst du vielleicht, dass er dümmer geworden ist?
00:11:02Er ist doch kein Kind mehr.
00:11:04Mit Mondscheinspaziergängen wird er sich nicht zufrieden geben.
00:11:08Das ist meine Angelegenheit.
00:11:13Gehe nicht den Weg der Sünde.
00:11:16Halt deine Predigten in der Kirche.
00:11:18Hüte deine Zunge, mein Kind.
00:11:19Auch für dich kommt der Tag des jüngsten Gerichts.
00:11:23Und die, um des Fleisches willen gesündigt haben, werden gerichtet.
00:11:27Und sie werden zu ewiger Verdammnis verurteilt werden.
00:11:38Lass ihn doch reden, Ruby.
00:11:40Das Geschirr räumen wir selber weg.
00:11:43Kommen Sie, setzen Sie sich ein bisschen zu uns.
00:11:46Nein, Vater wird euch schon vor morgen Grauen retten.
00:11:49Es ist schon spät, geht schlafen.
00:11:51Ja, wir machen gleich Schluss.
00:11:52Ich habe wohl nicht viele Chancen bei ihr.
00:12:01Sie ist wunderbar.
00:12:05Einmal faucht sie und kratzt und beißt.
00:12:08Und dann ist sie wieder so sanft und zärtlich, wie eine Frau nur sein kann.
00:12:11Mir ist sie am liebsten, wenn sie nicht so zahm ist.
00:12:17Ich bin froh, dass es Letty nicht gelungen ist, sie zu ändern.
00:12:20Ach so, das wissen Sie noch nicht.
00:12:21Ruby hat ein paar Jahre bei uns im Haus gelebt.
00:12:24Wann war das?
00:12:24Als sie die Schule besuchte.
00:12:29Sie hätten sie sehen sollen, als sie damals zu mir kamen.
00:12:32Sie war gerade 16.
00:12:34Ein mageres, wildes Geschöpf.
00:12:36Aber man sah eigentlich nur ihre Augen.
00:12:39Jack kam mit ihr und seinen Sorgen zu mir, weil er hoffte, ich würde ihm helfen.
00:12:42Ich habe mich darüber gefreut.
00:12:44Am Abend vorher hatte die Fußballmannschaft des Gymnasiums ein Fest gefeiert.
00:12:49Bog war der beste Spieler und außerdem einer der beliebtesten jungen Männer in Bredock.
00:12:53Deshalb hätte es offenbar für selbstverständlich, dass Ruby nur für ihn allein da sei.
00:12:57Ruby war empört über diese Anmaßung und als er zu dringlich wurde, versetzte sie ihm eins mit dem Auslandmesser.
00:13:12Wenn Ruby sich auch nichts anmerken ließ, sie hatte Angst, das spürte ich.
00:13:19Sie wusste genau, dass sie etwas getan hatte, was sie niemals hätte tun dürfen.
00:13:36Ja.
00:13:37Und dann stand Ruby plötzlich in der Tür zu Lettys Zimmer.
00:13:40Meine Frau, durch den unerwarteten Besuch ein wenig überrascht, winkte sie zu sich heran.
00:13:46Und Ruby erzählte ihr die ganze Geschichte.
00:13:49Sie erzählte, wie sie sich gefreut hätte, Bog einen Denkzettel für seine Zudringlichkeiten gegeben zu haben.
00:13:54Gleichzeitig tat es ihr aber leid, dass sie ihn so zugerichtet hatte.
00:13:58Letty war natürlich entsetzt.
00:14:00Sie läutete nach mir und während sie versuchte, Ruby zu trösten,
00:14:03kam ich in ihr Zimmer gestürzt, weil ich glaubte, es sei etwas zugestoßen.
00:14:07Letty sagte mir, dass Ruby vorläufig bei uns bleiben würde.
00:14:12Da gäbe es gar kein Wenn und Aber.
00:14:14Ein so junges Mädchen gehöre in die Obhut einer Familie.
00:14:18Da wir selbst keine Kinder haben, kümmerte sie sich sehr um Ruby.
00:14:22Sie brachte ihr bei, wie man sich nett anzieht,
00:14:24wie man mit dem Personal umgeht
00:14:26und wie man ein großes Haus führt.
00:14:28Na, und allerhand ähnlichen Unsinn.
00:14:31Dann war Ruby mit der Schule fertig.
00:14:33Jack brauchte eine Hilfe und so holte er sie wieder hierher.
00:14:38Ich glaube, dass wir Ruby keinen Gefallen getan haben.
00:14:40Sie wird immer von unserer Welt ausgeschlossen bleiben.
00:14:44Sie wird niemals zu uns gehören.
00:14:46Aus gesellschaftlichen Gründen?
00:14:49Ruby stammt aus kleinen Verhältnissen.
00:14:52Wollen Sie damit sagen, dass das heutzutage noch...
00:14:53Sie dürfen nicht vergessen, wo Sie sind, Doktor.
00:14:55Das ist doch absurd.
00:14:57Es ist schlimmer als das.
00:14:58Diese Leute hier glauben alle Wunder, wer Sie sind.
00:15:04Sie bilden sich was ein auf Ihre alten Familiennamen.
00:15:07Sie sind so dünkelhaft und engstirnig
00:15:09und sehen gar nicht, wie sie ist.
00:15:11Wie wundervoll!
00:15:14Ja, das ist sie wirklich.
00:15:20Gute Nacht, Doktor.
00:15:22Gute Nacht, Jim.
00:15:28Roby!
00:15:39Mach, dass du wegkommst.
00:15:40Ich meine es ernst.
00:15:41Ich weiß.
00:15:43Deine Augen haben dich ja verraten.
00:15:46Wann?
00:15:47Vorhin, bevor du mir so liebevoll übers Gesicht gefahren bist.
00:15:50Wenn es sehr wehtut, hol dir eine Seilbar aus Vaters Apotheke.
00:16:00Geh weg, Bug!
00:16:01Roby!
00:16:03Wer geht morgen mit dir auf die Jagd?
00:16:07Der Doktor nehme ich an.
00:16:09Du gehst mit ihm bis zur Schlucht.
00:16:12Und wenn ihr an unserem alten Platz seid,
00:16:15dann schickst du ihn weg.
00:16:17Roby!
00:16:18Willst du?
00:16:24Vielleicht.
00:16:28Vielleicht will ich.
00:16:32Es kommt darauf an.
00:16:34Roby!
00:16:45Halt!
00:16:46Immer erst das Gewehr, Doktor.
00:16:49Ah, danke.
00:16:51Sonst kann leicht ein Unglück passieren.
00:16:53Ah, ich bin hängen geblieben.
00:16:58Stell ich mich sehr ungeschickt an.
00:17:00Aber nein, Sie haben ja noch nie eine Jagd mitgemacht.
00:17:04Sie werden es noch lernen.
00:17:05Hier beginnt das Moor.
00:17:16Ein guter Platz, wenn man Rebhühner schießen will.
00:17:19Es gibt sehr viele hier.
00:17:21Man darf sie aber erst schießen, wenn sie auf die Hügel zufliegen.
00:17:23Und warum?
00:17:24Holen Sie mal ein Rebhuhn aus dem Moor heraus, dann wissen Sie warum.
00:17:28Das Moor ist heimzückisch und gefährlich.
00:17:30Ich finde es schön.
00:17:30Nur leider völlig nutzlos.
00:17:35Aber es ist schön, Sie haben recht.
00:17:44Da drüben werden wir wahrscheinlich auf Wild stoßen.
00:17:47Also Sie gehen jetzt den Pfad hinauf und dann quer durch die Schlucht.
00:17:50Wenn das Wild Sie wittert, flieht es in meine Richtung.
00:17:52Und Sie wittert es nicht.
00:17:55Der Wind kommt doch von drüben, Doktor.
00:17:58Oh, Verzeihung.
00:17:59Aber das macht doch nichts.
00:18:02Wenn ich mal jemand operieren müsste, würde ich mich wahrscheinlich noch viel dümmer anstellen.
00:18:07Also gut, ich gehe quer durch die Schlucht.
00:18:09Wenn Sie schießen hören, haben wir einen Hirsch gestellt.
00:18:11Wenn nicht, warten Sie, bis ich komme.
00:18:14Gut.
00:18:14Du hast es nicht sehr eilig gehabt, ihn loszuwerden.
00:18:43Vielleicht bin ich in ihn verliebt.
00:18:46Du lügst ja.
00:18:56Du kannst verliebt sein, in wen du willst.
00:18:58Aber lass mich nicht warten.
