00:00Die andauernde Wohnungskrise in der EU hat zu großen Problemen für viele Bürgerinnen und
00:11Bürger geführt, die angesichts des akuten Mangels und der hohen Mieten keine Unterkunft
00:16mehr finden können. Nach Angaben von Eurostat stiegen die Preise im Jahr 2023 um 48 Prozent
00:22und die Mieten um 22 Prozent. Gleichzeitig führte die Inflation zu einem Preisanstieg
00:28von 36 Prozent. Das betrifft jedoch nicht nur die Erwachsenen. Im Jahr 2023 gaben die Haushalte
00:36in der EU durchschnittlich 19,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aus. Für
00:41dasselbe Jahr zeigen die Daten von Eurostat, dass im Vergleich ein größerer Anteil von
00:46jungen Menschen in Haushalten gelebt hat, die mindestens 40 Prozent ihres Einkommens für
00:51Wohnen ausgeben. Außerdem lebten 2023 26 Prozent der jungen Menschen in der EU in überbelegten
00:57Wohnungen. Das sind 9,2 Prozent mehr als der Anteil an der Gesamtbevölkerung.
01:02Einige Länder bekämpfen das Problem bereits vehement. Dänemark zum Beispiel hat Programme ins Leben
01:31gerufen, die sicherstellen sollen, dass junge Menschen Zugang zu Stipendien für ihr Studium
01:35erhalten. Damit soll vermieden werden, dass zu viele von ihnen keine permanente Bleibe haben
01:41und damit tatsächlich Gefahr laufen, obdachlos zu werden. Die Ideen seien vorhanden, so die
01:46Sachverständige. Man müsste sich aber weniger auf die Märkte verlassen und auf ein Grundrecht
01:51auf Wohnen pochen.
01:52Für viele Haushalte wird es außerdem immer schwieriger, ihre Rechnungen zu bezahlen, da ein Großteil der Mieten,
01:56und Eigentumspreise unverhältnismäßig stark gestiegen sind.
02:14Für viele Haushalte wird es außerdem immer schwieriger, ihre Rechnungen zu bezahlen, da ein Großteil der Mieten und Eigentumspreise
02:22unverhältnismäßig stark gestiegen sind.
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