00:19:00Ich habe fünf Jahre gewartet.
00:19:03Ach, du weißt ja nicht.
00:19:06Doch, ich weiß alles.
00:19:07Ich habe nichts vergessen.
00:19:08Die ganze Welt versinkt für mich.
00:19:11Wenn ich das wieder habe.
00:19:12Was, Burg?
00:19:15Das Rauschen der Brandung, den geschmuckelten Whisky und die Frauen meiner Heimat.
00:19:19Es ist schön, wenn ein Mädchen sich nicht erst lange bitten lässt.
00:19:22Na, was sagst du zu diesem Schuss?
00:19:49Er war nicht besser als meiner.
00:19:52Hier, zwei Einschüsse.
00:19:54Dicht nebeneinander.
00:19:55Sieh dir das Geweih an.
00:20:03Ein Prachtkerb.
00:20:07Genau wie du.
00:20:09Lass das, Burg.
00:20:10Seit wann bist du denn so schüchtern?
00:20:12Ich will dir einmal etwas sagen, Burg Tickman.
00:20:16Du bildest dir wohl ein, du brauchst nur zu pfeifen und ich bin schon da.
00:20:19Aber leider hast du dich diesmal getäuscht.
00:20:22Ich bin toll.
00:20:22Ich bin verrückt nach dir, Ruby.
00:20:24Genauso wie nach geschmuggeltem Whisky und Meeresrauschen.
00:20:27Ich habe nie vergessen können, wie dein Haar duftet.
00:20:34Wie süß es war, dich im Arm zu halten und wie leidenschaftlich und zärtlich du damals gewesen bist, Ruby.
00:20:39Vielleicht erinnerst du dich auch noch an die Lügen, die über uns erzählt wurden.
00:20:43Wie deine Familie und die ganze Stadt überzeugt waren, dass zwischen uns beiden etwas wäre.
00:20:49Sie haben sich geirrt und irren sich auch jetzt.
00:20:51Wie hübsch du bist, wenn du wütend wirst und deine Augen blitzen.
00:20:56Gib es doch endlich auf, Ruby.
00:20:58Wehr dich nicht länger gegen dein eigenes Gefühl.
00:21:00Rühr mich nicht an.
00:21:02Entweder du lässt mich jetzt in Ruhe und verschwindest oder ich schieße dir eine Kugel durch den Kopf.
00:21:21Oh, Miss McGorley.
00:21:43Judd, würden Sie Vater sagen, dass ich hier bin?
00:21:46Natürlich.
00:21:47Tracy ist da.
00:21:48Hallo, Tracy.
00:21:50Komm doch herein, Kind.
00:22:00Er stand knapp zehn Meter von mir entfernt.
00:22:02Und dann, als ich gerade abdrücken wollte, bekam er Witterung.
00:22:06Das ist die übliche Ausrede.
00:22:08Ich schwöre es euch.
00:22:08Ruby, mehr Glück gehabt als Sie.
00:22:10Guten Tag.
00:22:11Guten Tag, Tracy.
00:22:13Mein Gott, Neil, Sie sehen ja aus wie ein Igel.
00:22:16Guten Tag, Vater Tekker.
00:22:17Ah, mein Kind.
00:22:17Also tut mir bitte einen Gefallen und setzt euch wieder hin.
00:22:21Ach, guten Tag, Ruby.
00:22:22Ach, Tracy, das ist, äh...
00:22:24Guten Tag, Tracy.
00:22:25Tracy, das ist Dr. Manfred und das ist meine Tochter.
00:22:28Ich freue mich, Sie kennenzulernen.
00:22:29Mary hat mir schon viel von Ihnen erzählt, Doktor.
00:22:32Sie ist unsere Köchin.
00:22:32Sie schwärmt direkt von Ihnen.
00:22:34Sie hätten ihr so wundervoll geholfen.
00:22:35Danke, Miss McGorley.
00:22:37Fertig, Bob?
00:22:38Ja, hier sind deine Sachen, Vater.
00:22:40Danke, mein Junge.
00:22:41Du riechst wie ein Holzfäller, Liebling.
00:22:45Entschuldigt, dass ich meine Männer schon entführe, aber es dauert etwas, bis sie wieder menschlich aussehen.
00:22:50Ich will doch heute Abend stolz auf euch sein.
00:22:52Guten Tag, Jim.
00:22:53Tag, weiß ich.
00:22:54Ihr anderen habt ja noch etwas Zeit.
00:22:55Wenn ihr um neun da seid, ist es früh genug.
00:22:57Gut, Grinz, wir sind für Nacht.
00:22:58Ah, Dr. Manfred, wir haben heute Abend im Club ein kleines Fest.
00:23:03So eine Art Wiedersehensfeier für Bogue.
00:23:05Kommen Sie doch auch.
00:23:06Ach, ich, äh...
00:23:08Sie werden sich bestimmt nicht langweilen, Doktor.
00:23:10Wenn es dort noch so munter zugeht wie früher, reiten Sie morgen früh auf Ihrem Hut nach Hause.
00:23:14Ich würde gerne kommen, aber ich bin verabredet.
00:23:17Schade, dann vielleicht ein andermal.
00:23:19Auf Wiedersehen.
00:23:20Wiedersehen, Kinder.
00:23:21Wiedersehen.
00:23:21Bis heute Abend.
00:23:22Also, kommt nicht zu spät.
00:23:23Auf Wiedersehen, Bogue.
00:23:24Entschuldige, Trissi.
00:23:26Macht euch nicht zu fein.
00:23:28Ja, sonst erkennen wir euch heute Abend nicht wieder.
00:23:32Ein nettes Mädchen, die Trissi.
00:23:34Sie ist hübsch und hat verstanden.
00:23:36Ja, Sie haben sich die richtige Schwiegertochter ausgesucht.
00:23:39Na, so weit ist es noch nicht.
00:23:41Aber ich glaube schon, dass Sie sich bald verloben werden.
00:23:58Sie haben die Sünde im Frühling gesät.
00:24:05Hör auf!
00:24:06Und die Schande geerntet im Herbst.
00:24:11Gott straft sie mit ewiger Qual.
00:24:15Du sollst aufhören, habe ich gesagt.
00:24:18Dafür könnte ich dich umbringen.
00:24:25Warum tust du es nicht?
00:24:30Du hast immer noch nicht genug gelitten.
00:24:32Eines Tages wird Bob Tackman dieses Mädchen heiraten.
00:24:37Das tut er nie.
00:24:39Und Sie werden glücklich zusammenleben.
00:24:42Er wird Sie in seinen Armen halten.
00:24:44Und er wird dich nicht einen Augenblick vermissen.
00:24:47Sie hat viel Geld.
00:24:49Und er kann alle seine Pläne verwirklichen.
00:24:51Sie werden Kinder haben.
00:24:54Er gehört mir allein.
00:24:56Das weiß er anscheinend noch nicht.
00:25:00Und wenn Sie ihm Tracy McOlive noch so sehr aufschwatzen.
00:25:04Bob gehört mir.
00:25:05Du bist ja so traurig, Kind.
00:25:22Wollen wir nicht fischen?
00:25:23Ach, die beißen ja doch nicht an.
00:25:25Die beißen nicht an?
00:25:27Komm mal runter.
00:25:28Du kannst mir helfen, die Köder zurechtzumachen.
00:25:31Ruby, du musst es nur richtig anfangen.
00:25:34Dann beißt jeder Fischer.
00:25:36Bei mir bestimmt nicht.
00:25:37Jetzt hör mal auf deinen alten Vater.
00:25:39Weißt du, die kleinen Fische, die im seichten Wasser schwimmen,
00:25:41die wollen wir gar nicht fangen.
00:25:43Wir haben es auf die großen abgesehen.
00:25:44Aber um die zu fangen, muss man was riskieren.
00:25:46Da muss man sich schon hinauswagen.
00:25:48Aufs offene Meer.
00:25:51Da taucht er dann plötzlich auf, der große Fisch.
00:25:54Er schwimmt ruhig auf dein Boot zu.
00:25:55Er ist gar nicht gierig.
00:25:57Er findet da unten in der Tiefe genug zu fressen.
00:25:59Doch dann entdeckt er den Köder, den du ausgeworfen hast.
00:26:01Und der lockt ihn an.
00:26:03Und es dauert gar nicht lange.
00:26:04Dann kann er nicht mehr widerstehen.
00:26:06Er muss ihn haben.
00:26:07Und dann, wie der Blitz ziehst du die Leine ein
00:26:10und er kommt einfach nicht mehr weg.
00:26:14Ja, siehst du, das ist die ganze Kunst, Ruby.
00:26:17Im richtigen Augenblick den richtigen Köder auswerfen.
00:26:20Ja, siehst du, das ist die erste Musik.
00:26:22Ja, siehst du, das ist die erste Musik.
00:26:26Es fällt mir immer so schwer, wegzugehen.
00:26:53Von Mal zu Mal mehr.
00:26:56Gib mir noch einen Kuss.
00:27:04Ach, ich habe meine Jacke vergessen.
00:27:07Du kannst sie bis zum nächsten Mal hier lassen, wenn du sie jetzt nicht brauchst.
00:27:11Nein, aber vielleicht kommt dein Vater inzwischen mal hier.
00:27:14Ach, keine Angst. Bei meinem Vater erlebt man niemals Überraschungen.
00:27:18Bei ihm geht es genau nach dem Kalender.
00:27:19Am 1. Juni zieht er hier heraus und ab 1. September ist er wieder in der Stadt.
00:27:23Du weißt es hoffentlich zu schätzen, dass du eine Freundin hast, die sich selber die Tür aufmacht.
00:27:28Hörst du?
00:27:42Das ist die neue Pumpe.
00:27:44Unser größte.
00:27:45Seit 50 Jahren hat hier alles unter Wasser gestanden.
00:27:50Und jetzt sind schon 100 Morgenland trockengelegt und können bestellt werden.
00:27:55Meinst du, dass dort wieder etwas wächst?
00:27:57Na, warte es nur ab.
00:27:58Sobald ich nur mehr Mittel zur Verfügung habe, entsteht hier eine Welt voller Leben.
00:28:03Ein Paradies. Das habe ich mir vorgenommen.
00:28:05Borg-Tagman, Schöpfer einer neuen Welt.
00:28:10Es ist, als ob ein Herz schlägt, Borg.
00:28:14Ja, es ist mein Herz.
00:28:19Oh, schlägt es für mich?
00:28:22Dass ihr Frauen immer alles auf euch beziehen müsst.
00:28:25Fahren wir.
00:28:26Die Sterne verblassen ja schon.
00:28:32Gleich wird es Tag.
00:28:34Borg, ich möchte am Strand entlangfahren.
00:28:44Liebst du mich?
00:28:45Aber natürlich.
00:28:47Sag es mir richtig.
00:28:49Ich liebe dich, Roby.
00:28:51Sag es mir so, als ob es wahr wäre.
00:28:53Versuch doch nicht immer, mich zu etwas zu zwingen, Roby.
00:28:58Wenn ich dir etwas sagen will, dann werde ich es dir schon von selber sagen.
00:29:05Musst du denn immer gleich bei jedem Wort explodieren?
00:29:09Ich weiß nie, woran ich bin.
00:29:12Ich kann immer nur warten und warten.
00:29:14Und du machst inzwischen, was du willst.
00:29:16Ich lasse mich nicht zwingen.
00:29:17Wer zwingt dich denn?
00:29:24Ich weiß ja ganz genau, worauf du wartest.
00:29:26Ja, was du kannst, kann ich auch.
00:29:42Keine Angst, es geht auch so.
00:29:43Love is such a happy day.
00:29:47I can tell the whole world to go just with you.
00:29:55Because I love you.
00:30:00Love you.
00:30:03Because I love you.
00:30:07Alles aussteigen, bitte. Von hier aus geht es mit dem Dampfer weiter.
00:30:32Die ganze Stadt ist schon empört und gegen dich aufgebracht.
00:30:35Alle halten zu treten mit Olive.
00:30:38Wo man auch hinhört, wird darüber geredet.
00:30:41Ganz gleich, wen man trifft, alle zerreißen sich das Maul über euch.
00:30:44Lass sie doch reden, mich stört es nicht.
00:30:47Du bringst Schande über unseren Namen.
00:30:49Beruhige dich, ich werde ihn nicht mehr lange tragen.
00:30:52Du Nerren, du liederliche Dirne.
00:30:55Glaubst du, dass Bob Teckmann dich heiratet?
00:30:58Ich glaube es nicht, nur ich weiß es.
00:31:00Ihr trefft euch nur heimlich, draußen vor der Stadt, damit ihr keinem Menschen begegnet,
00:31:04weil er sich schämt und sich mit dir nicht sehen lassen will.
00:31:07Aber selbst wenn Bob Teckmann dich wirklich heiraten wollte, werden ihm die Hände gebunden.
00:31:11Er braucht McOlefs Geld.
00:31:13Er kann nicht mehr zurück.
00:31:15Er ist ihnen ausgeliefert.
00:31:16So, bring mal zwei Whisky-Soda, wir verdursten.
00:31:25Dann mache ich die ersten acht Löcher ohne Fehler und die beiden letzten muss ich verpatzen.
00:31:2940 Dollar zum Teufel.
00:31:30Halt den Mund und zahl.
00:31:32Na nun, George, hat dich unser seefahrender Automobilist geschlagen?
00:31:36Ja, leider.
00:31:36Dann scheint ihn das kalte Bad heute Morgen in Hochform gebracht zu haben.
00:31:39Was meinst du, ob ich es auch mal versuchen soll?
00:31:41Ja.
00:31:41Wie ist das überhaupt passiert?
00:31:45Na, wir wollen ihn lieber nicht fragen.
00:31:46Es muss ja ganz schön gezischt haben, als Bob ins Wasser fiel.
00:31:51Wenn du wieder mal so eine Mondscheinfahrt machst, dann vergiss nicht, ein paar Schwimmflossen mitzunehmen.
00:31:55Oder einen Rettungsring.
00:31:57Ach, ist ja nur blasser Neid.
00:31:59Du merkst doch alles.
00:32:00Natürlich.
00:32:01Wir sind ja auch schon viel zu alt.
00:32:04Und zu müde.
00:32:05Du sag mal, Bob, Kallen hat mir vor ein paar Tagen erzählt, dass du Lagerräume suchst.
00:32:12Du kannst meinen alten Baumwollspeicher haben.
00:32:15Willst du ihn verkaufen oder verpachten?
00:32:17Das muss ich mir mal überlegen.
00:32:18Bist du heute Abend bei Tracy auf dem Gartenfest?
00:32:22Ja, wahrscheinlich sind wir da.
00:32:24Gut.
00:32:25Dann setzen wir beide uns nach dem Essen mal eine halbe Stunde zusammen und bereden die Sache.
00:32:30Einverstanden?
00:32:32Einverstanden, ja.
00:32:35Ich habe gehört, dass du auch auf dem Fest bei den McAuliffe's warst.
00:32:52Ja.
00:32:53Ich habe mir vorgestellt, wie du mit Tracy getanzt hast.
00:32:57Ehrlich gesagt, du hast mir leid getan.
00:32:59Diese blöde Gang.
00:33:00Roby, ich wollte schon lange mit dir bei Tracy sprechen.
00:33:02Das brauchst du doch gar nicht.
00:33:07Ich weiß ja, du musst nett zu ihr sein.
00:33:09Schließlich hat dir ihr Vater das viele Geld gegeben.
00:33:12Sonntag wird es in der Zeitung stehen.
00:33:15Aber es ist besser, wenn du es durch mich erfährst.
00:33:19Tracy und ich werden noch in diesem Jahr heiraten.
00:33:21Es war zwischen unseren Familien eigentlich schon abgesprochen, als wir noch Kinder waren.
00:33:39Aber du kannst mich doch nicht wegen dieser dummen, langweiligen Person einfach im Stich lassen.
00:33:44Roby, du weißt doch, was du mir bedeutest.
00:33:47So viel.
00:33:48Unendlich viel.
00:33:50Aber du musst doch verstehen, wenn es sich um mein Leben handelt und um meine Zukunft.
00:33:54Es ist nicht so leicht, dir zu erklären, um was es mir dabei geht.
00:33:58Es geht mir um mehr, als du ahnst.
00:34:00Es geht dir vor allem um McAuliffe's Geld.
00:34:03Das ist nur ein Mittel zum Zweck.
00:34:05Ich brauche es, um meine Pläne verwirklichen zu können.
00:34:07Wir können doch beide arbeiten.
00:34:10Ich werde dir helfen, dann hast du McAuliffe's Geld nicht mehr nötig.
00:34:12Du verstehst mich nicht, es handelt sich um etwas ganz anderes.
00:34:16Mit den Teckmans ist es ständig bergab gegangen in den letzten Jahrzehnten.
00:34:20Seitdem die Flut unsere ganze Baumwollplantage überschwemmte, hat niemand in der Familie auch nur einen Finger gerührt.
00:34:26Sie hatten keine Kraft, sich gegen das Schicksal zu wehren und ersoffen ihren Kummer in Whisky.
00:34:31Auch mein Vater.
00:34:32Aber ich kann und will nicht so leben.
00:34:36Ich habe seit langen Jahren schon ein großes Ziel vor Augen.
00:34:39Ich will nicht einer unter vielen sein.
00:34:41Ich will etwas Besonderes leisten.
00:34:43Deshalb nimmst du eine Frau, die du nicht liebst.
00:34:47In der Ehe geht es nicht nur darum, Roby.
00:34:51Ich kenne Tracy schon seit vielen Jahren.
00:34:56Es ist nicht so wie zwischen dir und mir.
00:34:59Aber Tracy ist klug.
00:35:02Und wir werden uns gut verstehen.
00:35:04Ja, ich weiß.
00:35:07Sie hat Verstand.
00:35:09Viel Geld.
00:35:10Roby.
00:35:11Ihr passt zueinander.
00:35:12Du bist genauso berechnend wie sie.
00:35:22Sei vernünftig.
00:35:24Es braucht doch nicht alles zu Ende zu sein.
00:35:26Ich bleibe ja hier in Bredag und ich nehme mir schon meine Freiheit.
00:35:29Wir können uns ja trotzdem immer sehen.
00:35:31Das würdest du also tun.
00:35:33Du würdest dich heimlich zu mir schleichen.
00:35:35Du würdest mich einfach...
00:35:36Roby, wie kannst du das sagen?
00:35:43Roby!
00:35:45Heirate sie doch!
00:35:47Sie und ihr Geld.
00:35:48Aber lass dich hier nie wieder sehen.
00:35:49Lass ihn laufen!
00:35:51Wenn jemand diesen Schuft umbringt, dann bin ich es.
00:36:04Am vergangenen Mittwoch verkündete Mr. Cullen McOlive im Rahmen einer Familienfeier die Verlobung seiner Tochter Tracy mit Mr. Boak Tackman, Sohn des Richters Hanschel Tackman.
00:36:16Guten Tag, Doktor.
00:36:18Guten Tag.
00:36:19Na, wie geht's heute?
00:36:23Soll ich Ihnen etwas gestehen, Doktor?
00:36:25Ich bilde mir ein, dass ich Ihr interessantester Fall bin, weil Sie mich so häufig besuchen.
00:36:30Ja, ist es Ihnen nicht recht?
00:36:31Im Gegenteil.
00:36:32Ich habe eine Schwäche für Ärzte.
00:36:34Einer meiner früheren Verehrer war nämlich Arzt.
00:36:37Miss Bracker macht mir ihr neues Kleid für Borgs Hochzeit.
00:36:39Oh.
00:36:42Sie ist ein bisschen zu altmodisch und hat nicht viel Schick.
00:36:45Sie hat leider keine Ahnung, was den Männern heutzutage gefällt.
00:36:50Es wäre alles viel einfacher, wenn Roby hier wäre.
00:36:53Ach, diese Spritzen.
00:36:57Aha, ich bin ein roher Mensch.
00:36:59Das habe ich nur so gesagt.
00:37:00Ich habe es nicht so gemeint.
00:37:03Die Spritzen bekommen mir immer ganz wunderbar.
00:37:08Dr. Manfred.
00:37:10Ja?
00:37:11Sagen Sie meinem Mann, dass Roby zu mir kommen soll.
00:37:14Sagen Sie ihm, es würde mir gut tun.
00:37:16Sie verstehen das doch am besten.
00:37:18Gut, Mrs. Gentry.
00:37:20Ich spreche gleich mit ihm.
00:37:21Danke, Doktor.
00:37:23Oh, guten Abend, Saul.
00:37:32Guten Abend.
00:37:33Finden Sie nicht, dass sich Lettys Zustand in letzter Zeit sehr geändert hat?
00:37:37Wie meinen Sie das?
00:37:38Ich finde, dass sie bedeutend lebhafter geworden ist.
00:37:41Sie hat wieder Interesse an allem.
00:37:44Und sie will sogar Dresys und Borgs Hochzeit mitfeiern.
00:37:47Ja, sie hat es mir gesagt.
00:37:49Und sie möchte auch gern Roby wieder im Hause haben.
00:37:51Ja, ich habe es mir auch schon überlegt.
00:37:53Aber es wäre zu quälen für Roby, weil ihr alles von der Hochzeit spricht.
00:37:58Letty wird nicht mehr lange leben.
00:37:59Diese Veränderung, die Sie beobachtet haben, tritt häufig kurz vor dem Ende ein.
00:38:08Es ist wie bei einer Kerze, die vor dem endgültigen Verlöschen noch einmal auflackert.
00:38:14Wollen Sie noch einen anderen Arzt zuziehen?
00:38:15Nein.
00:38:17Nein.
00:38:20Wann denken Sie?
00:38:20In 14 Tagen, vielleicht früher.
00:38:26Wenn sie nur nicht mehr viel leiden muss.
00:38:30Es würde ihr gut tun, wenn Roby hier wäre.
00:38:34Ich werde sie sofort holen.
00:38:37Wenn du das anhast, werden dir alle Männer zu Füßen liegen.
00:38:40Und alle Frauen werden von Neid erblassen.
00:38:42Lettie, du hast eine Figur wie ein junges Mädchen.
00:38:49Darf ich Sie um diesen Tanz bitten?
00:38:56Sie sind leicht wie eine Feder.
00:38:58Sie sind leicht wie eine Feder.
00:39:02Aber Lettie.
00:39:05Lettie.
00:39:07Komm, leg dich hin.
00:39:08Bitte, gib mir meinen Talisman.
00:39:28Den hatte ich schon als Kind.
00:39:31Er ist von Vater.
00:39:32Wenn ich mich am Abend fürchtete, im Dunkeln, dann...
00:39:38Dann gab Vater in mir.
00:39:42Und alle Angst war...
00:39:45Hättie.
00:39:52Haben Sie Mrs. Gendrys Verwandtschaft benachrichtigt?
00:39:54Ja.
00:39:55Ich habe sie alle verständigt.
00:39:58Ist sonst noch etwas zu tun?
00:40:00Haben Sie für Blumen gesaugt?
00:40:02Ja.
00:40:03Dann ist ja alles erledigt.
00:40:05Sie sind wirklich eine ganz ungewöhnliche Frau, Ruby.
00:40:08Danke, Doktor.
00:40:09Sie sind schön und bezaubernd und dabei so bescheiden und warmherzig.
00:40:13Sie dürfen die Meinung der Leute hier nicht ernst nehmen.
00:40:16Brettock ist eine verstaubte Kleinstadt.
00:40:18Aber ich muss hier leben.
00:40:19Eines Tages wird jemand kommen und sich von hier fortholen.
00:40:25Ruby, ich...
00:40:26Ich finde Sie bezaubernd.
00:40:30Danke, Saul.
00:40:34Auf Wiedersehen.
00:40:36Auf Wiedersehen.
00:40:36Ich muss noch in die Stadt.
00:40:53Ach so.
00:40:55Nimm den Wagen.
00:40:57Danke.
00:40:57Ist Saul schon weg?
00:40:58Ja, er hat noch Besuche zu machen.
00:41:02Ich glaube, er hatte die Absicht, mir einen Antrag zu machen.
00:41:07Saul?
00:41:09Aha.
00:41:09Aber dann hat er den Mut verloren.
00:41:13Soll ich dir etwas mitbringen?
00:41:15Nein.
00:41:17Ich bin bald wieder da.
00:41:19Jim war nicht eifersüchtig auf mich, das weiß ich bestimmt.
00:41:22Aber ich glaube, es wurde ihm in diesem Augenblick klar, dass er jetzt frei war.
00:41:27Sie hatten beide einen schmerzlichen Verlust erlitten.
00:41:30Ja?
00:41:31Und waren beide einsam.
00:41:34Martha sagt, dass du packst.
00:41:37Du brauchst mich doch jetzt nicht mehr.
00:41:39Deshalb fahre ich heute wieder nach Hause.
00:41:41Ich komme Mittwoch früh nochmal hier.
00:41:44Warum bleibst du nicht so lange hier?
00:41:46Damit die Leute noch mehr zu reden haben.
00:41:48Was ist denn dabei?
00:41:51Warum sollst du nicht bleiben?
00:41:53Ich habe dich doch schon als kleines Kind gekannt.
00:41:54Du bist für mich...
00:41:55Nun sag mir nur noch, dass ich so etwas wie deine Tochter wäre.
00:42:02Willst du wirklich nach New York gehen?
00:42:05Ich glaube, ja.
00:42:07Du willst dort heiraten, nehme ich an.
00:42:10Wie kommst du denn darauf?
00:42:13Weil ich weiß, dass Saul von Anfang an mit diesem Gedanken gespielt hat.
00:42:16Saul ist ein lieber Kerl.
00:42:18Ich habe Martha gebeten, das Abendessen heute etwas früher zu machen.
00:42:24Ruby!
00:42:29Wenn ich mir vorstelle, dass du alleine in New York bist und niemand hasst, der sich um dich kümmert.
00:42:34Mach dir keine Sorgen um mich, Jim.
00:42:38Ich will dich nicht verlieren.
00:42:41Wir beide gehören doch zusammen.
00:42:42Du hast so lange in unserem Haus gelebt und Letty hat dich auch lieb gehabt.
00:42:45Sie war eine wundervolle Frau.
00:42:47Trotzdem, sie so viele Jahre krank war, habe ich niemals eine Klage von ihr gehört.
00:42:51Wir waren sehr glücklich.
00:42:53Sie wollte nicht, dass ich nach ihrem Tod einsam bleibe.
00:42:56Ruby, willst du mich heiraten?
00:43:00Mrs. Ruby Gentry.
00:43:01Das gibt ja wieder Gesprächsstoff für ganz breiter.
00:43:06Ach, kümmere dich nicht drum.
00:43:09Sie werden sagen, Burg hat sie nicht genommen.
00:43:12Deshalb fischte sich einen reichen Mann.
00:43:15Wenn einer sowas sagt, schlage ich ihm die Knochen kaputt.
00:43:17Sie werden annehmen, dass ich Burg immer noch liebe.
00:43:21Und darüber klatschen.
00:43:21Vielleicht würdest du das eines Tages auch glauben.
00:43:28Ich kann mir nicht vorstellen, dass du der Vergangenheit jemals nachtrauern wirst.
00:43:33Fahr nach New York, wenn du willst.
00:43:36Ich werde in ein paar Wochen nachkommen.
00:43:38Und dann heiraten wir.
00:43:42Einverstanden?
00:43:45Einverstanden, Jim.
00:43:45Die Hochzeit von Tracy und Burg wurde so glanzvoll gefeiert,
00:43:52wie es in Breddock seit Generationen üblich war.
00:43:55Ohne jemandem ein Wort zu sagen, fuhr Jim nach New York
00:43:57und wurde dort in aller Stille mit Ruby getraut.
00:44:00Soll ich dich hineintragen?
00:44:20Nein.
00:44:26Ja?
00:44:27Mr. Faldrin und Mr. Biffel sind da.
00:44:28Schicken Sie die Herren herein.
00:44:31Sie denken wohl, du hättest einen großen Auftrag für Sie.
00:44:33So ungefähr ist es auch.
00:44:35Neck, dass Sie wieder da sind, Jim.
00:44:36Guten Tag.
00:44:37Guten Tag, raus mit der Neuigkeit.
00:44:38Es handelt sich wohl um eine neue Fabrik.
00:44:40Sie werden nicht darauf kommen.
00:44:41Meine Herren,
00:44:43darf ich Sie mit meiner Frau bekannt machen?
00:44:45Ruby?
00:44:47Wir sind vor ein paar Tagen in New York getraut worden.
00:44:50Ich gratuliere dir, Jim.
00:44:52Aufrichtig.
00:44:53Ich danke dir.
00:44:54Ja, zu zweien lebt es sich auch besser.
00:44:56Ich werde es auf der ersten Seite bringen.
00:44:58Heute noch, wenn du willst.
00:44:59Deshalb habe ich dich ja hergebeten.
00:45:01Willst du, dass ich noch irgendetwas hinzufüge?
00:45:04Du kannst schreiben, dass wir sehr glücklich sind und uns freuen, wieder zu Hause zu sein.
00:45:08Du kannst auch schreiben, dass Mrs. Gentry eine Schönheit ist.
00:45:11Ich muss sagen, Rube, Mrs. Gentry, Sie sind so schön wie eine Million Dollar.
00:45:14Ich habe schon mal eine Million Dollar gesehen.
00:45:18Aber Ruby ist mir lieber, glauben Sie mir.
00:45:23Ich glaube, ich muss jetzt gehen, sonst kann ich die Nachricht heute nicht mehr bringen.
00:45:26Ja, für mich wird es auch Zeit.
00:45:27Ach, noch etwas.
00:45:29Äh, schreib noch, dass wir bald einen Empfang geben werden.
00:45:32Ende nächster Woche?
00:45:33Ja, gut.
00:45:34Damit alle meine Freunde Mrs. Gentry kennenlernen.
00:45:38Sie sind ebenfalls eingeladen.
00:45:40Mit Ihren Frauen.
00:45:42Das ist nett von Ihnen.
00:45:44Nicht wahr, Jacques?
00:45:45Ja, vielen Dank.
00:45:46Sehr nett von Ihnen, Mrs. Gentry.
00:45:48Wir kommen sehr gern.
00:45:49Das ist doch selbstverständlich.
00:45:55Keine der angesehenen Familien kam.
00:45:58Zwar hatten alle sehr einleuchtende Entschuldigungsgründe.
00:46:01Aber das Ganze sah doch nach einer Verschwörung aus.
00:46:03Man zeigte Ruby deutlich, dass man sie niemals anerkennen würde.
00:46:09Tja, ich habe morgen früh eine Operation.
00:46:13Ich habe zu viel gegessen.
00:46:16Anscheinend war es nur ein Junggesell, eure Küche zu würdigen.
00:46:19Anscheinend war es auch nur ein Junggeselle, was sich gehört.
00:46:23Oh nein.
00:46:26Frank, das Personal kann nach Hause gehen.
00:46:30Das übrig gebliebene Essen können Sie mitnehmen.
00:46:32Gute Nacht, Jim. Vielen Dank für die Einladung.
00:46:34Nett, dass Sie gekommen sind.
00:46:35Gute Nacht, Ruby.
00:46:37Gute Nacht, Song.
00:46:44Mach dir nichts daraus.
00:46:45Die paar, die gekommen sind, haben sich gut unterhalten.
00:46:51Und die anderen sind nicht so wichtig.
00:46:53Mir jedenfalls nicht.
00:46:54Sie haben mich unterschätzt.
00:46:57Eines Tages bereuen Sie es, dass Sie mich herausgefordert haben.
00:47:00Sie werden mich niemals anerkennen.
00:47:02Nein?
00:47:02Na, das wollen wir doch mal abwarten.
00:47:12Na, so was.
00:47:13Die Nordenbraten sind auch zurückgegangen.
00:47:14Wir haben doch günstig verkaufen können.
00:47:15Jim Tentri.
00:47:16Sagen Sie, wie lange sind Sie eigentlich schon Mitglied in unserem Club?
00:47:19Ungefähr zehn Jahre.
00:47:20Zehn Jahre.
00:47:21Ja, aber wie kommt es denn, dass man Sie heute zum ersten Mal auf einem Sommerfest sieht?
00:47:24Ja, wissen Sie, wenn man eine schöne junge Frau hat, da ändert sich manches.
00:47:27Ah, der nächste Tanz, da werde ich mal lieber gehen.
00:47:33Zahn.
00:47:33Bitte sehr.
00:47:34Ruby hat mir angedroht, wenn sie noch einmal mit dem dicken Mr. Stafford tanzen müsste,
00:47:37würde sie mir jedes Haar einzeln ausreißen.
00:47:40Darauf lassen Sie nichts ankommen.
00:47:41Vielen Dank für den Whisky.
00:47:42Guten Abend, Herr Dr. Nett, dass Sie da sind.
00:47:44Wie geht es Ihnen?
00:47:45Ja.
00:47:45Ja.
00:47:45Ja.
00:47:57Ja.
00:48:27Amen.
00:48:57Amen.
00:49:13Bitte.
00:49:18Na, bist du doch zu spät gekommen, Jim.
00:49:22Jim.
00:49:24Sie wünschen?
00:49:31Einen doppelten Whisky. Sofort.
00:49:54Jim.
00:49:56Ja, bitte.
00:49:58Ja, bitte.
00:50:00Ja, bitte.
00:50:02Ja, bitte.
00:50:04Ja, bitte.
00:50:06Ja, bitte.
00:50:08Ja, bitte.
00:50:10Ja, bitte.
00:50:12Ja, bitte.
00:50:14Ja, bitte.
00:50:16Ja, bitte.
00:50:18Ja, bitte.
00:50:28Darf ich Sie etwas fragen, Doktor?
00:50:30Ja, natürlich.
00:50:32Einige Gäste klagen, dass sie vom Whisky-Soda Kopfschmerzen bekommen. Sie meinen, ich tue zu viel Soda hinein. Glauben Sie, dass das...
00:50:38Ach, geben Sie mir bitte einen doppelten Whisky.
00:50:43Ja, sofort.
00:50:50Und noch etwas Eis in einer Serviette.
00:50:52Ich nehme es schon.
00:51:02Bitte sehr.
00:51:21Hier, trinkt das.
00:51:22Lass mich doch in Ruhe.
00:51:33Komm, wir gehen nach Hause, Jim.
00:51:36Erst werde ich mit diesem Hund abrechnen.
00:51:38Wo ist er? Wo steckt der Kerl?
00:51:40Jim, seien Sie doch vernünftig. Sie sollen mich in Ruhe lassen.
00:51:43Jim, was ist denn mit dir los? So habe ich dich noch nie gesehen.
00:51:46Du liederliches Frauenzimmer.
00:51:51Hast du dich wie eine Dame herausgeputzt, aber benommen hast du dich wie eine Hure, Jim.
00:52:03Romy!
00:52:16Gut.
00:52:20Gute Nacht, Jim.
00:52:21Gute Nacht, Doktor.
00:52:39Romy!
00:52:46Vielen Dank.
00:53:16Vielen Dank.
00:53:46Vielen Dank.
00:54:16Ich weiß doch...
00:54:18Nicht jetzt, Ruby.
00:54:21Morgen sieht alles anders aus.
00:54:23Der Wind hat sich gedreht.
00:54:37Jim, wollen wir nicht darüber reden?
00:54:43Worüber denn?
00:54:44Wie war gestern Abend?
00:54:47Sind wir nicht deshalb rausgefahren?
00:54:48Ich wollte mal einen Tag mit dir allein sein.
00:54:50Weiter nichts.
00:54:52Aber ich möchte dir erklären, wie alles gekommen ist.
00:54:55Ich will es gar nicht wissen.
00:54:56Ich wollte dir nicht wehtun.
00:54:59Ich habe versucht, ihm aus dem Weg zu gehen.
00:55:01Ich habe gesagt, ich will nichts hören.
00:55:03Ich will nicht wissen, ob er dich zuerst gesehen hat oder du ihn.
00:55:06Ob er dich zum Tanz geholt hat oder...
00:55:08Ich weiß es selbst nicht mehr.
00:55:10Jedenfalls stand Bob plötzlich vor mir und wir tanzten und...
00:55:13Es war auf einmal, als ob wir allein auf der Welt waren.
00:55:16Sei still, Ruby.
00:55:17Ich habe gewusst, was zwischen euch beiden war.
00:55:20Und es hätte mir klar sein müssen, dass du Zeit brauchst, ihn zu vergessen.
00:55:25Jim, du musst es mir glauben.
00:55:28Ich bin so glücklich mit dir.
00:55:34Liebling, sag nichts mehr.
00:55:36Ich bin schon froh, wenn du nur bei mir bist.
00:55:40Oh, Jim, ich liebe dich.
00:55:42Glaub mir, ich liebe dich.
00:55:45Ich lüge dir nichts vor.
00:56:01Ist dir kalt?
00:56:02Ja, ein bisschen.
00:56:03Ich hole deinen Mantel.
00:56:04Danke.
00:56:06Jim, ich bin so glücklich mit dir.
00:56:36Jim, ich bin so glücklich mit dir.
00:56:45Jim!
00:56:47Jim!
00:56:52Jim, wo bist du?
00:56:56Hörst du mich nicht?
00:57:03Jim!
00:57:04Jim, wo bist du?
00:57:20Ich sehe immer wieder Jims Gesicht.
00:57:23Ich kann es noch nicht glauben.
00:57:26Ich kann es nicht fassen.
00:57:30Dass er plötzlich nicht mehr da war.
00:57:32Dass er gar nicht wieder aufgetaucht ist.
00:57:37Als ob ihn das Meer verschlungen hätte.
00:57:40Ich begreife es einfach nicht.
00:57:46Vielleicht hätte ich ihn gar nicht rufen dürfen.
00:57:50Dann wäre er in der Kajüte geblieben.
00:57:53Oder ihn warnen müssen, bevor er heraufkam.
00:57:56Du darfst dir nicht immer wieder Vorwürfe machen.
00:57:59Ohne ihn bin ich...
00:58:02Was ist das?
00:58:08Was ist da draußen los?
00:58:10Ach, irgendein Unfug.
00:58:12Die ganze Stadt ist in Aufregung.
00:58:16In Aufregung?
00:58:17Ich mache das Fenster zu.
00:58:18Hallo?
00:58:33Mörderin!
00:58:36Wer ist da?
00:58:37Mörderin!
00:58:38Mörderin!
00:58:39Habt ihr gehört?
00:58:43Sie hat die Mörderin zu mir gesagt.
00:58:46Ja, ich bin ab mit der Mörderin.
00:58:48Wer ist dort?
00:58:49Ich werde die Polizei rufen.
00:58:54Sie denken, ich hätte ihn umgebracht.
00:58:57Sheriff Anderson erklärte nach der Vernehmung von Mrs. Gentry,
00:59:14es bestünde die Möglichkeit eines Selbstmordes oder sogar eines Mordes.
00:59:18Aber ihre Aussage wäre nicht anfechtbar,
00:59:21da keine weiteren Zeugen vorhanden wären.
00:59:23Es würde jedoch behauptet, dass es zwischen den Eheleuten Zwistigkeiten gegeben habe
00:59:27und dass es am Abend vorher durch Mrs. Gentrys Schuld
00:59:30zwischen Gentry und einem anderen Mann zu einer wilden Schlägerei gekommen wäre.
00:59:40Geh vom Fenster weg, Rubik!
00:59:42Du sollst Dich nicht darum kümmern.
00:59:45Ich würde Sie zum Schweigen bringen.
01:00:00Braddock Times?
01:00:02Hier spricht Mrs. Jim Gentry.
01:00:04Bitte geben Sie mir Mr. Neil Falkring.
01:00:08Hallo, Neil.
01:00:09Neil, Sie, Sie glauben doch nicht, dass Jim Selbstmord begangen hat.
01:00:16Oder dass ich ihm vielleicht...
01:00:18Was ich dem Sheriff gesagt habe, war die Wahrheit.
01:00:23Aber was in Ihrer Zeitung steht, sind schmutzige Lügen.
01:00:25Nach allem, was geschehen ist und wie Sie Jim auf dem Fest behandelt haben,
01:00:28sind wir noch sehr milde mit Ihnen umgegangen.
01:00:30Natürlich, natürlich war ich Jims Freund.
01:00:33Aber ich will Ihnen mal was sagen, Ruby.
01:00:35Als Jim Sie damals in sein Haus nahm und Sie dachten,
01:00:37dass Sie unseresgleichen wären.
01:00:39Da hätten wir Sie alle davonjagen müssen.
01:00:40Dann wäre es anders gekommen.
01:00:42Hätten wir es nur getan, dann wäre Jim noch am Leben.
01:00:48Jetzt sind Sie schon im Park drin.
01:00:49Das ist eine Unverschämtheit.
01:00:51Das ist Hausfriedensburg.
01:00:52Jetzt sind wir jetzt zu dumm.
01:01:00Nein, Job, das gibt eine Katastrophe.
01:01:01Sie hat Gelug ertragen.
01:01:02Verstehen Sie denn nicht?
01:01:03Meine Geduld ist jetzt zu Ende.
01:01:05Ich werde es dieser Bande zeigen.
01:01:05Was wollen Sie denn machen, Job?
01:01:07Sei doch vernünftig.
01:01:08Die schießen uns doch alle in den Haufen.
01:01:11Mach das, ihr Faulkern.
01:01:15Ruby.
01:01:16Sind Sie verletzt?
01:01:20Mir ist nichts passiert.
01:01:23Aber diesen Abend werden Sie noch bitter bereuen.
01:01:27Jim war immer klug mit seinem Geld umgegangen.
01:01:29Aber Ruby benutzt es völlig sinnlos, um sich zu rächen.
01:01:32Die Weintransportgesellschaft ist mit den Zahlungen im Rückstand.
01:01:34Sie schuldeten ihr eine größere Summe.
01:01:37Kann ich dafür den Wagenpark nehmen?
01:01:39Gewiss, da das Darlehen nicht termingemäß zurückgezahlt wurde,
01:01:41können Sie beschlagnahmen.
01:01:43Veranlassen Sie die Beschlagnahme.
01:01:45Und dieser Wechsel hier auf Perry Duncan.
01:01:48Oder wie haben Sie das genannt?
01:01:49Sichtwechsel.
01:01:50Man lässt gewöhnlich an der Frist von 30 Tagen,
01:01:52bevor man ihn präsentiert.
01:01:53Hier steht 24 Stunden.
01:01:55Das ist die Mindestfrist.
01:01:57Ich gewähre nur die Mindestfrist.
01:01:58Morgen früh erledigen.
01:02:04Wo kommt denn das her?
01:02:08MacAuliffe hat doch Bob Teckman das Geld geliehen.
01:02:10Ja, das ist schon richtig.
01:02:11Aber gegen Wechsel.
01:02:13Und diesen Wechsel hat Mr. Gentry seinerzeit aufgekauft.
01:02:17Er verspart sich nämlich sehr viel von Mr. Teckmans Projekt.
01:02:20Verlangen Sie, dass Teckman sofort zahlt, Mr. Gentry?
01:02:22Was ist mit Mr. Fallgreen?
01:02:29Kann ich die Braddock Times übernehmen?
01:02:32Ja, durch Gerichtsbeschluss.
01:02:33Aber ich würde Ihnen in Ihrem eigenen Interesse davon abraten.
01:02:37Kann ich die Braddock Times übernehmen?
01:02:40Natürlich, wenn Sie es wünschen, Mr. Gentry.
01:02:42Aber Sie können ebenso gut eine Million Dollar zum Fenster hinauswerfen.
01:02:45Setzen Sie Mr. Neal Fallgreen davon in Kenntnis,
01:02:49dass wir einen Gerichtsbeschluss gegen ihn erwirken werden.
01:02:51Seit Wochen ist dir kein Schiff mehr ausgelaufen.
01:03:12Die Fabriken liegen still.
01:03:15Kein Mensch hat Arbeit.
01:03:16Alle hassen mich, weil ich dein Bruder bin.
01:03:18Sie hassen mich deiner Sünden wegen.
01:03:20Ich habe Vater gesagt, dass du nach Hause kommen müsstest,
01:03:23damit du kein Unheil mehr anrichtest.
01:03:24Er hat nicht auf mich gehört.
01:03:25Weil Vater mich versteht.
01:03:27Du musst zu Gott beten, damit er vergeben wird.
01:03:30Bist du verrückt geworden?
01:03:32Komm, bete mit mir.
01:03:33Sag, dass du gesündigt hast,
01:03:34dann kann ich mit gutem Gewissen am Sonntag in der Kirche sagen,
01:03:37ja, ja, sie hat gesündigt,
01:03:38aber auf ihren Knien hat sie es bereut.
01:03:41Bereut?
01:03:42Dass ich es denen heimzahlen konnte, die mich so gequält haben?
01:03:44Du hast dich an allen versündigt.
01:03:46Du wirst es büßen müssen.
01:03:47Geh nach Hause.
01:03:48Geh doch endlich.
01:03:49Der Tag der Vergeltung naht.
01:03:52Gott weiß um deine Sünden
01:03:53und was du gesät hast, wirst du auch ernten.
01:03:56Du langweilst mich mit deinem dummen Gerede.
01:03:59Erzähle das in deiner Bibelstunde.
01:04:04Ewig.
01:04:05Ewig wäre die Verdammnis.
01:04:07Sag den Leuten, das war nur der Anfang.
01:04:09Vergiss nicht, dass geschrieben steht,
01:04:11wer Wind sät, wird Sturm ernten.
01:04:14Aber es hat mich mit Ger libelt.
01:04:16Das war nur der Anfang.
01:04:17Ich hatte mich mit mir sauber,
01:04:17aber ich denke, dass die Vögel Schiene.
01:04:19in der Falle Gerede hat ihn bir Wemo.
01:04:20Ich bin Gott, dass sie in der Falle vergetragen hat.
01:04:21Herr Schlange, ich kenne mich mit ihm.
01:04:22Aber es gibt es nicht in der Falle Gerede.
01:04:23Ich bin Gott, dass ich das war nur der Falle wünscht.
01:04:23Aber es wird es nicht in der Falle.
01:04:24за Das war nur der Falle Gerede.
01:04:25Und es wird die Vögel.
01:04:26Und es wird die Vögel uns alle.
01:04:26Und es wird die Vögel.
01:04:28Ich bin Gott, dass er kein Monat,
01:04:28und was ich mit ihm.
01:04:29Ich bin Gott, dass er mir stimmt.
01:04:30Guten Tag, Bog.
01:04:58Ich habe dich eigentlich schon früher erwartet.
01:05:00Tja, ich war draußen auf meiner Plantage. Dein Brief ist erst heute früh angekommen.
01:05:05Ich bin sofort losgefahren. Ich habe mich nicht einmal mehr umziehen können.
01:05:09Ach, das macht nichts.
01:05:11Wenn man eine schöne Frau besucht.
01:05:17Möchtest du etwas trinken?
01:05:18Gerne.
01:05:21Ich hatte gehofft, dass du auch ohne Einladung kommen würdest.
01:05:24Ich wäre auch gekommen.
01:05:27Aber?
01:05:28Junge Witwen sind gefährlich, besonders wenn sie reich und rachsüchtig sind.
01:05:32Habe ich dir etwas getan?
01:05:41Noch nicht.
01:05:44Aber ich könnte es.
01:05:53Weißt du, warum ich dich hier gebeten habe?
01:05:55Jetzt bin ich wohl an der Reihe und du willst sehen, ob ich zu Kreuze krieche.
01:06:02Zur Erinnerung an früher.
01:06:04Und die Bedingungen?
01:06:14Was verlangst du dafür?
01:06:17Es gehört dir.
01:06:18Ich habe es dir eben geschenkt.
01:06:20Du schuldest mir keinen Cent.
01:06:24Sag mal, bin ich dir so viel wert?
01:06:27Oder willst du vielleicht nur dein Gewissen beruhigen?
01:06:29Tja, glaubst du, ich bereue, dass ich sie nacheim gezahlt habe, diesen niederträchtigen, aufgeblasenen und arroganten Pack?
01:06:36Ah, jetzt liegen sie vor mir auf den Knien und Winseln.
01:06:39Und ich bin glücklich.
01:06:40Warum machst du das?
01:06:41Was haben diese Menschen dir getan?
01:06:42Mir getan.
01:06:43Mein Leben haben sie mir vergiftet.
01:06:45Wie ein Stück Dreck haben sie mich behandelt.
01:06:47Sie ließen mir keine Ruhe.
01:06:48Und als Jim dann starb, hieß es sogar, ich hätte...
01:06:53Bog, ich weiß, wenn sie nicht immer zwischen uns gestanden hätten, wären wir...
01:06:58Bog, ich habe jetzt viel Geld.
01:07:02Ich bin eine reiche Frau.
01:07:03Und ich bin frei.
01:07:07Vergiss, was gewesen ist.
01:07:09Ich werde es dir nie nachtragen, dass du Tracy geheiratet hast.
01:07:12Das verspreche ich dir.
01:07:13Ich werde es dir nie vorhalten.
01:07:15Und wenn du glaubst, dass man uns hier nicht in Frieden lässt,
01:07:20dann gehen wir fort.
01:07:22Uns steht jetzt die ganze Welt offen.
01:07:25Ach, Bog.
01:07:28Und so lebten sie beide in Glück und Frieden.
01:07:34Küss mich, Bog.
01:07:42Es ist noch genauso wie früher.
01:07:45Du hast recht.
01:07:48Es ist noch wie früher.
01:07:54Man kann sich für Geld noch immer sehr viel kaufen, Robi.
01:08:00Goldene Ohrringe.
01:08:02Ein hübsches Kleid.
01:08:04Du kannst dir Pferde kaufen.
01:08:06Häuser.
01:08:07Schiffe.
01:08:08Autos.
01:08:10Du kannst für Geld sogar Menschen kaufen.
01:08:12Für Jims Geld kannst du alles Mögliche haben, Robi Gentry.
01:08:17Nur einen guten Ruf.
01:08:18Den kannst du dir nicht kaufen.
01:08:20Und auch mich kannst du nicht kaufen.
01:08:28Boom.
01:08:28Ja, профессio.
01:08:30Junge.
01:08:47Du kannst dir die Hübsches.
01:08:51Und zwar wenn deine Galyinz hat.
01:08:54Dieses Land war vor 50 Jahren von einer Sturmflut überschwemmt worden.
01:09:03Bog hatte es dem Meer wieder abgerungen.
01:09:05Hunderte von Morgen waren trockengelegt und bebaut.
01:09:08An diesem Stück Land hing sein ganzes Herz.
01:09:10Und Ruby wusste es.
01:09:24Sollen wir Ihr Firmenschild aufstellen, Mrs. Gentry?
01:09:36Nein.
01:09:39In dem Streifen da drüben, auf dem nichts angebaut ist, steckt noch eine Menge Salzwasser.
01:09:44Aber das wird auch bald geschafft sein.
01:09:46Stellen Sie die Pumpen ab.
01:09:49Aber die Flut setzt gleich ein und dann ist die ganze Arbeit umsonst.
01:09:54Stellen Sie die Pumpen ab.
01:09:56Das kann ich nicht, Mrs. Gentry, bevor ich nicht genau weiß...
01:10:04Walt!
01:10:09Er will nicht glauben, dass das Land jetzt mir gehört.
01:10:13Ja, es stimmt schon.
01:10:16Aber wenn ich die Pumpen abstelle, wird das bebauter Land auch wieder überschwemmt.
01:10:20Und in ein paar Wochen ist alles was...
01:10:22Stellen Sie die Pumpen ab.
01:10:24Und lassen Sie von Ihren Leuten den Deich durchstechen.
01:10:26Den Deich durchstechen?
01:10:28Aber lassen Sie es gründlich machen.
01:10:31Ich habe keine Lust, wochenlang hier zu warten.
01:10:34Es schien beinahe, als ob Ruby auf dieses Stück Erde eifersüchtig wäre.
01:10:38Als ob sie endlich erkannt hätte, dass ihr wirklicher Rivale im Kampf um Burgs Liebe sein Ehrgeiz war.
01:10:43Seine Entschlossenheit, mehr zu sein als einer unter vielen.
01:10:46So richtete Ruby ihren Hass gegen das Land, als ob es eine Frau wäre, die zwischen ihr und dem Mann, den sie liebte, stand.
01:10:53Sie zerstörte es.
01:10:55Und es war ihr eine bittere Genugtuung zu sehen, wie das Meer wieder von dem Land Besitz ergriff.
01:10:59Ruby konnte nicht verstehen, dass ein Mann und seine Arbeit eins sind.
01:11:05Wie oft hatte Burg diese Felder durchwandert?
01:11:07Wie viel Arbeit hatte er darauf verwandt, das wiedergewonnenen Land fruchtbar zu machen?
01:11:11Und mit welchem Stolz hatte er die grüne Saat betrachtet, die als Lohn für seine Mühe diesem Boden entspross?
01:11:16Und mit welchem Stolz hatte er die grüne Saat betrachtet, die als Lohn für seine Mühe diesem Boden entsprungen hat.
01:11:46Die Heimat so fern
01:12:14Und der Weg ist so
01:12:20Ruby, Kind, wie schön, dass du kommst.
01:12:39Ich habe schon gedacht, ich müsste die Wildentenjagd ohne dich eröffnen.
01:12:42Guten Tag, Vater.
01:12:43Tag, mein Liebling.
01:12:45Wie ist es? Kannst du mir ein Gewehrlein, Schatz?
01:12:47Natürlich. Ich habe immer ein Paar in Reserve. Du kannst gerne eins haben.
01:12:52Nett von dir.
01:12:53Das ist bei meinem günstiger.
01:12:54Aber dafür habe ich den Kompensator.
01:12:56So etwas habe ich schon immer haben wollen.
01:12:59Ruby.
01:13:02Mrs. Gentry.
01:13:04Wir wussten nicht, dass Sie auch hier kommen würden.
01:13:06Wir haben einen Wagen vorfahren, Herr.
01:13:07Du hast mir gar nicht gesagt, dass du mit uns auf die Yacht gehst, Bok.
01:13:10Ich habe mich auch gerade eben erst dazu entschlossen.
01:13:15Nehmen Sie doch bitte Platz.
01:13:16Ein neues Gewehr?
01:13:21Ja.
01:13:23Ein englisches.
01:13:25Ginta hat es für mich bestellt.
01:13:27Ich habe es mal abgebildet gesehen.
01:13:29Ja, in der Jagd- und Frostzeitung.
01:13:32Der Preis war mit 200 Dollar angegeben.
01:13:35Sie müssen ein wohlhabender Mann sein.
01:13:37Ich habe es vor Ihrem Sommer bestellt.
01:13:39Das waren noch goldene Zeiten.
01:13:40Ja.
01:13:41Aber ich möchte doch wenigstens einmal damit schießen, bevor ich es verkaufe.
01:13:45Ja, die sieben fetten Jahre sind nun vorbei.
01:13:48Ein Glück für uns, dass wenigstens bei der Jagd jeder in den Grenzen seines Reviers bleiben muss, Mrs. Gentry.
01:13:53Und das wird ein Jäger immer respektieren.
01:13:56Na also, wenn wir schon sonst nichts mehr haben, bleibt uns doch immerhin die Hoffnung auf ein paar Enden.
01:14:01Auf bessere Zeiten, meine Herren.
01:14:06Die kommen auch wieder.
01:14:07Wir haben schon Schlimmeres überstanden.
01:14:09Dürre, Heuschrecken und noch ganz andere Plagen.
01:14:12Du hast nicht mitgetrunken.
01:14:14Auf bessere Zeiten, Roby.
01:14:16In denen Frauen, die eine ganze Stadt aus Rachsucht zugrunde gerichtet haben,
01:14:20auf dem Marktplatz öffentlich verbrannt werden.
01:14:22Das war's nicht mitgetrunken.
01:14:26Das war's nicht mitgetrunken.
01:14:27Ich bin mitgetrunken.
01:14:28Ich bin mitgetrunken.
01:14:30Musik
01:15:00Musik
01:15:30Musik
01:16:00Gehen wir zurück
01:16:20Warum denn?
01:16:23Gefällt es dir hier nicht?
01:16:26Hast du vielleicht Angst?
01:16:29Wovor?
01:16:29Vor mir
01:16:30Vor dem Menschen, den du aus mir gemacht hast
01:16:34Lass mich los, Burg, du tust mir weh
01:16:38Jetzt bin ich so, wie du mich haben wolltest
01:16:41Jetzt hast du mich endlich so weit gebracht
01:16:44Aber es scheint dir nicht zu gefallen
01:16:46Es hat mir nichts ausgemacht, das Land zu verlieren
01:16:50Aber warum musstest du es auch noch vernichten?
01:16:53Warum musst du alles zerstören, was in deine Nähe kommt?
01:16:56Oh, Burg, ich liebe dich so, ich liebe dich
01:16:58Ruby, es ist schön, dass du Angst vor mir hast
01:17:02Also gut
01:17:09Töte mich
01:17:11Ich habe es verdient
01:17:14Ich wollte dir
01:17:17Dein Leben nicht zerstören
01:17:20Wenn du wüsstest, wie ich mich nach dir gesehnt habe
01:17:26Wann wird sie aneinanderketten
01:17:40Und in eine feurige Grube werfen?
01:17:44Das ist Johnny
01:17:47Fluch über sie und ihre Freveltaten
01:17:51Schnell dort rüber, hinter dem Baumstamm
01:17:54Ich bin nicht so, wie ich mich nachdenken
01:17:56Incense sie burned
01:17:58Und sie decked herself mit Pearls
01:18:00Ich kann nicht wo er ist
01:18:04Wir müssen schnell weiter.
01:18:22Weh mal.
01:18:25Look at me.
01:18:34Das Weib ist die Wurzel allen Übelst.
01:18:49Johnny, bist du wahnsinnig geworden.
01:18:52Komm.
01:18:58Komm hier.
01:19:04Komm.
01:19:24Schnell, du Pech im Grand.
01:19:34Sag, dass du mich liebst, Bogue.
01:19:48Bitte, sag es mir.
01:19:52Ich liebe dich.
01:20:04Wohin!
01:20:10Wohin!
01:20:11Wohin!
01:20:12Wohin!
01:20:13Wohin!
01:20:34Untertitelung des ZDF, 2020
01:21:04Was habe ich getan?
01:21:17Was habe ich getan?
01:21:34Ja, Roby Gentry war auf der Schattenseite des Lebens geboren.
01:21:45Und die Menschen in Bredock vergaßen es nie.
01:21:47Die Menschen in Bredock
01:22:17Die Menschen in Bredock
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